||| DESK VS. DESK | KLANGAPPARAT
DESK VS. DESK
Trägheitsmomente , Masseschluss gewisser Objekte und die unerträgliche Schwere jeder Reform :
Als wir Dave Walkers wohlsortierte Grafik seiner Arbeitsumgebung erblickten ,
juckte uns in|ad|ae|qu|at der Zeige Zeichenfinger , um die bestehende Misère grafisch festzuhalten .

Vielleicht manifestiert sich darin Memento & jenes Momentum ,
welches Not tut zum Ordnen der Ollapotrida auf unserem Schreibtisch ,
beiläufig wohl jener Orbit , der zu den meist genutzten Orten des Wohn- & Arbeits- Habitats zählt .
Also hier unsere in|ad|ae|qu|ates Momentaufnahme unseres Work-Non- Flow- Space ( freihändig ) :
in|ad|ae|qu|at : How I Worseganize My Desk
Du musst Dein Leben ändern .
Als Lohn winken eine seltene durch Tee- und Asche unbenutzbare Tastatur
( darin natürlich auch manifestiert die anachronistische Hoffnung
auf Urzeugung aus der Mischung gewisser physikalischen Materialien ) .
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KLANGAPPARAT
So liesse sich etwa die Spielzeit der beim russischen Whispering Records- Netlabel schön arrangierten “Sunny Flowers” des Elektronikers VaL zum Reinemachen benutzen . Oder zur Neuordnung der in ihrem
So- Sein befangenen Dinge .
Wozu sonst ist der Sommer da ? – VaLs minimalistische , nachtwandlerische Sounds sind zweifellos dazu angetan , den Sinn für “pureté” und ordentliche VerLäufe zu schärfen .
Am besten , Sie begeben sich direkt auf die archive.org- Seite , um den dortigen Player samt Stream abzuhören : der WMP- Strom scheint derzeit gestört .
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charmante vorgabe von herrn walker, genial fortgeführt von inadaequat.
besonders die gleichwertigkeit von “reference books” und “dust” macht schmunzeln… daraus könnte durchaus ein blog-kettenbrief werden:
“draw your own desktop”, bin gespannt auf die ergebnisse.
in der taberna kritika steht bereit ein exemplar ( clearly idealisiert … )
Gewiss wäre hier auch eine ethnologische Studie interessant: sähe man etwa die unterschiedlichen Beschreibstoffe und -werkzeuge als “Subkulturen” an, mit denen Mensch unterschiedliche handlungen(sprich Riten) ausübt… etwa: wann benutzt man einen Bleistift/wann einen Kuli/wann einen Computer? wie wird das Werkzeug in den Arbeitsprozess “eingeführt/initiert”– ud wie sieht es mit der Wissensspeicherung aus: wo findet man das Wissen auf dem Schreibtisch? Wie gespeichert? Der Mensch als “Bedeutungsgewebe halt, frei nach Geertz, veery interessting…
kein lust zu ethno- psycho- GRAFISCHEN selbst- offenbarung ?! – uns jedenfalls 1 riesenvergnügen , mal wieder zu zeichnen …
aha, okay, dann ward etwas missverstanden meinerseits-Lust schon, wiewohl mir das freehand-sketching nicht gerade wohl von der Hand geht..:-), habe es dennoch versucht und zeige es auch gern….
wie wäre es mit “tinker your desktop ” im Sinne eines Aufklebebildes als mögliche Alternative?
“Take photos from your desktop” ist “too easy, gell?
macht einfach spass , wiedermal ein bissel zu zeichnen : man sieht ja formen und apps auch ein bissel den “style , c’est l’homme” …