||| HAMBURGER NACHSCHLAG | FRAU KRAUSHAAR – “CORT OF LOVE” VIDEO | CREDITS
Als kleinen musikalischen Nachschlag zum gestrigen Hamburger Reise- Finale möchte Sie in|ad|ae|qu|at heue mit Frau Kraushaar bekanntmachen . Die in Hamburg werkende und wirkende Künstlerin trägt – wie zu sehen sein wird – ihr Herz am rechten Fleck , gleichzeitig allerdings auch ein paar Duracell- Häschen in den Liebes( be )trieb .
Erfrischend frei von Hamburger Diskurspop- Allüren vollzieht die Künstlerin einen Sprung nach vorne ins Zurück des Art School- Pop der Achtziger Jahre . Vergleichbares gilt auch für die plötzlich wiederaufgetauchte Formation “Der Plan” ( “Copyright Slavery” ) .
Als selbständige Musikerin ohne Stardust und Hitparaden wird La Kraushaar gar zu schnell mit Gustav aka Eva Jantschitsch verglichen , mag man als Tertium Comparationis auch gerne eine gewisse Schrägheit konzedieren . Im Musikalischen verhalten sich die unterkühlte Gustav sowie die überdrehte Kraushaar maximal distant , was in gleicher Weise auf die hier bedenkentragenden ( Rettet die Wale , Verlass die Stadt ) , dort dadaistischen Texte ( Cats On Crack , O Gaga Oh Jeh ) zutrifft . In diesem Punkt , möchten wir in|ad|ae|qu|at meinen , ermangelt es der maskulin dominierten Pop- Kritik deutlich an Differenzierungsvermögen .
Letzteres ditto und nämlich , was die Temperierungen des jeweiligen Ironie- Faktors betrifft . Hier hat Frau Kraushaar weit Abgründigeres zu bieten .
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FRAU KRAUSHAAR – “CORT OF LOVE” VIDEO
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CREDITS
Frau Kraushaar – Le Salon is very morbidä – Labelship ( Cargo ) 2009
Gustav – Rettet die Wale – Mosz ( Cargo ) 2004
Gustav – Verlass die Stadt – Chicks on Speed Records 2008
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feine collage, song+text+video, diese dame möchte man bei den 3freunden gerne mal auf ein alster einladen dürfen.