Alte Schmiede Neu

Dokumentation Alte Schmiede wohin ?

Die “Alte Schmiede” ist seit mehr als 30 Jahren eines der produktivsten literarischen Veranstaltungshäuser Wiens. In bislang 4.650 öffentlichen, frei zugänglichen Veranstaltungen haben mehr als 3.000 AutorInnen aus 80 Ländern ihre Arbeiten vorgetragen.

Im vergangenen halben Jahr wurde das beliebte Kulturhaus in der Schönlaterngasse 9 großzügig umgebaut und adaptiert; nach einer umbaubedingten längeren Sommerpause startet die “Alte Schmiede” nun in eine neue Saison.

Im Zuge der Adaptierung entstand im Kellergeschoss ein modern ausgestatteter und atmosphärisch optimierter Veranstaltungsraum mit vergrößerter Publikumsfläche. Das neue “Literarische Quartier” hat ein doppelt so großes Fassungsvermögen und bietet nunmehr Platz für 200 Gäste. Außerdem wurde ein neuer Eingang geschaffen, sodass die BesucherInnen alle Teile der Kultureinrichtung – Schmiedewerkstatt, Galerie der Literaturzeitschriften, Literarisches Quartier/ Musikwerkstatt, Büros – direkt von der Straße betreten können. Insgesamt verfügt der Kunstverein Wien nun über 500 Quadratmeter Veranstaltungs- und Bürofläche, die eine ganztägige Bespielung des Hauses ermöglichen.

“Die Alte Schmiede ist eine der wichtigsten Einrichtungen für die Vermittlung von zeitgenössischer Literatur, Kunst und Musik im Herzen Wiens. Nach dem Umbau ist das beliebte Veranstaltungshaus, das auch als ‘intellektuelles Wohnzimmer Wiens’ bekannt ist, für die Zukunft bestens gerüstet”, erklärte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny am 1. Oktober bei der Präsentation der neuen Räumlichkeiten in der Schönlaterngasse 9.

“Nach einer sechsmonatigen Umbauphase verfügt die ‘Alte Schmiede Neu’ nunmehr über einen modernen, größeren und technisch optimierten Veranstaltungsraum im Kellergeschoss des Gebäudes sowie weitere Veranstaltungs- und Büroflächen, die eine ganztägige Bespielung des Hauses ermöglichen”, freut sich auch der Geschäftsführer des Betreibers “Kunstverein Wien” Walter Famler.

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Hauptverband des österreichischen Buchhandels , 1. 10. 2010

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