||| BONBON – AUTOMATEN | KLANGAPPARAT
BONBON | AUTOMATEN
Warnung : dieses Posting könnte als “low content” disqualifizierend auf Produzenten und Rezipienten rückwirken

( 7072 Mörbisch )

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( 1070 Wien )

( 1230 Wien )

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Nur , wer selbst den Angriff beherrscht , ist zur Verteidigung in der Lage .
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KLANGAPPARAT
Stärker Techno- gemäss als gewohnt , kommt uns das neue Produkt des in|ad|ae|qu|aten Leib- und Magenlabels broque zu Ohren : Das “bonbon” , welches der Kölner DJ Cie aka Thilo Geertzen verabreicht , ist
allerdings nur mit einer dünnen Couvertüre des Üblichen versehen : Man lasse sich das gute Stück nur geduldig im Munde zergehen : Mit fortschreitendem Schmelz wird der Geschmack aufregender . Kategorie “Langer Abgang , dunkle Note” .
01. schwedische gardinen | 02. pulver | 03. mike bob remix [ flavored by Dr. Walker ] | 04. das dunkle abc | 05. privileg – CLICK LINKS TO LISTEN .
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diese automaten vermissen wir auf der insel. wir werden versuchen in irgend einer kommision einsitz zu erhalten, wo wir solche automaten für neuste errungenschaft für die insel beantragen können.
Wieso low content???? Das ist Teil der Alltags-Kultur!!! Zwar würde heute jeder seinem Kind schon aus hygienischen Gründen verbieten, diese Teile anzufassen, aber wir haben die Dinger zum Teil oft frequentiert, als wir noch Kinder waren – und sind noch am Leben…
ebenso ein plädoyer für diese gerätschaften und gegen “low content”.
was aber müsste man heute da hineinpacken um kinder zum kauf zu verlocken? yugiohh-karten? handyguthaben? usbsticks? access-codes zu geheimen myspace-seiten? red-bull-pillen? betablocker? …?
@ rittiner & gomez : bedingt durch die freundlicheren tempereraturen wir sind derzeit in vorbereitung von grossangelegten acquisitionen .
und : entsprechend davon überzeugt , dass wir von selbigen ein gewisses kontingent an die insel werden liefern können .
@ BN : dass es diese automaten in ihren klassischen formen in immer neuen und für immer neue generationen weiterhin gibt , erstaunt mich immer wieder .
die öffentlichen waagen sind ebenso verschwunden wie musikautomaten ( vulgo “jukebox” ) oder strassenseitig angebrachte präservativspender .
auch an einem der obigen bilder zu erkennen : selbst die attacken auf münzschlitz und warengausgabe- tülle mittels feuer ( waffen ) sind immer noch aktuell .
@ otto : vieles wird heute tatsächlich in kugelartigen gefässen verabreicht : da diese undurchsichtig sind , bleibt uns trivialen erwachsenen praktisch opak , was sich darin befinden möge .
die von Ihnen angebeuteten features lägen durchaus im rahmen des möglichen ( siehe tamagotchis ) , sind auf jeden fall durch die kugel hygienisch bedenkenlos geworden .
das sind ja gute nachrichten.
noch zum “low content”, das hängt ja ganz alleine davon ab, ob der bombomautomat voll oder eben nur “niedrig” aufgefüllt ist. ihre automaten scheinen doch gut gefüllt zu sein.
Ein geniales Sujet für eine Fotoserie. Ich glaube, ich muss auch mal damit beginnen, die verbliebenen, versprengten Automaten zu fotografieren (und zu katalogisieren? in die OpenStreetMap aufzunehmen?). Danke jedenfalls für die Inspiration!
@ rittiner & gomez : gefühlt gefüllt , möchte man meinen , aber womit ? – da müsste ich bei dieser gelgenheit gleich mal rückfragen , welche füllstoffe denn so auf der “isola volante” erwünscht | begehrt wären ?!
@ Matthias : nun ja , wenn man es systematisch angehen wollte , lieber Matthias , dann sollte man auch aus jedem aufgenommenen automaten eine probe ziehen , einen teil dem labor zur analyse überantworten und den rest vakuumverpackt einschweissen . system , klasse , familie , art : und das ganze dann in google- maps einspeisen ,-)
was uns über das stoische objekt der begierde hinaus interessiert , sind die daran vorgenommenen manipulationen : beulen und verbrennungen , bei den eher seltenen freihängenden automaten . an hausmauern ziehen sie sgraffiti offenbar magisch an .
da Du ja eher vom “urbanen” her kommst : viele relikte finden sich auch beim gang über die dörfer … ( ha ! darüber hat Handke noch nicht geschrieben ! )
Herrliche Erinnerung.
Danke
oh wir lieben die ganz normalen runden verschiedenfarbigen kaugummis, auf der insel ist verpackung tabu. somit ist so ein kaugummi-automat einfach genau das richtige.
@ rittiner & gomez , @ Bjoern : nun , die gummis dürfen sich als einigermassen feuchtigkeitsresistent erweisen . vielleicht auch für die gedicht- kapseln des wortgebrauch tauglich …
Et les bonbons, c’est bon !
…das gibt der Zahnarzt seiner Familie… süsse Erinnerung, merci vielmals.
@ Olivier : … ou come les pettits enfant ein Allemand disent : “les boMMboMMs” . – boing !
@ AFi : … wie wusstest Du … ? -
Ertrappt : die Kinder des Veterinärs hatten tatsächlich einmal einen uns damals riesig erscheinen sack mit kaugummiautomatenfüllzeug zuhause . inklusive gimmicks wie figürchen etc .
tja , dann ist man erwachsen und hat keine lebendige zahnwurzel mehr . nennen wir’s “kunst als kompensation” ?!
… für die Gimmicks und dererlei Schätze hatte ich eine Schatzkiste, rot, und am Fußende des Bettes stehend. Als ich dann des “Symbole-Malens” mächtig war, zierte der Deckel ein entsprechendes “Piraten-Symbol” mit der Aufschrift “Strenk keheim”..
– mal schauen , was es in Leipzig noch für BonBon-Automaten gibt, nehme den Fotoreigen als Handyfotoinspiration mit dorthin…:-)
mhhh, werter AFi,
woher ziehen sie nur diese plastischen erinnerungen? weder kann ich mich an mein kleinkind-bett erinnern, noch an die ersten symbole oder gar geschriebenen worte …mhhh… (hält kopf schief um verschüttete erinnerungen frei zu legen, allein es kommt nichts)..mhhh….
..die Erinnerungen,
werter Otto Brandenberg,
sind gerade erst wenige Monden wieder in Erscheinung getreten, als mein “liebs Mütterlein” mich bat, doch endlich mal “diese Kiste”(in der sie in den letzten Jahren Gartengeräte aufbewahre) auf den Sperrmüll zu packen…die Symboliken und das Geschriebene war noch zu sehen..
sie sah schlimm aus, die Kiste, verwittert, hellrot verbleicht und innwändig dreckig.. nevertheless, Erinnerungen an erstaunlich vieles, was mit der Kiste zutun hatte kam wieder zu Tage…
das klappt nicht immer, diese schnelle vergegenwärtigung des “vergangenen”, irgendwie bedarf es da entweder visuellem, oder wie hier virtuell-real erneut geschehen gewisser schlüsselwörter, in dem fall galt definitiv die Formel: “bonbon+gimmick=schatz”, :-)
“Oder wie geht das mit der Erinnerung”?