Geboren 1944 in Bad Hall/Oberösterreich, studierte Slawistik und osteuropäische Geschichte in Wien. 1972 bis 1982 geschäftsführender Redakteur bei der kulturpolitischen Monatszeitschrift Wiener Tagebuch; 1982 bis 1987 freiberuflicher Journalist und Übersetzer; 1987 bis 1998 Korrespondent des Spiegel in Wien und in Warschau; seit 1998 freier Autor und Übersetzer (unter anderen von Ryszard Kapuscinski, Wilhelm Dichter und Henryk Grynberg).
Veröffentlichungen u.a.: Nach Galizien. Von Chassiden, Huzulen, Polen und Ruthenen. (Wien 1984); Des Lebens Lauf. Jüdische Familien-Bilder aus Zwischeneuropa. (1987); Das reiche Land der armen Leute. Literarische Wanderungen durch Galizien (Hg. mit Karl-Markus Gauß 1992); Galizien. Eine Reise durch die verschwundene Welt Ostgaliziens und der Bukowina. (2001); Anklage Vatermord. Der Fall Philipp Halsmann. (2002); Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater. (2004); Warum wurden die Stanislaws erschossen? Reportagen (2008).
Reiseprojekt mitSprache unterwegs
Reiseziel: Lódz, Auschwitz, Burgenland
Stichworte: Roma, Deportationen, Nachbarschaft, Erinnerungsarbeit
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