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INDEPEPENDENTS “HOT-” VS. DBP- “SHORT-” LISTEN
Alles wie angekündigt : Als die Juroren ( m | f ) Mitte August vorigen Jahres mit der Shortlist zum massloss gehypeten umfänglich beworbenen Deutschen Buchpreis ( dbp ) herauskamen , bildete sich spontan eine Union von 20 selbst ernannten “Independent”- Verlagen , die mit je einem Titel pro Edition eine den Gross- bzw. mittelständischen Verlagen auf den Listen des dbp eine Alternative von Klein- und Autorenverlagen entgegensetzten , für die auf einer eigens eingerichteten Seite des ‘Freitag’ gevotet werden konnte . Die Debatten um diesen spontanen Alleingang einiger Verlage wurde mit der Ankündigung einer Ausweitung der Teilnehmer und Professionalisierung der sogenannten Hotlist gekontert . In|ad|ae|qu|at hatte damals das durchschnittliche Profil der Hotlist- Vorschläge mit 80 % männlichen und 20 % weiblichen Autoren ( m | f ) dem dbp- Profil von 65 % männlichen vs. 35 % weiblichen Autoren ( m | f ) gegenübergestellt .
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2010 : 110 TITEL & FRAGWÜRDIGE ARITHMETIK
Und voilià , da ist sie , die neue Heissliste – diesmal mit nicht weniger als 110 eingereichten Titeln . Die Definition :
Die besten Bücher der Saison aus unabhängigen Verlagen – sie alle stellen sich ab sofort dem Publikumsvoting des von der Fachzeitschrift BuchMarkt ausgeschriebenen Preises Hotlist 2010 der Independents. Sie zeigen die außerordentliche Vielfalt des verlegerischen Schaffens der Independents in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Ein wenig unduchsichtig erklärungsbedürftig gibt sich das Auswahlverfahren :
Sieben Titel werden über das Internet-Votingtool der Wochenzeitschrift ‘Der Freitag’ per Publikumsabstimmung auf die Bestenliste gewählt.
Insgesamt werden 15 Titel auf die Hotlist 2010 aufgenommen. Die übrigen Titel werden von den Juroren vorgeschlagen. Bis 10. August läuft die Publikumsabstimmung.Sie finden alle teilnehmenden Titel über die unten genannten Rubriken oder über die linke Spalte.
Aus den 15 Titeln ermittelt die von BuchMarkt berufene Jury den Sieger. Die Mayersche Buchhandlung hat ein Preisgeld von 5.000 € dafür ausgeschrieben.
Wenn also sieben ( 7 ) Titel via ‘Der Freitag’ vom Lesevolk in die engere Wahl gezogen werden können ( brav und kindergartentauglich listet dessen Seite sämtliche Titel auf und bietet zur EIN maligen Wahl den Button an “Dieses Buch gefällt mir” ) , woher – fragt sich der lesende rechnende Arbeiter kommen dann die übrigen acht ( 8 ) Titel , welche den Grundstock für die abschliessende Juryentscheidung bilden ?
Immerhin – und im deutlichen Unterschied zur diesjährigen dbp- Jury – sind die Hotlist- Entscheider in einigermasen repräsentativer Anzahl nicht nur aus Deutschland , sondern aus D , CH und A bestellt .
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DER DPD- ROMAN VS. “INDEPENDENTS”- KRAUT & RÜBEN
Gleichwohl muss die Wahlaritmetik ebenso sonderbar erscheinen wie die Ausweitung der Kategorien : Natürlich list es löblich , dass im Gegensatz zur materia prinma des vom Bösrsenverein & Partnern lancierten dbp – “den besten Roman in deutscher Sprache” – eine Fülle anderer Genres wie “Lyrik” und “internationale Belletristik” gegenübergestellt werden , aber wollen wir wirklich die Warengruppen “Anthologien” , “Biographie” , “Deutschsprachige Erzählung” , “Deutschsprachige Romane” , “Internationale Belletristik” , “Kinderbuch” , “Lyrik” , “Politisches Sachbuch“, “Ratgeber” ( ! ) und “Sachbuch ” über einen Leisten scheren ?
Und auf welchem Grund fussen die – sagen wir mal “aparten” – Benenungen der einzelnen Genres in Singular ( “Deutschsprachige Erzählung” ) und Plural ( “Deutschsprachige Romane” ) ? – Dem Erbsenzähler kann dabei geflüstert werden , dass die genannten Kategorien auf ein und derselben Seite uneinheitlich benannt sind : Die Bezeichnungen im Wahlmenü links stimmen nicht mit den im Anhang angegebenen Liste überein …
Was indes ebenso schmerz- wie unverzeihlich FEHLT , ist eine Liste der teilnehmenden Verlage : Wenn schon das Label “Independents” promoted werden soll , liefe ein tauglicher Überblick doch auf die Beantwortung der allerersten Frage des anzusprechenden Kundenkreises hinaus , welche da lautet : “WER ?” – Mit der Nennung von Presse- Ansprechpartnern ist dem Normalleser wenig gedient .
Bei allem Respekt vor der Basisdemokratie bei den “Independents” und im Wissen um eine breitgestreute Verlagsförderung wie die in Österreich existierende , die auch ( K ) Einbuchverlage hervorbringt , blicken wir hier auf eine etwas chaotisch anmutende Baustelle : Bleibt nur zu hoffen , dass sich die “indepdente” Verlagsunion auf eine plausible Architektur einigt . Mit “Ratgebern” und ähnlichem Tingeltangel kühlt eine so genannte HOTlist merklich ab .
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KLANGAPPARAT
As times run by kommen wir in|ad|ae|qu|at kaum mehr zum Durchhören der abonnierten Podcasts : Da das gesamte Klangmaterial allerings im Sammelbecken des Speichers harrt , sind
wir immerhin im Stande , nachträglich unsere Lieblings- DJs und – Sessions aus dem Gestundeten herauszuzupfen : in diesem Fall ist es Tom Larson , dessen Mixes “After a Long Day” und “Klänge der Nacht Vol.12” wir @ Mixotic empfehlen können , bevor wir den bei Loopzilla platzierten “Shadow Dancer” von der Leine lassen .
Loopzilla092 tom larson shadow dancer by Seth Gekko
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