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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; neuroscience</title>
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	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
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		<title>aus dem leben der linie : linientreue</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 04:38:40 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#160; aus dem leben der linie LINIENTREUE &#124;&#124;&#124; KLANGAPPARAT Ist wohl schon so etwas wie ein kleiner Klassiker : Der auf dem Débutalbum 2007 herausgebrachte Track &#8220;After the Rain&#8221; versammelt einige Charakterisitka der schwedischen Elektroniker &#8220;Little Dragon&#8221; &#8211; wie Sprödigkeit , Tansparenz und natürlich der unverkennbare Gesang der Japanerin Yukimi Nagano ; wunderbar spielt auch...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[22706]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/?s=%22aus+dem+leben+der+linie%22"><em>aus dem leben der linie</em></a></p>
<p>LINIENTREUE</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/12/linientreue_2011_12_02.jpg" rel="lightbox[22706]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/12/linientreue_2011_12_02-small.jpg" alt="linientreue 2011 12 02" width="640" height="600" hspace="2" vspace="2" /></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Ist wohl schon so etwas wie ein kleiner Klassiker : Der auf dem Débutalbum 2007 herausgebrachte Track &#8220;After the Rain&#8221; versammelt einige Charakterisitka der schwedischen <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/12/czz-hoerempfehlung-149.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" width="71" height="42" align="right" hspace="2" vspace="2" />Elektroniker &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Little_Dragon">Little Dragon</a>&#8221; &#8211; wie Sprödigkeit , Tansparenz und natürlich der unverkennbare Gesang der Japanerin Yukimi Nagano ; wunderbar spielt auch das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RniiekRdbZg">dazugehörige Video</a> mit Realismus und Animation , deutlich erweisend , wie kompliziert sich das scheinbar Naive gestaltet . Sichtliche Schlagseite ins Artpop- Milieu .</p>
<p><object width="100%" height="81" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13871667&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" /><embed width="100%" height="81" type="application/x-shockwave-flash" src="https://player.soundcloud.com/player.swf?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F13871667&amp;show_comments=false&amp;auto_play=false&amp;color=ff7700" allowscriptaccess="always" /> </object> <span><a href="http://soundcloud.com/littledragon/07-after-the-rain">After The Rain</a> by <a href="http://soundcloud.com/littledragon">Little Dragon</a></span></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Das Wort Ich ( III )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2011/08/28/salon-litteraire-liesl-ujvary-das-wort-ich-iii-zweitwelt/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 05:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Das Wort Ich ( III ) &#124;  Zweitwelt &#160; Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das selbst die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet / Besatzungszone / Nährboden meint nicht nur...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<pre style="text-align: right;"></pre>
<p style="text-align: right;">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<pre style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" rel="lightbox[20837]"><img class="alignnone size-full wp-image-21602" title="blanc_40" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" alt="" width="640" height="40" /></a></pre>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a> :</strong></p>
<p><strong>Das Wort Ich ( III ) |  Zweitwelt</strong></p>
<pre></pre>
<p>&nbsp;</p>
<pre><strong><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/liesl_das_wort_ich_2011_buchcover_gross3.png" rel="lightbox[20837]"><img class="alignnone size-full wp-image-20836" title="liesl_das_wort_ich_2011_buchcover_gross.png" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/liesl_das_wort_ich_2011_buchcover_gross3.png" alt="" width="320" height="479" /></a> </strong></pre>
<blockquote>
<pre></pre>
<p><em>Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das selbst die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet / Besatzungszone / Nährboden meint nicht nur unsere Sprache als Grammatik und Semantik, es meint all jene kulturellen und zivilisatorischen Konstrukte und Konfigurationen, die in Sprache formuliert wurden und die ihrerseits Sprache formten, vom Paläolithikum bis ins 21. Jahrhundert.</em></p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<pre></pre>
<p><strong>Zweitwelt</strong></p>
<p>Das ist nur ein Bild, rufe ich mir in Erinnerung.<br />
Jetzt bloss keinen Widerstand leisten!<br />
Vor meine Augen schiebt sich ein Schleier.<br />
Man will wissen, woher ich komme, wie viel Daten ich empfangen und weiterleiten kann, welche Programme ich verwende …<br />
Die Sonne brennt herab.<br />
Wir stehen kurz vor dem Durchbruch.<br />
Das grundlegende Konzept ist ohne Fehler.<br />
Langsam schleppe ich mich ausser Reichweite.<br />
Spürt sie die neuronale Verwüstung, die durch ihren Körper tobt?<br />
Weiss sie, dass ihr Ende bevorsteht?<br />
Oder ist sie einfach nur müde?<br />
Ich weiss nicht, was sie mit mir angestellt haben.<br />
Ich zittere vor Zorn. Durchhalten! Sagt mir eine Stimme ins Ohr.</p>
<p>Das gleissende Sonnenlicht lässt mich blinzeln.<br />
Die Stadt ist nur noch ein menschenleeres Trümmerfeld.<br />
Vor uns ein langer Korridor mit einförmig weissen Wänden.<br />
Der Boden ist mit dickem grünen Teppich ausgelegt.<br />
Zu beiden Seiten finden sich identisch aussehende Türen.<br />
Die Luft ist völlig geruchlos.<br />
Stille umgibt mich, professionelle Lautlosigkeit.<br />
Ich konzentriere mich darauf, meine Atmung und meinen Herzschlag zu beruhigen.<br />
Ich schmecke Blut auf der Zunge.<br />
Ich bin ein gottverdammtes Wrack.<br />
Der Himmel ist grau und wolkenverhangen.<br />
Und dann fängt die Diashow wieder von vorne an.<br />
Es gibt hier nichts anderes als überwucherte Felder, geborstenes Pflaster und jede Menge Schutt.<br />
Meine Augen brennen.<br />
Und dann gibt man auf, lässt los, und dann ist er da: ein kurzer Moment des Glücks, der es wirklich wert war.<br />
Jetzt zittere ich wirklich am ganzen Leib, während die Tränen mir über das Gesicht rinnen.<br />
Ich bleibe so still liegen, wie ich nur kann.<br />
Hab das Gefühl, als würde mich jeder anstarren.<br />
Wir haben es hier mit dem System zu tun.<br />
Irgendetwas an diesen Bildern entzieht sich meiner Wahrnehmung.<br />
Hochgradige Hysterie, Depression, Kälteunempfindlichkeit.<br />
Das funktioniert also.<br />
Und weil es funktioniert, wird es auch Realität.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Hinweis</strong></p>
<p>Der Band &#8220;Das Wort Ich&#8221; erscheint im September im <a href="http://www.klever-verlag.com">Klever Verlag</a> ( <a href="http://www.klever-verlag.com/mediafiles/79/Klever_Herbstkatalog-2011.pdf">Klever Hebstvorschau pdf</a> )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/"><strong>Liesl Ujvary</strong></a> <strong>| Bio- Bibliographie</strong></p>
<ul>
<li><a href="../salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-lautlose-intelligenz/">Lautlose Intelligenz</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-poetry-plants/">POETRY PLANTS</a> ( Video , gem. mit <a href="http://www.mica.at/composerdb/details/Composer/composer18329.asp?cat=composer&amp;letter=all">Martin Breindl</a> )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-unser-keller/">unser keller</a> ( Text , Video und Musik )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-privatsachen/">“privatsachen” &#8211; eine fotoserie</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-pigs-berlin-alphaversion-966/">Pigs &amp; Berlin | alphaversion 966</a> ( Videos 2006 , 2008 )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-so-stell-ich-mir-den-sommer-vor/">so stell ich mir den sommer vor</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-interessante-produktionen/">Interessante Produktionen</a> ( Videos , Text , Komposition 2009 )</li>
<li>Klangapparat : CD &#8220;<a href="../2010/02/10/jahresresumee-surround-auditorium-literatur-als-radiokunst-2009-im-literarischen-quartier-10-2-2010/">new organisms &#8211; 5 social soundscapes</a>&#8221; ( 2010 )</li>
<li><a href="../2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">Ausstellung: visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren</a> – Texte 1 | Liesl Ujvary <a href="../espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays |</a></li>
<li><a href="../salon-littraire/liesl-ujvary-kuechenschabe-maschine/">Küchenschabe Maschine . Ein Paralleltext</a> ( Video , Komposition , Text )</li>
<li>Das Wort Ich ( I ) | <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-das-wort-ich-i/">Ist es Introspektion ?</a></li>
<li>Das Wort Ich ( II ) | <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-das-wort-ich-ii/">Das Wort Ich</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Das Wort Ich ( II )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2011/08/07/salon-litteraire-liesl-ujvary-das-wort-ich-ii/</link>
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		<pubDate>Sun, 07 Aug 2011 05:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[| salon littéraire |]]></category>
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		<category><![CDATA[Subjekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Das Wort Ich ( II ) &#124; Das Wort Ich Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das selbst die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet / Besatzungszone / Nährboden meint nicht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<pre style="text-align: right;"><em>

<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/"><strong></strong></a></em></pre>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a> :</strong></p>
<p><strong>Das Wort Ich ( II ) | Das Wort Ich</strong></p>
<pre><strong>

</strong></pre>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/liesl_das_wort_ich_2011_buchcover_gross2.png" alt="Liesl Das Wort Ich 2011 Buchcover gross" hspace="2" vspace="2" width="320" height="479" /></strong></p>
<blockquote>
<pre><strong>

</strong></pre>
<p><em>Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das selbst die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet / Besatzungszone / Nährboden meint nicht nur unsere Sprache als Grammatik und Semantik, es meint all jene kulturellen und zivilisatorischen Konstrukte und Konfigurationen, die in Sprache formuliert wurden und die ihrerseits Sprache formten, vom Paläolithikum bis ins 21. Jahrhundert.</em></p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<pre><strong>

</strong></pre>
<p><strong>Das Wort Ich</strong></p>
<p>Welche Absichten verfolgt diese Sprache?<br />
Sie reagiert offenbar nur mit einem lebenden intelligenten Organismus, der daraufhin sowohl zu ihrem Wirt als auch zu ihrem Meister wird.<br />
Die Technik, die sich aus dieser Verbindung entwickelt, tritt in Form von Myzelien auf.<br />
Sprachmyzelien sind fähig, alle Lebewesen auf die gleiche Art und Weise zu beherrschen.<br />
Falls es der Benutzer nicht schafft, die Myzelien seiner Kontrolle zu unterwerfen, wird letztlich er benutzt, als blosse Komponente absorbiert.<br />
Wie sieht es aus, dieses Wort, die lenkende künstliche Intelligenz?<br />
Man findet hier wenig Interessantes.<br />
Oder ich gebe diese Konstruktion auf, die mir seit meiner Geburt als Körper dient und überlasse sie den automatischen Systemen.<br />
Ich habe gerade eine Nachricht erhalten.<br />
Feindlicher Kontakt!<br />
Station wird evakuiert.<br />
Sämtlicher Verkehr wird umgeleitet.<br />
Schalte ab, so schnell du kannst.<br />
Der Angreifer hat jetzt physische Ressourcen.<br />
Ich halte die Augen geschlossen und bleibe reglos.<br />
Alles klar.<br />
Jetzt, wo ich mich bewege, spüre ich all das, was nicht in Ordnung ist.<br />
Ich bin offline.<br />
Ich habe umfangreiche Hirnschäden erlitten.<br />
Bin ich wirklich noch ich?<br />
Wie ist derzeit die Lage?<br />
Was sehe ich hier?<br />
Szenario beenden bitte.<br />
Die Verbindung ist ausser Kontrolle.<br />
Ich entstamme selbst den Reihen der Spartavarianten.<br />
Spartanisch.<br />
Spartavarianten sind darauf konditioniert, körperliche Reaktionen zu beherrschen, und so beisse ich einfach die Zähne zusammen.</p>
<p>Diese Technik ist ungeheurer gefährlich, denn einmal aktiviert, kann sie sich sowohl physisch als auch informationstechnisch Zugang zu weiterer Technik verschaffen und sie steuern lernen.<br />
Sie kann wachsen und alles oder jeden übernehmen, mit dem sie in Berührung kommt.<br />
Habe ich wirklich geglaubt, nicht mit Konsequenzen rechnen zu müssen?<br />
Was ich jetzt suche, betrifft die subversiven Programmaspekte dieser Technologie.<br />
Das Subversionsprogramm kann sich selbst zerstören, aber gewisse Fragmente werden bleiben.<br />
Rückblenden sind gefährlich, und die Gefahren, die sie mit sich bringen, sind katastrophal.<br />
Wer die Mathematik kapiert, starrt auf unendliche Progressionen und exponentielle Faktoren und weiss, dass wir einfach nicht so weit sind, mit Energien solchen Ausmasses herumzuspielen.<br />
Ich habe zuviel gesehen und begriffen.<br />
Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich denken soll.<br />
Ist alles nur Projektion?<br />
Die Projektion, die ich erzeuge, scheint eine Abwehrmassnahme zu sein, die niemand durchdringen kann.<br />
Sehr poetisch.<br />
Man muss es gesehen haben.<br />
Sie wirkt schuldbewusst.<br />
Möglicherweise hat sie aber auch nur Emulationsprogramme von Schuldgefühl, ob real oder simuliert, gefahren.<br />
Die Erde unter meinen Füssen zeigt ein tiefes Dunkelbraun.<br />
Verstreut wächst auf ihr hellgrünes Moos und adaptiertes Tundragras.<br />
Sie kann eine Innensicht des eigenen Körpers aufrufen und ihr Aussehen willentlich verändern.<br />
Komplexe molekulare Maschinen werden hier erkennbar.<br />
Rückblick endet.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Hinweis</strong></p>
<p>Der Band &#8220;Das Wort Ich&#8221; erscheint im September im <a href="http://www.klever-verlag.com">Klever Verlag</a> ( <a href="http://www.klever-verlag.com/mediafiles/79/Klever_Herbstkatalog-2011.pdf">Klever Hebstvorschau pdf</a> )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/"><strong>Liesl Ujvary</strong></a> <strong>| Bio- Bibliographie</strong></p>
<ul>
<li><a href="../salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-lautlose-intelligenz/">Lautlose  Intelligenz</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-poetry-plants/">POETRY  PLANTS</a> ( Video , gem. mit <a href="http://www.mica.at/composerdb/details/Composer/composer18329.asp?cat=composer&amp;letter=all">Martin  Breindl</a> )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-unser-keller/">unser  keller</a> ( Text , Video und Musik )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-privatsachen/">“privatsachen”  &#8211; eine fotoserie</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-pigs-berlin-alphaversion-966/">Pigs  &amp; Berlin | alphaversion 966</a> ( Videos 2006 , 2008 )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-so-stell-ich-mir-den-sommer-vor/">so  stell ich mir den sommer vor</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-interessante-produktionen/">Interessante  Produktionen</a> ( Videos , Text , Komposition 2009 )</li>
<li>Klangapparat : CD &#8220;<a href="../2010/02/10/jahresresumee-surround-auditorium-literatur-als-radiokunst-2009-im-literarischen-quartier-10-2-2010/">new  organisms &#8211; 5 social soundscapes</a>&#8221; ( 2010 )</li>
<li><a href="../2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">Ausstellung: visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren</a> – Texte 1 | Liesl Ujvary <a href="../espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays |</a></li>
<li><a href="../salon-littraire/liesl-ujvary-kuechenschabe-maschine/">Küchenschabe Maschine . Ein Paralleltext</a> ( Video , Komposition , Text )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-das-wort-ich-i/">Das Wort Ich ( I ) | Ist es Introspektion ?</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>VideoSamstag : Herbert Marshall McLuhan zum 100.</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2011/07/23/videosamstag-herbert-marshall-mcluhan-zum-100/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2011/07/23/videosamstag-herbert-marshall-mcluhan-zum-100/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 06:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Video zum Samstag Am 21. Juli wäre er hundert Jahre alt geworden : Marshall McLuhan , der nicht nur als Gründervater der modernen Medientheorie gilt , sondern auch als visionärer Schöpfer von Schlagworten . Die trefflich gemünzten Titel seiner Bücher haben sich &#8211; siehe &#8220;The Gutenberg Galaxy&#8221; ( 1962 ) , &#8220;The Medium is...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/?s=das+video+zum+samstag">Das Video zum Samstag</a></p>
<p>Am 21. Juli wäre er hundert Jahre alt geworden : <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Marshall_McLuhan">Marshall McLuhan</a> , der nicht nur als Gründervater der modernen Medientheorie gilt , sondern auch als visionärer Schöpfer von Schlagworten . Die trefflich gemünzten Titel seiner Bücher haben sich &#8211; siehe &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Gutenberg_Galaxy:_The_Making_of_Typographic_Man">The Gutenberg Galaxy</a>&#8221; ( 1962 ) , &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Medium_is_the_Massage">The Medium is the Massage</a>&#8221; ( 1967 ) , &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/War_and_Peace_in_the_Global_Village">War and Peace in the Global Village</a>&#8221; ( 1968 ) &#8211; längst verselbständigt und werden wohl öfter zitiert als gelesen . Neben dem Begriff des &#8220;Global Village&#8221; hat McLuhan ebenso die globalisierte und vernetzte Welt antizipiert , sondern angeblich auch den Terminus &#8220;World Wide Web&#8221; &#8211; zwanzig Jahre vor dessen Existenz &#8211; geprägt . Selbst die gegenkultuelle Parole &#8220;<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Turn_on,_tune_in,_drop_out">Turn on, tune in, drop out</a></em>&#8221; , die Timothy Leary in den 60er Jahren popularisierte , ging auf McLuhan zurück .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/McLuhan_Medium_Massage_CBS_1067.png" rel="lightbox[20900]"><img class="alignleft size-full wp-image-20905" title="McLuhan_Medium_Massage_CBS_1067" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/McLuhan_Medium_Massage_CBS_1067.png" alt="" width="302" height="316" /></a>Einige Thesen seines Hauptwerks &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Understanding_Media">Understanding Media</a>&#8221; ( 1964 ) finden sich in einem didaktisch sehr praktikabel gestalteten Feature des kanadischen Fernsehens ( leider ohne Datum ) , dessen Titel &#8220;Global Village&#8221; nur bedingt auf das das Ganze der  dreiteiligen Struktur passt . </p>
<p>Sprecher 1 erörtert die elektronischen Medien in ihrer Ubiquität und ihrer Vernichtung von Raum , wobei der Sprecher nicht zufällig neben einem Telefonapparat steht . Sprecher 2 übernimmt den Part der Buchkultur , deren Objekte die ausschliessliche Aufmerksamkeit des einzelnen Individuums einfordern .</p>
<p>Im dritten Teil greift Sprecher 1 im Interview mit McLuhan das Thema der humanistisch geprägten individuellen Lektüre auf , um es mit den Hörer- und Sehergemeinschaften der elektronischen Massenmedien zu kontrastieren . An die Stelle des Individuums tritt ein &#8220;tribe&#8221; , eine Stammesgesellschaft , die sich nach Reichweiten formt und deren Sinne passiv die Immersion durch eine Vielzahl und Gleichzeitigkeit von Reizen hinnehmen . Hatte das humanistische Individuum im Paradigma von Renaissance | Aufklärung durch selbst gewählte und systematische Lektüren eine bestimmte Weltsicht erworben , verschlingen , so McLuhan , die elektronischen Medien mit ihren Überreizungen jeden persönlichen &#8220;point of view&#8221; .</p>
<p>Dass derselbe Autor in dem relativ frühen Buch &#8220;The Gutenberg Galaxy&#8221; mit Rekurs auf alte Topoi der Schriftlichkeitskritik den elektronischen Medien als nicht schriftbasierte Kommunikation einst eine utopische Rolle beimass , ist hier freilich nicht zu hören &#8211; was den Wert dieses insprierten Buches allerdings nicht mindert .</p>
<p>Was die Rezeption anbelangt , beschleicht uns iöfter der Eindruck , dass McLuhans Bücher jeweils genau das bestätigen , was der Leser ( je nach Bildung , Medienerfahrung und Intention ) iin sie &#8220;hineinliest&#8221; . Aber das ist wohl bei jedem Artefakt der Fall .</p>
<p>So , nun aber genug geredet , Film ab !</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><iframe width="640" height="510" src="http://www.youtube.com/embed/HeDnPP6ntic?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<pre><code> </code></pre<br />
|||</p>
<p> </p>

]]></content:encoded>
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		<title>Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Das Wort Ich ( I )</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 05:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[autoren | authors]]></category>
		<category><![CDATA[neuroscience]]></category>
		<category><![CDATA[sprachbeschau]]></category>
		<category><![CDATA[| salon littéraire |]]></category>
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		<category><![CDATA[Liesl-Ujvary]]></category>
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		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text &#124; salon littéraire &#124; Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Das Wort Ich ( I ) &#124; Ist es Introspektion ? Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das selbst die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet /...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p style="text-align: right;"><em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">| salon littéraire |</a></em></p>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a> :</strong></p>
<p><strong>Das Wort Ich ( I ) | Ist es Introspektion ?</strong></p>
<pre><strong>

</strong></pre>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/liesl_das_wort_ich_2011_buchcover_gross1.png" alt="Liesl Das Wort Ich 2011 Buchcover gross" hspace="2" vspace="2" width="320" height="479" /></strong></p>
<pre><strong>

</strong></pre>
<blockquote><p><em>Das Innere unseres Kopfes ist Siedlungsgebiet der Sprache, das selbst die feinsten Verästelungen menschlichen Handelns und Fühlens umfasst. Siedlungsgebiet / Besatzungszone / Nährboden meint nicht nur unsere Sprache als Grammatik und Semantik, es meint all jene kulturellen und zivilisatorischen Konstrukte und Konfigurationen, die in Sprache formuliert wurden und die ihrerseits Sprache formten, vom Paläolithikum bis ins 21. Jahrhundert.</em><em><strong> </strong></em></p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<pre><strong>

</strong></pre>
<p><strong>Ist es Introspektion ?</strong></p>
<p>Ungewöhnliche Überzeugungskraft.<br />
Ich spekuliere nicht nur, ich kann die Wirkung direkt spüren.<br />
Niemand erfährt, was ich wirklich denke.<br />
Ich bin nicht unbescheiden.<br />
Was bin ich denn?<br />
Ich habe den grössten Teil meines Lebens in geschlossenen Räumen verbracht, abgeschottet von der Kälte und dem belebenden frischen Wind.<br />
Was man eben so treibt, um zu überleben.<br />
Ich kann nicht gut sehen.<br />
Ich orientiere mich an den Stimmen und indem ich erspüre, wo Menschen sind und wie sie sich bewegen.<br />
Wenn niemand um mich herum ist, wird es schwierig.<br />
In Wirklichkeit brauche ich gar nicht zu atmen.<br />
Warte noch, ich möchte dich etwas fragen.<br />
Ich bin nervös, muss nachdenken, Klarheit gewinnen.<br />
Ich spüre, wie du auf mich einwirkst.<br />
Du hast mich ganz durcheinander gebracht.<br />
Vorsichtig taste ich meine Schutzbarriere ab.<br />
Ich weiss, wie gefährlich es ist, auch nur mit dir zu sprechen.<br />
Ich weiss, was du mir antun kannst, wenn du es wirklich darauf anlegst.<br />
Die Zeit wird knapp.<br />
Was noch schlimmer ist, ich spüre, wie sich mein Gehirn verändert.<br />
Wenn meine Primärfunktionen betroffen sind, muss ich sterben.</p>
<p>Man kann von Introspektion sprechen.<br />
Innere Veränderungen sind mir alles andere als geheuer.<br />
Kleinere Selbstreparaturen sind zwar möglich, schwere Beschädigungen können nicht selbst behoben werden.<br />
Ich kann also die Störung in meinem Gehirn nicht reparieren.</p>
<p>Ich werde von einer hartnäckigen Unruhe gequält, die zwischen Schuldbewusstsein und den ersten Symptomen eines drohenden Funktionsverlustes oszilliert.<br />
An meine Kindheit habe ich nur rudimentäre Erinnerungen.<br />
Alles andere ist längst in Zwischenspeichern abgelegt, auf die ich keinen unmittelbaren Zugriff mehr habe.<br />
Zusammenbruch, Zerfall aller Strukturen, weitreichende Verwüstungen: Chaos.<br />
Die Konsequenzen sind so ungeheuerlich, dass mir der Kopf dröhnt.<br />
So viele Spuren, so viele Theorien.<br />
Ich habe grossen Respekt vor Prozessen, die unterhalb der Bewusstseinsschwelle ablaufen.<br />
Ich weiss, dass auf dieser Ebene grosse Teile meiner wichtigsten Arbeit erledigt werden.<br />
Ich hoffe, auf diese Weise meine Arbeit abschliessen zu können, bevor ich zusammenbreche.<br />
Das letzte Stück des Weges ist nicht leicht.<br />
Ich habe seit Wochen kein deutliches Signal mehr empfangen.<br />
Mir bleibt nichts anderes übrig, als mich in eine Art Stasis zu versetzen, in der meine geistigen Prozesse so stark verlangsamt werden, dass ich mich zwangsläufig auf einige wenige Gedankengänge beschränke.<br />
Doch das bewahrt mich davor, mich völlig abschalten zu müssen.<br />
Mein träger Verstand versucht zu ergründen, inwiefern ich mich verändert habe.<br />
Dass ich mich verändert habe, unterliegt keinem Zweifel, ich spüre es in meinen Grundstrukturen.<br />
Auch meine Gefühlsschichten habe ich aktiviert und mit entsprechenden Diagnoseprogrammen überprüft.<br />
Hier ist alles heil geblieben.<br />
Ich kann mich als Mensch unter Menschen bewegen.<br />
Das beruhigt mich.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Hinweis</strong></p>
<p>Der Band &#8220;Das Wort Ich&#8221; erscheint im September im <a href="http://www.klever-verlag.com">Klever Verlag</a> ( <a href="http://www.klever-verlag.com/mediafiles/79/Klever_Herbstkatalog-2011.pdf">Klever Hebstvorschau pdf</a> )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/"><strong>Liesl Ujvary</strong></a> <strong>| Bio- Bibliographie</strong></p>
<ul>
<li><a href="../salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-lautlose-intelligenz/">Lautlose  Intelligenz</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-poetry-plants/">POETRY  PLANTS</a> ( Video , gem. mit <a href="http://www.mica.at/composerdb/details/Composer/composer18329.asp?cat=composer&amp;letter=all">Martin  Breindl</a> )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-unser-keller/">unser  keller</a> ( Text , Video und Musik )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-privatsachen/">“privatsachen”  &#8211; eine fotoserie</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-pigs-berlin-alphaversion-966/">Pigs  &amp; Berlin | alphaversion 966</a> ( Videos 2006 , 2008 )</li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-so-stell-ich-mir-den-sommer-vor/">so  stell ich mir den sommer vor</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/liesl-ujvary-interessante-produktionen/">Interessante  Produktionen</a> ( Videos , Text , Komposition 2009 )</li>
<li>Klangapparat : CD &#8220;<a href="../2010/02/10/jahresresumee-surround-auditorium-literatur-als-radiokunst-2009-im-literarischen-quartier-10-2-2010/">new  organisms &#8211; 5 social soundscapes</a>&#8221; ( 2010 )</li>
<li><a href="../2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">Ausstellung: visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren</a> – Texte 1 | Liesl Ujvary <a href="../espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays |</a></li>
<li><a href="../salon-littraire/liesl-ujvary-kuechenschabe-maschine/">Küchenschabe Maschine . Ein Paralleltext</a> ( Video , Komposition , Text )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Schlafarchitektur</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2010/08/25/schlafarchitektur/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 05:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[klangapparate]]></category>
		<category><![CDATA[neuroscience]]></category>
		<category><![CDATA[Dario Acosta]]></category>
		<category><![CDATA[Kurve]]></category>
		<category><![CDATA[Mini-Hard]]></category>
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		<category><![CDATA[Notation]]></category>
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		<category><![CDATA[Schlaflabor]]></category>
		<category><![CDATA[Transponierung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; SCHLAFARCHITEKTUR &#124; KLANGAPPARAT SCHLAFARCHITEKTUR Sie nennen es &#8220;Schlafarchitektur&#8221; und wollen selbige im Schlaflabor erkunden . In Normalfall ähneln die Laborwerte einer urbanen Skyline mit Wolkenkratzern , Strassenschluchten , Zwischenstufen . Oder &#8211; auf das fünflinige System musikalischer Notation übertragen , ein Lied mit anfangs schnellen Hoch- Tief- Läufen , deren Tempo sukzessive langsamer wird...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> SCHLAFARCHITEKTUR | KLANGAPPARAT</p>
<p>SCHLAFARCHITEKTUR</p>
<p>Sie nennen es &#8220;<a href="http://www.uniklinikum-regensburg.de/kliniken-institute/innere-medizin-2/Medizinische_Leistungen/Schlaflabor/Gesunder_Schlaf/Schlafarchitektur/index.php">Schlafarchitektur&#8221;</a> und wollen selbige im Schlaflabor erkunden . In Normalfall ähneln die Laborwerte einer urbanen Skyline mit Wolkenkratzern , Strassenschluchten , Zwischenstufen .</p>
<p>Oder &#8211; auf das fünflinige System musikalischer Notation übertragen , ein Lied mit anfangs schnellen Hoch- Tief- Läufen , deren Tempo sukzessive langsamer wird und kurz vor dem höchsten Ton , der dem Wachzustand entspricht , friedlich ausklingt .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/08/Schlafstadien.png" rel="lightbox[15883]"><img class="alignnone size-full wp-image-15884" title="Schlafstadien" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/08/Schlafstadien.png" alt="" width="640" height="230" /></a></p>
<p style="text-align: right;"><em>Grafik :</em> <a href="http://www.uniklinikum-regensburg.de/kliniken-institute/innere-medizin-2/Medizinische_Leistungen/Schlaflabor/Gesunder_Schlaf/Schlafarchitektur/index.php"><em>Universität Regensburg</em></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Dem subkutanen und vegetativen Geschehnissen jenseits unseres Bewusstseins sind <em>Dario Acostas</em> minimale Loops auf der Spur . Auf der bei dem in der <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/08/czz-hoerempfehlung-79.jpg" rel="lightbox[15883]"><img class="alignright size-full wp-image-15873" title="czz-hoerempfehlung-79.jpg" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/08/czz-hoerempfehlung-79.jpg" alt="" width="71" height="42" /></a>Dominikanischen Republk ( ! ) beheimateten Netlabel <em><a href="http://contactminihard.blogspot.com/">Mini-Hard</a></em> erschienenen ep scheint der Musiker just solche vorbewussten Valenzen auf die Stufe von &#8220;<em><a href="http://mini-hard.tk/">Reflejos</a></em>&#8221; heben zu trachten : &#8220;Patches of Reality&#8221; , wie ein Sprachsample verlautet .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object width="640" height="26" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param value="true" name="allowfullscreen"/><param value="always" name="allowscriptaccess"/><param value="high" name="quality"/><param value="true" name="cachebusting"/><param value="#000000" name="bgcolor"/><param name="movie" value="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.2.1.swf" /><param value="config={'key':'#$aa4baff94a9bdcafce8','playlist':[{'url':'DarioAcosta-destinooriginalMix.mp3','autoPlay':false},'DarioAcosta-progresosoriginalMix.mp3','DarioAcosta-reflejosoriginalMix.mp3'],'clip':{'autoPlay':true,'baseUrl':'http://www.archive.org/download/M-h003-DarioAcosta-ReflejosEp/'},'canvas':{'backgroundColor':'#000000','backgroundGradient':'none'},'plugins':{'audio':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.audio-3.2.1-dev.swf'},'controls':{'playlist':true,'fullscreen':false,'height':26,'backgroundColor':'#000000','autoHide':{'fullscreenOnly':true},'scrubberHeightRatio':0.6,'timeFontSize':9,'mute':false,'top':0}},'contextMenu':[{},'-','Flowplayer v3.2.1']}" name="flashvars"/><embed src="http://www.archive.org/flow/flowplayer.commercial-3.2.1.swf" type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="26" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" cachebusting="true" bgcolor="#000000" quality="high" flashvars="config={'key':'#$aa4baff94a9bdcafce8','playlist':[{'url':'DarioAcosta-destinooriginalMix.mp3','autoPlay':false},'DarioAcosta-progresosoriginalMix.mp3','DarioAcosta-reflejosoriginalMix.mp3'],'clip':{'autoPlay':true,'baseUrl':'http://www.archive.org/download/M-h003-DarioAcosta-ReflejosEp/'},'canvas':{'backgroundColor':'#000000','backgroundGradient':'none'},'plugins':{'audio':{'url':'http://www.archive.org/flow/flowplayer.audio-3.2.1-dev.swf'},'controls':{'playlist':true,'fullscreen':false,'height':26,'backgroundColor':'#000000','autoHide':{'fullscreenOnly':true},'scrubberHeightRatio':0.6,'timeFontSize':9,'mute':false,'top':0}},'contextMenu':[{},'-','Flowplayer v3.2.1']}"></embed></object></p>
<pre><code> </code></pre>
<p style="text-align: right;">thanx to <a href="http://newtechnoid.blogspot.com/2010/08/m-h-003-dario-acosta-reflejos-ep.html">New TechnoID</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ausstellung: visuell  &#8211; virtuell &#8211; parallel : Schreibende fotografieren &#8211; Texte 1</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2010/05/14/ausstellung-visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-texte-1/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2010/05/14/ausstellung-visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-texte-1/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 07:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[foto | grafie]]></category>
		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
		<category><![CDATA[neuroscience]]></category>
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		<description><![CDATA[&#124; espace d&#8217;essays &#124; LIESL UJVARY: WARUM SCHRIFTSTELLERINNEN FOTOGRAFIEREN Präliminarien zu den Ausstellungen @ Foto FLUSS sowie @ Galerie Wechselstrom , Mai 1010 schriftstellerinnen fotografieren, weil sie normalerweise schreiben, also mit der verschriftlichung von etwas befasst sind, das man realität nennen mag. diese verschriftlichung legt schmerzhafte bahnen in unseren neuronenkosmos, unser gehirn. das verfertigen und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays </a>|</p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">LIESL UJVARY</a>: WARUM SCHRIFTSTELLERINNEN FOTOGRAFIEREN</strong></p>
<p>Präliminarien zu den Ausstellungen @ Foto <a href="http://www.zintzen.org/2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">FLUSS</a> sowie @ <a href="http://www.wechsel-strom.net/coronato_zintzen.html">Galerie Wechselstrom</a> , Mai 1010</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/05/copyright_liesl_ujvary.png" alt="Copyright Liesl Ujvary" hspace="2" vspace="2" width="450" height="302" /></p>
<p>schriftstellerinnen fotografieren, weil sie normalerweise schreiben, also mit der verschriftlichung von etwas befasst sind, das man realität nennen mag. diese verschriftlichung legt schmerzhafte bahnen in unseren neuronenkosmos, unser gehirn. das verfertigen und aneinanderreihen von sätzen, das entwerfen neuer literarischer prospekte, ist notwendig, so entsteht literatur. denn diese von uns angelegten schmerzhaften bahnen zwingen uns gewissermassen, das beschriebene, also den content, als wirklichkeit wahrzunehmen.</p>
<p>wenn schriftstellerinnen fotografieren, verlassen sie diese prospekte und betreten durch die optik der kamera eine virtuelle parallelwelt, die nicht auf einem verbalen substrat angerichtet ist, sondern auf visuellen bausteinen und vorgaben beruht, die vorgeben, wirklichkeit zu präsentieren. betritt man die visuelle parallelwelt ohne kamera vor den augen, scheint alles zu stimmen, die strassennamen, die verkehrsmittel, die warenwelt, das wetter. alles normal hier. erst der blick durch die optik der kamera führt uns vor augen, dass das alles gar nicht stimmt, dass alles aufplatzt in chaos, destruktion, blitzende oberflächen und pflanzliche wunder. in greuel und brutalität, schönheit, was immer.</p>
<p>die kamera ist ein lehrbehelf, ein hilfsmittel, eine art brille, die uns hilft, zu sehen, mehr zu sehen. natürlich ist dieses beobachtungsmittel auch ein mittel, das die beobachtung lenkt und leitet, sie formt, je nach kamera, je nach optik, je nach auflösung, technischen daten. analogkamera, digitalkamera, kompaktkamera, spiegelreflexkamera, farbe oder schwarzweiss, zoom, tele, makro oder normaloptik. die normaloptik muss alles können, nah und fern, hell und dunkel, sie ist nicht normal, sie ist äusserst kompliziert. ob digital oder analog, es ist alles technik, es ist alles hardware, es ist alles echt. mehr oder weniger. digitalkameras erleichtern schriftstellerfotografie immens, die digitalen medien erlauben schnelle verarbeitung, schnelle verbreitung, billige brillante drucke.</p>
<p>das fotografieren hilft uns, den autorinnen, etwas zu beweisen, nämlich dass es diese erweiterungen, welche &#8220;die realität&#8221; in aufreizender fülle bietet, überall gibt, wie und wohin auch immer man seinen blick richtet. die erweiterungen, sprich das chaos, gilt es nun in einen kontext einzurichten, denn nur so werden sie wahrnehmbar, nur so behalten sie ihre information, ihre explosivkraft. der kontext also, das projekt, die idee. auch das eröffnen der einen oder anderen metaebene, des bildschirms etwa oder eines tabletops, kann gesteigerte welthaltigkeit liefern.</p>
<p>hier werden keine wirklichkeits-inszenierungen fotografiert. wo doch eh schon so viel da ist … wo eine inszenierung nur ein herunterbrechen der komplexen zustände um uns herum ist. die dokumentarische fotografie lässt alles wie es ist. besser so. vielleicht macht es einfach spass, diese erkenntnisse zu haben, sie anzubieten.</p>
<p style="text-align: right;">liesl ujvary, april 2010</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2010/05/06/visuell-virtuell-parallel-schreibende-fotografieren-zwei-ausstellungen-und-eine-lesung/">visuell – virtuell – parallel : Schreibende fotografieren – Zwei Ausstellungen und eine Lesung</a></li>
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</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 03:26:09 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> <em>DIE GEIERWALLY</em> IN GRENZGANG | MICHEL LENTZ : EGO IM EXTREMEN | UPDATE : DEUTSCHER HÖRBUCHPREIS 2010 | KLANGAPPARAT</p>
<p><em>DIE GEIERWALLY</em> IN GRENZGANG</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz_icon_listening_white_sm-3.png" alt="czz icon listening white sm" hspace="2" vspace="2" width="200" height="200" align="left" />Als wagemutiges Mädel wurde sie Legende , noch ehe sie sich als Porträt- und Blumenmalerin einen Namen machte . Zu Weltruhm gelangte die Lechtaler Büchsenmachertochter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Stainer-Knittel">Anna Stainer-Knittel</a> (1841-1915) allerdings als Titelheldin von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelmine_von_Hillern">Wilhelmine von Hillerns</a> 1875 erschienenen Heimatroman &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Geierwally_%28Roman%29">Die Geier-Wally</a></em>&#8221; , welchem 1880 eine weithin gespielte Bühnenfassung folgte und 1892 die lyrische Oper &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_Wally">La Wally</a></em>&#8221; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfredo_Catalani">Alfredo Catalanis</a> .</p>
<p>Legende und Name danken sich jener Anekdote aus der Jugend Anna Stainer-Knittels , die sich &#8211; dem damals gängigen Usus zum Schutz der Schafe folgend &#8211; als Siebzehnjährige zum Ausnehmen eines Adlerhorstes in einer Felswand abseilen liess . Im Roman werden daraus ein Geiernest und ein Jungvogel , den das Mädchen bewahrt . Und richtig hangt dieser Wally , die zutraulich mit dem Tier der Gebirgswildnis verkehrt , ein gehöriges Mass an Wildheit und Widerstand gegen familiäre und dörfliche Normen an . Statt sich von ihrem Vater in eine standesgemässe Ehe drängen zu lassen , nimmt sie den Verstoss in die Bergeinsamkeit in Kauf , wenig mehr als ihrem Geier &#8220;Hansl&#8221; im Ranzen . Sie hat es allein auf den als Bärentöter und Stierbändiger heldenhaften Joseph abgesehen , welcher den Wildfang indes zunächst schnöde verschmäht .</p>
<p>Bergmythen , drastische Bilder , eine von dramatischen Wendungen pralle Handlung instrumentieren das Motiv &#8220;<em>Der Widerspenstigen Zähmung</em>&#8221; . Eine Geschichte wie gemacht zur Interpretation für das schweizerisch- deutsche Kabarett- Ensemble <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschwister_Pfister"><em>Geschwister Pfister</em></a> , das in der Vergangen wiederholt alpine Klischees aufs Korn nahm . Ihre CD-Einspielung der &#8220;<em>Geierwally</em>&#8221; besticht mit fulminanter Stimmdramaturgie und virtuosem Sprachwitz , welche den pathetischen Stoff nicht einfach der Lächerlichkeit preisgeben , sondern geschickt zwischen Ernst und Ironie tarieren . Von musikalischen Interludien der Gruppe <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mnozil_Brass">Mnozil Brass</a></em> assistiert , gelingt hier ein dem Thema bestens gemässer ästhetischer Grenzgang . ( <em><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/die-geierwally-im-grenzgang/">more</a></em> &#8230; )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>MICHEL LENTZ : EGO IM EXTREMEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz_icon_listening_black_sm-2.png" alt="czz icon listening black sm" hspace="2" vspace="2" width="200" height="200" align="left" />Dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Lentz">Michael Lentz</a> , Professor am Leipziger Literaturinstitut , sich in keiner Weise die Hörner heftigen Sprachbegehrens abgestossen hat , erweist eine CD-Edition , die zwei performativ ausgereifte Produktionen für den Bayerischen Rundfunk vorstellt . Beide Male geht es um psychische Extremsituationen , die in weitgehend monologischer Entäusserung vorgeführt werden .</p>
<p>Redet , schreit , lärmt und hämmert Lentz&#8217; in &#8220;<em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/9614.html">muttersterben</a></em>&#8221; ( 2002 ) zunächst gegen das Unfassbare des Todes an , bezieht seine zirkuläre Suada immer weiter reichende Umstände des Dahinsiechens mit ein : die Schicksalsergebenheit der Moribunden , die Maschinerie des Spitals .</p>
<p>Wo es Lentz&#8217; rasend zentrifugalen Spiralen nicht gelingt , das Unsägliche &#8220;kleinzureden&#8221; , akzentuieren Zitate aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Anton_Riedl">Josef Anton Riedls</a> metallisch krachender &#8220;<em><a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/komponisten/-/id=3500652/nid=3500652/did=3329644/vn76j6/index.html">Paper Music II</a></em>&#8221; die sprachliche Karambolage mit dem status quo .</p>
<p>Eine wesentlichere Rolle spielen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Horn">Ernst Horns</a> Kompositionen im rezenteren Sprechstück &#8220;<a href="http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/sendungen2009-1-hoerspiel-artmix-klinik-ID1227781602540.xml">klinik</a>&#8221; ( 2008 ) . Die irisierenden Schwebungen sind dazu angetan , die Wahrheit des Gesagten zu unterminieren . Subtil sind in der sensiblen Dramatisierung einer Psychose Indizien platziert , die anfängliche Annahmen zunichte machen . Was beim Rasieren vor dem Spiegel als Selbstgespräch beginnt , wird von einer fernmündlich weiblichen Stimme gestört , die &#8211; angeblich aus einer psychiatrischen Klinik &#8211; dem Sprecher ihre Liebe andient .</p>
<p>Zunehmend gerät dem scheinbar gesunden Protagonisten die Telefonie zum Medium jenes Stimmenhörens , welches die unsichtbare Anonyma auf der anderen Seite quält . Dabei ist Situation des Erzählers längst unmerklich ins Kippen geraten , sodass das Finale des vexierenden Hörstückes uns im Unklaren darüber lässt , <em>wem</em> denn dieses Stimmenhören eigentlich widerfahre .</p>
<p>Sophia Siebert gibt ein treffliches Alter Ego , dessen rheinischer Zungenschlag dem Motiv einer Dissoziation im Echoraum fremder Einflüsterungen frappierende Dringlichkeit gibt . ( <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/micheal-lentz-ego-im-extremen/"><em>more</em></a> &#8230; )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>UPDATE</strong> : DEUTSCHER HÖRBUCHPREIS 2010</p>
<p>Das sie eben hereinkommt , werden wir sie nicht auf die lange Bank schieben , die Meldung der <a href="http://www.deutscherhoerbuchpreis.de/archiv.html">Preisträger</a> des <a href="http://www.deutscherhoerbuchpreis.de/index.html"><em>Deutschen Hörbuchpreises 2010</em></a> . Zwei von uns in|ad|ae|qu|at besprochene Titel wurden ausgezeichnet :</p>
<ul>
<li>Kategorie &#8220;BESTE INFORMATION&#8221; : <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/terror-und-spiel-siegfried-unseld-und-thomas-bernhard-im-briefwechsel/">Thomas Bernhard , Siegfried Unseld &#8211; <em>Briefwechsel</em></a> (DHV)</li>
<li>Kategorie &#8220;BESTE FIKTION&#8221; : <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/chronik-der-gefuehle-kluge-akustisch/">Alexander Kluge &#8211; <em>Chronik der Gefühle</em></a> ( Kunstmann )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Welch eigene Ästhetik aus elektronischen Störgeräuschen zu gewinnen und effektreich einzusetzen sei , haben der legendäre <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/BBC_Radiophonic_Workshop">BBC Radiophonic Workshop</a></em> sowie Neue Musik ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Musique_concr%C3%A8te">musique concrète</a> ) <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz-hoerempfehlung-36.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /> seit den 1960er Jahren auf hohem Niveau erkundet . Den rechten Pop- Appeal erhielten musikalische eingebettetes Zischen , Rauschen und Knacksen allerdings erst mit der breiten Durchsetzung musikbegabter Heimelektonik : Ende der 1990er haben die Compilations &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glitch_%28Musik%29">Clicks and Cuts</a></em>&#8221; sowie das Lo- Fi- Label <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mego">Mego</a></em> Massstäbe für ein Genre gesetzt , welches heute onomatopoetisch als &#8220;<em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Glitch_%28music%29">glitch</a></em>&#8221; figuriert .</p>
<p style="text-align: right;">Eine ebenso spannende wie humorvolle Playlist zum Thema hat <em><a href="http://www.sonicwalker.com/artists/dj-soma/">DJ Soma</a></em> für <em>Sonic Walker</em> zusammengestellt : &#8220;<em><a href="http://www.sonicwalker.com/releases/swm099/">Glitchheart</a></em>&#8221; lädt nicht nur zu einer auditiven Reise durch sonderbare Sound- Substanzen ein , sondern demonstriert eindrücklich die kompositorische Plausibilität mehr oder weniger gezielten Störens .</p>
<p style="text-align: right;">CLICK <a href="http://www.sonicwalker.com/releases/swm099/">LINK TO SEE PLAYLIST AND LISTEN</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Salon Littéraire &#124; Liesl Ujvary : Interessante Produktionen</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jan 2010 06:47:50 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a> : </strong></p>
<p><strong>Interessante Produktionen</strong></p>
<p>&#8220;<a href="http://vimeo.com/user1841639/videos/sort:date">Interessante Produktionen</a>&#8221; ist ein Projekt aus Texten, Bildern und Musik. Der zentrale Begriff ist Introspektion. Geht das, ist Introspektion überhaupt möglich? Können wir mit den vom menschlichen Bewusstsein entwickelten erkenntnistheoretischen Mitteln unser Bewusstsein, unsere Physis beschreiben oder untersuchen, ohne sie durch diese Untersuchung zu verändern? Betrachtet und beschrieben werden Metaphernfelder aus Phylogenese und Ontogenese, Konstruktion und Evolution. Tierische Verwandte schieben sich fremd ins Bild. Wiener U-Bahnstationen erweisen sich als Fundgruben neuartiger räumlicher Konfigurationen. Grossbaustellen, Kleinbaustellen als Metaphern für Destruktion und Disziplin. Intelligente Pflanzen sehen dich fremd an. Wie verhalte ich mich, wie verhält sich das anarchische Individuum mit seinem archaischen Innenleben, wild, faul, egoistisch, genusssüchtig in diesem selbst geschaffenen Komplex gesellschaftlicher Regelsysteme also Sprechen und Sprache, Grammatik, Erziehung, Bildung, Ordnungen etwa Strassenverkehrsordnung, Disziplin in jeder Form? Das Projekt stellt sich diesen Fragen &#8211; das in etwa wäre der Zusammenhang.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><a href="http://vimeo.com/8160023">limbische systeme mit text</a></strong> ( video | 2:56 min. )</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object width="636" height="477"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8160023&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8160023&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="636" height="477"></embed></object></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><a href="http://vimeo.com/7903337">soft evolution</a></strong> ( video | 5:06 min. )</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object width="636" height="477"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7903337&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=7903337&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="636" height="477"></embed></object></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a></strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-lautlose-intelligenz/">Lautlose Intelligenz</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-poetry-plants/">POETRY PLANTS</a> ( Video , gem. mit <a href="http://www.mica.at/composerdb/details/Composer/composer18329.asp?cat=composer&amp;letter=all">Martin Breindl</a> )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-unser-keller/">unser keller</a> ( Text , Video und Musik )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-privatsachen/">“privatsachen” &#8211; eine fotoserie</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/salon-litteraire-liesl-ujvary-pigs-berlin-alphaversion-966/">Pigs &amp; Berlin | alphaversion 966</a> ( Videos 2006 , 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/liesl-ujvary-so-stell-ich-mir-den-sommer-vor/">so stell ich mir den sommer vor</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>

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		<title>LinkListe , in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/07/11/linkliste-inadaequat-3/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 09:38:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; URHEBERRECHT : HEIDELBERGER BOCKSGESÄNGER , HAMBURGER ERKLÄRUNG ZUM SCHUTZ GEISTIGEN EIGENTUMS &#124; MEDIEN &#124; LITERATUR &#124; WEBLITERATUR &#124; DIGITALE INNOVAION &#124; BLOGISM &#124; TWITTER &#124; ZITIERT Dass wir in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at heute zur üblichen &#8211; beiläufig Arno Schmidt&#8217;schen &#8211; Arbeitszeit erwachten , um uns ans Tagwerk begeben , indes den sonderbaren Gedanken nicht abzustreifen vermochten ,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>|||</strong> URHEBERRECHT : HEIDELBERGER BOCKSGESÄNGER , <em>HAMBURGER ERKLÄRUNG ZUM SCHUTZ GEISTIGEN EIGENTUMS</em> | MEDIEN | LITERATUR | WEBLITERATUR | DIGITALE INNOVAION | BLOGISM | TWITTER | ZITIERT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/czz-linkliste-21.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" align="left" /></p>
<p>Dass wir in|ad|ae|qu|at heute zur üblichen &#8211;  beiläufig Arno Schmidt&#8217;schen &#8211; Arbeitszeit erwachten , um uns ans Tagwerk begeben , indes den sonderbaren Gedanken nicht abzustreifen vermochten , wir blickten einem weiteren Freitag ins unbarmherzige Kalenderblatt , erwies sich dann doch als zu irritierend , um echte Konzentration aufkommen zu lassen . Da tat das kleine Nickerchen zwischen drei und fünf Uhr früh das Seine , und wir sind wirklich und auch mental etwas griffiger auf einem platten Samstag gelandet .</p>
<ul>
<li><strong>|||</strong></li>
</ul>
<p><strong>URHEBERRECHT : HEIDELBERGER BOCKSGESÄNGER , <em>HAMBURGER ERKLÄRUNG ZUM SCHUTZ GEISTIGEN EIGENTUMS</em></strong></p>
<ul>
<li>
<div><strong>Die Urheberrechtstagung im Frankfurter Literaturhaus</strong> am 15. 7. &#8211; &#8220;<em><a href="http://www.textkritik.de/urheberrechtstagung">Autorschaft als Werkherrschaft in digitaler Zeit</a></em>&#8221; , veranstaltet von der FAZ und den Initianden des Heidelberger Appellls &#8211; rückt drohend heran : Im Vorfeld haben sich bei den Frankfurtern ja bereits selbsternannte Opfer von Google- Books geoutet , allen voran Tycoon Hubert Burda , welcher die <a href="http://www.faz.net/s/RubCC21B04EE95145B3AC877C874FB1B611/Tpl~Ecommon~Sressort~Apge~E2.html">&#8220;schleichende Enteignung&#8221; der Verleger durch Google</a> beklagte . Hier noch einmal , weils so schön war , ein kurzes Memo zum Portefeuille des solcherart &#8220;Enteigneten &#8220;:</div>
</li>
</ul>
<p>Die Hubert Burda Media gibt heute (2006) insgesamt 252 Magazine, Zeitschriften und Zeitungen in 19 Ländern heraus, davon 68 in Deutschland. Hinzu kommen ca. 120 Internet- und Radiobeteiligungen. Der Konzern beschäftigt mehr als 7.000 Mitarbeiter und machte 2004 einen Umsatz von 1,526 Milliarden Euro, davon entfielen auf den Druckbereich 179 Millionen Euro. ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Burda">Wikipedia</a> )</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.perlentaucher.de/ptautoren/4/1.html"><strong>Thierry Chevel</strong></a> <strong>, Herausgeber des Netz- Digests <em>perlentaucher</em></strong> und mit seinem Referatemagazin selbst ein mehrfach <a href="http://www.heise.de/newsticker/Perlentaucher-gewinnt-erneut-gegen-FAZ-und-Sueddeutsche--/meldung/100382">von der FAZ vergeblich geklagter Enteigner</a> fremder Inhalte <a href="http://www.perlentaucher.de/blog/48_hoert_nicht_auf_die_heidelberger_bocksgesaenge">wendet sich in seinem Verlagsblog &#8220;ententeich&#8221; gegen</a> die Kakophonie aus Tycoon- Unken und <strong>Heidelberger &#8220;Bocksgesängen&#8221;</strong> und warnt vor dem &#8211; in Lippenberkenntnis bereits vollzogenen &#8211; Eingreifen der Politik :</div>
</li>
</ul>
<p>Der <em><a href="http://www.textkritik.de/urheberrecht/index.htm">Heidelberger Appell </a></em> und das ganze apokalyptische Gemurmel, das von interessierte Lobbyorganen darum getrieben wird, sollte die Politiker, die Verlage und die Autoren ohnehin nicht dazu verleiten, unvernünftig zu handeln&#8221; , biete doch das Netz eine Reihe von neuen Geschäfts- und Vertriebsmodellen ( Backlistvermaktung , neue Schnitt- und Kontaktstellen Autor | Leser ohne Vermittlung | finanzielle Abmelkung durch Verlage ) : &#8220;Klügere Autoren werden das Netz suchen, um ihre Leser zu finden. Klügere Verleger werden die Heidelberger Jeremiaden als das nehmen was sie sind, Konvulsionen eines erstarrten Wesens, das aufwacht und sich die Augen reibt. Soll es zurücksinken in den Status quo ?</p>
<p>Chevel erinnert an die vor einigen Jahren durch ein Pasquill ( <em><a href="http://www.romanistik.info/google-jeanneney-druck.html">Quand Google défie l&#8217;Europe . Plaidoyer pour un sursaut</a></em> , Paris 2005 &#8211; <em><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/479113/">Googles Herausforderung . Für eine europäische Bibliothek</a></em> , Berlin 2006 ) des Direktors der Bibliothèque Nationake <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-No%C3%ABl_Jeanneney">Jean- Noël Jeanneney</a> , losgetretene <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/2363.html">Debatte über die einseitige Anglisierung</a> digitaler Literatur durch Google . &#8220;Nun beschwert man sich über das Gegenteil, die Digitalisierung nicht englischsprachiger Bücher.&#8221;</p>
<p>Dieser <em>Demokratisierung</em> kultureller Inhalte könne nur durch ein offensives Vorgehen europäische ( recte : deutscher ) Unternehmen gelotert werden : &#8220;es wäre wünschenswert, dass Google hier Konkurrenten hätte. Also bitte: Legt los.</p>
<ul>
<li>
<div>Ditto <strong>Ben Schwan in der taz</strong> ( <em><a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/verlage-wollen-webauftritte-vergolden/">PC-Gebühren und Google- Erlöse &#8211; Verlage wollen Webauftritte vergolden</a></em> ) mit einem deutlichen Plädoyer für eine &#8220;Kulturflatrate&#8221; auf PCs , welche die Verlage daran hindern möge , die von der &#8211; ebenfalls recht schläfrigen &#8211; Musikindustrie zu wiederholen :</div>
</li>
</ul>
<p>Die an der Musikverwertungsgesellschaft GEMA angelehnte PC-Gebühr soll dafür sorgen, dass Verlage stärker vom Internet profitieren können. Das Vorhaben erinnert an die so genannte Kulturflatrate, bei der User eine Standardgebühr entrichten und dafür zahlreiche Kulturangebote im Netz kostenlos nutzen können.  Verleger Hubert Burda (&#8220;Focus&#8221;, &#8220;Bunte&#8221;) hatte zuvor in einem Beitrag für die &#8220;FAZ&#8221; gefordert, dass die Suchmaschinen, bei denen gut funktionierende Online-Werbung vor allem lande, Medienunternehmen an ihren Erlösen beteiligen müssten. ( &#8230; ) Eine der Möglichkeiten, dies zu ändern, sei ein neues Leistungsschutzrecht. Damit wollen die Verlage ihre Werke in ihrer Gesamtheit schützen. ( &#8230; ) Wenn es nach den Verlagen geht, könnten zudem Grundstrukturen im Internet bald kostenpflichtig werden &#8211; dazu gehören (aktuell noch völlig rechtmäßige) Zitate oder Links. ( &#8230; ) Bei Google reagiert man wenig erfreut über die Debatte. Man verstehe nicht, warum man ständig für die schwierige Lage der Zeitungen verantwortlich gemacht werde, sagte Firmenmanager David Drummond gegenüber der Pariser <em>Le Monde</em> . Die Suchmaschine schicke jedes Jahr enorm viele Nutzer auf die Websites der Medienkonzerne, die damit Milliardenumsätze generierten.</p>
<ul>
<li>
<div><strong>Statt zu jammern , so Thomas Knüwer</strong> in seinem Blog &#8220;<em><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=2158">Indiskretion Ehrensache</a></em>&#8221; , sei es für die Verleger höchste Zeit , endlich selbst &#8211; <em>mit</em> und nicht <em>gegen</em> die Werkzeuge|n des WWW &#8211; zu handeln :</div>
</li>
</ul>
<p>&#8230;. Hubert Burda und all seine Berufsstandskollegen könnten dieser &#8220;schleichenden Enteignung&#8221; ja sogar teilweise Grenzen setzen, zumindest was Suchmaschinen betrifft. Eine Programmzeile auf die Homepage und &#8211; zack &#8211; bleiben die Suchmaschinenroboter draußen. Mehr noch: Man könnte Google auch wirtschaftlich ein klein wenig ankratzen, ließen die Verlage die Adsense-Anzeigen weg, mit denen sie in klickschwachen Momenten ein paar Leser mehr ins Haus holen. ( &#8230;. ) Und es ist ja nicht so, dass es nicht andere Methoden gäbe, dieser &#8220;Enteignung&#8221; zu entgehen. Suchmaschinen, Social Networks, Internet-Zugänge &#8211; all dies sind Märkte im Geiste unseres Wirtschaftssystems. Jedem der Verlage stünde es offen, die Arena des Unternehmerkampfes zu betreten. Teilweise haben sie dies getan &#8211; erinnern wir uns beispielsweise an Burda und seine Zugangstochter Europe Online oder Bertelsmann und seine Suchmaschine Lycos Europe.</p>
<p>Allein: Sie scheiterten. Andere nicht. Was bedeutet: Die Verlagsangebote und die Art, wie sie geführt wurden, waren nicht gut genug. Von jenen, die es besser machten, die sich in marktwirtschaftlichem Wettbewerb ihren Erfolg erkämpften wollen die unterlegenen Verlage nun Geld haben. Warum? Weil sie behaupten, ein Recht darauf zu haben. &#8220;Es geht um die Bewahrung eines Kulturguts&#8221;, schreibt Burda.</p>
<p>Dies ist auf zwei Ebenen bemerkenswert. Einerseits ist da einer, der sich als Unternehmer sieht &#8211; aber von anderen Unternehmern Geld haben will. So als ob Opel kein Staatsgeld haben wolle, sondern welches von VW. Das hat etwas von Kommunismus für Entrepreneure. Andererseits deutet Burda an, die Print-Objekte seines Hauses seien meritorische Güter. Waren, also, die eine Gesellschaft sich leisten müssen, weil sie wichtig sind. ( &#8230; ) Das Leistungsschutzrecht, das Verlage derzeit für ihre Waren fordern, ist nichts anderes als der Glaube, gedruckter Journalismus sei ein meritorisches Gut. Und: Das Leistungsschutzrecht ist die versteckte Bettelei um Staatshilfe &#8211; die Verlage wollen nur nicht dieses Wort in den Mund nehmen. Gut, dass sie selbst nicht wissen, wie diese Forderung überhaupt erfüllt werden soll. Denn ein Blick auf die Details zeigt, dass eine solche Regelung zum einen praktisch undurchführbar ist und zum anderen eine Presslizenzierung ist.</p>
<p>Denn wer sollte denn davon profitieren ? Nur gedruckte Zeitungen und Zeitschriften in Form einer Abgabe ? Dann werden sich die Schülerzeitungen des Landes freuen. ( &#8230; ) Die Verlage dagegen würden am liebsten hübsch eng definieren, wer in ihren erlesenen Kreis gehört. Das ist Presselizenzierung und somit zum Beispiel das Gegenteil jener <a href="http://www.boersenblatt.net/template/b4_tpl_home/">Chefredakteurs- Charta, die jüngst in Hamburg von einigen Großkopferten unterzeichnet wurde</a> . Das Leistungsschutzrecht also ist eine Kopfblase der Verlage, es wird vielleicht kommen &#8211; dann aber vor Gericht gekippt werden.</p>
<p>Bis dahin wird es Kapazitäten absaugen, die Verlage besser in das stecken sollten, was sie groß gemacht hat: Unternehmertum. Jahrzehnte lebten sie wunderbar dank einer Oligopolrendite: Sie waren einer der wenigen Mittlerkanäle zwischen werbender Industrie und Verbrauchern. Durch das Internet ist aus diesem Kanaloligopol ein Polypol geworden &#8211; und entsprechend schmilzt die Rendite. Darauf muss man reagieren. Die Verlage hätten das schon vor 10 Jahren tun müssen. Doch sie glaubten, einfach ihre Geschäftspraktiken auf das Internet übertragen zu können &#8211; und scheiterten. Nun haben sie vielleicht noch eine letzte Kugel, einen letzten Versuch des Ausbruchs nach vorn. Stattdessen aber ziehen sie sich in den Bunker und hoffen, dass es irgendwann besser werden wird. Solch eine Taktik war in der Geschichte der Menschheit auch erfolgreich &#8211; in sehr seltenen Einzelfällen.</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px">Und hier ist sie , <strong>die &#8220;<em><a href="http://www.boersenblatt.net/329702/">Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums</a></em>&#8220;</strong> ( <a href="http://http://www.axelspringer.de/downloads/153453/Hamburger_Erklaerung.pdf">PDF</a> ) , welche der europäische Verlegerrat <em><a href="http://www.epceurope.org">European Publishers Council</a></em> ( EPC ) diese Woche der EU- Kommission überreichten . <a href="http://www.axelspringer.de/presse/Internationale-Verlage-unterzeichnen-Hamburger-Erklaerung-zum-Schutz-des-geistigen-Eigentums_887946.html">Unterzeichnet von</a> 166 &#8211; darunter 148 deutschsprachigen Verlegern &#8211; darunter echte Opfertypen wie Mathias Döpfner ( Axel Springer AG ) , Oscar Bronner ( Der Standard , A ) , Bernd Buchholz ( Gruner + Jahr , D ) , Hubert Burda ( Burda Media , D ) , Hanzade Dogan ( Milliyet , D ) , Stefan von Holtzbrinck ( Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck , D ) , James Murdoch ( News Corporation Europe and Asia ) , Horst Pirker ( Styria , A ) Michael Ringier ( Ringier , CH ) und Robert Thomson ( Dow Jones and Wall Street Journal ) , wird maximal geklagt und gefodert :</div>
</li>
</ul>
<p>Zahlreiche Anbieter verwenden die Arbeit von Autoren, Verlagen und Sendern, ohne dafür zu bezahlen. Das bedroht auf die Dauer die Erstellung von Qualitäts-Inhalten und von unabhängigem Journalismus. Wir treten deswegen entschieden dafür ein, den Schutz geistigen Eigentums im Internet weiter zu verbessern. Freier Zugang zu Webseiten bedeutet nicht zwingend kostenlosen Zugang. Wir widersprechen all jenen, die behaupten, dass Informationsfreiheit erst hergestellt sei, wenn alles kostenlos zu haben ist. Der freie Zugang zu unseren Angeboten soll erhalten bleiben, zum Verschenken unseres Eigentums ohne vorherige Zustimmung möchten wir jedoch nicht gezwungen werden. Wir begrüßen deshalb die wachsende Entschlossenheit von Bundesregierung, Landesregierungen und den im Bundestag vertretenen Parteien, die Rechte von Urhebern und Werkmittlern weiter an die Bedingungen des Internets anzupassen. Im Internet darf es keine rechtsfreien Zonen geben. Gesetzgeber und Regierung auf nationaler wie internationaler Ebene sollten die geistige Wertschöpfung von Urhebern und Werkmittlern besser schützen. Ungenehmigte Nutzung fremden geistigen Eigentums muss verboten bleiben. ( <a href="http://www.axelspringer.de/downloads/153453/Hamburger_Erklaerung.pdf"><em>Hamburger Erklärung zum Schutz geistigen Eigentums</em> , PDF</a> )</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px">Wie man sieht , läuft das Ganze letztlich auf die Forderung nach einen &#8220;Bailout&#8221; der in die Misère gerutschen Verlagsindustrie durch die Politik hinaus . Und . biläufig : Von Autorschaft und durch Personen generiertem Content ist mit keinem Wort die Rede . Aber man kennt das ja aus der Landwirtschaft : Es verdienen die Vermittler | Händer und <em>nicht</em> der Produzent . Letzterer würde , wie bei <em>gulli</em> veniliert , per <em>Kulturflatrate</em> quasi wie ein Musikschaffender <a href="http://www.gulli.com/news/leistungsschutzrechte-die-gema-2009-07-03/">durch die GEMA abgefunden</a> .</div>
</li>
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><strong>Schriftsteller und Musiker</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Meinecke"><strong>Thomas Meinecke</strong></a> im &#8220;<em><a href="http://www.boersenblatt.net/329466/">börsenblatt online&#8221;</a></em> über die Fragwürdigkeit genuiner Urheberschaft , <strong>Sampling</strong> und selbstbestimmte Textfreigabe :</div>
</li>
</ul>
<p>Das mit der Hip-Hop-Culture aufgekommene Sampling, bei dem Musikpassagen aus bereits historischen Stücken direkt in neue Tracks importiert wurden, erlangte seine ästhetische Vervollkommnung, wenn das Merkmal, dessenthalben man sich zur sozusagen freundlichen Übernahme entschlossen hatte, im Neuen bis zur Unkenntlichkeit aufgegangen war. ( &#8230; ) Als Musiker in meiner <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/F.S.K.">Band</a> arbeite ich nach eben diesen eklektizistischen Prinzipien, als Diskjockey in Clubs macht es mir Spass, wenn ich aus zwei gleichzeitig laufenden Platten etwas ungeahntes Drittes generieren kann ( &#8230; ) .</p>
<p>Mit meinem Verlag mache ich für jedes einzelne Buch die Bedingungen bezüglich der Weitergabe meiner Texte aus. Ich freue mich, wenn ich durch derartige Transaktionen Geld verdienen kann. Manchmal kontakten mich Leute, die einen Text übernehmen wollen, aber nicht dafür zahlen können. Dann rufe ich im Verlag an und nehme den Text für diesen Fall aus der vertraglichen Vereinbarung heraus. Ich möchte selbst darüber befinden können, wer meine Texte unentgeltlich erhalten kann. Und ich verstehe das Verhältnis zu meinem Verlag als eines unter Komplizen. Mein Verlag ist nicht mein Gegner. Er nimmt meine Interessen wahr.</p>
<p>Ich freue mich darüber, wenn jemand 19,90 Euro <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/30600.html">für meinen neuen Roman</a> bezahlt. Ich betrachte das als anteilige Anerkennung eines mehrjährigen Arbeitsprozesses, als Honorar und nicht als Lohn ( wie er mir im Fall einer Kultur-Flatrate zustünde, deren womöglich an Klicks orientierter Verteilerschlüssel gewiss nicht in meinem Sinn und zu meinen Gunsten ausfiele ): Hier steht sozusagen Ehre gegen Gnade.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/fortunello-ice-cream.png" alt="Fortunello Ice Cream" hspace="2" vspace="2" width="356" height="350" /></strong></p>
<p align="right">( via <a href="http://www.flickr.com/photos/tonto-kidd/2388890506/in/pool-theretrokid">tonto&#8211;kidd</a> )</p>
<p><strong>MEDIEN</strong></p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div><strong>Die NZZ trudelt durch Rossbreiten</strong> &#8211; Relaunch am 23. September &#8211; Dass die NZZ der eingetretene <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002314.html">Flaute</a> mit <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002384.html">Preiserhöhungen</a> und <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002365.html">Entlassungen</a> einerseits , anderseits durch den neu ins Amt getretenen CEO <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/albert_p_staeheli_wird_neuer_ceo_der_nzz_1.821318.html">Albert P. Stäheli</a> zu entweichen sucht , berichten die Feeds des <em><a href="http://www.medienspiegel.ch/">medienspiegel</a></em> sowie <em><a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=81498">persoenlich.com</a></em> kontinuierlich . Nun soll die calvinistisch strenge Fregatte in ihrem 230. Jahrgang ab 23. September aufgepeppt werden . Chefredaktor Markus Spillmann weist allerdings jede Anmutung &#8220;modischer Effekthascherei&#8221; dezidiert zurück .</div>
</li>
</ul>
<p>Wie NZZ-Chefredaktor <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=83299">Markus Spillmann im Gespräch mit persoenlich.com</a> sagt, führte man vor der Überarbeitung eine Leserschaftsbefragung durch. Daraus sei hervorgegangen, dass die Leser die gedruckte NZZ ungeachtet neuer Medienformen als ein hochwertiges Informationsmedium überdurchschnittlich schätzen. Sie verbinden die inhaltliche Güte aber vermehrt auch mit der Erwartung an eine gepflegte Typografie, Seitengestaltung, Bild- und Grafiksprache, ohne dass die NZZ ihre Einzigartigkeit preisgibt.</p>
<p>Als externer Partner für die Gestaltung konnte die Kölner Designagentur Meiré und Meiré engagiert werden. Bekannt ist die Agentur für ihre Editorial Designs im hochwertigen Magazinbereich (&#8220;brandeins&#8221;, 032c, Arch+ &#8230;) oder Corporate Branding &amp; Architecture ( &#8230; BMW, Mini, Smart). Wie Markus Spillmann ausführt, habe er sich bewusst für eine internationale Agentur entschieden, die zudem noch wenig Erfahrung im Zeitungsbereich habe. ( &#8230;. ) Spillmann führt weiter aus, dass die Agentur es hervorragend verstanden habe, die <em>NZZ</em> und ihren inhaltlichen Anspruch gestalterisch zu interpretieren. Die <em>NZZ</em> bleibe weiterhin eine unverwechselbare Qualitätszeitung für die Schweiz. &#8220;Wobei wir uns sicher selbstbewusster am internationalen Umfeld orientieren möchten&#8221;, so Spillmann.</p>
<p>Mit der Überarbeitung beabsichtigt die <em>NZZ</em> künftig vermehrt jüngere Leser anzusprechen. Wie der Chefredaktor sagt, wolle man dies in erster Linie mit der sorgfältigen Auswahl von Bildern[  <em>seufz , wie lange ist es her , dass die NZZ von Schwarzweiss- auf Farbbilder umstieg ? - Zweieinhalb Jahre , <a href="http://www.netzeitung.de/medien/375701.html">nämlich 2006</a> - Der Setzer</em> ] und einer verbesserten Leserfreundlichkeit erreichen. Inhaltlich sei kein Kurswechsel vorgesehen, obschon sich auf der Redaktion eine neue Generation von Journalisten breit mache. &#8220;Wir werden die Zeitung nicht für Boulevardthemen öffnen&#8221;, betont Spillmann.</p>
<ul>
<li>
<div><strong>Wirtschaftskrise erreicht jetzt auch Hörfunk</strong> &#8211; Radio : weniger Werbung, mehr Hörer ( <a href="http://www.infosat.de/Meldungen/?msgID=53976">Infosat.de</a> )</div>
</li>
</ul>
<p>Bislang ist das Radio von der Wirtschaftskrise weitgehend verschont geblieben. Doch jetzt schlägt die Werbeflaute voll auf das Anzeigengeschäft der Hörfunkanbieter durch. Der Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien ( BLM ), Wolf-Dieter Ring, sprach bei der Eröffnung der Lokalrundfunktage in Nürnberg von deutlichen Einbußen und rät zu antizyklischem Handeln. Die gute Nachricht für Radio-Veranstalter: Die neue Media-Analyse zeigt, dass der Hörfunk insgesamt mehr Hörer erreicht.</p>
<p>Noch in den ersten drei Monaten dieses Jahres stiegen die Werbeeinnahmen der Radiosender um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Kein anderes klassisches Medium stand in der Krise so gut da. Damit ist jetzt Schluss. Angesichts der schwierigen Situation rät Ring den privaten Anbietern aber, antizyklisch zu handeln und jetzt unter keinen Umständen am Programm zu sparen: &#8220;Wer in der Krise entscheidend Marktanteile verliert, wird sich schwertun, sie hinterher wieder zurückzugewinnen.&#8221;</p>
<p>Außerdem fordert Ring, öffentliche Gelder auch für den privaten Rundfunk zu verwenden. So sollte einerseits die technische Infrastruktur für den Ausbau des digitalen Rundfunks in Deutschland gefördert werden. Um &#8220;gesellschaftlich erwünschte&#8221; Programme sicherzustellen, könnte andererseits ein Teil der Rundfunkgebühren auch an lokale Rundfunkveranstalter abgeführt werden.</p>
<p>Unterdessen veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse in Frankfurt gute Nachrichten ( <a href="http://www.agma-mmc.de/files/PM-EckdatenRadio2009-II.pdf">PDF</a> ) für die Hörfunkveranstalter: 78,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland haben im zweiten Quartal 2009 täglich Radio gehört. Damit ist die Reichweite um 113.000 Hörer auf 54.974.000 Hörer gewachsen. Die Hördauer ist seit dem ersten Quartal minimal von 189 auf 188 Minuten gesunken.</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><strong>Günter Traxlers <em>Blattsalat</em> über News , &#8220;<em><a href="http://derstandard.at/fs/r362/Blattsalat">Haider &#8211; Jesus &amp; Jackson</a></em>&#8220;</strong> ( <em>Standard</em> )</div>
</li>
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><strong>Reuters stellt &#8220;<em><a href="http://handbook.reuters.com/index.php/Main_Page">Handbook of Journalism</a></em>&#8221; online</strong> ( <a href="http://meedia.de/details/article/reuters-stellt-journalisten-handbuch-online_100021730.html">Meedia</a> , <a href="http://blogs.reuters.com/fulldisclosure/2009/07/09/a-is-for-abattoir-z-is-for-zulu-all-in-the-handbook-of-journalism/">Reuters Blog</a> )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>LITERATUR</strong></p>
<ul>
<li>
<div>Sibylle <strong>Lewitscharoff</strong> wird von <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/welten_schaffen_1.2933646.html">Roman Bucheli in der NZZ</a> als &#8220;eigentliches Epizentrum&#8221; des <strong><a href="http://www.literaturfestival.ch/">14. Literaturfestivals Leukerbad</a></strong> gefeiert trotzdem hat noch ein Lob für <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/19466/Ales_Steger.html">Aleš Šteger</a> Platz . <a href="http://www.poetenladen.de/michael-braun-leukerbad-2009.htm">Michael Braun berichtet im <em>poetenladen</em></a> weitaus detalierter .</div>
</li>
<li>
<div>Verlag <em><a href="http://www.asphalt-anders.de/">asphalt &amp; anders</a></em> : <strong>Neue Asphaltliteratur ?</strong></div>
</li>
<li>
<div><strong>25 Jahre</strong> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuromancer"><em><strong>Neuromancer</strong></em></a> : Wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/William_Gibson">William Gibson</a> hat den Cyberspace antizipiert hat ( was seine fatal banale Sprache nicht entschuldigt ) beschäftigt diese Woche mehrere Blätter : Ben Schwan feiert in der taz das visionäre <em><a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/eintauchen-in-den-netztraum/">Eintauchen der SF- Story in den Netz(t)raum</a></em> :</div>
</li>
</ul>
<p><em>Neuromancer</em> definierte den Begriff des Cyberpunk &#8211; Outlaws an der Tastatur in einer dystopischen Welt. Es führte ein weltweites Publikum in eine geheime Sphäre ein, die sich im Computer abspielte &#8211; den Cyberspace. Gibsons Held Case macht durch, was nach ihm viele Internet-Nerds durchmachten; ( &#8230; ) Viele der in <em>Neuromancer</em> enthaltenen Vorhersagen bewegen sich heute im Bereich der Realität. Da wäre zum Beispiel das Grundkonzept eines globalen Netzes. Anfang der Achtziger begannen Universitäten und Militäreinrichtungen, sich weltweit miteinander zu vernetzen und Firmen konnten für viel Geld Daten über den Atlantik verschicken. ( &#8230; ) Gibsons Netz ist zwar nicht textbasiert, sondern eine dreidimensionale Welt, in der es eine enorm starke Symbolik gibt, doch immerhin &#8211; das Datenreisen ist in <em>Neuromancer</em> kaum anders als bei uns.</p>
<p>Allerdings :</p>
<p>Die virtuelle Realität, die Gibson abbildet, hat sich dagegen noch nicht durchgesetzt. Sie wird aber in Form der so genannten <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterte_Realit%C3%A4t">Augmented Reality</a></em> immer greifbarer: Handy-Anwendungen nutzen dabei die Kamera des Geräts, um ein Abbild der Umgebung zu schaffen, integrieren aber Künstliches. Allumfassende Datenbrillen nutzt dagegen niemand. In <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neuromancer"><em>Neuromancer</em></a> gibt es dafür direkte Gehirnschnittstellen.</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div>Mark Sullivan macht sich auf <em>pcworld.com</em> Gedanken  , &#8220;<em><a href="http://www.macworld.com/article/141500/2009/07/neuromancer_25.html">What it got right, what it got wrong</a></em>&#8221; . Erscheine Manches wie &#8220;a blueprint that developers who grew up with the book consciously or subconsciously followed&#8221; &#8211; <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/William_Gibson">Gibsons</a> &#8220;idea of a global network of millions of computers, which he described in astonishing detail&#8221; in Zeiten , da &#8220;the personal computer was still a fairly new idea&#8221; . Visonär die Konzepte von &#8220;Cyberspace | Virtual Reality&#8221; :</div>
</li>
</ul>
<p>&#8230; Gibson took the World Wide Web much further. By introducing the concept of cyberspace, he made the Web a habitable place, with all the world&#8217;s data stores represented as visual, even palpable, structures arranged in an endless matrix. Gibson&#8217;s cyberspace also turned computing into an experience that involved all of the senses. Instead of interacting with the network visually by using a computer monitor, Gibson&#8217;s characters &#8220;<em>jack in</em>&#8221; and navigate an enveloping 3D world. Each user is &#8220;connected&#8221; to the computer via a system of electrodes and neural interfaces emerging from a laptop-type thing called a <em>deck</em>. ( &#8230; ) Linden Lab&#8217;s <em>Second Life</em> captures many people&#8217;s imagination because it adds the next layer of experience to the Internet. <em>Second Life</em> builds a visual, aural, participatory world on top of&#8211;and as an expression of&#8211;the dead network of computers that forms the Web. Of course, Second Life involves no direct hookup to the user&#8217;s frontal lobes, as Gibson&#8217;s cyberspace does. And <em>Second Life</em> differs in another key way: It seeks to replicate the real world that we&#8217;re already familiar with. ( &#8230; ) But whereas in <em>The Matrix</em> technology functions primarily as a means of control, in <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Neuromancer">Neuromancer</a></em> its role is more complicated: At times technology is benevolent, and at other times it&#8217;s malevolent. Many of the inhabitants of Neuromancer&#8217;s near-future world see technology as a liberating force, a way to escape from the ravages of pollution, disease, and war. ( &#8230; )</p>
<p>Andere Modelle , wie dasjenige der Fremderfahrung via &#8220;<em>Simstim</em> &#8221; , bleiben auch heute Objekt schierer Phantasie :</p>
<p>Again riffing on the human / computer integration theme, Gibson identifies the major form of entertainment in the world of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Neuromancer"><em>Neuromancer</em></a> as <em><a href="http://www.technovelgy.com/ct/content.asp?Bnum=177">simstim</a></em> ( Simulation / Stimulation ). <em>Simstim</em> is a recording ( or live broadcast ) of the sensory experience of one person that, with the help of a simstim deck, can be re-created exactly in the brain of another. To the person experiencing the simstim, it&#8217;s like viewing the world through another person&#8217;s eyes, hearing with their ears, feeling with their skin, smelling with their nose. It&#8217;s the full sensory stimulation of another person.</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div>Related : <strong><a href="http://www.wired.com/wiredscience/2009/07/neurosecurity/">The Next Hacking Frontier : Your Brain ?</a></strong> ( WIRED )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>WEBLITERATUR </strong></p>
<ul>
<li>
<div><strong>E- Books : ( Psychologischer ) Kopierschutz oder | versus DRM ?</strong> &#8211; E- Books @ <a href="http://www.libreka.de/">Libreka</a> &#8220;mit&#8221; oder &#8220;ohne&#8221; sichtbarem digitalen Wasserzeichen : Erfahrung mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung">DRM</a> im Musik- und Filmsektor hat gelehrt , &#8220;dass ehrliche Kunden sich oft als Gegner behandelt vorkommen, weil allzu gründliche Kopierschutzmaßnahmen den Käufer bei der Benutzung seines Produkts behindern&#8221; ( <a href="http://www.boersenblatt.net/329405/">Nikolaus Weichselbaumer</a> ) . Wenn der auf Intiative des <em>Börsenvereins</em> entwickelte E- Book- Dealer <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Libreka">Libreka</a></em> sowohl mit mit sichtbaren als auch unsichtbaren Watermarks operiert , tritt neben dem Moment der Registrierung auch ein psychologischer Faktor ins Visier . <a href="http://www.boersenblatt.net/329788//template/b4_tpl_blog_libreka/">MBV- Geschäftsführer Ronald Schild</a> :</div>
</li>
</ul>
<p>Was heißt nun psychologischer Kopierschutz? Kurz zusammengefasst handelt es sich um eine Kennzeichnung des Dokuments (Watermarking), mit der sich der Käufer identifizieren lässt. Dieses Wasserzeichen wird für jedes E-Book individuell generiert und in verschiedenen Formen eingebaut: sichtbar und unsichtbar. Das sichtbare Wasserzeichen stellt ganz explizit dar, dass dieses Buch registriert und der Käufer identifizierbar ist. Der sichtbare Eintrag ist das eigentlich Psychologische an dieser Form von DRM: es führt dem Nutzer klar vor Augen, dass er eine persönliche Kopie in den Händen (oder eher: im Lesegerät) hält. ( &#8230; )</p>
<p>Verhindert ein psychologisches DRM das Kopieren? Technisch gesehen: nein, soll es aber auch nicht. Ein psychologisches DRM vermittelt lediglich das Gefühlt, ein persönliches E-Book zu besitzen – und erlaubt im Nachhinein den Verursacher von Raubkopien zu ermitteln.</p>
<p>Um es mit einer Analogie zu vermitteln: Das psychologische DRM funktioniert wie eine Diebstahlsicherung im Kaufhaus. Natürlich kann ein versierter Ladendieb den auf der Ware angebrachten Chip, der den Alarm am Ausgang auslöst, entfernen und so die Ware stehlen. Aber der Großteil der Ladendiebstähle, die aus Gelegenheit, Impuls oder anderen Beweggründen geschehen, werden auf diese Art wirksam unterbunden. Und wer mutet es heute dem Kunden noch zu, beim Verlassen des Ladens die Tasche durchsuchen zu lassen?</p>
<p>Zurück zum E-Book: Psychologisches DRM bietet keine 100 %-ige Sicherheit, ebenso wenig wie ein <em>hartes</em> DRM. Es belohnt vielmehr den ehrlichen Kunden, indem er (immerhin ein Kunde, der für geistiges Eigentum zahlen möchte) ein vollfunktionales, einfach zu bedienendes E-Book erhält. Und es stellt für den Verlag die bestmögliche Balance zwischen Schutz vor Raubkopien und Kundenorientierung dar.</p>
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<p><strong>DIGITALE INNOVAION</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/ct/Bundestag-verabschiedet-Gesetz-fuer-Web-Sperren--/news/meldung/140746">Bundestag verabschiedet <strong>Gesetz für Web-Sperren</strong></a> ( heise )</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30692/1.html">Vorwärts Marsch zum Deutschnetz &#8211; <strong>Sperrungen &#8211; der Nächste bitte</strong></a> ( Bettina Winsemann , TP )</li>
<li>
<div><strong>Errechne deinen digitalen Reputationsindex</strong> &#8211; <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3831-Digitaler-Reputationsindex-102.000.html">Oliver Gassner führt es vor</a></div>
</li>
</ul>
<p>Ermittelt wird er so :</p>
<ol>
<li>Googelt nach Eurem Namen.</li>
<li>Die Gesamtanzahl der Suchergebnisse wird als Zahl festgehalten.</li>
<li>Die ersten 30 Treffer wertet Ihr aus. Denn nicht jeder Treffer hat was mit Eurer Person zu tun. Wieviele Treffer betreffen Euch. Das Verhältnis von relevanten Eigentreffer zu den 30 Treffer bildet die erste Meßzahl.</li>
<li>Diese Messzahl wird mit der Gesamtanzahl der Suchergebnisse (Zahl aus 2.) multipliziert, so dass Ihr den Reputationsindex erhält.</li>
</ol>
<p>Für unseren Klarnamen erhalten wir die <strong>Indexziffer 16.758</strong> ( exakt : 16.758,620689655172413793103448276 ) &#8211; Frage bleibt nur : <strong><em>Was uns DAS sagt ?!</em></strong></p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.heise.de/newsticker/Schwachstellen-in-WordPress--/meldung/141768"><strong>Schwachstellen in Word Press</strong></a> 2.7 MU bis 2.8 &#8211; Die Fehler sollen in den finalen Versionen 2.8.1 und MU 2.8.1 geschlossen sein</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/10/wordpress-281-ist-da-und-53-probleme-weniger/"><strong>WordPress 2.8.1</strong></a> <strong>ist da</strong> und 53 Probleme weniger ( Basic Thinking )</div>
</li>
<li>
<div><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Anderson">Chris Andersons</a> &#8220;<em><a href="http://www.longtail.com/the_long_tail/2009/07/free-for-free-first-ebook-and-audiobook-versions-released.html">Free</a></em>&#8221; integral als Audiobook</strong> : Download entsprechend gratis ( <a href="http://www.wired.com/images/multimedia/free/FREE_Audiobook_unabridged.zip">ZIP</a> ) -<em><a href="http://www.wired.com/">WIRED</a></em>- Chefredakteur Anderson entlässt das Hörbuch gratis in die Öffentlichkeit &#8211; macht&#8217;n bissel Arbeit , da viele Kapitel &#8230;. &#8211; <a href="http://www.boingboing.net/2009/07/05/chris-anderson-on-ma.html">Cory Doctorow illustrert</a> den Erfolg des <em>Giveaway</em>- Gedankens mit einer häuslichehn Story :</div>
</li>
</ul>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/anderson-free.png" alt="anderson free" hspace="2" vspace="2" width="236" height="356" align="left" />Perhaps the best example of a glorious embrace of waste is YouTube. I often hear people complain that YouTube is no threat to television because it&#8217;s &#8220;full of crap&#8221;&#8211;which is, I suppose, true. The problem is that no one agrees on what the crap is. You may be looking for funny cat videos and think my favorite soldering tutorials are of no interest. I want to see funny videogame stunts and couldn&#8217;t care less about your cooking tutorials. And clips of our own charming family members are of course delightful to us and totally boring to everyone else. Crap is in the eye of the beholder. ( &#8230; )</p>
<p>A few months ago it was time for my kids to choose how to spend the two hours of &#8220;screen time&#8221; they&#8217;re allowed on weekends. I suggested Star Wars and gave them a choice: They could watch any of the six movies in hi-def on a huge projection screen with surround sound audio and popcorn. Or they could go on YouTube and watch stop-motion Lego animations of Star Wars scenes created by 9-year-olds. It was no contest&#8211;they raced for the computer.</p>
<p>It turns out that my kids, and many like them, aren&#8217;t really that interested in Star Wars as created by George Lucas. They&#8217;re more interested in Star Wars as created by their peers, never mind the shaky cameras and fingers in the frame. When I was growing up, there were many clever products designed to extend the Star Wars franchise to kids, from toys to lunch boxes, but as far as I know nobody thought of stop-motion Lego animation created by children.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>BLOGISM</strong></p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><strong>Blogger Jeff Jarvis über Journalismus und Presse als mächtige Mythen des Alltags</strong> &#8211; Mahnend warnt der &#8220;<em><a href="http://www.newsweek.com/id/181829">What woukd Google do ?&#8221;- </a></em> Denker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Jarvis">Jeff Jarvis</a> vor einem &#8211; angesichts des Bürgerjournalismus und der Zeitungskrise &#8211; überzogenen und anachronistischen &#8220;<em><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/07/04/journalistic-narcissism/">Journalistic narcissism</a></em> &#8221; als  Produkt der veralteten Mythen der informationsmonopolistischen &#8220;Presse&#8221; :</div>
</li>
</ul>
<p>I was trained to accept that myth: that journalists decide what’s important, that it’s a skill with which they are imbued: news judgment. I worked hard to gain and exercise that judgment. The myth further holds that no judgment of importance is more important than The Times’; that’s why, every night, it sends out to the rest of newspaperdom its choices. News isn’t news until it’s reported and it’s not important until The Times says so. But why do we need anyone to tell us what’s important ? We decide that. What’s important to you isn’t important to me. Why must we all share the same importance ? Because we all shared the same newspaper. There is the wellspring of the myth: the press.</p>
<p>Man müsse die Grundlagen des bislang als solchen bekannten <em>Presse</em>- Journalismus neu durchdenken :</p>
<p>To start, it is critical that we understand and question every assumption that emerged from old realities – for example, that news should be a once-a-day, one-for-all, one-way experience just because that’s what the means of production and distribution of the newspaper and the TV broadcast necessitated. ( &#8230;) No more. The press has become journalism’s curse, not only because it now brings a crushing cost burden but also because it led to all these myths: that we journalists own the news, that we’re necessary to it, that we decide what’s reported and what’s important, that we can package the world for you every day in a box with a bow on it, that what we do is perfect (with rare, we think, exceptions), that the world should come to us to be informed, that we deserve to be paid for this service, that the world needs us.</p>
<p>Ex negativo erscheint das von dieser <em>Presse</em> horrizierte ( Selbst ) Bild des <em>Bloggers</em> :</p>
<p>Oh, I know, this is all a big set-up for your punchline: A blogger is talking about narcissism ? Heh. Isn’t blogging the ultimate narcissism ? But who called it that, who made that judgment ? &#8211; Journalists, as far as I’ve seen. When they talk, it’s important. When we talk, it’s narcissism. What we say can’t be important – can it ? – because we’re not paid and printed. But I don’t want to replay the blog culture war, which I keep hoping is over. I want to question assumptions, to find the cause and effect of myths.</p>
<p><a href="http://derstandard.at/fs/1246541326143/FAZ-Herausgeber-Internet-mangelt-es-an-journalistischer-Qualitaet"></a></p>
<ul>
<li>
<div><strong>FAZ- Herausgeber Werner D&#8217;Inka mosert über</strong> <a href="http://derstandard.at/fs/1246541326143/FAZ-Herausgeber-Internet-mangelt-es-an-journalistischer-Qualitaet"><strong>Blogger als &#8220;Leichtlohntruppen&#8221;</strong></a> von geringer journalistischer Kompetenz</div>
</li>
</ul>
<p>Der Herausgeber der &#8220;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&#8221; (FAZ), Werner D&#8217;Inka, warnt vor mangelnder journalistischer Qualität im Internet. Zwar machten die weltweit vernetzten Foren und Blogs ein enormes Wissen verfügbar, doch eine besonders authentische Form des Journalismus lieferten Blogger und Bürgerjournalisten nicht. Die meisten überließen die Recherchearbeit lieber den Mainstream-Medien und plagten sich nicht mit der Mühe ernsthafter Nachrichtenarbeit, sagte der Publizist laut Kathpress am Donnerstagabend in Bonn.</p>
<p>Nach den Worten des FAZ-Herausgebers fehlt Bloggern der &#8220;professionelle Filter und die Korrekturinstanz einer versierten Redaktion&#8221;, die halb recherchierte Geschichten aussondere. Ernstzunehmender Journalismus sei &#8220;eben keine Heimwerker-Beschäftigung&#8221;, sondern ein Beruf, der bestimmte Fähigkeiten wie die Trennung zwischen Nachricht und Meinung verlange. Diesen Ansprüchen genüge nicht jeder, der in einem Internet-Blog &#8220;die Zeitgenossen mit möglichst steilen Thesen unterhält&#8221;. Auch die subjektiven Erfahrungsberichte der Blogger im Iran bedürften bei aller Sympathie einer professionellen Nachprüfung. ( &#8230;. )</p>
<p>Kritik übte der FAZ-Herausgeber an Zeitungsverlagen, die dazu übergingen, &#8220;ihre Seiten von Leichtlohntruppen füllen zu lassen&#8221;. D&#8217;Inka äußerte sich bei einem Festakt, in dessen Rahmen Thomas Juncker als neuer Geschäftsführer der Katholischen Nachrichtenagentur ( KNA ) eingeführt wurde. ( APA | <em><a href="http://derstandard.at/fs/1246541326143/FAZ-Herausgeber-Internet-mangelt-es-an-journalistischer-Qualitaet">Der Standard</a></em> )</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://blogbar.de/archiv/2009/07/06/wie-das-mit-dem-bloggen-geht-i/"><strong>Blog braucht Charakter</strong></a> : ergo NO GO ZONE für windelweiche Journalisten ( Don Alphonso )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://saschalobo.com/">Blogger</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Lobo"><strong>Sascha Lobo</strong></a> macht <a href="http://www.fixmbr.de/das-vodafone-desaster/">Reklame für <strong>Vodaphone</strong> &amp; sich lächerlich</a> ( FXMBR ) und wird &#8211; <strong>Update !</strong> &#8211; noch einmal von D. A. in der Luft zerrissen :</div>
</li>
</ul>
<p>&#8230; Vodafone &#8230;  erklärt, dies sei die <em>Generation Upload</em> (sprich <em>Tschänäräschn Aploht</em>); all jene also, die im Netz nicht nur <em>Entertainment</em> wollten, sondern sich auch einbringen, und die man <em>empowern</em> möchte, das zu tun. ( &#8230; ) Exakt jene starken Nutzer des Internets fanden den Spot, die Pressekonferenz oder den darin auftretenden Blogger Sascha Lobo so wenig ansprechend, dass eine andere Werbefigur zu Protokoll gab: <em>Bin ich froh, dass ich nicht Sascha Lobo bin</em>. (<a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E43A6E40F2C424150B6FD6E2FDA9DB290~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton"> FAZ</a> )</p>
<ul></ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>TWITTER</strong></p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.wired.com/epicenter/2009/07/ask-and-you-shall-receive-an-answer-on-twitter/"><strong>Frequently Answered Questions</strong></a> @ twitter : <a href="http://vark.com/">vark.com</a> erledit&#8217;s persönlich</div>
</li>
<li>
<div>Twitter für gemeinnützige Zwecke &#8211; oder das , was man <em><a href="http://www.techcrunch.com/2009/07/05/tweetraising-the-potential-for-charities-on-twitter/"><strong>Tweetraising</strong></a></em> nennt</div>
</li>
<li>
<div>Die <strong><em>British Library</em> twittert jetzt auch</strong> ( <a href="http://twitter.com/britishlibrary">@britishlibrary</a> ) nach dem Vorbild der <em><a href="http://twitter.com/britishlibrary">Library of Congress</a></em> wie die Library of Congress &gt; allerdings lääst der im savoyischen Outback lebende Schriftsteller John Berger <a href="http://passouline.blog.lemonde.fr/2009/06/23/la-generosite-de-john-berger/">via BL ausrichten</a></div>
</li>
<li>
<div><strong>&#8230; und die Royals</strong> : <a href="http://twitter.com/BritishMonarchy">http://twitter.com/BritishMonarchy</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.themightyfew.com/proustproject/"><strong>Marcel Proust twittert</strong></a> : &#8220;<a href="http://twitter.com/proustproject/">Proust Project</a>&#8221; , atomisiert &#8211; &#8220;<em>Auf der Suche nach der verlorenen Zeit</em>&#8221; | Teil 1 : &#8220;<em>Unterwegs zu Swann</em>&#8221; aus urhebrrechtlichen Gründen in englischer Sprache &#8230; in 197.448 Stunden oder 1.057.092 Zeichen ( via <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3829-Marcel-Proust-twittert-Proust-Project-auf-Twitter.html">Oliver Gassner</a> )</div>
</li>
<li>
<div><strong>&#8230; und der</strong> <a href="http://www.fischerverlage.de/"><strong>S. Fischer- Verlag</strong></a> aus seinem Verlagsprogramm : <a href="http://twitter.com/Tagesfang">http://twitter.com/Tagesfang</a> ( <a href="http://www.boersenblatt.net/329765/">bb</a> )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>ZITIERT</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/07/czz-linkliste-21.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" align="left" /></p>
<ul>
<li><strong><a href="http://www.headshift.com/mt/mt-cp.cgi?__mode=view&amp;blog_id=3&amp;id=20">Lee Bryant</a> über Social Networks als Wieder- Auferstehung mittelalterlicher Gilden und Zünfte</strong> in der Epoche der Massenproduktion- , -Konsumption und -Vernichtung :</li>
</ul>
<p>Für ihn stellt also nicht das Internet und der mit ihm einhergehende Medienwandel eine Bedrohung dar, sondern er sieht eher das zurückliegende Jahrhundert als gefährliches Experiment der Gleichmacherei und der Unterwerfung unter Skalenerträge (Economies of Scale) in allen Bereichen. Seiner Auffassung nach erlaubt uns die Technologie des Internets wieder an verloren gegangene Strukturen und Konzepte anzuknüpfen, wie sie in Gilden und Zünften über Jahrhunderte praktiziert wurden. Der moderne Begriff dafür sind die im Entstehen begriffenen Social Networks. ( &#8230; )</p>
<p>Es gibt ihn also schon, den Wettstreit zwischen einerseits großen, zentralistisch und pyramidal organisierten Einheiten und andererseits kleinen, dezentralen, dafür aber hoch vernetzt und flexibel operierenden Wettbewerbern. In diesem Sinne kann es sich durchaus lohnen, konservativ zu sein. Nur darf die Perspektive nicht nur die letzten 50 Jahre, sondern besser die letzten 500 Jahre umfassen. ( <a href="http://carta.info/11486/innovation-tradition/">Carta</a> )</p>
<p><strong>|||</strong></p></blockquote>

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