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Anja Utlers , an dieser Stelle ausführlich vorgestellter Gedichtszyklus “Jana , vermacht” ist heute in grosser Form im ORF- Kunstradio zu hören .
Das Versiegen der linearen Rede in Ellipsen und lautlichen Ansätzen ( Glottisschlag ) kreist um die Unmöglichkeit , persönliche Kriegserlebnisse zu erfragen | zu besprechen .
Das buchstäbliche ( durch das entsprechende Zeichen aus der Lautschrift im Text signalisirte ) Im- Halse- Stecken- Bleiben der Rede wurde in dieser verstörenden und konsequenten Weise noch nie verbalsiert .
Wo das Unsägliche sich bis ins Lexikon vorfrisst , die Wörtlichkeit verschlingend , wäre quasi das Gegenstück zur onomatopoetischen Expressivität von Ernst Jandls “schtzngrmm” ( audio ) erreicht . Dessen Übermass an lautpoetisch evozierter Konkretheit hält Anja Utler ( stellvertretend für die Enkelgeneration ) einen sprachlichen “Unterdruck” entgegen , welcher sich noch die Frage versagt .
Zum Mitlesen finden sich Teile der “Partitur” des in der edition korrespondenzen erschienenen Buches zum Mitlesen in unserem in|ad|ae|qu|aten Text- und Soundportrait.
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