||| KULTURHUND | KRISENSITZUNG
Da angesichts der ökonmischen Krise und der Verdrängungswettbewerbs manch lykanthropisches Residuum iin der Persönlichkeit des Berufstätigen zum Vorschein kommt , wenden wir uns heute in|ad|ae|qu|at an die werten Kollegen der Abteilung CUTE OVERLOAD , um einen ihrer Krisenbewältigungs- Spezialisten anzufordern . Man sendet uns – und damit dem p. t. Publico – einen versierten Meister des “managerialen Jargons” , um mittels Aufdeckung der anagrammatischen Relationen der Wörter “TEAM” und “MEAT” die die unteridisch kannibalistische Konkurrenzstruktur unserer Sozietät zu extrapolieren . Von der – speziell seit Nabokov bekannten – psychoakustischen Homophonie von Gesichtssinn “EYE” und Person “I” ( sowie “ME” und “MEAT” ) vermag der zur Sitzung gereichte Kuchen ( “MEAT PIE” ) nur in geringem Masse abzulenken .
Wir übergeben nur das wort an Einen , der es wissen muss . Und arbeiten nachher doppelt so rationell , um die Coaching- Kosten wieder einzuspielen . “Dann sollen sie eben troclen Brot statt essen” , bringen wir ( unfrei nach Marie Anoinette ) den Leitspruch der FIRMA in Erinnerung .

Gentlemen, We Have a Situation
It has come to my attention that our company is faced with a crisis. Now, I want to be pro-active here, so I’ve called this little pow-wow to make sure we’re all on the same page about this thing.
Now, men, a crisis is nothing but an opportunity mixed with danger. In fact, it was the ancient Egyptians who combined the symbols for opportunity and danger because they had never heard it before, the word crisis, I mean, but anyway, if we work as a team, we can seize this bull by the horns (or maybe it was the Chinese), and think outside the box to fast-track a best-in-breed, synergistic solution that will facilitate a sea change throughout our enterprise.
And remember, there is no “I ” in team, but there is an “I” in pie … in, er, meat pie , and the anagram of meat is team, and … mmm, pie … I’m sorry, what was the question again ?
( Hervorhebungen czz , via )
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nettes alpha-tier
evoziert mir hier
einen beta-blues
meat me in saint louie louie
meat me at the grill
stille mein verlangen
nach deinem verlangen
nach mia
mea von mia
till we meat again
don’t know where
don’t know when
meat! a gain!
so inteam
the inmeat
what a crisis
wenns heiss is
what the scheiss is
dann beiss is
schon weiss is
wos team
für a
speis is
führer well
organized crime is
a meating
with you
the meat-thing
mimis und mizzis
(meameas und meatsis)
aller lenden etc.
mit fond
dem fond für fonds perdu
per du
bin fond of you
so meatlich
so mietlich
weads bloss ma ned miad
kongenial , lieber herbert ,
Deine übestragunsleistung
aus prosaischem “schargong”
ins laut | poetisch
spornende + + +
auf solche kommentare
darf ein blog stolz sein .
und urdntlich !
[...] Conseil d’administration : Kulturhund | Krisensitzung : « Gentlemen, We Have a Situation ». [...]
auch wenn der uber-cute management-dog so vertrauensselig funkelt:
darauf passt ganz eindeutig der aktuelle eintrag des wunderbaren michael lopp
mit dem titel “we dont trust fashionable words”:
http://www.randsinrepose.com/archives/2009/07/13/the_words_you_wear.html
“Key Takeaways” , “Mission Critical” , “Cross-functional” sind ja recht witzige Shortcuts bzw. Euphemismen -
Wir plädieren zwangsläufig eindeutig für Name & Sache des “Stretch Goal” …
don’t TRUST! ist doch überhaupt die erste handlungsmaxime für jede demokratie-fördernde, ent-trustende medien-, wirtschafts- und finanzpolitik.
un-trustlich sein, sozusagen.
Du meinst , lieber herbert , ökonomisches fasten
im aktiven ausführen des non- TRUSTEN :
aber geh’ doch mal durch den lauf eines lieben langen tags –
ob Du die UNILEVER , NESTLÈ , KROKUWAZ , MASTERFOODS realiter ausweichen magst ?!