Salon Littéraire | Elfriede Czurda: Buch vom Fliessen und Stehen. Überschreibungen (Auszüge)

 

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Salon Littéraire | Elfriede Czurda:
Buch vom Fliessen und Stehen. Überschreibungen (Auszüge)

 

Notiz zur Poetologie

Das Dasein fragt nicht nach seinem Grund, der Mensch aber durchsucht die rätselhafte Welt nach Zeichen und Ordnungen, er zählt, misst, deutet und benennt.

Für mich ist das Daodejing von Laozi zugleich Kosmologie und Strategie zur Behauptung und Positionierung des Menschen im Kosmos, eine Art früher Reiseführer durchs Leben. -

Die Überschreibung nutzt zwei ungleichwertige Stimmen: Stimme und Hall; Konkretes und Abstraktes, Ruf und Echo, Positives und Negatives, Ding und Schatten: Oppositionen, deren innere Spannung Veränderung erzeugt. (Elfriede Czurda)

 

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Acht Texte

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Hinweise | Eben erschienen :

Elfriede Czurda: Buch vom Fliessen und Stehen. Überschreibungen – Wien: edition korrespondenzen 2014

Voraussichtlich  am 4. 10. 2014 druckt die Zeitung Der Standard in der Wochenendbeilage Album die Laudatio, welche Alexandra Millner und Peter Waterhouse anlässlich der Überreichung des H. C. Artmann-Preises 2014 kürzlich auf Elfriede Czurda hielten.

 

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Elfriede Czurda @ in|ad|ae|qu|at : 

 

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Rosch ha-Schana 5775

 

 

roschh-haschana

 

schana tova!

שנה טובה

symbole: schofar, honek-lejkechäpfel, honig, granatäpfel, weintrauben: für ein gutes und süsses neues jahr

שנה טובה ומתוקהschana tova u’metuka

Rosch ha-Schana 5775

Salon Littéraire | Edna St. Vincent Millay : Acht Gedichte. Übertragen und kommentiert von Klaus Bonn

 

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EdnaStVincentMillay portrait

 

Salon Littéraire | Acht Gedichte aus Edna St. Vincent Millays Second April (1921). Aus dem amerikanischen Englisch übertragen von Klaus Bonn

 

EdnaStVincentMillay Band Second April

 

Die acht – mit einer Ausnahme – erstmals ins Deutsche übertragenen Gedichte der US-Amerikanerin Edna St. Vincent Millay (1892-1950) stammen aus dem 1921 bei Mitchell Kennerley, New York, verlegten Band Second April. 1923 erhielt die Dichterin den Pulitzer-Preis für Poesie.

Zusammen mit George Dillon übersetzte sie Baudelaires Les Fleurs du Mal 1936 ins Englische.

Rudolf Borchardt hat bereits Mitte der 1930er Jahre insgesamt fünfzig Gedichte Millays übertragen, die meisten aus dem Band Wine from these Grapes (1934). Ein Sammeltyposkript, das sechs Gedichte und ihre Übertragung umfasste, zusammen mit einem Essay zu Millays Poesie unter dem Titel Die Entdeckung Amerikas, war 1935 zur Publikation in der Zeitschrift Corona vorgesehen, “die dann keinen Raum für sie zu finden wusste”, wie Borchardt lakonisch vermerkt.¹

Einige der Gedichte, wie auch der Essay, erschienen erst nach Borchardts Tod 1951 in Die Neue Rundschau, andere in Die fremde Muse (1974) oder in der Sammlung Gedichte II / Übertragungen II (1985). Sämtliche überlieferten Zeugnisse dieser fruchtbaren Entdeckung sind in dem sorgsam edierten Band Rudolf Borchardt und Edna St. Vincent Millay (Lyrik Kabinett München, 2004) versammelt.

Eine jüngere, zweisprachige Ausgabe einer Auswahl längerer Gedichte sowie Millays Sonetten-Folgen unter dem Titel Love is not all (2008) liegt bei Urs Engeler in der Übersetzung von Günter Plessow vor.
Borchardt hat aus Second April insgesamt vier Gedichte übertragen. Darunter findet sich auch eine Version von “Spring“, die ich hier nach meinem eigenen Versuch wiedergebe. (K.B.)

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01) Spring / Frühling (Klaus Bonn) / April (Rudolf Borchardt)
02) City Trees / Bäume der Stadt
03) Journey / Reise
04) Eeel-Grass / Seegras
05) Assault / Überfall
06) Low-Tide / Ebbe
07) Lament / Klage
08) The Death Of Autumn / Der Tod des Herbstes

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01) Spring

To what purpose, April, do you return again?
Beauty is not enough.
You can no longer quiet me with the redness
Of little leaves opening stickily.
I know what I know.
The sun is hot on my neck as I observe
The spikes of the crocus.
The smell of the earth is good.
It is apparent that there is no death.
But what does that signify?
Not only under ground are the brains of men
Eaten by maggots.
Life in itself
Is nothing,
An empty cup, a flight of uncarpeted stairs.
It is not enough that yearly, down this hill,
April
Comes like an idiot, babbling and strewing flowers.

Frühling (übertr. von Klaus Bonn)

Zu welchem Zweck, April, kehrst du wieder?
Schönheit ist nicht genug.
Du kannst mich nicht länger ruhigstellen mit der Röte
Kleiner Blätter, die klebrig sich auftun.
Ich weiß was ich weiß.
Die Sonne sitzt mir heiß im Nacken wenn ich
Die Blütenähren des Krokus betrachte.
Der Geruch der Erde ist frisch.
Es ist offenkundig, dass da kein Tod ist.
Doch was will das heißen?
Nicht nur unter dem Grund werden Menschenhirne
Von Maden zerfressen.
Das Leben an sich
Ist ein Nichts,
Eine leere Tasse, eine Freitreppe ohne Teppichbelag.
Es ist nicht genug, dass jährlich, diesen Hügel herunter,
Der April
Kommt, wie ein Blödmann, der schwätzt und Blumen ausstreut.

April (übertr. von Rudolf Borchardt)

Was bezweckt es, Frühling, dass Du schon wieder kommst?
Schönheit ist nicht genug.
Du beschwichtigst mich auf die Läng nicht mit der Rötung
Von Blättchen, die klebrig im Brechen sind.
Die Sonne brennt mir aufs Genick, indes ich seh
Den Krokus spitz hochgehn;
Die Erde hat guten Geruch;
Ganz augenscheinlich gibt es keinen Tod.
Aber was besagt das denn?
Nicht unterirdisch allein wird des Menschen Hirn
Fressen der Würmer.
Leben an sich
Ist garnichts,
Ein leeres Glas, die Stiegen ein Hinterhaus hoch -
Es ist nicht genug, dass jährlich, hier bergab
Frühling
Kommt wie ein Halbnarr, faselnd und Blumen streuend.²

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02) City Trees

The trees along this city street,
Save for the traffic and the trains,
Would make a sound as thin and sweet
As trees in country lanes.

And people standing in their shade
Out of a shower, undoubtedly
Would hear such music as is made
Upon a country tree.

Oh, little leaves that are so dumb
Against the shrieking city air,
I watch you when the wind has come,—
I know what sound is there.

Bäume der Stadt

Die Bäume der Stadt an der Straße entlang,
Den Verkehr und die Züge ausgenommen,
So leise und lieblich ihr Klang
Wie bei Bäumen am Feldrand vernommen.

Und Leute in ihrem Schatten stehen,
Zum Schutz vor Schauer, keine Frage,
In solcher Musik sich ergehen,
Wie vom Landbaum sie klingt in oberer Lage.

Oh, kleine Blätter, wie stumm sie sind
Dem Stadtluftgekreisch gegenüber,
Ich beobachte euch, wenn aufkommt der Wind, –
Der Klang, ich weiß Bescheid darüber.

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03) Journey

Ah, could I lay me down in this long grass
And close my eyes, and let the quiet wind
Blow over me—I am so tired, so tired
Of passing pleasant places! All my life,
Following Care along the dusty road,
Have I looked back at loveliness and sighed;
Yet at my hand an unrelenting hand
Tugged ever, and I passed. All my life long
Over my shoulder have I looked at peace;
And now I fain would lie in this long grass
And close my eyes.
Yet onward!
Cat birds call
Through the long afternoon, and creeks at dusk
Are guttural. Whip-poor-wills wake and cry,
Drawing the twilight close about their throats.
Only my heart makes answer. Eager vines
Go up the rocks and wait; flushed apple-trees
Pause in their dance and break the ring for me;
And bayberry, that through sweet bevies thread
Of round-faced roses, pink and petulant,
Look back and beckon ere they disappear.
Only my heart, only my heart responds.
Yet, ah, my path is sweet on either side
All through the dragging day,—sharp underfoot
And hot, and like dead mist the dry dust hangs—
But far, oh, far as passionate eye can reach,
And long, ah, long as rapturous eye can cling,
The world is mine: blue hill, still silver lake,
Broad field, bright flower, and the long white road
A gateless garden, and an open path:
My feet to follow, and my heart to hold.

Reise

Ach, könnt’ ich mich in dies hohe Gras legen
Und meine Augen schließen, und den sanften Wind
Über mich wehen lassen — ich bin es so leid, so leid,
An angenehmen Orten vorüberzugehen! Mein ganzes Leben,
Die staubige Straße entlang, der Sorge auf der Spur,
Hab’ ich zurück auf den Liebreiz geblickt und geseufzt;
Doch an meiner Hand zerrte stets
Eine unerbittliche Hand, und ich ging vorüber. Mein ganzes Leben lang
Hab’ ich über die Schulter auf die Friedfertigkeit geblickt;
Und jetzt würd’ ich gern in diesem hohen Gras liegen
Und meine Augen schließen.
Doch vorwärts!
Katzendrosseln rufen
Den ganzen Nachmittag lang, und Bäche glucksen
In der Dämmerstunde. Klagenachtschatten erwachen und schreien,
Zeichnen das Zwielicht dicht an ihre Kehlen.
Nur mein Herz gibt Antwort. Eifrige Ranken
Klettern den Fels hoch und warten; schamrote Apfelbäume
Pausieren in ihrem Tanz und öffnen mir den Reigen;
Und Wachsmyrte, die durch süße Fülle sich fädelt
Von Rosen mit rundem Gesicht, rosarot und launenhaft,
Schau zurück und verneig’ dich eh’ sie verschwinden.
Nur mein Herz, nur mein Herz antwortet.
Doch, ach, mein Pfad ist lieblich an beiden Enden
Des Schlepptautages, — stechend unter den Füßen
Und heiß, und zähem Nebel gleich schwebt trockener Staub –
Aber weit, oh, so weit das brennende Auge reichen mag,
Und lang, ach, so lang das verzückte Auge daran haften mag,
Ist die Welt mein: blauer Hügel, immer noch silberner See,
Weites Feld, leuchtende Blume, und der lange weiße Weg
Ein Garten ohne Gatter, und ein offener Pfad:
Meine Füße folgen, und mein Herz hält ein.

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04) Eeel-Grass

No matter what I say,
All that I really love
Is the rain that flattens on the bay,
And the eel-grass in the cove;
The jingle-shells that lie and bleach
At the tide-line, and the trace
Of higher tides along the beach:
Nothing in this place.

Seegras

Ganz gleich, was meiner Rede Frucht,
All das, dem wirklich meine Liebe gilt
Ist der Regen, der ebnet die Bucht,
Und im Meeresarm das Seegrasgefild’;
Die Sattelmuscheln, bleichbereit
An der Gezeitenlinie, und hoher Meereswelle
Spur am Strande weit und breit:
Null und nichts an dieser Stelle.

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05) Assault

I

I had forgotten how the frogs must sound
After a year of silence, else I think
I should not so have ventured forth alone
At dusk upon this unfrequented road.

II

I am waylaid by Beauty. Who will walk
Between me and the crying of the frogs?
Oh, savage Beauty, suffer me to pass,
That am a timid woman, on her way
From one house to another!

Überfall

I

Ich hatte vergessen, wie die Frösche sich anhören
Nach einem Jahr der Stille, ansonsten denke ich,
Ich hätte mich allein nicht so weit vorwagen sollen
In der Dämmerstunde auf dieser selten genutzten Straße.

II

Schönheit lauert mir auf. Wer wird wandeln
Zwischen mir und dem Gekreisch der Frösche?
Oh, wilde Schönheit, erdulde, dass ich vorbeigehe,
Die ich eine furchtsame Frau bin, auf ihrem Weg
Von einem Haus zum andern!

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06) Low-Tide

These wet rocks where the tide has been,
Barnacled white and weeded brown
And slimed beneath to a beautiful green,
These wet rocks where the tide went down
Will show again when the tide is high
Faint and perilous, far from shore,
No place to dream, but a place to die,—
The bottom of the sea once more.
There was a child that wandered through
A giant’s empty house all day,—
House full of wonderful things and new,
But no fit place for a child to play.

Ebbe

Der nasse Fels hier, wo die Flut sich hochgeleckt,
Entenmuschelweiß und braun vom Tang
Und drunter schön grün mit Schleim bedeckt,
Der nasse Fels hier, wo die Flut nach unten drang,
Erweist sich wieder, wenn das Wasser steigt,
Fern von der Küste, als blass und bedrohlich,
Kein Ort zum Träumen, vielmehr einer, der zum Sterben neigt, –
Der Grund des Meeres neuerlich.
Da war ein Kind, das tagaus, tagein
Schritt durch eines Riesen leeres Haus, –
Haus voll mit Dingen, neu und fein,
Doch für ein Kind zum Spielen ein Graus.

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07) Lament

Listen, children:
Your father is dead.
From his old coats
I’ll make you little jackets;
I’ll make you little trousers
From his old pants.
There’ll be in his pockets
Things he used to put there,
Keys and pennies
Covered with tobacco;
Dan shall have the pennies
To save in his bank;
Anne shall have the keys
To make a pretty noise with.
Life must go on,
And the dead be forgotten;
Life must go on,
Though good men die;
Anne, eat your breakfast;
Dan, take your medicine;
Life must go on;
I forget just why.

Klage

Hört, Kinder:
Euer Vater ist tot.
Aus seinen alten Mänteln
Werd’ ich euch kleine Jacken machen;
Werd’ euch kleine Hosen machen
Aus seinen alten Buxen.
Da werden Dinge sein in seinen Taschen,
Die er hineingesteckt hat,
Schlüssel und Pennys
Mit Tabak bedeckt;
Dan soll die Pennys haben
Um sie zu sparen auf seiner Bank;
Anne soll die Schlüssel haben
Um tüchtig Krach damit zu machen.
Das Leben muss weiter gehn,
Auch wenn gute Menschen sterben;
Anne, iss dein Frühstück;
Dan, nimm deine Medizin;
Das Leben muss weiter gehn,
Nur vergess’ ich, warum.

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08) The Death Of Autumn

When reeds are dead and a straw to thatch the marshes,
And feathered pampas-grass rides into the wind
Like aged warriors westward, tragic, thinned
Of half their tribe, and over the flattened rushes,
Stripped of its secret, open, stark and bleak,
Blackens afar the half-forgotten creek,—
Then leans on me the weight of the year, and crushes
My heart. I know that Beauty must ail and die,
And will be born again,—but ah, to see
Beauty stiffened, staring up at the sky!
Oh, Autumn! Autumn!—What is the Spring to me?

Der Tod des Herbstes

Wenn Schilf brüchig und Stroh ist, Sumpfgebiete zudeckt,
Und gefiedertes Pampasgras in den Wind fährt
Wie alte Krieger gen Westen, tragisch, ausgezehrt
Ihr Stamm zur Hälfte, und sich über die Platthalm-Binse streckt,
Seines Geheimnisses ledig, offen, öde und brach,
Es in der Ferne schwärzt den halbvergessenen Bach, –
Dann stützt sich auf mich die Last des Jahres und erschreckt
Mein Herz. Ich weiß, dass Schönheit kränkeln muss, vergeht,
Und wieder geboren wird, — doch, ach, das Schöne im Bann
Zu sehen, wie es starr zum Himmel hoch sich dreht!
Oh, Herbst! Herbst! — Was ist mir der Frühling dann?

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¹ Vgl. Rudolf Borchardts Notiz zu “Die Entdeckung Amerikas. Die Poesie von Edna St. Vincent Millay”, in: Die Entdeckung Amerikas. Rudolf Borchardt und Edna St. Vincent MillayGedichte, Übertragungen, Essays, hg. von Gerhard Schuster. Lyrik Kabinett München 2004, S. 217.

² Edna Millays Gedicht “Spring” in der Übertragung von Rudolf Borchardt, in: Die Entdeckung Amerikas, S. 55.

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Hinweis | Eben erschienen :

Stanley Cavell: Die Sinne von Walden (übers. von Klaus Bonn). M. e. Essay von Mark Greif (übers. von Kevin Vennemann) – Berlin, Matthes & Seitz 2014

Das frühe, hier erstmals übersetzte Hauptwerk Stanley Cavells (The Senses of Walden, 1972) markiert einen Wendepunkt im Werk dieses einflussreichen Denkers, der als Vaterfigur der heute maßgeblichen amerikanischen Intellektuellen gilt. Im Zentrum des philosophischen Schlüsseltextes steht das Werk Henry David Thoreaus und seine Bedeutung für uns. Darüber hinaus geht es Cavell aber darum zu zeigen, was einen originalen, einen initialen Text auszeichnet und wie aus Philosophie Philosophie entsteht, also um die Frage des philosophischen Denkens selbst. Mark Greif hat einen Essay beigesteuert, in dem er Cavell als Lehrer seiner Generation von Intellektuellen vorstellt.

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Klaus Bonn @ in|ad|ae|qu|at: 

 

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heute: linzer notate, double feature

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