mitSprache unterwegs: ö1-Sommerserie – Sabine Scholl

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Sabine Scholl: “Euphorie und Schässburg-Gefühl”

Es ist eine wahrhaft geschichtsträchtige Region. Schöne, alte Städte, sanfte Hügel, mächtige Wehrkirchen und ein jahrhundertelanges Neben- und Miteinander von Rumänen, Ungarn und Deutschen. Dreisprachige Ortstafeln sind in Siebenbürgen, im Zentrum Rumäniens gelegen, bis heute eine Selbstverständlichkeit. Allerdings ist der Anteil der deutschsprachigen Bevölkerung in den letzten Jahrzehnten dramatisch gesunken.

Heute liegt er bei weniger als einem Prozent. Siebenbürgen – Verehrern des Grafen Dracula besser unter dem Namen Transsilvanien bekannt – war mehrfach Reiseziel der in Berlin lebenden österreichischen Autorin Sabine Scholl. In ihrer Reportage “Euphorie und Schässburg-Gefühl” dokumentiert sie die Veränderungen in Siebenbürgen vor allem seit dem Sturz der Ceausescu-Diktatur zu Weihnachten 1989.

“Siebenbürgen”, sagt Sabine Scholl, “ist ein Land voller Geschichten: Legenden zu Bauten, Denkmälern, Landschaften und geschichtliche Fakten werden zu einem dichten Teppich verwebt, der sich über dieses Gebiet legt und den Menschen aus den Mündern quillt, sobald sie zu reden beginnen.”

  • mitSprache unterwegs – Literarische Reportagen | Sabine Scholl: “Euphorie und Schässburg-Gefühl”  – Radio Österreich 1, Dienstag, 30. August 2011,  21 H

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