NEUES VON FREUNDEN ( # 120 )

||| GESICHTSFELD – MUND HAND FUSS FONT | EUROPÄISCHES FESTIVAL DER POESIE | DICHTERISCHE KORRESPONDENZEN : WORT– KLANG– FARBEN– TON– DICHTUNG– FREQUENZ | KLANGAPPARAT

Wroughtating Writer

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Ein transmediales , transgenerationelles und transnationales Künstler_innen_Projekt präsentieren wir mit der von Gertrude Moser-Wagner und Doris Jauk konzipierten Veranstaltung “GESICHTSFELD – mund hand fuss font” .

Ein “Europäisches Festival für Poesie” geht tags drauf im Literaturhaus über die Bühne , welches geradezu die Rutschn legt für das donnerstägliche Double- Feature mit Alexander Nitzberg und Anja Utler in der Alten Schmiede .

Ein Fehler ist uns im vorigen NVF unterlaufen : Die angekündige Lesung von Lukas Meschik und Carolina Schutti in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur findet natürlich kommenden Donnerstag und nicht – wie suggeriert – am vorangegangenen statt . Details finden Sie hier.

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GESICHTSFELD – MUND HAND FUSS FONT

czz-neuesvonfreunden Wahrnehmungen , welche sich nicht notwenig in der Zentralperspektive des bewussten , betrachtenden Fokus ereignen , sondern sich an den Rändern der Perzeption ereignen , finden wohl am ehesten in den Künsten einen genuinen Ort der Visualisierung und Reflexion .

Das von Gertrude Moser-Wagner und Doris Jauk-Hinz initiierte Projekt präsentiert die künstlerischen Manifestationen am Dienstag in zwei aufeinanderfolgenden Teilen und an zwei in nächster Nähe gelegenen Orten , nämlich im Literaturhaus und der in der Westbahnstrasse situierten Galerie ZS .

Doch noch einmal zur Programmatik :

Der Begriff Gesichtsfeld wird in der Optometrie verwendet und bezieht sich auf eine medizinische Untersuchungsform des Sehens. Dabei geht es um Rand und Zentrum und um seitliches Aufblitzen im individuellen Sehfeld.

Auf das Feld der Kunst übersetzt hieße das, im Vorübergehen das Beiläufige zu erfassen, eine poetische Handlung zu setzen und damit Räume aufzumachen.

Das mehrteilige … Projekt GESICHTSFELD in Graz, Wien und Mailand zeigt ausschnitthaft den bildnerischen, literarischen und wissenschaftlichen Umgang zweier Generationen von Kunstschaffenden mit dem Medium ‘Wort’ als Zeichen und Aktion.

In Wien findet GESICHTSFELD an zwei Orten statt:

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EUROPÄISCHES FESTIVAL DER POESIE

czz-neuesvonfreunden

Das dritte Europäische Festival der Poesie ist eine Zusammenarbeit der europäischen Kulturinstitute und Botschaften in Wien, dem Literaturhaus Wien und KulturKontakt Austria. Es steht unter der Schirmherrschaft der Österreichischen UNESCO-Kommission.

Es lesen : Erwin Einzinger ( Österreich ) , Erik Spinoy ( Belgien ) , Helena Sinervo ( Finnland ) , Besik Kharanauli ( Georgien ) , Amiran Svionishvili ( Georgien ) , Sara Ventroni ( Italien ) , Michal Habaj ( Slowakei ) , Stanka Hrastelj ( Slowenien ) , Eva Petri ( Slowenien ) , Rafael Ballesteros ( Spanien ) , Ben Clark ( Spanien ) , Petr Hruška ( Tschechien ) und Judit Ágnes Kiss ( Ungarn ) .

Moderation : Peter Kislinger ; Lesung der deutschen Übersetzungen : Robert Reinagl

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DICHTERISCHE KORRESPONDENZEN : WORT– KLANG– FARBEN– TON– DICHTUNG– FREQUENZ

czz-neuesvonfreundenSynästhesie oder wechselseitige Inspiration von Musik und Sprache , Klang und Farbe , Sound und Silbe .

Zwei distinkte Performances loten solche Konstellationen an zwei aufeinanderfolgenden Terminen des Donnerstags in der Alten Schmiede aus .

Donnerstag , 22. 3. 2012 , 19 H : Der Übersetzer und Poet Alexander Nitzberg liest aus seinem eben bei Suhrkamp erschienen Gedichtband “Farbenklavier” .

Donnerstag , 22. 3. 2012 , 20:15 H : Die LARK und SALON- Autorin Anja Utler tritt rezitierend mit dem Wiener “Low Frequenzy Orchestra” auf .

Wenn das auf Improvisationsmusik ausgerichtete Low Frequency Orchestra auf die an den Interferenzen von körperlich-klanglicher Sprechbedeutung und Kognition arbeitende Dichterin Anja Utler trifft, entsteht mehr als eine bloße Textvertonung. Instrumente und Sprechen greifen ineinander, geben Erwiderungen und Einsprüche in anderen Frequenzen. Vernehmbar begegnen, bewegen und lösen sich die Stimmen als die Glieder verschiedener klanglich-gedanklicher Organismen, und doch pochen sie immer wieder aufeinander, und schmelzen einander an den Berührungslinien streckenweise auf.

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KLANGAPPARAT

Nichts Genaueres weiss man nicht über den Schweden Philip ,
der unter der Sigle boomlinde aparte kleine Fingerübungenczz-hoerempfehlungzwischen Minimal Tech und Funk zu hören gibt .
Es scheint , als ob sich die Selbstgenügsamkeit der elektronischen Patterns
und die Extrovertiertheit des Funk gegenseitig aufhöben
und zu einer genuinen Gelassenheit überführten .
Mit Chillout hat das null zu tun ,
soll vielmehr den Montag langsam in Gang bringen .

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