Archive for February 8th, 2007

Audio | Akustik-Design



“nur echt mit 52 zähnen”

butterkeks
sattes klacken des wagenschlags, krosses keks-knacken: klassische exempel für das geräuschdesgin von industrieprodukten (im neusprech: multisensorisches marketing). - - - wie aber sind subjektiv psychoakustische wahrnehmungen und objektive klangparameter zu messen bzw. in praktikable konvergenz zu überführen ? - - - der Technikakustiker Michael Haverkamp über den sound of car brakes, die gefahr des über-designs durch geräusch-eliminierung (im kontast dazu : : : das in allen kategorien wirksame quietschen der fahrrad-bremse), beiläufig über klang-verdeckung. letztere - wem erzählen wir’s noch ?! - als grundlegung der MP3-datenkomprinierung - ist stupend bemerkenswert in ihrer weiterhin psychoakustischen bindung: auch im zeitalter seiner technischen reproduzierbarkeit bleiben klang und dessen erleben in einer anachronistisch anmutenden weise subjektiv.

sachdienlicher hinweis auf einen klassiker zum Irreversiblen akustischer komprimierungsprozesse : : : reizend und immer wieder erheiternd : : :

kapielski_Avantgarde

(Th. Kapielski: Avantgarde)

Thomas Kapielski : : : RINGKOMPRESSOR. Oder: Wie man Musik fotografiert. (> R. Wagners RING von 15 stunden eingedampft auf dessen “molekulare substanz” von 1 sekunde. die prähistorie des laufend beschleunigten bandes ohne die möglichkeiten des zurück-pitchens der tonhöhe : : Peter Weibel : : : Bachkomposition von 1978.)

weiterführend: ars_auditus, Akustik-Design, Audio-Branding_1, AB_2, Jingle, Frank Schätzlein, E_Zwicker_psychoakustik_hörbeispiele, Musikpsychologie1, Musikpsychologie2, Musik, Magie & Medizin, Audiometrie, Hinhören - SD im Film, SD im Film2 . . . &ct, &ct.

p. s. wie klingt ein keks beim aufschlag aus einem hochhaus ? (in dolby 5.1 surround)