Archive for the 'bullshit' Category

MICRO | -NOTE | -QUOTE : taz tippt auf “Physiognomik”



czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-Dass wir uns alle mal in den Fallen der Fremdwörter verfangen : Selbstredend verständlich und verzeihlich .

Wie aber die taz gestern dem armen Michael Phelps “Große Hände und Füße” in die “Physiognomie” operierte , blieb nicht ohne surrealistischen Reiz .

taz phelps 2008 08 14 zitat

Johann Caspar Lavater , der grosse Propagandist der Physiognomik im 18. Jahrhundert , hätte sich über die schliessliche Ausweitung seiner Partikular’wissenschaft’ auf die physiologische | konstitutionelle Morphologie sehr gefreut .

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Brodelnde Blog- Bubble : Deutschland , ein Sommermärchen



||| SAME PROCEDURE AS EVERY … | DIE BETA- BLOGGER - EIN HISTORISCHES DRAMA | SYNOPSIS | LETZTE FRAGE - LETZE ANTWORT | KLANGAPPARAT

SAME PROCEDURE AS EVERY …

czz blog bubble Es kam , wie es kommen musste : Der Berg kreisste und gebar eine Laus , designt und designiert dazu , möglichst Vielen über die Leber zu laufen . In schöner Regelmässigkeit sichern sich Mainstream- Medien wie die FAZ , die SZ oder “DER SPIEGEL” Tausende erboste Klicks auf ihre Internet- Seiten , indem sie ein paar Flocken des Zaubermittels “Beleidigung” in den Tümpel der Blogosphäre streuen . Prompt erfolgt unisono der Chor der brüskierten Blogger , dicht gefolgt vom Diskant Derer , die es immer schon gewusst haben wollen .

Da dies ungefähr alle Vierteljahre einmal geschieht , ist der Ablauf solcher “Debatten” hinlänglich bekannt . Gleichwohl werden anhand des allgemeinen Rührens im diesmal vorzüglich dünnen Süppchen des “SPIEGEL” die Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie selbst sogenannt “etablierter” Medien wünschenswert transparent . Desgleichen erklingt als bedenkenswertes Leitmotiv der Ausdruck eines allgemeiner werdenden Unbehagens an jenen Charts und Rankings an , welche - die Verlinkungsdichte registrierend - die “Alpha-” ( sprich Gross- ) Blogger von den “Beta”- Existenzen scheiden . Einen guten Überblick über die “Deutschen Blogcharts” und Konsorten gibt Oliver Gassner in “Telepolis” : Blogs lesen statt Blogs hauen .

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DIE BETA- BLOGGER - EIN HISTORISCHES DRAMA

czz blog bubbleRegieanweisung : Zitierte Blogs und Namen erscheinen in diesem Kontext als Positionen wurden in keiner Weise dazu aufgeführt , die sich dahinter befindlichen Personen zu desavouieren . Zu lesen und zu betrachten als angewandte Einführung in die Typen und Thesen deutscher Blog- Debatten .

Diesmal war es - und wir behandeln hier mit bewusstem Verzug ein in Wochenfrist bereits historisch gewordenes Drama - “DER SPIEGEL” , welcher den ersten Stein warf . Mitten ins Sommerloch und so begann sofort zu brodeln im Blogger- Biotop . - - - Same procedure as every …

DER SPIEGEL , 20. 7. | SpOn , 21. 7. : Die Beta- Blogger

Deutsche Online-Schreiber haben ein Problem entdeckt: sich selbst. Im Vergleich zu ihren US-Kollegen fehlt es ihnen an Macht und Bedeutung, um die öffentliche Debatte mitzubestimmen. Die meisten sind unpolitisch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.

( … ) Schätzungsweise 500.000 deutschsprachige Blogs gibt es. Die meisten sind sanft entschlafene Karteileichen. Rund 200.000 sind aktiv. Das klingt nach viel. Doch global gesehen sind die Deutschen Blog-Muffel. Nur etwa jeder fünfte Deutsche liest sie überhaupt jemals. In den USA und Japan ist es jeder Dritte. In Südkorea und den Niederlanden tun es 40 Prozent der Bevölkerung. (… ) Politische Blogs sind in Deutschland so gut wie nicht vorhanden. Als sich der US-Journalist Sean Sinico während des Bundestagswahlkampfes 2005 in der deutschen Blogosphäre umtat, war sein Urteil vernichtend. Was er sah, waren für ihn “baby steps”. An dem Befund hat sich nicht viel geändert - glaubt man in der Szene selbst.

Die Welt ist Scheisse ( Achim Meißner ) , 20. 7. : Blogs funktionieren nicht, weil …

Irgendwie ist mein Interesse für die Frage “Funktioniere ich bzw. als Blogger” nicht wirklich vorhanden. Die Deutsche Blogosphäre ist die Verlinkungsphäre einer Linkliste, die sowas von typisch Deutsch ist, dass man durchaus müde drüber lächeln muss. Die “Deutschen Blogcharts” als Messinstrument der Relevanz von Blogs zu verwenden, ist, ja, hm, schlicht lächerlich. Aus dieser Kleingeisteratmosphäre entwickelte sich dann wohl auch die Aufteilung der Blogs in A, B und C-Blogger. Das ist sowas von Vereinsmeierei, köstlich. Es fehlt nur noch der Deutsche Blograt e.V., dann wäre das groteske Dutzend sicherlich voll.

Warum funktioniert hier in Deutschland dennoch die Blogosphäre nicht? In anderen Ländern gibt es ja auch eine funktionierende, also geldverdienende, Bloglandschaft? Allein schon die Annahme, etwas funktioniert nur dann, wenn Geld verdient wird, lässt tief blicken. Geld, Geld, Geld, ist ja der Gradmesser des Menschsein schlechthin. ( …) Das Geplapper der sog. A-Blogger wird mit 100% Sicherheit garantiert nicht zu so hohen Verlinkungszahlen führen, wie diese Charts es vermuten lassen. Konsequenter Weise kann man sogar davon ausgehen, dass 99% der Listen-A-Blogs mit gefakten Verlinkungen arbeiten. Man hat ja was zu verlieren…tss…

F!XMBR ( Christian Sickendieck ) , 20. 7. : Ich muss mich vielleicht korrigieren - Blogs scheinen doch zu funktionieren

[ Vorspiel mit Blick auf ein unmittelbar vorangegangenes Debattentheater : Warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren , 18. 7. - Eine Replik auf des Don Dahlmanns ( seines Zeichens WELT- Blogger , Ex- Edelfeder des eben unsanft in die ewigen Jagdgründe eingegangenen "Literatur"- Design- Magazinchens "mindestenshaltbar" u. v. a. m. ) Klage über die Impotenz deutscher Blogs sowohl hinsichtlich des politischen Impacts als auch der Monetarisierung ]

Der SPIEGEL hat panische Angst, panische Angst vor Bloggern. Und das nicht zu Unrecht. ( … ) Der Artikel der SPIEGEL-Redakteure Markus Brauck, Frank Hornig und Isabell Hülsen zeigt den SPIEGEL der heutigen Zeit. Lächerlich, es wird Meinungsmache betrieben. Journalisten, die zufällig eine Weblogsoftware aufgesetzt haben - Niggemeier und Broder - müssen dafür herhalten, um zu zeigen, was für ein Niveau auf deutschen Blogs herrscht. ( … ) Die sogenannten Journalisten beweisen mit großen Enthusiasmus warum Journalismus in Deutschland nicht mehr funktioniert. ( …. ) Ich stell mir wirklich die Frage, ob Blogs nicht doch funktionieren. Wenn diese panische Artikel im SPIEGEL erscheint, scheinen Blogs doch wahrgenommen zu werden. Der Spiegelfechter wird als große Gefahr angesehen. Und - er zeigt die wahre Qualität des heutigen Journalismus. Erbärmlich.

czz blog bubbleDer Spiegelfechter ( Jens Berger ) , 21. 7. : Beta- Journalisten und Beta- Blogger

Der SPIEGEL hat in seiner jüngsten Print-Ausgabe ein “neues“ Phänomen entdeckt – Deutschlands Politblogger, international nur Zweite Liga und “unpolitsch und rechthaberisch, selbstbezogen und unprofessionell.“ Aber immerhin doch so unwichtig, dass man ihnen drei Seiten widmen muss, denn die gefühlte Bedrohung durch den Bürgerjournalismus ist eine Entwicklung, die den deutschen Beta-Journalisten in seinem Selbstverständnis berührt. ( … )

Die deutsche Politblogszene steckt noch in den Kinderschuhen, aber auch Kinder entwachsen irgendwann ihren Schuhen. Während die „klassischen Medien“ vor zwanzig Jahren noch eine große Glaubwürdigkeit beim Leser genossen, so gehört dies mittlerweile der Geschichte an. Seit seiner neoliberalen Wende ist der SPIEGEL bei wirtschaftspolitischen Themen in etwa so glaubwürdig, wie die Apothekenumschau bei Gesundheitsthemen. Wenn man seine eigenen Fehler sieht, kann man sie abschalten – das Problem an den “Mainstreammedien“ ist allerdings, dass sie ihre eigenen Fehler nicht sehen und Kritik als “Freaktum“ abtun. In einem Gespräch über dieses Thema sagte Michael Rutz – Chefredakteur beim “Rheinischen Merkur“ – dem Autor, sein Blatt kommentiere aktuelle Themen stets objektiv. Im journalistischen Kontext ist ein Kommentar allerdings per Definition “die persönliche Meinung des Autors“ und kann bestenfalls zu einem “objektiven“ Bild beim Leser beitragen, aber nie selbst “objektiv“ sein. Diese “unfreiwillige“ Offenbarung des Selbstbildnisses des deutschen Journalismus, illustriert die Kernaufgabe von Blogs.

Indiskretion Ehrensache ( Thomas Knüwer ) , 22. 7. : Der erschreckende Misserfolg von Spiegel Online

Es wird Zeit für eine Rechnung. 89.1 Millionen Besucher hatte Spiegel Online laut der Messung der IVW im Juni. Damit ist die Seite Marktführer unter den Nachrichten-Angeboten im deutschen Internet. Ein Blick in das Impressum zeigt, wie hoch der personelle Aufwand ist, um diese Position zu erreichen. So ich richtig gezählt habe, schreiben für Spiegel Online 87 feste journalistische Kräfte sowie 28 freie Autoren. Hinzu kommen zehn graphische und technische Kräfte. 125 Spiegelonlineraner, also. Das macht pro Mitarbeiter eine monatliche Besucherzahl von rund 712.800, was pro Tag 23.760 macht. Allerdings: Nicht eingerechnet ist dabei die Print-Redaktion des “Spiegel” als Inhaltelieferant.

Das klingt nach viel, ist aber erschreckend wenig. ( … ) Noch dramatischer fällt der Vergleich mit Jens Matheuszik, dem Pottblogger aus. Mit einer Stunde Arbeit pro Tag bringt er es auf 2000 Besucher. Macht 60.000 Besucher monatlich mit einem Arbeitseinsatz von 30 Stunden. Wäre Matheuszik Spiegel-Online-Mitarbeiter, würde er mehr Leser erreichen als seine Kollegen.

Auch der Blick in die USA macht deutlich, wie wenig Gewicht Spiegel Online hat. Das monothematisch auf Wirtschaft aufgebaute Angebot des “Wall Street Journal” erreichte im Juni doppelt so viele Leser wie Spiegel Online. Und: Die rund drei Millionen Besucher täglich bedeuten, dass nicht einmal vier Prozent der Deutschen die führenden Nachrichten-Seite des Landes täglich nutzen.

medienlese ( Klaus Jarchow ) , 23. 7. : Es ist doch zu albern !

Da verfasst ein missgelauntes Spiegel-Trio ein dreiseitiges Elaborat über die Armutsästhetik in den klapprigen Fischerhütten “deutscher Online-Schreiber”, vergleicht ihr proletarisches Ambiente mit den blankpolierten Glaspalästen deutscher Offline-Schreiber, aber auch mit den inkommensurablen Wolkenkratzern amerikanischer Spitzenblogger. Das Trio der Spiegleins stellt uns dann sogar einige dieser darbenden ‘Blogger’ in persona vor, die natürlich genau das nicht können sollen, was die professionellen Mitglieder der Journalistenzunft täglich so akkurat beherrschen - und am Ende erweist es sich, dass sämtliche Beteiligte in diesem redaktionellen Kasperltheater allesamt auch wiederum nur Journalisten gewesen sind.

Regieanweisung : Während sich die Debatte in Hunderten Kommentaren und Abschriften weiterspinnt , senkt sich langsam der Vorhang .

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SYNOPSIS

czz blog bubbleDass “Blog” nicht gleich “Blog” ist , dürfte gerade auf dieser in|ad|ae|qu|aten “Beta”- Seite hiermit hinreichend demonstriert worden sein . Dessenungeachtet zitierten wir als zusammenfassende Handreichung die kleine Blog- Typologie , die der schon erwähnte Oliver Gassner in “Telepolis” zusammengetragen hat . ( Wobei wir uns die Anmerkung , dass TP nach verschiedenen Erweiterungen des Autorenpools cum grano salis zu geniessen sei , in diesem Fall sparen . - in|ad|ae|qu|at haben wir uns redaktionell gestattet , Schreibfehler stillschweigend zu korrigieren sowie relativierende Links einzufügen . ]

Blogs und Blogs und ihre Unterschiede. Ich sehe mehrere Tendenzen:

  • ‘Klassische’ Medien, die Blogs in ihren Mix integrieren. nennen wir mal Handelsblatt und TAZ als Beispiele.
  • Medien, die neue und eigene Plattformen aufsetzen. Sagen wir: “Der Westen” von der WAZ-Gruppe und Germanblogs von Holtzbrinck (leben die noch? - Disclosure: Ich hab da mal geschrieben.)
  • Blogplattformen, die sich als Verlag strukturieren, was grob heißt, dass es eine thematisch-redaktionelle Steuerung und eine Anzeigenakquise gibt und dass die Blogger aufwandsabhängig bezahlt werden. Beispiele: Der abgebrochene Versuch der Spreeblick KG -was dann in den Anzeigenvermarkter Adical / Adnation mündete -, die Blogwerk AG (D: wo ich auch schreibe) und eine ganze Reihe von US-Vorbildern. voran die Techcrunch-Familie.
  • Einzelblogs als Fulltime-Job in Abhängigkeit von einem oder einer kleinen Zahl von Auftraggebern/Finanziers, Paradigma: “deutsche startups
  • Einzelblogs mit vielen Besuchern, die Anzeigeneinnahmen haben, aber oft nicht Fulltime-Job sind. Also das Spektrum von Basic Thinking (D: mit Robert kooperiere ich geschäftlich) über wirres und andere Blogs aus den deutschen Top 100.
  • Die große und überwiegende Masse an Privatblogs, meist werbefrei und manchmal aus guten Grund ohne Impressum.

(Die Pseudoblogs der SEOs lassen wir hier mal außen vor, das ist der Dschungel.)

Etwa in diesem Spektrum dürfte sich auch verteilen, wie “redaktionell” oder “journalistisch” in dem Blog agiert wird oder wie sehr Rücksichten sowohl auf Publikum (was den Blogger angeht) als auch auf Werbetreibende (was eher den Verlagsaspekt berührt) in die Mitte oder an den Rand rücken.

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LETZTE FRAGE - LETZE ANTWORT

F : “Und was hat in|ad|ae|qu|at als unabhängige Literatur- und Kunstseite mit obgenannten Themen , Typen und Tendenzen zu tun ?”
A : “Field Recording .”

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EDIT

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KLANGAPPARAT

Nervös und schwebend atmosphärisch : Die Vokabeln , welche sich sonst als antipdoische Attribute zur Charakteristik von Sounds anbieten czz-hoerempfehlungwürden , fliessen unter Fusharas ( MySpace ) flinken Fingern zusammen : Als Teil drei unseres Mini- Portraits des bemerkenswer straighten Hamburger Netlabel plainaudio präsentieren wir den jungen Londoner Debütanten mit seiner “Rising“- EP : Nach all den schwierigen Blog- Schlieren ein eminent erhebenendes perkussives Reinigungsrtual ! - CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Rising | 02. Irrational Act | 03. Symbol Of State |||

BLOG 4 BURMA : Apology to the Network’s Members : PC Blackout



||| Blood , sweat & tears … came over in|ad|ae|qu|ats plan , when attempting to prepare it’s B4B- Contribution on Saturday .

icon brokenWith a little help of my technical underdeveloped Alter Ego , I produced a short- circuit not only in the entire apartment , but also within the power pack of my PC .

Exiled from all my notes and drafts , I am verry sorry not to be able to write the due article this weekend : I hope we’ll be able to fix the system until monday .

Call it friendliy “force majeure” or call it “pure awkwardness” : Anyway . in|ad|ae|qu|at on Burma will be back within a few days . “Hasta la Vista” , so to say …

Thanks for understanding - |||

Update April 6th

icon emercency stopApparently , mess & trouble with personal data- processing devices represent a set of sorrows , many people can relate to .

icon machine start automatically

Thanxalot for patience , compassion and understanding , Friends !

 

After replacing the burnt power- pack we may signal “ALL- CLEAR” …

… hoping , tha we’ll prove able keepin’ up textually with the restored scope of technical capacities . |||

For the record | LINGO 07 / II : Suchwörter | Wunsch ( w ) Orte | popular search terms



||| SUCHWÖRTER , WUNSCH( w )ORTE | “ZEITGEIST” , GEFILTERT | SHIFTING FOCUS | 2007 YEAR- END ZEITGEIST : KONKRET | TIPPFEHLER & TIPP- EX ON X- RATED | FRAGEN LESENDER SINNSUCHER : WHO WHAT HOW | ALTERNATIVE : WIKIA SEARCH ? | KLANGAPPARAT | LINKS

SUCHWÖRTER , WUNSCH( w )ORTE

lingo quadrant copyright zintzen Alle Jahre wieder kehren die Jahresend- Statistiken der Suchmaschinen- Riesen Google und Yahoo , alle Jahre wieder werden die dort ausgegebenen Listen ebenso von den sog. Mainstream Media wie von Bloggern wiedergegeben . Die alte Journalistenregel “Namen sind Nachrichten” legitimiert eine - abgesehen von mehr oder weniger launigen Kommentaren - weitgehend unkritische Praxis reiner Listen- Abschreiberei : Irgendwas wird’s schon bedeuten . Im Zweifelsfall haben wir unsere Informations”Pflicht getan” . Fern davon , die rein numerische Frequenz von Suchwort- Abfragen anzuzeigen , begegnen die ZEITGEIST- Listen zweifellos dem Wunsch nach einem Blueprint gesellschaftlicher Tendenzen und Trends . Darin ähneln sie allen Listen , Best Ofs , Jahresrückblicken etc. .

Zwei interessante Ziffern am Rande : Eben hat Nielsen Netratings ( Empfehlung ! Auch zur Suche ! ) vergleichende Statistiken zu den bekanntesten Search Engines publiziert : Im November 07 wurden in den USA 4.253.794 Google- Suchläufe ( Yahoo : 1.317919 ) durchgeführt , das sind 57,7% ( Yahoo : 17,9% ) aller Abfragen , pro User durchschnittlich 40,8 ( 23,7 ) . Würde man dies brutal mal 12 nehmen ( abzüglich von Ferien , Feiertagen - zuzüglich von punktuellen , Traffic- generierenden “Impulsen” wie dem Virginia Tech massacre @ Blacksburg , April ) käme man über den Daumen gepeilt auf die Gesamtanzahl der Suchläufe der beiden Marktführer . |||

“ZEITGEIST” , GEFILTERT

lingo quadrant copyright zintzenNach längerem Suchen fanden wir @ Giga Omni Media ( gigaom ) einen Blogkommentar zum Google- Year- End Zeitgeist 2006 , welcher auf die - freundlich formuliert - “Relativität” des angeblich “most searched for” Begriffe verweist :

Google posted to its official blog to better explain its year-end Zeitgest search list. The description originally given when the list was released last week was irresponsibly sloppy, leading many to label it as the search engine’s most popular searches of the year.

The ranking was actually compiled using a combination of growth and traffic, and edited to remove common and offensive search terms. So basically, it meant next to nothing, especially while it was lacking an explanation of the methodology.

Die “methodologische” Sprachregelung lautete anno 2006 im Official Google- Blog wie folgt :

The Zeitgeist is “the spirit of time.” This is why when we come up with the lists of top searches on Google.com for 2006, we do not simply retrieve the most frequently-searched terms for the period — the truth is, they don’t change that much from year to year. This list would be predominated by very generic searches, such as “ebay”, “dictionary”, “yellow pages,” “games,” “maps” — and of course, a number of X-rated keywords. These are constants, and although unquestionably popular, we don’t think they actually define the Zeitgeist.

Also Quantität minus Keywords der üblichen Verdächtigen und in Diffentialdiagnose zum Vorjahr ? ( Von den jeweils nationalen und / oder politischen Filtern sei hier gar nicht die Rede … ) - Im offiziellen Fanfarenstoss zum ZEITGEIST 07 klingt das freilich anders ( und wird in genau dieser Form von Tausenden Copy- and Pastern wiederholt ) :

Every year we put out the Year-End Zeitgeist, a look at the most popular and fastest-rising search terms in hopes of telling us something about what’s been on our (collective) mind. ( … ) Yes, 2007 was a big year for U.S. politics, and, of course, there were several peaks coinciding with the indiscretions of a few starlets — but what I found particularly interesting were some of the timeless themes that surfaced: what is love, who is god and how to kiss, to name a few. No matter how much changes over time, these questions seem to be constant .

Das fisht for sympathy , freilich . Kühler und wasserdicht klingen die seeehr allgemein gehaltenen Nullsätze auf der Presseseite ( Zeitgeist Home ) :

Pulling together interesting search trends and patterns requires both computing power and human power too. Search statistics are automatically generated based on the billions of searches conducted on Google. With some help from humans, and a pigeon or two when they have time, these statistics and trends make their way from the depths of Google’s hard drives to become the Google Zeitgeist findings. [ Anm . czz : Pigeonrank , bitte übernehmen ! ]

We should note that in compiling these Zeitgeist lists, no individual searcher’s information is available or accessible to us. What you see here is a cumulative snapshot of interesting queries people are asking – over time, within country domains, and some on Google.com – that perhaps reveal a bit of the human condition . We appreciate the contribution everyone who searches on Google makes to these fascinating bits of information. |||

SHIFTING FOCUS

lingo quadrant copyright zintzenDer Fokus schwenkte - wie man sieht - fort von einem “Discours de la Methode” und hin zum ( betont palliativ formulierten ) Thema der problematischen “privacy ” . Immerhin wird uns mit der dezent angedeuteten Offenbarung ( “reveal a bit of the human condition” ) ein Erkenntnisversprechen hinsichtlich der “Condition humaine” nahe gelegt … Wer wollte sich solcher Einsicht verschliessen ? - Lesenswerte Überlegungen plus hilfreiche Literaturhinweise zum Thema “Studien Suchverhalten Suchmaschinen” lieferte das SEO- Marketing Blog ( UT “googeln bis der Arzt kommt” ) bereits im Mai vorigen Jahres …. und mithin ein exzellentes Blog- Exempel für die Nachhaltigkeit guter Recherche .

O- Ton Google ( press Zeitgeist 07 ) :

We’re bidding adieu to 2007 with a look back at the breaking news, the big events and the must-have gadgets that captivated us this year (give or take a few weeks; we compile this list by early December). To get a glimpse of what’s been on our collective consciousness, we mined billions of search queries to discover what sorts of things rose to the top. We encourage you to check out our findings to see if you, too, reflect the zeitgeist — the spirit of the times.

Was - abzüglich aller politischen Filter , xxx- Rated Contents und Firmenausschlüsse - als angeblich MOST WANTED übrig blieb , ersehe man selber , nach Nationen geordnet : dort allerdings nur nach Monaten aufgeschlüsselt und , by the the way : THERE ARE NO STATS FOR AUSTRIA & FRANCE ! |||

2007 YEAR- END ZEITGEIST : KONKRET

lingo quadrant copyright zintzen Fastest Rising ( U.S. ) : 1. iphone | 2. webkinz | 3. tmz …
Fastest Rising ( global ) : 1. iphone | 2. badoo | 3. facebook …
Fastest Falling ( global ) : 1. world cup | 2. mozart | 3. fifa …

    Für Deutschland können wir derzeit keine Google- Originalseite eruieren , die in diversen Artikeln zitierten Listen berufen sich sämtlich auf Agenturmeldungen ( ! ) .

    • Beliebtste Suchanfragen 2007 ( via PC- Welt ) : 1. Routenplaner | 2. Telefonbuch | 3. Wetter …
    • Raschest angewachsene Suchanfragen 2007 : 1. SchülerVZ | 2. StudiVZ | 3. Lokalisten … |||

    TIPPFEHLER & TIPP- EX ON X- RATED

    lingo quadrant copyright zintzenDer “Stern” weiss mehr über BEST OF Google UND Yahoo , bemerkenswert ist die Listung der häufigsten Tippfehler ( “Rutenplaner” , “Goggle” , “Ebey” , “onlein spiele” ) sowie der explizite Hinweis auf den impliziten Ausschluss des Explziten :

    Wirklich identisch mit den Interessen der Deutschen sind die Top-Suchlisten jedoch nicht. Wie bereits im Vorjahr haben Google und Co. die Top-Ten-Listen auf Erotik-Suchworte gefiltert. Nach Angaben der Wissenschaftlerin Nadine Schmidt-Mänz vom Institut für Entscheidungstheorie und Unternehmensforschung der Universität Karlsruhe haben die Deutschen ganz andere Suchvorlieben.

    Nach den Ergebnissen ihrer Promotion zum Thema Suchverhalten im Web sei Erotik ein Dauerbrenner-Thema. Demnach lägen vor allem die Suchwörter “Sex”, “Porno” und “Girls” weit vorne. Die Wissenschaftlerin hatte für ihre Untersuchung Suchmaschinen wie Fireball, Lycos und MetaGer überprüft. Stefan Keuchel, Sprecher von Google Deutschland, hatte bereits im letzten Jahr die Filterung von Erotik-Wörtern aus den Top-Listen eingeräumt. |||

    FRAGEN LESENDER SINNSUCHER : WHO WHAT HOW

    lingo quadrant copyright zintzenDatenkrake hin , Google- Bashing her . Die Kategorie TOP OF MIND im Rahmen der ZEITGEIST- Aufbereitung entbehrt nicht einer gewissen Eigentlichkeit :

    Who is… 1. who is god | 2. who is who | 3. who is lookup | 4. who is jesus | 5. who is it | 6. who is buckethead | 7. who is calling | 8. who is keppler | 9. who is this | 10. who is satan
    What is… 1. what is love | 2. what is autism | 3. what is rss …
    How to… 1. how to kiss | 2. how to draw | 3. how to knit … |||

      ALTERNATIVE : WIKIA SEARCH ?

      lingo quadrant copyright zintzenAm Tag Eins nach Launch der Alpha- Version von WIKIA SEARCH gibt’s natürlich noch keine ( publizierten ) Besten oder Top of the Pops . Viele haben’s ausprobiert und waren … für’s Erste mal heftig desillusioniert . Folgt abschliessend ein Schnelldurchlauf der Titel von Reaktionen innerhalb von 24 Stunden : Wikia Search noch keine Konkurrenz für Google ( news ch ) | Wikia Search Launches in Alpha , Slammed with Bad Reviews ( searchviews ) | The Spare Design of Wikia Search ( Business Week ) | Google You’re OK : Wikia Search Sucks ! ( Profit Baron ) etc. - Do you know now , what I mean ? |||

      KLANGAPPARAT

      Leicht Sixties , leicht jazzy , aber doch Lounge- tauglich und adrett atmosphärisch , gewährt uns Andromeda Island einige Etüden in Sachen Positive Thinking . Echt und E- Piano , Synthie- Schleifen und …. man staunt : In diesem Kontext eher seltene Tenorsax- Bögen . Funk Bass , czz hörempfehlungDub und downbeat , alles dran , aber zart und sacht angebracht : BlueRisingSun ist bereits die dritte Release des Rheinländers Thorsten Jungbluth @ sofasound [ sof011 ] . Wir wollen , der in|ad|ae|qu|aten Tradition folgend , hier bei des Meisters instrumentalem Instrumentarium bleiben . Gleichwohl seien die Female Singer- Projekte Voyce B , S.A.M. Dew und Felicia Alexa nicht unterschlagen . Gehört wohl zum Geschäft , wie das Frauenbrustbild aufs Hörbuch- Zeitschriften- Cover ! - CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Terra Ticket | 02. Gemini Base | 03. Funky Evening | 04. Unterstadt | 05. Jade Mond | 06. Garden Galactica | 07. Westerianer |||

      LINKS

      IN GUTER VERFASSUNG ? | Wenn - Dann



      ||| GUTER VERFASSUNG ? | WENN ( 1 ) | WENN ( 2 ) | WENN ( 3 ) |WENN ( 4 ) |WENN ( 5 ) | WENN ( 6 ) |WENN ( 7 ) | WENN ( 8 ) | DANN ( 1 ) | WENN ( 9 ) | DANN ( 2 ) | LINKS : VERFASSUNGSKLAGE | “GRUNDRECHT AUF INFORMATIONSFREIHEIT” | MERKEL GRENZT | FAZ- KAMPAGNEN | ÖR RUNDFUNKSTAATSVERTRAG | WIE IMMER : PRINT VS BLOG |||

      GUTER VERFASSUNG ?

      Ob wir in guter Verfassung sind ? - Danke der Nachfrage . Man hat da so seine Zweifel . - Während ( bislang ) 13.000 deutsche Bürger vor dem Bundesverfassungsgericht Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zur Vorrats - Verrats- Daten- Speicherung einkommen , fordert die stimm freudige SPD nun plötzlich volltönend die verfassungsmässige Festschreibung des Grundrechts auf Information. |||

      picto TV pubWENN ( 1 )

      Wenn die Öffentlich- rechtlichen Sender sich nur daran halten wollten , die Grundversorgung der Bevölkerung mit Informationen zu garantieren . Dann wird das grundsätzlich akzeptiert . Sollen halt Qualität machen , die dort , und Quote obendrein . So lange sie freilich hübsch fein aus dem Radioapparat schallen oder den neu angeschafften Flatscreen bespielen . Wie kakophonisch erhoben sich Zeter und Mordio , als die ÖR ankündigten , ihre Programme ( “Angebote” ) fortan ins Netz auszuweiten . Sämtliche Blätter rauschten Sturm : Der vom Steuern- und Gebührenzahler ( überteuert ) alimentierte “Staatsfunk” könnte doch den Knabenmorgen der Zeitungszukunft im Netz verderben . |||

      picto TV pubWENN ( 2 )

      Wenn man angesichts der weit verbreiteten politischen Interventionitis auch allzu leicht vergisst , dass die ÖR- Medienanstalten kein “Staatsfunk” sind , möchte man sich doch noch einmal kurz zurück an jene Zeit erinnern , da “Radio” synonym mit “Volksempfänger” war . - Wird man nun , da die Bundeskanzlerin höchstselbst ARD und ZDF in ihre ( Online- ) Schranken verwies , wieder vom “Staatsfunk” zu reden haben ? |||

      picto TV pubWENN ( 3 )

      Wenn dieser Reglementierung statt gegeben wird , wird einmal wieder jener Kampagnenjournalismus gesiegt haben , den speziell die FAZ seit Monaten betreibt . Getarnt zunächst unter der “bürgernahen” Agenda , die unzarten Methoden der GEZ- Eintreiber aufzuzeigen , polemisiert das Blatt seither in stetig steigender Frequenz gegen die Online- Pläne der Sender . Den Vogel schoss freilich Michael Hanfeld am Freitag voriger Woche ab , als seine Vermeldung des Merkel’schen Machtworts - in blauem Kasten - den triumphierenden FAZ NET- Aufmacher gab . Eben noch rechtzeitig , den Update des Online- Designs ( sprich : “Relaunch” ) des Blattes vorzubereiten . |||

      picto TV pubWENN ( 4 )

      Wenn bei den Online- Offerten der ÖR- Anstalten die rechte Hand oft nicht weiss , was die linke unterlässt , liegt dies - wie wird anhand ORF- ON mehrmals dokumentierten - an einer eigentümlich eingeschränkten Kommunikationskompetenz im Internen . Auch gilt die Arroganz dieser Elefanten als legendär . Hier gäbe es dezidiert Kritik- und Handlungsbedarf . Nicht minder liegt hinsichtlich der Verseuchung von Form und Content mit Werbung liegt Etliches im Argen . Wer aber , liebes Print mit deinen “Redaktionellen Beilagen” , deinem versteckten und offenen PAID CONNTENT , werfe da den ersten Stein ? |||

      picto TV pubWENN ( 5 )

      Wenn als gesichtert und common sense gilt , dass die Zukunft journalistischer Printprodukte im Bi- , Tri- bis x- Medialen liegt ( Print , Audio , Video , *Bildstrecken* ) : Wer würde mit Gewissheit sagen , dass Netzangebote öffentlich- rechtlicher Medien notwendig den Print- Konkurrenten das Wasser abgraben ? - Oder geht es im Grunde doch nur um das Eine : Den Online- Werbemarkt ? - In der Tat : Der Netspace ist ( fast ) unbegrenzt , das Reservoir der Werbebudgets um so limitierter . Zitat : “Bedroht sind auch die Portale der Tageszeitungen.” ( SZ ) |||

      picto TV pubWENN ( 6 )

      Wenn man mir das Recht auf Information schon unbedingt zu Füssen meiner Staats- Bürgerschaft legen will - Right On : Dann wären Nichtbesitz eines TV- Geräts oder ein empfangsschwacher Radioapparat kein Hindernis mehr , an öffentlich- rechtliche Informationen ( für welche ich indirekt und direkt ja doch bezahle ) zu gelangen . |||

      picto TV pubWENN ( 7 )

      Wenn es so ist , dass Kontrolle der Inhalte und Formatierungen öffentlich- rechtlichen Medien bei den demokratischen Instanzen des “mündigen Bürgers” ( in Bürgerjournalismus , Leserbriefen , Blogs ) liegt , bei eigens eingerichteten Kontrollorganen und nicht zuletzt bei der “freien” Presse : Wer kontrolliert und korrigiert dann : Jene Presse , die als “Erkenntnis” ausgibt , was de facto Eigeninteresse ist . Wer kontrolliert und korrigiert dann : Den Kampagnenjournalismus ? |||

      picto TV pubWENN ( 8 ) | DANN ( 1 )

      Wenn dem so ist : DANN haben wir Blogger auch keine Chance . Teils , weil deren Gutteil selber hinter den Werbebatzen her ist und sich auch dem Feuilleton als schmiegsam erweist : “Düpiere keinen potentiellen Abnehmer deines Mediendienstes” ( T 2 ) . Teils , weil es just sogenannt freie Blogger sind , die auf der Jagd nach Links und Hits die immer gleichen Meldungen reproduzieren , insoferne sie nicht überhaupt ihre “heise- oder sonstwas“- Feeds automatisch in ihre Blogzonen katapultieren : Ein bemerkenswerter Hang zur Selbstgleichschaltung . |||

      picto TV pubWENN ( 9 )

      Wenn letztlich die Fronten zwischen den sogenannten Profis in den Print- Online- Redaktionen und den “User-” aka “Loser- generated Content” ( Stern ) -Generatoren auf derartig absurde Weise zementiert sind bzw. die Argumente der Blogger entweder stillschweigend übernommen oder bewusst marginalisiert werden :

      picto TV pubDANN ( 2 )

      Dann rede man uns nicht von schönen Idealen der Freiheit des Ausdruckes , der Information und der Kommunikation . Makulatur produzieren können wir - wie Beispiel zeigt - selber . |||

      LINKS

      VERFASSUNGSKLAGE

      “GRUNDRECHT AUF INFORMATIONSFREIHEIT”

      MERKEL GRENZT

      FAZ- KAMPAGNEN

      ÖR RUNDFUNKSTAATSVERTRAG

      Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat das Gebot der Staatsferne und der Unabhängigkeit. Deshalb werden – bis auf die als Staatssender ebenfalls öffentlich-rechtlich organisierte Deutsche Welle – die Sender nicht durch Steuern finanziert wie bei einem echten staatlichen Rundfunk. Öffentlich-rechtliche Sender und die Landesmedienanstalten, die den privaten Rundfunk kontrollieren, finanzieren sich durch Rundfunkgebühren, die jeder Bürger, der ein Empfangsgerät bereit hält (Fernseher, Radio und neuartige Rundfunkempfangsgeräte), monatlich über die GEZ entrichten muss. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern hat Deutschland die sechsthöchsten Fernsehgebühren in Europa.

      Darüber hinaus hat er zur weiteren Finanzierung die Möglichkeit, in seinen Hauptprogrammen bis 20.00 Uhr einen Anteil an Werbung auszustrahlen. Außerhalb dieser Zeit ist jedoch Sponsoring möglich. ( … ) Das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat den so genannten öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen, der in dem jeweiligen Landesrundfunkgesetz verankert ist. Danach müssen die Programme den Zuschauern umfassend und ausgewogen Information, Bildung, Kultur und Unterhaltung anbieten. Dabei sind auch bestimmte journalistische und ethische Prinzipien einzuhalten. ( 1 )

      BAU : PRINT VS BLOG

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