Zugegeben ::: inadäquat ist ja wahnsinnig früh dran mit verzichtbarer Verzettelung von Abgegessenen und seit Sekunden / Minuten / Stunden – hélas – den virtuellen Fluss Runtergebloggter Themen . Serverumstellung , Mittelohrentzündung . Es sei .
Sei aber nicht eben das österreichisch-sprichwörtliche “Bröserl” , wenn in einem Monument sui generis – - – will heissen ::: Telepolis – - – durch den in diesem Forum publizierten Artikel à la Praktikantin nun einige Haarrisse ( “isse blond ?” ) gehen . Frau Alexa Weyrauch-Pungs diffuser Rundumschlag gegen die deutsch/sprachig/e Blogosphäre unterbietet sogar noch H. Frankfurters Kategorie des “Bullshit” , was KEINE Geschlechterfrage ist . Auch Vaches Espagnoles vermögen das geistige Klima mit hochgestapelten Defäkationen zu infizieren . Was da aber in TP zu lesen steht [[ en bref :::: alle bloggen über alles , lassen sich bezahlen oder nicht , is' eh egal ]] beinhaltet eine einzige vernunftbegabte Aussage: QUOTE ::: “Oder man kann es auch lassen. Ich z.B. gehe jetzt raus, in die Sonne, ein gutes Buch lesen und mich mit ein paar Freunden treffen. Euch dann noch viel Spaß beim Bloggen!” UNQUOTE . Diese abschliessende Sonnenschein- und- Spiel- Platz- Perspektive mag damit bitte auch das Finale solcher Entäusserungen sein . – Scheint die Sonne dann gleich wieder viel schöner , wenn man sieht, dass dies auch von Anderen out there so gesehen ward . Die Ziemlichkeit der einzelnen Meldungen , wie sie medienlese trefflich referiert , medienblogger kritisch kommentiert , von pottblog mit einem wishful- thinking- Plonk bedacht und von Wolfgang Müller im CIO-WEblog unter dem Titel Wirres bei Telepolis mit einem Thumbdown versehen wird , wäre im Einzelnen zu diskutieren , ventiliert indes auf verschiedenen Niveaus die Platzierung des publizistischen Sandkastenspiels .
Von Wey- switcht inadäquat nun zu -Rauch ohne , bzw. aus giftigem Glimmen die Fortstetzung der Corino- Valentiniade , welche sich im Börsenblatt zu einer vertiablen PC- Novela auswächst . Part 1 [[ remember ::: KCs Bachmannpreis-Zurückweisung eines an ihn gesandten Manuskriptes mit der Begründung , der Juror sei bereits einer anderen Aspirantin / einem andern Aspiranten “anderweitig im Wort” ) wurde schon gegeben , folgt Part 2 mit einem Leserbrief Karl Corinos :
QUOTE:::: “Es ist erstaunlich, daß das sonst gut unterrichtete Börsenblatt auf die Reklame-Aktion des Herrn Valentin hereingefallen ist. Nach den Regularien der “Tage der deutschsprachigen Literatur” (vulgo Bachmann-Preis) ist es jedem, der die Empfehlung eines Verlages oder einer Zeitschrift vorzuweisen hat, unbenommen, sich mit einem unveröffentlichten Manuskript um die Teilnahme in Klagenfurt zu beteiligen. Umgekehrt ist es der (in diesem Jahr wieder neunköpfigen) Jury freigestellt, ob sie von diesen Einsendungen Gebrauch macht oder ob sie von sich aus aussichtsreiche Autor(inn)en einlädt. Ich habe einen meiner Kandidaten von mir aus angesprochen und den zweiten aus den Einsendungen ausgewählt. -Mich haben in diesem Jahr ca. 100 solche unverlangten Einsendungen erreicht, darunter am 16.2., am Tag des Einsendeschlusses, ein Text von Herrn Valentin. Da ich jede Einsendung geprüft und bestätigt habe, teilte ich Herrn V. noch am selben Tag mit, daß ich ihn nicht berücksichtigen könne, weil ich meine Wahl schon getroffen hätte, und wünschte ihm Glück bei den anderen acht Jury-Mitgliedern, an die sich der Autor ebenfalls gewandt hatte – was er jetzt gerne verschweigt und auch mir verschwiegen hat. Es war also reine Zuvorkommenheit, daß ich noch vor Torschluß ihm die Chance eröffnen wollte, sich anderweitig zu bewerben.
Ob V. von den übrigen Jury-Mitgliedern irgendeine Reaktion erhalten hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Es gibt allerdings zuverlässige Signale, daß niemand diesen Autor (…) für den Bachmann-Preis nominiert hat – was ja mit der Qualität seines Textes zu tun haben könnte. Einige Jury-Mitglieder haben noch Anfang April Kandidaten gesucht – man hatte also durchaus lange nach dem 16.2.2007, 24 h, seine Chancen. ‘Fristgerecht eingesandt, aber nicht berücksichtigt’ – dieses Los teilt Herr V. mit schätzungsweise zwei, drei Schock anderer hoffnungsvoller Skribenten. Nur war niemand andrer so geschickt, aus dem Refus soviel Kapital zu schlagen wie er.” UNQUOTE .
Folgt mit Veröffentlichsdatum 21. 5. prompt Dramen- Akt Numero 3 , bestehend aus der erneuten Gegenrede des bislang verhinderten Lese- Arena- Gladiators .
QUOTE ::: “Sie haben als Jurymitglied eine Verantwortung übernommen. Autoren haben Ihnen ihre Texte anvertraut. Sie schreiben, dass Sie eine Kandidatin selbst angesprochen haben, den zweiten Autor haben Sie aus den Einsendungen ausgewählt. Und genau um diesen Punkt geht es. Warum wählen Sie einen Text aus, bevor alle eingereichten Texte überhaupt erst angekommen sind? Warum sind Sie nicht neugierig auf alle Texte gewesen? Es ist mir unverständlich, dass ein Jurymitglied auf diese Weise handeln kann. Trotzdem behaupten sie, alle Texte gelesen zu haben. Warum eigentlich? Ihre Wahl stand doch schon fest.
Wie oft ich meinen Text und an wen ich ihn geschickt habe, steht nicht zur Debatte. Insofern handelt es sich hier nicht um Verschweigen von Informationen. Es geht um Sie, Herr Corino, und um den Text, den ich Ihnen anvertraut habe. Und falls die anderen Jurymitglieder auf dieselbe Art wie Sie ihre Texte auswählen, dann wundert es mich nicht, dass ich nicht an diesem Wettbewerb teilnehme.
Mich wundert aber, dass die Organisatoren des Bachmann-Preises meinen Einwand nachvollziehen können (Artikel ‘Schiebung oder Juroren-Freiheit? Wirbel um Auswahl zum Bachmannpreis’, dpa,14.05.07) und Ihr Handeln als ‘Stilfrage’ in den Raum stellen, Sie selbst aber zu keinem bisschen Selbstkritik fähig sind. Aber fast anrührend finde ich Ihre Aussage, dass Sie mit dieser frühen Absage meine Chancen bei anderen Jurymitgliedern nicht gefährden wollten. Danke, Herr Corino, für Ihre Fairness und Ihre Besorgnis.
Welches Kapital habe ich denn aus dem ‘Refus’ geschlagen? Ich habe von der dpa und vom Focus kein Geld erhalten. Reklame-Effekt? Herr Corino, lesen Sie sich doch einfach mal die Pressestimmen zu meinen Büchern auf www.stephanvalentin.de durch. Geschickt bin ich also auch? Sie werfen sogar dem Börsenblatt vor, auf meine Aktion hereingefallen zu sein — Herr Corino, eins ist sicher, alle die, die den dpa-Artikel und die Story im Focus gelesen haben, werden sicher nicht auf Ihren Leserbrief reinfallen.” UNQUOTE .
Rede , Gegenrede und Gegen- Gegen- Rede seprechen für sich selbst . inadäquate Reflexionen sind da ganz négligeable . Vor Lauter Wey- und -Ego- Räuchern geht sich der beabsichtigte Wallen- STEIN- Brandauer- Weihrauch jetzt gar nicht mehr aus . Vielleicht ein ander Mal .
Kommen wir nun zu Belebenderem und zu Jahreszeit- adäquatem Neuen Gemüse . – Bleib’ auf dem Boden und Nähre Dich redlich ::: Dies stimmt wohl für kaum eine andere Formation so apart wie für Das Erste Wiener Gemüseorchester , dessen neue Relase eben als tres 002 bei transacoustic research herausgekommen ist . Der Nährwert der Himmelsmacht Musik ergibt sich aus der konkreten Verzehrbarkeit der Instrumente , was Maul-
und Trommelfell- Kulinariker mittlerweile transnational zu goutieren wissen . – Während am platten Acker erste Ernten eingeholt werden , servieren die Vegetabilisten ihre zweite CD – AUTOMATE . Trefflich zu sehen , zu schmecken und zu hören , dass und wie sich Basal- Materialien in fortschreitend subtile Subs- Tanzen (rhythmic house, noise, dub, glitch ) überführen lassen . Zum Beispiel beim Covern von Kraftwerk . Und ganz ohne die Molekularküche von Ferran Adrià . Dessen display on Documenta12 hin oder her ((( aber à propos ::: ein ander documenta12-Kandidat , Ai Weiwei , war bei inadäquat ja bereits vor Monaten zu Gast ))) . >>> Wäre da nicht das Gemüse aus der Theresianumgasse ein ebenso ehrbarer Vertreter dessen , was angewandte Fundamentalreflexion sein und reizvoll bezeigen kann ??? – - – Straks aber zurück zum Gemüse , The First Vienna Vegetable Orchestra und ihrem AUTOMATE ::: Zu den bewährten Tonerzeugern wie “cuke-o-phon” und “carrot recorder” sind neue Instrumente wie die “radish-marimba” hinzugekommen. Hier eine Impression von den rezyklierbaren Klangkörpern. Leider kann inadäquat an dieser Stelle nur mit short- cuts von Label- Seite her aufwarten ::: jungle excerpt 1 – dubby excerpt 2 + glitchy excerpt 3 . – - – Mehr auf der Gemüseorchester-Webseite ::: ambiente verde stammt vom erstling GEMISE (1999) , ditto letscho 74 , beide leider Fond- reduziert .Knapp enough , um die mit AUTOMATE und ohne Maggi grooviger gewordene Suppe zu estimieren .








[...] 4) mhhhhh…. und was macht der mann sonst noch? achja, lebt und arbeitet in wien, ist in der poetry-elektronik-szene zugegen, und auch mitglied des “ersten wiener gemüseorchesters”… moment mal: darüber hat doch inadqequat vor kurzem erst geblogged??? piringer bio inadaequat [...]
[...] ( VIENNA VEGETABLE ORCHESTRA ) nicht weit : Am 6. 10. servieren die – in|ad|ae|qu|at bereits einmal prachtvoll präsentierten – Karottenflöter und Sellerieschinder die jüngste Release AUTOMATE . Gart auf hoher Flamme in [...]