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	<title>Comments on: LITERARISCHE BLOGS &#124; poetologische positionen</title>
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	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 17:50:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: HerrH</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9197</link>
		<dc:creator>HerrH</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 18:29:52 +0000</pubDate>
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		<description>Da sagen sie was und es ist so wahr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da sagen sie was und es ist so wahr</p>
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		<title>By: herbert j. wimmer</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9187</link>
		<dc:creator>herbert j. wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Feb 2008 15:54:18 +0000</pubDate>
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		<description>lieber HerrH
zur permanenten produktivität: ich meinte natürlich die veröffentlichte produktivität, die in weblogs (aber leider auch in vielen anderen medien)dazu tendiert, ein äusserst geringes mass an bearbeitungs- und verdichtungsqualität auszuliefern.
wie viele menschen in spontaner permanenz produktiv sein können, zeigt ja gerade der blick ins web.
PARTIKULARITÄT heisst bloss, dass ich jedes werk als spezifische TEILCHENVERSAMMLUNG sehe. und jedes kunstwerk - so hoffe ich - bleibt im wahrnehmungskontinuum (erinnerungskontinuum) des jeweiligen rezipienten als charakteristisch erarbeitete form/inhaltsverschränkung erhalten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>lieber HerrH<br />
zur permanenten produktivität: ich meinte natürlich die veröffentlichte produktivität, die in weblogs (aber leider auch in vielen anderen medien)dazu tendiert, ein äusserst geringes mass an bearbeitungs- und verdichtungsqualität auszuliefern.<br />
wie viele menschen in spontaner permanenz produktiv sein können, zeigt ja gerade der blick ins web.<br />
PARTIKULARITÄT heisst bloss, dass ich jedes werk als spezifische TEILCHENVERSAMMLUNG sehe. und jedes kunstwerk &#8211; so hoffe ich &#8211; bleibt im wahrnehmungskontinuum (erinnerungskontinuum) des jeweiligen rezipienten als charakteristisch erarbeitete form/inhaltsverschränkung erhalten.</p>
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		<title>By: HerrH</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9031</link>
		<dc:creator>HerrH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:53:48 +0000</pubDate>
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		<description>Die Henker, ja, immer freitags, komisch nicht wahr...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Henker, ja, immer freitags, komisch nicht wahr&#8230;</p>
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		<title>By: czz</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9029</link>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:27:39 +0000</pubDate>
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		<description>Nun , die Henker haben jetzt nach dem Freitagmarienläuten eh&#039; dienstfrei , hélas -</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun , die Henker haben jetzt nach dem Freitagmarienläuten eh&#8217; dienstfrei , hélas -</p>
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		<title>By: HerrH</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9028</link>
		<dc:creator>HerrH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:21:35 +0000</pubDate>
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		<description>oh je ich glaub sie haben recht, ja sie haben recht, verflixt nochmal</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oh je ich glaub sie haben recht, ja sie haben recht, verflixt nochmal</p>
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		<title>By: czz</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9027</link>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:14:50 +0000</pubDate>
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		<description>Müssen schon selber sehen , der werter HerrH : und nicht mir als Überbringer der Nachricht die Seidenschnur überreichen .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Müssen schon selber sehen , der werter HerrH : und nicht mir als Überbringer der Nachricht die Seidenschnur überreichen .</p>
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		<title>By: HerrH</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9026</link>
		<dc:creator>HerrH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 17:09:59 +0000</pubDate>
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		<description>Aber der Charms, der gute alte Charms, mein Großvater sozusagen, der hatte doch Humor und wo bleibt der denn in den Litblogs? Wo isser denn?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber der Charms, der gute alte Charms, mein Großvater sozusagen, der hatte doch Humor und wo bleibt der denn in den Litblogs? Wo isser denn?</p>
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		<title>By: czz</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9024</link>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 15:50:24 +0000</pubDate>
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		<description>Eben die Tagebücher von Daniil Charms lesend : Auch hier das tägliche Ringen um IRGEND eine Produktivität . Ganz vermischt das Hohe und das Profane , Lektürelisten , Zitate schiessen von aussen herein , als wären sie Kommentare . Missliches aus dem Echtleben . 
- Hätte Charms , wäre es ihm 1930 möglich gewesen , gebloggt ? - 
- Womöglich schon , bis ihn das Regime einkassiert hat . 

Das Einzelblog , Herbert , als Personage &#124; Maske ( persona )&#124; &quot;Figur&quot; : 
Könnte schon ein produktiver Ansatz sein , der Kakophonie zu begegnen .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eben die Tagebücher von Daniil Charms lesend : Auch hier das tägliche Ringen um IRGEND eine Produktivität . Ganz vermischt das Hohe und das Profane , Lektürelisten , Zitate schiessen von aussen herein , als wären sie Kommentare . Missliches aus dem Echtleben .<br />
- Hätte Charms , wäre es ihm 1930 möglich gewesen , gebloggt ? &#8211;<br />
- Womöglich schon , bis ihn das Regime einkassiert hat . </p>
<p>Das Einzelblog , Herbert , als Personage | Maske ( persona )| &#8220;Figur&#8221; :<br />
Könnte schon ein produktiver Ansatz sein , der Kakophonie zu begegnen .</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: HerrH</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9021</link>
		<dc:creator>HerrH</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 14:37:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/#comment-9021</guid>
		<description>&quot;was interessant ist: die entfesselung der permanenten produktivität in den literatur- und überhaupt text-blogs; auch die möglicherweise immer heftiger werdenden imperative zu permanenter produktivität.&quot;



Dostojewski war auch in ständiger Produktion wenn er nicht gerade spielte und es ist egal welchen Schriftsteller sie nehmen, die waren immer zu Gange, die waren in ständiger, wie nennen sie es, permanenter produktivität, bloß
bei Ihnen ist eben was übriggeblieben und hier bei den deutschsprachigen Blogs möchte ich doch mit zwei Ausnahmen meinen, dass da nix von bleiben wird, wie auch.
Es geht am Ende doch um den Text und da nutzen einem all die sonderbaren Fremdwörter überhaupt nix...
PARTIKULARITÄT ...das könnte man doch sicher auch anders ausdrücken, nämlich so dass es auch ich verstehe. Literatur ist nämlich auch für
die nicht ganz so schlauen wissen sie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;was interessant ist: die entfesselung der permanenten produktivität in den literatur- und überhaupt text-blogs; auch die möglicherweise immer heftiger werdenden imperative zu permanenter produktivität.&#8221;</p>
<p>Dostojewski war auch in ständiger Produktion wenn er nicht gerade spielte und es ist egal welchen Schriftsteller sie nehmen, die waren immer zu Gange, die waren in ständiger, wie nennen sie es, permanenter produktivität, bloß<br />
bei Ihnen ist eben was übriggeblieben und hier bei den deutschsprachigen Blogs möchte ich doch mit zwei Ausnahmen meinen, dass da nix von bleiben wird, wie auch.<br />
Es geht am Ende doch um den Text und da nutzen einem all die sonderbaren Fremdwörter überhaupt nix&#8230;<br />
PARTIKULARITÄT &#8230;das könnte man doch sicher auch anders ausdrücken, nämlich so dass es auch ich verstehe. Literatur ist nämlich auch für<br />
die nicht ganz so schlauen wissen sie.</p>
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		<title>By: herbert j. wimmer</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/02/01/literarische-blogs-poetologische-positionen/comment-page-1/#comment-9019</link>
		<dc:creator>herbert j. wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2008 14:12:05 +0000</pubDate>
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		<description>was interessant ist: die entfesselung der permanenten produktivität in den literatur- und überhaupt text-blogs; auch die möglicherweise immer heftiger werdenden imperative zu permanenter produktivität.
was mir gefällt: kittlers definitionen, dass man die einzelnen blogs nicht nur als - webgemäss offene - (roman-)werke erfahren kann, sondern dass die einzelnen weblogs FIGURENCHARAKTER haben, personnage werden, im je nach leserkraft und -zeit erfassbaren METAROMAN seines ausschnitts (im zeitfenster) aus all den (einmal oder kontinuierlich) besurften weblogs. 
das wiederum macht in meiner sicht das gesamte web zu einer FIGURA APERTA meiner produktionszentrierten wahrnehmung, sie hat und sie gibt die GESTALT DES OFFENEN, die sich in meinen SCHLIESS- und SCHLUSS-FOLGERUNGEN konstituiert und sich gleichzeitig ihnen entzieht, weil ja immer was weitergeht mit uns, selbst wenns nur stillstand / rückstand wäre, der sich in der zeit kontinuierte.
CREDOT: kommt mir so vor, dass sich jetzt und wohl auch in zukunft der konsumenten-wunsch nach ELABORIERTHEIT des angebots wieder verstärken wird, ist es doch die beste dienstleistung eines werks, dem leser oder betrachter oder mitspieler die normalzeit entschieden zu VERDICHTEN, ein ZEITGEWINN zu sein, abgeschlossenheit (bei aller offentheit) MODELLHAFT als buch, film, musikstück, bild, installation etc zu leisten, immer wieder zu leisten - und als PARTIKULARITÄT im kontinuum des rezipienten aufrufbar zu bleiben. 
das versprechen der zeit- und raum-verdichtenden begrenztheit, den teil als ganzes erleben zu können, wird in allen medien ein starkes verkaufsargument bleiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>was interessant ist: die entfesselung der permanenten produktivität in den literatur- und überhaupt text-blogs; auch die möglicherweise immer heftiger werdenden imperative zu permanenter produktivität.<br />
was mir gefällt: kittlers definitionen, dass man die einzelnen blogs nicht nur als &#8211; webgemäss offene &#8211; (roman-)werke erfahren kann, sondern dass die einzelnen weblogs FIGURENCHARAKTER haben, personnage werden, im je nach leserkraft und -zeit erfassbaren METAROMAN seines ausschnitts (im zeitfenster) aus all den (einmal oder kontinuierlich) besurften weblogs.<br />
das wiederum macht in meiner sicht das gesamte web zu einer FIGURA APERTA meiner produktionszentrierten wahrnehmung, sie hat und sie gibt die GESTALT DES OFFENEN, die sich in meinen SCHLIESS- und SCHLUSS-FOLGERUNGEN konstituiert und sich gleichzeitig ihnen entzieht, weil ja immer was weitergeht mit uns, selbst wenns nur stillstand / rückstand wäre, der sich in der zeit kontinuierte.<br />
CREDOT: kommt mir so vor, dass sich jetzt und wohl auch in zukunft der konsumenten-wunsch nach ELABORIERTHEIT des angebots wieder verstärken wird, ist es doch die beste dienstleistung eines werks, dem leser oder betrachter oder mitspieler die normalzeit entschieden zu VERDICHTEN, ein ZEITGEWINN zu sein, abgeschlossenheit (bei aller offentheit) MODELLHAFT als buch, film, musikstück, bild, installation etc zu leisten, immer wieder zu leisten &#8211; und als PARTIKULARITÄT im kontinuum des rezipienten aufrufbar zu bleiben.<br />
das versprechen der zeit- und raum-verdichtenden begrenztheit, den teil als ganzes erleben zu können, wird in allen medien ein starkes verkaufsargument bleiben.</p>
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