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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at</title>
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	<description>doi:10.3246/ib.1000</description>
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		<title>OUT NOW : FLUGSCHRIFT &#8211; literatur als kunstform und theorie</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[| zeit | schrift |]]></category>
		<category><![CDATA[Anselm-Glück]]></category>
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		<description><![CDATA[literaturzeitschriften Und bringt der Frühling eine neue Zeitschrift , die als flugschrift auf den &#8211; gar nicht so lauen &#8211; Lüftelein segelt : Kurator von &#8220;Salon&#8220;- Autor Dieter Sperl und der Grafiker Dominik Hruza präsentieren ein Zeitschriftenprojekt , wehches ( in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wien und unterstützt vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24501]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p align="right"><em><a href="http://www.zintzen.org/?s=Literaturzeitschriften">literaturzeitschriften</a></em></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/flugschrift_02.jpg" rel="lightbox[24501]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/flugschrift_02-small.jpg" alt="Flugschrift 02" width="640" height="387" hspace="2" vspace="2" /></a></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24501]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p>Und bringt der Frühling eine neue Zeitschrift , die als <em><a href="http://www.literaturhaus.at/index.php?id=205&amp;tx_ttnews%5Btt_news%5D=732&amp;cHash=947e1df122">flugschrift</a></em> auf den &#8211; gar nicht so lauen &#8211; Lüftelein segelt : Kurator von &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon</a></em>&#8220;- Autor <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/dieter-sperl/">Dieter Sperl</a> und der Grafiker <a href="http://www.hruza.co.at/home/">Dominik Hruza</a> präsentieren ein Zeitschriftenprojekt , wehches ( in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Wien und unterstützt vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur ) seine Einzelausgaben ausschliesslich einem Autor | einer Autorin | einer AutorInnengruppe widmet.</p>
<p>Die Autoren | Autorinnen werden eingeladen , eine Ausgabe nach ihren Vorstellungen zu gestalten . <em>flugschrift</em> erscheint in einem Format, das größtmöglichen gestalterischen Spielraum bietet – vom Plakat bis zum 16-seitigen Heft. <em>flugschrift</em> ist ab 16. Mai im Literaturhaus Wien erhältlich . Numero 1 beispielsweise wurde von dem literarisch- künstlerischen Grenzgänger <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anselm_Gl%C3%BCck">Anselm Glück</a> gestaltet .</p>
<blockquote><p><em>flugschrift</em> publiziert vorzugsweise Texte einer AutorInnenschaft im Grenzbereich zwischen Literatur, Kunst und Theorie, die Selbstreflexion &#8211; Konstruktion und Dekonstruktion polyloger Weltreferenzen &#8211; im Kontext einer sich ständig verändernden hypertrophen Sprach-Wirklichkeit als Notwendigkeit erachtet. ( Dieter Sperl )</p></blockquote>
<ul>
<li>Präsentation der Nummer 1 der zeitschrift <em><a href="http://www.literaturhaus.at/index.php?id=205&amp;tx_ttnews[tt_news]=732&amp;cHash=947e1df122">flugschrift -literatur als kunstform und theorie : Anselm Glück</a></em> &#8211; Literaturhaus Wien &#8211; <strong>Heute , Mittwoch , 16. 5. 2012 , 19 H</strong></li>
</ul>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24501]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/flugschrift_03.jpg" rel="lightbox[24501]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/flugschrift_03-small.jpg" alt="Flugschrift 03" width="640" height="720" hspace="2" vspace="2" /></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LITERATUR ALS RADIOKUNST &#124; Birgit Schwaner im ORF- Studio &#124;  Produktionsnotizen</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 07:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[autoren | authors]]></category>
		<category><![CDATA[radio radians]]></category>

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		<description><![CDATA[WIE WIRD &#8220;RADIO&#8221; ? Konzentration am Regieplatz &#8230; Die &#8220;Pre- Production&#8221; : als Kuratoren der Reihe &#8220;Literatur als Radiokunst&#8221; im ORF- Kunstradio sind stets auf der Suche nach Stimmen und Stimmungen , experimentellen Textansätzen und &#124; oder nach Laut- bzw. Leisepoesie , die sich nicht notwendig selbst versteht . Der Ansatz ist eigentlich eine Art...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WIE WIRD &#8220;RADIO&#8221; ?</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/schwaner_regieplatz_04_sm.jpg" alt="Schwaner Regieplatz 04 sm" width="640" height="450" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p align="right"><em>Konzentration am Regieplatz &#8230;</em></p>
<p>Die &#8220;Pre- Production&#8221; : als Kuratoren der Reihe &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/literatur-als-radiokunst/">Literatur als Radiokunst</a></em>&#8221; im ORF- Kunstradio sind stets auf der Suche nach Stimmen und Stimmungen , experimentellen Textansätzen und | oder nach Laut- bzw. Leisepoesie , die sich nicht notwendig selbst versteht . Der Ansatz ist eigentlich eine Art &#8220;Spielregel&#8221; , die darin besteht , dass Autorinnen und Autoren lediglich mit ihrer eigenen Stimme &#8220;arbeiten&#8221; , wir also keine fremden Zuspielungen ausschlachten , sondern die Geräusche , den Stimm- und Stimmungsraum hergeben , getreulich aufnehmen und zwar mit sämtlichen Versprechern , kleinen Fehlleistungen und Raumatmosphären , aus welchen sich durch kleine Loops Geräusche , Hintergründe bis hin zum Taktschlag destilliren lassen .</p>
<p>Nach einigen Sondierungsgesprächen werden die infrage kommenden Autorinnen und Autoren eingeladen , sich in Begleitung eines versierten Studiotechnikers drei Tage ins Hörspiel- Studio zu begeben , wo nach den rund eintägigen Sprachaufnahmen ( vom Flüstern bis hin zum Brüllen ) zwei Tage der Bearbeitung und Re- Komposition folgen : Hier also entsteht aus unzähligen Einzelteilen ein Hörstück von einer knappen Viertelstunde , das sowohl in der Wiedergabe auf 5.1 Kanälen als auch für die Stereo- Akustik geeignet ist . Letzteres kostet gefühlt am meisten Zeit , da es unzählige Möglichkeiten , den akustischen Raum auszugestalten , gibt : Mit jeder Künstlerin , mit jedem Künstler vollzieht sich also ein Prozess zwischen einer ursprünglichen Konzeption Schritt für Schritt ins Reale , wobei nicht selten Textänderungen bis in die letzte Sekunde geschehen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DEM MOND <em>NACH</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/schwaner_studio_gross_sm.jpg" alt="Schwaner Studio gross sm" width="640" height="450" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p align="right"><em>&#8230; wie auch im grossen Hörspielstudio</em></p>
<p>Mit der in Wien lebenden deutschen Autorin <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/birgit-schwaner/">Birgit Schwaner</a> ( hier mit ihren Beiträgen zu in|ad|ae|qu|ats &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon</a>&#8221; ) war die glockenhelle Stimme einer lyrischen Prosaistin bzw. einer prosaischen Lyrikerin zu vernehmen , welche auf witzige Weise das Motiv der Mondreise durch die Literaturgeschichte verfolgt : Von Lukian über Arno Schmidt bis hin zu Jules Verne wird die menschliche Fanatasie als Raumschiff dazu genützt , Major Tom zu begleiten . Der Mond indes verhält sich stabil distanziert , ganz gleich ob wir ihn mit männlichem oder weiblichen ( la luna ) Attribut vorstellen .</p>
<p>Hier ist es nun ein Diktafon , das wie eine &#8220;black box&#8221; vom Himmel fällt : Dokumentation einer Expedition einer <em>Mondfälscherin</em> , welche den zudringlichen Zugriff auf den Erdtrabanten sistieren und ablenken will . Eingebettet in die Parodie einer radiophonen Wissenschaftssendung , erklingt der Diktafon- Bericht mit einiger Kompression ( teils erzeugt durch <a href="http://www.shure.com/americas/products/microphones/classic/55SH-Series-II-iconic-unidyne-vocal-microphone">ein chromblitzendes Vintage- Mic</a> ) , was einen wundersamen Kontrast zum akustischen Kosmos schafft , wo Wörter und Laute kurz auffunkeln , verblassen und wiederkehren : Ein sprachliches Zeit- Raum- Kontinuum , dessen Gewebteile sich immer dichter fügen , je näher man hinhorcht .</p>
<p>Auf diese Weise entsteht unter kundiger Betreuung von Tonmeister Martin Leitner , Sekunde um Sekunde ein polyphones Hörstück aus Sprache , aus Silben und aus Lauten , welche als solche nicht einzeln &#8220;Sinn zu machen&#8221; brauchen , sondern sich einem Motiv- und -Klanggeflecht einschreiben , welches in seinem Gewordensein einzigartig ist .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/schwaner_leitner_rp4_sm.jpg" alt="Schwaner Leitner RP4 sm" width="640" height="450" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p align="right"><em>An den Enden des Spektrums : Autorin Birgit Schwaner , Tonmeister Martin Leitner</em></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>HINWEIS</p>
<p><a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/schwanerbio.html">Birgit Schwaners</a> Hörstück &#8220;<em>Hirnsegel ahoi !</em>&#8221; ist &#8211; zusammen mit <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/pisekbio.html">Bruno Piseks</a> chorischer Komposition &#8220;<em>Wir bleiben nicht still</em>&#8221; &#8211; am <a href="http://www.kunstradio.at/2012A/calendar.html">Sonntag , den 10. 6. 2012 ab 23:03 im ORF- Kunstradio</a> zu vernehmen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li> <a href="../zur-akustik/_literatur-als-radiokunst-1999-2007_/">AUTORINNEN UND AUTOREN 1999 – 2011</a></li>
<li><a href="../2007/05/13/werk-warts/">Produktionsnotizen Ann Cotten</a></li>
<li><a href="../2007/05/31/radius-radio/">Produktionsnotizen Anja Utler</a></li>
<li><a href="../2007/07/13/summertime-and-the-living-is-easy/">Produktionsnotizen Ulrich Schlotmann</a></li>
<li><a href="../2007/11/13/literatur-als-radiokunst-daniel-wisser-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Daniel Wisser</a></li>
<li><a href="../2008/04/30/literatur-als-radiokunst-monika-rinck-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Monika Rinck</a></li>
<li><a href="../2008/03/19/literatur-als-radiokunst-michael-hammerschmid-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Michael Hammerschmid</a></li>
<li><a href="../2008/09/22/literatur-als-radiokunst-ilse-kilic-und-fritz-widhalm-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Ilse Kilic &amp; Fritz Widhalm</a></li>
<li><a href="../2009/04/24/literatur-als-radiokunst-urs-allemann-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Urs Allemann</a></li>
<li><a href="../2009/05/29/literatur-als-radiokunst-richard-obermayr-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Richard Obermayr</a></li>
<li><a href="../2009/10/30/literatur-als-radiokunst-sabine-scho-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Sabine Scho</a></li>
<li><a href="../2009/12/02/literatur-als-radiokunst-nico-bleutge-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Nico Bleutge</a></li>
<li><a href="../2010/04/15/literatur-als-radiokunst-elffriede-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen elffriede</a></li>
<li><a href="../2010/05/27/literatur-als-radiokunst-stan-lafleur-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Stan Lafleur</a></li>
<li><a href="../2010/08/31/literatur-als-radiokunst-michaela-falkner-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Michaela Falkner</a></li>
<li><a href="../2010/11/16/literatur-als-radiokunst-christian-steinbacher-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Christian Steinbacher</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2011/06/14/literatur-als-radiokunst-sophie-reyer-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Sophie Reyer</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2011/06/24/literatur-als-radiokunst-crauss-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Prdouktionsnotizen Crauss</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2011/10/14/literatur-als-radiokunst-nora-gomringer-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Nora Gomringer</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2011/11/24/literatur-als-radiokunst-wolfgang-helmhart-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Produktionsnotizen Wolfgang Helmhart</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>NEUES VON FREUNDEN</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 08:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[klangapparate]]></category>
		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
		<category><![CDATA[Anders Trentemøller]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Fetz]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst-Jandl]]></category>
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		<category><![CDATA[Michael-Lentz]]></category>
		<category><![CDATA[Neues-von-Freunden]]></category>

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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; ALTE SCHMIEDE : GRUNDBUCH ZUR 5.000 VERANSTALTUNG &#124; KLANGAPPARAT ALTE SCHMIEDE : GRUNDBUCH ZUR 5.000 VERANSTALTUNG Zur sage und schreibe 5.000 ( fünftausendsten ) Veranstaltung des Literarischen Quartiers Alte Schmiede wird heute eines diesem Jubiläum würdiges , sozusagen Grund- Grundbuch besprochen , nach dessen Erscheinen 1966 kein Laut der Lyrik auf dem anderen blieb...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> ALTE SCHMIEDE : <em>GRUNDBUCH</em> ZUR 5.000 VERANSTALTUNG |<strong> </strong>KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/jandl_mops.jpg" alt="Jandl mops" width="640" height="500" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p>ALTE SCHMIEDE : <em>GRUNDBUCH</em> ZUR 5.000 VERANSTALTUNG</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-neuesvonfreunden-22.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" width="96" height="97" align="left" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p>Zur sage und schreibe <strong>5.000</strong> ( fünftausendsten ) Veranstaltung des Literarischen Quartiers Alte Schmiede wird heute eines diesem Jubiläum würdiges , sozusagen <em>Grund- Grundbuch</em> besprochen , nach dessen Erscheinen 1966 kein Laut der Lyrik auf dem anderen blieb : Mit Ernst Jandls &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laut_und_Luise">Laut und Luise</a></em>&#8221; katapultierte Ernst Jandl die österreichische Literatur in die &#8211; so lange vernachlässigte &#8211; Moderne .</p>
<blockquote><p>Gleichzeitig erinnert das &#8220;Arbeitsjubiläum&#8221; daran ,<br />
dass ein Programmkontinuum wie das der Alten Schmiede nur als Gemeinschaftswerk von Tausenden von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, Dichterinnen und Dichtern, zusammen mit Hunderten von Personen, die auf deren Werke mitsamt ihrer künstlerischen Genealogie hingewiesen, diese interpretiert und mit den Autorinnen und Autoren diskutiert haben, entstehen kann. Dieses gemeinsame Wirken über Sprach-, Genre- und Generationengrenzen hinweg hat vielfache Folgen gezeitigt, etliches ist in Buchform festgehalten, aber auch als individuelle Erinnerung ins Zeitgedächtnis unserer Stadt eingeschrieben. Literatur bedeutet stete und explizite Bezugnahme auf die von Menschen definierte Welt, das möge wie bisher auch weiterhin, in ungezählten Varianten, in das öffentliche und individuelle Bewusstsein gerückt werden, mit Leidenschaft und Kenntnis, mit gegenseitigem Respekt und mit Zuneigung, allen auf blinde Konkurrenz setzenden Tendenzen des Zeitgeists zum Trotz.</p>
<p>Wir wollen dieses Veranstaltungsjubiläum mit einem Abend der Kooperationsreihe Grundbücher der österreichischen Literatur seit 1945 begehen, die einen aktiven Beitrag zu einer gleichzeitig singulären und kollektiven Literaturgeschichtsschreibung der Gegenwart leistet und ein außergewöhnliches Instrumentarium künstlerischer (Selbst)Reflexion entwickelt hat.</p></blockquote>
<p>Als Artikulationskünstler liest und kommentiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Lentz">Michael Lentz</a> die Jandl&#8217;schen Gedichte , wobei die Frage , wer <em>nach</em> Jandl jene Stimme und Stimmung mitbringt : energetisch , dynamisch , idiosynkratisch : so lange uns Jandl auch mit seinem akustischen Werk im Ohr klingt , bleibt die Tonspur dominant . Lentz :</p>
<blockquote><p>Die insgesamt dreizehn Abteilungen des Bandes rekurrieren vom Liebesgedicht und Lied (»mit musik«: Lyra, Lyrik) über das Lehrgedicht, das politische und Naturgedicht, das Abendgedicht, das Tiergedicht und das Epigramm, bis zum visuellen und Lautgedicht auf vorgängige Gattungen bzw. Genres. Deren normative Vorstellungen, und seien sie auch noch so schemenhaft oder rudimentär gegenwärtig, rufen sie in ihrer medialen und ästhetischen Varianz auf und befestigen sie – gerade in der von Jandl unternommenen Abweichung von der Konvention. Dies geschieht, indem die Abweichung, das mutwillige Nichtbefolgen sich eben nur vor dem Hintergrund gattungstheoretischer und -historischer Dispositive vollziehen kann, deren (konventionalisierte) Merkmalbündel sie latent mitführt. Auch der poetologische Witz zwischen literalem und figürlichem Wortsinn speist sich aus dem Kontrast zur Gattungskonvention. Der poetologische Witz von Jandls Gedichten in »Laut und Luise« besteht – und das macht bis heute noch ihren ästhetischen Affront aus – in vielfachen gattungsinternen Unterbietungen und Dysfunktionen bzw. funktionalen Neubelegungen. Was hier partiell eine mutwillige Unterkomplexheit erzeugt, ist ein poetischer Elementargeist, den es schriftmündlich drängt, die Poesie in ihre Bestandteile zu demontieren und im Akt der rekonstruierenden Demontage ihre Wurzeln freizulegen.<br />
[…]</p>
<p>Ein Gedicht von Jandl kommt ohne Jandl aus, spricht ohne Jandls Stimme. Der geeignete Sprecher von Jandls Gedichten außer Jandl wäre vielleicht der, der Jandl nie hat Jandl lesen hören, der ihn, noch besser, nie gehört hat. Dem kann entgegengehalten werden, Jandl habe sich seine Gedichte auf seine Stimme geschrieben, seine Gedichte seien mit seiner Stimme verklebt gewesen. Mag sein. Allerdings gibt es zahlreiche Jandl-Gedichte, die das Alphabet geschrieben hat und nicht seine Stimme. Es gibt eben Ordnungsprinzipien, die der Stimme eingeschrieben werden. Die Stimme führt bloß das Kommando der Schrift und ihrer Anordnung aus. Und es gibt den Atem. Dieser kann der Stimme ausgehen – und sie kann nicht mehr in die Luft schreiben. Gleichwohl, Stimme und Schrift sind bei Jandl auf derselben Spur. Diese Spur heißt: »In welchem Käfig du dich auch befindest, verlasse ihn.« (John Cage). Der Käfig, in dem man sitzt, ist mächtig. Es ist aber nur der schwächste Käfig. Um ihn herum gibt es andere Käfige, einer gewaltiger als der andere. Kann man den Käfig um den Käfig auch im Käfig verlassen? Einen paradoxen Fall von Levitation annoncierte Karl Valentin 1922 in einer Münchner Tageszeitung: »Schöner Papagei, gut sprechend, samt Messingkäfig entflogen.« Entflogen, weil er gut sprechen konnte. Wie Jandl. Münchhausiaden? Sprachspiele?</p></blockquote>
<ul>
<li>
<div><em><a href="http://www.alte-schmiede.at/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=1107:1452012-1900-lq&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">44. Grundbuch der österreichischen Literatur nach &#8217;45 : Ernst Jandl Laut und Luise</a></em> &#8211; mit Michael Lentz , Klaus Kastberger und Bernhard Fetz &#8211; Literarisches Quartier Alte Schmiede &#8211; <strong>Heute , 14. 5. 2012 , 19 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-hoerempfehlung-128.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" width="71" height="42" align="right" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p align="right">Kategorie &#8220;Kult&#8221; : Mittwoch legt der der dänische Elektroniker und Producer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trentem%C3%B8ller">Anders Trentemøller</a> in der &#8220;<a href="http://www.grelleforelle.com/program">Grellen Forelle</a>&#8221; auf : vor Mitternacht wird es wohl nicht starten . Inzwischen vertreiben wir ( uns ) die Zeit mit dem feinst ge<em>tune</em>ten Crash Course in Science &#8220;Flying Turns&#8221; ( Trentemøller Edit ) .</p>
<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24477]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F12821532&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

]]></content:encoded>
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		<title>Salon Littéraire &#124; Katharina Riese : Wir danken für Ihren Besuch ! &#8211; Reisejournal mit Kassenbons</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2012 05:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
		<category><![CDATA[| salon littéraire |]]></category>
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		<category><![CDATA[Katharina-Riese]]></category>
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		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text Salon Littéraire &#124; Katharina Riese : Wir danken für Ihren Besuch ! Reisejournal mit Kassenbons Die Idee : Für &#8220;Wir danken für Ihren Besuch ! Reisejournal mit Kassenbons&#8221; verwendete Katharina Riese die gesammelten Kassenbons einer dreiwöchigen Reise von Wien über Klagenfurt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" rel="lightbox[24412]"><img class="alignnone size-full wp-image-21602" title="blanc_40" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" alt="" width="640" height="40" /></a></p>
<p align="right">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p align="right"><em><br />
</em></p>
<p><em><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24412]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></em></p>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/katharina-riese/">Katharina Riese</a> : Wir danken für Ihren Besuch !<br />
Reisejournal mit Kassenbons<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24412]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/katharina_riese_cover_kassabon_01.jpg" alt="Katharina Riese Cover Kassabon 01" width="320" height="503" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24412]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p><em>Die Idee :</em></p>
<p><em>Für &#8220;</em><a href="http://www.sonderzahl.at/BUECHER/freitag.htm"><em>Wir danken für Ihren Besuch ! Reisejournal mit Kassenbons</em></a><em>&#8221; verwendete Katharina Riese die gesammelten Kassenbons einer dreiwöchigen Reise von Wien über Klagenfurt nach Triest. Die letzte Woche ging die Route durch Istrien und zurück nach Wien: Eine Person, der Länder, drei Sprachen im Spiegel einer Drucksorte, die im Alltag ihr Eigenleben eher unter der Wahrnehmungsgrenze führt. Diesem gradlinigen Konzept folgend führt die kassenbongestützte Textproduktion zu ebenso aufschlussreichen wie einigermaßen absurden Ergebnissen.</em></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24412]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p><em>Ein Auszug :</em></p>
<p>Samstag, 30. Juni 2007: Die chronologische Reihung der Kassenbons für den ersten Tag der Reise, bringt folgenden Verlauf an den Tag: Um <strong>13:22</strong> war ich mit dem Autowaschen &#8211; gewählte Waschart &#8211; <strong>Wäsche-Glanz</strong> &#8211; fertig und gönnte mir nach getaner Tat, nämlich Zuschauen wie das Auto gewaschen wird, eine Flasche Mineralwasser, <strong>Vösl Min.o.K. 0,5</strong>. Ort der Autowäsche war das <strong>bp Center, K&amp;Sackl GmbH., Laxenburgerstrasse 2a, A-1100</strong>. Welche rätselhaften Motive mögen mich dazu bewogen haben, bei dieser Tankstelle nicht auch gleich zu tanken, sondern vielmehr um <strong>13:49:48</strong> bei der <strong>SHELL-STATION SHELL TS.BETR.GES.M.B.H., Triesterstrasse 6A-8</strong>, um <strong>29.89</strong> Euro <strong>26.66 l Benzin</strong> zu tanken? Jetzt fällt es mir wieder ein! Eine Kundenkarte von Shell war das Motiv. Ich wollte Bonuspunkte sammeln. Sicher wollen Sie wissen wie viele? Es waren: <strong>CS-PUNKTE GESAMMELT: 26</strong>. Leider habe ich keine Ahnung, wozu ich die gesammelten Punkte brauchen könnte. Aha, die Kundenkarte brachte, wie ich erst jetzt lese, <strong>0,27 Euro KUNDEN RABATT</strong>! Danach fädelte ich mich mit glänzendem und halbvoll getanktem Auto in das Förderband der Autobahn ein und fuhr bis Völkermarkt, wo ich im <strong>AUTOBAHNRESTAURANT Motor-Hotel Rosenberger, 9100 Völkermarkt, Tel 04231/ 24 11</strong> die schon erwähnte Bekanntschaft mit Simone Schorn (<strong>Auf Ihren nächsten Besuch freut sich Simone Schorn 30.Wir wünschen eine gute Fahrt</strong>) beim Ankauf von <strong>Salat klein</strong> um <strong>17.00</strong> und mit Morana Sollhart (<strong>Auf Ihren nächsten Besuch freut sich Morana Sollhart 14. Wir wünschen eine gute Fahrt</strong>) beim Ankauf von Zigaretten, <strong>Dannem. Moods Filter 5er</strong> um <strong>17:15</strong> machen durfte. Die Zahlen hinter den Namen, 30 und 14, müssen Personalnummern sein. Eine Vierzehnjährige an der Kasse wäre mir aufgefallen. Obwohl sie sich auf meinen nächsten Besuch schon freuten und so schöne Namen hatten, die ich ohne Lektüre der Kassenbons nie erfahren hätte und sie sicher sehr nett zu mir waren, konnte ich Simone Schorn und Morana Sollhart nicht versprechen, dass wir uns so bald wieder sehen würden.</p>
<p>Von Völkermarkt fuhr ich nach Klagenfurt, um am nächsten Tag, Sonntag, 1. Juli 2007, bei der Ermittlung der Sieger und Siegerinnen des Ingeborg-Bachmann-Literaturwettbewerbs dabei zu sein. In Klagenfurt angekommen, verlor ich die Orientierung, obwohl ich fest davon überzeugt war, mich von früheren Aufenthalten her schon leidlich in der &#8220;Rose am Wörthersee&#8221;, wie Klagenfurt in der Touristikwerbung genannt wird, auszukennen. Ich drehte also auf einer Tankstelle bei, was sich als schwierig erwies, da die ganze Fläche mit Autos verstellt war. Da ich nicht so lange warten wollte, verzichtete ich eben auf das Tanken und fragte nur nach dem Weg in die Radetzkystraße. Die durch den Kundenansturm bedrängte Dame an der Kasse war sehr freundlich und schenkte mir nicht nur einen Stadtplan, sondern erklärte mir anhand dieses Plans, wie ich zur Radetzkystraße fände. An diese Dame an der Kassa kann ich mich erinnern, aber, da ich nichts gekauft hatte, habe ich auch keinen Kassenbon bekommen und werde so nie mehr erfahren, wie sie hieß. Das wäre dann ein nächster logischer Schritt im Umgang mit den Kassenbons: Etwas kaufen, nur um einen Kassenbon für seine Sammlung zu bekommen und das Personal mit seinem Namen kennenzulernen.</p>
<p>Nach der Ankunft in meinem Quartier ließ ich diesen ersten Tag der Reise im <strong>ÄTSCH-PETSCH, A-9020 Klagenfurt, Villacherstr. 338, Tel. +43 463/220 440, Fax.+ 43 463 220 450,</strong> <strong>www.petsch.at</strong> an Tisch <strong>6 (VE-13 VELDEN.TIS06)</strong> auf der Terrasse über dem Wörthersee bei <strong>1 Würstel/ Pommes</strong> und <strong>1 Radler 0,3</strong> ausklingen. Um <strong>19:45</strong> war mir die Rechnung für diese Konsumation ausgestellt worden: <strong>Euro 7; Mehrwertsteuer &#8211; Aufstellung: 20 %Ware 2,50 Euro enth. Mwst 0,42, 10 %Ware 4,50 Euro enth. Mwst. 0,41. Sie bezahlten bei Kellner(In)</strong> Tobi. Woraus ich erfahre, dass Getränke und Essen mit verschieden hohen Mehrwertsteuern belastet waren und die Kellnerin, die es nicht unterließ, beim Abservieren die obligate Frage &#8220;Hat&#8217;s geschmeckt?&#8221; an mich zu richten, Tobi hieß. &#8220;Danke, ganz ausgezeichnet!&#8221;, rief ich so laut wie möglich. Und genau so höflich verabschiedete sich auch das Ätsch-Petsch via Kassenbon von mir als Kundin: <strong>Wir danken für Ihren Besuch! SONNTAG AB 16 UHR GEÖFFNET! Gönn&#8217; Dir wieder mal was …</strong> Was sich an diesen wenigen Beispielen schon deutlich zeigt: Die Drucksorte Kassenbon ist ein Exzess an Genauigkeit mit einem höflichen Finale.</p>
<p><em><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/karia_riese_kassenbon_01.jpg" alt="Karia Riese Kassenbon 01" width="500" height="390" hspace="2" vspace="2" /> </em></p>
<p><strong>Hinweis :</strong> Katharina Riese tritt im Rahmen der <a href="http://www.wochenendgespraeche.at/2012/index.html">35. Innsbrucker Wochenendgespräche</a> ( zum Thema &#8220;Humor , Witz , Ironie , Satire&#8221; auf ) : Bodo Hell und <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/lisa-spalt/">Lisa Spalt</a> sind übrigens auch im <a href="http://www.wochenendgespraeche.at/2012/programm.html">Programm</a> gelistet .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/katharina-riese/"><strong>Katharina Riese</strong></a> ( Bio &#8211; Bibliographie )</p>
<p>Bisher auf in|ad|ae|qu|at :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/katharina-riese-prelude-mit-gegenwind/">Prelude mit Gegenwind</a> | Auszug aus &#8220;<a href="http://www.sonderzahl.at/BUECHER/neuerscheinungen/neu_Riese_Vilma.htm">Vilma heiratet ihre Enkelin</a>&#8221; &#8211; Wien , Sonderzahl Verlag 2010</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/katharina-riese-geselchte-affen-oder-die-milch-ist-schlecht/">Geselchte Affen oder <em>die Milch ist schlecht</em></a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/katharina-riese-ploetzlich-beim-zeitungslesen/">Plötzlich , beim Zeitungslesen</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>aus dem leben der linie : anfang und omega</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 06:52:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[klangapparate]]></category>
		<category><![CDATA[sprachbeschau]]></category>

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		<description><![CDATA[aus dem leben der linie ALPHA UND OMEGA &#124;&#124;&#124; KLANGAPPARAT Und um das Funkly- Thema diese Woche zu erschöpfen : Hier eine nette James Brown- Cover- Version von Leo Muller auf &#8220;Right On ! Soul Hits&#8221; aus dem Jahr 1972 &#8211; &#160; &#160; &#160; &#160; &#124;&#124;&#124;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" rel="lightbox[24435]"><img class="alignnone size-full wp-image-21602" title="blanc_40" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" alt="" width="640" height="40" /></a></em></p>
<p align="right"><a href="http://www.zintzen.org/?s=aus+dem+leben+der+linie"><em>aus dem leben der linie</em></a></p>
<p><em><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24435]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></em></p>
<p>ALPHA UND OMEGA</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/linie_alpha.jpg" rel="lightbox[24435]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/linie_alpha-small.jpg" alt="linie alpha" width="640" height="1152" hspace="2" vspace="2" /></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p>Und um das Funkly- Thema diese Woche zu erschöpfen : Hier eine nette James Brown- Cover- Version von <a href="http://www.discogs.com/artist/Leo+Muller">Leo Muller </a>auf &#8220;<em><a href="http://www.discogs.com/Leo-Muller-Right-On-Soul-Hits/release/1677505">Right On ! Soul Hits</a></em>&#8221; aus dem Jahr 1972 &#8211; <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-hoerempfehlung-172.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" width="71" height="42" align="right" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F44308348&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>audio aktuell</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2012/05/08/audio-aktuell-39/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2012 07:30:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[radio radians]]></category>
		<category><![CDATA[Andrea-Maria-Schenkel]]></category>
		<category><![CDATA[audio-book]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Jacobi]]></category>
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		<category><![CDATA[Kaminski]]></category>
		<category><![CDATA[Lesung]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Stefan Kanis]]></category>
		<category><![CDATA[Ulrich Matthes]]></category>

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		<description><![CDATA[W. G. SEBALD , INS AUDITIVE TRANSPONIERT NZZ , 4. 5. 2012 czz -Mit dem wenige Monate vor seinem Unfalltod 2001 erschienenen Roman «Austerlitz» hat W. G. Sebald ein Vermächtnis hinterlassen, in welchem autobiografische Momente in eine fiktive Biografie fliessen, der zugleich die Poetologie des Autors eingeschrieben ist. Anhand von zufälligen, sich über dreissig Jahre...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W. G. SEBALD , INS AUDITIVE TRANSPONIERT</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/w-g-sebald-ins-auditive-transponiert_1.16743185.html">NZZ , 4. 5. 2012</a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz_audio_aktuell_black-91.png" alt="czz audio aktuell black" width="300" height="300" align="left" hspace="2" vspace="2" />czz -Mit dem wenige Monate vor seinem Unfalltod 2001 erschienenen Roman «<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Austerlitz_(Sebald)">Austerlitz</a>» hat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/W._G._Sebald">W. G. Sebald</a> ein Vermächtnis hinterlassen, in welchem autobiografische Momente in eine fiktive Biografie fliessen, der zugleich die Poetologie des Autors eingeschrieben ist.</p>
<p>Anhand von zufälligen, sich über dreissig Jahre hin erstreckenden Begegnungen des Erzählers mit dem Kunsthistoriker Jacques Austerlitz tastet sich Letzterer tiefer und tiefer in die Erinnerung hinab, um sich dem Rätsel seiner Herkunft zu stellen. Im von den Deutschen annektierten Prag war es Austerlitz&#8217; Mutter gerade noch gelungen, den Knaben in einem Kindertransport nach England unterzubringen, bevor sie selbst nach Theresienstadt und in die Vernichtung abgeschoben wurde. Die Rolle des Erzählers geht fast vollständig im Rapport der Gespräche mit Austerlitz auf und stellt damit eine Reihe von Erinnerungen dar, in welche ihrerseits Austerlitz&#8217; Erinnerungen eingefaltet sind.</p>
<p>Ein vom Mitteldeutschen Rundfunk produziertes Hörspiel rafft den an die 400 Seiten langen Text mit kluger Hand zu achtzig Minuten Laufzeit, ohne dass der Eindruck entstünde, es fehle Wesentliches. Neben den charakterstarken Sprechern (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Matthes">Ulrich Matthes</a> als Erzähler, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Jacobi">Ernst Jacobi</a> als Austerlitz) setzt <a href="http://www.mdr.de/mdr-figaro/mitarbeiter/artikel59832.html">Stefan Kanis&#8217;</a> präzise Regie deutliche Akzente, welche eher als akustische Interventionen wahrnehmbar sind denn als blosse Illustrationen:</p>
<p>Einerseits wird der Bericht des Erzählers in einem anderen Klangraum präsentiert als Austerlitz&#8217; direkte Zitate, anderseits spiegeln wiederkehrende Signale wie Bahnhofslärm, Türenschlagen und Eisenbahnrattern Sebalds leitmotivische Erzählweise. Selbst der Sebaldschen Methode, Fotografien als Erinnerungsmedien heranzuziehen, wird – ins Klangliche übersetzt – durch Einblenden jener diskreten Sounds Rechnung getragen, welche eine Tonaufnahme und -wiedergabe begleiten. Sinnfälliger kann man Sebalds Poetik kaum ins Auditive transponieren.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.randomhouse.de/press/infodetail.jsp?edi=406684&amp;pub=70000&amp;men=2117&amp;submen=2135&amp;mid=1&amp;aid=36810">W. G. Sebald: Austerlitz, Hörspiel. Bearbeitung und Regie: Stefan Kanis. 1 CD (83 Min.) &#8211; </a>MDR | Der Hörverlag 2012 ( <a href="http://www.zintzen.org/echt-welt-texte/w-g-sebald-ins-auditive-transponiert/">page</a> )</li>
<li><a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=3730">Platz 2 @ Hörbuchbestenliste hr2 Mai 2012</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WOLFGANG HERRNDORFS NARRATIVER WAHNWITZ</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/wolfgang-herrndorfs-narrativer-wahnwitz_1.16743186.html">NZZ , 4. 5. 2012</a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz_audio_aktuell_white-81.png" alt="czz audio aktuell white" width="400" height="400" align="left" hspace="2" vspace="2" />czz &#8211; Der 1965 in Hamburg geborene <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Herrndorf">Wolfgang Herrndorf</a> war zunächst mit Texten hervorgetreten, welche die Genres von Berlin-Roman und Pop-Story erprobten. Unübersehbar war diesen Stücken aber auch die Skepsis des Autors hinsichtlich der gängigen Hauptstadtprosa eingeschrieben. Es ist, als habe Herrndorf aus dieser Abklärung jenen neuen Schwung bezogen, welcher den Adoleszenz- und Schelmenroman «<a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/wolfgang-herrndorf-grand-tour-mit-tuecken/">Tschick</a>» mit all seiner Fabulierlust, seinem Sprachwitz und seiner trockenen Situationskomik prägt.</p>
<p>Letztlich hat sich der jüngste Roman «<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/wolfgang-herrndorf/sand.html">Sand</a>» völlig von den Imperativen deutscher Zeitgeistprosa gelöst: Der einzige bundesrepublikanische Bezug – nämlich die Geiselnahme von israelischen Athleten während der Olympischen Spiele in München 1972 – dient allenfalls der historischen Situierung der turbulenten Handlungsstränge. Geografisch sind die chaotisch-absurden Ereignisse irgendwo im Maghreb angesiedelt, wo Agenten und Aussteiger, Kriminelle und Kommunarden die postkoloniale Agonie schrill aufmischen.</p>
<p>Der titelgebende «Sand» deutet nicht nur auf den Spielort der Wüste hin, sondern fasst auch treffend metaphorisch das Hauptcharakteristikum dieses liebevoll mit zahlreichen literarischen Bezügen und Phantasmagorien aller Art gespickten Werks: Wollte man sie zusammenfassen, so rieselten die Haupt-, Teil- und Neben-Plots wie Sand durch die Finger. – Die mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Kaminski">Stefan Kaminski</a> glänzend besetzte auditive Fassung konturiert Herrndorfs anarchische Lust am Fabulieren. Sein notorisch unzuverlässiger Erzähler erinnert ebenso wie manche der bizarren Szenen an die Prosa <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Pynchon">Thomas Pynchons</a>, womit sich der narrative Wahnwitz als stilistische Methode offenbart.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.argon-verlag.de/2012/02/herrndorf-sand/">Stefan Kaminski liest Wolfgang Herrndorf: Sand. 11 CD (807 Min.)</a> &#8211; Argon 2012 ( <a href="http://www.zintzen.org/echt-welt-texte/wolfgang-herrndorfs-narrativer-wahnwitz/">page</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ANDREA MARIA SCHENKEL : WEITER IM TEXT</p>
<p><a href="http://www.nzz.ch/magazin/buchrezensionen/andrea-maria-schenkel-weiter-im-text_1.16743187.html">NZZ , 4. 5. 2012</a></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz_audio_aktuell_black-91.png" alt="czz audio aktuell black" width="300" height="300" align="left" hspace="2" vspace="2" />czz &#8211; Hatte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Maria_Schenkel">Andrea Maria Schenkel</a> mit ihrem Krimidebüt «<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/andrea-maria-schenkel/tannoed.html">Tannöd</a>» (2006) und dessen Nachfolgeroman «<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/andrea-maria-schenkel/kalteis.html">Kalteis</a>» (2007) namhafte Preise abgeräumt und nebenher enorme Verkaufserfolge erzielt, wurde «<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/andrea-maria-schenkel/bunker.html">Bunker</a>» (2009) weniger enthusiastisch aufgenommen.</p>
<p>Mit dem kürzlich erschienenen «<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/andrea-maria-schenkel/finsterau.html">Finsterau</a>» tritt zwar erstmalig ein dreisilbiger Titel auf den Plan, jedoch kehrt die Autorin in Form und Methode zu ihrem Erfolgsrezept zurück: Wie in den beiden ersten Romanen liegt dem Erzählten ein historischer Kriminalfall im Bauernmilieu und unter Kleinbürgern zugrunde. Wo es keinen allwissenden Erzähler gibt, verweben sich die «Zeugenaussagen» zu einem Patchwork der verschiedensten Perspektiven, welche – gegen Ende hin enggeführt – auf den Verbrecher verweisen.</p>
<p>So geht der Plan für «Finsterau», wo die junge Afra – ledig, schwanger – ins ärmliche Elternhaus zurückkehrt, wo sie mit ihrem «Bankert» die Schmach der Familie darstellt. Als dann eines Tages im Jahr 1947 Afra und ihr Knabe tot in der Küche aufgefunden werden, sitzt Vater Zauner apathisch da, lässt sich widerstandslos abführen und ein Geständnis abpressen. Erst eine Revision des Verfahrens achtzehn Jahre später bringt den tatsächlichen Mörder an den Tag, wobei die Tatsache, dass die Bluttat eigentlich auf einem Zufall beruhte, kriminologisch unbefriedigend bleibt.</p>
<p>So, wie der Roman den modischen «Exotismus des Regionalen» bedient, so nachlässig geht Schenkel mit der Sprache ihrer Protagonisten um: Auffallend ist die Einebnung jener distinkten Sprachregister, welche den Figuren in früheren Büchern einerseits mundartliche «Eigensprache» zuerkannt hatten, nebst einem holprigen Hochdeutsch bei «offiziellen» Zeugenaussagen. Auch verbale Anachronismen fielen bei einem professionellen Sprecher womöglich kaum auf, wirken allerdings in der etwas schwerfälligen Lesart der Autorin störend.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.hoffmann-und-campe.de/go/finsterau--1">Andrea Maria Schenkel liest: Finsterau, 3 CD (178 Min.) </a> &#8211; Hoffmann und Campe 2012 ( <a href="http://www.zintzen.org/andrea-maria-schenkel-weiter-im-text/">page</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Salon Littéraire &#124; Petra Coronato : Gruss aus Zone A &#124; 17</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 04:17:25 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text Salon Littéraire &#124; Petra Coronato : Gruss aus Zone A &#124; 17 &#160;  ( click pic to XL ) &#160; &#124;&#124;&#124; Petra Coronato ( Bio &#8211; Bibliographie ) Bisher auf in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Gruss aus Zone A &#124; 01 Gruss aus Zone...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" rel="lightbox[24352]"><img class="alignright size-full wp-image-21602" title="blanc_40" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" alt="" width="640" height="40" /></a></p>
<p align="right">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p align="right"><em><br />
</em></p>
<p><em><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24352]"><img class="alignright size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></em></p>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/petra-coronato/">Petra Coronato</a> :</strong></p>
<p><strong>Gruss aus Zone A | 17</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24352]"><img class="alignright size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/pco_gruss17_back.jpg" alt="pco gruss17 back" width="600" height="424" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/pco_gruss17_front1.jpg" rel="lightbox[24352]"><img class="wp-image-24360 aligncenter" title="pco_gruss17_front" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/pco_gruss17_front1.jpg" alt="" width="528" height="381" /></a></p>
<p style="text-align: right;"> <span style="text-align: right;">( </span><em style="text-align: right;">click pic to XL</em><span style="text-align: right;"> )</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/petra-coronato/"><strong>Petra Coronato</strong></a> ( Bio &#8211; Bibliographie )</p>
<p>Bisher auf in|ad|ae|qu|at :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruesse-aus-zone-a-1/">Gruss aus Zone A | 01</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-grusse-aus-zone-a-02/">Gruss aus Zone A | 02</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-grusse-aus-zone-a-03/">Gruss aus Zone A | 03</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-04/">Gruss aus Zone A | 04</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-05/">Gruss aus Zone A | 05</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-06/">Gruss aus Zone A | 06</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-07/">Gruss aus Zone A | 07</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/salon-litteraire-petra-coronato-gruss-aus-zone-a-08/">Gruss aus Zone A | 08</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-09/">Gruss aus Zone A | 09</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-10/">Gruss aus Zone A | 10</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-11/">Gruss aus Zone A | 11</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-12/">Gruss aus Zone A | 12</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-13/">Gruss aus Zone A | 13</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-14/">Gruss aus Zone A | 14</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-15/">Gruss aus Zone A | 15</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/petra-coronato-gruss-aus-zone-a-16/">Gruss aus Zone A | 16</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

]]></content:encoded>
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		<title>LiteRadio und Schlager für Fortgeschrittene</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 05:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[JETZT , AKUSTISCH Radio als der Ort zwischen überall und nirgends : Wer Ohren hat zu hören mag sich zu zwei BLIND DATES der akustischen Kunst einfinden . &#160; &#124;&#124;&#124; RADIO JELINEK Da wäre erstens heute ab 23 Uhr auf Österreich 1 die Sendung &#8220;Zeit-Ton extended&#8221; , wo Pia Janke und ihre Mitarbeiter:innen des Elfriede...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>JETZT , AKUSTISCH</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-13.jpg" alt="czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-" width="90" height="90" align="left" hspace="2" vspace="2" />Radio als der Ort zwischen überall und nirgends :<br />
Wer Ohren hat zu hören mag sich zu zwei<br />
BLIND DATES der akustischen Kunst einfinden .</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RADIO JELINEK</p>
<p>Da wäre erstens heute ab 23 Uhr auf Österreich 1 die Sendung &#8220;Zeit-Ton extended&#8221; , wo <a href="http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/team/">Pia Janke und ihre Mitarbeiter:innen des Elfriede Jelinek Forschungszentrums</a> bis zwei Uhr früh live zu Gast bei Irene Suchy im Studio zu Gast sein werden , um Beispiele , Anspielungen , Bühnenmusiken und sogar Kompositionen der Dichterin zu Gehör zu bringen .</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://oe1.orf.at/programm/301945"><strong>( ach, Stimme ! ) Die Komponistin Elfriede Jelinek</strong></a> . Gestaltung : Irene Suchy mit dem Elfriede Jelinek Forschungszentrum der Universität Wien &#8211; <strong>Heute , 4. 5. 2012 , Radio Österreich 1 ,</strong> <a href="http://oe1.orf.at/programm/301983"><strong>23 H &#8211; 02 H</strong></a> ( <a href="http://oe1.orf.at/konsole?show=live">Livestream</a> )</div>
</li>
</ul>
<blockquote><p>Für das Nobelpreis-Komitee war der &#8220;musikalische Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen&#8221; die offizielle Begründung für die Verleihung des Preises an Elfriede Jelinek. Die Dichterin ist Komponistin, sie beruft sich auf ihre Kenntnisse aus dem Kompositionsstudium, sie will auch als Musikkennerin angenommen werden, sie weiß um die Kraft, die das Komponieren kostet, sie schätzt die Arbeit der Grossen. Sie wurde Komponistin, eine kaum Wahrgenommene, vielmehr aber Dichterin und als diese zum Ausgangspunkt von Musik: als Librettistin für Henze, Olga Neuwirth, Dieter Kaufmann, als Dichterin von Regiekonzepten, die Sprechchöre, Bewegungs-Choreografien, Ballette von Klavieren ermöglichen.</p>
<p>&#8220;Kraft&#8221; und &#8220;Anstrengung&#8221; sind die Begriffe, die Jelinek mit Komponieren verbindet: &#8220;Ich kenne niemanden, der mehr Kraft hat als Patricia Jünger.&#8221; Die Jelinek vergleicht die Jünger mit einem trittsicheren Bergsteiger, in ihrer &#8220;traum-wandlerischen&#8221; Sicherheit, und ihre Kompositionen mit &#8220;den ersten Yeti-Schritten in den weißen Schnee. (&#8230;) Es gehört große Kraft dazu, in einem weiten, unwirtlichen, von männlichen Genies wie von riesigen Einsiedlerkrebsen (sie hausen in den Körpern ihrer Frauen!) bewohnten Gebiet wie der Musik, in dem das Ausschlussverfahren gegen die Frauen erfolgreich war wie nirgendwo sonst in der Kunst, die ersten Yeti Schritte in den weißen Schnee zu setzen.&#8221;</p>
<p>Eine Tradition der <a href="http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/veranstaltungen/symposium-ach-stimme/">Frauenmusik</a>, erbärmlich verachtet, ist jedoch Stoff ihrer Dichtungen. Da ist ihre &#8220;Klavierspielerin&#8221;, eine Klavierlehrerin, die über die Öffentlichkeit von Sonntagnachmittags-Konzerten nicht hinauskommt, und da ist die Geigenlehrerin im Privatroman &#8220;Neid&#8221;, der nicht einmal der Titel des Romans gegönnt ist. Der Hass der Klavierspielerin ist der Klang- und Belanglosigkeit einer Geigenlehrerin in der Provinz gewichen. Und doch ist eine Bitterkeit hörbar, die von der unterdrückten, in Fetzen gerissenen Musik übrig bleibt. Da ist die Energie spürbar, mit der die Dichterin ihre Musik unterdrückt, wie ihre Musik unterdrückt worden ist. Der Klang wird sich hervortun, es wird wieder Musik sein, sie wird aufsteigen. Ob sich die Dichterin noch einmal aufrafft, die Musik der Komponistin aufzuheben ? Oder ob gerade diese Sehnsucht nach dem Komponieren die Dichterin bewegt, ausmacht ?<br />
Wir werden gemeinsam mit der Redakteurin Irene Suchy über das Thema &#8220;Elfriede Jelinek und die Musik&#8221; sprechen, begleitet von Musikausschnitten.<br />
Die Sendung ist live und beginnt um 23 Uhr und geht bis 2 Uhr Früh.<br />
Wir würden uns sehr über nachtaktive Zuhörer:innenInnen freuen !</p></blockquote>
<p>Übrigens : Ist im April das <a href="http://www.elfriede-jelinek-forschungszentrum.com/fileadmin/user_upload/proj_ejfz/PDF-Downloads/Jahrbuch_2012.pdf">JELINEK[JAHR]BUCH 2012</a> erschienen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RADIO CAGE</p>
<p>Zu nicht weniger nachtschlafender Zeit gibt es morgen im &#8220;Artist’s Corner“ auf hr2 eine Hommage an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Cage">John Cage</a> , dessen Geburtstag sich im September zum 100. Mal jährt :</p>
<ul>
<li>
<div><strong><a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=53529&amp;key=standard_document_35509208">zwölf92 | John Cage 100</a></strong> &#8211; Auftragswerk des Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Muenz">Harald Muenz</a> und des <em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon</a></em>- Autors <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/florian-neuner/">Florian Neuner</a> : <strong>durch die vögel</strong> &#8211; <strong>Morgen , 5. 5. 2012 , Radio hr2 , 23 H</strong> ( <a href="http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=23746">Livestream</a> )</div>
</li>
</ul>
<blockquote><p>Eine Sprachlandschaft für John Cage, ein Hörstück, ein Auftragswerk des Hessischen Rundfunks, mit vielen Stimmen. Eine davon gehört dem Widmungsträger, zwei weitere den Autoren der Vokalkomposition für Lautsprecher &#8220;durch die Vögel“: dem Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Muenz">Harald Muenz</a>, Jahrgang 1965, in Köln und London lebend, dem österreichischen Schriftsteller und Journalisten <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/florian-neuner/">Florian Neuner</a>, Jahrgang 1972, der nach Studien in Salzburg, Wien und Frankfurt seit 1995 in Berlin lebt. „durch die vögel“ liegen Feld-Aufnahmen aus Sizilien, Albanien, Mazedonien, Mumbai, Rom, Istanbul, London, München, Hamburg, Köln und Berlin zugrunde. Als Klangteppich zusammengewirkt, bilden diese einen akustischen Nicht-Ort, angesiedelt im verschieden farbigen Rausch-Spektrum. Der Text, die Sprache ist ein verdichtetes Cross-Reading durch das Buch &#8220;für die vögel“, eine Sammlung von Gesprächen zwischen John Cage und Daniel Charles aus den siebziger Jahren. Das Resultat: ein Dschungel von Ereignissen und Informationen, ein zwanzigminütiges Kaleidoskop von Zufällen und Wortflüssen.<br />
Weiteren Stimmen in &#8220;durch die Vögel“: Jörg Gruneberg, Urs Jaeggi, Bruni Muenz, Sigrid Sachse, <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/christian-steinbacher/">Christian Steinbacher</a> und <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a>.</p></blockquote>
<p>Übrigens : erscheinen die &#8220;<em><a href="http://neueprosa.wordpress.com/2012/02/29/demnachst-idiome-nr-5/">idiome #5</a></em>&#8221; demnächst pretty in pink</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein sehr nettes kleines Disco- Edit des grossen Jazz- Funk- Gitarristen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lee_Ritenour">Lee Ritenour</a> zum Start in den Tag<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-hoerempfehlung-171.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" width="71" height="42" align="right" hspace="2" vspace="2" /></p>
<p> <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24344]"><img class="alignright size-medium wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20-300x9.jpg" alt="" width="300" height="9" /></a><br />
<iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F17186858&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>OUT NOW &#124; Renate Giacomuzzi: Deutschsprachige Literaturmagazine im Internet &#8211; Ein Handbuch</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 05:28:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; OUT NOW : Renate Giacomuzzi: Deutschsprachige Literaturmagazine im Internet &#8211; Ein Handbuch . Studienverlag Innsbruck , Mai 2012 ( = Angewandte Literaturwissenschaft 16 ) Pflichlektüre für Blogliteratur- Auskenner und Lustlesen für Geistesgegenwärtige : Eine Bestandsaufnahme von Netzliteratur im weitesten Sinne , welche mit einigen Klichées hinsichtlich Ästhetik , Formen und Normen &#8220;digitaler Literatur&#8221; aufräumt...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> OUT NOW : <a href="http://www.studienverlag.at/page.cfm?vpath=buecher/buchdetail&amp;titnr=5132">Renate Giacomuzzi: Deutschsprachige Literaturmagazine im Internet &#8211; Ein Handbuch . Studienverlag Innsbruck , Mai 2012</a> ( = Angewandte Literaturwissenschaft 16 )</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/cover_gross.jpg" rel="lightbox[24327]"><img style="width: 270px; height: 435px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/cover_gross-small.jpg" alt="cover gross" width="640" height="960" hspace="2" vspace="2" /></a></p>
<p>Pflichlektüre für Blogliteratur- Auskenner und Lustlesen für Geistesgegenwärtige : Eine Bestandsaufnahme von Netzliteratur im weitesten Sinne , welche mit einigen Klichées hinsichtlich Ästhetik , Formen und Normen &#8220;digitaler Literatur&#8221; aufräumt .</p>
<p>Dem Internet haftet bis heute der Ruf der massenhaften Verbreitung von laienhaft erstellten Gratisinhalten an. Tatsächlich war das Internet jedoch von Anfang an ein Medium, das von Professionellen wie von Laien, d. h. von Künstler:innen, Autor:innen, Kulturschaffenden, Wissenschafter:innen und Literaturliebhaber:innen als Publikationsort und Experimentierfeld für neue Formen der Produktion, Rezeption und Distribution von Literatur genutzt wurde.</p>
<p>Was wurde wann, wo und in welcher Form und Qualität bislang im Internet publiziert? Diesen Fragen geht dieser Band nach, der dem bislang noch wenig erforschten Bereich der Literaturvermittlung im Internet gewidmet ist.</p>
<p>Die hier präsentierten Ergebnisse wurden im Rahmen eines vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) geförderten Projekts am Innsbrucker Zeitungsarchiv (IZA) der Universität Innsbruck erarbeitet, das die Dokumentation und Archivierung von digitalen Literaturmagazinen zum Ziel hatte. Der vorliegende Band dokumentiert die Vorgangsweise des Projekts und bietet damit eine transparente Grundlage für ähnliche Archivierungsprojekte.</p>
<p>Neben wissenschaftlichen Teilanalysen zu Form, Entwicklung und inhaltlichen Merkmalen digitaler Literaturprojekte im Vergleich zu den traditionellen Printformen dient der Band als Handbuch, das grundlegende Informationen zu einer repräsentativen Auswahl von Literaturmagazinen im deutschsprachigen Internet bietet, wobei unter &#8220;Literaturmagazinen&#8221; sowohl <a href="http://archive-it.org/collections/2697">Autor:innenblogs</a> ebenso Beachtung finden wie die <a href="http://www.uibk.ac.at/germanistik/autorenhomepages/autorenhomepages.html">Homepages einzelner Autor:innen</a> .</p>
<p>Wir sind in|ad|ae|qu|at in hohem Masse neugierig auf die Sammlung von Thesen zum Status Quo der &#8211; regelmässig als Feindbild aus dem Fundus geholten &#8211; Blogliteratur , welches keineswegs &#8220;nur&#8221; &#8211; wie oft behauptet &#8211; sich keineswegs &#8220;nur&#8221; auf experimentelle Verfahren beschränkt , sondern wie jede andere Literatur an jedem anderen Ort auch zunächst dem gesetzten Schreibziel folgt : &#8220;Digitale Literaturmagazine&#8221; setzt damit aus theoretischer Sicht sowie in pragmatischen Ansätzen dort fort , wo der von Renate Giacomuzzi mitherausgegebene <a href="http://www.zintzen.org/2009/10/21/bloglesung-und-tagung-zu-literarischen-weblogs/">Tagungs</a>band &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/2010/10/07/out-now-digitale-literaturvermittlung-praxis-forschung-und-archivierung/">Digitale Literaturvermittlung : Praxis , Forschung und Archivierung</a></em>&#8221; viele Fragezeichen und ein ungewöhnlich hohes Problembewusstsein hinterliess .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DIE AUTORIN<br />
Renate Giacomuzzi (geboren 1958), Mitarbeiterin des IZA (Innsbrucker Zeitungsarchiv) und hauptverantwortliche Mitarbeiterin des FWF-Projekts DILIMAG (Digitale Literaturmagazine). 1977 bis 1984 Studium der Komparatistik/Slawistik/Germanistik in Innsbruck. 1984 Promotion. 1986 bis 2005 Visiting, Assistant und Associated Professor an der Tokio University of Foreign Studies, der Hitotsubashi University und der Nihon University in Tokio. Veröffentlichungen zu: Imagologie, Rezeptionsforschung, Literatur und Neue Medien.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Und unaufhaltsam strebt das von in|ad|ae|qu|at notorisch geschätzte Netlabel broque auf sein erstes Hundert zu : mit &#8220;<em><a href="http://www.broque.de/label/de/veroeffentlichung/mp3-download-de/2731-082-auto-pilot-the-atlantic-machine#">the atlantic machine</a></em>&#8221; des seit Mitte der 1990er Jahre mit Unterbrechungen kooperierenden <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-hoerempfehlung.jpg" rel="lightbox[24327]"><img class="alignright size-full wp-image-24329" title="czz-hoerempfehlung" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/czz-hoerempfehlung.jpg" alt="" width="71" height="42" /></a>Duos <em><a href="http://soundcloud.com/theautopilot">Auto-Pilot</a></em> ( Adrian Collier und Shaun Herbert ) steht der Zähler auf 082 , was heisst , dass das runde Hundert in etwa 18 Monaten erreicht sein wird . Die Release ist eher introviert , mischt Soundscapes in durchaus tanzbares Material und vice versa : Gerade aber diesem Hybriden begegnet man wohl nicht so oft -</p>
<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24327]"><img class="alignright size-medium wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20-300x9.jpg" alt="" width="300" height="9" /></a></p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F41113168&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F41114470&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F41113703&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=false&amp;color=ff7700" frameborder="no" scrolling="no" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Salon Littéraire &#124; Florian Neuner : rust belt diaries ( I )</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2012/05/01/salon-litteraire-florian-neuner-rust-belt-diaries-01/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 07:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[autoren | authors]]></category>
		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
		<category><![CDATA[| salon littéraire |]]></category>
		<category><![CDATA[Florian-Neuner]]></category>
		<category><![CDATA[pittsburg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.zintzen.org/?p=24307</guid>
		<description><![CDATA[Literatur @ in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at : Der SALON LITTÉRAIRE als www- Galerie für Bild und Text &#124; salon littéraire &#124; &#160; Salon Littéraire &#124; Florian Neuner : rust belt diaries ( I ) &#124; 1. Mai der rust belt, früher: manufacturing belt, ist die älteste industriezone der usa &#38; erstreckt sich von new york bis nach chicago....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="alignnone size-full wp-image-21602" title="blanc_40" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/09/blanc_402.jpg" alt="" width="640" height="40" /></a></p>
<p align="right">Literatur @ in|ad|ae|qu|at : Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p align="right"><em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">| salon littéraire |</a></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></strong></p>
<p><strong>Salon Littéraire | <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/florian-neuner/">Florian Neuner</a> :</strong></p>
<p><strong>rust belt diaries ( I ) | 1. Mai</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="alignnone size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></strong></p>
<p><em>der</em> rust belt<em>, früher:</em> manufacturing belt<em>, ist die älteste industriezone der usa &amp; erstreckt sich von new york bis nach chicago. steinkohle- &amp; erz-, aber auch erdölvorkommen bildeten die grundlage der industrialisierung. pittsburgh entwickelt sich zum zentrum der stahlindustrie, während detroit zur &#8220;motor city&#8221; avanciert. niedergang der industrien seit den siebziger jahren des 20. jahrhunderts; verlagerung der produktion in die dritte welt, aber auch in den sun belt im süden der usa. seitdem ist vom rust belt die rede; verbrannte erde des kapitalismus. wo es keine sozialdemokratie gibt, die den ärgsten dreck zusammenkehrt, bleibt er liegen, wird manches kenntlicher; ruinenlandschaften in detroit, zumindest partiell gelingender &#8220;strukturwandel&#8221; in pittsburgh. nach meinen jahrelangen expeditionen durch das ruhrgebiet interessierte mich ein seitenblick auf post-industrielle topographien unter den bedingungen der us-amerikanischen spielart des neoliberalismus. auch hier gilt das motto von ilse aichinger: &#8220;die oberflächen sind wichtig.&#8221;</em></p>
<p>flughafentag, wintertag. lange wege durch das parkhaus. <em>national airport</em>, auch: <em>ronald reagan</em>. sollte schon mal geschlossen werden, scheint aber tatsächlich massiv ausgebaut worden zu sein in den letzten jahren. inlandsflüge, verspätungen. starts &amp; landungen in unmittelbarer nachbarschaft des pentagons. bequemlichkeit geht über sicherheit. die abgeordneten wollen so schnell wie möglich ins wochenende starten. kaffee zunächst, rumsitzen, warten. die frage, ob das gepäck nicht viel zu schwer ist. die umständlichen, schikanösen kontrollen, das auspacken des laptops, das ausziehen der schuhe. die genervten vielflieger. die über die kontrollen fluchen &amp; die verspätungen. der abflug verzögert sich. warten, tote zeit. das stehen in schlangen. herumsitzen. die paradoxe entschleunigung beim reisen mit dem vermeintlich schnellsten verkehrsmittel. der flug wird schließlich anulliert. weitere schlangen, fluchen, umbuchungen. die aussicht, erst am nächsten tag fliegen zu können. <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-11.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="wp-image-24322 alignleft" title="Rollei Digital Camera" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-11-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a> erbarmen mit dem reisenden aus europa, für den doch noch eine lösung am selben tag gefunden wird. taxifahrt zum <em>dulles international airport</em>, herumsitzen in anderen terminals. fast food, medienmüll. sportübertragungen am samstagnachmittag, auch etwas politik. <em>why does china matter?</em> die bange frage, ob die gefahr besteht, den anschluß zu verlieren. kurzer flug in den schnee, über berge. <em>pittsburgh international airport</em>; siebziger jahre, beton, schon in der dämmerung. weite parkplätze. letzter aufruf für den flug nach paris, die einzige europa-verbindung. <em>airport boulevard</em>. <em>entering pittsburgh</em>. das bevorstehende sportereignis lockt touristen an. <em>go steelers!</em> die busfahrer unterstützen die heimische mannschaft. erinnerungen an die stahlindustrie. <em>men &amp; steel</em>. es habe eine zeit gegeben, zu der sei pittsburgh führend gewesen, 60 % der weltstahlproduktion. <em>steel city</em>, <em>smoky city</em>.</p>
<p>tage in dunkelheit. oft sei es schon mittags dunkel gewesen. qualmende schlote im tal am fluß. nichts davon ist übriggeblieben. alte photos in schwarz-weiß. <em>steel nation</em>. <img class="alignleft" style="margin: 2px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-4.jpg" alt="rustbelt1-4" width="224" height="167" hspace="2" vspace="2" /> schwarz-gelb. das post-industrielle zeitalter, die beschwörung der zukunft. eine tradition der innovation. auf den stahl folgt wissenschaft, technologie, auch kreativwirtschaft. <em>pittsburgh is art!</em> wie pittsburgh die welt verändert hat: atomwirtschaft, robotertechnik (&#8220;<em>roboburgh</em>&#8220;), die ersten künstlichen herzklappen, das weltgrößte zentrum für lebertransplantationen, das erste &#8220;grüne&#8221; kongreßzentrum der welt usf. <em>we can do it!</em> im <em>senator john heinz history center</em> werden nicht nur die erfolgsgeschichten der großen unternehmer &amp; erfinder erzählt &#8211; carnegie, westinghouse, kier, heinz usf.; die erste öl-raffinerie, die entdeckung des aluminium-schmelzverfahrens, die erste ketchup-flasche mit drehverschluß usf. die rede ist auch von streikbewegungen &amp; anarchismus. von den tiefen wurzeln des anarchismus in pittsburgh. der <em>pittsburgh proclamation</em>, in der sich johann joseph most 1883 auf die unabhängigkeitserklärung berief: im falle einer langen reihe von mißbräuchen mit der absicht, das volk dem absoluten despotismus zu unterwerfen, sei es dessen pflicht, eine solche regierung umzustürzen.</p>
<p><img class="alignleft" style="margin: 2px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-2.jpg" alt="rustbelt1-2" width="224" height="167" hspace="2" vspace="2" /> &amp; dieser moment sei jetzt gekommen. die regierung sei nichts anderes als eine verschwörung der herrschenden klassen gegen das volk. der tag der solidarität ist gekommen! unterdrücker dieser welt, erzittert! oder von dem anarchisten alexander berkman, der 1892 ein erfolgloses attentat auf den industriellen henry clay frick verübte. nach der großen schlacht von homestead. vom vermächtnis von homestead ist die rede.<em> es ist fast unmöglich, sich all die großartigen möglichkeiten auszudenken, die sich den menschen in einer gesellschaft des kommunistischen anarchismus eröffnen würden. der wissenschaftler könnte sich völlig seiner geliebten forschung widmen, ohne sich um sein tägliches brot sorgen zu müssen. dem erfinder würde jede anlage zur verfügung stehen, um mit seinen entdeckungen &amp; erfindungen die menschlichkeit zu fördern. der schriftsteller, der dichter, der künstler &#8211; sie alle würden auf den flügeln der freiheit &amp; gesellschaftlichen harmonie zu größeren leistungen getragen.</em> in einer stadt, die aus 30 stadtteilen zusammengesetzt ist. ein flickenteppich. <img class="alignleft" style="margin: 2px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-6.jpg" alt="rustbelt1-6" width="224" height="167" hspace="2" vspace="2" />kleinräumige identitäten, inzwischen großteils abgeschliffen. im history center wird stolz der lokale dialekt präsentiert: <em>pittsburghese</em>. irgendwo auch noch reste der alten deutschtown. die teutonia männerchor hall, ein trutziges gebäude mit einer fachwerk-fassade. <em>yuengling beer</em> in der <em>one ten lounge</em> in der smithfield st., die auf eine brücke über den monongahela river zuläuft. hoher geräuschpegel dort, der vorabend des football-spiels. steelers fans only. heißt es in einigen läden streng parteiisch. <em>entertainment</em> in der <em>heinz hall</em>: das pittsburgh symphony orchestra biedert sich mit musicals &amp; pop an. in einem der kleineren hochhäuser residieren stolz die<em> united steelworkers</em>: <em>unity &amp; strength for workers</em>. allein, es gibt keinen einzigen hochofen mehr in pittsburgh. in den strukturwandel fließt hier zwar kein sozialdemokratisches fördergeld, die parolen sind aber dieselben wie in europa:<em> from steel to science, we&#8217;re leading the way</em>. die monongahela &amp; die duquesne inclines, die beiden letzten alten standseilbahnen, führen auf den mt. washington, vormals: coal hill. <img class="alignleft" style="margin: 2px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-5.jpg" alt="rustbelt1-5" width="224" height="167" hspace="2" vspace="2" /> wiege des steinkohlebergbaus in pennsylvania, ca. 1760. blick auf die <em>downtown</em>, auch auf das stadion (<em>heinz field</em>). zwei grün gekleidete, gegnerische jungs lassen sich mit dem stadion im hintergrund photographieren. blick auf eine flußlandschaft, den zusammenfluß von allegheny &amp; monongahela river, auf die vom preußischen immigranten john a. roebling erbaute erste stahlseil-hängebrücke. in allegheny, nördlich der innenstadt, ist gertrude stein geboren. grandview avenue: der blick auf die stadt mußte vor ein paar jahren erst wieder freigeschlagen werden. darüber klärt ein text auf einer tafel auf. entfernung von problem-bäumen, langsam wachsende bäume &amp; sträucher als ersatz usf. die ganze stadt bereitet sich auf das spiel vor. es dämmert, auf den parkplätzen rund um das heinz field wird bier getrunken. dazu werden feuer entfacht an diesem sonntagabend im januar. <em>beer e &amp; o, early &amp; often</em>. <em>cultural distric</em>t, <em>penn-liberty historic district</em>. historische orte in der innenstadt. spät-viktorianische architektur, aber auch frühes 20. jahrhundert. <a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-31.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="wp-image-24319 alignleft" title="Rollei Digital Camera" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-31-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a> erinnern an das <em>pittsburgh agreement</em>, 1918. dokument des willens der tschechen &amp; slowaken, einen gemeinsamen demokratischen staat zu bilden; mitunterzeichner tomáš masaryk wird kurz darauf sein erster präsident. erinnern an den großen streik von 1877. das pulverfaß explodiert in pittsburgh. ein viertel der bevölkerung ist an den dreitägigen unruhen beteiligt. auch frauen, kinder, halbwüchsige jungen. schienen zerschneiden die städte, leben in schmutz &amp; gefahren. nach zehnprozentigen lohnkürzungen stoppen arbeiter der <em>pennsylvania railroad company</em>, des größten unternehmens der welt, am 20. juli züge, die den güterbahnhof im <em>strip district</em> verlassen wollen. der sheriff, alarmiert die gleise zu räumen, ruft milizen aus philadelphia herbei. er weiß, daß die lokalen kräfte sich nicht gegen die eigenen leute einsetzen lassen. die truppen aus philadelphia feuern in die unbewaffnete menge &amp; verschanzen sich dann im lokschuppen an der 26ten straße. die arbeiter zünden waggons an &amp; lassen sie in den lokschuppen fahren.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-7.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="wp-image-24320 alignleft" title="Rollei Digital Camera" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2012/05/rustbelt1-7-300x225.jpg" alt="" width="210" height="158" /></a> als dort feuer ausbricht, evakuiert general b. seine truppen, die weitere 20 zivilisten töten. später wird die innenstadt von fan-gesängen &amp; gegröle erfüllt sein &#8211; die innenstadt, die sonst ausgestorben ist zu vorgerückter stunde. gedränge in den imbissen &amp; supermärkten. warten auf letzte busse.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="alignright size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" rel="lightbox[24307]"><img class="alignright size-full wp-image-21896" title="blanc_H_20" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/10/blanc_H_20.jpg" alt="" width="640" height="20" /></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p style="text-align: -webkit-auto;" align="right"><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/florian-neuner/">Florian Neuner</a> </strong>( Bio &#8211; Bibliographie )</p>
<p>Bisher auf in|ad|ae|qu|at :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/florian-neuner-notiz-zum-projekt-der-grosscollage-ruhrtext/">Notiz zum Projekt der Grosscollage &#8220;Ruhr.Text&#8221;</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/florian-neuner-aufruhr-iv-rheinhausen/">Ruhrtext &#8211; Aufruhr IV &#8211; Rheinhausen</a></li>
<li><a href="../salon-litteraire/florian-neuner-uckendorfer-strasse/">Ruhrtext &#8211; Ückendorfer Straße</a> - Mit einer Photoserie von<strong> </strong><a href="http://www.scheinschlag.de/fotografenordner/joerggruneberg/joerggruneberg.html">Jörg Gruneberg</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/sflorian-neuner-derive-vii-walsum/">Ruhrtext &#8211; Dérive VII: Walsum</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/florian-neuner-ruhrtext-auffahren-aufschliessen-einfahrt/">Ruhrtext &#8211; Auffahren , Aufschließen . Einfahrt</a> - Mit einer Photoserie von <a href="http://www.scheinschlag.de/fotografenordner/joerggruneberg/joerggruneberg.html">Jörg Gruneberg</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays |</a> : <a href="http://www.zintzen.org/2008/12/12/florian-neuner-der-strukturelle-film-ein-moment-der-osterreichischen-neoavantgarde/">Der strukturelle Film &#8211; ein Moment der österreichischen Neoavantgarde</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">| espace d’essays |</a> : <a href="http://www.zintzen.org/2009/09/30/florian-neuner-man-mus-alles-ubertreiben-vorlaeufiges-zu-dieter-roth">Man muß alles übertreiben &#8211; Vorläufiges zu Dieter Roth</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2011/12/01/audio-florian-neuner-liest-aus-idiome-4/">Audio : Florian Neuner liest aus “IDIOME” #4 : &#8220;<em>Sedansberg</em>&#8220;</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&nbsp;</p>

]]></content:encoded>
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