Salon Littéraire | Dieter Sperl :

DIARY SAMPLES II

Copyright_Dieter Sperl

DIARY SAMPLES ist eine Ansammlung von Tagebuchaufzeichnungen; Gedankensplitter aus verschiedenen Begegnungen, Lektüren, werden nebeneinander gestellt, Zitate und Aphorismen mischen sich ein, Impulse, Wünsche, Ideen, Anregungen, Träume, Assoziationen und Intuitionen, sie schwingen miteinander, greifen sich an oder fordern sich wechselseitig heraus, schaukeln sich hoch, um vielleicht im nächsten Moment abzustürzen. Man kann auch bloß einzelne Teile befragen, sich darin vertiefen oder in nachlässigen, von Zufall bestimmten Lesebewegungen nach vorne und zurück switchen, oder mag versuchen, die semantischen Standorte der Einzelstücke, ihre diesbezüglichen Bewegungsmöglichkeiten und Wirkungsgrade in einem selbst auszukundschaften, um möglicherweise damit die Flugbahnen der eigenen Existenz variieren zu können.

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Einen Liter Wein gestern im Adlerhof, die Wiener Austria gewann 1:0 gegen Real Saragossa, der GAK gegen Wronci aus Polen gar mit 3:1. Ein Mann saß direkt beim Tresen auf einem Holzstuhl, trank ein Glas Wein, schlief ein und pisste sich die Hosen voll. Ein etwa fünfundvierzig jähriger Stammgast zeigte mir das Herkunftswörterbuch, welches er dem Adlerhof geschenkt hatte. Irgendwie kamen wir auf das Wort
überkandidelt zu sprechen. Kandieren, Früchte einzuckern, wurde im 17. Jh. dem von it. candi abgeleiteten verb it. candire einzuckern nachgebildet. Der Wirt und Besitzer des Adlerhofs wischte die Pisse weg, und der Mann blieb einfach verloren sitzen. Kurze Zeit später muss er – unbemerkt von uns – aufgestanden und nachhause gegangen sein.

Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Marille.

Du trägst schon fast jeden Tag eine andere Maske, um schließlich überhaupt nichts mehr zu verbergen, wenn du so weiter machst.

Ekstase: wurde im 16. Jh. aus dem kirchlat. Ecstasis (griech. Ekstasis, das Aus-sich-heraus-Treten, die Begeisterung) entlehnt. Als der berühmte christliche Zen-Meister Pater Lassalle seinen Zen-Meister, der das Erlebnis der Erleuchtung schon zwei oder drei Jahre nach seinen ersten Exerzitien hatte, fragte, ob man selbst mit Sicherheit feststellen könne, dass man die Erleuchtung erhalten habe, lachte dieser und antwortete: “Selbstverständlich. Man sieht hundertmal mehr als vorher.”

Kôsen Imakita: “…ich war wie tot…ein unbegrenztes Licht strahlte in mir…wie einer, der von den Toten auferstanden ist…da verstand ich alles…” Dôgen: “Leib und Seele sind mir ausgefallen.” Alles, was den Menschen ausmacht, ist also fort, verschwunden, es strahlt ein als unbegrenzt wahrgenommenes Licht, und es wird gesagt, dass sich in solchen Momenten die ursprüngliche Gestalt des Menschen zeige (Jap.
Kensho / Wesensschau). Sie ist ein Erlebnis des Absoluten und Unbegrenzten. Wie dies allerdings vorherrschend ausformuliert wird, hängt von der Artikulations- und aus der spezifischen Kultur kommenden Konstruktions- und damit einhergehend der Rezeptionsfähigkeit des einzelnen ab. “Die Erleuchtung kann an sich jeder Mensch haben, wenn er nur den richtigen Weg dazu geht. Sie ist in sich weder buddhistisch noch christlich noch mit einem anderen religiösen Erkenntnis notwendig verbunden. (…) Die Erleuchtung ist die Inbesitznahme einer geistigen Kraft, die jeder Mensch in sich hat, die ihm aber bisher verborgen war und daher nicht zur Verfügung stand. (…) Jeder benutzt dieselbe Kraft und vertieft und verstärkt damit seine Weltanschauung. Oder aber auch die Erleuchtung ist eine Intuition, eine intuitive Einsicht in den Wert unseres eigenen geistigen Wesens, ein Innewerden unserer eigenen Wirklichkeit…”

Ziemlich erschlagen aufgewacht, hatte M. im Traum immer etwas Marihuana in ihrem Hosensack, von dem sie hin und wieder naschte. Irgendwann hatte sie gesagt: “Die Strasse zur Anarchie ist heiß und staubig,” und schon war sie voller umtriebiger Aufgewecktheit. Wieso, fragte ich mich. Was spricht ein solcher Satz in ihr an? Ihre schundige immer schon auf staubigen Strassen daher geschlürfte undeutliche Lust gepaart mit einer schlechten Witz-Sucht? Und der Witz seinerseits befreit sie momentlang von den Logistiken der ihr entgegenkommenden Sach- und Verhaltensaufführungen, und für einen Augenblick befindet sie sich beinahe in einer Freiheit aufgehoben ? Alle Programme wären ausgefallen, niemand dächte an Havarie, sie befände sich im unendlichen Weltraum und hätte keine Angst, die in eine Zukunft dächte, die irgendwohin wollte, und könnte ihr Gesicht sorgenlos dem Wind anvertrauen? Oder alles wäre sich selbst anvertraut? Oder ich kapiere einfach nichts, und wieder tritt irgendein Programm aus dem wesentlichen Himmel direkt in mich hinein, reisst mir dir Hose runter und nimmt mich einfach, was möglicherweise sozialisationsgeschichtlich gesehen nicht allzu schwer erklärbar wäre, hätte man mehr Daten von mir?

Der Schriftsteller hatte begonnen, alle seine bisher getätigten Aufzeichnungen immer wieder zu lesen, weil er mit seinen darin verwendeten Ausdruckskräften nicht zufrieden war. Er arbeitete ausschließlich an sehr kleinen Sequenzen. Der Schriftsteller schrieb: Haus der Künstler. Maria Gugging. Fast gegenüber des Gebäudes: Zwei schon in den Winter geschickte Tennisplätze, Tennismeisterschaften für offenes Bewusstsein.

Von: ELTERn
HALLO IHR LIEBEN. ENSTATION RABAC. HEUTE RUBIN UND PULA. ESSEN UND WEIN
S. GUT. LB.GR.

Die TV-Station im Hintergrund meines Glücks erzählt von den Biografien der Fußball-Stars von Real Madrid, die zur Zeit von ihren expliziten Gegnern eher vorgeführt werden, aber sich nichtsdestotrotz dem Fernsehen verpflichtet fühlen. Ich bilde mit mir zusammen ein Ereignis, das aus der Leere kommt und eine bestimmte historische Wirklichkeit durchmisst, bevor es sich wieder zurückzieht, und der Marktplatz liegt allein in seiner Stille und trägt.

Copyright_Dieter Sperl

Mit nur wenigen Strichen auf einem Blatt Papier ein Gesicht erscheinen zu lassen, das von uns sogleich veröffentlicht wird, um sich Sekundenbruchteile später wieder zu verflüchtigen: Walter Schachner, der Trainer des Fußballvereins GAK, hat nach der 0:3 Niederlage seine Vereins gegen die Glasgow Rangers behauptet, dass seine Mannschaft, auch nach internationalen Maßstäben, bis zum Null zu Eins eine wirklich reife Leistung geboten hätte. Allerdings hätte sich im Anschluss daran Klasse und Qualität durchgesetzt . Der GAK hätte nur dann eine wirkliche Chance gehabt, wenn er sein Spiel über 90 Minuten hätte durchziehen können.

Ich hatte gestern Nacht eine Erleuchtung oder ich hatte einen Traum, in welchem ich eine Erleuchtung hatte, oder ich sprach einfach zu mir, dass ich eine Erleuchtung habe, ich war wach, sprach zu mir, das ist jetzt eine Erleuchtung , fühlte einen warmen Flow, der durch mich hindurch ging und sich ausbreitete, ich sagte, ich habe jetzt eine Erleuchtung, wusste zugleich, dass die Erleuchtung dem Körper entsprungen war.

An die Zeit meines Vaters: ich musste fünfzehn oder sechzehn gewesen sein, und mein Bauch hing bis zum Boden, wo die Zypressen wohnten, und ein Bauer im Kittel lief vorüber…

…dieses wilde ansatzlose Erzählen.

Der Basketballspieler Larry Bird von den Boston Celtics, der für einen Werbespot springen und einen Fehlwurf vortäuschen sollte, traf neun mal hintereinander den Korb, bevor er sich dazu durchringen konnte, danebenzuzielen.

Das Gehirn ist mehr an Wechsel und Bewegung interessiert als an statischen Phänomenen, so lassen sich immer mehr Durchschnittsbürger im Bann der Society-Prominenz in neue Lust- und Erkenntnismodelle einüben.

Ich befinde mich immer im Jetzt, auch wenn mir die Vergangenheit oder die Zukunft oftmals einen Vogel auf den Kopf setzt, erscheine ich permanent am Ausgang der Höhle, die im Halbdunkel hinter mir liegt, und wenn der Zen-Meister Claude Durix von seinem Meister Sengoku Roshi eines Abends im Kloster Obaku-San Manpuku-ji eine Schriftrolle geschenkt bekommen hat, auf welche zwei Fische gezeichnet sind, heißt das: Augen offen halten, sich niemals rückwärts bewegen, praktisch nie schlafen, zwei Fische, die dem Geschenk in ihrer absoluten Wachheit keine Richtung geben. Aber tun wir das in gewisser Weise nicht alle? Sind wir nicht genauso wach? Sind unsere Sorgen nicht bloß abstraktere Formen dieser Wachsamkeit, auch wenn sie bisweilen ununterbrochen herumwandern in Gehirnen, in denen, wie uns manchmal scheinen mag, zu viele Wege wichtig geworden sind.

“Sorgen kommen nicht als einzelne, sie kommen in ganzen Bataillonen, Gezeitenkräfte, Gebirgsketten, Eiszeiten, überforderte Politiker und Beobachter, und die Apokalypse bringt nun Blut und Zerstörung auch in den entferntesten Teil der Welt, den wir zu schätzen gelernt haben, seit wir dort unsere exotischen Ferien verbringen.”

“Warum sollte ich wach sein, wenn die Zeit wie ein Blitz vergeht?”

Claude Durix erzählte diesbezüglich, sein Meister habe einmal in einem Gespräch gemeint, er solle sich, soweit es ginge, keine Sorgen machen, einfach im Augenblick leben, welcher unendlich wäre, auch wenn die Zeit wie ein Blitz verginge. Alles, was gesagt worden sei, und alles, was noch gesagt werden würde, besäße weder Raum noch Zeit, es befände sich im inneren Leben, welche keine Grenzen kenne, in diesem Inneren jetzt, das niemals zu hoch gegriffen sei.

Den Sturm
treibt kein Verhängnis zur Eile

Doris und Susanne wollten mich besuchen. Es war ein schöner Tag, als sie die Strasse verließen und einen schmalen Weg entlang gehen mussten. Schließlich kamen sie zu einem großen Haus, in welchem ich wohnte. Dieses befand sich inmitten der Stadt, gleichzeitig aber auch außerhalb. Es stand auf einem Hügel, und man konnte viele kleine Häuser sehen. Als sie eintraten, verwandelte es sich in ein Schulgebäude, in welchem unzählige Tafeln herumstanden. Auf einer dieser Tafeln, die allesamt sehr schön geschmückt waren, stand geschrieben: Nur für Anfänger! Einige Birken waren vor dem Gebäude. Es regnete in langen Strichen, als hätte ich absichtslos das Universum geküsst, und alle meine besonderen Interessen waren plötzlich in einen Schweigmarsch getreten.

Leider ist mir heute nur eine Ahnung von meinen Träumen geblieben, eine Stimmung, Strömung, wie entrückte Wege am Horizont, etwas, das gerade um die Kurve ist, ein Regen, der augenblicklich aufgehört hat, und man sieht auf den leeren und absolut klaren Himmel. Und die jetzt
zugänglichen Strassen sind fast menschenleer.

Blumen sammeln an der Donau /
Sehr früh aufstehen /
Gehen /
Atmen /

So viele Dinge sind als Kelche getarnt an uns vorüber gegangen, dachte der Schriftsteller für einen Moment, knapp vor Einbruch der Dunkelheit, kalter Novemberwind, kräftige, ihn wärmende Stille in seinem Inneren und leichter Regen. Shakyamuni Buddha sagte: “Ohne einen Schritt zu tun, kommen wir bei unserer Bestimmung an.”

Alles was sie tun, scheint total durchorganisiert und minuziös geplant zu sein. Sie konsumieren mehr Tiere als alle anderen Fleischfresser auf der Erde zusammen. Das Individuum gilt ihnen nichts, der Superorganismus fast alles. Und sie verständigen sich so unglaublich schnell und in der Tat unmissverständlich .
Gewinnfrage: Wer ist die heimliche Weltmacht auf diesem unseren Planeten?

Die unerbittliche und scheinbar gemeinnützige Gedankenkraft meiner Vorfahren drängt manchmal durch meine Anwesenheit, dann kremple ich die Ärmel hoch und nehme eine Schaufel in die Hand.

Die Schritte, wo auch immer sie mich hintragen, achtlos und aufmerksam in Schwebe haltend, weisen und unterweisen mich stets auf das Nötigste.

Schreiben ist vielleicht die genauste Bewegung, die am weitesten von mir absieht.

Der Blick in unsere antrainierte Meinung ist so eindeutig definiert, dass wir mögliche Unstimmigkeiten nicht zur Kenntnis nehmen und den Augenschein unterdrücken.

“Hast du dich manchmal nach einer Frau gesehnt, nach Kind und Familie?”
“Zumeist dachte ich in brennenden Filmausschnitten, nur hin und wieder gelangte auch ein Weihnachtsabend in mich, damit gleichzeitig ein weicher und lautloser Schneefall, der tatsächlich bis zum heutigen Tag niemals mehr aufhörte. Diese Ahnung einer längst verlorenen Zeit. Peter Rosegger wanderte irgendwo mit seiner Laterne in der Winternacht. Im Haus waren alle Lichter an. Die Familie saß beieinander und wartete,
obwohl, eigentlich, wenn ich mich recht erinnere, wartete niemand, es gab nichts zu warten. Wir waren wie die Kerzen am Christbaum, die eine zeitlang zusammen brannten, bis sie - eine nach der anderen -, manche gleichzeitig, verloschen.”

“Je größer die Hoffnungen, umso gelungener ihr Sturz, der freie Fall, eine Katastrophe nach der anderen.”

Jeder Fernseh-Polizist belebt ununterbrochen seinen glaubhaften Gerechtigkeitssinn durch den vermehrten Einsatz unvergesslicher Szenen…

Fast zwangsläufig bleibt man häufig allein in den internationalen Straßenschluchten und Hotelzimmern, hängt sich Neonreklamen um den Hals, trinkt einen Espresso, und je mehr du gedenkst, dem Tod davonlaufen zu können, desto überzeugter ist er hinter dir her.

Immer waren da Einflüsterer, die mir die Welt erklärten, und ich kam mir sofort unnütz vor, und beschränkte mich darauf, das Eingeflüsterte weiter zu sagen. Die meisten dieser Einflüsterer wollten mich - im Hinblick auf ihre wohl erworbenen Wertvorstellungen und Lebensziele - nur besser und richtiger machen, und ich spürte jedes mal den Morgen einer neuen Mutlosigkeit herauf ziehen.

“Du und ich, wir bilden zusammen ständig ein ernst zu nehmendes Ereignis, wenn wir uns am Marktplatz treffen mit unseren Eigenheimen.”

“Aber im Kampf kommen wir letztlich immer in der Gegenwart an, die oftmals unsere Heimat genannt wird und alle für unser Leben nötige Kraft bereithält, auch wenn wir den Kampf verlieren mögen.”
“Da schiesst einer im Dunkeln einen gewaltigen Pfeil ins Dickicht, nachdem der Räuber längst geflohen ist.”

OLD SUN / auch der kalte Winter mit seiner Klarheit und Kindheit / naseweise.

Letzte Nacht reichte mir ein Geist seine Hand durch ein ebenerdig gelegenes Küchenfenster. Ich streckte ihm die meinige entgegen, als ich plötzlich aufgebracht realisierte, dass ich mich wehren musste und so sandte ich alle mir möglichen Abwehrkräfte durch meinen rechten Arm, um den Geist zurückzudrängen. Dafür war eine enorme Kraftanstrengung nötig. Vor dem Haus lag eine Regenrinne, die aus einem ausgehöhlten
Baumstamm bestand. Im Wasser konnte ich den Geist sehen. Solche Regenrinnen gab es, als ich noch ein Kind war, häufig auf dem Land. Sie wurden auch als Tränken für Kühe und Wild gebraucht. Davor erzählte ich einer Frau, der ich noch niemals zuvor begegnet war, dass ich eben erst die Nase meines Großvaters mütterlicherseits angenommen hätte. Es war dies eine große Nase, und ich hatte obendrein einen ziemlich unförmigen und verbeulten Kopf.

Das permanent anonymer werdende organisierte Verbrechen kennt keine Schlüsselfiguren mehr und kommuniziert als fluktuierendes Wesen lieber mit den Aktienströmen internationaler Finanzmärkte.

Der österreichische Kunststaatssekretär sagte in einem Gespräch mit einem Journalisten in etwa: Wir haben viele Stipendien, die die Einsamkeit der Autoren finanzieren, den Zugang zum Arbeitsmarkt können sie jedoch nicht regeln.

… und ich möchte heute das Fest der willkommenen Erinnerungen feiern !

Ich liebe die absolut klare und feuchte Herbstluft, die im Spätsommer am frühen Morgen über dem Land ruht, aber am meisten liebe ich jene über den Seen liegende.

Eine geistige Revolution ist keine des Lärms oder der Geschwätzigkeit, sondern eine der Konzentration, der Kontemplation und ständig größer werdender Wachheit und Bewusstheit, welche aus der Kraft absoluter Stille genährt wird. Für einen offenen, vielfältigen, klaren, sich ständig erweiternden Geist.

Gerne würde ich einmal einen Schweigemarsch organisieren. Zur Sammlung, um zu sehen, zu gehen, zu hören, gemeinsam, zu atmen. Solch eine Demonstration dürfte sich nicht gegen etwas richten, beispielsweise nicht gegen den Lärm der Welt, sondern sie sollte eine poetische Manifestation sein, die sich selber als Qualität - ohne Mehrwert und ohne verstecktes Ziel - ausdrücken und die nicht über den Augenblick hinausreichen sollte.

Schon seit Jahren verwandelt sich der Rathausplatz im Dezember in einen Adventkalender.

“Wilde Klarheit” des Artaud’schen Denkens: Dass es in uns viele umherirrende, entfesselte, befreite, sich ständig mit Energie und neuem Saft anreichende, ungezügelte, brennende, gefährliche, entschlossene und gegeneinander gerichtete Kräfte gibt, vor denen wir uns in Acht nehmen sollten.

Sie hielt vollständigen Blickkontakt .

Und Sie? Wollen Sie tatsächlich Ihren Urlaub mit Leuten verbringen, die es nicht einmal in einen einzigen Vorstand geschafft haben, die noch keine Start-Ups gegründet haben und die nirgendwo Aktienmehrheiten besitzen?

Copyright_Dieter Sperl

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