OUT NOW | Renate Giacomuzzi: Deutschsprachige Literaturmagazine im Internet – Ein Handbuch

||| OUT NOW : Renate Giacomuzzi: Deutschsprachige Literaturmagazine im Internet – Ein Handbuch . Studienverlag Innsbruck , Mai 2012 ( = Angewandte Literaturwissenschaft 16 )

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Pflichlektüre für Blogliteratur- Auskenner und Lustlesen für Geistesgegenwärtige : Eine Bestandsaufnahme von Netzliteratur im weitesten Sinne , welche mit einigen Klichées hinsichtlich Ästhetik , Formen und Normen “digitaler Literatur” aufräumt .

Dem Internet haftet bis heute der Ruf der massenhaften Verbreitung von laienhaft erstellten Gratisinhalten an. Tatsächlich war das Internet jedoch von Anfang an ein Medium, das von Professionellen wie von Laien, d. h. von Künstler:innen, Autor:innen, Kulturschaffenden, Wissenschafter:innen und Literaturliebhaber:innen als Publikationsort und Experimentierfeld für neue Formen der Produktion, Rezeption und Distribution von Literatur genutzt wurde.

Was wurde wann, wo und in welcher Form und Qualität bislang im Internet publiziert? Diesen Fragen geht dieser Band nach, der dem bislang noch wenig erforschten Bereich der Literaturvermittlung im Internet gewidmet ist.

Die hier präsentierten Ergebnisse wurden im Rahmen eines vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Projekts am Innsbrucker Zeitungsarchiv (IZA) der Universität Innsbruck erarbeitet, das die Dokumentation und Archivierung von digitalen Literaturmagazinen zum Ziel hatte. Der vorliegende Band dokumentiert die Vorgangsweise des Projekts und bietet damit eine transparente Grundlage für ähnliche Archivierungsprojekte.

Neben wissenschaftlichen Teilanalysen zu Form, Entwicklung und inhaltlichen Merkmalen digitaler Literaturprojekte im Vergleich zu den traditionellen Printformen dient der Band als Handbuch, das grundlegende Informationen zu einer repräsentativen Auswahl von Literaturmagazinen im deutschsprachigen Internet bietet, wobei unter “Literaturmagazinen” sowohl Autor:innenblogs ebenso Beachtung finden wie die Homepages einzelner Autor:innen .

Wir sind in|ad|ae|qu|at in hohem Masse neugierig auf die Sammlung von Thesen zum Status Quo der – regelmässig als Feindbild aus dem Fundus geholten – Blogliteratur , welches keineswegs “nur” – wie oft behauptet – sich keineswegs “nur” auf experimentelle Verfahren beschränkt , sondern wie jede andere Literatur an jedem anderen Ort auch zunächst dem gesetzten Schreibziel folgt : “Digitale Literaturmagazine” setzt damit aus theoretischer Sicht sowie in pragmatischen Ansätzen dort fort , wo der von Renate Giacomuzzi mitherausgegebene Tagungsband “Digitale Literaturvermittlung : Praxis , Forschung und Archivierung” viele Fragezeichen und ein ungewöhnlich hohes Problembewusstsein hinterliess .

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DIE AUTORIN
Renate Giacomuzzi (geboren 1958), Mitarbeiterin des IZA (Innsbrucker Zeitungsarchiv) und hauptverantwortliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts DILIMAG (Digitale Literaturmagazine). 1977 bis 1984 Studium der Komparatistik/Slawistik/Germanistik in Innsbruck. 1984 Promotion. 1986 bis 2005 Visiting, Assistant und Associated Professor an der Tokio University of Foreign Studies, der Hitotsubashi University und der Nihon University in Tokio. Veröffentlichungen zu: Imagologie, Rezeptionsforschung, Literatur und Neue Medien.

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KLANGAPPARAT

Und unaufhaltsam strebt das von in|ad|ae|qu|at notorisch geschätzte Netlabel broque auf sein erstes Hundert zu : mit “the atlantic machine” des seit Mitte der 1990er Jahre mit Unterbrechungen kooperierenden Duos Auto-Pilot ( Adrian Collier und Shaun Herbert ) steht der Zähler auf 082 , was heisst , dass das runde Hundert in etwa 18 Monaten erreicht sein wird . Die Release ist eher introviert , mischt Soundscapes in durchaus tanzbares Material und vice versa : Gerade aber diesem Hybriden begegnet man wohl nicht so oft -

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