Oh Wildnis , oh Schutz vor Ihr

Klagenfurt , Folge 0 , -1.

Dass Josef Winkler seine frühe Kärtner Mytho- Mano – Graphie DAS WILDE KÄRNTEN bettitelte , mag durchaus auch auf die Bigotterein der Bachmann- Preis- Umtriebe zutreffen . Heilserwartung und und Vernichtungswunsch reichen einander anlässlich der Tage der deutschsprachigen Literatur willig die Hände .

UR bunt ohne zeiger Auch an Pfaffen und Kanzelrednern feht es dortselbst eben so wenig wie am gläubigem Fussvolk , welches angestaute polymorphe Emotionen anlässlich des rituellen Fussballmatches zwischen Sendeanstaltlern , Autoren und Kritikern abarbeitet . Nicht zu vergessen die wunderbare Fischvermehrung pus -Verzehnung samt alkoholischer Illimination an den Buss- und Betabenden.

On Wildnis, oh Schutz von Ihr, lässt sich da mit Elfriede Jelinek rufen , wenn nicht einmal die Evakuierung des TV- Apparates mehr hilft . The United Colors of Print and Blog lassen dessen un geachtet kein Auge trochen . Zu fragen wäre eben , ob seitens der Blog- Mischriften der mediale Einheitsbrei aufgemischt wäre und ob dort eine Alternative zu der üblichen , zu einem Drittel gelangweilten , zum zweiten Dritten “alles schon gehabt”- fadisierten und zum dritten Drittel der literatur- kultur- pessimistischen laudatio temporum actrum zu bieten mag . – - – Aber bitte schön der Reihenfolge nach ! – Soll sein.

UR bunt ohne zeigerKlagenfurt, Vor-Spiele . Stichwort : Seit eingen Jahren sehr beliebt beim Fötong , welches sich zunehmend die Tag- für Tag- Berichterstattung spart und nur noch die Siegerehrung ins Blatt stellt [ 2 Gründe : a. Schrumpfung der Redaktionen bei b. gleichzeitiger Explosion der Anzahl von Literatur- Wettbewerben , Preisen etc. ] . Als Spitzenreiter prescht Elmar Krekeler mit einem am 6. Juni um 17:19 ins Welt- Netz gestellten Artikel vor , in welchem er an die Siegerin Kathrin Passig , “Gründungsmitglied des spaßbetonten Berliner Netzbohème-Netzwerks ‘Zentrale Intelligenz Agentur“ (ZIA)‘ ( mit dem spin- off Riesenmaschine, czz ) mit ihrem fake- Text (“gefälscht”) für einen heilsamen “Skandal” den “verschnarchte[n] Literaturbetrieb” Das Fürchten lehrte” . Einzige Konsequenz ( wie in der Politik ) : Personalaustausch in der Jury , und zwar Iljoma Mangold ( SZ . eh’ scho’ wissen , das Pop – o – Phon mit Vorliebe für Daniela Strigls Karohemden ) statt Heinrich Detering und der Schweizer Semniotiker André Vladimir Heiz [ höchste Abfrage- Dichte im Archiv dieses Blogs ] statt dem dem Kraus- Proselyten Burkhard Spinnen.

Am 18. 6. stellt die Riesenmaschine den Klagenfurt- Totalisator ins Netz , was dem Blog wohl siegreichen Traffic eingebracht haben dürfte , da von ideen- ringenden Zeitungsschreibern wie der taz ( Das git zu denken ) willig aufgegriffen .

UR bunt ohne zeiger27. 6. , Volker Weidemann in der FAS : Bachmann-Wettbewerb : Langeweile von Klagenfurt ist legendär. Texte , die mit niemandem außer mit sich selber sprechen , Menschen, die in Buchstaben wohnen, statt wie der Rest der Menschheit in der Welt . Weidermanns Totalisator tippt auf den deklarierten Massenmörder- Would be und das “ewige Grosstalent Jochen Schmidt , den durchsichtigen Harald- Schmidt- Assistenten Peter Licht , der immerhin ein gesungenes “Sonnendeck” in der einen Hosentasche und in der andern seinen Schmöker vom “Ende des Kapitalismus” tragt. Zur Zier und zu orberst des Artikels – wie fast überall im Print – übrigens das Konterfei der Vorjahres- Sieger. Gleichen Tags zieht Focus eines der bekannten Bachmann- Konterfeis heran ( < selbes wie der Standard ) , um dann über den angeblichen Klafu- Virus zu phantasieren, von welchem man , einmal angesteckt , peu à peu zerfressen werde . Der Rest ist Landschaft bzw. Idyll . Lovely .

Am 28. 6. freut sich Heiko Werning @ Reptilienfonds- Blog der Taz über die popkulturell beglaubigten Jochen Schmidt ( Chaussee der Enthusiasten ) und Jan Böttcher ( Herr Nilsson ) , ohne originellerweise den pflichtschuldigen Hinweis auf den Riesenmaschinen- Totalisator zu unterlassen .

UR bunt ohne zeigerKlagenfurt, Kanzelreden zum Grand Opening . Natürlich tanzen alle mehr oder weniger kompetenten oder in andere Ressorts abgewanderten ORF Granden und Grandits-e an , um ihre güldenen Worte in die Mikiophone der Haus- und Unterehmensberichterstatter zu sprechen . Dem aus der Provnz in die Wiener Radio- Chefetage Aufgestiegenen Mitsche wird man es tunlichst recht machen . Hans-Joseph Ortheil s “Klagenfurter Rede zur Literatur” bekennt schmeichelnd , Warum wir Klagenfurt so lieben . Right on . Der Ironie- Verdacht dieses aufgesetzten Dialogs mit den üblichen Witzchen über die Portrait- Filmchen , Alpenpanorama , Totaliator & Cie wäre senso strictu nichts weiter als ein Plagiat der Dramolette Antonio Fian s zu nennen . Fian , der um sich selbst – und dies im Unterschied zu anderen Anwesenden – allerdings nie Aufhebens um die eigene Person macht , dürfte dem intendierten Promi- Faktor wohl als zu minder erschienen sein . Auch ein Befund . Har Har.

Riesenmaschine Totalisator 30 06 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Klagenfurt , Tag 2 + 3 , Résumée der Résumées .

Reptilienfonds blogt live unter Zuhilfenahme des WLAN- Zuganges im 4-Sterne-Tagungshotel “Forsthaus Grünau” in Chemnitz und bekundet lapidar , darling “Jochen Schmidt scheint sich ja gut geschlagen zu haben” . Auch der Welt- Krekeler schreibt fleissig mit ( Näheres im Artikel ) und ächzt frei nach Goethens Letztem Atem : Super, Peter Licht stiehlt allen die Schau . Die ZEIT hat sich – anynom – inzwischen den “jungen VerstörerJörg Albrecht im Interview zur Brust genommen : Mehr als entwertete Busfahrkarten , Copy & Paste , USB- Sticks und Weisses Rausches kommt dabei allerdings nicht heraus . Bei David Hugendicks gefühltem Stimmungsbild des “gewellten Käse” schaut allerdings auch nicht eben mehr raus . Aber hatten wir , Hände auf Herzen , das wirklich erwartet ? Licht – Blicke druckt auch im Standard frei nach APA , fand aber die Langeweile der Milena Oda schwer migräneverdächtig , die selbe Quelle lobt den seit Monaten ausschlieslich als Preisstier auf fetten österreichischen Pfründen spazierenden Michael Stavaric . Geschenkt ! Die Frühwerke liessen eine solche Existenz als Everybodys Darling freilich weit weniger ahnen . Den Rest kucken wir uns via Audio / Video des Klafu- ORF selber an . Dann können die uns kein X mehr für ein U vormachen .

UR bunt ohne zeigerKlagenfurt en blog . Wir schalten um zu den poymorphen Progammen der Blog- Welt und werden sehen , inwieweit wir es hier mit verhinderten Literaturschurnalisten , echten Fans oder kritischer Masse zu tun bekommen . Vorhang auf . laurenzennser ist schlicht begeistert von Licht , just bei diesem Autor habe die Diskussionskultur ( just der älteren Juryteilnehmer , czz ) allerdis schlicht versagt , ärgert sich Kultur Channel , close your eyes würde seine Augen ( + Ohren ) vor Licht eher lieber verschliesen , Jochen Schmidt ist eher sein Mann . In seiner peniblen Live- Mitschrift liefert Wortwerkstatt einen der pränmien würdigten Satze : Corino schweigt. Selbes blog , weiterer Eintrag : Jury stürzt sich auf Sex des Stavaric ( dreimal dürft Ihr raten , wer ) , Fazit : Hätten wir das auch überstanden.

Sopran ( die mit dem Nudelthema) , bisher immens umstriebig , schaltet sich erst mit einiger Versütung zu , die Berichtspflicht an kärglichen Kolleginnen- Blog abschiebend . Tz, Tz, Tz, wer hätte das gedacht . Fazit : Man halte sich an Wortwerkstatt , dort wird am pfiifigten serviert . Quod erat demonstrandum . Zum Schluss noch ein Blick auf den unvermeidlichen Totalisator ( die Leute dort sollen ja auch was davon haben – für ein paar Gläser Vino wird sich’s schon ausgehen ) : Stand 30 . 6. 2007, 7:42 .

Wie versprochen , setzt in|ad|ae|qu|at nun mit Teil II das Label- Portrait des japanischen bumpfoot fort , dessen Name für coole Klang- und czz hörempfehlungRhythmuskurven garantiert . Nach dem mexikanischen Ausflug kehren wir flugs auf’ die insularen homelands zurück und treffen dort soroft auf den bumpfoot- labepchef tatsu höchstpersönlich : seine EP public holidays in May [bump034] wurde am 13. Mai released als Ergebnis eines während der japanischen Feiertage absolvierten Trips : Entsrpechend entspannt fährt es sich japanischen Route 289 unter Hinatnlassung jener City lights, welche für die vorhergegende Areits so prägend gewesen. Doch dazu in der nächsten Folge . Anschnallen also für und mit tatsu , meister seines fachs . 01. route 289 (5:24) , 02. among the mountains (6:11) , 03. city lights (7:37)

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