||| AUSSCHREIBUNGEN | URHEBERRECHT | LITERATUR | WEBLITERATUR | DIGITALE INNOTAION | BLOGISM | TWITTER | ZITIERT

AUSSCHREIBUNGEN
- Ausschreibung Walter Serner-Preis 2009 ( rbb – € 5.000 ) : Stories zum Thema “Leben in den großen Städten” ( max 7 Seiten ) – Deadline 15. 9. – Name des Autors nicht auf dem Manuskript vermerken , sondern auf einem beigefügten Blatt
- Ausschreibung: Hermannstädter Stadtschreiber | in ( Literaturhaus Berlin , Stadt Hermannstadt , Deutsche Gesellschaft – monatliches Stipendium von € 1.200.- ) : Autoren , die bereits deutschsprachige Veröffentlichungen vorzuweisen haben , können sich um einen fünfmonatigen Aufenthalt bewerben . Der Aufenthalt ( Unterkunft in einem alten Stadtbürgerhaus im Zentrum Hermannstadts ) beginnt am 1. Oktober 2009 . Bewerbung mit CV , Publikationsliste & unveröffentlichten Texten ( max. 20 Seiten ) bis 15. 8. 2009 . Eine “qualifizierte Jury” entscheidet .
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URHEBERRECHT
- Urheberrechtstagung im Frankfurter Literaturhaus am 15. 7. : “Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit” . Man lese aber auch das Kleingedruckte und wisse , in welche Richtung das Symposium strebt , zählen doch zu den Veranstaltern | Schirmherren das Institut für Textkritik in Heidelberg und die FAZ
- “Das Urheberrecht ist ein Kampfbegriff der Verwertungsindustrie .” – Die von Berthold Seligerauf die Musikindustrie gemünzte Formel ( Berliner Zeitung ) passt derzeit wie der Deckel auf den Topf der Verlage : MÜSSEN denn alle Fehler & Verspätungen jener nun den auch in DIESER wiederholt werden ? – Es sieht , fürchten wir in|ad|ae|qu|at , ganz danach aus .
- Grossverleger Hubert Burda – ganz der Blattlinie gemäss – in der FAZ gegen die “schleichende Enteignung” der Verleger durch Google , welches fleissig Anzeigen casht , davon allerdings nichts abgibt .
- À propos Hubert Burda :
Die Hubert Burda Media gibt heute (2006) insgesamt 252 Magazine, Zeitschriften und Zeitungen in 19 Ländern heraus, davon 68 in Deutschland. Hinzu kommen ca. 120 Internet- und Radiobeteiligungen. Der Konzern beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter und machte 2004 einen Umsatz von 1,526 Milliarden Euro, davon entfielen auf den Druckbereich 179 Millionen Euro. ( Wikipedia )
- taz und Google ( was für eine Kombi ! ) widersprechen Burda . taz- Online- Chef Matthias Urbach : “Google bringt uns Traffic. Es funktioniert wie ein Kiosk im Netz. Warum sollen nur die Medien verdienen dürfen, die Kioske aber nicht ?” ( meedia )
- Don Alphonso zieht in seinem FAZ- Blog quer zur Blattlinie und erinnert an Burdas eigene Aktivitäten hinsichtlich der Etablierung von Suchmaschinen -
- Chris Sickendieck verfasst einen ironischen “Offenen Brief an Google” , a. um die Krake zur Aufteilung ihrer Werbeeinnahmen aufzufordern und selbige b. dazu anzuhalten , die grössten Kritiker und Schwachsinnlieferanten ( FAZ , Focus , Bild ) künftig aus ihren Verzeichnissen zu streichen ( FXMBR ) – medienrauschen glaubt allerdings kaum , dass die Krake zu teilen bereit sein wird .

( via doe-c-doe )
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LITERATUR
- Portrait oder Vorabruck von “RUHM” vur Sperrfrist im Spiegel ? – Kehlmann- Streit dauert an – Richter für gütliche Einigung ( Die Berliner Literaturkritik )
- Einigung zwischen Rowohlt Verlag und dem Nachrichtenmagazin Der Spiegel im Streit um die Veröffentlichung einer Homestory | Vorabkritik von Daniel Kelhmanns “RUHM” bis 18. August . Der Vorsitzende Richter am Hamburger Landesgericht betont , dass der Prozess keine Grundsatzentscheidung für den Umgang mit Sperrfristen liefern könne ( bb )
- Was bietet der Buchtrailer mehr als herkömmliche Werbung ? – Wir wissen nun , dass Judith Hermann die Protagonistin ihres jüngsten Buches nicht “Elliß” oder “Aliiß”, sondern “Aliße” ausgesprochen haben will . ( goldmag )
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WEBLITERATUR
- Nach Ansicht der Berliner Literaturkritik rettet bleibe Rainald Goetz’ “Klage” einige spezifische Charakteristika des Blogs ins Buch :
In Klage hat sich Goetz sukzessiv auf die Suche nach einer originären Ausdrucksweise gemacht, die der unvermittelten Rezeption der unzähligen Wirklichkeiten, die zusammen die Realität bilden, gerecht wird. Programmatisch scheint dabei festzustehen, dass die biographische Dimension konventioneller Tagebuch-Aufzeichnungen keine adäquate Ebene narrativer Synthese darstellt, um das Mannigfaltige des Lebens, die gesellschaftlichen Diskurse, welche jegliche Eindrücke in vorgefertigten Denkmustern präformieren, künstlerisch abzubilden.
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Begeistertes Echo auf Stan Lafleurs Lesung aus “rheinsein” ( litblogs.net ) seitens der Lokalpresse ( archivalia )
- Grosse Literatur durchs 140- Zeichen Twitter- Sieb quetschen : “Twitterature” als Ziel des Strebens zweier amerikanische Studenten ( beginnend mit Herbst ) , Werke der Weltliteratur mit Kürze zu würzen :
Whether they are right and fulfil their dreams depends on the appetite for reading Dante’s Divine Comedy reduced from its 512 pages in Penguin’s own Classics edition to 20 short sentences. Or Harry Potter and the Deathly Hallows, the last in the JK Rowling series, rendered in 2.800 characters down from 784 pages. ( Guardian )
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DIGITALE INNOTAION
- Die taz suggeriert , angesichts der mauen Entscheidungen bei den diesjährigen Grimme Online Awards die Schose in www.warjaklar.de umzubenennen & hat Recht damit : “Krimi- Couch” als innovatives literarisches Netzprojekt …? ( ausserdem scheint der Server des prämierten Projekts in die Knie gegangen zu sein , “Hosianna” )
- Medienwandel | Analog- vs. Digitalfotografie : Tod einer Legende – Die letzte Rolle Kodachrome ( heise )
- Libreka , die Online- Volltextsuche des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hinkt weiter auf einem Bein ( buchreport )
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BLOGISM
- Deutsche Blogcharts ( Juni 2009 )
- Sprachlich an drei von vier Füssen hinkender Jubelartikel @ Basic thinking : Blogs in Deutschland endlich wahrgenommen :
Während die Medien derzeit orientierungslos und mit großer Verspätung im Web 2.0 ankommen, haben Blogs ihr Publikum bereits empfangen. ( sic )
- Dagegen Heribert Seifert in der NZZ : Wie die vor Jahresfrist noch Blog- bashenden Blätter mittlerweile ganzr “Blog- Plantagen” in ihr online- Versionen integrieren zwecks dichterer Publikumsbindung . Doch auch hier gibt’s gewaltige Qualitätsunterschiede zwischen Anheuerung von Star- Bloggern einerseits und Blog- Friedhöfen andererseits ( NZZ )
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- Deutsche Twittercharts ( Juni 2009 )
- Ranking von Buchverlagen bei Twitter nach Anzahl der Fans Followern : Piper ( #1 ) schlägt KiWi ( #26 ) weitab . Gut schlagen sich doe twitterisch hoch aktiven Kleinverlage wie Kein & Aber (#3) , Voland & Quist ( #13 ) , Verbrecher ( #19 ) und etk- books ( #23 ) . Aufallendes Fehlen der Schlachtschiffe Rowohlt- Suhrkamp- Fischer in der derzeitigen Twitterei ( Leander Wattig )
- Die Wiener Stadtzeitung FALTER entdeckt das Thema “Twitter” mit geradezu avantgardistischem Spürsinn -
- Wie laufendes Twittern Argumentation und Diktion affizieren kann , erweist Else Buschheuer – kürzlich erst vom Blog auf Twitter umgestiegen – mit ihrem … sagen wir mal “fragwürdigen” Plädoyer für das 140er Dada- Format im Tagesspiegel
- Average Twitter user has 126 followers and only 20% of users go via website . Got 127 followers on Twitter ? Congratulations – you’re above average ! ( Guardian ) – NB : in|ad|ae|qu|at seht derzeit bei 144 Followern , pfoa !
- Twitter users more likely to read news sites ( cyberjournalist )
- Google News neuerdings mit eigenem Twitter feed : @googlenews http://twitter.com/googlenews
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ZITIERT
- Die taz mit einem maliziösem Wortspiel über Michael Jacksons Hang zur ästhetischen Chirurgie und Ableben :
… nur einer von vielen Manierismen, darunter des Sängers groteskes Streben nach Depigmentierung; wollte man zynisch klingen, würde man sagen, Jacko sei schon Jahre vor seinem Tod verblichen.
- Stil- Gourmets deutscher Zunge vereinigt Euch : Tobias Wimbauers “Dollase- Textur- Zähler” : schmeckt gut & ist gesund – naaachhaltig .
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interessanter twitterquotient nach wattig. followers minus followings = fans. reziprozität ranked runter … oder auch: weniger andere(s) lesen als chartschmiere … hm.
oha : da ist und mit den fans ungleich follower etwas entgangen . naja , egal .
interessant jedenfalls , dass die grossen nicht eben zu den early birds zählen .
haben Sie übrigens das ka – ta – stro – pha – le relaunch der suhrkamp- homepage gesehen ?
nein. ja, tatsächlich … aber so viel mut zum rückschritt ist ja fast schon wieder sympathisch …