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AUSSCHREIBUNGEN

  • Ausschreibung Walter Serner-Preis 2009 ( rbb – € 5.000 ) : Stories zum Thema “Leben in den großen Städten” ( max 7 Seiten ) – Deadline 15. 9. – Name des Autors nicht auf dem Manuskript vermerken , sondern auf einem beigefügten Blatt
  • Ausschreibung: Hermannstädter Stadtschreiber | in ( Literaturhaus Berlin , Stadt Hermannstadt , Deutsche Gesellschaft – monatliches Stipendium von € 1.200.- ) : Autoren , die bereits deutschsprachige Veröffentlichungen vorzuweisen haben , können sich um einen fünfmonatigen Aufenthalt bewerben . Der Aufenthalt ( Unterkunft in einem alten Stadtbürgerhaus im Zentrum Hermannstadts ) beginnt am 1. Oktober 2009 . Bewerbung mit CV , Publikationsliste & unveröffentlichten Texten ( max. 20 Seiten ) bis 15. 8. 2009 . Eine “qualifizierte Jury” entscheidet .

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URHEBERRECHT

Die Hubert Burda Media gibt heute (2006) insgesamt 252 Magazine, Zeitschriften und Zeitungen in 19 Ländern heraus, davon 68 in Deutschland. Hinzu kommen ca. 120 Internet- und Radiobeteiligungen. Der Konzern beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter und machte 2004 einen Umsatz von 1,526 Milliarden Euro, davon entfielen auf den Druckbereich 179 Millionen Euro. ( Wikipedia )

  • taz und Google ( was für eine Kombi ! ) widersprechen Burda . taz- Online- Chef Matthias Urbach : “Google bringt uns Traffic. Es funktioniert wie ein Kiosk im Netz. Warum sollen nur die Medien verdienen dürfen, die Kioske aber nicht ?” ( meedia )
  • Don Alphonso zieht in seinem FAZ- Blog quer zur Blattlinie und erinnert an Burdas eigene Aktivitäten hinsichtlich der Etablierung von Suchmaschinen -
  • Chris Sickendieck verfasst einen ironischen “Offenen Brief an Google” , a. um die Krake zur Aufteilung ihrer Werbeeinnahmen aufzufordern und selbige b. dazu anzuhalten , die grössten Kritiker und Schwachsinnlieferanten ( FAZ , Focus , Bild ) künftig aus ihren Verzeichnissen zu streichen ( FXMBR ) – medienrauschen glaubt allerdings kaum , dass die Krake zu teilen bereit sein wird .

For boredom READ

( via doe-c-doe )

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LITERATUR

  • Portrait oder Vorabruck von “RUHM” vur Sperrfrist im Spiegel ? – Kehlmann- Streit dauert an – Richter für gütliche Einigung ( Die Berliner Literaturkritik )
  • Einigung zwischen Rowohlt Verlag und dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel im Streit um die Veröffentlichung einer Homestory | Vorabkritik von Daniel Kelhmanns “RUHM” bis 18. August . Der Vorsitzende Richter am Hamburger Landesgericht betont , dass der Prozess keine Grundsatzentscheidung für den Umgang mit Sperrfristen liefern könne ( bb )
  • Was bietet der Buchtrailer mehr als herkömmliche Werbung ? – Wir wissen nun , dass Judith Hermann die Protagonistin ihres jüngsten Buches nicht “Elliß” oder “Aliiß”, sondern “Aliße” ausgesprochen haben will . ( goldmag )

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WEBLITERATUR

  • Nach Ansicht der Berliner Literaturkritik rettet bleibe Rainald Goetz’ “Klage” einige spezifische Charakteristika des Blogs ins Buch :

In Klage hat sich Goetz sukzessiv auf die Suche nach einer originären Ausdrucksweise gemacht, die der unvermittelten Rezeption der unzähligen Wirklichkeiten, die zusammen die Realität bilden, gerecht wird. Programmatisch scheint dabei festzustehen, dass die biographische Dimension konventioneller Tagebuch-Aufzeichnungen keine adäquate Ebene narrativer Synthese darstellt, um das Mannigfaltige des Lebens, die gesellschaftlichen Diskurse, welche jegliche Eindrücke in vorgefertigten Denkmustern präformieren, künstlerisch abzubilden.

  • Begeistertes Echo auf Stan Lafleurs Lesung aus “rheinsein” ( litblogs.net ) seitens der Lokalpresse ( archivalia )
  • Grosse Literatur durchs 140- Zeichen Twitter- Sieb quetschen : “Twitterature” als Ziel des Strebens zweier amerikanische Studenten ( beginnend mit Herbst ) , Werke der Weltliteratur mit Kürze zu würzen :

Whether they are right and fulfil their dreams depends on the appetite for reading Dante’s Divine Comedy reduced from its 512 pages in Penguin’s own Classics edition to 20 short sentences. Or Harry Potter and the Deathly Hallows, the last in the JK Rowling series, rendered in 2.800 characters down from 784 pages. ( Guardian )

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DIGITALE INNOTAION

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BLOGISM

Während die Medien derzeit orientierungslos und mit großer Verspätung im Web 2.0 ankommen, haben Blogs ihr Publikum bereits empfangen. ( sic )

  • Dagegen Heribert Seifert in der NZZ : Wie die vor Jahresfrist noch Blog- bashenden Blätter mittlerweile ganzr “Blog- Plantagen” in ihr online- Versionen integrieren zwecks dichterer Publikumsbindung . Doch auch hier gibt’s gewaltige Qualitätsunterschiede zwischen Anheuerung von Star- Bloggern einerseits und Blog- Friedhöfen andererseits ( NZZ )

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TWITTER

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ZITIERT

… nur einer von vielen Manierismen, darunter des Sängers groteskes Streben nach Depigmentierung; wollte man zynisch klingen, würde man sagen, Jacko sei schon Jahre vor seinem Tod verblichen.

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3 Responses to LinkListe , in|ad|ae|qu|at
  1. hab
    July 5, 2009 | 06h22

    interessanter twitterquotient nach wattig. followers minus followings = fans. reziprozität ranked runter … oder auch: weniger andere(s) lesen als chartschmiere … hm.

  2. czz
    July 5, 2009 | 06h32

    oha : da ist und mit den fans ungleich follower etwas entgangen . naja , egal .

    interessant jedenfalls , dass die grossen nicht eben zu den early birds zählen .

    haben Sie übrigens das ka – ta – stro – pha – le relaunch der suhrkamp- homepage gesehen ?

  3. hab
    July 5, 2009 | 08h24

    nein. ja, tatsächlich … aber so viel mut zum rückschritt ist ja fast schon wieder sympathisch …

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