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KO - INZIDENZEN
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Mitunter kommt es zu sonderbaren Ko- Inzidenzen : Für Freitag , 18. Januar 2008 haben sich drei To- Do’s angelagert , die seltsam vom Ähnlichen sprechen , jedes indes auf seine Manier und in ( derzeit noch ) kaum kommunizierenden Röhren :
- der auszufüllende Fragebogen zur STUDIE ZUR SOZIALEN LAGE DER KUNSTSCHAFFENDEN IN ÖSTERREICH ( im Auftrag des bmukk )
- das Einladungsschreiben der IG AUTORINNEN AUTOREN zur Versammlung 2008 , am Freitag , 18 . 1. , Literaturhaus Wien , 19 Uhr . Themen ( u. a. ) : “Die reformierte Künstlersozialversicherung und andere aktuelle Sozial- , Steuer- und Urheberrechts- Entwicklungen”
- die Einladung zur Tagung “UNTERSCHICHT - GESCHICHTE UND GEGENWART DER ARMUT” am IFK Wien . “Mac-Jobs , prekäre Verhältnisse , neue Armut” lauten die Schlagworte eines Nachmittags der Analyse von “Bildern , Symbolisierungen und Repräsentationen von ARMUT” . Von speziellem Interesse für Blog- , Schreib- und Echtleben dürften die kulturwissenschaftlichen Diagnosen von “neuen und alten sozialen Exklusionsprozessen” sein … die einschlägigen Diskurse in Politik , Medien und Wissenschaft … inklusive . ( Programm , pdf )
WAS TUN ?
? Sich anhand der anzuempfehlenden IFK- Vorträge mit theoretischem Rüstzeug versehen :
- Rolf Lindner : Unterschicht - Eine Gespensterdebatte ( 14.15 )
- Wolfgang Maderthaner : Anspruchsvolle Schäbigkeit - Zur Wiener Unterschicht um 1900 ( 17:00 )
- Lutz Musner : Prekarisierung und Überforderung - Leben jenseits der Arbeitsgesellschaft ( 17:45 )
? Nachher zur IG- Versammlung , um sich mit den aufdatierten , up- oder downgegradeten “Rechten & Pflichten” live zu vernetzen ?
? Zum Wohle zum Wissen über Kulturarbeiter und zu eventuell präziseren Abklärung “unserer” Arbeits- und Lebensverhältnisse die Ärmel aufkrempeln und sich durch den Fragebogen hangeln ?
ODER GANZ EINFACH
Weiterarbeiten und Wiedernichtverzweifeln an Selbstverwaltung , Abrechnung , Verlagsprogrammen , Artikeldienst und Blog’s Labours’ Love ?
KLANGAPPARAT
In Zweifelsfällen bietet das russische Netlabel electrosound stets brauchbare Klangware zum Takten des Durchhaltens : Harmonisch freundliche Restwärme aus Indie- Guitar- Rock- Zeiten um 1990 im electro- ambienten Glasharmonika- Gewande . Straighte Drums , Sphärenklänge , Mini- Jazziges , Rap- Sprengsel ,
und Funk- Fussel : Gitarrist + Bassist Morkva ( Sergey Moskovkin , ex- Jermook ) , des Post- Rocker Eugene Frankevich ( Silence Kit ) und der Elektroniker Ambidextrous ( = Nick Zavriev , aka Jermook , Dream Mechanics, Light Under Water) haben sich unter dem Namen des Letzteren zusammen getan und den tröstlichen Fünfunddreissigminüter A & M gestaltet . Muss ja nicht immer alles aus dem Urgrunde des Seins gerissen sein . - CLICK TO LISTEN STREAM |||
LINKS
- Wiki : Prekariat ( Neue Unterschicht ) deutsch | Precarity eng *** | Précarité fran
- IG AUTORINNEN AUTOREN
- Studie zur sozialen Lage der Kunstschaffenden in Österreich | Text @ Gewerkschaft Kunst Medien Sport Freie Berufe | Text @ L & R | Fragebogen : Druck + pdf @ artworks | Österreichisches Bundesministerium für Unterricht , Kunst und Kultur , bmukk
- Künstlersozialversicherung Wiki : Deutschland | Österreich : Sozialversicherung für Kunstschaffende ab 2001 - Übersicht ( IG AUTORINNEN AUTOREN ) | IG Kultur Österreich , Stand 2003 | Künstlersozialversicherung : Schmied will Untergrenze abschaffen - Unterrichts- und Kulturministerin sieht derzeit “untragbare” Situation ( Standard , 8. 1. )
- News Urheberrecht Österreich @ medien-recht
- IFK- Tagung “Unterschicht , Geschichte und Gegenwart der Armut” , Wien , 18. 1. , 14 Uhr | Programm , pdf | abstracts , pdf | Publikation Unterschicht , Geschichte und Gegenwart der Armut , Rombach 2008 ( Edition Parabasen ) |||




















Ob Mc-Job oder Mac-Job - das IFK selbst weiß nicht so recht, ob es nun von Mc oder Mac handeln wird. Tatsächlich ließe sich vermutlich von einen wie anderen sprechen, man frage beispielsweise junge wie ältere GrafikerInnen/DesignerInnen/LayouterInnen. Und auch im wissenschaftlichen Umfeld fielen mir einige Beispiele ein, dass nicht nur die einstmals WallRaffZahnschen McDonald’s-Jobs zwischen Fremd- und Selbstausbeutung zu changieren vermögen.
PP setzt eben eine subtile DifferAnz zwischen pink- und no collar worker : Touché ! - Die Ausschnitte aus dem Fragebogen verweisen ja auf die pragmatisch bekannten Problemkreise von Auftragsunsicherheit , Forderungen der “Flexibilität” , Raubbau am “Privaten” …