Springfield: wuselnde Peripherie ( die irrwitzigen Food- Buden- Namen folgen in einem separaten Pitstop ), tot und toeter in der innenstadt, da hilft auch das schild mit der erinnerung an den 66ten geburtstag der route 66 im jahre 1992 nicht

absiedlung ganzer strassenzuege und kaufmannslaedchen an die peripherie zu den malls und marts. ist ja auch kein wunder, dass heute kaum jemand in die innenstadt strebt, gibt es dort doch kaum parkplaetze, dafuer umso mehr verbote.


einsam verharrt die verwaltung (neben dem ex-gefaengnis) und fordert schriftlich ein mindestmass an decency ein:

halten und parken ist verboten, ebenso wie das skateboarden und spucken im park; interessant die durch mehrfache ergaenzungen erweiterte androhung hoher strafen bei HERUMHAENGEN (loitering). und das an der Greyhound-station!!!
so verwest die ganze substanz dieses nicht-simpsons spingfields auch sein mag: du musst nur um die ecke gehen, dann findest du ballroom mit livebands, alternative hangouts und einen supertollen thriftstore: was wir dort gekauft haben, erfahrt ihr spaeter. HOTTIP: south peer place collectibles, bis 1. august gibt es discount auf alles.
heading for the oklahoma border: minitowns along the stretch, aber was man hier antrifft ist weit lebendiger als ueblich, in der kargen freizeit polieren die boys von HALLTOWN, MO, den prachtvollen Loeschzug des staedtchens.

tanken in AVILLA, strange crowd im coffeeshop, creditcard not accepted, dafuer aber talks+good advice: beware of every state except IL! wir fahren und fahren und fahren, kein anderer 66-tourist, lediglich einige flotte locals, helm und harley vertragen sich nicht.
CARTHAGE, JOPLIN (bordertown to Kansas, hotslots verheissen grenzglueck), alles scheint hier zu ende, aufgegebene fabriken, hauser, bars, 13 heisse meilen 66 in Kansas.
In allen guides machen sie ein affenthater um eine 66-bruecke im originalzustand, in spuckweite parallel fuehrt das moderne pendant: lesson learned: das alte verschwindet nicht, wenn etwas neues entsteht, alle versionen koexsistieren nebeneinander.
deshalb darf man die geisterstaedte nicht europaeisch-pathetisch nehmen, das leben rutscht einfach ein paar meilen weiter und greift jederzeit auf die alten strukturen zurueck.
der jammer um das angebliche sterben der route-kultur 66 ist billige nostalgie (klar lieben auch wir die pittoresken ruinen im sommer-voll-licht links und rechts der strasse).

im kansas-eck zu GALENA reisst uns ein LOOK ACROSS THE STREET sign jaeh die koepfe zur seite, und, siehe da: da steht doch der gute alte abschleppwagen, der vorbild abgab fuer die figur des MATER in Disney\pixars zeichentrickfilm CARS. rundherum ein paar koestliche maedls mit schnurren und souvenirs, the rusty old car war und ist familienbesitz, und nun auch hollywood-star:


BAXTER SPRINGS, KA, aufgegebene tankstellen, huetten und bars galore, wir fuehlen uns wie kinder im schokoladenladen.
sensationell: zum ersten mal rekognosziert uns und unsere position auf der `historical route 66`.

erste eindruecke in OK: quapaw, vinita: altes indianerland.


Oklahoma zeigt hier schon jenes gesicht welches uns zwei tage begleiten wird: endlose waelder und wiesen, siedlungen kaerger und karg, trailer homes, self-storages, alles wird kuerzer, knapper, down-to-earth.
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kann mich gar nicht sattsehen!!! alles liebe liesl
The pictures ar so … so ! Danke !