
||| BUCHPREMIEREN : AUMAIER & PROSSER | BUCHPREMIEREN : FISCHER & GSALLER | EINHUNDERT MAL : LINZER NOTATE | “ENDLICH !” – 11 MINIDRAMEN | KLANGAPPARAT
Auch wenn wir uns in|ad|ae|qu|at in den Fängen der von Guttenberg’schen Schüttel- Frühjahrsgrippe ( mit Hang zur Fallsucht ) befinden , soll der ereignisreichen Woche – wenn auch kürzer als gewohnt – Tribut gezollt werden . Dem p. t. Leser , der geneigten Leserin sei deshalb ein näherer Blick in die Links freundlich anempfohlen .
Mit synchronen Präsentationen der auf in|ad|ae|qu|at vorgestellten Neuerscheinungen von Harald Gsallers “ZWANG” und Robert Prossers “Feuerwerk” stellt der Dienstag in Wien wieder hohe Anforderungen an die Entscheidungsklugheit des Literaturfreundes ( bzw. dessen Gabe zur Bilokation ) .
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BUCHPREMIEREN : AUMAIER & PROSSER
Mit zwei Neuerscheinungen aus dem Klever- Verlag präsentiert die ÖGL am Dienstag zwei markante Stimmen : Reinhold Aumaier liest aus “Beischlafpulver . 99 Sekunden-Romane” ( “99 Romane , meist nicht länger als ein Satz” ) . Der Sgraffitikünstler und Autor Robert Prosser lässt – in konsequenter Fortführung der Poetik seiner “ausufernden Prosa” von “Strom” ( 2009 ) – mit dem neuen Band “Feuerwerk” eine kaskadierende Erinnerungsflut vom Stapel , diesmal vor dem Hintergrund Venezuelas .
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Neuerscheinungen aus dem Klever- Verlag : Reinhold Aumaier , Robert Prosser – Österreichische Gesellschaft für Literatur – Dienstag , 29. 3. 2011 , 19 H
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BUCHPREMIEREN : FISCHER & GSALLER
Zwischen den Disziplinen der bildenden und des textuellen Kunst changieren zwei unübliche , zu Recht den geduldigen Blick einfordernde Publikationen , welche das Literarische Quartier zu Gast in der Galerie wechselstrom in Lesung und Projektion präsentiert .
Der Band “SOME. women houses phantoms” ( Schleebrügge Editor , 2010 ) versammelt Judith Fischers fotografische Nahaufnahmen von Motiven des Horrorfilms ( “Frauen Häuser Gespenster” ) , gibt – neben Fischers eigenen Texten – darüber hinaus Essays und Reflexionen von 23 KünstlerInnen zu lesen ( etwa von Benedikt Ledebur , Elisabeth von Samsonow und Lorenz Seidler ) .
Harald Gsallers Fortdenken der emblematischen Tradition bildet den Hintergrund zu seinem jüngsten Buch “ZWANG – Texte mit Emblemen und Fotografien ” ( Der Pudel 2010 ) .
Ein zwangskranker Mann kämpft um die Erweiterung seines Handlungsspielraums. Ein Neurotiker wird plötzlich mit dem Tod konfrontiert. Zwang ist das zentrale Thema. Zwang ist die zentrale Figur.
“Zwang” bedeutet nicht zuletzt den Willen – oder den Zwang – zur Form .
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Lesung und Projektion – Harald Gsaller , Judith Fischer – Galerie wechselstrom , 1160 Grundsteingasse 44 – Dienstag , 29. 3. 2011 , 19 H
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EINHUNDERT MAL : LINZER NOTATE
Die seit 1990 bestehende literarische Veranstaltungsreihe “linzer notate“ ( bei der stets 3 Positionen gegenübergestellt wurden ) feiert ihre 100ste Ausgabe, indem sie 3 Ausgaben mit jeweils 3 AutorInnen zu einer Jubiläumsveranstaltung bündelt .
Es lesen ausschließlich Gäste, die alle bereits massgeblich in der Reihe vertreten waren. Die Beiträge fallen teils kürzer aus als sonst , sodass ein kurzweiliger , festlicher Abend zu erwarten ist .
Der Abend teilt sich in drei Leseblöcke :
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ca. 19:45 H : Felicitas Hoppe – Zsuzsanna Gahse – Michael Lentz ( Moderation Christian Steinbacher )
Zur Veranstaltung hat der Intiator der Reihe , Christian Steinbacher , eine lesenswerte Broschüre als Programmheft , Abriss zur Geschichte und Poetik der Reihe herausgebracht ; Die Dokumentation wird durch Kurzbeiträge von Friedrich W. Block , Florian Huber , Lisa Spalt , Valeri Scherstjanoi sowie Florian Neuner und Udo Wid erweitert – Bestellen unter galerie(at)maerz.at .
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linzer notate zum 100sten – Linz , Künstlervereinigung MAERZ – Freitag , 1. 4. , 18:30 H
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“ENDLICH !” – 11 MINIDRAMEN
Der Regisseur Lucas Cejpek und die Schriftstellerin Margret Kreidl haben unter dem Titel “endlich !” 12 Autorinnen und Autoren eingeladen, jeweils ein Minidrama im Umfang von drei bis vier Seiten zu schreiben, in dem das Wort endlich fällt, einmal im Dialog. Keine Monologe also und die Besetzung war auch von vornherein klar, zwei Frauen und ein Mann. Auf der Bühne gibt es außer Licht – eine Grundstimmung und Blacks als Trennung der einzelnen Stücke – keine Technik: keine Projektionen, Filme, Musik. Endlich oder in elfter Stunde, in letzter Minute, zum guten Schluss. Im Gegensatz zu unendlich oder unbegrenzt, grenzenlos, unermesslich, unzählbar, zahllos, unerschöpflich, unaufhörlich, endlos, ewig, immer. Wie das Sprichwort sagt: Endlich bleibt nicht ewig aus. Oder: Endlich ist nicht ewig.
Stücke von Lucas Cejpek , Gustav Ernst , Gundi Feyrer , Werner Fritsch ,
Wilhelm Hengstler , Ilse Kilic und Fritz Widhalm , Margret Kreidl ,
Sophie Reyer , Gerhard Rühm , Johannes Schrettle und Dezsö Tandori.
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11 MINIDRAMEN “endlich !” , UA – Schauspielhaus Wien – Freitag , 1. 4. 2011 , 20 H ( weitere Aufführungen : Dienstag , 5. 4. 2011 , 20 H Arbeiterkammer Linz sowie Mittwoch , 4. 5. 2011 10:30 H Alter Schl8hof Wels)
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KLANGAPPARAT
Wo Schweiz drauf steht , ist auch Schweiz drin . Der Schweizer Elektroakustiker Georg Neufeld ( MySpacc ) experimentiert zwischn
deep house und mäandernden Ambient- Anmutngen, d.h. , manches ist absolut tanzbar , während man anders lieber im stillen Zimmerlein kozrentriert vernähme .
Mit der bei naturgmäss im netlabel broque erschienenen ep “die neue feldordnung” dürfte ürfte de musijalische Aktionsder stimmen Kammer konzentriert vernähme .
Hier einige Teaser aus dieser tollen Release | ( download komplett )
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] … hohe Anforderungen an die Entscheidungsklugheit … [
in vienna scheint es ja tatsächlich eine prospère literaturszene zu geben, davon kann im lesebegleiteten cologne nur geträumt werden .:. all the best