Salon Littéraire | Sommer- Serie 4 – Ulrich Schlotmann : DIE FREUDEN DER JAGD – Tier

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Salon Littéraire | Sommer- Serie 4 :

Ulrich Schlotmann : DIE FREUDEN DER JAGD – Tier

TIER Doppelhelix

(…) In dem Damwild klaffen dann – “mag man (wohl) mutmaßen” – bald (schon) – “als gegeben ansehen” – (unschöne) zehncentstückgroße Löcher – “und (noch) größere Löcher. Sehen Sie – doch (nur) – (genau) hin: es verblutet (stiekum) an Ort/& Stelle, einer (mondbeschienenen) Lichtung (diesmal).” Nach/& nach den Geist aufgebend, bricht der Blick (sukzessive), er zerbricht wie Glas in (ein)tausend Stücke, splittert. Und ein Riss geht traurig – “sagt man so?” – durch die – (uns) bekannte – Tierwelt. “Noch ist es (recht) früh am Morgen, eben (noch) war es vier Uhr/& fünfzig Minuten” – dann: vier Uhr/& einundfünfzig: letztes (lapidares) Augenlidflattern – und: Schluss (aus)/Exitus! “Alldieweil es vier Uhr/& zweiundfünfzig Minuten geworden (ist).” Da liegt (tot) das Tier am Boden – “eben (noch) setzte es (schlank) über den Bach, quer zum Hain ging es (dahin) wie der Wind/diagonal durch Feld/& Flur – und – von einem Augenblick/auf den anderen: schob dem (irgend)jemand (brachial) den Riegel vor.” Auf dem Rücken – “mit gespreizten Schenkeln” – wird es flugs – nichts/destotrotz: bedacht – “ja: fast (schon) – behutsam” – von (erfahrenen) Männern – “unbeschadet ihrer klammen Hände” – aufgebrochen – “(…) und zwar: beginnen wir damit – praktischerweise: an der Klitoris – ‘(auch) – “aus (irgendwelchen) unerfindlichen/kaum (wirklich) mehr nachvollziehbaren Gründen” – Kitzler genannt’ – einem (maßvoll) schwellfähigen/knospenartig – unter (gewissen) Umständen – sich öffnenden/& (wieder) verschließenden Ding – ‘dem Penis des Mannes – “aus morphologischer Sicht” – (wohl) äquivalent/(nominell) nah verwandt – aber – bei genauerem Hinsehen: (billig) nicht (wirklich) mit diesem zu vergleichen’ – das – dem Vernehmen nach: im vorderen Bereich der Scham (gelegen), rosa/braun – zum Rand (hin): (merklich) schwärzer, (direkt) vis-à-vis dem Waidloch – ‘also: kaum/(eigentlich) nicht zu verfehlen’ – (so)dann: die dunkle/nur um (wenige) Nuancen von der Farbgebung der (übrigen) Decke sich abhebende Bauchnaht (ent)lang, um – ‘gesagt/getan‘ – (ganz) am entgegengesetzten Ende – schließlich: Brust/& Hals – (und) dann: das Kinn mit dem Grübchen – ‘im Zentrum’ – zu gewinnen” – hier (nun) zeigt sich – (aber) spätestens: wer ein (gerechter) Waidmann (ist), wer ein (blutiger) Anfänger – dagegen : (ebenso) evident – “die Spreu vom Weizen – sie trennt sich (hier), unweigerlich.” (…)

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Ulrich Schlotmann

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Quelle

Die Freuden der Jagd – Urs Engeler Editor , Weil a. Rhein September 2009 ( ca. 1100 Seiten )

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Hinweis 1 : Ulrich Schlotmanns “Die Freuden der Jagd ” figuriert in der rezenten , 20 Titel umfassenden “Hotlist der Independent- Verlage” , welche parallel zur ( resp. : in Reaktion auf die grösstenteils an Gross- und Mittelunternehmen orientierten ) “Longlist zum Deutschen Buchpreis” lanciert wurde .

Hinweis 2 : Demnächst ist Ulrich Schlotmann in der WDR- Sendung “Gutenbergs Welt” zu Gast , wo er Auskunft über die zehnjährige Arbeit an dem tausendseitigen Grosswerk erteilt : Gutenbergs Welt , WDR 3 – Sonntag , 30. 8. 2009 , 10:05 Uhr

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