||| KULTURWISSENSCHAFT – ABENTEUER “ALLTAG” | RADIO – FEATURE – VORAUFFÜHRUNG : ZUR PERSON KURT NEUMANN | GAV : MACHT. GELD. LITERATUR ? |THEATER – WERNER KOFLER : TANZCAFÉ TREBLINKA | TAUBENBRIEFE IM TEXTDIALOG | WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST – CHRISTINE LAVANT | KLANGAPPARAT

O for Owl ( Quelle )
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Die arbiträre Zuweisung der Tagestätigkeit an Administra- , Institu- und andere -tionen hat die Gelegenheit zu öffentlichem Kulturkonsum in den “after work“- Zeitraum sanktioniert ; für viele künstlerisch oder auch familiär Tätige bleibt der konventionelle -”19 Uhr”- Terrmin ein ständiges Balancieren von “Heimarbeit” und dem ja nicht zu vernachässigenden “sozialen Kulturdispositiv” : Ob es nun wichtiger sei , als Nachteule im stillen Kämmerlein am eigenen Gewölle zu würgen oder umgekehrt nach draussen auf kulturelle & soziale “Beutejagd” zu gehen , bleibt oft bis zum letzten Moment dahingestellt .
Gar nicht zu reden von jenen fatalen Tagen , die – wie der dieswöchige Mittwoch – zugleich mehrere ( einander wohl oder übel konkurrenzierende ) Veranstaltungen offerieren . An welchen man , ausgehfertig gemacht , sich dabei ertappt , bei der Türe innezuhalten und zu beschliessen , sich zu keiner Destination zu begeben & somit stante pede umzukehren , ins federnde Gewand des Höhlenbrüters zurück zu schlüpfen und am Schreibtisch fortzueulen : Frischfleisch und alte Kadaver werden erst jetzt unterscheidbar , da die Tagblindhit endgültig gewichen ist .
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KULTURWISSENSCHAFT | ABENTEUER “ALLTAG”
Wir leben und arbeiten in ihm , reiben uns an der entgeisternden Wiederkehr trivialer Verrichtungen auf , sind gleichzeitig froh über manches schlichte Ritual , welches hilft , “über den Tag zu kommen” . Der basalen Frage , was denn “Alltag” recht eigentlich sei bzw. Betrachtungen über seine gesellschaftlichen und sozialen Indexierungen weichen wir dabei eher aus . Dank der Basisarbeit der Historikerin und Politikwissenschafterin Brgitte Bargetz ( dzt. IFK_Junior Fellow m IFK ) erscheint dieser “Alltag” in nicht alltäglicher Pesrpektive .
Als ‘modischen Begriff’ mit unklarem Gehalt und uneindeutiger analytischer Kraft bezeichnete Norbert Elias den ‘Alltag’, wie er in den wissenschaftlichen Debatten der 1970er-Jahre diskutiert wurde. Elias’ Kritik zielte mitunter auf ein Verständnis von Alltag als gleichsam autonome gesellschaftliche Sphäre. Einen entscheidenden Beitrag, Alltag gerade nicht als außerhalb von ökonomischen und politischen Verhältnissen zu begreifen, leisteten die Cultural Studies, die ausgehend von alltagskulturellen Praxen Kultur als a whole way of life fassten. Dass Alltag auch ein politischer Kampfplatz ist, zeigte und zeigt insbesondere die feministische Forschung. Dabei wird Alltag zugleich als Ort vergeschlechtlichter Machtverhältnisse und als Möglichkeit politischen Handelns begriffen.
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Brigitte Bargetz : Alltag – modischer Begriff oder politischer Kampfplatz ? – Internationales Zentrum Kulturwissenschaften ( IFK ) – Montag , 25. 1. 2010 , 18 H
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RADIO | FEATURE | VORAUFFÜHRUNG : ZUR PERSON KURT NEUMANN
“Im Zauberberg” benennt sich jene Reihe , welche ausgewählte Radiofeatures vor deren Erstsendung im ORF- Klangtheater vorstellt : diesmal handelt Hannes Doblhofers akustisches ( = O- Ton- ) Portrait von einem der längstgedienten , innovativsten und konsequentesten Literaturveranstalter Wiens , welcher den gelernten Beruf und die eigene literarische Berufung lägst dem integralen “Veranstaltungskunstwerk” des “Literarischen Quartiers | Alte Schmiede” hintangestellt hat ( siehe auch den ihm gewidmeten Band Öffentlichkeit und Charakter ) .
Ob Kurt Neumann , welcher das Wort “Arzt” im Titel des Features lieber durch dasjenige des “Mediziners” ersetzt sähe , auch heute noch unter dem Verdikt jedweden Ein- | Schnitts in die Tonspur seiner Stimme seitens der Redaktion festhält , wird die Aufführung von und das Gespräch über das in Rede stehende Feature nach Kräften erhellen :
Der Literaturmacher – Dr. Kurt Neumann . Literaturvermittler , Arzt , Mediziner , Kritiker , Dichter – Feature von Hannes Doblhofer
Seine Begeisterung und die Idee, Literatur anderen nahe zu bringen hat sich ein nun ergrauter Herr auf dem schwarzen Fahrrad überzeugend bewahrt. Seit 1977 formt der studierte Mediziner das Literaturprogramm der Alten Schmiede in der Wiener Schönlaterngasse. Den Großen und Schillernden, den Stillen und Unentdeckten ermöglicht er eine ganz spezielle Plattform, um Wörter und Ideen, Ultramodernes und Traditionelles, Bruchstücke und Vollkommenes – vorzustellen, und mit einem sachkundigen Publikum ernsthaft-genau zu erkunden.
In seiner eigenen Dichtung sucht Neumann Antworten auf elementare Fragen, nach Liebe, Freiheit und Recht .
Die Alte Schmiede hütet nun schon über Jahrzehnte das Lagerfeuer der Dichtung – sie ist eine Enklave der Qualität, sie vermittelt Autorenprojekte und dichterische Forschung, pflegt Werte, – Pluralismus und Toleranz und plädiert programmatisch für den Respekt vor der Kunst.
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Der Literaturmacher – Dr. Kurt Neumann , Feature von Hannes Doblhofer – Funkhaus Wien , Klangtheater – Montag , 25. 1. 2010 , 20 H
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UPDATE – GAV : MACHT. GELD. LITERATUR ?
Die Grazer Autoren / Autorinnen Versammlung und der Republikanische Club – Neues Österreich laden zur gemeinsamen Veranstaltung :
Macht. Geld. Literatur ? Was ist die Arbeit eines Schriftstellers wert ? Welche Bedeutung hat sie für die öffentliche Hand ? Wieviel Staat braucht die Literatur und wieviel an Staat verträgt sie ? Droht ein subventionierter Autor zum Staatskünstler zu werden ? Oder kann nur der Staat die Kunst vor dem Diktat des Marktes bewahren ? Und unter welchen Bedingungen arbeiten heute Autoren und Autorinnen in Österreich ?
Es diskutieren unter Moderation von Doron Rabinovici : Claudia Schmied ( Bundesministerin für Unterricht , Kunst und Kultur ) , Thomas Rothschild ( Literaturwissenschafter , Autor , Journalist ) , Maria Teuchmann ( Geschäftsführerin des Thomas Sessler Verlages ) , Wolfgang Zinggl ( Kultursprecher der Grünen im Nationalrat ) , Sabine Gruber ( Schriftstellerin ) .
- Macht. Geld. Literatur ? – Republikanischer Club , Wien ( Eingang Cafe Hebenstreit ) – Dienstag , 26. 1. 2009 , 19:30 H
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THEATER | WERNER KOFLER : TANZCAFÉ TREBLINKA
Eines der drängendsten Stücke , das der Wiener Spachrabauke Werner Kofler ersann , kommt in dem als Theater Hamakom wiederbelebten historischen Theaterchen in Wiens ehemaligen Judenviertel zu orts- und geschichtsträchtigen Aufführung . Der Kritiker Franz Haas bemerkte in seiner Rezension zur Uraufführung 2001 mit gültiger Klarheit , dass Kofler mit dem auf Tat- Sachen ruhenden Stück für einmal wieder die zunehmende Selbstreferenz und ins Leere gehende aggressive Ironie verlassen hatte :
Mit diesem Text kehrt Werner Kofler zu einer verblüffenden inhaltlichen Klarheit zurück, zur Thematik und zur kompositorischen Virtuosität seiner Erzählung Mutmassungen über die Königin der Nacht. Kein austriakisch-regionales Namens- und Anspielungsgestöber verstellt die Sicht. Es geht um die Verbrechen, die nicht vergehen, und um die kriminell fidelen Versuche, den «Schnee vom vorigen Jahrtausend» mit Spasskultur zu überdecken. Während in den Köpfen der tattrig gewordenen Recken von gestern noch immer ein Rest von ‘Führersehnsucht’ spukt, fiebern die jungen Lächler geschäftig dem Evita-Spektakel auf der heimischen Seebühne entgegen. Nichts musste der Autor erfinden, alles ist authentisch: der straffrei ausgegangene Massenmörder, der nach dem Krieg jahrzehntelang ein stadtbekanntes Tanzcafé in Schwung hielt, ebenso wie die fesche Event-Generation, der die bevorstehende Beachvolleyball-Weltmeisterschaft den Himmel vor der Haustür bedeutet.
Kofler testet häufig die Grenzen der Zumutbarkeit. So auch in diesem Sprechstück, das aus zwei langen Monologen besteht. Da kommt ein älterer ‘A’ nicht los von ‘genussvollen Abenden in entbehrungsreicher Zeit’, vom unvergesslichen ‘Einsatz im Osten’. Er spricht auf den jüngeren ‘B’ ein, der erst nicht reagiert auf die grausigen Details aus dem Vernichtungslager Treblinka, der nie etwas gehört haben will von Sonderkommandos, ‘nichts gewusst haben wird’ von den Heldentaten seiner Vorfahren, wie der Ältere im grausam leiernden Futurum exactum höhnt. Erst im zweiten Teil springt der Jüngere auf und schreit dem fahrig gequälten kriegslüsternen Greis seine Verweigerung ins Gesicht, sein trotziges Nicht-wissen-Wollen. Aber seine Rede verrät, dass die Ignoranz nur eine künstliche ist. Stur erfreut er sich am ‘blauen See’ und am ‘weissen Sand’. Mit verbissenem Spass am Beachvolleyball hält er sich die Gespenster fern, will nichts wissen, ‘selbst wenn davon gehört’, von den Sportveranstaltungen zum Gaudium der SS-Herren von Treblinka, die mit dem Tod des Verlierers endeten. ( … )
Das schockierend humane Buch von Gitta Sereny, Am Abgrund: Gespräche mit dem Henker. Franz Stangl und die Morde in Treblinka, war eine wichtige Quelle für Werner Kofler. Doch der Dokumentarismus ist nur ein Aspekt seiner Schreibkunst. Noch wichtiger ist die sprachmusikalische Zusammenstellung zu einer poetischen Schreckenscollage, mit perfekten Übergängen von mörderischen Fakten zu sarkastisch spielerischen Einschüben. So wird dieses Sprechstück zu einer überdimensionalen Todesfuge, bohrende und hämmernde eineinhalb Stunden lang und doch keine Minute zu viel. ( Franz Haas – NZZ , 18. 5. 2001 )
- Werner Kofler : Tanzcafé Treblinka | Inszenierung Frederic Lion , Darsteller Erni Mangold & Hanno Koffler – Theater Nestroyhof Hamakom – 26. bis 30. Jänner , 2. bis 4. Februar 2010 , jeweils 20 H
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TAUBENBRIEFE IM TEXTDIALOG
Einige der bildkünstlerischen , sprachlichen , aber auch haptisch äusserst ansprechenden Papierarbeiten Teresa Präauers dürften aufmerksamen in|ad|ae|qu|at Leserinnen und Lesern im Rahmen unseren “Salon Littéraie” nicht entgangen sein . Erst gestern gab es an dieser Stelle einen Eindruck der wahrhaft disziplin- überschreitenden Arbeit der 1979 ( zufällig ) in Linz geborenen Allroundkünstlerin zu bestaunen . Dem Durchqueren der verschiedensten materiellen und immateriellen Aggregate entspricht auf motivischer Ebne die Faszination am Reichtum der Vogelarten .
Ihr kürzlich in der bibliophilen edition krill erschienenes Buchkunstwerk Taubenbriefe von Stummen an anderer Vögel Küken – Buch aus 15 Bild- und 15 Textkarten wird Mittwoch in der Alten Schmiede vorgestellt . Im Kontext zu Hans Eichhorns bei Residenz erschienenen Beobachtungen zur Natur der der Liebe in Das Fortbewegungsmittel ( 19 H ) werden die Taubenbriefe ( 20:15 H ) fraglos einen reizvollen Kontrast abgeben .
- Textdialog Hans Eichhorn | Teresa Präauer – Literarisches Quartier | Alte Schmiede – Mittwoch , 27. Jänner 2010 , 19 H bzw . 20:15 H
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WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST – CHRISTINE LAVANT
Sie ist eine der erschütterndsten Menschen und Dichterinnen der österreichischen Literatur geblieben ; ín|ad|ae|qu|at sei ein längeres Zitat eines selbst erarbeiteten Artikels für das Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur ( 2003 ) gestattet :
Lavant, Christine (Ps. f. Christine Habernig, geb. Thonhauser), wurde am 4. 7. 1915 als neuntes Kind eines Bergarbeiters in Groß-Edling bei St. Stefan im Lavanttal (Kärnten) geboren. Seit der Kindheit durch Krankheiten (Skrofulose, Lungentuberkulose), später von Beeinträchtigungen des Gesichts- u. Gehörsinns gezeichnet, verlief ihre Biographie an den Rändern der Lebens-Gefährdung, sei es gesundheitlicher, sei es ökonomischer Natur. Nach der Schule (1921-29) verblieb sie als letztes Kind bei den Eltern im Hause, wo sie jene Fertigkeit schulte, mit welchem sie über Jahre ihren Broterwerb bestreiten sollte: die Strickarbeit. Durch Klinikaufenthalte, Armut, nicht zuletzt auch durch die skrofulösen Narben von den üblichen Vergemeinschaftungen ausgeschlossen (vgl. Das Kind, Das Krüglein) fand sie in ihren Klagenfurter Ärzten (akademische) Bezugspersonen u. Freunde, die sie in ihrer intellektuellen, später auch literarischen Entwicklung förderten. Nach einem Suizidversuch begab sie sich 1935 freiwillig für sechs Wochen in die Klagenfurter Nervenheilanstalt, eine Erfahrung, welche sie 1946 in dem Prosatext Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus verarbeiten sollte. 1939 ehelichte sie den 36 Jahre älteren Maler Josef Habernig u. lebte mit ihm in kargen Verhältnissen in St. Stefan. Sie beschäftigte sie sich mit religiöser, mystischer u. philosophischer Literatur, bis sie, inspiriert von der (späten) Lyrik R. M. Rilkes, das zuvor verworfene Schreiben wieder aufgriff; für ihre Publikationen wählte sie den Namen ihres Heimattals als literarischen Nom de Plume. ( … )
Lavants Literatur bleibt unbestritten Sigle für eine in ihrer Weise radikale Dichtung, wenngleich man sie besser in ihren pragmatischen Kontexten wird erkennen können als dies bislang geschehen ist. Davon unbelangt bleibt, dass mit Christine Lavant eine Stimme aus der dreifachen Provinz zu vernehmen ist: Eine Stimme aus dem regionalen u. sozioökonomischen Abseits, die Stimme einer Frau u. die Stimme eines von physischen u. psychischen Grenzerfahrungen gefährdeten Individuums. In dieser Peripherie hat sich Lavants poetisches Organ an vorgefundenen Mustern – Katholizismus, Naturmystik u. den zugänglichen Bildungsgütern – orientiert. Eindrücke der Lektüren (etwa der Lyrik Rilkes) manifestieren sich in den frühen Gedichten, führten in der Rezeption sogar bis zum Vorwurf der Epigonalität; Lavant selbst hat sich später von ihrem ersten Gedichtband Die unvollendete Liebe (1949) distanziert.
Die drei Bände des lyrischen Hauptwerks Die Bettlerschale (1956), Spindel im Mond (1959) u. Der Pfauenschrei (1962) offenbaren ein genuines Ausdrucksvermögen, welches in ambivalenten Bildern um die Darstellung des leidenden u. (ver-) zweifelnden Subjekts kreist.
Im Literaturhaus erinnern die Schauspielerinnen Eva Dité und Andrea Eckert mit der Lesung von Prosa , Lyrik und Biographischem an die Dichterin , die Germanistin Maria- Luise Stainer erzählt über ihre Begegnung mit der Autorin und zeigt private Videoaufzeichnungen
- Wie pünktlich die Verzweiflung ist … Christine Lavant – Literturhaus Wien – Mittwoch , 27. 1. 2009 , 19:30 H
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KLANGAPPARAT
Eineinhalb Stunden Minimal Tech , Dub und andere Pulswärmer vom Feinsten hat DJ Frans Oliehoek , aka Frenzy Shit in einem schmeichelnden Netmix für Sonic Walker verstrickt :
Dass hier mit grossem Fingerspitzen- bzw. Soundgefühl gearbeitet wurde , mag der sprachlich dicht gewalkte Mixtitel auf seine Weise verraten : microtechhousminimalshit . Wobei die letzte Silbe als krasses Understatement nicht für bare Münze zu nehmen ist . Kurz und gut : mit den 23 glänzend servierten Tracks mag sich die Nacht zum Tage verwandeln und der Tag zur nachtgleichen Enklave mutieren . Äusserste Eulenmusik eben .
CLICK LINK TO SEE PLAYLIST AND TO LISTEN , ENJOY !
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Ping : Fan of No One = http://blogoliviersc.org/?p=2801
Désolé, mais les pings ne fonctionnent plus. Idem pour le XFruits de B4B …
Merci , Olivier , pour ton signal | feedback : I’ll ask mon admin , s’il y a des”Headway”- features , qui interfèraint des pingbacks … chaleureusement , c.
Hélas, chère amie, le problème est général : des blogs WordPress aux blogs WP, de WP à Blogger (de Google) ; bref : partout où les pings passaient avant. Je me demande si ce n’est pas une nouvelle politique des “tenanciers” du Web.
ouff ! , merci , Olivier , pour ta récherche générale !
[...] : Búho, Eule, Owl [...]