Salon Littéraire | Ulrich Schlotmann :
DIE FREUDEN DER JAGD – Frau

(…) – und (richtig): spätestens im nächsten/allerspätestens (aber) im übernächsten Bild sollte man – dann (tatsächlich) – gewahr werden, dass einige (handfeste) Kerls (inzwischen) aufgetaucht waren und – ‹ohne – (lang) noch – zu fackeln/oder (groß) mit Nebensächlichkeiten sich – (etwa) noch – aufzuhalten› - schwupp/diwupp: die Lätze der Krachledernen herabgeklappt, dann - ratz/fatz: die (fleischigen) Lümmel herausgeholt/& von der Leine gelassen hatten, um die (nun) bereitwillig auf allen vieren (nieder)knienden/breitbeinig – ‹wie kalbende Schwarzbunte (etwa)› – dastehenden Fickschlitten (deftig) von hinten zu penetrieren/(richtig) derb – an die Kandare zu nehmen – ‹dass die – (prall) gefüllten – Dutten/(blau) geäderten – Milchtitten› – (immer) feste – ‹koitieren/koitieren!› – mit den (dicken) Pferdepimmeln/Ochsenziemern – ‹der (allgegenwärtigen) Gravitation/unerbittlich wirkenden Erdanziehung – einerseits: ihren Tribut zollen – sprich: schwer wie Kürbisse – aber die länglichen/runkelrübenartig verformten herabhängen mussten: › – zwischen die klammen – ‹andererseits (aber): (lustig) dazu› – vibrierenden Arschbacken, (zünftig) – ‹ding/dong› – in die schwarz umrahmten/über alle Maßen – (stark) behaarten Kloaken – ‹wie – (ganz) veritable – Kirchenglocken hin-/& widerbaumeln wollten› – (echt) rustikal – ‹ein (zaghaftes) Aua/Aua, das spaßeshalber (wohl) ausgestoßen, (dabei) geflissentlich ignorierend/diesem (jedenfalls) keinerlei (besondere) Bedeutung beimessend› – in die (verkniffenen) Rosetten zu rammeln – ‹(…) ab/& an lassen sie eine, die (wirklich) nicht mehr kann/deren Gejammer – (wohl) auch – “”auf (die) Dauer”" – (echt) enervierend/(total) abturnend wirken dürfte, das Maul aufmachen & (gierig) dran saugen – die muss – (dann) aber – (auch) schlucken & darf nicht die Backen dick machen› – jemine: das ist (vielleicht) ein Schmatzen/(sattes) Schlotzen & (ein) Suckeln (ist das) vielleicht – das macht (alldieweil) Geräusche, wie wenn nasse Waschlappen/voll gesogene Wischmopps auf (marmorne) Kacheln, auf denen das Wasser – (fast) knöchelhoch – steht, klatschen/(harte) Fleischklopfer auf (weiche) Koteletts/(blutige) Steaks herabfahren – (all) dies – ‹und noch (viel) mehr› – meint man (förmlich) hören zu können – und einer aus der Truppe will sich – ‹zu (guter) Letzt/zum (krönenden) Abschluss› – (wohl) noch – einen Spaß machen & scheint gut gelaunt in die (frohe) Runde zu rufen: Achtung/Achtung – ich muss furzen & rülpsen – und zwar: (beides) gleichzeitig/(alles) zusammen! – denn alle lachen (plötzlich) ausgelassen, ziehen vielleicht – aber (auch) – bloß Grimassen – so: als müssten sie (gleich) abspritzen/(voll) fett – absamen – wer weiß (es)/(wer) kann es (letzt) sagen?” – (…)
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Quelle
Die Freuden der Jagd – Urs Engeler Editor , Weil a. Rhein September 2009 ( ca. 1100 Seiten )
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