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	<title>Comments on: Bachmannpreis 2009 &#8211; Nachand 1 Nachschrift</title>
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	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 17:50:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: czz</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/06/29/bachmannpreis-2009-nachschrift/comment-page-1/#comment-30973</link>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 16:51:51 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;em&gt;darf&#039;s ein bissel mehr sein ?!&lt;/em&gt; , lieber herbert :
einige quanten antidot gegen den terror durch das nicht erst seit den &lt;strong&gt;19&lt;/strong&gt;50er, sondern gar seit den &lt;strong&gt;18&lt;/strong&gt;50er jahren auf der stelle tretenden &quot;realismusproblem&quot; äusserst willkommen -</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><em>darf&#8217;s ein bissel mehr sein ?!</em> , lieber herbert :<br />
einige quanten antidot gegen den terror durch das nicht erst seit den <strong>19</strong>50er, sondern gar seit den <strong>18</strong>50er jahren auf der stelle tretenden &#8220;realismusproblem&#8221; äusserst willkommen -</p>
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		<title>By: herbert j. wimmer</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/06/29/bachmannpreis-2009-nachschrift/comment-page-1/#comment-30956</link>
		<dc:creator>herbert j. wimmer</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 12:05:11 +0000</pubDate>
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		<description>es ist gespenstisch und rätselhaft: der bachmann-preis war nie NIE für die prämierung von moderner, experimenteller, concept-artifizieller oder sonstwie ästhetisch und intellektuell anspruchsvoller - also state-of-the-arts - literatur gedacht. von anfang an bildeten als beiträger und als juroren die simplifikations-realisten, irgendwie-surrealisten und sonstigen humanistisch verbrämten bedenken-schwurbler der gruppe-47-reste den grundlegenden mittelmässigkeits-beton dieser veranstaltung. wenn mal besseres, anspruchsvolleres eingeladen war, dann nur um als abschreckendes beispiel zu fungieren, und vor allem auf den bachmannpreis und seine preisträger/innen trifft zu: jede ausnahme bestätigt die regel.
wenn jetzt eine realismus vs. nicht-realismus-debatte in medien ausbricht, in die das wettlesen ja &quot;embedded&quot; ist, dann sind diese leute tatsächlich zurückgefallen in die gschissenen regionen der fünfziger jahre (genauer: der 1950er jahre, damits auch wirklich verstanden wird), so was von gegessen kanns ja gar nicht mehr geben.
aber die frechheit liegt ja vor allem darin, was dann 2009 an missglückten texten mit dem adjektiv &quot;experimentell&quot; versehen wird, damit im gleichen atemzug die evidente existenz gelungener, ästhetisch und intellektuell anspruchsvollster, genauester literatur geleugnet werden kann. 
aber was für den restringierten weltausschnitt des bachmannpreises - dieser luftleeren konservativitäts-inversion - durchaus realität sein mag, ist im ausserhalb, in der welt überhaupt, glücklicherweise vor allem die wirklichkeit von literatur - der literatur überhaupt, als zeitgenössisch zukunfts-offener kunstanstrengung, somit ein wirklicher mainstream.
also lassen sich jury-kommentar-sound und bachmannpreis-texte zusammenfassen: 
was einem halt so einfällt, wenn einem grad gar nichts einfällt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>es ist gespenstisch und rätselhaft: der bachmann-preis war nie NIE für die prämierung von moderner, experimenteller, concept-artifizieller oder sonstwie ästhetisch und intellektuell anspruchsvoller &#8211; also state-of-the-arts &#8211; literatur gedacht. von anfang an bildeten als beiträger und als juroren die simplifikations-realisten, irgendwie-surrealisten und sonstigen humanistisch verbrämten bedenken-schwurbler der gruppe-47-reste den grundlegenden mittelmässigkeits-beton dieser veranstaltung. wenn mal besseres, anspruchsvolleres eingeladen war, dann nur um als abschreckendes beispiel zu fungieren, und vor allem auf den bachmannpreis und seine preisträger/innen trifft zu: jede ausnahme bestätigt die regel.<br />
wenn jetzt eine realismus vs. nicht-realismus-debatte in medien ausbricht, in die das wettlesen ja &#8220;embedded&#8221; ist, dann sind diese leute tatsächlich zurückgefallen in die gschissenen regionen der fünfziger jahre (genauer: der 1950er jahre, damits auch wirklich verstanden wird), so was von gegessen kanns ja gar nicht mehr geben.<br />
aber die frechheit liegt ja vor allem darin, was dann 2009 an missglückten texten mit dem adjektiv &#8220;experimentell&#8221; versehen wird, damit im gleichen atemzug die evidente existenz gelungener, ästhetisch und intellektuell anspruchsvollster, genauester literatur geleugnet werden kann.<br />
aber was für den restringierten weltausschnitt des bachmannpreises &#8211; dieser luftleeren konservativitäts-inversion &#8211; durchaus realität sein mag, ist im ausserhalb, in der welt überhaupt, glücklicherweise vor allem die wirklichkeit von literatur &#8211; der literatur überhaupt, als zeitgenössisch zukunfts-offener kunstanstrengung, somit ein wirklicher mainstream.<br />
also lassen sich jury-kommentar-sound und bachmannpreis-texte zusammenfassen:<br />
was einem halt so einfällt, wenn einem grad gar nichts einfällt.</p>
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