070729 Teil 1 Grand Canyon, AZ >>> Las Vegas, NV

Good morning, America, how are you ? – Egal, welcher der beiden Guthries dies gesungen haben mag: Ein nationalpark- und naturheiliger Sonntagmorgen hebt an: Vollmundig and soothing to our poor respiring systems, exhausted by rough coughing again and again inspired bt the refridgerated, super-dry air since Chicago. – Und, NEIN, wir werden keine der services der insgesamt 9 im NATL PARK GRAND CANYON vertretenen Kirchen bzw. denominations besuchen. OUR ordeal consists of the early-morning ritual of composing a new posting for the travelogue-BLOG. This time the procedure gets a little tiresome: insgesamt 50 Bilder upzuloaden, sprengt fast die Kapazitaeten des Mini-Net-tabletts. (Anmerkung des Setzers: nach vielzaehligen erfolglosen Versuchen, ueber das Browser-Interface die Thumbnails zuverlaessig zu erzeugen, sind wir nun DOCH wieder auf die grossen Bilder verfallen.)

Noch ein litte walk on the rim dieses atem- und ausdrucks-beraubenden Canyon. Noch liegen viele parts dieser weitschweifigen, vielschichtigen Struktur in Dunst und Schatten. The moment a ray of sunlight strikes those cliffs and walls and abysses, everything glows red brown yellow. Enchanted Landscape: Man sieht viele kleine Pfade hinunter ueber beaengstigende Platten und an fuerchterlichen Schrunden vorbei, tief tief und ganz ganz unten sind ein paar Gruenzeuge zu sehen, ein winziges Stueck des schlammbraunen Colorado-River, welcher dieses Szenario im Team mit Winden und Wettern ueber Hunderte von Tausenden von Millionen Jahren geschaffen hat. (Anm. d. Setzers: Jedenfalls in vielen Nullen.)

Doch duerfen nicht lange weilen: Heute steht die Xtreme Strecke nach Las Vegas auf dem Programm, die wir auch noch durch ein paar zusaetzliche Schlaufen @ old Route 66 verlaengern werden. Zu diesen Xtremen spaeter. – - – Auf der US64 also southbound nach Williams, dort auf die alte 66 ( jetzt ueberfahren von der I40- interstate), ab Seligmann dann wieder Landstrasse, und dann noch einen suedwest-Bauch auf der alten Strasse, bevor der trip wieder harsch NW- straight in die Wuestenstadt geht. Oder sagen wir: Gehen SOLL ?! – - – Die realexistierende Fahrt wird diesen kuehnen Plan in Vielem widerlegen, da die Launen des nicht eben sonntaeglichen Wetters manchen Strich durch die Rechnung und Etappen- Planung machen werden.

Ja, so cross-country- wise sind wir eben noch nicht, um etwa Wetterberichte oder auch die an diesen sieben Riesenhimmeln affichierten Zeichen á fur et á mesure recht zu lesen verstaenden: Das dramatische Gewitter am Grand Canyon hatten wir zunaechst eher als schoene Kunst des Natur- uns Atmosphaeren – Schauspiels betrachtet, wie sehr es Signal und Vorzeichen fuer unsere heutige Fahrt werden wuerde, war uns nicht wirklich klar.

Dies nachzuholen, gibt es waehrend der heutigen Fahrt ( or should we say: the chains of stop- and- gos ?) reichlich Gelegenheit. Noch sausen wir munter unter drohenden Gewitterwolken southbound fuerbass, die dunklen Himmel west- uns suedwarts wenig beachtend. Aber ach, die bruetende Hitze schlaegt jaeh von 89 grad auf deren 68 zurueck, die ersten RRRiesen- Tropfen zerplatzen auf dem windshield, noch begruessen wir dieses natural dRRRama auf unserer tour d´horizon 66.

Bei, vor oder @ Williams, AZ wird es allerdings heftig: wir befinden uns mitten mitten mitten im Gewitter, auf der Interstate sieht man keine vier meter weit. NOCH sind wir zu theoretischen Eroerterungen aufgelegt: Will uns diese biblische Sintflut daran hindern, am Tage des HErrn das Suendenbabel Nevada aufzusuchen ??? – Es ist auf der Strasse in der Tat nun KEIN Durchkommen mehr, wir fluechten an eine Tankstelle und bergen den rental car unter dem muetterlichen Dach einer Tankstelle: Richtig reagiert, wie wir sehen: Auch saemtliche anderen Fahrzeuge draegen sich hier like a flock of sheep zusammen, kein Wunder, es hagelt jetzt, dass es nur so seine Art hat.

Der Blitz ist direkt ueber uns und entlaedt sich in den beiliegenden Huegel, der Donner bringt den Asphalt buchstaeblich zum Erzittern. Ein liebevoll an die Wand der Tankstellen- Haeuschens gemaltes Schrift-Bild erinnert uns lakonisch daran, dass wir hier nicht ewig verweilen sollten, immerhin seien bis Las Vergas noch 213 Meilen abzuspulen. Au moins: Denn die ErFahrung bislang on the road war, dass wir durch diverse detours, side- road- explorations und fotografisch wertvolle scenic- Schlaufen meist um ein Viertel mehr Meilen machen, als es die ueblichen maps, guides and street- signs angeben.

Once again the GPS prooofs to be a valuable companion: It indicates the curves and bends of the road ahead, wo wir unseren im Regen ersaufenden Augenlicht kaum mehr trauen koennen. Aquaplaning mit automaticly shifted car: this really IS quite a new experience, da du nicht auskuppeln kannst, um die Kraft- Masse- wucht dieses schweren Wagens in heiklen Situationen zu mindern. Da haben wir’s und ein haessliches Voilà: Auf der Interstate hat es einen Wagen komplett aufs Dach geschleudert … und fuer ein Haeuflein klatschnass im Regen stehender Menschen ist die Welt wohl ploetzlich und schmerzlich aus dem gewohnten und Alltags- Takt geraten.

Das wird so die ganze Fahrt ueber bis nach knapp vor Kingman, AZ so weitergehen, insgesamt gezaehlte 8 Mal: Die Wolkenbrueche sind von Ferne buchstaeblich als gebrochene clouds zu sehen … die weltwaerts gerichtete Rundung zeigt sozusagen baeuchlings ein Loch, aus welchem senkrechte Regenschleier wehen. Dies im Blick, faehrst du auf die Szene zu, kaum bist du in ihrer Reichweite: platsch! geht eine wahre Sintflut herab. – -Wir beschliessen also, dies als streng lokale Ereignisse zu sehen, an welchen buchstaeblich kein Weg vorbei geht. Also: Augen zu, GPS On und … mitten durch!

We literally get off this and that cloud (humming the song of The Stones), um dann immer wieder in den schoenen Gospel ´I can see clearer now / the rain has gone / …. / It is a bright ( second voice rep.: bright ) sunshiny day´ einzustimmen.

Auf der alten 66 unterhaelt eine kleine billboard- Serie in Fortsetzungen mit pointierten Spruechen, brought up to You by BURMA- shave, remember ::: Midpoint Café @ Adrian, TX ?? – Die Grassteppe scheint menschenleer, indes zeugen die SCHOOLBUS- signs (as we have seen already in many supposed desert zones) von einem irgendwo verstreuten und verborgenen Leben. – - – Toller spot kurz nach der Abfahrt Crookton: 66 crosses Interstate, alte und neue Bruecke, rechts noch stretches of the very old 66 (ROAD ENDS), Kuehe kucken lakonisch auf den Verkehr, eine RR schrammt schraeg vorueber, die ueblichen Strommasten als Wegbegleiter.

The Big Sky bleibt gehoerig in Bewegung: Hier flash- hell, dort stockduster, lagern vorraetig Licht und Schatten fuer ganze Landstriche .. wie ein Kartenspiel, aus welchem dieser Geteilte Himmel mal ein trockenes, dann wieder ein nasses Blatt ausspielt. Wieder einmal haben wir eine Regenkante erreicht, platsch! und das Fotografieren kann da schnell zur Schlammschlacht geraten. Ein paar architektonische 66- Memorabilia lassen wir als Regenszenen mitgehen, viele der liebevoll gemalten und komponierten Signs and murals muessen leider auf der Strecke bleiben.

Ob wir inmid dieser – laut Wetterbericht — ´violent thunderstorms´ wohl einen Rastplatz finden ?? – Das on the road erworbene erFAHRUNGSwissen verspricht uns die Moeglichkeit von Tisch und Baenken à l’abri @ a family resort right ahead: die GRAND CANYON CAVERNS begruessen uns zunaechst in Form eines heruntergekommenen Motels + abandoned Gas Station + Launderette (still workin’). Wir arbeiten uns munter durch die poorly paved road through the bushes, weit genug, um aus dem akuten rain- spot heraus zu kommen, nahe genug, um unsere schmerzenden Maegen durch ein picnic under a tree im alten camping- Gelaende zu soothen. – Glueck gehabt: der mit seinem Pickup vor und zurueck kreuzende Ranger (= a very specific kind of type of fe/male person, intermediate between nature and civilisation, in ihrer Jovialitaet in keiner Weise mit unseren Foerstern zu vergleichen) erklaert uns, das Gelaende sei eigentlich wg. reconstruction geschlossen, but he could’t see any reason, why we should NOT have our picnic here. Amerikanischer Pragmatismus eben.

Fuer den Kaffee aprés entern wir noch das CAVERN INN und entdecken erst jetzt und really, dass wir hier an dem bezauberndsten old style- family resort seit den MERAMEC CAVERNS, MO aufgelaufen sind: die barn- artige rustikale Anmutung des family restaurant, der Spielplatz, ein bescheidener CURIO- shop …. und ein grosser Dino, welcher wohl die gelogischen Qualitaeten der CAVERNS weithin indizieren soll.

Hatten wir nur gleich forsch angenommen, mit diesem koestlich altmodischen paedagogisch- wertvollen Gelaende einen unbeachteten und ausgefallenen ort gespottet zu haben, taeuschen wir uns gewaltig: Unser ebenso genauer wie amuesanter reisebegleiter Jerry McClanahan vermerkt in seinem EZ -66-GUIDE ((das mit dem ‘easy’ wollen wir mal dahingestellt lassen, Der Steuermann & Setzer)) die Stelle und versieht diese wegen des Dino sogar mit einem GIANT ALERT. – czz ist jetzt echt enttaeuscht: Dieser koestliche 66- Portraitist (in Wort UND Bild) kennt wirklich alles …! – Wie oft muss dieser, erst 1957 geborene ex- Journalist und nun vollberufliche 66- Schreiber die Route wohl nach allen moeglichen und unmoeglichen Richtungen, Aspekten und Geschichten abgefahren, abgefragt haben ? – Auch in uns ist laengst und heimlich der Wunsch ins Kraut gewachsen, all das quasi mit offenen Augen Versaeumte @ 66 nachzuholen … oder waere ein Nord- Sued- Stich durch THE BEAUTIFUL dem nicht doch zunaechst vorzuziehen ????

Mittlerweile queren wir die Regeninsel Numero Six, das Theater der Landschaft spielt immer neue Stueckln aus deserts & cliffs, Regengardinen und staubigen Kultur- Requisiten, die Strecke ueber Peach Springs und Kingman duerfte nun also wirklich jene sein, deren Geschichte John Lasseter in der 66- Hommage @ the Pixar / Disney- Zeichentrickfilm CARS erzaehlt: Die Story von einst stolzen roadrunner- Orten, denen die neu errichtete Interstate buchsteblich das Wasser abgegraben hat.

In Peach Springs gibt es sonderbarer Weise ein SALT WATER SPA mitten im Nirgendwo zwischen Huetten und Ruinen, ein bemerkenswert aus cobblestones gebautet Haus gammelt als Ueberrest eines – noch VOR der 66- Epoche frequentierten – Trading Post hin, wir sind im Gebiet / in the reservation (das deutsche Wort ‘Reservat’ klingt in diesem Zusammenhang fuerchterlich zoologisch) der Hulapai- Indianer.

One Response to 070729 Teil 1 Grand Canyon, AZ >>> Las Vegas, NV
  1. On the Road 66 : Nuage de blogs
    August 1, 2007 | 17h35

    [...] Grand Canyon – Las Vegas (bis) Grand Canyon – Las Vegas LAS VEGAS [...]

Leave a Reply

Wanting to leave an <em>phasis on your comment?

Trackback URL http://www.zintzen.org/2007/08/01/070729-teil-1-grand-canyon-az-las-vegas-nv/trackback/