Dokumentation | Zum Umbau der “Alten Schmiede” – PK am 11. 3. 2010

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Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at DOKUMENTIERT Meldungen , Meinungen , Äusserungen , Protestnoten und Politikerrepliken zur Zukunft des Literarischen Quartiers Alte Schmiede in chronologischer Folge .

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VORBEMERKUNG

Die bisher erschienenen Medienberichte folgen sämtlich praktisch im Wortlaut den Agenturmeldungen über das Mediengespräch “Alte Schmiede Neu” am 11. 3. 2010

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Modell Wiener Literaturzentrum “Alte Schmiede” | rk-Fotodienst

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WIENER LITERATURZENTRUM “ALTE SCHMIEDE” WIRD AB FRÜHJAHR UMGEBAUT – PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien | OTS , 11.03.2010

Utl.: Erweiterung der Veranstaltungs- und Bespielungsmöglichkeiten für eine der wichtigsten Kunstvermittlungseinrichtungen Wiens

Wien (OTS) – Im Rahmen einer Pressekonferenz in den Räumlichkeiten der “Alten Schmiede” (1., Schönlaterngasse 9) gab Kulturstadtrat Malaith-Pokorny heute, Donnerstag, eine neuerliche, größere Umbauphase des beliebten Kulturzentrums in der Inneren Stadt bekannt, welches vom Kunstverein betrieben wird. In einer ersten Phase waren bereits der Ausbau der Schmiedewerkstatt und der Galerie, die zu einem Lesesaal für Literaturzeitschriften adaptiert wurde, realisiert worden. Als eine der wichtigsten Einrichtungen für die Vermittlung von zeitgenössischer Kunst, Literatur und Musik bezeichnete Mailath-Pokorny das Haus im Herzen Wiens, das mit über 250 frei zugänglichen Veranstaltungen pro Jahr hohe qualitative Ansprüche an die Vermittlung zeitgenössischer Kultur setzt.

Zwtl.: Neues “Literarisches Quartier” bietet Platz für 200 Gäste

Nachdem der bisherige Veranstaltungsraum, das “Literarische Quartier”, dem Interesse der BesucherInnen räumlich nicht mehr nachkommen konnte und das Haus zudem 2008 von einem neuen Eigentümer übernommen wurde, begann man sich mit konkreten Ideen und Plänen für eine Umbaulösung zugunsten der “Alten Schmiede” als auch der EinwohnerInnen auseinanderzusetzen. Geplant sind durch den kommenden Umbau ein moderner, größerer und technisch optimierter Veranstaltungsraum im Kellergeschoss des Gebäudes sowie weitere Veranstaltungs- und Büroflächen, die eine ganztägige Bespielung des Hauses ermöglichen sollen. Die Stadt Wien fördert diesen Umbau, der insgesamt 900.000 Euro kosten wird, mit 50.000 Euro, zusätzlich soll auch das Programmangebot der “Alten Schmiede” verstärkt gefördert werden. Dieses wird sich auch in Zukunft der Literatur und Musik widmen sowie Programmschwerpunkte anbieten. Der geplante Umbau, der voraussichtlich bis Herbst 2010 dauern soll, stelle einen weiteren wichtigen Baustein in der Optimierung der städtischen Räumlichkeiten für Literatur dar, betonte der Kulturstadtrat.

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NEUE RÄUME FÜR DIE LITERATUR – Hermann Schlösser , Wiener Zeitung online , 11. 3. 2010

Wien. Als “intellektuelles Wohnzimmer” bezeichnete Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am Donnerstag die “Alte Schmiede”. Allerdings kündigte er dabei zugleich auch an, dass dieses Wohnzimmer jetzt in den Keller verlegt wird. Seit 1975 betreibt der Kunstverein Wien in der Schönlaterngasse 9 das “Literarische Quartier”, in dem bisher schon mehr als 3000 Autorinnen und Autoren ihre Arbeiten vorgestellt haben. Doch ist in der “Schmiede” auch experimentelle Musik zu hören.

Jetzt wird das Quartier also grundlegend umgebaut: Der alte, ebenerdige Veranstaltungssaal im Hof wird aufgegeben. Stattdessen entsteht im Keller des Hauses ein neuer Saal, der doppelt so groß ist wie sein Vorgänger (200 Plätze statt 99). Dieser Saal wird zusammen mit der bereits als Veranstaltungsraum genutzten “Alte Schmiede Werkstatt” im Parterre und dem Bürotrakt im ersten Stock eine dreigeschoßige Einheit bilden, die von einem neu gestalteten Eingangsbereich erschlossen wird.

Diese Baumaßnahmen (betreut vom Architekturbüro Schrattenecker/ Neureiter & Partner) stehen im Zusammenhang der Gesamtrenovierung des denkmalgeschützten Hauses durch einen neuen Eigentümer.

Im Herbst 2010 soll die “Alte Schmiede neu” fertig sein, der Umbau wird rund 900.000 Euro kosten. Wie Walter Famler, der Generalsekretär des Kunstvereins Alte Schmiede, erklärte, wird sich das Selbstverständnis der “Alten Schmiede” auch in den neuen Räumen nicht grundlegend verändern.

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WIEN: “ALTE SCHMIEDE” WIRD UMGEBAUT – APA | Der Standard online , 11. 3. 2010
Literaturinstitution künftig mit mehr Fassungsvermögen

Wien – Die Wiener Literaturinstitution “Alte Schmiede” wird bis Herbst 2010 für rund 900.000 Euro umgebaut. Dadurch soll die Veranstaltungsstätte in der innerstädtischen Schönlaterngasse besser strukturiert und mit mehr Fläche ausgestattet werden. Die augenscheinlichste Veränderung: Der größte Raum, das “Literarisches Quartier”, wird vom Hof in den Keller verlegt. Zudem wird ein neuer Eingang geschaffen, wodurch Besucher nicht mehr den Umweg über den Innenhof nehmen müssen, sondern die Kultureinrichtung direkt von der Straße betreten können.

Die Umgestaltung sei so organisiert, dass es voraussichtlich zu keiner Einschränkung des Betriebs kommen werde, freute sich Walter Famler, Geschäftsführer des Betreibers “Kunstverein Wien”, in einer Pressekonferenz am Donnerstag. Laut Famler wird sich an der programmatischen Ausrichtung der Alten Schmiede Neu nichts verändern.

Die Stadt schießt für die Neustrukturierung 50.000 Euro zu. Zudem werde die jährliche Förderung durch die geplante Intensivierung des Programms auf 1,4 Mio. Euro erhöht, kündigte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny an. Schließlich gehöre das “intellektuelle Wohnzimmer” mit seinen mehr als 250 kostenlos zugänglichen Programmpunkten pro Jahr zu den wichtigsten kulturellen Nahversorgern im Herzen Wiens.

Fassungsvermögen verdoppelt

Bernhard Schrattenecker, dessen Architekturbüro für den Umbau verantwortlich zeichnet, nannte als primäres Ziel des Vorhabens die Trennung von Besucherströmen und Anrainern. Schließlich sind die Räumlichkeiten, in denen neben Lesungen auch Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen über die Bühne gehen, in einem mehr als 300 Jahre alten Wohnhaus untergebracht.

Künftig werden Kunstinteressierte über einen neuen Eingangsbereich Einlass finden. Dieser wird direkt in jenes Gewölbe führen, dass der Schmiede seinen Namen gibt – die ehemalige Schmiedewerkstatt. Über Treppen werden dann sämtliche andere Bereiche miteinander verbunden sein. Im Untergrund wird das “Literarische Quartier” einziehen, wodurch das Fassungsvermögen von derzeit knapp 100 Personen verdoppelt wird.

Bühne und Publikumsfläche sollen flexibel sein, grundsätzlich aber die Arena-Anordnung erhalten bleiben. Der jetzige, im Hof untergebrachte Saal wird künftig nicht mehr kulturell genutzt, sondern vom Hauseigentümer voraussichtlich für den Wohnbereich des Gebäudes adaptiert.

Im ersten Stock werden hingegen die Büros des Kunstvereins zusammengelegt, um nicht nur die Arbeitssituation zu erleichtern, sondern zudem Seminare, Tagungen oder Pressekonferenzen optimaler abhalten zu können.

Die eigentliche Schmiedewerkstatt im Parterre sowie die angrenzende, erst 2008 eröffnete Galerie der Literaturzeitschriften bleiben in ihrer jetzigen Form bestehen. Insgesamt verfügt die Alte Schmiede nach Ende der Arbeiten über 500 Quadratmeter. (APA)

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ALTE SCHMIEDE IN NEUEM GLANZ – HVB des österr. Buchhandels , 11. 3. 2010

Die Alte Schmiede ist seit mehr als 30 Jahren eines der wichtigsten Häuser für literarische Veranstaltungen in Österreich. In 4.650 frei zugänglichen Veranstaltungen haben bisher mehr als 3.000 AutorInnen aus 80 Ländern ihre Arbeiten vorgestellt.

Nun steht das Traditionshaus von einem größeren Umbau. Bei einem Mediengespräch präsentieren Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny und der Generalsekretär der Alten Schmiede Walter Famler im Beisein von Vertretern der neuen Hauseigentümerschaft und dem Architekturbüro Schrattenecker/Neureiter & Partner am 11. März das Konzept für den Umbau des Hauses in der Wiener Schönlaterngasse 9.

Der Umbau ist vor allem auch eine Erweiterung: Ab Herbst 2010 werden dem Kunstverein Alte Schmiede 500 Quadratmeter Veranstaltungs- und Büroräumlichkeiten zur Verfügung stehen. Das Literarische Quartier, in dem bis jetzt nur 99 Personen Platz finden, soll im Kellergeschoß einen doppelt so großen Veranstaltungsraum bekommen, im Erdgeschoß befinden sich wie bisher die Galerie der Literaturzeitschriften sowie die alte Schmiedewerkstatt, in der ebenfalls Veranstaltungen stattfinden, und im zweiten Stock die Büros des Kunstvereins Alte Schmiede.

Die Neugestaltung ist so geplant, dass sie den laufenden Veranstaltungsbetrieb nicht beeinträchtigt.

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3 Responses to Dokumentation | Zum Umbau der “Alten Schmiede” – PK am 11. 3. 2010
  1. Helga Köcher
    March 12, 2010 | 11h01

    Wird dieser Zugang zum Keller barrierefrei sein, d.h. wird es einen Lift geben? Wenn nicht, wäre das sofort zu beeinspruchen.

  2. czz
    March 12, 2010 | 13h00

    Bislang war gerade Alte Schmiede Pionier in Sachen “Barrierefreiheit” . Es läge quer zum Geist der Institution ( u. wohl auch der Bauvorschriften für allgemein öffentliche Institutionen ) , wäre dieser Aspekt nicht bedacht .
    Hoffentlich wird dieser in die historische Bausubstanz eingepasste “barrierefreie” Zugang nicht ganz so labyrinthisch & abenteuerlich wie derjenige zum Burgtheater ,-)

  3. otto brandenberg
    March 13, 2010 | 13h22

    entschuldigung, aber weshalb entlarvt niemand der werten journaille dieses unglaubliche schöngerede???!!! wer zahlt denn die €850.000??? ist der verein damit auf hundert jahre überschuldet bzw. wird wegen zahlungsunfähigkeit in zwei jahren liquidiert??? wie kann man ein derartiges millionen-bauvorhaben “in der sommerpause” qualitativ hochwertig durchziehen? wie kann der verlust des klassischen, von der gasse aus sichtbaren veranstaltungsraumes durch ein abgerücktes kellerlokal kompensiert werden? welche schmiede veranstaltung braucht den rahmen von 200 plätzen wirklich? passt da noch ein flügel durch den abgang? usw. usf…
    ich lese da nur dürftig kaschiert “die schmiede stört die gebäudeverwertung, und muss möglichst unauffällig verräumt werden”. siehe auch das gebäudemodell, auf dem keine schmiede-neu zu sehen ist, sondern nur wohnbereich und dachbodenausbau-wahnsinn.
    grrrrrrrr.

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