
Doch logisch und klar wie dicke Tinte , dass – - – so man nur’n humble C-Blogger ist – - – , DAS (wie wir jetzt endlich das Wort-Geschlecht wissen) Blog sozusagen als eine Art Tarnfabrik funktioniert , welche als Kulisse vor die bloody Maloche an der “eigentlichen” Textbaustelle aufgezogen worden ist. Wobei die Eigentlichkeit just eben das Gegenteil vom Jargon meint ::: nämlich die Textabsonderung zum Brot-unter-die-Butter Schieben .
Bescheidenheit ist nicht nur Pflicht, sondern Zier und Kür, wenn man Profi-Communities wie netzpolitik.organsieht oder Feinarbeiter vom Schlage eines P. turi2.de. Die Ehre .
Allerdings gibt es auch sympathische Enthusiasten wie die Leute beim holländischen Typeradio , die sich in ihren Postings förmlich um Hunderte von Fonts , Schriften und Typen sorgen . Nicht so glatt und lupenrein wie typophile oder fontwerk , wagen es die Niederländer immerhin , Visuelle Belange auditiv abzuhandeln .
Das Motto für Stream & Podcast , Quote :::
Typeradio. Now we are talking.
Typeradio, the radio channel on type & design.
Type is speech on paper.
Typeradio is speech on type.
Typeradio is a Microfm broadcast, a MP3 internet radio stream and a podcast station. Since 2004 Typeradio (which is Donald Beekman, Liza Enebeis aka LoveLiza & Underware) is visiting different design events around the world, to meet designers and to talk. Unquote .
Von der grammelnden Signation bis hin zu schwer verständlichen Saalaufnahmen – - – who cares :::
Haben sich die Ohren einmal dem Raumrauschen adaptiert , dann entfaltet die auf der Lissabonner ATypI 2006aufgenommene Tonspur nicht geringen Witz . Schon sprachlich ist der englische Dialoghürdenritt ein Spass, wenn der Barcelona-based Typo-Designer Andreu Balius mit dem Rotterdamer Diederik Corvers conversiert (letzterer übrigens ein Mitglied der obgenannt Typophilen).
Über die Arbeit und ihre Rituale, Morgentee und Meditation , Kochkunst und cash – - – also das ganze Spectrum der work-life-Balance von “Freien” , vulgo Selbständigen . Einigermassen frei fantasiert erscheinen da freilich die Vermutungen über die je klimatischen Einflüsse auf Stil und Style von Design . Depressionsgebiet im Ewigregen versus mediterrane Lust-Licht-Zonen – - – das darf einem dann schon mal spanisch vorkommen .








“Feinarbeiter” – danke für das Lob! Werde ich mir hinter den Spiegel klemmen, auch als Ansporn.
Danke!
Das muss ich mir merken. Eine geniale Schreibe hast du, Kollege. Mag ich sehr.