||| OBJEKTE DER TAXONOMIE | PROBLEME DER TAXONOMIE | METHODEN DES METADATING | CATCHING & MATCHING THE CODES | IN|AD|AE|QU|AT RELATED | KLANGAPPARAT
Nun gibt es kein Zurück : “DOI im DIY- Verfahren” lautet die derzeitige Prämisse : Durchforsten kilogramschwerer Handbuchziegel, Skizzieren nötiger und möglichen Datenfelder , Verinnerlichung von Code- Listen , um schliesslich den Transfer der schönen Theorie in die harte Praxis zu vollziehen .
OBJEKTE DER TAXONOMIE
Erste Klärungen nach Studium der “Bibel” des DOI- Systems ( “DOI Handbook” ) betreffen die Varianten , WAS überhaupt beschrieben werden kann und soll :
- Monografien als Werk ( als abstrakte Definition )
- Monografien als Manifestation ( Buch , CD , aber auch File )
- Einzelne Kapitel einer Monografie ( als Werk oder Manifestation )
- Fortsetzungen in Form von Titeln
- Fortsetzungen in Form von Ausgaben
- Einzelne Artikel einer Fortsetzung |||
PROBLEME DER TAXONOMIE
So , wie DOI bislang aufgesetzt ist , kann es sich schon hübsch anschauen lassen als Massanfertigung für die Bedürfnisse von Verlagen , wo die Differenzierung in “WERK” einerseits und “MANIFESTATION” anderseits von Interesse sind .
Das Freifach “Webpublikation” dahingegen erweist sich als Minenfeld von Dilemmata : Soll der mittels PHP aus einer Wordpress- Datenbank generierte HTML- Code nun als “KONZEPT” gelten oder … handelt es sich dabei schon um eine “MANIFESTATION” ?
Noch heikler wird es , wenn man dem Web- Auftritt eines Blogs wie in|ad|ae|qu|at eine DOI als Fundamental”marke” zuweist :
- Welchen “Stellen”- Wert soll in|ad|ae|qu|at als Ensemble einnehmen ?
- Wären dann die einzelnen Blog- Einträge ( postings ) dann als “Fortsetzungen” , als “AUSGABEN” ( issues ) oder als “ARTIKEL” einzustufen ?
- Kategorisiert man die beiden “Hungerkünstler” SALON- Texte von Bernhard Kathan als “REIHE IN FORTSETZUNGEN” oder günstiger als “SELBSTÄNDIGE WERKE” ?
Solche Freuden der Taxonomie werden uns fraglos wohl noch einige Zeit lang begleiten . - Heiliger Linnaeus , bitt’ für uns ! |||
METHODEN DES METADATING

Ein zweites Handicap für Absolute Beginners besteht in den diversen Varianten der Eingabe von Metadaten :
- ONLINE : Das Webformular bietet den VORTEIL des einfachen Zugangs . NACHTEIL 1 : Es bietet lediglich nur ein rudimentäres Subset der möglichen Datenfelder . NACHTEIL 2 ( erheblich ) : Selbst bei minimalen Änderungen müssen sämtliche Online- Formularfelder erneut ausgefüllt werden .
- XML- UPLOAD : VORTEIL 1 + 2 : komplettes Datenset und Möglichkeit , beliebig viele Werke “in einem Rutsch” registrieren zu können . NACHTEIL : zunächst muss eine Applikation zur Eingabe der Daten geschrieben werden , da das XML - Stylesheet in ursächlicher Form NICHT zur direkten Dateneingabe geeignet ist . OFFENE FRAGE : Wie kann man eine lokale XML - Datei bewirtschaften , aus welcher nur die neuen Datensätze für den Upload generiert werden , und doch alle bereits angelegten Daten ebenfalls gespeichert werden ?
- METADATEN- MANAGER : Hier gibt es direkten Zugriff auf die Metadaten- Datenbank am mEDRA - Server . EINSCHRÄNKUNG : Leider momentan nur für MANIFESTATIONEN zugänglich und ebenfalls sehr auf Verlagsbedürfnisse zugeschnitten ( ISBN- Verwaltung ) . Dahingegen dürfte im Kontext des WEB- MEDIUMS die Ressource- Kategorie des “WERKS” à la longue grössere Relevanz beanspruchen als die “MANIFESTATION” ( s. o. ) |||
CATCHING & MATCHING THE CODES
Als dritte Hausaufgabe liegen die ONIX - DOI - Code - Listen zum Studium bereit . Angewandtes Brain- Anti- Aging : Allein die Liste für den ” Product Form Code “ umfasst über einhundert Einträge :
- Sind Autorinnen Autorenwerke nun als “Toy” , “Trade Only Material ” oder “Diary” einzustufen ?
- Wie wäre “Audience” zu definieren ?
- Und wie steht’s mit dem “Text Type Code” ?
- Was hat es mit dem legendären “Rights Data Dictionary” auf bzw. in sich ?
Fragen lesender Web- Textarbeiter , mit welchen wir in den folgenden Tagen allerdings keusch an uns halten wollen . Schliesslich w|sollen die übrigen in|ad|ae|qu|at- Inhalte unter so viel Theorie- und Administrationslast nicht völlig verdorren . |||
IN|AD|AE|QU|AT RELATED
- blog - on method II : Digital Object Identifier System , part 1
- blog - on method I : publizieren , partizipieren , persistenz
- in|ad|ae|qu|at @ litblogs.net | @ DILIMAG |||
KLANGAPPARAT
Als Rekompensation für dürres Sprech- und vielversprechendes Theoriewerk gibt der KLANGAPPARAT heute etwas ganz Seltenes und und XXL-
Länge heraus : Rar , aber wahr , lässt nämlich das Berliner Kultlabel KANZLERAMT Freeware vom noblen Stapel : HEIKO LAUX verfügt als KANZLERAMT- Gründer nicht nur über eine beeindruckende Backlist , sondern beweist auch im Longplay eines Eindhovener Live- Mixes sowohl Steher- als auch Sprinter- Qualität . Eine Stunde , siebenundvierzig Minuten : Souverän durchkomponiert mit Hang zum Überraschungs- Ornament . FORGET ABOUT VIENNA’S OPERA- BALL AND CLICK STREAM TO LISTEN - over and over and over again - |||















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