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DISCLAIMER
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sondern markiert in namentlich genannten
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lediglich Zeit- Zeichen .
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WAS WÄRE , WENN

Was wäre , wenn … die vielen bunten Autos auf den Strassen nur noch halb so schnell führen , relaxed vor Zebrastreifen anhielten , um Fussgänger , Zwillingskinderwagen und alte Mütterchen queren zu lassen …
Was wäre , wenn die vielen grauen Menschen auf den Gehsteigen nur noch in viertel Fusstakt schlichen , um letztlich in eine orange Sitzschale der gemächlich dahinrollenden Strassenbahn zu sinken , bis dass die aggressiv- angespannten Züge aus ihrem Gesichtern glitten und die hetzerischen Gratisbätatter aus ihren plötzlich kraftlos gewordenen Händen …
… , wenn die immer länger werdenden Schlangen vor den Supermarktkassen in stiller Beglückung auf ihren persönlichen Abrechnungsmoment warteten , weltweise über den Impulskauf- Trash und wohlwollend über die vor Ihnen Eingereihten meditierten , für einmal den aus verzerrtem Munde im Diskant verlautenden Ruf “Zweite Kassa bittäääh !” im sanften Genuss des Supermarktketten- Muzak unterlassend …
( da aber – infolge der enormen Verzögerung der im Halbtakt fahrenden Zulieferer – die Regale der Mega- und Frischmärke ohnehin nur mehr halb leer wären und es statt 29 Sorten Yoghurt nur mehr deren drei gäbe , und sich Tiefkühl- bzw. Covenience- Produkte während der ausgedehnteren Kassenschlangenwartezeiten im Einkaufswagen ohnehin ihre Fasson verlören , würde sich das Volumen der Einkäufe auf Kohl , Äpfel , Brot und Hartkäse beschränken und damit wiederum die Kassierzeit trotz deren slow down erheblich verkürzen ) …
… , wenn sportliche Wettbewerbe die ( ohnehin nur mehr via Doping leistbare ) Konkurrenz um Sekundenbruchteile von Geschwindigkeit durch Langsamkeitskonkurrenzen ersetzten , Formel- Eins Wagen , Abfahrtsskifahrer und Hürdenläufer fast wie zu Salzsäulen erstarrt auf ihren Startpositionen blieben , maximal im millimeterkleinen , fast nur mehr subliminalen Fortschritten sich von dort wegbewegten , Monate später das Ziel erreichend , sollten sie nicht überhaupt aufgrund allumfassender Muskelentspannung noch vor dem Startschuss selig auf ihren pole- oder sonstigen positions selig lächelnd eingenickt sein … ( eine für Mensch , Maschine und den Medienbetrieb immens materialsparende Variante ) …

Was wäre , wenn die spaghettiträger- dünnen Mousseline- Frühjahrskollektionen nicht im bitter kalten Januar , sondern im wohltemperiert geeigneten Mai in den Schaufenstern erschienen – was nicht nur den auf Halbtakt herunter gedimmten Lieferungs- und PR- Unternehmen konkret entgegen käme , sondern auch den nun entschleunigten und gier- reduzierten Konsumenten …
… , die Arbeitnehmer nur mehr halb so schnell ihren Aufgaben nachkämen , so dass jede Stelle mit mindestens zwei Kräften zu besetzen wäre und ergo auch die Arbeitslosigkeit sich rapid verminderte : das Geld für das Mehraufkommen des Personals stünde den Unternehmen durch die erwähnte Einsparung an PR- Kosten , durch eine nur mehr jahreszeitgemässe Umdekorierung , verlangsamten Kollektionswechsel ( Zulieferer ! , Postponierung der Modemessen um mindestens ein halbes Jahr ) …
… , die Menschen nur mehr halb so schnell ässen , das ekle Lecken an labbrig- miefenden Fast- Food- Produkten im öffentlichen Raum ( bzw. Verkehrsmitteln ) unterbliebe , sich aufgrund des langsamen Malmens und Schluckens auch das Sättigungsgefühl nach geringerer Kalorienzufuhr sich einstellte und damit die Volksseuche der Adipositas auf ebenso simple wie wirkungsvolle Weise an der Wurzel des Prozesses der Nahrungsaufnahme gepackt und sanft durch gelassene Bedarfsbefriedigung ersetzt wäre …

Was wäre , wenn Neuigkeiten nicht mehr “breaking” sein müssten , sondern aufgrund einer allgemeinen Phlegmatisierung von Akteuren und Berichterstattern erst Tage , Wochen , Monate auf den Nachrichtenportalen und in den Newstickern erschienen , begleitet von wohldurchdachten Kommentaren kontemplativ recherchierender Redakteure …
… , wenn sich Rezensenten nicht nur wieder an Sperrfristen hielten , sondern erst Monate nach der Auslieferung einer Neuerscheinung in ruhigem Vorbedacht über Bücher schrieben …
… , wenn die Verfasser von Nachrufen auf Autoren sich nicht an den erstbesten Klappentexten orientierten , sondern sogar Teile , wenn nicht das Gesamtwerk des Verstorbenen auch wirklich läsen …
… dann hätte den die Zeilen , welche z. B. FAZ in memoriam des herrlichen Gert Jonke ins Blatt und ins Netz katapultierte freilich anders ausgesehen : Man hätte vielleicht weniger Verlagstext paraphrasiert ( vgl. Über “Der Ferne Klang” , FAZ : “Ein Komponist, vor Jahren auf der Suche nach bislang ungehörter Musik gescheitert, wacht eines Tages in der Psychiatrie auf und versucht vergeblich, sich Klarheit über seine Situation zu verschaffen.” | Klappentext des Jung und Jung- Verlags : “Ein junger Mann – offenbar der Komponist aus Jonkes Roman “Schule der Geläufigkeit” – erwacht eines Morgens nicht in seinem gewohnten Zimmer, sondern im Zimmer eines Krankenhauses, ohne allerdings zu wissen, warum.” ) , sondern eventuell den Hinweis auf Jonkes grandiose Erzählung “Erwachen zum grossen Schlafkrieg” ( 1982 ) einbinden können .
Dort nämlich geben sich die die Häuser , Tore und Fassaden stützenden Atlanten und Karyatiden einer der menschlichen Ameisenhektik adversen Riesenmüdigkeit hin , die Stadt und ihre gebauten Zweckdienlichkeiten damit in völlige Auflösung stürzend …

Braucht es wirklich die illegalen Alko- Pops aus Codein- Promethazin- Hustensaft und Sprudel ( “Purple Drank” ) , mit welchen sich Südstaaten – Rapper in entspannt- satte Stimmung brachten ( bisweilen mit tödlichem Ausgang ) ? -
Oder wären Hysterie- und Überbetriebsamkeits- Effekte wie der jüngste Börsencrash schon mit frisch lancierten – legalen - ANTI- ENERGY- DRINKS zu verhindern gewesen , wie der “New Yorker” suggeriert :
A few months back, as the modern financial system was revealing itself to be a hyper-stimulated and under-funded wreck, some unfamiliar merchandise turned up in midtown, along with a pitch: This might be just the thing for jittery Wall Street right now. The merchandise was liquid – a six-pack of tall purple cans with the word DRANK printed beneath a drawing of what looked like a bottle of Robitussin, along with the slogan SLOW YOUR ROLL. ( … )
If you think of Red Bull, with its glorified but dubious ingredient, taurine, as in some ways emblematic of the housing boom, then here, perhaps, was something grounding to take a day trader’s eye off the relentlessly correcting ticker. The canned version, which is billed as an ANTI- ENERGY DRINK and an EXTREME RELAXING BEVERAGE , will do nothing for your congestion; its active ingredients are melatonin, rose hips, and valerian root. (The homespun stuff works best with codeine and promethazine.) “Eight ounces really puts you to sleep,” a publicist said. Each can contains sixteen ounces: a Rip Van Winkle special.

Was wäre wenn , … die Werbe- Versprechung um das real existierende & legale ANTI- RED- BULL- Produkt nicht so offensichtlich Life- Style- Bauern- Fängerei wäre und zunächst Amerika just zum Zeitpunkt des hyperaktiven Neupräsidenten ( Kategorie “Ritalin” ) in seliger RELAXATION entschlummerte ? – Wer , wenn es schliefe , hörte es ?
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KLANGAPPRAT
Eine gewisse Dynamik wird man den auf dem Netlabel Der kleine grüne Würfel erschienen
Kompositionen auf “Row by” von New Delhi Fm aka Sandro Böge ( Köln , MySpace ) nicht absprechen können , doch marschiert diese weniger straight forward , sondern dient als Mittel zum Zweck der Etablierung vexierender Patterns , deren Rekursionen , Überlagerungen und aus diversen rituellen Musiken bekannten Interferenzen deutlich psychoakustische Effekte zeitigen . This Medium definitely is a MASSAGE : Ihre überstrapazierte Gehirnmasse wird Ihnen diese Vibrationskur mit angeregter Entkrampfung danken . CLICK LINK LO LISTEN TO STREAM ( WMP ) .
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[...] le péché de gourmandise ; d’abord ! Mais : Zintzen nous dirait-elle de faire attention ? Tagtraum : Die sedierte Nation. Alors : pas de Dérives sémantiques ?… Et pour terminer sur un sourire jaune : [...]