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Fragen eines lesenden Arbeiters



Update , 15. 6. ad taz- Relaunch : - Det war nüscht meint onlinejournalist Thomas Mrazek mit Verweis auf die weitenteils unheiteren Lesermeinungen . “Atemberaubend schülerzeitungsmäßig” sieht die medienlese schwarz wie die taz , auch für Timo Heuer hat es sich ausgetazt . Zweite Etage referiert neutral , fapeg dankt dem Design- Himmel für die Erhaltung der alten Permalinks , ihm ( uns uns ) fehlen allerdings praktikable RSS- Feeds . ( Zu ) Viel Werbung ( ausgerechnet ? ) in der Links- Postille findet metablocker . Ruhig aber “arg altbacken” toastet Zweitens . Vielleicht ist die Sache ja seit dem Vorabdruck des gestrigen Editorials im DWDL vom 29. 5. unter den Klimabedingungen von Sommerloch und Hitzeschock einfach von selbst ausgetrocknet ?

Fragen eines lesenden Arbeiters

… stellen sich allzumal beim feuilleter der Feuilletons . Am Steinbruch des Buchstaben bzw. im Weinberg der Wahrheit wirft sich Frage über Frage über den belesenen Weg -

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Warum Alan Posener nach Allerlei Verzichtlichem über die Neue Paul McCartney oder Karibikpiraten sich erst am heutigen Tage der Begegnung bzw. den Gesprächen mit Richard Rorty erinnern mag ( ein gemeinsames Übersetzungsprojekt , wohl 1987 ) ? Und warum “für mich als gewendeten Marxisten” einer derartige rhetorische Drehbewegung nötig ist , sich als Parasit der Philossophiegeschichte zu profilieren ? Bitte stillhalten und goutieren ! QUOTE ::: Dass unsere kurze gemeinsame Arbeit 20 Jahre zurückliegt, hat mich schockiert. Er hatte mich zum Schluss eingeladen, ihn in Virginia zu besuchen, wo er mich durch Thomas Jeffersons Monticello führen wollte. Ich hatte mir immer gesagt, das machst du mal. Nun wird nichts daraus. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Fragen über Fragen gibt auch die FAZ dem arbeitsam Lesenden auf , wenn sie - im gestrigen , staatstragend mit römisch Ziffern I bis X versehenen Grossessay von Thomas Wagner die Neuwörter der diesjährigen Documenta ebenso kritiklos übernimmt wie in der heutigen Enthüllung der teilnehmenden Künstler , pardon , der deutschsprachigen künstlerischen Teilnehmer ::: Harun Farocki - D , Peter Friedl - Ö , Andrea Geyer - D / USA , Olga Neuwirth - Ö , Florian Pumhösl - Ö , Gerwald Rockenschaub - Ö / D . - Valie Export ( die nach eigener Angabe ja auf der d12 vertreten ist ) scheint in dieser Liste indes nicht auf .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Ein wenig Konfusion herrscht über eine Imperfekt- Stelle im heute - Donnerstag - publizierten Artikel : “Erstmals gab es am Donnerstag den 415 Seiten starken Katalog zu kaufen.” - Wir glauben … lieben … hoffen gerne , dass die FAZ mit ihrem grossen Horizont das Heute als “schon gegessen” erachten mag .

? Fragen der historischen Anbindung geben die Neusprech- Wendungen - - - “Schicksal” bzw. “Migration der Form” der publizierenden Öffentlichkeit offensichtlich nicht zu denken . In interessanter Ahistorizität scheinen die Archäologien des Wissens mit und nach Foucault vergessen . Sind die schönen Feuilleton- Möbel , tz tz tz , also frisch tapeziertes Treib- und Diebsgut ?

czz presseschau presse amtsgericht stadeHier das dazugehörige Zitat aus Thomas Wagners FAZ- Prachtfregatte Angriff auf die Zeit . QUOTE ::: Die Frage, ob die Moderne unsere Antike sei, ist keineswegs akademisch. Sie betrifft das Fundament unserer Gegenwart und ist ein Angriff auf die Zeit. Was bedeutet „Gegenwart“ unter den Konditionen einer globalen Ökonomie? Wo lassen sich Gemeinsamkeiten der Kulturen ausmachen? Was kann die Kunst dazu beitragen? Tatsache ist: wir blicken heute anders auf uns selbst und die Welt als in jener Zeit, die wir gewöhnlich als die Moderne bezeichnen. Betrachten wir unsere Gegenwart gar mit den Augen von Archäologen, so erscheint, was vertraut und sicher schien, plötzlich fremd. Menschen, Dinge, Ereignisse, alles wird mit einem Mal wahrgenommen, als ob es aus der Vergangenheit stamme und wir es nun zum ersten Mal sähen. So, als hätte sich im Herzen unserer Gegenwart eine Zone gebildet, die angefüllt ist mit Unerledigtem – mit lauter Dingen, von denen wir nicht mehr wissen, wohin sie gehören und was sie bedeuten. UNQUOTE

Alle Künstler mag man auf der Site der Documenta selbst betrachten sowie das den ungefilterten Quelltext die Documenta- Poetik , ganz ohne jegliche Filterung durch news- viewspapers ( Tony Blair ) . Time for some mute musings .

czz presseschau presse amtsgericht stade ? Wie viele Fragen aber wird der taz- Relaunch in die lesende Welt geworfen haben ? Dass die Kategorie “Leben” nun die ehemalige “Kultur” + “tazzwei” ersetzt ? - -Mit dem Relaunch , so Matthias Urbach im Editorial ,haben wir taz.de zugleich beschleunigt und entschleunigt. QUOTE ::: Die Artikel der Autorinnen und Autoren der tageszeitung werden nun in der Regel schon online gestellt, sobald sie geschrieben sind - und nicht wie bislang erst spät abends, wenn die Zeitung in den Druck geht. ( … ) Aber Schnelligkeit ist kein Wert an sich: Gerade bei den großen Fragen unserer Zeit gilt es, sich nicht von der ständig wechselnden Nachrichtenlage verwirren zu lassen. Wir bilden die zentralen Debatten der vergangene Monate in der taz ab: Dafür haben wir ein neues Ressort Große Fragen eingerichtet. Aber auch so nützliche Texte wie Filmkritiken, Buchbesprechungen oder Verbrauchertipps haben wir in unseren entschleunigten” Ressorts Konsum, Film, Musik, Buch und Künste über längere Zeit für Sie zusammengestellt. UNQUOTE .

czz presseschau presse amtsgericht stade Habt also Acht auf ein “entschleunigtes” Feuilleton- Leben ::: In der Tat bleibt also während des jeweils langen Ladevorgangs hinreichend Zeit für ein Vaterunser , ein Mantra oder einen Waschvorgang . Dass ist , werter Peter Turi , in Tat , Wahrheit und “gut Pfad !” Jeden Tag eine gute Taz . Berlin wird die Restwelt zu derem Besten every day daran gemahnen .

Nun aber ::: Time to Groove, Dudes . Digital Jockey L’embrouille aus Brest ( F) betreibt nicht nur sein eigenes Melenick Session- DJ- Set- Netlabel , czz hörempfehlungbespielt Mittwochs das Livesets.com- Netzradio , sondern schüttelt für Mixotic jetzt auch noch eine Acid Session im besten Sinne aus dem Ärmel . Endlich mal einer , beim dem drin ist , was drauf steht , genau 80 Minuten ( minus Einer Schicklichen Sekunde ) lang . “25 toxic pearls” ?! - Right on ! Sie werden nicht vor die - jetzt fröhlichen ! - Säue geworfen sein .

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pump up



… üblicher Weise the volume , speziell bei maiweise weit offen angelnden Fenstern . - Nun hat das aber Jemand missverstanden und Kai Dieckmanns Familienvehikel nächtlich nicht mit explosiven Klängen , sondern per Brandsatz in die Frühlingsluft gesprengt .

Auto Pikto Fragt straks die FAZ sich , einander , uns und Umgebungsmelder rhetorisch : Im Visier von G-8-Gegnern? [ Lesenswerter , wie dort so oft , die assortierten Leserbriefe ] . Nun ja , der BILD- Chefredakteur gäbe ja etliche Anlässe , konkret anlassig zu werden . Grundsätzlich gegen Schlagzeilen- Panzerfaust BILD überhaupt . Oder die HH- Standort- Weglegung zugunsten der Schickse Berlin .

Simplement non négligeable ::: die Negativpresse wegen der Springer- internen Ausradierung der anstössigen Welt- Blog- Entäusserungen Alan Poseners hinsichtlich der “Wichsvorlage” und dessen Verantwortlichen . [[ Kenntlich und in charakteristischer Stilsicherheit von dem trefflichen Heribert Seifert auf der NZZ- Medienseite 18. 5. 2007 >>> vif und quick dem Link nachspazieren , bevor der Artikel nach 30 Tagen ins Archiv herabsinkt ! ]] .

Auto Pikto But back to the Car … mit der intrigierenden Erinnerung der Berliner Scene- of- the- Crime- Pictures ans jüngst höchstpreisig versteigere Warhol- Green- Car- Crash- Bildnis . - Aber “Crash” ist eben kein “Brandanschlag” . Angeschlagen wurde allerdings in der taz vom 22. 5. der “Bekennerbrief” einer “militanten gruppe / mg” . Jedenfalls bleibt auch Focus bei der FAZ- ex aequo- Formulierung vom “Visier” , ersetzt das Fragezeichen allerdings durch titelnde Gewissheit : BILD-Chefredakteur im Visier der G8-Gegner .

Am Dienstag , so der Tagesspiegel , lag ein “Bekennerschreiben den Behörden noch nicht vor” , indiziert tätliche Profile indes via historischem Appendix ::: “Doch das Boulevardblatt aus dem Springer-Verlag ist für die Szene seit den Zeiten der Studentenrevolte in den 60er Jahren ein klassisches Feindbild.” Passt also haarscharf , wie die taz ihr heutiges Titelblatt visuell BILD- imitierend präsentiert : G-8-Gegner fürchten um ihr Bild .

TAZ BILD TITEL 07 05 23

Im Innern der Feuilletons werden die in diesem Fall üblichen Verdächtigen insinuiert , wobei die legitime Ironie- Linie eventuell um ein paar billige - Ideologie- Community- sichere - Witze überschritten wird . Folgt unter Das sind die Verdächtigten die Titanic- Liste .

Auto Pikto Springer- Inside- Muckraker Günter Wallraff , Öko- Autist Martin Unfried , Horst Seehofer ( von BILD privat exhibiert ) , Oskar Lafontaine (kolumnistisch “in die Wüste geschickt” , indes mit Alibi ) , Stefan Niggemeier + Christoph Schultheis in ihrer Funktion als bildblogger , CIA- Kidnapping- Victim und Brandstifter Khaled El Masri ( mit infantilem Witz zu dessen Internierung in der Psychiatrie ) oder aber auch die dezidierten Nicht- Berliner des BILD- Elben- Teams .

Wer fehlt ? - Einmal und richtig getippt . QUOTE ::: “Alan Posener - der Kommentarchef der ‘Welt am Sonntag’ wurde wegen einer Hasstirade gegen Diekmann (’Die 68er zwingen ihn noch heute, täglich auf der Seite 1 eine Wichsvorlage abzudrucken’) in seinem Welt.de-Blog zensiert. Da er sich mit Worten nicht mehr gegen den BILD-Schmutz wehren kann, könnte Posener jetzt zu anderen Mitteln gegriffen haben. ( Wahrscheinlichkeit : hoch).” UNQUOTE .

Noch viel höher ist aber die Wahrscheinlichkeit , dass uns das knapp ein Stündchen währende Ständchen des Ralf Noetzel bei Nachtarbeit wach- czz hörempfehlungund -sam erhält ::: Wer sich da aka Parkinson , Tom Bone und Ohrbits aus Düsseldorf hüpfenden Pulses meldet , markiert die Kategorie des Auto- Klang- Sager in gerader Knappheit ::: Sounds Like: Alles andere auch . Das Klangmaterial seines Hirnstammgarten geht c/o Mixotic (084) auf Jungfernfahrt und gewinnt damit Rhein- Preis Numero Eins . Rein damit . Runterladen .

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