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NÄHERUNG IM REGENNEBEL
Früh auf im Nieselnebel nach Assisi , wer weiss , was am Gnadenort an Pilgerscharen harrt . Die sieben Himmel über Umbrien nehmen sich auch verdunkelt “malerisch” aus : Ein Landregen , der sich gewaschen hat , stimmt sich auf ein langanhaltendes Surround- Konzert ein … ein Buschtrommekn der Regentropfen auf dem Autodach .
Also acht Uhr ab nach Süden auf die Autobahn : Ja , da wären sie gewesen , die von der Route 66 gewohnten Beton- Western- Standard- Herbergen , zwischen insgesamt vier Schnellstrassen bzw. deren Ästen , welche sich um die Provinz- und Verwaltungshauptstadt ( mit Betonung auf HAUPT- ) Perugia ranken , teils auf römischen Routen das Tibertal entlang . Airport und zona industriale - nach Assisi sind es nur ein paar zwanzig Kilometer . Trotzdem verschleiern Regenböen den Blick auf die hochgetürmte Stadt des Heiligen Franziskus , so dass das GPS einmal mehr den Lotsen abgibt auf unsicherem Terrain . Save and sound langt man ohne Umschweife am “richtigen” - dem nordöstlichen - Eck dieses langgezogenen Bergnestes an : Dort liegt die Doppelkirche S. Francesco auf dem ehemaligen Schand- und Hinrichtungshügel , welcher nach Heiligsprechung des Franziskanergründers flugs von einem “inferno” in ein “paradiso” umgetauft worden war .
In den südöstlichen Teil , wo Dom und mittelalterliche Mikro- Urban- Zitate erhalten worden sind , werden wir uns in|ad|ae|qu|at erst später ( und dies aus klimatischen Gründen wenig würdig und recht : eher durchnässt ) annähern .


( Foto … und “The Making of …” )
Parkplatzalso gleich richtig in der Nähe S. Francescos . Im Regeln werden bunte , rot oder grün durchsichtige PELERINEN feilgeboten ( von “pélérin” = “Pilger” ? ) . Interessant auch : diese Weichplastikkutten sind stets transparenter Natur : Um den profanen oder ggfs. geistlichen Stand des Trägersubjekts auch weithin anzuzeigen … ?
Der Frühverkehr schleppt sich mässig inspiriert durch die Nässe , wenige Busse schnaufen bergan und entlassen an spezieller Stelle ihre Ladung , müssen dann aber - anders als etwa im österreichischen Mariazell mit seinen unterirdischen Busbahnhöfen - die Hl. Stätte straks wieder verlassen . In der Ebene là bas werden wir folgerichtig etliche Busparkplätze passieren , allerdings herrscht aber auch HIER nicht jener Betonwahnsinn , welchen man sich - heimischen Vorbildern folgend - vorgestellt .



Assisi selbst … Der werte Herr vom “Dumont”- Reiseführer hatte an der “Authentizität” des Felsenstädtchens Etliches zu bekritteln gehabt , die Grand Hotels des 19. Jahrhunderts etwa oder die Belle Epoque- Bauten aus den 1920ern … “Kunsthistorisch strenge Kammer ” , gut und schön , aber man wahre doch bitte die Relationen : Erneut bietet sich ein vollständiges und ( eventuell zu ) gepflegtes Ensemble der Kategorie “Felsennest” mit all dem zugehörigen Treppauf Treppab , überraschenden Durchstichen und - blicken samt stolz substruierter Stadtmauer .

Stilistisch und als Ensemble- Leistung souverän die Fürchterlichkeiten Mariazells oder Altöttings weit überragend , scheinen hier den Nepp- , Nippes- und Devontionalienhändlern klare Grenzen gesetzt .

Liegt’s an der lokalen Grazie oder am Charakter der Franziskaner als programmatischer Bettelorden , dass hinsichtlich Park- und Eintrittsgebühren kein Touristenschindluder getrieben wird , kein Lärm brüllender Pilger- oder Touristenführer die schmalen Gassen erbeben lässt ? - Allerdings wird es in der Grabes- und Wallfahrtskirche einen ausschliesslich zum periodischen “Silenzio !”- Ruf abkommandierten Beamten geben …
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DOPPELKIRCHE

Da stehen sie also nun in ihrer simplen , dohlenumschwirrten Pracht hoch über den Niederungen des gemeinen Lebens der Ebene : die beiden übereinander gelagerten Kirchen “S. Francesco inferiore” und “S. Francesco superiore ” .

Im ( älteren ) Unterbau die Grabes - und Wallfahrtskirche , darüber eine Basilika für Volks- und Gemeindegottesdienste . Beide aus dem späten 13. und frühen 14. Jahrhundert inklusive den mannigfaltigen Addenda aus sämtlichen späteren Epochen - wollte doch ein jeder Fürst oder Papst oder Gentleman sein Zeichen an heiliger Stätte anbringen . Glaube oder Abwehrzauber … ? -

Man kann ja nie wissen - es kommen uns die Verse der zeitweise ja recht biblisch markierenden “Einstürzenden Neubauten” ( “Haus der Lüge ” ) in den Sinn :
Oh weh mir
Was hast du getrunken?
Sag es mir
Ein Glas voll mit rotem Wein
Oh weh mir …
Was wünschst du dir für deinen Vater?
Sag es mir
Ich wünsch ihm einen Stuhl im Himmel
Oh weh mir
Was wünschst du dir für deine Mutter?
Sag es mir
Ich wünsch ihr einen Stuhl in der Hölle
Oh weh mir
Junst die Wendung zum Mutterfluch ist natürlich an diesem Ort absolut in|ad|ae|qu|at , da doch die Deckenfresken beider Kirchen im besternten Blau des Madonnen- Mantels gehalten sind -
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UNTERKIRCHE

Die Grabeskirche mutet zunächst etwas unübersichtlich an , im Chiaroscuro wollen sich die Richtungen von Langhaus , Vierung , Presbyterium und etwelchen Anbauten nicht auf einen Blick erschliessen . Überwältigend die Bilderwut , welche keinen Quadratzentimeter der Wände , Gesimse , Kanellüren , Decken ohne figurative Motive oder ( fast maurisch anmutenden ) flechtwerks- und gewebsartigen Ornamenten gestatten .
Die distinguierbaren Künstler sind und bleiben namentlich unbekannt , man nennt sie deswegen pragmatisch den “Franziskus-” , respektive : den “Vierungsmeister ” . Von Ersterem stammen die Fresken des Langhauses , welche - obacht ihr Dechiffrierer ! - ein typologisches Gegenüber der Lebens- und Martyriumsstationen des Franziskus ( links ) und Christi ( rechts ) zeigen . Als profaner Mensch mittendrin bist du also stets im Spannungsfeld dieser Pole von Präe- und Postfiguration , vermutlich auch aufgefordert , deine Konsequenzen aus dieser Aufladung zu ziehen … Berückend natürlich die Darstellung “Franziskus predigt zu den Vögeln” , Gedankengruss an unseren Vogelfreund und langmütigen bird- field recorder in Wien …

( Maestro di San Francesco : Franziskus predigt den Vögeln , ca. 1236 )
… noch bevor wir das eigentliche Meisterwerk , nämlich den Vogelprediger Giottos in der Oberkirche sehen .

( Giotto : Franziskus predigt den Vögeln , vor 1309 )
Abstieg in die Krypta , wo der heilige Steinschrein hinter einem massiven eisernen Gitter verborgen ruht . Die Opferkerze nimmt man hier lediglich symbolisch , umrundet damit den Schrein , um sie - ohne jeden Feuerschein - sodann wieder in einem Korb abzulegen . Und wieder , wie gesehen in griechischen Kirchlein , an Moskauer Ikonostasen oder an Buddha- Kultstätten in Sri Lanka : Die Menschen stecken Opfergaben , Geldscheine oder kleine Exvotos hinter das Gitter oder in die Mauerritzen unter dem Schrein … und immer wieder verlautet gemessen , aber resolut das periodische “Silenzio !” des uniformierten Aufsehers .
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VIERUNG & KREUZGANG
Beim Aufstieg gerät die prächtige Vierung in den Blick , endrücklich mit ihrer perspektivischen trompe d’oeuil- Kunst und damit dramatischen Plastizität der zu förmlichen Ballungen komponierten Figuren . Angeblich verhält sich dieser Bilderkult direkt konträr zur franziskanischen Idee : Hm , angesichts der expressiven Personifikationen der franziskanischen Tugenden ( Armut , Keuschheit , Demut ) irgendwie eine “contradictio in adjecto ” .

Ein Kreuzgang ( remember Bernhard Rudofsky über die architektonische Weisheit der italischen Kreuzgänge und Patios … ) mit Freskenresten führt nicht nur zum NO- Chor der Oberkirche , sondern praktischer Weise auch am “offiziellen” gift - und Devotionalienladen vorbei .

Eine französische Reisegruppe fällt über Rosenkränze , Erbauungsschriften , Postkarten her , sodass wenig Ruhe bleibt , jene Broschüre durchzublättern , welche erklärt , was es mit dem griechischen “Tau” , den “fratres minores” und dem ubiquitär eingeschriebenen Friedenswort “PAX” auf sich hat .

Wir werden das Symbol später in Form einer sparsamen Gartenarchitektur vor der Oberkirche sehen . Nein : Dies wird hier und jetzt bewusst NICHT via Netz recherchiert , ein paar Mysterien wollen wir uns ja doch ( noch ) ein wenig bewahren .
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OBERKIRCHE : GIOTTO - UND AM ZIEL : CIMABUE

Die Oberkirche ist schlicht … umwerfend : Giottos ( obwohl auch diese Autorschaft umstritten ist ) grossflächige Fresken sind von einprägsamer Klarheit und Klugheit , strahlen förmlich in den lichten Dimensionen dieser ( mit Ausnahme des Bodens ) absichtsvoll schlicht eingerichteten Kirche . In der Vierung schliesslich der Anlass und die lang gehegte Idee zu dieser Reise : Einmal nach Assisi kommen und die Fresken des Cimabue sehen …. Wie ein moderner Verfremdungseffekt oder ein fotografisches Negativ das zum Schwärzlichen oxidierte Bleiweiss der Gewänder und Höhungen -
Draussen wird noch einmal die ( hier sogar zwiefache ) Rosette des - hier übrigens aus topographischen Gründen NICHT gewesteten - Westwerks bestaunt . Panoramablick über Land und Stadt : Durch Regen fast verwaist , bietet Assisi auch nach rund 800 Jahren Pilger- Tourismus ein Bild abgehobener , indes nicht weltfremder Stille . Zwar sind die ineinandergestapelten Bruchsteinbauten hier eine Spur “lackierter” als diejenigen in Perugia oder später in Gubbio , unterscheiden sich aber dennoch positiv von der Anmutung des gegen jedes Echteben frisch Abgedichteten und Perfektrenovierten , wie es in Magione fast aseptisch zu Tage trat .
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FORUM ( DER ) MINERVA

Aufwärts und wieder und weiter in Richtung des antiken Forum , wo der Minerva- Tempel gestanden haben soll , mittlerweile überbaut von einer greulich barocken “S. Maria sopra Minerva” . Goethe war lediglich wegen dieses Tempels nach Assisi gereist , “die ungeheueren Substruktionen der babylonisch übereinander getürmten Kirchen, wo der heilige Franziskus ruht, ( … ) mit Abneigung” umgehend :
Ich verließ Perugia an einem herrlichen Morgen und fühlte die Seligkeit, wieder allein zu sein. Die Lage der Stadt ist schön, der Anblick des Sees höchst erfreulich. Ich habe mir die Bilder wohl eingedrückt. Der Weg ging erst hinab, dann in einem frohen, an beiden Seiten in der Ferne von Hügeln eingefaßten Tale hin, endlich sah ich Assisi liegen.
Aus Palladio und Volkmann wußte ich, daß ein köstlicher Tempel der Minerva, zu Zeiten Augusts gebaut, noch vollkommen erhalten dastehe. ( … ) Endlich gelangten wir in die eigentliche alte Stadt, und siehe, das löblichste Werk stand vor meinen Augen, das erste vollständige Denkmal der alten Zeit, das ich erblickte. Ein bescheidener Tempel, wie er sich für eine so kleine Stadt schickte, und doch so vollkommen, so schön gedacht, daß er überall glänzen würde. Nun vorerst von seiner Stellung! Seitdem ich in Vitruv und Palladio gelesen, wie man Städte bauen, Tempel und öffentliche Gebäude stellen müsse, habe ich einen großen Respekt vor solchen Dingen. Auch hierin waren die Alten so groß im Natürlichen.
Diese dezidierte Bevorzugung des Heidnisch- Antiken gegenüber den christlichen SehensWÜRDIGkeiten sollte noch für Unliebsamkeiten sorgen , eine Patrouille unterstellt dem fragwürdigen Wandersmann , es möchte sich da gar um einen Schmuggler handeln . Ein kleines Douceur half schon 1786 aus Schwierigkeiten ….
… nahmen aber sehr übel, daß ich dem Heiligen meine Aufwartung nicht gemacht, und gaben ihren Verdacht zu erkennen, daß wohl mein Handwerk sein möchte, Kontrebande einzuschwärzen. Ich zeigte ihnen das Lächerliche, daß ein Mensch, der allein auf der Straße gehe, ohne Ranzen, mit leeren Taschen, für einen Kontrebandisten gehalten werden solle. Darauf erbot ich mich, mit ihnen nach der Stadt zurück und zum Podestà zu gehen, ihm meine Papiere vorzulegen, da er mich denn als einen ehrenvollen Fremden anerkennen werde. Sie brummten hierauf und meinten, es sei nicht nötig, und als ich mich immerfort mit entschiedenem Ernst betrug, entfernten sie sich endlich wieder nach der Stadt zu. Ich sah ihnen nach. Da gingen nun diese rohen Kerle im Vordergrunde, und hinter ihnen her blickte mich die liebliche Minerva noch einmal sehr freundlich und tröstend an, dann schaute ich links auf den tristen Dom des heiligen Franziskus und wollte meinen Weg verfolgen, als einer der Unbewaffneten sich von der Truppe sonderte und ganz freundlich auf mich los kam. Grüßend sagte er sogleich: “Ihr solltet, mein Herr Fremder, wenigstens mir ein Trinkgeld geben, denn ich versichere, daß ich Euch alsobald für einen braven Mann gehalten und dies laut gegen meine Gesellen erklärt habe.” ( … ) Er schied nun beteurend, daß er noch heute abend bei dem Grabe des Heiligen meiner in Andacht gedenken und für meine fernere Reise beten wolle. ( Goethe : Italienische Reise , Erster Teil , 25. 10. 1786 )

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GEISTLICHE PRACHT , LEIBLICHE MACHT

Da der Geist und das Auge sowie dessen Begeisterung nun mal auf seine physischen Substruktionen hat , dringen die Signale nasser Füsse und zunehmenden Fieberschwindels langsam in die Regionen des Bewussstseins vor : Man schlüpft noch durch ein paar mit edlen Paramenten , Devotionalien und Monstranzen versehene Läden . Feinste Papierwaren aus Mailand . Und - ausgerechnet an diesem Ort der Ideale von “Armut” und “Entsagung” - steht staunend vor den Zuckerzeug- Kunstwerken in den Schaufenstern herrlicher Belle Epoque- Pasticcherien …

Ja : Den Hunger hat sich in|ad|ae|qu|at in allen Kategorien redlich erwandert . Ein Feldweg etwas nördlich von Assisi bietet Raststatt unter Autodachtrommelregen und Gelegenheit , die nun neu formierte Vegetation in neu formatierter Landschaftsanmutung zu studieren : Erstmals und auffallend viele Eichen , als Einzelbäume typisch auf Hügelkuppen sowie als Raine und Haine , sie haben die mediterranen Zypressen gänzlich verdrängt . Gepflegte und grossflächige Wiesen , junge Olivenkulturen weisen auf eine andere Praxis der Landwirtschaft hin , als dies in den waldigen Hügeln um Perugia mit seinen maximal handtuchbreiten Wein- und Mais- Bestellungen der Fall war .
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GUALDO TADINO - GUBBIO - AM APPENIN

Auf der Karte sieht die Strasse in Richtung der nordöstlichen Städte nahe der Abhänge des Appenin pfeilgrade und planflach aus : In der asphaltierten Wirklichkeit nimmt sich dies allerdings geradezu konträr zur abstrakten Plan- Flachware aus . Nie wieder Karten ohne Höhnlinien ! - Auf den Strässchen via Valfabrica und Casa Castalda begegnen vereinzelte Wanderer - Pilger ?
Gualdo Tadino , das fast schon salzburgisch dunkel nasse Bergstädtchen am Fuss der Wassersscheide ziegt seine kalte Schulter , schroffe Felsen , Bergschrunden , dazwischen blühen aber allerorts - als wüchsen sie da “von selbst” - fast künstlich aussehende Büschel weisser Lilien .
War’s der heilige Ort , sind’s die über unzählige Treppenstufen hinan gejagten und von Grund auf durchnässten Füsse oder sind wir durch das ewige Spitzkehrengekurve in|ad|ae|qu|at aus dem Lot ? - Irgendwei fehlt mit einem Mal die Energie , in diesen Sprühregeln- vernebelten Bergstädtchen Gualdo Tadino und Gubbio herumszuschlendern und zu fotografieren .
So kurvt unser Punto gerade mal von Gubbio aus in eine zum Pass- Städchens Scheggia hinauf führende Schlucht ( “Schneeketten unbedingt erforderlich” ) , allseitig erschöpfte Umkehr auf halbem Wege . Von Gubbio sehen wir lediglich die bemerkenswerte Markt- und Volkshalle im neuen Stadtteil , weit unter der eigentlichen Felsenfestung und bei der Seilbahn gelegen . Kein römisches Amphitheater also , kein Dohlen- Eldorado !
Gubbio , lesen wir , sei namhaft nicht nur ob seiner römischen Relikte ( Forum , Theater , Amphitheater ) , sondern auch wegen der sogenannten “eugubinischen Tafeln” ( Tabulae Iguvinae ) welche als rares Zeugnis und Dokument gelten für die speziell umbrische ( NICHT etrurische und NICHT toskanische ) Sprache und Volksreligion : Speiseregeln und Anweisungen zu religösen Tänzen , gewidmet den Gottheiten Mars , Minerva … In alle Ewigkeit dort eingeschrieben : Ein Fluchspruch gegen das feindliche Gualdo Tadino . Die Götter mögen die Konkurrentin vernichten .

Assisis freundlicher Löwe hätte den Casus - auch er unter dem Leitmotiv des allseitig herandringenden Wassers betrachtet - freilich etwas milder behandelt -
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