GEHEN – VOM WEGE : Ein aufgelesenes Alphabet 1 | Vienna Street Art 17

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GEHEN – VOM WEGE : EIN AUFGELESENES ALPHABET 1

Wer sich am Wiener Karlsplatz aus der Untergrundbahn kommend auf der ebenerdigen Ebene sich bewegt , sieht sich von unwägbaren Wegzeichen auf Spur und Gang , nach Schritt und Spur geleitet .

Ein fotografisch ambulierendes Alphabet , Teil Eins : “AUF HALBEM WEG” bis “LICHTWEG” .

auf halbem weg 01

Ausweg 02

Ausweg 03

Daneben gehen 01

Daneben gehen 02

der weg ist das ziel 01

durchgang 01

Eigene Wege gehen 02

Gangart 01

Gangart 02

geebneter weg 01

Gemeinsame Wege 03

Gemeinsame Wege 04

gepflasterter weg 01

Gerader Weg 02

Gerader Weg 01

Hauptweg 01

Hauptweg 02

Im Kreis gehen 01

Im Kreis gehen 02

kreislauf 02

kreislauf 01

Leiten lassen 02

Leiten lassen 03

lichtweg 01

lichtweg 02

Die temporäre Boden- Installation “Wege entstehen durch gehen” wurde von Brigitte Pamperl gestaltet . Wien , Passage Künstlerhaus – Resselpark , bis 13. 6. 2010 .

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KLANGAPPARAT

Sehr streetwise gibt sich das Mix , welches DJ Matiz aus den Materialien des ukrainischen Techno- Netlabels Deeplimit gebraut hat : das geht seinen taktvollen Gang eine Stunde lang sehr czz-hoerempfehlungharmonisch in schönen Schwingungen dahin und macht dem Rennstall deepindub alle Ehre . Lediglich bei den Stimm- Samples ( Stichwort “östrogenes Stöhnen” ) im letzten Drittel gäbe es dringenden Ab- Handlungsbedarf .

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7 Responses to GEHEN – VOM WEGE : Ein aufgelesenes Alphabet 1 | Vienna Street Art 17
  1. n
    June 9, 2010 | 10h36

    Orientierung auf der Straße

    Kyoko Kishida, Herausgeberin der griechischen Literaturzeitschrift Teflon (ein ausgezeichnetes Organ) erzählt, in ihrem Viertel in Athen bilden die anarchistischen und kulturellen Flugzettel an den Hausmauern eine vollständige Zeitung. In München habe sie zweifeln müssen, ob es hier kulturelle Intelligenz gibt. Orientierungslos sei sie zwischen den leeren, cremigen Häusern gegangen.

    Bei den “Radpiraten” (Reparatur und Verkauf) in der Schönhauser Allee hängt an der Tür ein Blatt, das erklärt, wie man Patenschaft für die bronzenen Gedenksteine vor der eigenen Haustür übernehmen kann.

    Breit gestreut hat jemand in Blockbuchstaben: “Ist das ein Wetter?” auf den Boden gesprayt. Darüber lässt sich lange grübeln. Ist das witzig? Politisch? Deppert? Kommt es gar von einer Telekommunikationsfirma, um eine Werbekampagne vorzubereiten, wie diese zugegeben ästhetisch hochwertigen und beunruhigend intimen Moosentfernungswerbungen? Es macht mulmig, wenn sich ein Sprayer beim Publikum einschleimen zu wollen scheint. Smalltalkgraffiti?! Ist das die Zukunft?!

  2. czz
    June 9, 2010 | 11h56

    anderseits sind wir die ordnungsrechtlichen , administrativen in summa also auch machttechnischen adressen auf bitumen gewohnt , als fait accompli anzunehmen : STOP , HALTEN VERBOTEN , MITTELSTREFEN , FAHRVERVOT , PRIVAT …
    dies alles soll recht & ordnung schaffen dort , wo wir im “öffentlichen raum” aufeinanderprallen . wie schön , dass uns manche intervention anonymer betonmaler mitunter 1 grinsen abringt -

  3. Olicier SC
    June 9, 2010 | 21h13

    La Revue Jeunes seins engagés pour Motercalo a aimé = http://blogoliviersc.org/?p=3270 like this article.

  4. liesl
    June 9, 2010 | 21h23

    eine sehr feine und aufmerksame dokumentation, liebe christiane! wer apricht hier?
    und auch in wien tauchen jetzt immer mehr grafitti aus dem (sprachlosen?) untergrund auf, andererseits … trotzdem, gut so!

  5. czz
    June 10, 2010 | 06h03

    Hatte vergessen , die quelle anzugeben : Die temporäre Boden- Installation >>>”Wege entstehen durch gehen” wurde von >>>Brigitte Pamperl gestaltet . Wien , Passage Künstlerhaus – Resselpark , bis 13. 6. 2010 .

  6. liesl
    June 10, 2010 | 09h17

    “brigitte pamperl” ist zwar ein eindrucksvoller name!, die ganze ausführung (einheitsschrift!) deutet aber eher auf kulturamt der stadt wien …

  7. czz
    June 10, 2010 | 09h45

    womöglich haben tatsächlich die WIENER LINIEN die ausführung unternommen : ich erinnere mich an die haargenau gleiche ästhetik beim umbau des bahnhofs meidling sowie bei der dussball EM -

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