Archive for July, 2007

070729 Teil 2 Grand Canyon >>> Las Vegas



Ein weiterer Streifschuss seitens des Regenns, Schlammspringen @ Truxton, AZ, dessen FRONTIER MOTEL auf einen zentralen amerikanischen Mythos - den der frontier - anspielt. In Holbrook, AZ war das Wort FRONTIER ueber einem public phone zu lesen gewesen.

holbrook-az-frontier-telefon.jpg

truxton-az-frontier-motel.jpg

Regen stop, Regen go, file this under MONSOON. Wir streifen Valentine, AZ, einst ein beliebtes Poststempelamt fur die Valentin-Karten, jetzt tot, eingemottet, der besseren Zeiten harrend.

truxton-az-steckschild-im-schlamm.jpg

us66-crozier-regenwolken.jpg

valentine-az-abandon-station-76.jpg

Wieder einmal - und das gilt heute wie fuer fast alle anderen Reisetage - befinden wir uns praktisch alleine auf der 66, bis auf ein paar Harley Davidson- Fahrer, am heutigen Sonn- und Ausflugstag insgesamt vielleicht gerade mal ein Dutzend. Hochebene, Berge, desert, kaum ein Strauch, some shacks and trailer homes, niemand niemand niemand scheint hier seinen Garten zu bebauen: Mit Ausnahme von einigen wenigen produce- Gaerten in IL und NM sucht man in diesem Lande der nach oben absurd unbegrenzten Frucht- und Gemuese- Preise offenbar NICHT den Weg des Hausgartens. Und das gilt beileibe nicht nur fuer diese Wuestenzone, welche uns, Kilometer um Kilometer feindlicher und heisser werdend, qua Mojave bis nach Las Vergas begleiten wird.

kingman-az-lido-motel.jpg

kingman-az-abc-rest.jpg

Ein besonderes Goodie fuer jeden 66- Liebhaber wird mit dem Staedtchen Kingman, AZ serviert. Die motels mit den praechtigen signs und landmarks sind hier noch lebendig und locken die …. nun ja, doch eher spaerliche und aermliche Kundschaft mit allerlei Specials, Gimmicks and treats. Noch gibt man sich stolz, ein echter 66er zu sein.

k8ngman-az-hilltop-motel.jpg

kingman-az-arcadia-lodge.jpg

Noch kreisen die Geier (wir haben bisher noch nie so weit schwingende Gleitflugvoegel, noch dazu im Rudel, gesehen) nur ueber animalischer Beute und bleibt das Staedtchen weitgehend unangefochten vom, an manchen Raendern bereits sichtbaren, decay. - - - Vor diesem Decay gerettet praesentiert sich nun mitten im Valley eine in steifer Konversation miteinander befindliche Oldtimer- Gesellschaft. Herrlich gestriegelte Chevrolets, Odlsmobiles und Fords blecken hinter Maschendraht die Zaehne und grinsen potentielle neue Besitzer mit ihren Chromschnauzen freundlich an.

kingman-az-auto-oldsmobile.jpg

kingman-az-auto-gruen.jpg

kingman-az-auto-chevrolet.jpg

The scene resembles a little bit a zoo where the animals approach the fence, waiting to be caressed and fed by the visitors. Dies scheint die letzte freundliche und still heitere Szene zu sein vor jener Strecke durch die allem Leben und aller Heiterkeit feindliche Mojave, welche sich ueber Las Vegas bis kurz vor LA hinabziehen wird.

us93-mojave-berge.jpg

us93-mojave.jpg

Es ist ein Fahrt der Xtreme, diese 12- Stunden- Tour vom Grand Canyon, AZ ueber einen mini-strip CA bis nach Las Vegas, NV: Von 7.000 feet elevation hinab zu 500 feet (Bullhead City), von 65 Grad mittags zu 105 Grad am spaeten Nachmittag. Wueste Wueste, hitziger Wind,verschiedene Highway- stretches sind nach den Veteranen der diversen amerikanischen Kriege benannt::: WW I Veterans, WW II Veterans, Korean War Veterans, Vietnam War Veterans, Persian Gulf WarS Veterans - man beachte den Plural bei Letztgenannten.

lv-enter-2.jpg

lv-enter-1.jpg

Las Vegas vor uns, Las Vegas um uns. Sind im TUSCANY einquartiert, gleich um die Ecke vom Strip, zwischen MGM und CAESAR’s PALACE. Kurzes Cruisen durchs Hotel und dessen Facilities, Slot machine spot, diverse restos und bars, live music und ein Riesen- Zimmer, welches ungefaehr so gross ist wie unser gesamtes kleines Hauschen an der March. - Klar war ja, dass Las Vegas alle Grenzen und Verhaeltnismaessigkeiten sprengen wuerde. Egal: Vertrauen wir zunaechst mal unseren EIGENEN Traeumen, bevor wie uns die PARADIS ARTIFICIELS á l’Americaine vorknoepfen - - -

070730 viva LAS VEGAS



short note on behalf of the modest blog admin:

to reduce the data amount (up and your downloadtime) we offer you the thumbnails of the photographs. to blow them up to full size, please klick on them (as liesl has discovered already).

desperately seeking a free hotspot @ las vegas, we are working on the follow up of the travelogue >> > thank you for the encouraging comments, stay tuned, keep symathy, stay cool.

070728 Holbrook, AZ >>> Grand Canyon, AZ



Morning has broken …. ja, wholly in Holbrook, AZ, dem Auto- & 66- Staedtchen an der tosenden, tobenden, aus vielen Diesellocks ( we´ll speak of these RR later) pfauchenden Gueter-Eisenbahn. Selbige macht natuerlich ausgerechnet dann Pause, als kap sein SONY zum sound-recorden anwirft.
Dafuer werden wir zunaechst von einem akustischen Schwergewichts-Angriff der anderen Art schier aus unseren queen-size Betten geworfen: 2 Harley-Paare deutlich aelteren Semesters halten es fuer angebracht, um 6 a.m. das gesamte Hotel von seiner Abreise in Kenntnis zu setzen. Are these the 15 minutes of glory everyone might enjoy once during his / her lifetime ? - - Anyway, die Typen machen eine Viertelstunde lang betaeubenden Krach … typische weekend- heros eben!

Blog-notes, uploading fotos, why does Technorati ignore us so deliberately, getting food for the upcoming 2 dayz @ Safeway. Das Stedtchen in der AZ- Morgensonne sieht allerdings nur prima vista wie ein 66er- Idyllenlokal aus.

holbrook-az-66-arizona-mural.jpg

holbrook-az-holbrook-inn.jpg

holbrook-az-eagle-arm.jpg

Ueberall lungern Navajos, die nicht in einem der Arts-& Crafts- Schuppen der Gegend arbeiten und wohl auch sonst nirgends. Jungs schnorren, zwei aeltere freundliche Schlurfs sehen uns fotografieren und fuehren for a few dollars more ein Kunststueckchen vor: Einer der kleinen, untersetzten aber ausserst trockenen Gestalten zieht einen pen hervor und zeichnet in Spiegelverkehrung mit der rechten Hand einen EAGLE auf den eigenen linken Oberarm. Foto, danke, danke, und fort aus dieser Szene, deren tiefe Tristezza uns in die Knochen und Herzen faehrt.
Da ist die unbeschreibliche Wuerde dieses autochthonen Volks, welches freundlich zu sein versteht, ohne zu laecheln. Da ist aber auch ein soziales und oekonomisches Niemandsland, deutlich und offensichtlich vom Alkohol und einem Meer von nicht wiedergefundenener Zeit geflutet. Entsprechend prominent kommt der SHERIFF des NAVAJO COUNTRY daher, die Polizei- Station nimmt ebenso einen ganzen Block ein wie jenes herrliche Wandbild (mural), welches Holbrook in seiner ganzen automobilistischen und eisengebahnten Pracht darstellt. Das dort u. a. auch aufgemalte Indian Couple steht winzig und ein wenig traurig ganz am rechten Bildrand … waehrend Weisse auch auf diesem mural die Hauptrollen spielen. True, very sad and very true.

holbrook-az-sheriff-closeup.jpg

holbrook-az-sheriff-vor-mural.jpg

holbrook-az-mural-detail.jpg

On the road out of Holbrook leere motels, herabgewirtschaftete service-stationen sowie das fotogen-beruehmte First Wigwam Motel. Richtig: Hier parkt man vor und schlaeft man in concrete- Zelten (> inspiration fuer Pixar / Disneys herrliche Zeichentrickfilm- Hommage an die 66, CARS. auch davon an dieser adresse mehr und spaeter !).
Viel schriller und wahrhaft originell ist KESTER´s BUG SHOP @ 66, wo der irgendwie auch deutschstaemmig Eigner mit viel spleen, imagination, Koennen und Liebe die absurdesten VW- Kaefer herstellt. Egal ob Quetsch- Kaefer, Stretch- Kaefer oder megamaessig aufgetune Kreuzungen aus VWs MAGIC BUS und retro- Sportwagen: Saemtliche Modelle of this rechtlich unangfreifbar als VOLKWAGENWERKS benannten laboratoriums sind fuer den Verkehr zugelassen und werden vom Meister und Maschisten fueglich on the road ausprobiert.

holbrook-az-kester-firmenschild.jpg

holbrook-az-kester-quetsch.jpg

holbrook-az-kester-stretch.jpg

Pitstop @ Geronimo´s, GIFT SHOP ALERT, einmal muss es ja doch wohl sein. czz interessiert sich fuer mokassins und einen feinen pferdefluesterer- Hat fuer den Vater, laesst es aber aus Transortgruenden bleiben. Einfach kann man da schon ein paar (vermutlich illgeal geschuerfte) Brocken aus dem PETRIFIED FOREST mitnehmen sowie ein paar schoen bemalte tin- lizards. Das Ganze ist natuerlich absolut VRAI FAUX: don´t forget the MADE IN HAWAII- sticker from those ´genuine Navajoh- crafted´ items!

An der I40 WB strechtches of muddy old 66 ending in the nowhere of the upcoming desert, ein RRs und ein kalorisches Kraftwerk links: woher nimmt man hier wohl die viele Kohle ??? ( Auf der gesamten Route bislang uebrigend wenig Industrie, noch weniger Energie- Erzeugung gesehen: 2 mal Strom aus Waerme, 1 mal Mini- AKW, einmal Wasserkraftwerk … praktisch Null Energie aus der Sonne, nich einmal - wie in der Mediterranée - heisser Wasser per Kolllektor …. woher nimmt dieses gigantische Land wohl die Energie fuer seine gigantischen Air Conditions ??? )

Ab jetzt traveln wir durch eine ganze Palette von Viariationen auf das Thema ´Wueste´: platt und rotsandig wie @ METEOR CRATER, helle Steppen mit scrubs & pines @ WALNUT CANYON, wo wir wieder einmal eines unserer praechtigen Pique Niques abhalten: Mittlerweile haben sich diversen Hotel schon zwei komplette Besteck- Garnituren angesammelt, wir muessen also laengst nicht mehr nur mit dem Schweizermessen und dem Leatherman essen.

i40-az-to-meteor.jpg

i40-to-meteor-2.jpg

i40-az-66-map-1.jpg

i40-az-66-map-2.jpg

kap setzt die Kollektion von ‘speziellen Steinen‘ fuer sein kleines Lapidarium fort, czz spielt pedestrisches moto- und foto- cross unter riesigen Ueberlandstromleitungen und einer unbarmherzigen Sonne … welche eine ziemliche challenge both for the digital an the old Olympus OM1 darstellt, genauso wie die Geschwindigkeit der vorbeibrausenden und -sausenden super- freight trains. Parallel zur Autobahn laesst sich deren Geschwindigkeit bei etwa 70 miles per hour messen. Ueberhaupt faehrt und bewegt sich alles je schneller, je weiter westlich wir dringen.
Das gilt auch fuer den - fuer einmal !! - stressigen Wochenendverkehr @ Flagstaff, AZ. Marts, malls, motels, die uebliche business- loop eben, mit dem feinen Unterschied allerdings zu allen groesseren Staedten bisher, dass die RR prominent durch das Stadtbild rattert. Keine Train Station, versteht sich auch hier, dafuer zollt THE CROWN RAILROAD CAFE sowohl der 66 als auch dem Trading Train- Trail aufs Koestlichste Referenz.

flagstaff-az-firestone.jpg

flagstaff-az-wonderland-motel.jpg

flagstaff-az-western-hills.jpg

Mit gutem Grund. Denn als wir dort halten und fotografieren, rollt ein maechtiger Freight Train tobend vorbei, dessen Dimensionen alles bisher Gesehene ausstechen (the following is especially dedicated to GR, the train historian): 6 riesige Diesellocks ziehen insgesamt genau 115 Wagen, ein jeder mit meist 2, manchmal 1 Cargo- Container beladen. JETZT bewahrheitet sich unsere vorhergehende Schaetzung: Der gesmate Zug is genau 1 Mile lang und ersetzt 230 Road- Trucks. OEBB bitte herhoeren.

flagstaff-az-railroad-cafe.jpg

flagstaff-az-railroad-cafe-spiegelung.jpg

flagstaff-az-railroad-cafe-breakfast.jpg

Auf der US89 nun northbound, die Landschaft nimmt nun zusehends NATIONAL PARK- und RANGER- Charakter an: Es ist, als ritte man in diese Technicolor- landscape unserer amerikanischen Kinder- TV- Serien ein, THIS clearly is LASSIE- LAND … Black Beauty (á la TX) liegt laengst hinter uns. FLIPPER werden wir wohl erst bei einer der naecsten Travels besuchen …. LASSIE also, der treue Colliehund, in den heroischen Landschaften auf 7000 feet elevation, JETZT, HIER.

us89-az-baueme-1.jpg

us89-az-baueme-2.jpg

Ein riesiger Himmmel, gluehende Wuesten, tolle Talfahrten zwischen Kegelbergen und ersten Schroff- Bruechen á la Grand Canyon, auf welchen wir zuhalten. Mal gruen, mal rot, mal gleissend gelb- weiss, mal schierer Sand, mal scrubs, dann wieder Baeume, folgen neue Cliffs & rocks, paysage des Dieux in & under all the seven skies.

us89-az-wueste-1.jpg

us89-az-wueste-2.jpg

us89-az-wueste-tanken.jpg

Die klassische desert experience mit den dort ueblichen Rueckschluessen auf Kleinheit und Unbedeutung des Menschen angesichts des VASTE LAND: Get Your lesson of modesty and decency appropirate to THE LAND and it´s Scape. SKOPISCH haette man indes gerne mehrmehrmehr Weitwinkel fuer die arme kleine Kamera.

us89-v-cameron-1.jpg

us89-v-cameron-auffahrt.jpg

us89-v-cameron-schatten.jpg

Letztes Tanken vor der US64 und dem Grand Canyon, wieder westwaerts & der blendenden Abendsonne direkt entgegen, ein wenig skeptisch, was uns an diesem NATIONAL NATURE MONUMENT (5 Mio. besucher p.a.) wohl an Massen- Sightseeing- Wahnsinn erwarten wird.

us64-erste-brueche.jpg

Zunaechst einmal die wohlgeordnete Einfahrt incl. apartem Ranger- Girl, welche uns gleich einmal $ 25 fuer einen 7- day- pass abknoepft: Dann sind wir free, uns in diesem riesigen Areal nach physischer Kondition, Lust und landschaftsvertraeglicher Laune zu bewegen, wenn uns nicht gerade ein Riesen- Squirrel geschickt zwischen den Raedern durch rennt. Erster Blick hinunter, 1400 METER tief und xxx-mal so viele Kilometer weit - - - Hier, am DESERT VIEW @ south-east part of THE RIM, ereignet sich gerade ein Gewitter, welches wir in coelestischen Dimensionen betrachten: Rainbow all inclusive. This landscape, the air, the atmospherical and meteorological powers …. they all give a clear NON SEQUITUR to all those modest attempts to catch up with words.

grand-canyon-desert-view-1.jpg

grand-canyon-desert-view-2.jpg

grand-canyon-desert-view-3-regebogen.jpg

grand-canyon-desert-view-2-regebogen-tot.jpg

070727 Albuquerque, NM >>> Holbrook, AZ



Ha! Endlich wieder en route - gerne gen Westen, nachdem wir uns waehrend eines Tages Aufenthalt in Albuquerque die Wunden geleckt haben. Und, as U know, auch die aergsten Loecher im Blog stopfen konnten.
Befor we start our heroical ride thru the deserts of New Mexico and AZ there are some quite mundane ordeal to fulfill: get some refill of undies & sox @ the mega giga Walmart-store. Watch out 4 patriotic co-shoppers who follow the hints as given in THE ALBUQUERQUE JOURNAL: “The Flag is to be flown at full-staff today“. Weniger erhebend dann allerdings die Affichen im Eingangsbereich des Supermarktes: Eine xtra Tafel wurde dort angebracht, um nach MISSING CHILDREN zu fahnden. (Als erfolgreicher hat sich in diesem Kontext der Aufdruck von Vermisstenanzeigen auf MILCH- Packungen bewaehrt.)

Bei der Ausfahrt am Rio Grande entlang - headed to I40 - zeigt Albuquerque noerdlich ueberraschend ein hoechst charmantes und lebendiges Gesicht, fern des Adobe- und Indian-Arts & Crafts- Wahnsinns: Ein HOLOCAUST-Museum covert praktischer Weise auch gleich jede INTOLERANCE, der Indianerschmuck kommt bescheiden und in Nachbarschaft zu einem der Albuquerque-Icons - einer stilisierten Lokomotive - daher, im LAUNDROMAT saeubert sich der Alltag, fuer den man sich gleich nebenan im RED ARROW-supermarket die noetigen Viktualien besorgen kann. ( The Name RED ARROW has been crossing as genuin INDIAN since Oklahoma City. )

In den Vororten von Albuquerque stellt sich das gute alte 66-Feeling voll wieder ein - wir wissen nun, was wir auf den Interstates missen: SMALL ENGINES REPAIR wartet auf Kleine Sorgen ebenso wie die MENDING OF BROKEN HEARTS MINISTERS auf anderer Ebene: JESUS, plakatiert eines dieser typischen Steckschilder (remember the Vienna cinemas from the 60s to the 80s ??), und dass der Mensch nicht vom Brot alleine lebt, erweisen die Fleischangebote, die wir hier zum ERSTEN Mal On / beside The Road entdecken: Dazu braucht es offenbar erst die produce- and meat- Kleinbetriebe New Mexicos. Die Unze KOBE-beef ( as we learned by an article on classy beef-cuisine @ the LIFE-section of USA TODAY ) kostet @ Wolfgang Pucks Promi-spot in Beverly Hills schlicht 17$.

Queren den Rio Grande irgendwo bei Los Lunas, NM, beige braune Suppe wie alles hier, fahren durch Siedlungen niedriger Shacks, einige Pferde und Schafe. Bunt schreit ein Schild vom Strassenrand WELCOME TO ISLETA PUEBLO: Hier duerfte es derart authentisch (!) zugehen, dass bei Tribal Ceremonies das Fotografieren ebenso verboten ist wie Sketches und Audio-Aufnahmen. kap haette in dieser vormittaeglich leeren Lehmhuettenstadt (die Fenster sitzen rahmenlos in den Waenden) ohnehin not the slightest sound zum recorden gefunden, dafuer setzt sich czz (wie stets) ueber das Fotografierverbot hinweg und portraitiert die seit 16xx bestehende Kirche. Im Innern gleich mehrere Marien-Figuren ( die Fatima, welche sonst ?), heartbreakingly old and dark canvases, dafuer neue Glasfenster mit missionarischen Motiven: Der Priester ist stets ein white male, die Glaeubigen stets dunkelhaeutige Natives.
Ein echtes Pueblo der wenig fotogenen Art finden wir nur einige Meilen weiter @ Mesita: Die neuen Behausungen der Native Americans ducken sich als Trailer-Home- und Wellblech-Shacks zwischen Ruinen und ausgeweideten car-Karkassen. Selbst das einstig stolze Adobe- Art Déco- place ist fast zur Unkenntlichkeit heruntergekommen.

Richtung Arizona zeigt die New Mexico- scape noch einmal voll das ganze Repertoire von Red Cliffs und gigantischen Wuesten-stretches: Der Himmel haengt schwer und metaphysisch ueber diesen Plateaux, das diffuse Licht erschwert jede raeumliche Orientierung, als einziger Ariadne-Faden fuehrt das asphaltierte Verkehrsband durch das Labyrinth der Gewalten.

Sensationell sind die vielen Railroad-Linien, welche wie Ameisenstrassen die Fracht transportieren: Zuege mit bis zu vier Diesellocks und eine Meile langen freight-Anhaengern droehen im Vorder-, Mittel- und Hintergrund durch die plains … unsere Begeisterung wird uns abends @ Holbrook, AZ in sozusagen realistischer Weise einholen, als die RR mit symphonischem Getoese gleich hinter unserem Motel ihre Abend- und Nacht-Serenaden zum (nicht nur) Besten gibt.

PicNic @ Sportplatz von Grants, NM, einer offenbar wohlhabenden Gemeinde: Eine CORRECTION FACILITY FOR WOMEN, Das Mining Museum und eine geschaeftlich sehr reizend belebte Geschaeftsstrasse @ 66 durfte den noetigen finanziellen Hintergrund fuer die Anlage eines Golf Course mitten in der Wueste liefern.

Da wirkt das Szenario @ Milan, NM schon etwas direkter und realistischer fuer eine Krisenregion, in welcher (wie wir der lokalen Zeitung CIBOLA COUNTY BEACON entnehmen) jede Menge manpower gesucht wird, dafuer aber Workshops geboten werden, FINANCIAL AID FORMS richtig auszufuellen. Free Food @ Baptist Church . Der vielversprechend GROSSE HIMMEL fuer Futterumsatz ist ausgestorben, Polizei patroulliert, ein Schild warnt: DON’T PICK UP HITCH-HIKERS: PRISON FACILITY.

I40-Impressions: Regen @ Thoreau, NM ( pronounced “thuh-ROO” and definitely NOT like “thorough“… the town is also NOT named for Henry David Thoreau and his essential essay “ON CIVIL DISOBEDIENCE“). Oeltanks vor Red Cliffs @ Gallup, NM und: Da oeffnet sich bereits Arizonas Weite!

Irgendwie haben wir auch einen CONTINENTAL DIVIDE ueberquert, ohne es wirklich zu merken, die NAVAJO- Zeitzone sorgt fuer weitere Verwirrung. Planes Grasland fuehrt uns hoeher und hoeher auf die sieben indianischen Himmel zu, derweil quite down to earth die Gift-, Quilt- und Knive- Buden der diversen Reservate ihre Billboards voraus werfen:
www.yellowchief.com (> tja, der Link fuehrt ins Leere), INDIAN CITY, Navajo-owned Business, Fort Courage, Indian Ruins Beeded Belts, Indian Drums, Navajoh Travel Centre und Chieftain-Inn @ every exit, beim National Park Painted Desert, AZ stoppen wir kurz vor Betriebsschluss by: Ein gigantisches Areal von 1500 square miles mit prehistoric relics aller Art. Nichts also fuer einen Quickie.
Was bleibt, ist die Weite, die Wueste und mucho muede: Wir .

Technorati Tags:

070723 OKC, OK >>> AMARILLO, TX



The routine of travelling has created some rituals, spinning themselves forth and forth through these sweaty and ROUGHING IT- (Mark Twain)- days: Since we arrive stinking of sweat, hungy like wolves and thirsty as Munchhausens bottomless Horse at the hotel, the short evenings are entirely dedicated to the very very basic recreational tasks. ( There will be an xtra PIT STOP on this infra-cultural human topic. )
Today we gonna have a long way to go, so we gotta see Oklahoma City just by car: Also Kurz-Round-About by car durch den stroemenden Regen: OKC nicht ganz so deprimierend leblos wie Tulsa, Hauptstadt eben, entsprechend Firmensitze, Banken, Verwaltung.

Weiter geht’s via Bethany in Richtung Texas: Hei, feine Firefighters aboard !

Die 66 bietet wieder ihr liebgewonnenes Krimskrams aus Auto-Parts, Body Shops, gas stations, Restos, thrifts & loans. Nach Yukon, OK: Farms & supplies, flour mills, farmers’ coops, Sweetcorn gerade mal halb so hoch wie der @ Illinois, trotzdem eben so viele grain elevaters, Mastkaelber on the meadows.

Nach El Reno, OK, Tanken, 66- Feeling at it’s best: Lebendiges Staedtchen, wenig Leerstand, kleine Shops in den ueblichen niedrigen brickstone- Zeilen links u. rechts von der Strasse. Wie stets in those small towns, the office of the local newspaper @ main street: EL RENO TRIBUNE (classified: WANT IT COLD ? AIR CONDITIONERS AS LOW AS $ 99).

Fortfahren On the Road in schoener und gewohnter Begleitung durch die RR / Railroad, diesmal zur Abwechslung rechter Hand: Watch out 4 Pony (= small- part) Bridge aus dem Jahr 1933. Billboard: Sieben Denominations & churches warten in Hydro, OK auf Euch ! Da kann ja nichts schiefgehen …. tut es in der Tat auch nicht: Hydro ist ein kleines El Dorado fuer Tankstellen- Sammler, Aufschriften- Freaks und sonstige Nostalgiker.

Vor Clinton, OK ein erster Gruss von der Exekutive in Gestalt angenehm beige gekleideter und betont freundlicher Polizei - die weiteren Vertreter der Gattung zu Texas und New Mexico werden sich da wesentlich martialischer ausnehmen. 66-Museum: kap finally gets himself an appropriate memory- mug. A cupfull of memories guaranteed.

Geisterstadt Texola, OK, Randstand an Texas.

Auf geht’s nach Texas, eine Archaeologie im synchronen Nebeneinander der alten bis uralten (1930: Portland- concrete) 66 sowie den vier Spuren der neuen I 40.
Was wird uns da wohl erwarten im mythischen Lone Star Country ?? - Vorderhand heruntergekommenes Art Déco @ Shamrock, TX : shattered trailer homes, verwahrloste Weiler, Ziegen, lonely cows under a merciless sun.

In McLean, TX begnuegt sich ein sonderbar insulares Stadtleben zwischen den jeweils zweispurigen One- way- 66- lanes : angeblich die juengste among den von der I 40 adoptierten Staedten. Bis 1984 lebte man an & von der 66. Dem entsprechend eigensinnig erscheint die Kombination eines 66- mit einem Barbed-Wire-Museum.

Pit Stop @ an einem Punkt texanischer Selbst-Apotheose: Monumentales Rest-Area auf einem Huegel ueber den Prairies, Flaggen, Star- Durchblick Himmel , Grill-devices in Adler-shape (spaeter werden wir’s besser wissen). Surreal.

Wie schon an anderen Tagen harrt die Erschoepfung wie ein Wegelagerer unser: Letzte Kilometer bis nach Amarillo, TX auf der I 40, um noch einigermassen decently und vor Einbruch der Dunkelheit im Hotel einzuchecken. Statt den im Guide vorgedruckten 258 Meilen fuhren wir real deren 293.

Technorati Tags: