Archive for July 28th, 2007

070727 Albuquerque, NM >>> Holbrook, AZ



Ha! Endlich wieder en route - gerne gen Westen, nachdem wir uns waehrend eines Tages Aufenthalt in Albuquerque die Wunden geleckt haben. Und, as U know, auch die aergsten Loecher im Blog stopfen konnten.
Befor we start our heroical ride thru the deserts of New Mexico and AZ there are some quite mundane ordeal to fulfill: get some refill of undies & sox @ the mega giga Walmart-store. Watch out 4 patriotic co-shoppers who follow the hints as given in THE ALBUQUERQUE JOURNAL: “The Flag is to be flown at full-staff today“. Weniger erhebend dann allerdings die Affichen im Eingangsbereich des Supermarktes: Eine xtra Tafel wurde dort angebracht, um nach MISSING CHILDREN zu fahnden. (Als erfolgreicher hat sich in diesem Kontext der Aufdruck von Vermisstenanzeigen auf MILCH- Packungen bewaehrt.)

Bei der Ausfahrt am Rio Grande entlang - headed to I40 - zeigt Albuquerque noerdlich ueberraschend ein hoechst charmantes und lebendiges Gesicht, fern des Adobe- und Indian-Arts & Crafts- Wahnsinns: Ein HOLOCAUST-Museum covert praktischer Weise auch gleich jede INTOLERANCE, der Indianerschmuck kommt bescheiden und in Nachbarschaft zu einem der Albuquerque-Icons - einer stilisierten Lokomotive - daher, im LAUNDROMAT saeubert sich der Alltag, fuer den man sich gleich nebenan im RED ARROW-supermarket die noetigen Viktualien besorgen kann. ( The Name RED ARROW has been crossing as genuin INDIAN since Oklahoma City. )

In den Vororten von Albuquerque stellt sich das gute alte 66-Feeling voll wieder ein - wir wissen nun, was wir auf den Interstates missen: SMALL ENGINES REPAIR wartet auf Kleine Sorgen ebenso wie die MENDING OF BROKEN HEARTS MINISTERS auf anderer Ebene: JESUS, plakatiert eines dieser typischen Steckschilder (remember the Vienna cinemas from the 60s to the 80s ??), und dass der Mensch nicht vom Brot alleine lebt, erweisen die Fleischangebote, die wir hier zum ERSTEN Mal On / beside The Road entdecken: Dazu braucht es offenbar erst die produce- and meat- Kleinbetriebe New Mexicos. Die Unze KOBE-beef ( as we learned by an article on classy beef-cuisine @ the LIFE-section of USA TODAY ) kostet @ Wolfgang Pucks Promi-spot in Beverly Hills schlicht 17$.

Queren den Rio Grande irgendwo bei Los Lunas, NM, beige braune Suppe wie alles hier, fahren durch Siedlungen niedriger Shacks, einige Pferde und Schafe. Bunt schreit ein Schild vom Strassenrand WELCOME TO ISLETA PUEBLO: Hier duerfte es derart authentisch (!) zugehen, dass bei Tribal Ceremonies das Fotografieren ebenso verboten ist wie Sketches und Audio-Aufnahmen. kap haette in dieser vormittaeglich leeren Lehmhuettenstadt (die Fenster sitzen rahmenlos in den Waenden) ohnehin not the slightest sound zum recorden gefunden, dafuer setzt sich czz (wie stets) ueber das Fotografierverbot hinweg und portraitiert die seit 16xx bestehende Kirche. Im Innern gleich mehrere Marien-Figuren ( die Fatima, welche sonst ?), heartbreakingly old and dark canvases, dafuer neue Glasfenster mit missionarischen Motiven: Der Priester ist stets ein white male, die Glaeubigen stets dunkelhaeutige Natives.
Ein echtes Pueblo der wenig fotogenen Art finden wir nur einige Meilen weiter @ Mesita: Die neuen Behausungen der Native Americans ducken sich als Trailer-Home- und Wellblech-Shacks zwischen Ruinen und ausgeweideten car-Karkassen. Selbst das einstig stolze Adobe- Art Déco- place ist fast zur Unkenntlichkeit heruntergekommen.

Richtung Arizona zeigt die New Mexico- scape noch einmal voll das ganze Repertoire von Red Cliffs und gigantischen Wuesten-stretches: Der Himmel haengt schwer und metaphysisch ueber diesen Plateaux, das diffuse Licht erschwert jede raeumliche Orientierung, als einziger Ariadne-Faden fuehrt das asphaltierte Verkehrsband durch das Labyrinth der Gewalten.

Sensationell sind die vielen Railroad-Linien, welche wie Ameisenstrassen die Fracht transportieren: Zuege mit bis zu vier Diesellocks und eine Meile langen freight-Anhaengern droehen im Vorder-, Mittel- und Hintergrund durch die plains … unsere Begeisterung wird uns abends @ Holbrook, AZ in sozusagen realistischer Weise einholen, als die RR mit symphonischem Getoese gleich hinter unserem Motel ihre Abend- und Nacht-Serenaden zum (nicht nur) Besten gibt.

PicNic @ Sportplatz von Grants, NM, einer offenbar wohlhabenden Gemeinde: Eine CORRECTION FACILITY FOR WOMEN, Das Mining Museum und eine geschaeftlich sehr reizend belebte Geschaeftsstrasse @ 66 durfte den noetigen finanziellen Hintergrund fuer die Anlage eines Golf Course mitten in der Wueste liefern.

Da wirkt das Szenario @ Milan, NM schon etwas direkter und realistischer fuer eine Krisenregion, in welcher (wie wir der lokalen Zeitung CIBOLA COUNTY BEACON entnehmen) jede Menge manpower gesucht wird, dafuer aber Workshops geboten werden, FINANCIAL AID FORMS richtig auszufuellen. Free Food @ Baptist Church . Der vielversprechend GROSSE HIMMEL fuer Futterumsatz ist ausgestorben, Polizei patroulliert, ein Schild warnt: DON’T PICK UP HITCH-HIKERS: PRISON FACILITY.

I40-Impressions: Regen @ Thoreau, NM ( pronounced “thuh-ROO” and definitely NOT like “thorough“… the town is also NOT named for Henry David Thoreau and his essential essay “ON CIVIL DISOBEDIENCE“). Oeltanks vor Red Cliffs @ Gallup, NM und: Da oeffnet sich bereits Arizonas Weite!

Irgendwie haben wir auch einen CONTINENTAL DIVIDE ueberquert, ohne es wirklich zu merken, die NAVAJO- Zeitzone sorgt fuer weitere Verwirrung. Planes Grasland fuehrt uns hoeher und hoeher auf die sieben indianischen Himmel zu, derweil quite down to earth die Gift-, Quilt- und Knive- Buden der diversen Reservate ihre Billboards voraus werfen:
www.yellowchief.com (> tja, der Link fuehrt ins Leere), INDIAN CITY, Navajo-owned Business, Fort Courage, Indian Ruins Beeded Belts, Indian Drums, Navajoh Travel Centre und Chieftain-Inn @ every exit, beim National Park Painted Desert, AZ stoppen wir kurz vor Betriebsschluss by: Ein gigantisches Areal von 1500 square miles mit prehistoric relics aller Art. Nichts also fuer einen Quickie.
Was bleibt, ist die Weite, die Wueste und mucho muede: Wir .

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