Bonbon | Automaten I

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BONBON | AUTOMATEN

Warnung : dieses Posting könnte als “low content” disqualifizierend auf Produzenten und Rezipienten rückwirken

Kaugummi_Automat_copyright_Christiane_Zintzen

( 7072 Mörbisch )

Kaugummi_Automat_copyright_Christiane_Zintzen

( 7072 Mörbisch )

Kaugummi_Automat_copyright_Christiane_Zintzen

( 1070 Wien )

Kaugummi_Automat_copyright_Christiane_Zintzen

( 1230 Wien )

Kaugummi_Automat_copyright_Christiane_Zintzen

( 1030 Wien )

Nur , wer selbst den Angriff beherrscht , ist zur Verteidigung in der Lage .

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KLANGAPPARAT

Stärker Techno- gemäss als gewohnt , kommt uns das neue Produkt des in|ad|ae|qu|aten Leib- und Magenlabels broque zu Ohren : Das “bonbon” , welches der Kölner DJ Cie aka Thilo Geertzen verabreicht , ist czz-hoerempfehlungallerdings nur mit einer dünnen Couvertüre des Üblichen versehen : Man lasse sich das gute Stück nur geduldig im Munde zergehen : Mit fortschreitendem Schmelz wird der Geschmack aufregender . Kategorie “Langer Abgang , dunkle Note” .

01. schwedische gardinen | 02. pulver | 03. mike bob remix [ flavored by Dr. Walker ] | 04. das dunkle abc | 05. privileg – CLICK LINKS TO LISTEN .

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20 Responses to Bonbon | Automaten I
  1. rittiner & gomez
    April 2, 2009 | 07h41

    diese automaten vermissen wir auf der insel. wir werden versuchen in irgend einer kommision einsitz zu erhalten, wo wir solche automaten für neuste errungenschaft für die insel beantragen können.

  2. BN
    April 2, 2009 | 07h47

    Wieso low content???? Das ist Teil der Alltags-Kultur!!! Zwar würde heute jeder seinem Kind schon aus hygienischen Gründen verbieten, diese Teile anzufassen, aber wir haben die Dinger zum Teil oft frequentiert, als wir noch Kinder waren – und sind noch am Leben…

  3. otto brandenberg
    April 2, 2009 | 08h37

    ebenso ein plädoyer für diese gerätschaften und gegen “low content”.
    was aber müsste man heute da hineinpacken um kinder zum kauf zu verlocken? yugiohh-karten? handyguthaben? usbsticks? access-codes zu geheimen myspace-seiten? red-bull-pillen? betablocker? …?

  4. czz
    April 2, 2009 | 10h12

    @ rittiner & gomez : bedingt durch die freundlicheren tempereraturen wir sind derzeit in vorbereitung von grossangelegten acquisitionen .

     

    und : entsprechend davon überzeugt , dass wir von selbigen ein gewisses kontingent an die insel werden liefern können .

  5. czz
    April 2, 2009 | 10h16

    @ BN : dass es diese automaten in ihren klassischen formen in immer neuen und für immer neue generationen weiterhin gibt , erstaunt mich immer wieder .

     

    die öffentlichen waagen sind ebenso verschwunden wie musikautomaten ( vulgo “jukebox” ) oder strassenseitig angebrachte präservativspender .

     

    auch an einem der obigen bilder zu erkennen : selbst die attacken auf münzschlitz und warengausgabe- tülle mittels feuer ( waffen ) sind immer noch aktuell .

  6. czz
    April 2, 2009 | 10h17

    @ otto : vieles wird heute tatsächlich in kugelartigen gefässen verabreicht : da diese undurchsichtig sind , bleibt uns trivialen erwachsenen praktisch opak , was sich darin befinden möge .

     

    die von Ihnen angebeuteten features lägen durchaus im rahmen des möglichen ( siehe tamagotchis ) , sind auf jeden fall durch die kugel hygienisch bedenkenlos geworden .

  7. rittiner & gomez
    April 2, 2009 | 12h46

    das sind ja gute nachrichten.

    noch zum “low content”, das hängt ja ganz alleine davon ab, ob der bombomautomat voll oder eben nur “niedrig” aufgefüllt ist. ihre automaten scheinen doch gut gefüllt zu sein.

  8. Matthias
    April 2, 2009 | 13h19

    Ein geniales Sujet für eine Fotoserie. Ich glaube, ich muss auch mal damit beginnen, die verbliebenen, versprengten Automaten zu fotografieren (und zu katalogisieren? in die OpenStreetMap aufzunehmen?). Danke jedenfalls für die Inspiration!

  9. czz
    April 2, 2009 | 18h16

    @ rittiner & gomez : gefühlt gefüllt , möchte man meinen , aber womit ? – da müsste ich bei dieser gelgenheit gleich mal rückfragen , welche füllstoffe denn so auf der “isola volante” erwünscht | begehrt wären ?!

  10. czz
    April 2, 2009 | 18h27

    @ Matthias : nun ja , wenn man es systematisch angehen wollte , lieber Matthias , dann sollte man auch aus jedem aufgenommenen automaten eine probe ziehen , einen teil dem labor zur analyse überantworten und den rest vakuumverpackt einschweissen . system , klasse , familie , art : und das ganze dann in google- maps einspeisen ,-)

     

    was uns über das stoische objekt der begierde hinaus interessiert , sind die daran vorgenommenen manipulationen : beulen und verbrennungen , bei den eher seltenen freihängenden automaten . an hausmauern ziehen sie sgraffiti offenbar magisch an .

     

    da Du ja eher vom “urbanen” her kommst : viele relikte finden sich auch beim gang über die dörfer … ( ha ! darüber hat Handke noch nicht geschrieben ! )

  11. Bjoern
    April 3, 2009 | 00h59

    Herrliche Erinnerung.
    Danke

  12. rittiner & gomez
    April 3, 2009 | 06h35

    oh wir lieben die ganz normalen runden verschiedenfarbigen kaugummis, auf der insel ist verpackung tabu. somit ist so ein kaugummi-automat einfach genau das richtige.

  13. czz
    April 3, 2009 | 07h39

    @ rittiner & gomez , @ Bjoern : nun , die gummis dürfen sich als einigermassen feuchtigkeitsresistent erweisen . vielleicht auch für die gedicht- kapseln des wortgebrauch tauglich …

  14. Olivier SC
    April 3, 2009 | 20h45

    Et les bonbons, c’est bon !

  15. AFi
    April 4, 2009 | 00h03

    …das gibt der Zahnarzt seiner Familie… süsse Erinnerung, merci vielmals.

  16. czz
    April 4, 2009 | 01h47

    @ Olivier : … ou come les pettits enfant ein Allemand disent : “les boMMboMMs” . – boing !

  17. czz
    April 4, 2009 | 01h51

    @ AFi : … wie wusstest Du … ? -

    Ertrappt : die Kinder des Veterinärs hatten tatsächlich einmal einen uns damals riesig erscheinen sack mit kaugummiautomatenfüllzeug zuhause . inklusive gimmicks wie figürchen etc .

    tja , dann ist man erwachsen und hat keine lebendige zahnwurzel mehr . nennen wir’s “kunst als kompensation” ?!

  18. AFi
    April 4, 2009 | 21h50

    … für die Gimmicks und dererlei Schätze hatte ich eine Schatzkiste, rot, und am Fußende des Bettes stehend. Als ich dann des “Symbole-Malens” mächtig war, zierte der Deckel ein entsprechendes “Piraten-Symbol” mit der Aufschrift “Strenk keheim”..
    – mal schauen , was es in Leipzig noch für BonBon-Automaten gibt, nehme den Fotoreigen als Handyfotoinspiration mit dorthin…:-)

  19. otto brandenberg
    April 4, 2009 | 22h14

    mhhh, werter AFi,
    woher ziehen sie nur diese plastischen erinnerungen? weder kann ich mich an mein kleinkind-bett erinnern, noch an die ersten symbole oder gar geschriebenen worte …mhhh… (hält kopf schief um verschüttete erinnerungen frei zu legen, allein es kommt nichts)..mhhh….

  20. AFi
    April 6, 2009 | 00h07

    ..die Erinnerungen,
    werter Otto Brandenberg,
    sind gerade erst wenige Monden wieder in Erscheinung getreten, als mein “liebs Mütterlein” mich bat, doch endlich mal “diese Kiste”(in der sie in den letzten Jahren Gartengeräte aufbewahre) auf den Sperrmüll zu packen…die Symboliken und das Geschriebene war noch zu sehen..
    sie sah schlimm aus, die Kiste, verwittert, hellrot verbleicht und innwändig dreckig.. nevertheless, Erinnerungen an erstaunlich vieles, was mit der Kiste zutun hatte kam wieder zu Tage…

    das klappt nicht immer, diese schnelle vergegenwärtigung des “vergangenen”, irgendwie bedarf es da entweder visuellem, oder wie hier virtuell-real erneut geschehen gewisser schlüsselwörter, in dem fall galt definitiv die Formel: “bonbon+gimmick=schatz”, :-)
    “Oder wie geht das mit der Erinnerung”?

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