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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; Award</title>
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		<title>SHORT und HOT : Preise  , Preise = Buch- PR , listenweise</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 05:22:46 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> UNNÜTZES TRAKTAT ÜBER DIE VERSPORTLICHUNG DES LITERARISCHEN LEBENS ( <em>SKIP</em> ) | ZUR FRIST : WAS VON DER <em>LONGLIST</em> IN DER <em>SHORTLIST</em> ÜBRIG GEBLIEBEN IST | HOCHGEKOCHT : DIE <em>HOTLIST</em> DER INDEPENDENTS LÄSST VOTEN | FAZIT| RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>UNNÜTZES TRAKTAT ÜBER DIE VERSPORTLICHUNG DES LITERARISCHEN LEBENS ( <em>SKIP</em>)</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/dbp_hotlist_indep_300.png" alt="dbp hotlist indep 300" hspace="2" vspace="2" width="306" height="273" align="left" />Mit 16. 9. hat die Jury des <em>Deutschen Buchpreises</em> die aus den 20 Titeln der LONGLIST auf sechs Werke eingedampfte SHORTLIST bekannt gegeben . Die diesjahr erstmals mit einer selbst erkorenen ( ebenfalls 20- bändigen ) HOTLIST hervor getretene Initiative deutschsprachiger Klein- , Autoren- , sprich : <em>Independent</em>- Verlage haben mit einem weiteren Schachzug reagiert , indem sie nämlich einen per Publikums- Voten zu ermittelnden &#8220;Preis der <em>Hotlist</em> 2009&#8243; proklamierten . Dieser HOTLIST- Publikumspreis 2009 sei erster Schritt in Richtung eines <em>Independent</em>- Buchpreises , welcher für Herbst 2010 erstmals auszuschreiben sei .</p>
<p>Dies alles sei würdig und recht , denkt sich der lesende Arbeiter , sofern es dem Wohle von Literaturverlagen , Büchern , insbesondere allerdings demjenigen der Autoren ( m| f ) dient . Obgleich wir als höfliche Lese- Arbeiter vielen der gelisteten Autoren ( m | f ) , Büchern und Verlagen alles erdenklich Förderliche wünschen , reiben wir uns in|ad|ae|qu|at doch ein wenig die Augen .</p>
<p>Angesichts all dieser Listen , Besten , <em>Voting</em>- und Bekanntgabe- Termine können wir ein leichtes Unbehagen darüber nicht verhehlen , dass all diese künstlich gesetzten Fristen und artifiziellen Spektakel zu nichts anderem dienen , als uns &#8211; Publikum , Stimmvieh , Sympathisanten und gutwillige Berichterstatter &#8211; vor sich her zu treiben . Als hätten wir nicht schon reichlich an der nur gestundeten Zeit zu leiden , wäen wir nicht wenig dazu geneigt , im Hinblick auf alle diese konzertierten und konkurrierenden PR- Selbstläufer der guten alten Selbstschutz- Strategie des &#8220;<em>Duck and Cover</em>&#8221; zu huldigen .</p>
<p>Wir mögen einer solchen <em>Versportlichung</em> der Literatur qua Long- und Shortlisten , terminlichen Wettkämpfen , Siegerehrungen , kurz : dieser aus dem Rennsport entlehnte Buchmacherei nicht das Wort reden . Ganz im Gegenteil . Die nach dem Vorbild der Scheidung von <em>Major</em>- und <em>Independent</em>- Labels in der Musikindustrie organisierte Herausbildung von &#8220;Hetzmassen&#8221; ( Elias Canetti ) übernimmt nicht nur kritiklos die Laureaten- Ideologie des Sports , sondern auch diejenige der krassesten Konkurrenz- Ökonomie . Vor dem Markt steht ein jedes Buch , ein jeder Autor ( m | f ) in einem fundamentalen Konkurrenzverhältnis .</p>
<p>Das System der Preise , Auszeichnungen etc. mag mit einem gewissen Sümmchen zwar zunächst das Werk- und Wert- schöpfende Individuum begünstigen , <em>de facto</em> dient der gesamte Apparat allerdings der Implantation artifizieller Distinktionen , welche dem Buchhändler an der Verkaufsfront letztlich als <a href="http://www.zintzen.org/2009/09/10/verlags-vorschauen-usp-kundenkontakt-dekopaket/">&#8220;Unique Selling Proposition&#8221; ( Alleinstellungsmerkmal )</a> dienen soll .</p>
<p>Die gerne verbreitete Mär , das Buch sei &#8220;<em>mehr als nur Ware</em>&#8221; wird durch das Auspreisungssystem als Lippenbekenntnis decouvriert . Es geht , dem vom <em>Wahren- Guten- Schönen</em> salbaderndenden Geschwätz um nichts anders als um radikale Reklame für das Buch als <em>wahre Ware</em>.</p>
<p>All dies &#8211;  gespielt vor dem Hintergrund eines enorm beschleunigten , Sperrfristen und Auslieferungstermine missachtenden Literaturbetriebs &#8211; wird auch dem professionellen Leser zunehmend zur Qual . Die der Wahrnehmung , Reflexion und Kommunikation dienliche Tugend der Musse ist zum drängenden &#8220;Muss&#8221; degeneriert ; die zur Lektüre nötige Geisteshaltung &#8220;<em>sine ira et studio</em>&#8221; verschwindet mit jener PR , welche das &#8220;<em>tusculum</em>&#8221; zum &#8220;<em>negotium</em>&#8221; durch Rennstrecken , Wettbewerbe , Konkurrenzen unter sich begräbt .</p>
<p>Da es &#8211; speziell unter Bedingungen des kulturjournalistischen Prekariats &#8211; den &#8220;<em>anderen</em> Ort&#8221; ebenso wenig gibt wie einen archimedischen Punkt , können wir in|ad|ae|qu|at nicht so tun , als stünden wir abseits , oder schwebten &#8211; nur höheren Werten verpflichtet &#8211; mindestens eine Schreibhand weit über dem mundanen Schlamm des einstigen Musenhains . Es bleibt uns nichts anderes übrig als mitten drin zu stecken , weit tiefer im Sumpf der Literatufamilie als unser Freund in &#8220;<em>Malcolm in the Middle</em>&#8221; .</p>
<p>Schluss aber nun mit diesem Erguss . Wir schalten nun um in die Abteilung für VerLAUTbarungen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ZUR FRIST : WAS VON DER <em>LONGLIST</em> IN DER <em>SHORTLIST</em> ÜBRIG GEBLIEBEN IST</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/logo_deutscher_buchpreis_15.png" alt="logo deutscher buchpreis 15" hspace="2" vspace="2" width="156" height="242" align="left" />Aus den 20 in der Longlist gereihten Titeln haben es  , wie <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/297183">Mittwoch verlautbart</a> , sechs ins <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339470">Finale</a> geschafft :</p>
<p>Rainer Merkel &#8211; <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339535">Lichtjahre</a> &#8211; S. Fischer</p>
<p>Herta Müller &#8211; <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339474">Atemschaukel</a> &#8211; Hanser</p>
<p>Norbert Scheuer &#8211; <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339539">Überm Rauschen</a> &#8211; C. H. Beck</p>
<p>Kathrin Schmidt &#8211; <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339542">Du stirbst nicht</a> &#8211; Kiepenheuer &amp; Witsch</p>
<p>Clemens J. Setz &#8211; <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339546">Die Frequenzen</a> &#8211; Residenz</p>
<p>Stephan Thome &#8211; <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/339549">Grenzgang</a> &#8211; Suhrkamp</p>
<p>Statistik : 66% Männliche Autoren ( gegenüber <a href="http://www.zintzen.org/2009/08/24/deutscher-buchpreis-09-offizielle-longlist-vs-hotlist-der-independents/">65% in der Longlist</a> ) , drei Grossverlage ( Hanser , Fischer , Suhrkamp ) + drei Mittelbetriebe , wovon einer im schönen Österreich sitzt . Bei Letzterem ist es völlig unverständlich , dass Die Jury sich für Setz&#8217; unausgewogen schlenkernden Roman entschieden hat und nicht für <a href="http://www.zintzen.org/2009/02/03/tableau-de-texte-thomas-stangl-was-kommt-droschl-2009/">Thomas Stangls hoch verdichtete , wort- und bildgenaue Prosa</a>.</p>
<p>Damit nichts von der bunt gemischten Roman- Masse anbrennt , lässt es sich der <em>Börsenverband</em> nicht nehmen , das p. t. Publikum zum Wetten aufzufordern . In der Sprachregelung einer &#8220;Umfrage&#8221; tönt das Buchmachen wie folgt : Bei &#8220;<em><a href="http://www.boersenblatt.net/339531/">Wer gewinnt den Deutschen Buchpreis 2009 ?</a></em>&#8221; werden die eingegangenen Vota direkt in Balkengrafiken übersetzt . Mit etwaigen Prämien für&#8217;s Richtig- Raten hält man sich indes keusch zurück ( = proklamiertes Ideal eines reinen Erkenntnisinteresses , vulgo schiere Neugier ) .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>HOCHGEKOCHT : DIE <em>HOTLIST</em> DER INDEPENDENTS LÄSST VOTEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/logo_preis_hotlist_170.png" alt="Logo Preis Hotlist 170" hspace="2" vspace="2" width="170" height="168" align="left" />Was vor sechs Wochen mit einem losen Zusammenschluss von Klein- und Autorenverlagen zur Erstellung einer provokant anderen 20er &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/2009/08/24/deutscher-buchpreis-09-offizielle-longlist-vs-hotlist-der-independents/">Hotlist</a></em>&#8221; aus eigenen Titeln begann , hat mittlerweile Form , Logo und  hinreichend Sponsoren gefunden , um das Publikum zum <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=94&amp;detail_id=1779">Wett- Voten</a> zu animieren . Die neu eingerichtete Webseite <a href="http://www.hotlist2009.de">www.hotlist2009.de</a> stellt die Verlage und ihre Titel vor , mit einem weiteren Mausclick landet man auf einem <a href="http://www.freitag.de/umfragen/hotlist2009">Frageformular</a> in den Gefilden des &#8220;<em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Freitag">Freitag</a></em>&#8221; . Womit sich die betont netzaffine Wochenschrift <span style="text-decoration: line-through;">für ein paar Euro Preisgeld billig</span> ein gerüttelt Mass sicherer Klickziffern sichert . Stand 960 <em>Visitors</em> am Tag 1,5 nach der entsprechenden Presseaussendung . Immerhin kann exakt einen Monat lang ein- und mit<em>gestimmt</em> werden .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/hotlist_home.png" rel="lightbox[10292]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/hotlist_home-small.png" alt="Hotlist Home" hspace="2" vspace="2" width="450" height="220" /></a> ( click to XL )</p>
<p>Die Formulierung hinsichtlich des von einer Buchhandlung gestiftetn Preisgeldes fällt dabei recht missverständlich aus :</p>
<blockquote><p>Schon auf der kommenden Frankfurter Buchmesse wird für den beliebtesten <em>Hotlist</em>-Titel 2009 ein Publikumspreis in Höhe von 5.000,- Euro vergeben</p></blockquote>
<p>Ob dieses Preisgeld an eine Person aus dem treffsicheren Publikum geht , an den Autor oder den Verlag des gewählten Autors , bleibt maximal opak : interessante Fehlleistung seitens einer aus Wort- und Literatur- Menschen <em>gebildeten</em> Community &#8230;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FAZIT</p>
<p>Gehen Sie Zurück zum Start . READ IT OR SKIP . <em>Sie haben die Wahl</em> . Die Wahl zwischen zwei Abstimmungen oder für eine <em>All- inclusive</em>- Strategie . Der Buchmacher Ihres Vertrauens wird Sie gerne beraten .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="../2009/08/24/deutscher-buchpreis-09-offizielle-longlist-vs-hotlist-der-independents/">Deutscher Buchpreis 09 : Offizielle Longlist vs Hotlist der Independents</a> ( in|ad|ae|qu|at , 24. 8. 2009 )</li>
<li><a href="../2008/09/18/dbp-shortlist/">dbp : shortlist | Pst ! Ohrs bild’t</a> ( 18. 9. 2008 )</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/08/22/deutscher-buchpreis-08-lost-in-longlist/">Deutscher Buchpreis 08 : Lost in Longlist</a> ( 22. 8. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/07/09/deutscher-buchpreis-08-die-werbe-traktor-rollt-an/">Deutscher Buchpreis 08 : Die Werbe- Traktor rollt an</a> ( 9. 7. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2007/09/13/preise-und-wiederganger-hanser-lovenberg-mosebach/">Preise und Wiedergänger : Hanser , Lovenberg , Mosebach</a> ( 16. 8. 2007 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2007/10/09/das-grosse-buchmesse-n/">Das grossen BuchMesseN | Fair Y Tales</a> ( 9. 10. 2007 )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Um jetzt &amp; hier nicht in Verdacht zu geraten , in|ad|ae|qu|at lehne alles auch nur irgendwie Mehrheitsfähige ab , wollen wir heute die Pandora- Dose des Wohltons entkorken und zwei freundlich- wohltemperierte Traxx in die verregnete Welt entsenden . Die ep , welche der namentlich nicht weiter ausgewiesene Meister <a href="http://www.myspace.com/micacontact">mica</a> eben via <a href="http://www.symbiont-music.com/">symbiont</a> vorstellt , nimmt mit dem Titel &#8220;<em><a href="http://www.symbiont-music.com/">more !</a></em>&#8221; den spontanen Reflex des Hörers nach knappen zwölf Minuten vorweg . In der Tat könnte man gerne ein paar Takte mehr dieser in rhythmischer wie melodischer Hinsicht stets pfiffig , doch nicht forcierten Tonsetzungen <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz-hoerempfehlung-183.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />vertragen . Pianos , Bläser und Rhythmus- Section sind nachgerade surreal auf Gleich gemischt , störende Höhen und Subwooves wurden pfleglich vermieden . Dafür hakt es ein wenig bei der im Grunde wunderhübschen Label- Webpräsenz , welche nach maximalen CPU- Kapazitäten drängt .</p>
<p align="right">Es bleibt nun ganz dem Hörer überlassen , hier geschmackvolles Muntermach- Musizieren zu orten oder eine fortgeschrittene Form von Muzak . Flächendeckend eingesetzt , dürften die freundlich keuschen Geräusche zur atmosphärischen Besserung der Welt erheblich beitragen . Feldversuche in Wiener Strassenbahnen stünden der forschenden Jugend gut zu Gesicht und <em>creative- commons</em>- mässig zu Gebote : Wetten und <em>Votings</em> auf den Erfolg der Experimente nehmen de Wiener Verkehrsbetriebe gerne entgegen , hat man sie erst mal zum Hören verführt .</p>
<p align="right">CLICK TRACKS TO LISTEN ( WMP ) :</p>
<p align="right">01 <a href="http://www.symbiont-music.com/artists/mica/sm018_mica_more/01_mica_-_driven_low.mp3">driven</a> [ 6.39 ] | 02, <a href="http://www.symbiont-music.com/artists/mica/sm018_mica_more/02_mica_-_blinded_low.mp3">blinded</a> [ 5.19 ] &#8211; [ <a href="http://www.symbiont-music.com/artists/mica/sm018_mica_more/sm018_mica_more.zip">zip download </a>]</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 16:11:15 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> LITERATUR | NETZ &amp; MEDIEN | SOZIALE NETZWERKE | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/06/czz-linkliste-1.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" align="left" />Es wird &#8211; so geht die Rede &#8211; immer weniger verlinkt . Statt die während einer Abwesenheit nachgeholte Re- Lektüre via <a href="http://twitter.com/inadaequat">Twitter</a> zu verzwitschern , mag doch auch in unregelmässigen Abständen das freundliche Ritual des Verlinkens praktiziert werden . Auf dass auch die 140- Zeichen- Abstinenzler einige der in|ad|ae|qu|at als lesens- und bemerkenswert befundene Artikel mit- und nachzuvollziehen vermögen .</p>
<p>LITERATUR</p>
<ul>
<li>Schöner Überblick zur Geschichte der Literaturförderung ( mit einigen schwächlichen Schlussfolgerungen für die Gegenwart und als Antidot zum FAZ- Appell &#8220;<em><a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EA29275D90AD24A7EBCC8CC4FA5556A40~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Autorenförderung ? Hungert sie aus !</a></em>&#8221; ) : Gunther Nickel &#8211; &#8220;<em><a href="http://www.satt.org/literatur/09_06_brot.html">Die Kunst geht nach Brot &#8211; Anspruch, Wirklichkeit und Probleme der Literaturförderung in Deutschland</a></em>&#8221; @ <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">satt.org</a> &#8211; tags : Literaturförderung, Schillerstiftung,</li>
<li><a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/stolterfohtbio.html">Ulf Stolterfoht</a> ( <a href="http://www.zintzen.org/literatur-als-radiokunst/">LARK- Autor</a> des Jahres 2006 ) übernimmt die <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">2. Hildesheimer Poetik- Dozentur</a> @ <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">Lyrikzeitung ( # 42 )</a> &#8211; tags : Ulf Stolterfoht, Poetik, Dozentur, Lesung, Hildesheim,</li>
<li><em>viribus unitis</em> : <a href="http://www.boersenblatt.net/324687/">Spitzentitel- Paket junger Independent- Verlage aus D, Ö , CH für den Buchhandel</a> ( Blumenbar , kookbooks , mairisch , Luftschacht , Onkel &amp; Onkel , orange-press , salis sowie Voland &amp; Quist ) @ <a href="http://www.pom-lit.de/lyrikzeitung/">boersenblatt.net</a> &#8211; tags : buchhandel, kleinverlag, autorenverlag, paketlösung, sonderkonditionen, remission, neue distributionsmethoden, kooperation,</li>
<li><a href="http://www.boersenblatt.net/324460/">Eugen Ruge</a> ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eugen_Ruge">Wikipedia</a> ) hat zwar den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred-D%C3%B6blin-Preis">Alfred- Döblin- Preis</a> zugesprochen erhalten : Die Beobachtungen bei den <a href="http://www.boersenblatt.net/324493/">Lesungen der Finalistinnen</a> ( Volker H. Altwasser , Thomas Hettche , Harriet Köhler , Michael Roes ) mögen vielleicht Ausblicke auf werdende Trends gestatten : Und doch heisst es wieder nur : Familie , Familie , Familie &#8211; traditionell runtererzählt @ <a href="http://www.boersenblatt.net/324493/">börsenblatt.net</a> &#8211; tags : preis, award, familienroman, prosa, Alfred-Döblin-Preis, Volker H. Altwasser, Thomas Hettche, Harriet Köhler, Michael Roes, Eugen Ruge,</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NETZ &amp; MEDIEN</p>
<ul>
<li>Debatte über den Status von <a href="http://carta.info/10424/internet-paid-content/">News- Aggregatoren im Netz</a> : <a href="http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/">Bezahlmodelle ( Gema )</a> in Diskussion &#8211; nota bene : bislang explizit zugunsten von <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Internet-Piraterie-Verlage-planen-Gema-f%FCr-Onlinetexte/525077.html?nv=cd-rss1220">Verlagen</a> und <em>nicht</em> von Autoren @ <a href="http://carta.info/10424/internet-paid-content/">Carta 1</a> , <a href="http://carta.info/10421/verleger-gema-fuer-onlinetexte-wer-zahlt-wofuer-und-wer-ist-verleger/">Carta 2</a> @ <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Internet-Piraterie-Verlage-planen-Gema-f%FCr-Onlinetexte/525077.html?nv=cd-rss1220">FTD</a> &#8211; tags : aggregatoren, kultur-flatrate, content, verlag,</li>
<li>Soll die jetzt bereits mehr verschenkte als verkaufte <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Vergeblicher-Ruf-nach-Staatshilfe-Wiener-Melange/526124.html?nv=cd-rss1220">Fellner- Postille &#8220;Österreich&#8221; Staatshilfe erhalten ?</a> &#8211; Die Konkurrenz , selbst Nutzniesserin staatlicher Medienförderung , läuft Sturm @ <a href="http://www.ftd.de/technik/medien_internet/:Vergeblicher-Ruf-nach-Staatshilfe-Wiener-Melange/526124.html?nv=cd-rss1220">FTD</a> &#8211; tags : zeitung, österreich, subvention, boulevard,</li>
<li>Dazu passend die Meldung : &#8220;<a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=82659">Gratiszeitungen kämpfen europaweit ums Überleben</a>&#8221; @ <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=82659">persoenlich.com</a> &#8211; tags : gratiszeitung, markt, baisse, anzeige, reklame,</li>
<li>Bleibt die <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2009/06/blackandwhite_ebooks/">E- Book- Weltsicht auf Schwarz- Weiss- Sicht eingestelllt ?</a> @ <a href="http://www.wired.com/gadgetlab/2009/06/blackandwhite_ebooks/">Wired</a> &#8211; tags : e-book, e-reader, tablet, limits, darstellung,</li>
<li>Nachlese : Bruce Sterling gibt &#8220;<em><a href="http://www.wired.com/beyond_the_beyond/2009/05/eighteen-challenges-in-contemporary-literature">18 Challenges in Contemporary [ Web- ]Literature</a></em>&#8221; zu bedenken und diagnostiziert schlechte Chancen für die Poesie @ <a href="http://www.wired.com/beyond_the_beyond/2009/05/eighteen-challenges-in-contemporary-literature">Wired</a> &#8211; tags : webliteratur, copyright, nische, medienkonvergenz, ökologie, poesie</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>SOZIALE NETZWERKE</p>
<ul>
<li>Basal für Anfanger &amp; Fortgeschrittene : <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o&amp;feature=channel">Twitter in Plain English</a> @ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ddO9idmax0o&amp;feature=channel">YouTube</a> &#8211; tags : animation, twitter, microblogging</li>
<li>Einmal und nie wieder : John Swansburg &amp; Jeremy Singer- Vine über &#8220;<a href="http://www.slate.com/id/2219995/">Orphaned Tweets : When people sign up for Twitter, post once, then never return</a>&#8221; &#8211; Aufforderung zum Sammeln solcher Eintagsfliegen : Retweet #orphantweet ! @ <a href="http://www.slate.com/id/2219995/">Slate</a> &#8211; tags : twitter, one-hit-wonder, Eintagsfliegen, Geister-Tweets,</li>
<li>Twitter will <a href="http://www.heise.de/newsticker/Twitter-will-gepruefte-Accounts-einfuehren--/meldung/140037">geprüfte Accounts</a> einführen &#8211; als Schutz für Promis vor Identitäts- Usurpatoren : &#8220;<em>The experiment will begin with public officials, public agencies, famous artists, athletes, and other well known individuals at risk of impersonation.</em>&#8220;- @ <a href="http://www.heise.de/newsticker/Twitter-will-gepruefte-Accounts-einfuehren--/meldung/140037">heise</a> @ <a href="http://blog.twitter.com/2009/06/not-playing-ball.html">twitter-blog</a> &#8211; tags : twitter, celebs, impersonation, identitätsklau,</li>
<li><em>Angestelllte</em> Social- Network- User , Blogger und Twitterer im <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2009/06/facebooksword/">Konflikt mit ihrem Unternehmen</a> : Fallbeispiel am Exempel Facebook @ <a href="http://www.wired.com/threatlevel/2009/06/facebooksword/">Wired</a> &#8211; tags : social networks, Unternehmen, intern-extern, individuelle freiheit, Unternehmenswissen</li>
<li>Basal für Anfanger &amp; Fortgeschrittene : <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6a_KF7TYKVc&amp;feature=channel">Social Networking in Plain English</a> @ <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6a_KF7TYKVc&amp;feature=channel">YouTube</a> &#8211; tags : social network, animation ( via <a href="http://blog.oliver-gassner.de/archives/3748-Twitter.-Soup.io,-Literatur,-und-Enterprise-2.0-Videos-links-for-2009-06-09.html">Oliver Gassner</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Wird unter &#8220;Links&#8221; gemeinhin eine &#8220;Verknüpfung&#8221; im Netz verstanden , <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/06/czz-hoerempfehlung-155.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />bleibt auch die Assoziation zum &#8220;wandernden Schatten&#8221; ( der Verlinkung von verlinkten Links im virtuellen Raum ) nicht fern .</p>
<p align="right">Da mag die Werkschau des St. Petersburger Solisten <a href="http://www.deepindub.org/staff/waveform/">Waveform</a> ganz gut passen , welche eben unter dem Titel &#8220;<em><a href="http://www.deepindub.org/waveform-moving-shadow-did-032/">Moving Shadow</a><a href="http://www.deepindub.org/waveform-moving-shadow-did-032/"></a></em>&#8221; bei <a href="http://www.deepindub.org/">deepindub</a> erschienen ist . Zwölf Tracks &#8211; das sind eine Stunde und 19 Minuten &#8211; relaxter Dub ohne Prätention .</p>
<p align="right">Das mag man sich schon gefallen lassen .</p>
<p align="right">CKLICK <a href="http://www.archive.org/download/WAVEFORM_MOVING_SHADOW/WAVEFORM_MOVING_SHADOW_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP ) .</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>&#8220;Preissegen&#8221; ? &#8211; Vom pittoresken Preisregen auf aride Zonen exzeptioneller Textproduktion</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/11/18/preissegen-vom-pittoresken-preisregen-auf-aride-zonen-exzeptioneller-textproduktion/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2008 04:31:43 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> FLORIANA 2008 | H. C. ARTMANN- PREIS 2008 | PREISE DER STADT WIEN | AUSSCHREIBUNG DER STADT WIEN | BUNDESMINISTERIN VERTEILT &#8220;WÜRDIGUNGSPREISE&#8221; ZUR ERÖFFNUNG DER &#8216;BUCH WIEN&#8217; | BUCH.08 &#8211; SCHWEIZER BUCHPREIS | NOCH FRAGEN &#8230; ? &#8211; PREIS- EINREICHUNG LEIPZIG &#8217;09 | GEWINNER DES 16. OPEN MIKE | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/staub-und-oelbestaendig-copyright-christiane-zintzen.jpg" alt="staub_und_oelbestaendig_copyright_Christiane_Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="287" /></p>
<p align="right">( <em>Auch für Literaturpreise der Fall ?!</em> )</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Dass sich mit Literaturpreisen die Preis- Geber ( bzw. -Verleiher und &#8211; Verschleisser ) midestens ebenso schmücken wie die in die Rolle von &#8220;glücklichen&#8221; , &#8220;verdienten&#8221; und &#8220;würdigen&#8221; Preis- Empfängern gedrängten Literaturproduzierenden ist als Ritual eines feudalen Literaturbetriebs längst bekannt .</p>
<p>Nun gibt es allerdings einen wahres Preisgewitter anzuzeigen , welcher als fruchtbaren Landregen die notorische leeren Kassen mancher Laureaten füllt , sondern &#8211; eingekleidet ins Stadtkostümchen &#8211; auch dazu dienlich sein mag , den Beginn der ersten , allerersten <a href="http://www.buchwien.at/">BUCH WIEN</a> zu promoten .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FLORIANA 2008</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Da alles Gute bekanntlich dem <em>Weiten Land</em> entspringt, seien zunächst die gestern verkündeten Preisträger der zweieinhalb Tage lang über die Bühne der heiligen Hallen des Stiftes St. Florian ( OÖ ) gegangenen Literatur- Biennale <a href="http://www.literaturpreis-floriana.at/HTML/home.htm">FLORiANA</a> offenbart . Aus 117 Einreichungen hat die Jury neun Autoren und Autorinnen ausgewählt, die sich der Jury und einem interessierten Publikum an diesen zwei Tagen präsentiert haben.</p>
<p>And the Winners are :</p>
<blockquote><p>Der Förderpreis für oberösterreichische Autoren geht an einen Text, der im lexikalischen Stil die Geschichte eines fiktiven Schriftstellers und seines fiktiven Science-Fiction-Romans entwickelt. Der Autor treibt ein raffiniertes ironisches Spiel mit dem Genre literarischer Utopien. Er siedelt die Entstehungszeit seines Textes nicht in der Gegenwart, sondern in der Zukunft an, wodurch eine doppelte utopische Spiegelung von Zukunft und Vergangenheit entsteht. Dafür erhält <strong><a href="http://finanz.math.tugraz.at/~aistleitner/lit.html">Christoph Aistleitner</a></strong> den Förderpreis für oberösterreichische Autoren in der Höhe von € 1.500.- ( &#8230; ) .</p>
<p>Der dritte Preis der FLORIANA geht an einen Text, der in bester österreichischer Tradition radikaler Sprachkritik bildhaft den ökonomischen Tauschwert von Liebesbeziehungen verhandelt. Wie Ideen und Wertvorstellungen von uns Besitz ergreifen können, wird mit Begriffen aus der Biologie veranschaulicht, die im Bild der Tulpe aufblühen. <strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/lisa-spalt/">Lisa Spalt</a></strong> erhält den dritten Preis der FLORIANA, in der Höhe von € 2.000.- ( &#8230; ) .</p>
<p>Der zweite Preis der FLORIANA geht an eine Geschichte von Hingabe und Unterwerfung, der verführerischen Nähe von Begehren und Gewalt: ein Text von immenser Sprachwut, der eine beträchtliche Sogwirkung entwickelt. <strong><a href="http://www.czernin-verlag.com/czerninverlag/authorshow.xml?id=171">Michala Falkner</a></strong> erhält für ein wüstes Liebesidyll den zweiten Preis der FLORIANA, dotiert mit € 3.000.- ( &#8230;.) .</p>
<p>Der erste Preis der FLORIANA geht an einen Text, der sich in hochkomplexer Weise der Entwertung von Sprache ästhetisch auseinandersetzt. Das Thema des Textes ist Gewalt. Der Autor verknüpft mit rhythmischer Dringlichkeit Motive, Bilder, Begriffe zu einem dichten Textgewebe. Für dieses Sprachkunstwerk erhält <strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/lisa-spalt/">Ulrich Schlotmann</a></strong> den <strong>ersten Preis</strong> in der Höhe von € 7.000.- ( &#8230; ) .</p></blockquote>
<p>Mit Ulrich Schlotmann und Lisa Spalt wurden nicht nur zei aus dem &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Liittéraire</a>&#8221; @ in|ad|ae|qu|at bekannte Kräfte auserkoren , sondern auch zwei lebhafte Sprach- Sound- Setzer , welche &#8211; <a href="http://kunstradio.at/2000B/26_11_00.html">Lisa Spalt 2000</a> , Ulrich <a href="http://www.kunstradio.at/2007B/09_12_07.html#1">Schlotmann 2007</a> &#8211; ihre Texte gehörig in <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/_literatur-als-radiokunst-1999-2007_/">Radiokunst</a> übertragen haben .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>H. C. ARTMANN- PREIS 2008</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Ebenfalls nur jedes zweite Jahr vergibt die Stadt Wien den nach dem 2000 verstorbenen Poeten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H.C._Artmann-Preis">H.C. Artmann benannten Preis</a> für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik :</p>
<p>Nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Waterhouse">Peter Waterhouse</a> ( 2004 ) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_Schmatz">Ferdinand Schmatz</a> ( 2006 ) geht der mit € 10.000 dotiert Preis disjahr an <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oswald_Egger">Oswald Egger</a></strong> . &#8211; auch dieser übrigens ein &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/PROJECTS/LITERATURE/">Literatur als Radiokunst</a>&#8220;- Veteran , dessen Produktion &#8220;<a href="http://kunstradio.at/2004A/18_07_04.html"><em>tuning , stumm</em></a>&#8221; im Jahr 2004 den <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=821634/mpdid=822302/fy3zdg/index.html">Karl Sczuka-Förderpreis des SWR 2004</a> errang . ( <a href="http://www.wien.gv.at/vtx/rk?S=020081112018">rk</a> )</p>
<p>Die Verleihung findet Anfang 2009 in der Alten Schmiede statt.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>PREISE DER STADT WIEN</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Wohl nicht ganz zufällig im terminlichen Weichbild der neu etablierten <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=126&amp;detail_id=973">BUCH WIEN</a> überreichte der Wiener Kulturstadtrat im Wiener Rathaus im Rahmen einer Gala die <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20081113_OTS0106">Preise der Stadt Wien für das Jahr 2008</a> &#8211; Kategorie &#8220;Synergie unter Bedingungen der Aufmerksamkeitsökonomie&#8221; .</p>
<p>Die Preise der Stadt Wien werden jährlich sozusagen polydisziplinär vergeben und sind mit je € 8.000 dotiert . Ein Novum ist , dass die einzelnen Preisträger nicht mit je individuellen Laudationes von Fachkollegen bedacht werden ( zum berüchtigten Null- Honorar ) , sondern , dass alle Zwölf mit einem einzigen rhetorischen Streich gewürdigt und -ehrt wurden .</p>
<ul>
<li>
<div>Architektur : <a href="http://www.kulturaxe.com/gern.html">Heidulf Gerngross</a></div>
</li>
<li>
<div>Bildende Kunst : <a href="http://www.kunstmarkt.com/pageskue/kunst/_id23198-/kuenstlerbio_bericht.html?_q=%20">Künstlergruppe Gelitin</a></div>
</li>
<li>
<div>Bildende Kunst : <a href="http://www.fotohof.at/editions/biogr.cfm?fid=32">Maria Hahnenkamp</a></div>
</li>
<li>
<div>Bildende Kunst : <a href="http://ursulahuebner.com/">Ursula Hübner</a></div>
</li>
<li>
<div>Bildende Kunst : <a href="http://www.droschl.com/programm/person.php?person_id=146">Dominik Steiger</a></div>
</li>
<li>
<div>Literatur : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Waterhouse">Peter Waterhouse</a></div>
</li>
<li>
<div>Musik : <a href="http://members.chello.at/bernhard.lang/">Bernhard Lang</a></div>
</li>
<li>
<div>Publizistik : <a href="http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/ots/20080418.xml">Karl Woisetschläger</a> |Spectrum Die Presse</div>
</li>
<li>
<div>Volksbildung : <a href="http://www.streibel.at/">Robert Streibel</a></div>
</li>
<li>
<div>Geistes- und Sozialwissenschaften : <a href="http://www.helga-nowotny.eu/">Helga Nowotny</a></div>
</li>
<li>
<div>Medizinische Wissenschaften : <a href="Paul Alexander Kyrle">Dr. Paul Alexander Kyrle</a></div>
</li>
<li>
<div>Natur- und Technische Wissenschaften : <a href="http://www.donau-uni.ac.at/de/universitaet/whois/01652/index.php">Dr. Michael Wagner</a></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>AUSSCHREIBUNG DER STADT WIEN</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Gleichzieitg <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20081113_OTS0106">lädt die Stadt Wie bereits jetzt zur Bewerbung</a> um die entsprechenden Auszeichnungen anno 2009 ein :</p>
<blockquote><p>Die Stadt Wien stiftet alljährlich zu vergebende Preise für hervorragende Leistungen in den Bereichen Musik (Komposition), Literatur, Publizistik, bildende Kunst, Architektur, Wissenschaften und Volksbildung in der Höhe von je 8.000 Euro bis zu einem Gesamtbetrag in der Höhe von 96.000 Euro. Sie werden als Würdigung für das bisherige Lebenswerk verliehen, das geeignet ist, die Bedeutung Wiens und Österreichs als Pflegestätten der Kunst, Wissenschaft und Volksbildung hervorzuheben. Mit dieser Ehrung können Einzelpersonen und Teams ausgezeichnet werden. Es sind jedoch Leistungen ausgeschlossen, die bereits mit einem Preis der Stadt Wien ausgezeichnet wurden.</p>
<p>Die Entscheidung über die Vergabe der Preise erfolgt nach freiem Ermessen durch unabhängige Jurys und ist unter Ausschluss jedes Rechtsmittels gültig. ( &#8230; ) Bewerbungen sind mit einem ausführlichen Lebenslauf und Unterlagen, die die bisherige Tätigkeit in geeigneter Form darstellen, an die Kulturabteilung der Stadt Wien (1082 Wien, Friedrich-Schmidt-Platz 5), die auch weitere Auskünfte unter der Rufnummer 4000/84766 erteilt, bis zum 31. März des Folgejahres zu richten.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BUNDESMINISTERIN VERTEILT &#8220;WÜRDIGUNGSPREISE&#8221; ZUR ERÖFFNUNG DER &#8216;BUCH WIEN&#8217;</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Wohl um den national- offiziösen Rang der aus der Retorte gezauberten Messe <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=126&amp;detail_id=973">BUCH WIEN</a> ( einem aufgebauschten Update der bislang eher drögen &#8220;Buchwoche&#8221; im Rathaus ) zu akzentuieren , gab sich Bundesministerin Schmidt zur Eröffnung der ( hoffentlich nicht der <a href="http://www.boersenblatt.net/222174/">Agonie des Linzer LITERA- Unterfangens</a> nachgeratenden ) BUCH WIEN höchstselbst die Ehre , folgende Preise und deren Träger zu <a href="http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20081117_OTS0128">verlautbaren</a> :</p>
<ul>
<li>
<div>Förderungspreis für Literatur ( € 7.300 Euro ) &#8211; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Habringer">Rudolf Habringer</a> + <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Winkler">Andrea Winkler</a></strong></div>
</li>
<li>
<div>Förderungspreis für Kinder- und Jugendliteratur ( € 7.300 Euro ) &#8211; <strong><a href="http://www.sibyllevogel.at/de/">Sibylle Vogel</a></strong></div>
</li>
<li>
<div>Würdigungspreis für Literatur ( € 11.000 ) &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Czurda"><strong>Elfriede Czurda</strong></a> ( übrigens Autorin der &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/PROJECTS/LITERATURE/">Literatur als Radiokunst</a>&#8220;- Produktion &#8220;<a href="http://kunstradio.at/2001B/16_12_01.html"><em>Rondo in P- Dur</em></a> &#8221; )</div>
</li>
<li>
<div>Würdigungspreis für Kinder- und Jugendliteratur ( € 11.000 ) &#8211; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jutta_Treiber">Jutta Treiber</a></strong></div>
</li>
<li>
<div>Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur ( € 25.000 ) &#8211; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Agota_Kristof">Agota Kristof</a></strong></div>
</li>
<li>
<div>Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik ( € 7.300 Euro ) &#8211; <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Misik">Robert Misik</a></strong> <strong>(</strong> <a href="http://www.misik.at/sonstige/heute-erreichte-mich-eine-interessante-nachricht.php"><strong>Blog</strong></a> <strong>)</strong></div>
</li>
</ul>
<p>Das Interessanteste an solchen <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=123&amp;detail_id=995">Presse- Aussendungen</a> ist selbstverständlich der Blick auf die personelle Besetzung der Jurien &#8220;hinter&#8221; den einzelnen Auszeichnungen &#8230;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BUCH.08 &#8211; SCHWEIZER BUCHPREIS</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Mit der Terminierung auf 17. bis 23. 11 nimmt die BUCH WIEN ( <em>formerly known as</em> &#8220;<a href="http://wien.orf.at/stories/286539/">Buchwoche</a>&#8221; ) sozusagen dier <a href="http://www.buch08.ch/">BuCH.08</a> ( <em>formerly known as</em> <a href="http://www.buchbasel.ch/">BuchBasel</a> ) die Klinke aus der Hand .</p>
<p>Nun wurde &#8211; in schagfertiger Reaktion auf die tendenzielle Vernachlässigung schweizerischer Geistes- und Verlagsprodukte beim &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2008/09/18/dbp-shortlist/">Deutschen Buchpreis</a>&#8221; ( <em>remember</em> : Frankfurter Buchmesse ?! ) &#8211; ein &#8220;<a href="http://www.buch08.ch/?navi_id=3">Schweizer Buchpreis</a>&#8221; ausgelobt und am Sonntag auch promt einem maximmal allen CH- Clichés spottenden Prosawerk zuerkannt ( sFr.50.000.- ). Fairerweise sei an dieser Stelle indes nicht verschwiegen , dass sich der in Rede stehende Titel auch bereits auf der <a href="http://www.deutscher-buchpreis.de/de/258156"><em>shortlist</em> des dbp</a> fand .</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Lappert">Rudolf Lapperts</a> &#8220;<a href="http://www.perlentaucher.de/suche?sid=696797739&amp;start=1"><em>Nach Hause schwimmen</em></a>&#8221; ( <a href="http://specials.hanser.de/lappert/videos.htm">Hanser</a> | <a href="http://www.hoerbuch-hamburg.de/web/hbhh/classic/buch.html?tn=c644">HörbucHHamburg</a> ) erzählt im multiperspektivischenen Patchwork von den ungebutterten Seiten juvenilen Lebens und das mit einem im <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_neuerfindung_des_altbekannten_1.1273665.html">besten Sinne</a> angloamerikanischen Drive , dass man sich bei dessen Letüre immer wieder neu vergeswissern muss , dass kein <em>übersetztes</em> Werk vorliegt .</p>
<p><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18907.html">Matt Ruff</a> könnte dem in Irland lebenden Schriftsteller für sein Werk Pate <em>gestanden</em> haben &#8230; <em>entstanden</em> ist jedenfalls ein neuer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Holden_Caulfield">Holden Caulfield</a> , wenngleich die Erzählung manche Verschlankung vertragen hätte &#8230;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NOCH FRAGEN &#8230; ? &#8211; PREIS- EINREICHUNG LEIPZIG &#8217;09</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Wer jetzt keinen Preis hat findet keinen mehr &#8230; Dies gilt dringlich auch für entsprechende Aspirationen <a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/">hinsichtlich der Frühjahrsmesse</a> zu Leipzig :</p>
<blockquote><p>Noch bis zum 30. November können Verlage ihre Neuerscheinungen in den Kategorien &#8216;Belletristik&#8217;, &#8216;Sachbuch und Essayistik&#8217; sowie &#8216;Übersetzung&#8217; für den &#8216;<a href="http://www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/">Preis der Leipziger Buchmesse 2009&#8242;</a> einreichen.</p>
<p>Am 12. März, dem ersten Tag der Leipziger Buchmesse, soll die mit insgesamt 45.000 Euro dotierte Auszeichnung an herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen verliehen werden.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>NACHTRAG : DIE GEWINNER DES 16. OPEN MIKE</p>
<p><img style="width: 99px; height: 97px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-lorbeer-award.jpg" alt="czz lorbeer-award" hspace="2" vspace="2" width="110" height="110" align="left" />Die <a href="http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=10">Gewinner</a> des <a href="http://www.literaturwerkstatt.org/index.php?id=10&amp;tx_jppageteaser_pi1[backId]=4">16. open mike- Wettbewerbs</a> der Literaturwerkstatt Berlin stehen fest !</p>
<blockquote><p>Aus über 650 eingegangenen gültigen Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum wählten sechs Lektoren aus renommierten Verlagen die 22 Autoren und Autorinnen aus, die am 15. und 16. November 2008 beim Wettbewerb in der Wabe in Berlin ihre Texte vortrugen. Die Juroren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Glavinic">Thomas Glavinic</a>, <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/monika-rinck/">Monika Rinck</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feridun_Zaimoglu">Feridun Zaimoglu</a> ermittelten die Gewinner.</p></blockquote>
<p>Die Gewinner :</p>
<ul>
<li><a href="http://sopranisse.de/2008/11/15/open-mike-2008-1-tag/"><strong>Sonia Petner</strong> </a> &#8211; geboren 1979 in Waldenburg ( Polen ) , arbeitet als Übersetzerin und Journalistin in Berlin . Organisiert Lesungen und Diskussionen . Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien</li>
<li><a href="http://www.terradigitalis.net/Autoren/"><strong>Svealena ( Svea Lena ) Kutschke</strong></a> &#8211; geboren 1977 in Lübeck , studierte Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim . Sie las beim 14. Open Mike und nahm 2006 | 07 an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung teil . Lebt in Berlin .</li>
<li><a href="http://www.poetenladen.de/thien-tran.htm"><strong>Thien Tran</strong></a> &#8211; geboren 1979 in Ho Chi Minh- Stadt ( Südvietnam ) , lebt seit 1982 in Deutschland . Studium der Germanistik , Philosophie und klassischen Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln . 2003 Praktikant im Tropen Verlag . Veröffentlichungen von Gedichten in Zeitschriften und Anthologien ( u.a. Versa , Artic , Sprachgebunden , Das Gedicht , Floppy Myriapoda , Carpe Plumbum , Intendenzen . Zuletzt: Neubuch, hrsg. von Ron Winkler 2008 ) . 2006 Nominierung für das Rolf Dieter Brinkmann- Stipendium , Studienabbruch . Neben Lyrik auch Buchrezensionen . Lebt und arbeitet in Köln .</li>
<li><a href="http://www.johannawack.de/"><strong>Johanna Wack</strong></a> &#8211; geboren 1979 in Hamburg . Studiert in Hamburg Ökotrophologie . Ist Mutter von Marlene ( geb. im Mai 2007 ) . Schreibt seit einigen Jahren Kurzgeschichten , die sie u. a. auf Poetry Slams vorträgt . Auftritte in Funk und Fernsehen , Veröffentlichungen in Anthologien und in der Tagespresse .</li>
</ul>
<p>Die Gewinner gehen direkt im Anschluss auf <strong>Lesereise</strong> :</p>
<ul>
<li>Dienstag , 18. 11. 20 H &#8211; Literaturhaus <strong>Zürich</strong> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus.ch">www.literaturhaus.ch</a></li>
<li>Mittwoch , 19. 11. , 20 H &#8211; Literaturhaus <strong>Frankfurt</strong> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus-frankfurt.de">www.literaturhaus-frankfurt.de</a></li>
<li>Donnerstag , 20. 11. , 20 H &#8211; Schauspielhaus <strong>Wien</strong> &#8211; <a href="http://www.schauspielhaus.at">www.schauspielhaus.at</a></li>
</ul>
<p>Die Wettbewerbstexte des 16. open mike sind als <a href="http://www.allitera.de/books.php?action=einzelansicht&amp;ISBN=978-3-86906-000-2&amp;pubhouse=Allitera">Anthologie im Allitera Verlag</a> erschienen &#8211; <a href="http://www.dradio.de/dkultur/">Deutschlandradio Kultur</a> sendet am Sonntag den 23. 11. um 0.05 Uhr die <a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/literatur/">Reportage &#8220;16. open mike&#8221;</a>.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Dass <a href="http://www.discogs.com/artist/Dusty+(5)">DJ Dusty</a> seine der <em>dark side of the moon</em> zuneigenden Track- Sequenzen tatsächlich aus der Antarktikis sendet ( wie auf der <a href="http://www.myspace.com/dustywork">MySpace</a> &#8211; Seite behauptet ) , dünkt uns bereits des Strom- und Equipment- <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/11/czz-hoerempfehlung-74.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Aufwandes wegen als Mystifikation . Im treibendem Amalgam von periodischer Achtziger- Jahre- Kälte und akut pulsierenden , hitzigen Heartbeats des Trance scheint dieser Kryptiker indes mitten unter uns zu siedeln .</p>
<p align="right">Auf der Webseite des Netlabels <a href="http://www.intoxik.de/">intoxik</a> lassen sich die vier Tracks von &#8220;<a href="http://www.intoxik.de/release_details.php?id=9&amp;lang=1#">Domino</a>&#8221; live streamen . Für den unabhängigen &#8211; und , <em>believe me</em> , vielseitig verwenbaren Hausgerbrauch , bietet sich das <a href="http://www.intoxik.de/download_track.php?id=60">Download</a> eines taktvoll obsessiven Bonustracks . Heftige Empfehlung .</p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>donaueschinger musiktage 2008 &#124; finale : eine FR- presse- perle</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/10/22/donaueschinger-musiktage-2008-finale-fr-presse-perle/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 14:48:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; Als Anhang und Abschluss zum hellhörigen Geschehen am Schwarzwaldrand : Hans- Klaus Jungheinrich feingetuned in der &#8216;Frankfurter Rundschau&#8216; über Festival , dessen Geist und poetisches Preisen . In&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at dokumentiert . &#124;&#124;&#124; HANS- KLAUS JUNGHEINRICH : DONAUESCHINGER MUSIKTAGE &#8211; DIE WUT DER BLASMUSIK ( FR , 21. 10. 2008 ) Eine schon traditionell gewordene Podiumsdiskussion...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/logo-literatur-als-radiokun-2.png" alt="LOGO LITERATUR ALS RADIOKUN" hspace="2" vspace="2" width="300" height="76" align="left" />Als Anhang und Abschluss zum hellhörigen Geschehen am Schwarzwaldrand : <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/775.html">Hans- Klaus Jungheinrich</a> feingetuned in der &#8216;<em>Frankfurter Rundschau</em>&#8216; über Festival , dessen Geist und poetisches Preisen . In|ad|ae|qu|at <em>dokumentiert</em> .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>HANS- KLAUS JUNGHEINRICH : DONAUESCHINGER MUSIKTAGE &#8211; DIE WUT DER BLASMUSIK ( FR , 21. 10. 2008 )</p>
<p>Eine schon traditionell gewordene Podiumsdiskussion als Entrée der Donaueschinger Musiktage blieb 2008, obwohl lauter kluge Leute beteiligt waren, zwar belanglos, aber ein dabei geäußerter Gedanke von Enno Poppe verdient Beachtung. Der 39-jährige Erfolgskomponist beschrieb seine Arbeit des Tönesetzens als &#8220;Forschung&#8221;, als eine nahezu wissenschaftliche Tätigkeit. Und ihre Wichtigkeit manifestiere sich nicht im Hervorbringen von Meisterwerken. Nicht ohne Pfiffigkeit lenkt Poppe den Hörer von der immer latent erwarteten Epiphanie des außerordentlich Gelungenen ab. Nach einer (fast schon wieder durchlöcherten) ästhetischen Grundsatzentscheidung gegen das &#8220;Kunst-Werk&#8221; in der Spätphase der Moderne ist Poppes Haltung die scheinbar ideologiefrei pragmatische eines Töneerfinders, der sich gegen Kunsturteile wetterfest macht.</p>
<p>Forschung und Experiment also. Bei aller Begrenztheit, Brüchigkeit dieses Ansatzes ist dessen Berechtigung gerade in Donaueschingen unumstritten. Kultstatus genießt das immer überlaufenere Herbst-Wochenende, weil es hier um nichts anderes geht als um die Vorstellung brandneuen Klangmaterials. Das Uraufführungsforum lässt einer besonnenen, resümierenden Rückschau auf exempla classica jüngst vergangener Jahrzehnte kaum eine Chance. Dank einer Finanzaufstockung der Siemensstiftung waren die Konzertaktivitäten 2008 opulenter denn je; und kaum vernehmbar auf diesem Zauberberg die Notschreie der Bankenkrise aus dem Tiefland.</p>
<p>AUF LYRIK GEBAUTE RADIOKUNST</p>
<p>Dem Aspekt des Forschens entsprach am allerbesten vielleicht ein Radiohörstück des Österreichischen Rundfunks (ORF), das den <a href="http://www.zintzen.org/2008/10/20/donaueschinger-musiktage-2008-track-one-karl-sczuka-preis-2008-fur-horspiel-und-radiokunst/">Karl-Sczuka-Förderpreis</a> zugesprochen bekam. Die Lyrikerin <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/anja-utler/">Anja Utler</a> benutzte in &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html#2">suchrufen, taub</a>&#8221; ausschließlich Wortmaterial, das sie in Silben zerlegte, permutierte, rhythmisierte. Das Spiel mit dem immer wieder aufblitzenden und gekappten Wortsinn, der zerstückelten Grammatik, wurde räumlich erfahrbar als die vervielfachte Autorinnenstimme, die der spröden Zweidimensionalität der Textzeile und Buchseite entkam und technisch hergestellte Plastizität erlangte. Im Endeffekt geht das nicht sehr über &#8220;konkrete Poesie&#8221; à la Dada oder <a href="http://www.zintzen.org/zur-literatur/gerhard-ruhm-lexikon/">Rühm</a> hinaus, doch gegenüber historischen Reminiszenzen überwiegt doch der Eindruck einer erfrischten, neugierigen Annäherung, einer Forschung, die gleichsam von anderer Seite zu ähnlichen Ergebnissen kommt, wie sie bereits vorliegen.</p>
<p>Eine auf Lyrik gebaute Radiokunst mag hermetisch und nur für eine spezielle Ästhetenzartheit attraktiv sein. Das Forschungsinstrument des israelisch-schwedischen Komponisten Dror Feiler scheint eher der Hammer zu sein. Zwei seiner Brachialstücke unter dem Brecht-Motto &#8220;Fünf Schwierigkeiten beim Schreiben der Wahrheit&#8221; rahmten als mächtige (P)Feiler die Musiktage und rammten sich schmerzhaft in die Gehörgänge eines seltsamerweise wenig durch Popmusiklautstärken gestählten Publikums. In den &#8220;Cantos de la columna vertébral&#8221; zeigt Feiler einen Videofilm mit kolumbianischen Rebellen (von hinten, damit man ihre Gesichter nicht erkennen kann). Zu klassenkämpferischen Lesetexten handhabt Feiler selbst ein schrilles Sopransaxophon in frenetischem Dauerfortissimo. Der mit der Video- und Text-Botschaft kombinierte Lärm ist &#8211; vor allem, da er vom Autor selbst produziert wird &#8211; sprechender &#8220;Kommentar&#8221; genug, andererseits aber doch zu verfremdend, um als altmodischer Agitprop zu funktionieren.</p>
<p>Ähnlich das als Schlussveranstaltung zelebrierte Feiler-Stück &#8220;Müll&#8221; unter stumm-mahnender Beteiligung eines neben dem Podium postierten Müllautos und der martialisch in den Saal einziehenden städtischen Blasmusik. Deren Emanationen muteten indes äußerst gesittet an im Vergleich zu dem wüsten Durcheinander, das vom Klangforum Wien und zwei unentwegt emphatisch röhrenden Vokalsolisten zu hören war &#8211; Texte von César Vallejo wurden dabei nur zum Anlass ihrer Zermalmung herangezogen. Schwer zu trennen ist bei Feiler die pure Lust am anarchischen, gar chaotischen Bramarbasieren und der Impuls einer politischen Radikalität, der nur noch in Chiffren spontaner Gewaltförmigkeit ein Ausdrucksmedium für Verzweiflung und Wut zu finden glaubt. Jedenfalls stellt sich Feiler als ernst zu nehmender &#8220;Forscher&#8221; auf dem Gebiet der politischen Ästhetik dar, einer heute weniger denn je abgetanen Sache.</p>
<p>Experimentell zugange waren die Musiktage auch mit einer neuen Veranstaltungsform, die dem Druck der Uraufführungsquantitäten gehorchte und am Haupttag ein siebenstündiges Mammutprogramm erbrachte. Die Gefahr einer öden Magazinierung wurde dabei geschickt gebannt, weniger durch die Gegenüberstellung dreier hochkarätiger Instrumentalensembles (des ensemble modern, des Klangforum Wien, des Ensemble Intercontemporain), die der Kritikerkollege Gerhard R. Koch hellsichtig als Variante der &#8220;Drei Tenöre&#8221;-Auftritte erkannte, eher durch die interessante Praxis der Doppel-Uraufführung einiger ausgewählter Stücke durch verschiedene Klangformationen.</p>
<p>( &#8230; )</p>
<p>Natürlich brauchte man auch diesmal auf die liebgewordene Kategorie des &#8220;Meisterwerks&#8221; nicht zu verzichten. (Man begegnete ihr in zwei Séancen des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg, exzellent geleitet von Pierre Boulez bzw. Sylvain Cambreling.) Auf sehr verschlungene Weise näherte sich ihr der 77-jährige portugiesische Komponist Emanuel Nunes in seinem großen Orchesterwerk &#8220;Mort et vie de la mort&#8221;, Extrakt einer immens dimensionierten Oper nach Goethes &#8220;Märchen&#8221;, eine Musik der existentiellen Erfahrung und unbeirrbarer persönlicher (auch musiksprachlicher) Standhaftigkeit. Ähnlich subjektiv, wenn auch weniger von durchgängigem Passionston gezeichnet Isabel Mundrys &#8220;Ich und Du&#8221;.</p>
<p>Konträr dazu vermittelte Enno Poppe leichthändige Meisterschaft in seinem Stück &#8220;Altbau&#8221;, in dem sich phantasievoll mutierende Klischeefiguren in bequem bezugsfertigem Orchesterklang einhausten. Es war dann aber doch schön, dass der Kompositionspreis des SWR-Sinfonieorchesters nicht diesem geschmeidigen Opus verliehen wurde, sondern dem mehr als 40 Jahre alten &#8220;Quintet for Groups&#8221; des 82-jährigen Amerikaners Ben Johnston, eines urig-kernigen Vertreters der anarchischen Musikforscherecke von Ives, Ruggles und Partch. Johnston versteht sich hier aber auch als ein minuziösen Klängen Nachlauschender, etwa in den zeitweise dominierenden Parts der im Vierteltonabstand gestimmten zwei Klaviere und zwei Harfen. Forschung und Meisterwerk schließen einander nicht aus.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINK</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1616296_Die-Wut-der-Blasmusik.html">FR- Link</a> ( erfahrungsgemäss nicht persistent )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/10/22/donaueschinger-musiktage-2008-swr-zum-rundfunkanderungsstaatsvertrag/">donaueschinger musiktage 2008 | track three : SWR- Hörfunkdirektor Bernhard Hermann zur multimedialen Zukunft öffentlich- rechtlicher Contents</a> ( in|ad|ae|qu|at , 22. 10. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/10/21/donaueschinger-musiktage-2008-track-two-angewandt-konzertant/">donaueschinger musiktage 2008 | track two : angewandt konzertant</a> ( 21. 10. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/10/20/donaueschinger-musiktage-2008-track-one-karl-sczuka-preis-2008-fur-horspiel-und-radiokunst/">donaueschinger musiktage 2008 | track one : Karl- Sczuka- Preis 2008 für Hörspiel als Radiokunst</a> ( 20. 10. 2008 )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<title>donaueschinger musiktage 2008 &#124; track one : Karl- Sczuka- Preis 2008 für Hörspiel als Radiokunst</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/10/20/donaueschinger-musiktage-2008-track-one-karl-sczuka-preis-2008-fur-horspiel-und-radiokunst/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 06:09:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> RADIOKUNST IN SPORTIVEM AMBIENTE | THOMAS MEINECKE &amp; DAVID MOUFANG | ANJA UTLER | FAZIT | DIE PREISE | DIE WERKE | DIE JURY | DIE SENDUNGEN | LINKS | RELATED</p>
<p>RADIOKUNST IN SPORTIVEM AMBIENTE</p>
<p><img style="width: 450px; height: 269px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/sczuka-logo-turnhalle.png" border="0" alt="sczuka logo turnhalle" hspace="2" vspace="2" width="450" height="269" /></p>
<p><em>Hoch hinaus &#8211; mit sportlicher Erdung</em></p>
<p>Den diskreten Charme von Schulsport- und Turnhallen durfte geniessen , wer den beiden Veranstaltungen zum <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=3823682/1vc6c5c/index.html">Karl- Sczuka- Preis 2008 für Hörspiel als Radiokunst</a> im Rahmen der <a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/-/id=100794/7qls53/index.html">Donaueschinger Musiktage 2008</a> beiwohnte . Mit dieser informellen Verortung wurden ebenso akustisch praktikable wie auch für Skeptiker niederschwellig aufzusuchende Räume gewählt . Und damit &#8211; wie SWR- Intendant <a href="http://www.swr.de/presseservice/unternehmensleitung/-/id=4044/nid=4044/did=220506/1f2ivb3/index.html">Bernhard Hermann</a> im Zuge seiner Rede zur Verleihung der international renommierten Auszeichnung für avancierte Werke der Radiokunst hervorhob &#8211; sei ein weiterer Schritt <em>buchstäblich</em> in Richtung auf ( künftige ) Hörerschichten vollzogen .</p>
<p>Hermann erinnerte dabei an den kürzlich verstorbenen Wort- Kunst- Komponisten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mauricio_Kagel">Mauricio Kagel</a> , im Jahr  1970 Laureat des seit 1955 vom SWR ausgelobten Preises :</p>
<blockquote><p>Zuvor war die Preisverleihung ein hausinterner Akt in den Diensträumen des Intendanten in Baden- Baden [ gewesen ] . So auch noch im Jahr 1970, als Kagel selbst zum ersten Mal den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Sczuka-Preis">Karl- Sczuka- Preis</a> bekam, der sich damals gerade von einem &#8216;Preis für Hörspielmusik&#8217; zu einem &#8216;Preis für radiophone Produktion&#8217; zu wandeln begann. Kagels Preiswerk, &#8220;<a href="http://www.hoerdat.in-berlin.de/voll.php?a=Kagel&amp;b=(H%F6rspiel)%20-%20Ein%20Aufnahmezustand&amp;c=WDR">(Hörspiel) &#8211; Ein Aufnahmezustand</a>&#8221; war das Signal für eine neue Ära des Preises und es stand für den Aufbruch des so genannten Neuen Hörspiels. Nach der Preisverleihung schlug Kagel dem damaligen SWF- Intendanten Helmut Hammerschmidt vor, den [ Preis ] mit den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Donaueschinger_Musiktage">Donaueschinger Musiktagen</a> zu verbinden &#8211; und so ist es nun seit 1972 schöne Tradition, ihn hier zu überreichen .</p></blockquote>
<p>Ob Schulsporthallen &#8211; wie von Bernhard Hermann des Weiteren angedeutet ( &#8220;Sport ist in der Regel ein beliebtes Schulfach&#8221; ) &#8211; freilich bei <em>allen</em> Beteiligten für notwendig positive Assoziationen sorgen , muss ( nach Ergebnissen einer informellen und nicht repräsentativen Umfrage unter den künstlerisch Beteiligten ) fraglich bleiben . In Rechnung mag man freilich gerne stellen , dass sich Methoden und Manöver der schulischen Körperertüchtigung im Laufe der vergangen dreissig Jahre vermutlich vom schieren Drill und der Demütigung pubertierender Leiber glücklich fortentwickelt haben .</p>
<p>Die Bodenmarkierungen der Basketballhalle erwiesen sich jedenfalls als nachgerade ideale Guidelines für einen grosszügig dimensionierten 5.1. &#8211; Raumbeschallungs- Aufbau , wie für die Wiedergabe von für <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/anja-utler/">Anja Utlers</a> knapp 12- minütigem Hörstück “<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html#2">suchrufen , taub</a>” nötig . Es ist bemerkenswert , dass die Produktion aus der Reihe <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/_literatur-als-radiokunst-1999-2007_/">LITERATUR ALS RADIOKUNST</a> des ORF- <a href="http://www.kunstradio.at/">Kunstradio</a> das <strong>erste</strong> Mehrkanal- ( <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Surround_sound">Surround Sound</a>- ) Preiswerk in der Chronik dieser Auszeichnung darstellt .</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Moufang"> </a></p>
<p>An zwei aufeinander folgenden Vormittagen wurden die Preiswerke &#8211; einmal im Kontext der eigentlichen Preisverleihung und den Laudationes sowie ein weiteres Mal gefolgt von einem Gespräch mit deren Schöpfern , resp. dem in beachtlicher Menge erschienenen Publikum ( 9:30 H ! ) vorgeführt . Ein radikal auf die Stimme , deren Poesie und räumliches Splitting reduziertes Kurzstück wie Anja Utlers knapper Zwöfminüter hatte es selbstredend ein wenig schwer , gegenüber der von saftigen Grooves und kräftigen Basslines getragenen Gemeinschaftsarbeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Meinecke">Thomas Meineckes</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Moufang">David Moufangs</a> ( “<a href="http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/hoerspiel/2007/00197/">übersetzungen | translations</a>” &#8211; 52 Minuten ! ) zur Wirkung zu kommen .</p>
<p>Was die beiden Preiswerke weiters unterschied , war , dass der Hauptpreis an ein vielseitig medienkunst- , sound- und radioerfahrenens Duo ging , der Förderpreis an das radiophone Erstlingswerk einer poetischen Einzelgängerin .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>THOMAS MEINECKE &amp; DAVID MOUFANG</p>
<p><img style="width: 450px; height: 301px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/david-moufang-thomas-meinecke-hans-burkhard-schlichting-sczuka-preis-2008.png" border="0" alt="David_Moufang_Thomas_Meinecke_Hans_Burkhard_Schlichting_Sczuka_Preis_2008" hspace="2" vspace="2" width="450" height="301" /></p>
<p><em>David Moufang , Thomas Meinecke , Hans Burkhard Schlichting</em></p>
<p>Jurysprecher Frank Kaspar rekapitulierte die seit Moufangs Realisierung der Hörspielfassung von Meineckes Roman &#8220;Tomboy&#8221; ( <a href="http://www.single-generation.de/pop/thomas_meinecke.htm#tomboy">Buch 2000 , suhrkamp</a> | <a href="http://www.hoerdat.in-berlin.de/voll.php?a=Meinecke&amp;b=Tomboy&amp;c=BR">Hörspiel , BR 1998</a> ) zehn Jahre lang währende Zusammenarbeit des Duos , wobei er als Novum von “<a href="http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/hoerspiel/2007/00197/">übersetzungen | translations</a>” die fortgeschrittene Durchdringung von &#8220;Sprache&#8221; und &#8220;Sound&#8221; hervorhob :</p>
<blockquote><p>Die Ausgangsidee war, einmal nicht von von einem schon vorhandenen Text auszugehen, sondern ein Stück von vorneherein aus dem Zusammenspiel von Sprache und Musik zu entwickeln. Das gesamplete Sprach- Material sind hier einzelne Buchstaben: Thomas Meinecke hat die Tastatur seiner Schreibmaschien auf das Keyboard eines Symthesizers übertragen, indem er im Hörspielstudio des Bayerischen Rundfunks alle Buchstaben des Alphabets &#8211; einmal in deutscher und einmal in englischer Aussprache &#8211; in allen 12 Tönen der Tonleiter gesungen und aufgezeichnet hat. Seine Stimme liegt auf Taste, als er in David Moufangs Aufnahmestudio nach Heidelberg kommt.</p></blockquote>
<p>Aus diesen Samples lassen sich zehn relativ willlkürlich | spontan gewählte lexikalische Sigifikanten ( von &#8220;Glockenblume&#8221; | &#8220;daffodil&#8221; bis hin zu &#8220;Henry Kissinger&#8221; ) synthetisch in frei verfügbaren Rhythmen und Klangfarben buchstabieren und ergeben im Mix mit elektronischen und analogen Klängen einen organischen musikalischen Flow : Linguistik als <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/thomas-meineckes-tanzbares-mantra/">tanzbares Mantra</a> bis hin zur Auflösung semantischer Gehalte im quasi instrumentalen Loop .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ANJA UTLER</p>
<p><img style="width: 450px; height: 308px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/david-moufang-thomas-meinecke-hans-burkhard-schlichting-anja-utler-sczuka-preis-2008.png" border="0" alt="David_Moufang_Thomas_Meinecke_Hans_Burkhard_Schlichting_Anja_Utler_Sczuka_Preis_2008" hspace="2" vspace="2" width="450" height="308" /></p>
<p><em>Gruppenbild mit Anja Utler</em></p>
<p>Im Effekt des lautlichen , morphologischen und semantischen Aufbrechens und Neuformierens von Wort- und Sinngestalten sind &#8211; man vernimmt&#8217;s mit Erstaunen &#8211; <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=3823682/mpdid=3826012/1wyx186/index.html">Meinecke | Moufangs</a> und Anja Utlers Arbeiten einander näher als es groovende Fülle und konzentrierter Takt zunächst vermuten lassen : Auch <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/anja-utler/">Anja Utlers</a> Stück ist ausschliesslich im Hinblick auf eine audiophone Realisierung entstanden und wurde &#8211; den Möglichkeiten der fünfeinhalb Surround- &#8220;Stimmen&#8221; entsprechend &#8211; in eine quasi Mallarmé&#8217;sche Partitur gefasst .</p>
<p>Die Stimme spricht , unterbricht , doppelt und synkopiert den Wortlaut in verschiedenen Sprachen , hart an der Grenze von Einzelsilbe bzw. -Laut . Auch in “<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html#2">suchrufen , taub</a>” entstehen also Loops , wenngleich unregelmässiger und irritierender getaktet als die am repetitiven Techno orientierten Sequenzen von “übersetzungen | translations” . Wobei das ( auch noch im Stereo- Downmix vernehmliche ) &#8220;Wandern&#8221; der Stimme im räumlichen Spektrum der Arbeit zusätzliche Dynamik verleiht .</p>
<blockquote><p>&#8230; und tatsächlich hat gerade die Souveränität und Präzision, mit der Anja Utler die Möglichkeiten der räumlichen Gestaltung für ihr Radiostück genutzt hat, in der Jury grosse Zustimmung gefunden. &#8216;<em>Der Körper, an dem die Strömungen des eigenen Munds vielleicht aufbrechen, verbleibt im Raum des Ungesehenen und Ungehörten</em>&#8216;, schreibt Anja Utler selbst zu ihrem Stück: <em>&#8216;Er gibt nicht direkt Laut, aber er treibt Laute hervor</em>.&#8217; Die Genauigkeit, mit der sie sprachlich die Balance hält zwischen Konkretion und Abstraktion, mit der sie physische Details benennt aber die Körper dann doch durch Ausweichbewegungen der Beschreibung selbst auf offener Bühne verbirgt, macht die grosse Qualität dieses Textes aus, der mit dem exakten Timing ihres Vortrags überzeugend ins Radio findet.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FAZIT</p>
<p><img style="width: 450px; height: 339px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/sczuka-turnhalle.png" border="0" alt="sczuka turnhalle" hspace="2" vspace="2" width="450" height="339" /></p>
<p><em>Raum für auditives Team- und Timing- Training</em></p>
<p>Was hier im Metadiskurs nach &#8220;strenger Kammer&#8221; tönt , nimmt sich als konkretes Hörerlebnis absolut plausibel aus . Und so fanden im Turnsaal zu Donaueschingen zwei Werke zusammen , deren Inspirationen und kulturelle Bezüge wohl differenter nicht sein könnten , als deren Ergebnis indes jeweils eine distinkte auditive Erkundung der Fundamente der Wörtlichkeit steht . Ein Schürfen im Bergwerk der gesprochenen Sprache .</p>
<p>Hier hat <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=830210/wulyf2/index.html">eine Jury</a> <em>für einmal</em> &#8220;nicht aus jedem Dorf einen Hund&#8221; gewählt , um diversen Ansprüchen zu genügen , sondern zwei Arbeiten auserkoren , welche auf differenten Wegen zu korrespondierenden Ergebnissen gelangen .</p>
<p>Mit Ausnahme der problematischen Relation der höchst unterschiedlichen Abspielzeiten &#8211; hier 11:49 und dort 52:09 &#8211; hätte man sich kein besseres Team im Trainingsraum radiophoner Rede wünschen können . Auch für künftiger Hörer aller Generationen wäre es produktiv , beide Werke auch weiterhin in Korrespondenz wahrnehmen zu dürfen . Voraussetzung dafür wäre freilich &#8211; <em>Gentlemen&#8217;s first</em> <em>! </em>- , die Spieldauer beider Werke einander anzunähern .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DIE PREISE | DIE WERKE</p>
<ul>
<li>“<a href="http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/hoerspiel/2007/00197/">übersetzungen | translations</a>” ( BR Hörspiel und Medienkunst 2008 , 52:09 ) &#8211; Radiostück von <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=3823682/mpdid=3826012/1wyx186/index.html">Thomas Meinecke und David Moufang</a> : Karl- Sczuka- Preis 2008 ( &gt; <a href="http://www.intermedium-rec.com/recordsd/cd030.html">intermedium records</a> ) ( <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/did=4072630/pv=mplayer/vv=big/nid=661174/o9v52f/index.html">Audio</a> )</li>
<li>“<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html#2">suchrufen , taub</a>” ( Literatur als Radiokunst | <a href="http://www.kunstradio.at/2008B/sczuka_de.html">ORF Kunstradio</a> 2007 , 11:49 ) &#8211; Radiostück von <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/anja-utler/">Anja Utler</a> : Karl- Sczuka- Förderpreis 2008 ( &gt; <a href="LITERATUR ALS RADIOKUNST | Karl- Sczuka- Förderpreis 2008 an die Lyrikerin Anja Utler">Produktionsnotizen</a> ) ( <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/did=4072602/pv=mplayer/vv=big/nid=661174/gt61ok/index.html">Audio</a> )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DIE JURY</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/mpdid=3823682/nid=661174/did=3823682/1r08q7g/index.html">Die Entscheidung der Jury</a></li>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=830134/i60ud8/index.html">Marcel Beyer</a> , Autor</li>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=831552/iatzg6/index.html">Frank Kaspar</a> , Medienkritiker</li>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=831608/1pm6htg/index.html">Monika Lichtenfeld</a> , Kritikerin</li>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=831584/83w7ny/index.html">Johann Georg Schaarschmidt</a> , Rektor em.</li>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=3838634/bv3xo7/index.html">Christina Weiss</a> , ehemalige Staatsministerin für Kultur und Medien</li>
<li><a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hoerspielkalender/408888/">Hans Burkhard Schlichting</a> , Chefdramaturg SWR Hörspiel | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=834374/1b5l8xt/index.html">Sekretär des Karl- Sczuka- Preises</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DIE SENDUNGEN</p>
<ul>
<li><strong>SWR2</strong> : Freitag , 24. Oktober , ab 22.33 H : <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/hoerspiel-studio/-/id=660014/nid=660014/did=3946500/1avt2id/index.html">SWR2 Hörspiel-Studio &#8211; Das Preiswerk 2008 und Ausschnitte der Verleihung</a></li>
<li><strong>SWR2</strong> : Freitag , 31. Oktober , 22.03 H : <a href="http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/hoerspiel-studio/-/id=660014/nid=660014/did=3999872/18u9w2y/index.html">&#8220;Das Hörspiel vom Hörspiel&#8221; &#8211; Das Förderpreiswerk und Ausschnitte weiterer Werke aus dem diesjährigen Wettbewerb um den Karl- Sczuka- Preis</a></li>
<li><strong>Bayern 2</strong> : Freitag , 5. September , 20.30 H : <a href="http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/sendungen-hoerspiel-thomas-meineckemove-d-uebersetzungentranslations-ID1213356404566.xml">hör!spiel!art.mix &#8211; &#8220;übersetzungen | translations&#8221;</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/programme/2008/-/id=3488188/tb9uuv/index.html">Donaueschinger Musiktage 2008</a></li>
<li>SWR : <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=3823682/1vc6c5c/index.html">Der Karl- Sczuka- Preis 2008</a> | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=3838566/property=download/nid=661164/11qd4vn/Karl-Sczuka-Prize-2008.rtf">Karl- Sczuka- Prize 2008 &#8211; Press Release ( english )</a> | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Sczuka-Preis">Wiki</a> | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=637882/mpdid=2180832/1tpy8p1/index.html">Chronik</a> | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=637882/mpdid=2181648/1uzfsc3/index.html">Preisträger und -werke</a></li>
<li><a href="http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/hoerspiel/2007/00197/">BR Hörspiel und Medienkunst</a> | <a href="http://www.br-online.de/bayern2/hoerspiel-und-medienkunst/meldung-hoerspiel-karl-sczuka-preis-ID1217841616707.xml">Press- Release</a></li>
<li><a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html">ORF Kunstradio</a> | <a href="http://www.kunstradio.at/PROJECTS/LITERATURE/">Literatur als Radiokunst</a> | <a href="http://www.kunstradio.at/2008B/sczuka_de.html">Press- Release</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/10/17/literatur-als-radiokunst-karl-sczuka-forderpreis-2008-an-die-lyrikerin-anja-utler/">LITERATUR ALS RADIOKUNST | Karl- Sczuka- Förderpreis 2008 an die Lyrikerin Anja Utler</a> ( in|ad|ae|qu|at , 17. 10. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/08/04/karl-sczuka-preis-2008-fur-horspiel-und-radiokunst-an-thomas-meinecke-david-moufang-forderpreis-an-die-literatur-als-radiokunst-produktion-von-anja-utler/">Karl- Sczuka- Preis 2008 : Thomas Meinecke &amp; David Moufang &#8211; Förderpreis an Anja Utlers “Literatur als Radiokunst”- Produktion</a> ( 4. 8. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/thomas-meineckes-tanzbares-mantra/">Thomas Meineckes tanzbares Mantra</a> ( czz | NZZ , 4. 7. 2008 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>LITERATUR ALS RADIOKUNST &#124; Karl- Sczuka- Förderpreis 2008 an die Lyrikerin Anja Utler</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 19:30:04 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Karl- Sczuka- Preis 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; AUDIO ART &#8211; AUTHORS &#8211; AWARDS &#124; LINKS &#8211; RELATED AUDIO ART &#124; AUTHORS &#124; AWARDS Wie berichtet , geht der vom SWR ausgerichtete Karl- Sczuka- Preis 2008 für Hörspiel und Radiokunst an Thomas Meinecke &#38; David Moufang . Den Förderpreis erhält die LITERATUR ALS RADIOKUNST- Produktion &#8220;suchrufen , taub&#8221; der Lyrikerin ANJA UTLER...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> AUDIO ART &#8211; AUTHORS &#8211; AWARDS | LINKS &#8211; RELATED</p>
<p>AUDIO ART | AUTHORS | AWARDS</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/2008/08/04/karl-sczuka-preis-2008-fur-horspiel-und-radiokunst-an-thomas-meinecke-david-moufang-forderpreis-an-die-literatur-als-radiokunst-produktion-von-anja-utler/"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/logo-literatur-als-radiokun-1.png" alt="LOGO LITERATUR ALS RADIOKUN" hspace="2" vspace="2" width="300" height="76" /></a></p>
<p>Wie berichtet , geht der vom SWR ausgerichtete <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=3823682/1vc6c5c/index.html">Karl- Sczuka- Preis 2008 für Hörspiel und Radiokunst</a> an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Meinecke">Thomas Meinecke</a> &amp; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Moufang">David Moufang</a> .</p>
<p>Den Förderpreis erhält die <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/_literatur-als-radiokunst-1999-2007_/">LITERATUR ALS RADIOKUNST</a>- Produktion &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html">suchrufen , taub</a>&#8221; der Lyrikerin <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/anja-utler/">ANJA UTLER</a> . Im Jahr 2004 war bereits die der genannten Reihe produzierte Produktion <a href="http://kunstradio.at/BIOS/oswaldeggerbio.html">OSWALD EGGERS</a> &#8211; &#8220;<a href="http://kunstradio.at/2004A/18_07_04.html">tuning , stumm</a>&#8221; &#8211; mit <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=821634/mpdid=822302/fy3zdg/index.html">diesem Preis</a> ausgezeichnet worden .</p>
<p>Die Preisverleihung findet am 18. Oktober als öffentliche Veranstaltung im Rahmen der <a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/programme/2008/-/id=3488188/tb9uuv/index.html">Donaueschinger Musiktage</a> 2008 statt . Die integrale Vorführung der ausgezeichneten Werke erfolgt an zwei Terminen :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/programme/2008/-/id=3488188/nid=3488188/did=3595650/10b3rg2/index.html">Akustische Spielformen 03a</a> &#8211; Verleihung des Karl- Sczuka- Preises , Vorführung von Thomas Meinecke | Move D ( David Moufang ) : &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/thomas-meineckes-tanzbares-mantra/">übersetzungen | translations</a>&#8221; &#8211; Samstag , 18. Oktober 2008 , 9:30 H</li>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/programme/2008/-/id=3488188/nid=3488188/did=3595656/tvz347/index.html">Akustische Spielformen 03b</a> &#8211; Vorführung von ANJA UTLER : &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html">suchrufen , taub</a>&#8221; &#8211; Sonntag , 19. Oktober 2008 , 9.30 H</li>
</ul>
<p>Das ORF- <a href="http://www.kunstradio.at/">KUNSTRADIO</a> hat dazu Informationsseiten in deutscher und englischer Sprache eingerichtet :</p>
<ul>
<li><a href="http://www.kunstradio.at/2008B/sczuka_de.html">Karl- Sczuka- Preis 2008 | Preisträger , Jury und SWR- Sendungen</a></li>
<li><a href="http://www.kunstradio.at/2008B/sczuka_en.html">Karl- Sczuka- Preis 2008 | Award , Award ceremony on 18 October at the Donaueschingen Festival | Broadcast on SWR2 on 24 and 31 October</a></li>
</ul>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/10/logo-literatur-als-radiokun-1.png" alt="LOGO LITERATUR ALS RADIOKUN" hspace="2" vspace="2" width="300" height="76" /></strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS | RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.swr.de/swr2/donaueschingen/programme/2008/-/id=3488188/tb9uuv/index.html">Donaueschinger Musiktage 2008</a></li>
<li>SWR : <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=637882/1r8anes/index.html">Der Karl- Sczuka- Preis</a> | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=637882/mpdid=2180832/1tpy8p1/index.html">Chronik</a> | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/preis/-/id=661164/nid=661164/did=637882/mpdid=2181648/1uzfsc3/index.html">Preisträger und -werke</a></li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Meinecke">Thomas Meinecke</a> ( Wiki ) | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Moufang">David Moufang</a> ( Wiki ) | &#8220;<a href="http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/hoerspiel/2007/00197/">übersetzungen | translations</a>&#8221; ( BR ) | <a href="http://www.intermedium-rec.com/recordsd/cd030.html">Intermedium Records</a> | <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/thomas-meineckes-tanzbares-mantra/">Thomas Meineckes tanzbares Mantra</a> ( NZZ )</li>
<li>Anja Utler | <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/utlerbio.html">kunstradio</a> | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anja_Utler">wiki</a> | <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/16996.html">perlentaucher</a> | &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/08_07_07.html">suchrufen , taub</a>&#8221; | <a href="http://www.zintzen.org/2007/05/31/radius-radio/">Produktionsnotizen</a></li>
<li>Oswald Egger | <a href="http://kunstradio.at/BIOS/oswaldeggerbio.html">kunstradio</a> | &#8220;<a href="http://kunstradio.at/2004A/18_07_04.html">tuning , stumm</a>&#8221; | <a href="http://www.swr.de/swr2/hoerspiel/karl-sczuka-preis/archiv/-/id=661174/nid=661174/did=821634/mpdid=822302/fy3zdg/index.html">Karl- Sczuka- Förderpreis 2004</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/08/04/karl-sczuka-preis-2008-fur-horspiel-und-radiokunst-an-thomas-meinecke-david-moufang-forderpreis-an-die-literatur-als-radiokunst-produktion-von-anja-utler/">Karl- Sczuka- Preis 2008 : Thomas Meinecke &amp; David Moufang &#8211; Förderpreis an Anja Utlers “Literatur als Radiokunst”- Produktion</a> ( in|ad|ae|qu|at )</li>
<li><a href="http://www.kunstradio.at/PROJECTS/LITERATURE/">Literatur als Radiokunst</a> @ ORF- KUNSTRADIO</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/_literatur-als-radiokunst-1999-2007_/">Literatur als Radiokunst</a> @ in|ad|ae|qu|at</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Henryk M. Broder &#8211; eine Heimsuchung Hildegards von Bingen ?</title>
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		<comments>http://www.zintzen.org/2008/07/23/henryk-m-broder-eine-heimsuchung-hildegards-von-bingen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2008 08:48:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; HL. HILDEGARD &#124; DER HILDEGARD- VON- BINGEN- PREIS &#124; POLITICALLY INCORRECT &#124; DIE ACHSE DES GUTEN : NEOCONS AUS DEM GEISTE &#8217;68 &#124; KEIN SCHWEIN &#124; &#8230; UND DIE HEILIGE HILDEGARD ? &#124; KLANGAPPARAT HL. HILDEGARD Hildegard von Bingen ( ca. 1098 bis 17. 9. 1179 ) : In lexikalischer Verkürzung gilt die Heilige...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>||| </strong> HL. HILDEGARD | DER HILDEGARD- VON- BINGEN- PREIS | POLITICALLY INCORRECT | DIE ACHSE DES GUTEN : NEOCONS AUS DEM GEISTE &#8217;68 | KEIN SCHWEIN | &#8230; UND DIE HEILIGE HILDEGARD ? | KLANGAPPARAT</p>
<p>HL. HILDEGARD</p>
<p><img style="width: 147px; height: 197px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/hildegard-von-bingen.jpg" alt="Hildegard von Bingen" hspace="2" vspace="2" width="186" height="266" align="left" />Hildegard von Bingen ( ca. 1098 bis 17. 9. 1179 ) : In lexikalischer Verkürzung gilt die Heilige als einflussreiche Mystikerin , deren Visionen in illuminierten Büchern &#8220;<em>Liber Scivias Domini</em>&#8221; ,&#8221;<em>Liber Vitae Meritorum</em>&#8221; sowie &#8220;<em>Liber Divinorum Operum</em>&#8221; ) sowie als Streiterin wider die Verweltlichung des Klerus .</p>
<p>Die Äbtissin des Benediktinerklosters Rupertsberg bei Bingen ist heute noch am ehesten als Autorin der heute von Esoterikern gleichwie von Kulturhistorikern geschätzten natur- und volksmedizinischen Heilbücher &#8220;<em>Causae et Curae</em>&#8221; bzw. &#8220;<em>Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum</em>&#8221; ( &#8220;Buch über das innere Wesen [ Beschaffenheit und Wesen ] der Heilkraft ) der verschiedenen Kreaturen und Pflanzen&#8221; bekannt sowie für die von ihr überlieferte Sammlung geistlicher Lieder , &#8220;<em>Symphonia armonie celestium revelationum</em>&#8221; .</p>
<p>Wie mögen all diese aus Brockhaus , Meyer und Wikipedia kompilierte Daten mit dem Umstand zusammen hängen , dass ausgerechnet der bekennende Anti- Islamist, Anti- Zionist , ja bisweilen gar das Provokationsschlachtross eines jüdischen Antisemitismus reitende ex- linke Publizist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder">Henryk M. Broder</a> im Jahr 2008 den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard-von-Bingen-Preis_f%C3%BCr_Publizistik">Hildegard- von- Bingen- Preis</a> zugesprochen erhielt ?</p>
<p><strong>||| </strong></p>
<p>DER HILDEGARD- VON- BINGEN- PREIS</p>
<p><img style="width: 174px; height: 170px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/hildegard-von-bingen-preis.jpg" alt="Hildegard von Bingen Preis" hspace="2" vspace="2" width="225" height="234" align="left" />Der &#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Henryk-M-Broder;art772,2574929">Tagesspiegel</a>&#8221; , als dessen stets für kraftige Erregungen dienlicher Kolumnist Broder fungiert , berichtet am 18. 7. 2008 :</p>
<blockquote><p>Mainz &#8211; Der Publizist und Schriftsteller Henryk M. Broder erhält in diesem Jahr den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hildegard-von-Bingen-Preis">Hildegard- von- Bingen- Preis für Publizistik</a>. Das teilte das Kuratorium des Preises am Freitag in Mainz mit. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der <em>Landes<strong>zahnärzte</strong>kammer</em> Rheinland-Pfalz seit 1995 an Journalisten und Publizisten vergeben, &#8220;<em>die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben</em>&#8220;. Der 61-jährige Broder arbeitet für das Nachrichtenmagazin <em>Der Spiegel</em> und den <em>Tagesspiegel</em> und ist Autor mehrerer Bücher. Er erhält die Auszeichnung am 13. September in Mainz.</p>
<p>Im vergangenen Jahr ging die nach der Mystikerin und Gelehrten Hildegard von Bingen (um 1098 bis 1179) benannte Auszeichnung an den Chefredakteur der Wochenzeitung <em>Die Zeit</em>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Giovanni_di_Lorenzo">Giovanni di Lorenzo</a>. Zu den bisherigen Preisträgern zählen auch der Theaterkritiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Stadelmaier">Gerhard Stadelmaier</a>, der Reporter und Buchautor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Scholl-Latour">Peter Scholl-Latour</a> sowie die Fernsehmoderatorin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_Maischberger">Sandra Maischberger</a>.</p></blockquote>
<p>Wir komplettieren in|ad|ae|qu|at die Liste der bisherigen Preisträger :</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maybrit_Illner">Maybrit Illner</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Kleber">Claus Kleber</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Schmidt">Harald Schmidt</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Kaiser">Joachim Kaiser</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Fest">Joachim Fest</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Fest">Johannes Gross</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Krone-Schmalz">Gabriele Krone-Schmalz</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Kannengie%C3%9Fer">Walter Kannengiesser</a> sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Markwort">Helmut Markwort</a> . Letzterem &#8211; der als alleiniger Preisrichter fungierte &#8211; verdankt Broder übrigens bereits den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig-B%C3%B6rne-Preis">Ludwig- Börne-Preis 2007</a> . Eine Entscheidung für den &#8220;geborenen Polemiker“ [ ? sofern dies <em>ontogenetisch</em> überhaupt möglich ist ? ] , welche Jedem , der auch nur eine Zeile Börne gelesen hat , sofort einleuchtet .</p>
<p>Hilfreich zum Verständnis des Zustandekommens der Kür eines einstmals originellen und streitbaren , mittlerweile allerdings zum unflätigen anti- islamistischen und -liberalen Hassprediger mutierten Publizisten mag dabei sein , dass das <a href="http://www.hildegard-von-bingen-preis.de/kuratorium.htm">Wahlkuratorium des Hildegard- von- Bingen- Preises für Publizistik</a> aus dessen bisherigen Preisträgern besteht . Schlagen wir die <a href="http://www.hildegard-von-bingen-preis.de/preis.htm">Satzung und Begründung</a> des Preises nach , erfahren wir Folgendes :</p>
<blockquote><p>Der mit 5.000 Euro dotierte Hildegard- von- Bingen- Preis zeichnet ein Lebenswerk oder eine große, umfassende publizistische Leistung aus. Er soll &#8216;<em>die Pluralität im Chor der</em> Meinungen&#8217; fördern und Frauen und Männer ehren, die &#8216;<em>nicht ohne Zivilcourage ihr Bild von der politischen, sozialen und kulturellen Welt</em>&#8216; besonders markant weitergeben.</p>
<p>Gewürdigt wird damit eine herausragende, die Gesellschaft prägende publizistische Leistung.</p>
<p>Dabei verweist die Namensgeberin nicht nur auf den regionalen Bezug zu der den Preis auslobenden Körperschaft, sondern vor allem auf die zu ihrer Zeit Weg weisende publizistische Arbeit der Hildegard- von- Bingen im Hochmittelalter.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>POLITICALLY INCORRECT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pi-logo.jpg" alt="PI logo" hspace="2" vspace="2" width="120" height="123" align="left" />Diese sogenannte &#8220;Pluralität der Meinungen&#8221; , vorgetragen in beispielloser &#8220;Zivilcourage&#8221; : Mehr noch in den per Print und im TV unter fremdredaktioneller Aufsicht publizierten Glossen und Suaden lässt sich des Broders Kern in allen Formen des lexikalischen und argumentativen UNTERGRIFFS studieren : Sowohl in Broders eigenem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Achse_des_Guten">Kollektiv</a>- Blog &#8220;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/index/">Die Achse des Guten</a>&#8221; als in dessen Gastkommentaren in <a href="http://www.mein-parteibuch.com/wiki/Stefan_Herre">Stefan Herre</a>s &#8220;<a href="http://www.pi-news.net/">Politically Incorrect</a>&#8221; [ <a href="http://www.pi-news.net/leitlinien/">Policy</a> : "Gegen den Mainstream" , "Proamerikanisch und -israelisch" , "Grundgesetz und Menschenrechte" und <em>last , but surely not least</em> : "Gegen die Islamisierung Europas" *] wird mit provokativem Unflat nicht gespart .</p>
<p align="right">[ * Im November 2007 <a href="http://www.pi-news.net/ueber-pi/">schreibt</a> Stefan Herre : PI sei in den drei Jahren seines Bestehens "zum grössten politischen Blog in deutscher Sprache herangewachsen und informiert derzeit täglich 20.000 Leser. Das hat mir natürlich nicht nur Freunde, sondern auch erbitterte Feinde eingebracht. Aufgrund massiver Morddrohungen gegen mich, meine Familie und sogar meine Eltern, übergebe ich <em>'Politically Incorrect</em>' an einen neuen Besitzer im Ausland. - Dafür meldet sich <a href="http://www.stefan-herre.de/">Herre per 1. 7. 2008</a> mit neuer HP und Lincoln Zitat cowboybehütet zu Wort : "Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt ..." ]</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DIE ACHSE DES GUTEN : NEOCONS AUS DEM GEISTE &#8217;68</p>
<p><img style="width: 151px; height: 88px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/achse-des-guten-logo.jpg" alt="Achse des Guten logo" hspace="2" vspace="2" width="196" height="112" align="left" />In der <a href="http://www.welt.de/print-welt/article671601/Amerikas_Freunde__und_das_Internet.html">WELT</a> hatte &#8220;Achse&#8221;- Koautor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hannes_Stein">Hannes Stein</a> 2005 sogar die Stirne , das Blog der Seinen</p>
<blockquote style="padding-left: 120px;">
<ul>
<li>( neben Herausgebern Broder , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_Maxeiner">Dirk Maxeiner</a> [ motorpresse , natur ]</li>
<li>und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Miersch">Michael Miersch</a> [ taz , natur ]</li>
<li>die Autoren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Cora_Stephan">Cora Stephan</a> [ pflasterstand , Spiegel ] ,</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_M%C3%BCller-Ullrich">Burkhard Müller-Ullrich</a> ,</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Horx">Matthias Horx</a> [ ! ] ,</li>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vera_Lengsfeld">Vera Lengsfeld</a> [ Bündnis 90/Die Grünen ]</li>
<li>sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benny_Peiser">Benny Peiser</a> )</li>
</ul>
</blockquote>
<p>als &#8220;Zentralgestirn&#8221; der quasi in den Untergrund abgedrängten &#8220;Amerikafreunde&#8221; zu bezeichnen und die Community der pro- amerikanischen resp. : pro-israelischen Blogger als <em>neues Samizdat</em> auszurufen . So viel Gutheit in einem von Rot- Grün geschürten Klima des Anti- Amerikanismus ?! &#8211; Vgl. Dazu Philipp Dudek in der taz : <a href="http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&amp;dig=2005/09/28/a0156">Wohin sind denn hierzulande nur all die streitbaren Freunde der USA verschwunden ? Ins Internet , ach so</a>.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Rothschild">Thomas Rothschild</a> , dem die Aporien der Linken in dern zurückliegenden Jahrzehnten nicht verborgen geblieben sind , steuert eine unauferegte <a href="http://www.freitag.de/2007/25/07250901.php">Herleitung der Neocons aus dem Geist von &#8217;68</a> anlässlich des Verleihung Börne- Preises an Broder bei :</p>
<blockquote><p>Der Ludwig-Börne-Preis wird von jeweils einem einzigen Juror vergeben, und das war in diesem Jahr der Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Focus, Helmut Markwort, dem man gewiss nicht zu nahe tritt, wenn man ihn als ausgewiesenen Verfechter eines militanten Konservatismus charakterisiert. ( &#8230;. )</p>
<p>Als ich Henryk M. Broder vor knapp 40 Jahren kennen lernte, trat er als wohltuend frecher, gescheiter Provokateur auf, der formidabel in die Landschaft der 68er-Rebellion passte. Er liebte es, Tabus zu brechen, vor allem die herrschenden Tabus der restaurativen Gesellschaft, in der sich alte Nazis ungeniert breit machten und Spießer das Sagen hatten. ( &#8230; )</p>
<p>Inzwischen aber hat sich in Broders Kopf ein bemerkenswerter Wandel vollzogen. Es existiert ein weit über Broder hinausgehendes Phänomen, das der genaueren Untersuchung bedürfte. In den Jahren des Nationalsozialismus, aber auch schon davor, gab es unter jüdischen Intellektuellen eine Tendenz, mit der Linken zu sympathisieren, ja in kommunistische Parteien und andere Organisationen der Arbeiterbewegung einzutreten, weil diese die konsequentesten Gegner der Nazis waren und somit auch des Antisemitismus unverdächtig zu sein schienen. Als dann der lange verdrängte Antisemitismus in der Sowjetunion und &#8211; im Zusammenhang mit dem Rajk- oder dem Slánsky-Prozess &#8211; in deren Satellitenstaaten erkennbar wurde, als sich zudem im Kalten Krieg die ursprünglich positive Haltung der UdSSR gegenüber Israel zu einer antizionistischen Position umzukehren begann, gerieten viele von diesen Juden in einen Loyalitätskonflikt.</p>
<p>Solch einem Konflikt ist Broder offenbar erlegen, als er in seiner deutschen Umgebung den &#8220;linken Antisemitismus&#8221; zu entdecken meinte. Nun wäre es borniert, wollte man leugnen, dass es auch unter Linken antisemitische Ansichten und Äußerungen gibt. Aber für Broder wurden sie &#8211; ungeachtet des ungebrochenen Einflusses alter und neuer Nazis &#8211; zum zentralen Objekt seiner Angriffe. Als er dann bald zur Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus gelangte, war es nur noch ein kurzer Weg zum Vorwurf des &#8220;jüdischen Antisemitismus&#8221; gegenüber Juden, die seine Einschätzung der Politik Israels nicht teilten. ( &#8230; )</p>
<p>Aber warum muss die Ablehnung des Antizionismus einhergehen mit einer bedingungslosen Apologie des Kapitalismus, den Broder in seiner Jugend durchschaut hatte? Warum muss sie einhergehen mit der Befürwortung sozialer Kälte, dem Kotau vor den USA und der Hetze gegenüber dem Islam? Gewiss wurden diese Begleitmelodien nicht in Hinblick auf den Luwig-Börne-Preis intoniert. Aber sie dürften ganz wesentlich dazu beigetragen haben, die Zuneigung von Helmut Markwort zu erobern. Die Zuneigung des Focus-Chefs für einen Mitarbeiter des konkurrierenden Spiegel immerhin. ( &#8230; )</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KEIN SCHWEIN</p>
<p>Aus der Perspektive einer jüngeren Generation sah dies die <a href="http://www.netzeitung.de/medien/568053.html">Netzzeitung</a> schon etwas <em>gelangweilter</em>:</p>
<blockquote><p>Und auch in der Vision von einem Islam-beherrschten Europa der Zukunft fällt ihm außer den zu erwartenden Verboten von Schweinefleisch, Sexkinos und Bikinis nichts ein. Ja, der Islam, im Moment entzündet sich hier sein Furor. Eine seiner Lieblingsgeschichten: Britische Banken haben keine Sparschweine abgeschafft aus Rücksicht auf Moslems! Die Story, die 2005 durch englisch-sprachige Medien geisterte, war eine schlichte Ente, vom australischen Fernsehsender ABC längst enttarnt.</p>
<p>Broder hat damit auch das kommerzialisierte Weblog &#8216;Die Achse des Guten&#8217; bestückt, das er mit dem Autorenteam Maxeiner &amp; Miersch betreibt. Die Achse trägt akribisch zusammen, was die katastrophalen Folgen von Gutmenschentum und Political Correctness für die zivilisierte Welt beweist. Die wirklich «Guten» munitionieren sich hier für ihre Schriften. Aktivster Sammler: Hendryk M. Broder.</p></blockquote>
<p>Lassen wir die mit allen Mitteln der gegenseitigen Verstänkerung betriebene Privatfehde zwischen dem Medienjournalisten Stefan Niggemeier ( <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0542026EBF64487992B7CC727CBDDE56~ATpl~Ecommon~Scontent.html">1</a> , <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gehirnfasten-mit-henryk-m-broder/">2</a> , <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/gehirnfasten-mit-henryk-m-broder-2/">3</a> ) und der Fraktion &#8220;PI- DADG- Broder&#8221; ( <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schweinchen/">1</a> , <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/spotlight/niggemeier_co_die_laus_die_bruellte/">2</a> &#8211; Nachdruck bezeichnenderweise in der <a href="http://www.welt.de/kultur/article1708089/Der__BILDblog_und_die_Fehler_der_Anderen.html">WELT</a> , <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/niggemeiers_faule_eier/">3</a> ) als Profilierungsduell beiseite .</p>
<p>Auf ästhetisch wie intellektuell höchst differenten Niveaus beobachten Seiten wie &#8220;<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/">Der Spieglefechter</a>&#8221; ( &#8220;<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/321/rechtspopulisten-unter-sich">Rechtspopulisten unter sich</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/284/tabubruch-reloaded">Tabubruch reloaded</a>&#8221; oder Erhard Arendts &#8220;&#8230; <a href="http://www.arendt-art.de/deutsch/Henryk_m_broder/henryk_m_broder.htm">selber schuld , wenn Sie so schreiben Henryk M. Broder !</a>&#8221; Broders ( blog- ) publizistische Umtriebe . Auch Thomas Knüwer ist in anderem Zusammhang die &#8220;<a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1073">sinkende Schamgrenze</a>&#8221; Broders aufgefallen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&#8230; UND DIE HEILIGE HILDEGARD ?</p>
<p><img style="width: 152px; height: 213px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/hildegard-von-bingen-liber-divinorum-operum.jpg" alt="Hildegard von Bingen Liber Divinorum Operum" hspace="2" vspace="2" width="186" height="272" align="left" />Warum allerdings ein Publizist , dessen ( satirisch getarnten ) Tiraden regelmässig weit unter die Gürtellinie greifen &#8211; so wird aus <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Todenh%C3%B6fer">Jürgen Todenhöfer</a>s Versuch , den Irak- als <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0719/meinung/0052/index.html">Angriffskrieg vor den Internationalen Strafgerichtshof</a> zu bringen bei Broder die &#8220;<em>Achse des Guten</em>&#8220;- Schlagzeile : &#8220;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/hodentoeter_will_es_wissen/">Hodentöter will es wissen</a>&#8221; , Sefan Niggemeier wid abwechselnd als &#8220;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/schweinchen/">Schweinchen Schlau</a>&#8221; , &#8220;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/spotlight/niggemeier_co_die_laus_die_bruellte/">die Laus die brüllte</a>&#8221; tituliert .</p>
<p>Warum ein Journalist , welcher derart regelmässig mit <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/niggemeiers_faule_eier/">faulen Eiern</a> wirft , ausgerechnet mit dem nach einer grossen Ethikerin und Heiligen benannten Preis ausgezeichnet werden sollt , ist kein , sondern <em>nimmt</em> Wunder .</p>
<p>Vielleicht lässt sich da nur in Hildegards eigenen Worten replizieren . In der Sammlung &#8220;Heilwissen&#8221; schreibt sie &#8220;<em>Vom Wasser</em>&#8221; :</p>
<blockquote><p>… Sumpfwasser, wo auch immer auf der Erde es sei, ist ganz wie Gift; denn es hat in sich die werthlosen und schädlichen Feuchtigkeiten der Erde und den giftigen Geifer der Würmer. Dies ist ganz schlecht zum Trunk und überhaupt zum Gebrauch der Menschen und kann nur zum Waschen dienen, wenn man es hierzu nehmen muss. Wer es aber aus gänzlichem Mangel an anderm Wasser trinken will, muss es vorm Genuss erst kochen und dann abkühlen lassen;</p></blockquote>
<p>P. S. Ob die Auspreisung etwas mit Broders jüngster <a href="http://www.welt.de/satire/article1735246/Henryk_M._Broder_konvertiert_zum_Islam.html">Konversion zum Islam</a> ( ! ) zu tun haben könnte ? &#8211; Weiss der Teufel !</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Lange vernachlässigt , endlich wieder zurückgefunden : Das japanische Netlabel <a href="http://www.bumpfoot.net/index.html">BUMP | FOOT</a> ( dessen generischem Splitmodell seither viele <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/czz-hoerempfehlung-17.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />gefolgt sind ) bringt mit &#8220;<a href="http://www.bumpfoot.net/foot081.html">Tuesday Morning Huricane</a>&#8221; eine ebenso nachdenkliche wie kraftvolle <em>Vexation</em> in die tristen Kulissen dieser sommerlichen Regentage . Instrumental International für Fortgeschrittene &#8211; mit selten geglücktem Einsatz digitaler Streicher . Schöpfer dieser Sounds einer <em>urban tristesse</em> mit sanften Achtziger- Alusionen ist <a href="http://www.myspace.com/ishejas">Jupiter Makes Me Scream aka Kafka</a> aka Karolis Buržinskas aus Litauen , der &#8211; tröstlich genug &#8211; Musik auffasst als eine fortschreitend zu erkundende &#8220;science of soul&#8221; . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. <a href="http://www.archive.org/download/foot081/foot081_01-jupiter_makes_me_scream-alinai.mp3">Alinai</a> ( 3:16 ) | 02. <a href="http://www.archive.org/download/foot081/foot081_02-jupiter_makes_me_scream-picture.mp3">Picture</a> ( 2:03 ) | 03. <a href="http://www.archive.org/download/foot081/foot081_03-jupiter_makes_me_scream-routine.mp3">Routine</a> ( 3:28 ) | 04. <a href="http://www.archive.org/download/foot081/foot081_04-jupiter_makes_me_scream-sunshine_radio.mp3">Sunshine Radio</a> ( 3:52 ) | 05. <a href="http://www.archive.org/download/foot081/foot081_05-jupiter_makes_me_scream-this_girl.mp3">This Girl</a> ( 2:24 ) <strong>|||</strong></p>

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		<title>Salon Littéraire &#124; Benedikt Ledebur : APHATISCHER MUSE REDE &#8211; Laudatio auf Brigitta Falkner</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Jun 2008 05:18:14 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-right: 0px; text-align: right;" dir="ltr">Literatur @ in|ad|ae|qu|at :  Der <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">SALON LITTÉRAIRE</a> als www- Galerie für Bild und Text</p>
<p style="margin-right: 0px; text-align: right;" dir="ltr"><a href="../espace-d-essays/">| espace d’essays |</a></p>
<p><strong>Salon Littéraire | Benedikt Ledebur :</strong></p>
<p><strong>APHATISCHER MUSE REDE</strong></p>
<p><strong>Laudatio auf Brigitta Falkner anläßlich der Verleihung des österreichischen Förderungspreises für Literatur 2007 </strong> ( <a href="http://www.zintzen.org/2008/04/11/neues-von-freunden-7/">11. 4. 2008</a> )</p>
<p align="right">aphatischer muse rede<br />
da pratermuschis eher<br />
rar,  DICHTERMÜH passé<br />
satire &#8211; prüder schmäh<br />
sprachs AUTRICHE MERDE<br />
(spät sei der ruhm, ach)</p>
<p align="right">aus: Brigitta Falkner, <em><a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm">ABC,</a> S.8,<br />
heraus mit der sprache</em></p>
<p>Zwei Wege stehen offen, ein Werk und seine Autorin wirklich zu loben: entweder die Aufmerksamkeit konzentriert sich auf einen Teil des Werks und zeigt durch genaue Analyse, daß, obwohl oder gerade weil der Interpretation genaue Grenzen gesetzt sind, ihr keine Grenzen gesetzt sind, oder sie weitet sich aus, versucht das ganze aufliegende Werk in den Blick zu bekommen, und zeigt durch angemessene Suchkriterien, wie das Finden bei einem solchen Angebot wenn, dann nur an der Nachfrage scheitern kann. Beide Wege leiden unter Mangelerscheinungen: der erste, weil er exemplarisch vorgeht, und, um die Fülle am Einzelnen zu zeigen, das Ganze, in das dieses eingebettet ist, ausblenden muß, der zweite, weil er einen grobmaschigen Filter voraussetzt, dem um des ganzen Willen viele Einzelheiten, und damit vielleicht auch das Wesentliche der einzelnen Stücke entgehen muß.</p>
<p>Angesichts der Arbeiten <a href="http://www.alte-schmiede.at/Monatstexte/12-brigitta-falkner.html">Brigitta Falkners</a> habe ich mich für den zweiten Weg entschieden. Einer der Hauptgründe ist, daß viele davon aus Bild und Schrift bestehen. Über das, was sich (gleichzeitig) zeigen lässt, muß nicht viel und vor allem nichts Beschreibendes gesprochen werden. Aber nicht nur die Bilder und Layouts und wie sie von Falkner im Verhältnis zu den Schriftzeichen eingesetzt werden, fallen unter den Zeigemodus, sondern auch der Gebrauch der Schriftzeichen selbst. Die Weise, wie sie Falkner konkret werden lässt, und das heißt auch, auf das für die jeweilige Komposition Wesentliche reduziert, verweist Interpretation oft auf den Platz der Erläuterung, aber auf höflichste Weise, denn die Autorin macht diese Selbstbeschränkung dem Interpreten vor, indem ihre Arbeiten aufzeigen, wie rigoros sie sich selbst im Schaffensprozess ihren Konstruktionsprinzipien unterworfen hat. Dass es ihr damit ernst ist, zeigt sich, wenn sie in ihrem letzten Anagramm-Buch <a href="http://www.engeler.de/tubentext.html"><em>Bunte Tuben</em></a> Conlon <a href="http://www.alte-schmiede.at/Monatstexte/17-conlon-nancarrow.htm">Nancarrow</a> (1912-1997) zitiert, von dem es viele für menschliche Pianisten zu rasante Kompositionen für elektro-mechanische Selbstspielklaviere gibt: &#8220;Seit ich Musik schreibe, träume ich davon, die Interpreten loszuwerden.&#8221; In ihren Studien zum Anagramm <a href="http://www.aisthesis.de/titel/389528100X.htm"><em>Das Rosenbaertlein-Experiment</em></a> kritisiert <a href="http://www.studiger.fb15.uni-dortmund.de/index.php?title=Renate_K%C3%BChn">Renate Kühn</a> die verkürzte Sichtweise, die mit dem Autor auch das schreibende Subjekt verabschieden will. Von Selbst geschehe gar nichts, und es sei ein Fehler, das Verfahren mit dem Schreibprozess zu verwechseln. Bei dem von Kühn initiierten und in Buchform publizierten Experiment, bei dem eine Gedichtzeile von<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Arp"> Hans Arp</a> zu anagrammieren war, hat neben <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/liesl-ujvary/">Liesl Ujvary</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elfriede_Czurda">Elfriede Czurda</a>, <a href="http://www.zintzen.org/zur-literatur/gerhard-ruhm-lexikon/">Gerhard Rühm</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Hei%C3%9Fenb%C3%BCttel">Helmut Heissenbüttel</a> und anderen auch Brigitta Falkner mitgemacht. Ihr Beitrag, der ein expressionistisch-surrealistisches Gelage vor dem Hintergrund einer schwarzen Messe evoziert, erzielt durch die Suggestion direkter Rede eine für ein solch formales Verfahren ungewöhnliche Dramatik, die mit ihrer Hintergründigkeit alle Arbeiten Falkners auszeichnet.</p>
<p>Als Orientierungshilfe soll Selbstbezüglichkeit die viel zu großen Schritte mitbestimmen, mit denen ich Falkners Arbeiten durchmesse, wie sie in den Einzelpublikationen <a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm"><em>ABC &#8211; Anagramme, Bildtexte, Comics</em></a> (1992), <a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=304"><em>Tobrevierschreiverbot: Palindrome</em></a> (1998), <a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=173"><em>Fabula Rasa oder Die methodische Schraube</em></a> (2001) und <a href="http://www.engeler.de/tubentext.html"><em>Bunte Tuben: Anagramm</em></a> (2004) vorliegen. Ich werde jene Stellen ansteuern, wo die Autorin über das Schreiben, über das Dichten spricht, bzw. ihre Haltung dazu besonders klar wird, und jene, wo sie sich selbst ins Bild bringt, die also in gewisser Hinsicht, z.B. in der Verwendung des eigenen Namens oder im Zeichnen bestimmter Züge, portraitierenden Charakter haben. Diese Orientierung ist nur bedingt hilfreich bei Schreibformen, die, wie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Palindrom">Palindrom</a>, schon im Formalen ein hohes Maß von Selbstbezüglichkeit aufweisen. Streng-formale Verfahren stehen allgemein unter Verdacht, die auf Konventionalität beruhenden Bindungen des Signifikanten an das Signifikat zu lösen, und Texturen hervorzubringen, die sich in ihrer Konkretheit nur noch selbst repräsentieren. Aber gehen nicht auch die strengsten formalen Verfahren von Sprachmaterial aus, mit Sprachmaterial um, das durch Gebrauch und Definition hinsichtlich Bedeutung vorgeprägt ist?</p>
<p>Dieser <em>Konkretheit</em> mit <em>Bedeutungslosigkeit</em> verwechselnde Ansatz, den man leichthin den französischen nennen könnte und der seine surrealistischen und strukturalistischen Wurzeln nicht verleugnen kann, hat mit der Zeit im Literarischen eine gewisse ästhetische Schwäche zur Folge gehabt, nämlich jene, die dem Glauben entspringt, dass gedankenloses Anwenden eines Verfahrens schon zu gültigen Ergebnissen führt. Das Gegenteil davon und damit Sicherheit in ästhetischen Fragen und philosophischen Hintergründen führt, an semantisch selbstreferentiellen Stellen nachweisbar, Brigitta Falkner vor. Deswegen zeichnet ihre Arbeiten nicht nur höchste formale Konsequenz, sondern auch besondere Welthaltigkeit aus, erreicht mittels genauester syntaktischer Strukturierung. Die Satzzeichen sind in diesem Sinn konzentrierte Bedeutungsträger, und zwar in einem Maße, das die Alltagsprosa nicht kennt. Um tote Konventionen auszuhebeln und innere Zensuren zu umgehen, haben am Material haften bleibende Methodizität, wie sie die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oulipo">Oulipo</a>-Bewegung propagierte, und assoziative Verfahren, wie sie die Surrealisten um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Breton">Breton</a> als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Automatischer_Text"><em>écriture automatiqe</em></a>, als &#8220;Denkdiktat ohne jede Kontrolle der Vernunft&#8221; praktizierten, ihre Berechtigung, und hatten sie im Literarischen vor allem, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud">Freuds</a> Einsichten noch jung waren. Aber man sehe sich nur die rhetorische Sicherheit von Freuds Schriften an, oder wie stark das Denken, wie genau die Analysen der frühen Strukturalisten vom Schlag eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Jakobson">Jakobson</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A9vi-Strauss">Lévi-Strauss</a> waren! Es verlangt genaues Arbeiten, damit die befreiende Wirkung von Tabubruch, Pointe und Ironie zum Tragen kommt, und dass die Achse der Selektion nicht zu vernachlässigen sei, gehört zu den strukturalistischen Grundeinsichten.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/langsame-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/langsame-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="langsame_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="492" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>&#8220;das langsame verschwinden der buchstaben&#8221;, der Rebus gleich zu Beginn von Falkners <a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm"><em>ABC &#8211; Anagramme Bildtexte Comics</em></a>, kann als paradigmatisch gelten, sowohl was die Verschränkung von Bild und Schrift betrifft, als auch in seiner Selbstbezüglichkeit, denn was gesagt wird, wird auch gezeigt. Dabei handelt es sich um zwei Arten von Verschwinden: jene Buchstaben, die durch die Piktogramme, bzw. Teile ihrer Benennung ersetzt werden, also wirklich nicht am Blatt stehen, und jene, die man sich von den Benennungen wegdenken muß, um die Botschaft zu decodieren, und die, wenn auch durchgestrichen, am Blatt stehen. Und damit sind auch gleich die zwei Orte miteinander ins Spiel gebracht, an denen Buchstaben verschwinden können, nämlich der, wo sie stehen, und der, wo sie gedacht werden.</p>
<p>Das auf den Rebus folgende <em>heraus mit der sprache</em> ist meines Wissens Falkners erstes Anagrammgedicht. Aus ihm stammt das Eingangszitat, das mir auch den Titel zur Laudatio geliefert hat. Da Anagrammieren zu den Techniken des Dichtens gehört, kann man &#8220;DICHTERMÜH passé&#8221; natürlich als Zweifel am eigenen Tun lesen; aber -wie ja auch das ironische &#8220;spät sei der ruhm, ach&#8221; zeigt &#8211; hält die Autorin damit zum Pathos sprachgläubiger Lyriker Distanz. Der programmatische aber zweideutige Titel des Gedichts &#8211; &#8220;heraus&#8221; kann ja, denkt man sich selbst dort, wo die Sprache sitzt, sowohl als &#8220;weg&#8221; wie &#8220;her mit ihr&#8221; verstanden werden, läßt an den Titel eines Leitartikels der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/La_R%C3%A9volution_surr%C3%A9aliste"><em>Revolution surréaliste</em></a> denken, der wahrscheinlich von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antonin_Artaud">Antonin Artaud</a> stammt. Die ablehnende Haltung der Surrealisten gegenüber literarischem Gewäsch ist ja bekannt. Aphasie schließlich ist die radikalste Art des Verschwindens von Sprache, von der sich vor allem Linguisten Einsichten in ihre Natur erhoffen . <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Jakobson">Jakobson</a> in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roman_Jakobson#Kindersprache_und_Aphasie"><em>Kindersprache, Aphasie und allgemeine Lautgesetze</em></a> :</p>
<blockquote><p>Für den Linguisten, der sich mit dem <em>Entfaltetsein</em> des Sprachgebildes befaßt, muß auch seine <em>Geburt</em> und sein <em>Absterben</em> viel Lehrreiches bieten.</p></blockquote>
<p>Die Rede einer aphatischen Muse wird also unter Sprachschwund leiden, und das muß, wenn man die Aufgabe der Musen darin sieht, Dichtende zum sprechen zu bringen, keinen Schaden bedeuten. Unterstellt man Falkners Gedichtzeile aber die rhetorische Figur der Synchisis, also der absichtlichen Verwirrung der Wortstellung, könnte man <em>aphatisch</em> auch der <em>rede</em> zuschlagen, es wäre also die Muse jener gemeint, die mit beschränktem Sprachmaterial nach Ausdruck suchen.</p>
<p>In <a href="http://www.lyrikwelt.de/gedichte/falknerbrigittag1.htm"><em>kein sterbenswörtchen</em></a>, dem längsten Anagramm aus <a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm"><em>ABC</em> </a>(19 Seiten), das die Ausgangszeile (den Titel) nicht nur in seiner buchstäblichen Zusammensetzung anagrammiert, sondern auch in seiner Bedeutung konterkariert, entwickelt Falkner dann mit viel direkter Rede &#8211; &#8220;he wirt! -sekt!&#8221; &#8211; und aus dem Genre Filmskript entlehnten Anweisungen für Kameraführung und Bildaufbau (&#8220;schwenk, [...], schnitt [...], wink-scene&#8221; ) die schon hervorgehobene, für ein Anagramm überraschende Dramatik. Dramatis personae sind neben <em>werner, weber</em> und <em>erwin</em> unter anderem <em>rektor bense</em>, der auch als <em>wetterkoch</em> auftritt (die Anspielungen auf den Düsseldorfer Theoretiker <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Bense">Max Bense</a>, der die Hintergründe der Dichtung mathematisch aufzuarbeiten suchte, sind zahlreich: &#8220;winke, benses rechner tot! -&#8221;), und als Vertretung der Dichtung selbst, neben den Nebendarstellern <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwitters"><em>schwitters</em></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Serner"><em>serner</em></a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Benn"><em>benn</em></a>, der natürlich einiges über sich ergehen lassen muß und sogar als <em>schwester benn</em> auftritt:</p>
<blockquote><p>[...] er winkt: schöne<br />
erektion! &#8211; schwester benn<br />
nickt: &#8220;sehenswert.&#8221; bon! er<br />
sekretiert. wer noch? benns<br />
wecker steht. [...]</p></blockquote>
<p>Die Verläufe entwickeln sich dank Enjambements ungehindert durch die anagrammatischen Einheiten, weil also kurze Sätze die Zeilenenden überlappen. Auch Binnenreime helfen im Formalen dem Fortgang, und im Semantischen der Einsatz von Homonymen, das heißt: gleicher Klang &#8211; verschiedene Bedeutung, an denen sich die Verläufe gabeln und quasi parallel laufen können (&#8220;kennwort, keen wort&#8221;, oder als aufgelöste mehrdeutigkeit: &#8220;wecken: iss!&#8217;&#8221; ). Daß es ad infinitum weiterlaufen könnte, suggeriert das hinsichtlich des anagrammierten Titels <a href="http://www.lyrikwelt.de/gedichte/falknerbrigittag1.htm"><em>kein sterbenswörtchen</em></a> paradoxe Anagramm, indem es wie zufällig mitten in einem Satz endet:</p>
<blockquote><p>[…] werner steht<br />
neben erwin: tok! (sechster<br />
sinn?) er weckt bense. hört<br />
er benns &#8220;herein!&#8221;? wo steckt -</p></blockquote>
<p>Im <a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm"><em>ABC</em></a> finden sich unter den Titeln <em>word5/wechseln I</em> und <em>word5 / wechseln II</em>, zwei doppelseitige Bildtexte, die in <a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=173"><em>Fabula rasa</em> </a>in anderem Format und mit den die Codierungsmethode kaschierenderen Titel <em>Schmutzige</em> <em>Tricks I &amp; II</em> wiederkehren. Falkner macht sich hier die Ersetzen-Funktion des Textverarbeitungsprogramms zunutze, um den Text, quasi als forciertes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lipogramm">Lipogramm</a>, zu verfremden und so den Zusammenhang von Bildgestik und Schriftzeichenstruktur einem Experiment zu unterziehen. Dazu die Autorin selbst:</p>
<blockquote><p>Das ikonographische Szenario des <em>Film Noir</em> liefert die Vorlage für den Genre-Comic [...] Im Off-Kommentar findet das Licht- und Schattenspiel des <em>Film Noir</em> als zwielichtige Kunstsprache, eine nach den Regeln eines einfachen Chiffrierverfahrens (Substitution) generierte Pseudosprache, changierend zwischen Klartext und Chiffretext, seine lautliche Entsprechung: Etfusch ffiff tulk tii Luft umt tluf mik um Kimtelkuff.</p></blockquote>
<p>Ich übersetze: <em>Etwas pfiff durch die Luft und traf mich am Hinterkopf</em>.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/tricks-glasauge-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/tricks-glasauge-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="tricks-glasauge_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="251" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Im Bildtext <em>BILDE  DEBIL &#8230;</em> in dessen Bildteil eine schöpferische Hand, die à la <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Blumenberg">Blumenberg</a> die <a href="http://www.uni-online.de/artikel.php?link=2710"><em>Lesbarkeit der Welt</em></a> voraussetzt, in diese schreibt, während zwei Figuren, die in ihr zu leben haben, sich beschwingt aus dem Bild fortstehlen zu wollen scheinen, ist eine anagrammatische <em>Ästhetica in nuce</em> gegeben. Die letzte Zeile <em>REGEL LEGER</em> bildet den symmetrischen Sonderfall des Anagramms, ein Palindrom, von dem sich noch zwei bzw. drei weitere in <a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm"><em>ABC</em></a> finden, und dem das ganze nächste Buch der Autorin, <a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=304"><em>Tobrevierschreiverbot</em></a>, gewidmet ist.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/anagrammcomix-detail-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/anagrammcomix-detail-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="anagrammcomix-detail_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="362" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Zuvor aber noch zur letzten Gattung von <a href="http://www.dfw.at/2/falknerabc.htm"><em>ABC</em>,</a> dem <em>Comic</em>. In <em>Brigitta Falkner, ein Anagramm-Comix</em>, ist der eigene Name, platziert wie die Autorenangabe, die Anfangszeile des Anagramms, das damit an die Tradition der Renaissance anknüpft, in der Anagramme überhaupt nur aus Namen gebildet wurden, um mit daraus permutierten gefälligen Aussagen deren Trägern zu huldigen. Den modernistischen Kontrapunkt dazu bildet die Verteilung des Anagramms über ein Comic, in dem sich Anagrammeinheit und Panel entsprechen. Hier tritt wieder <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/La_R%C3%A9volution_surr%C3%A9aliste"><em>La Révolution surréaliste</em></a> ins Bild, in deren Nummer 12, Dezember 1929, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ren%C3%A9_Magritte">René Magritte</a> den Bildtext <em>LES MOTS ET LES IMAGES</em> veröffentlicht, in dem sich Magritte eben in Bild und Text auseinandersetzt, in welchem Verhältnis diese zueinander und zur Wirklichkeit stehen können:</p>
<blockquote><p>Manchmal vertritt der Name eines Gegenstandes ein Bild [...] Ein Wort kann in der Realität den Platz eines Gegenstands einnehmen [...] Ein Bild kann in einem Satz den Platz eines Wortes einnehmen [...] Ein Gegenstand leistet nie das gleiche wie sein Name oder sein Bild [...].</p></blockquote>
<p>Eine Paraphrase bzw. ein Paraimage auf Magrittes berühmtes Bild &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/La_trahison_des_images"><em>Ceci n&#8217;est pas une pipe</em></a>&#8221; findet sich in Falkners Anagrammcomics, und in zumindest drei Panels lässt sich, weil mit Brille, ein Selbstbildnis identifizieren: &#8220;Fan: Klar Brigitte!&#8221;</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/uhu-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/uhu-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="uhu_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="416" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Die Symmetrie, wie sie in den palindromischen Kompositionen von <a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=304"><em>Tobrevierschreiverbot</em> </a>zum Tragen kommt (auch sie gehen dort &#8211; siehe <em>Aha Poesie</em> &#8211; über viele Seiten), demonstriert das doppelte UHU auf den Sportdressen im ersten Bild sehr deutlich. Die Symmetrieachse läuft zwischen ihnen. Auch Rektor Bense darf noch einmal auftreten, denn Symmetrien verfügen über Eigenschaften der mathematischen Gruppe, deren erste lautet: &#8220;Jede Verknüpfung zweier Elemente gehört selbst zur Gruppe&#8221;. (Diese mathematische Eigenschaft wird auch <em>Abgeschlossenheit</em> genannt.) So wie das Schriftbild von UHU symmetrisch (und ein Palindrom) ist, ist auch zwei mal UHU symmetrisch, bei dreimal bildet H die Symmetrieachse etc. Wenn die einzelnen Symmetrien aus den gleichen Elementen bestehen, kann man sie einfach sukzessive aneinanderreihen, damit eine neue Symmetrie entsteht.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/seifiestuerfreut-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/seifiestuerfreut-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="seifiestuerfreut_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="319" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Das ist nicht der Fall, wenn sie, wie bei <em>Sei fies &#8211; Tu erfreut</em>, aus verschiedenen Elementen, sprich Buchstaben bestehen. Zwar bildet das <em>f</em> jeweils die symmetrische Achse &#8211; ein poetischer Zusatzgewinn &#8211; doch müsste man die symmetrischen Flügel von der Achse trennen, und rechts und links von der ersten Symmetrie anordnen, damit wieder eine Symmetrie entstünde; der semantische Gehalt ginge auf diese Weise verloren.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/struktur-kern-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/struktur-kern-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="struktur-kern_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="208" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Jedoch ist so die Methode des palindromischen Komponierens beschrieben, von einem <em>Kern</em> ausgehend wird sowohl am Anfang wie am Ende angefügt, damit die symmetrische <em>Struktur</em> entsteht, also nicht lineares oder sequentielles Denken, das vom Anfang bis zum Ende abläuft, sondern paralleles Denken, das von einer Mitte ausgeht. Eines meiner Lieblingspalindrome aus <a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=304"><em>Tobrevierschreiverbot</em></a> ist <em>Eine Gehung</em>, dem ein fokussiertes Foto der Rücken <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Augstein">Rudolf Augsteins</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger">Martin Heideggers</a>, die gemeinsam einen Feldweg entlanggehen, gegenübergestellt ist.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/heidegger-bild-copyright-brigitta-falkner-1.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/heidegger-bild-copyright-brigitta-falkner-1-small.jpg" alt="heidegger-bild_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="382" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<blockquote><p>EINE GEHUNG</p>
<p>&#8220;… Nun? Nisch, Rudi?&#8221;<br />
&#8220;Durchaus!&#8221;<br />
&#8220;Eidos …&#8221;<br />
&#8220;Nee: die Grosslage …&#8221;<br />
&#8220;Wesen…&#8221;<br />
&#8220;Ego…&#8221;<br />
&#8220;Geschick …&#8221;<br />
(<em>Echo</em>)<br />
&#8220;Leben! O genau! Ach …&#8221;<br />
&#8220;<em>So</em>-Gesetztes.&#8221;<br />
&#8220;Wahrung.&#8221;<br />
&#8220;Nun …&#8221;<br />
&#8220;Hä? Weg als nie-<em>so</em>.&#8221;<br />
&#8220;Geh …&#8221;<br />
&#8220;Ei, Seins-Sorge <em>ist</em> Sinn …&#8221;<br />
&#8220;Ad rem …&#8221;<br />
&#8220;… mir immer dann …&#8221;<br />
&#8220;Ist sie gross?&#8221;<br />
&#8220;Nie. Sieh …&#8221;<br />
&#8220;Ego?&#8221;<br />
&#8220;Seins-Lage. Wähnung nur.&#8221;<br />
&#8220;Ha! Wo …&#8221;<br />
&#8220;Gesetztes Ego.&#8221;<br />
&#8220;Schau an! Ego? (<em>Nebel</em>) O check ich&#8217;s?&#8221;<br />
&#8220;Ego-Genese. Weg als Sorge.&#8221;<br />
&#8220;Ideen &amp; so?&#8221;<br />
&#8220;Dies auch, Rudi. Durch-Sinnung. Nu?&#8221;<br />
&#8220;He! Genie …&#8221;</p></blockquote>
<p>Die letzte Zeile, die von hinten gelesen zum Titelanfang führt, kann als berechtigtes Selbstlob gelesen werden. Und Anfang und Ende sind hier nicht metaphysisch aufgeladen, im Gegenteil: Falkner zeigt, dass, einen Sprachduktus (z.B. einen Jargon, der mit dem <em>Wesen</em> seinen Staat zu machen sucht) auf das Wesentliche zu reduzieren, auch heissen kann, ihn zu entlarven, d.h. seine Substanzlosigkeit zum Vorschein zu bringen. Aber was heisst hier &#8220;auf das Wesentliche&#8221;? Es wird nach anderen Kriterien, nämlich im Hinblick auf das zu bildende Palindrom, reduziert, und damit wird gezeigt, dass methodische Reduktion im Wesentlichen genügt, um Substanzlosigkeit freizulegen, bzw. jene Keime, die auf einen faulen Kern schließen lassen.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/diagramm-au-copyright-brigitta-falkner.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/diagramm-au-copyright-brigitta-falkner-small.jpg" alt="diagramm-au_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="348" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<blockquote><p>&#8220;Zufall &#8211; gabs das?&#8221; hub Paul zum Klugschwatz an, &#8220;Zufall, Ahnung und Wahrtraum, sagt Gustav Jung -&#8221; / : just da &#8230;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.ritterbooks.com/index.cfm?master=0&amp;category=1&amp;template=book.cfm&amp;book=173"><em>Fabula rasa</em></a> eröffnet mit dem Lipogramm <em>Au! Die methodische Schraube</em>. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lipogramm">Lipogramme</a> definieren sich dadurch, dass sie den verwendeten Wortschatz gemäß einer bestimmen Lautauswahl beschränken. Bei Brigitta Falkner wird diese Methode natürlich im Lipogramm selbst reflektiert: &#8220;&#8230; als Karl <em>akkurat</em> zu Ruth trat, Ruths Hand nahm (&#8220;Darf man?&#8221;) &#8211; - schnurgrad zum Punkt kam und kundtat, was alsbald (nach Karls Handkuß) als &#8216;Abmachung&#8217; und <strong>Lautaussparungsgrundsatz</strong> galt …&#8221; Dazu die Fußnote, in der dieser Grundsatz nicht gilt: &#8220;Dieser Text basiert auf Karls Lautaussparungsgrundsatz, demzufolge ausschließlich die Vokale &#8216;A&#8217; und &#8216;U&#8217; verwendet werden dürfen.&#8221; Damit ist schon ein Teil der Textstruktur angesprochen, deren Panels sich vom schwarzen Hintergrund abheben. Am oberen Rand des Panels zeigt sich bei Bedarf ein Textfeld mit Schatteneffekt, in dem der Lautaussparungsgrundsatz gilt und wo die Ent- und Verwicklungen der Dreiecksgeschichte zwischen Paul, Karl und Ruth kommentiert, unter Umständen beschleunigt werden.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/au-detail-copyright-brigitta-falkner.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/au-detail-copyright-brigitta-falkner-small.jpg" alt="AU-detail_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="349" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Die typographischen Effekte von Groß- und Größtschreibung, Fett-, Kursiv- und Gesperrt-Setzung werden gezielt eingesetzt, Bilder kommen nur ganz sporadisch und als Abbildung gekennzeichnet vor. Neben grammatikalischen Schwergewichten wie Infinitiv fallen bei diesem Lipogramm so viele wichtige Bezeichnungen flach, daß, wie die Autorin selbst schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8230; der gewaltige Aufwand, mit dem hier Strategien zur Vermeidung von Regelverletzungen entwickelt werden, im grotesken Mißverhältnis zum oft läppischen Anlaß steht.</p></blockquote>
<p>Einfache Beispiele für Transformationen: <em>schnell</em> wird zu <em>flugs</em>, <em>Wein</em> wird zu <em>Purpursaft aus Burgund</em>, <em>Wasser</em> zu <em>Aqua pur</em>, <em>eins</em> zu <em>acht durch acht</em>. Anders als der Anagrammtext ermöglicht die Textsorte Lipogramm- mit Fußnote! &#8211; das Zitat, und die Belesenheit Brigitta Falkners macht davon ausgiebig und in wirklich witzigen Assoziationen Gebrauch. Ich bringe nur eine Auswahl von Namen und Titel, die für Zitate und Anspielungen stehen: Krazy Kat, Mc Luhan, Lewis Caroll, Kafka, Lichtenberg, Abraham a Santa Clara, Aristophanes&#8217; <em>Die Frösche</em> , Lenins &#8220;Was Tun?&#8221;, R. Queneaus <em>Hundszahn</em>, Schopenhauers Hund <em>Buz</em>, Swifts <em>Gullivers Reisen</em>, Grimms Wörterbuch, Havliks <em>Lexikon der Onomatopöien</em>, was den Film betrifft: Bressons &#8220;<em>Balthazar au hasard</em>&#8221; über einen geschundenen Esel,  Lubitschs <em>That Uncertain Feeling</em>, <em>Star Trek</em> oder die <em>Simpsons</em>, aus Musik <em>die Meistersinger von Nürnberg</em>, aus der Werbung z.B.: &#8220;Durst macht Spaß&#8221;. Das Zitieren des Lipogramms selbst darf bei dem hohen Maß an Reflexivität nicht fehlen, und da die Panels durchnummeriert sind, können sie sich explizit aufeinander beziehen. Auch auf eigene frühere Methoden wird Bezug genommen, und da Verwicklung und Platztausch oft so schnell vor sich gehen, ist z.B. nicht gleich klar, wer da</p>
<blockquote><p>&#8230; Hans Sachs aufschlug und &#8211; Zufall? Kabbala? &#8211; stracks das Anagramm aus <em>Suada</em> fand: &#8220;Du Aas &#8230;&#8221; -</p></blockquote>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/prinzip-richtig-ist-copyright-brigitta-falkner.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/prinzip-richtig-ist-copyright-brigitta-falkner-small.jpg" alt="prinzip-richtig-ist_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="330" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>In <em>Prinzip i</em> wird die lipogrammatische Methode monovokalisch verschärft, dafür tritt zur Schrift wieder das Bild, in suggestiver Umrahmung eines fortlaufenden Filmbandes, wobei die meiste Schrift als Subtext unter den Bildfenstern steht, kommentierend &#8220;Birgit tritt ins Bild.&#8221; oder Dialoge wiedergebend:</p>
<blockquote><p>&#8220;Spritzig ist wichtig!&#8221; spricht Sissi hitzig. Willi wird wild. Willi spricht im Infinitiv. &#8220;Infinitiv gilt nicht!&#8221; schimpft Sissi. Willis Blick wird grimmig. Stimmt: Prinzip i.</p></blockquote>
<p>Nur drei mal wird die Bildfolge und auch das Prinzip durch Einschübe von der Breite einer Seite unterbrochen: durch eine Frage <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philip_K._Dick">Philip K. Dicks</a>: &#8220;Können wir das Universum als real betrachten, und wenn ja, inwiefern?&#8221;, durch eine eingeschobene Erklärung über Pidgin-English und eine Bezeichnung Prince Charles &#8220;fella belong Mrs. Quenn&#8221;, und durch einen Gedanken des Logikers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottlob_Frege">Gottlob Frege</a>:</p>
<blockquote><p>Kein Ungedanke wird durch Verneinen zum Gedanken, so wie kein Gedanke durch Verneinen zum Ungedanken wird.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/prinzip-im-dirndl-birgit-copyright-brigitta-falkner.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/prinzip-im-dirndl-birgit-copyright-brigitta-falkner-small.jpg" alt="prinzip-im-dirndl-birgit_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="257" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Falkner beweist, daß Monovokalismus nicht daran hindert, aufgeblasene philosophische Diskurse durch den Kakao zu ziehen:</p>
<blockquote><p><em>Grinzing</em>. Sinn wird Irrsinn, nichtig wird / wichtig; Willi spricht, Sissi trinkt, schlicht / wird diffizil. Witz wird Irrwitz, himmlisch / wird irdisch, Sissi wird schwindlig &#8230; // &#8220;&#8230; in sich stimmig, hinsichtlich Nichts ist / Nicht-nichts wirklich, sprich: sichtlich / nicht wirklich wirklich, mithin sinnwidrig / richtig, irrsinnig diffizil im Hinblick&#8230;&#8221; // Willi spricht, Willi trinkt. Hirnrissig wird / richtig, schlimm wird schicklich, fiktiv /wird wirklich &#8230; // Ist Willis Irrsinn klinisch? sinnt Sissi. // Spinnt Willi schlicht?</p></blockquote>
<p>Die Kategoriensprünge und grammatikalischen Nivellierungen wie in: &#8220;himmlisch wird irdisch &#8211; Sissi wird schwindlig&#8221;, die in den Texten Brigitta Falkners ständig stattfinden, sind mitverantwortlich für ihren Witz und Teil der Strategie, formale Eigenschaften und referentielle Bezüge so lange auf die Spitze zu treiben, bis sie ineinander überzugehen scheinen.</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/tuben-prinzip-im-dirndl-birgit-copyright-brigitta-falkner.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/tuben-copyright-brigitta-falkner-small.jpg" alt="tuben_copyright_Brigitta_Falkner-small" hspace="2" vspace="2" width="450" height="478" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>Der Titel des zuletzt erschienenen, vierzigseitigen Anagramms Brigitta Falkners <a href="http://www.engeler.de/tubentext.html"><em>Bunte Tuben</em></a> hat sich von den 21 (bzw. mit aufgelösten Umlauten 23) Zeichen der Anfangszeile losgemacht und führt die Methode exemplarisch vor. Dass sich der <em>Tuben-Code</em> nicht auf <em>bunte Deco</em> beschränken wird, lässt schon die Beiläufigkeit und das offene Ende der Anfangszeile vermuten: &#8220;Zwo Stündchen brüten: die&#8221;, die schwerlich am historischen Anfang des anagrammierenden Prozesses gestanden haben wird. Nichts entkommt dem satirischen Biss, den Brigitta Falkner in dieser philosophischen Erzählung mit kriminalistischer Allegorisierung entwickelt, Denken wie Dichten wenden &#8220;uns den Uni-Wertesten zu&#8221;. Die Heuristik dieses intelligenten Permutierens ist schwer zu fassen. Aber diese muss es geben, denn mit 23! (Faktoriell, also 23mal22mal21mal &#8230; mal2) als Anzahl der Möglichkeiten lässt sich mit Selektion allein nichts mehr erzählen. Auch über diesbezügliche mögliche Antworten macht sich die Autorin lustig, schon gar wenn sie inspirativ ins Religiös-Metaphysische abheben:</p>
<blockquote><p>O ZEICHEN &amp; WUNDER! Betstunde / beendet! &#8211; (&#8220;<em>Doch zuerst nun &#8230;</em>&#8221; wie / ein Buch &#8211; zwo Stunden &#8211; redete / er! (wuszten ein Buch-Ende: TOD!)): / &#8220;- Codes werden zu Buntheiten, / <em>bunt</em> zu deren Wesenheit &amp; Code!&#8221;</p></blockquote>
<p><em>Studenten, Dozenten, Dichter, Editoren, Burschen, Brünette</em> und <em>die Neue</em> , die das universitäre System irritiert:</p>
<blockquote><p>scheu bittend der Neuen zwo / Wörtchen zusende, die bunt / wuchernde Tubenzone: id est / Witzebene (unterdes du noch / &#8216;Werde-Uni-Dozentchen&#8217; übst) / nun suchend betrete, die zwo / Tuben sehe, <strong>Witz-Decoder</strong> nun / bedienend &#8211; [...]</p></blockquote>
<p>Im Vergleich zu früheren Anagrammen haben sich vor allem die Eigennamen verabschiedet, die Ironie ist begrifflicher, der Witz noch trockener geworden.</p>
<p>Liebe zum konkreten Wissen, also philosophische Tiefe im wahrsten Sinne des Wortes, ist allen Arbeiten Brigitta Falkners eingeschrieben. Ihr spezielles Wissen um die Funktion des Formalen und daß nicht die Beschränkungen <em>der</em> Methode, sondern entweder Methodenlosigkeit oder Beschränkung <em>auf die</em> Methode Beliebigkeit erzeugt, macht die Genauigkeit, mit der ihre Bezugsysteme und Geschichten konstruiert sind, mit der von Kalkülen vergleichbar. In diesem Sinn bekommen Stellen, die man in der dramatischen Entwicklung des Textes als gnadenloses Abkanzeln eigener Figuren liest, allgemeingültigen literaturkritischen Charakter; nocheinmal aus dem Lipogramm <em>Au!</em>:</p>
<blockquote><p>&#8230; fad und abundant fand Urs Babs&#8217; Lautsalat, bar Anfang und Schluß; das Drama summa summarum zu lang: am Blatt zu unscharf und blaß, nur Anflug, Hauch, Schraffur -, als Schwank zu schmuck und glatt, als Stand-Up-Drama zu schlapp und flau (als Traktat zu prall und bunt); als &#8216;Hausfrau-zuckt-aus-und-murkst-Mann-ab&#8217;-Saga zu schwatzhaft und kraus (und als Rundfunkdrama zu gaga), zu abstrus und halbgar war Babs&#8217; Suada&#8230;</p></blockquote>
<p>Kalkülen, denen, wie wir seit Scheitern des Hilbert-Programmes wissen, ja auch im Formalisierbaren Grenzen gesetzt sind, fehlt als reinen Konstrukten der Witz der Anwendung. Dieser ist den Arbeiten Falkners inhärent, im Wissen um die Geschichte und Transformierbarkeit des verwendeten Materials und im Gegeneinander Ausspielen der verwendeten Medien und angenommenen Bedeutungen. Zu den wahren Prinzipien des Gestaltens zählt neben der Ökonomie, nicht mehr zu benützen als für die gewählten Zwecke notwendig ist, eben zu wissen, wie die Zwecke so in Schach gehalten werden können, dass sich zeigt, wie Codierungen funktionieren. Diese Prinzipien setzen sich bei Brigitta Falkner nicht nur mithilfe ihrer elementaren Methoden bis ins kleinste Detail durch, von der Interpunktion bis zum unscheinbarsten, locker gesetzten Strich; diese zum Gelingen führenden Prinzipien ziehen sich auch durch alle von Falkner eingesetzten Verwendungsarten von Sprache, ganz im Sinne von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wittgenstein">Wittgensteins</a> <a href="http://culturitalia.uibk.ac.at/hispanoteca/lexikon%20der%20linguistik/po/PSYCHOANALYSE%20und%20SPRACHE%20%20Psicoan%C3%A1lisis%20y%20lenguaje.htm"><em>Es gibt keine Metasprache</em></a>, Fußnoten miteingeschlossen (1).</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/lestaersche-copyright-brigitta-falkner.jpg" rel="lightbox[3217]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/lestaersche-copyright-brigitta-falkner-small.jpg" alt="estärsche_copyright_Brigitta_Falkner" hspace="2" vspace="2" width="450" height="683" /></a></p>
<p style="text-align: right;">( <em>click to XL</em> )</p>
<p>(1) Siehe die dem Anagramm entsprechende Fußnote in <a href="http://www.engeler.de/tubentext.html"><em>Bunte Tuben</em></a>, 2004, S.81: &#8221; &#8230; Er schwebt: &#8216;<em>Die Oden &#8230;</em>&#8216; Unten zu / den Netz-Buchsen deute, worin / Dioden wesen. Buch zu. Netter / Wunsch. Deute: <em>Interzone</em> &#8230;&#8221; (ebd.)&#8221;</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/benedikt-ledebur/">Benedikt Ledebur</a></strong></p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/benedikt-ledebur-letzte-lockerungen-schnellzeichnungen-schnellgedichte-1/">LETZTE LOCKERUNGEN , schnellzeichnungen &amp; schnellgedichte 1</a></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.alte-schmiede.at/Monatstexte/12-brigitta-falkner.html"><strong>Brigitta Falkner</strong></a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<title>NEUES VON FREUNDEN</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 04:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; PREISE IM KREISE &#38; WEITERES LESEN &#124; OFF ROAD : &#8220;TRACKER- DOG&#8221; &#124; AUSSTELLUNG &#8220;MATRIX&#8221; &#124; KULTURWISSENSCHAFTEN : THE GREAT WAR &#124; KULTURWISSENSCHAFTEN : &#8220;TRAFIK&#8221; &#124; KLANGAPPARAT ( Aktion &#8220;TRACKER- DOG&#8221;) PREISE IM KREISE &#38; WEITERES LESEN Mit Jubel und Trubel dem erhebenden Pfingstfest hinterher : Beim Meraner Lyrikpreis hat die hier wohlbekannte &#8220;telefontext&#8220;-...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>||| PREISE IM KREISE &amp; WEITERES LESEN | OFF ROAD : &#8220;TRACKER- DOG&#8221; | AUSSTELLUNG &#8220;MATRIX&#8221; | KULTURWISSENSCHAFTEN : THE GREAT WAR | KULTURWISSENSCHAFTEN : &#8220;TRAFIK&#8221; | KLANGAPPARAT</p>
<p><img style="width: 248px; height: 248px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/tracker-dog.jpg" alt="TRACKER DOG" hspace="2" vspace="2" width="231" height="231" /> ( <em>Aktion &#8220;TRACKER- DOG&#8221;</em>)</p>
<p>PREISE IM KREISE &amp; WEITERES LESEN</p>
<p><img style="width: 100px; height: 98px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz neues von freunden" hspace="2" vspace="2" width="90" height="91" align="left" />Mit Jubel und Trubel dem erhebenden Pfingstfest hinterher : Beim <a href="http://www.stol.it/nachrichten/artikel.asp?KatId=be&amp;p=3&amp;ArtId=115100">Meraner Lyrikpreis</a> hat die hier wohlbekannte &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/salon-litteraire-monika-rinck-unbewegt-telefontext/">telefontext</a>&#8220;- und &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2008/04/30/literatur-als-radiokunst-monika-rinck-im-orf-studio-produktionsnotizen/">Literatur als Radiokunst</a>&#8220;- Autorin <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/monika-rinck/">Monika Rinck</a> am Samstag den <strong>zweiten Rang</strong> errungen !</p>
<p>Unter den Texten der neun zur <em>Face- to- Face</em>- Lesung eingeladenen <a href="http://www.bublo.de/2008/03/26/lyrikpreis-meran-2008/">Finalistinnen | Finanllisten</a> wurden vier mit Preisen bedacht : Den Lyrikpreis Meran der Südtiroler Landesregierung ( 8.000 Euro ) erhielt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martina_Hefter">Martina Hefter</a> , Monika Rinck wurde als Numero Zwei mit dem &#8220;Alfred Gruber Preis der Stiftung Südtiroler Sparkasse&#8221; ( 3.500 Euro ) bedacht . Die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uljana_Wolf">Uljana Wolf</a> konnte als Numero drei den Medienpreis des RAI-Senders Bozen ( 2.500 Euro ) für sich verbuchen .</p>
<p>Wir gratulieren wie stets in in|ad|ae|qu|ater Manier und freuen uns bereits auf die Lesung , die <a href="http://www.begriffsstudio.de/">Monika Rinck</a> am 17. 6. in Wiens <a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#literatur">Literarischem Quartier Alte Schmiede</a> aus ihrem jüngsten Gedichtband &#8220;<a href="http://kookbooks.de/buecher.php#a-9783937445236">Zum Fernbleiben der Umarmung</a>&#8221; ( kookbooks 2007 ) geben wird . ( 20:00 Uhr ) |||</p>
<p>Mit <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/ann-cotten/">Ann Cotten</a> tritt eine weitere Preistragende , ihres Zeichens ebenfalls &#8220;<a href="http://kunstradio.at/2007B/08_07_07.html">LARK</a>&#8220;- Autorin und Gast des &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Littéraire</a>&#8221; auf den Plan . <a href="http://www.zintzen.org/2008/02/26/weitere-preise-im-kreise/">Wie angekündigt</a> , wird sie <strong>heute</strong> das <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=123&amp;detail_id=545">George Saiko- Reisestipendium</a> im Rahmen einer kleinen Zeremonie im <a href="http://www.onb.ac.at/literatursalon/programm2008_1.htm">Literatursalon der Östereichischen Nationalbibliothek</a> entgegen nehmen . Es laudotioniert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wendelin_Schmidt-Dengler">Wendelin Schmidt- Dengler</a> , es liest die Preisträgerin ( Oratorium , 19 Uhr , N. B. : <em>warm anziehen !</em>)</p>
<p>Die Autorin wird dann wieder am 24. 6. in Wien im Kontext eines zweisprachigen <a href="http://www.alte-schmiede.at/litdaten/08_05-07.htm#0624">Dichter- und Übersetzerworkshops &#8220;Türkei &#8211; Österreich&#8221;</a> im Literarischen Quartier zu hören sein : Zusammen mit u. a.  <a href="http://www.zintzen.org/2007/05/31/radius-radio/">Anja Utler</a> , <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/lisa-spalt/">Lisa Spalt</a> und Texten wie dem hier im &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon</a>&#8221; bereits vorgestellten <a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/omer-sisman-zehra/">Ömer Sisman</a> ( in der Übertragung von <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/sara-heigl/">Sara Heigl</a> ) . in|ad|ae|qu|at und &#8220;Salon&#8221; werden sich beizeiten allerdings noch ankündigend und textvorstellend türkisch &#8211; deutsch zu Thema und Veranstaltung melden .</p>
<p>Von der jungen und &#8220;transdisziplinären&#8221; Literaturgruppe &#8220;<a href="http://www.wortwerft.at/WORTWERFT.html">WORTWERFT</a>&#8221; ging in diesem Medium bereits die Rede gewesen , speziell von <a href="http://www.wortwerft.at/maria%20seisenbacher.html">Maria Seisenbacher</a> : Die Autorin führt <strong>morgen</strong> im <a href="http://www.alte-schmiede.at/litdaten/08_05-07.htm#0514">Literarischen Quartier</a> ihre Texte &#8220;pur&#8221; vor , ganz ohne die @ &#8220;Wortwerft&#8221; sonst üblichen <a href="http://www.zintzen.org/2008/04/11/neues-von-freunden-7/">musikalisch- visuellen</a> Surroundings . ( 19:00 Uhr )  |||</p>
<p>OFF ROAD : &#8220;TRACKER- DOG&#8221;</p>
<p><img style="width: 100px; height: 98px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz neues von freunden" hspace="2" vspace="2" width="90" height="91" align="left" />Wer die Wochenenden die Stadt und den Trubel der <a href="http://www.festwochen.at/">Festwochen</a> und für einen hellen Tag lang der eigenen Entscheidungsfreiheit entfliehen will , kann in Niederösterreichs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mostviertel">Mostviertel</a> nicht nur auf seine Kunst- und Natur- Rechnung kommen , sondern buchstäblich auch auf den Hund : Ganz ohne doppelten Boden und Fakes und Finten läuft dort an sämtlichen Mai- Wochenenden das Projekt &#8220;<a href="http://www.trackerdog.at/">TRACKER- DOG</a>&#8221; des Theatervereins &#8220;<a href="http://www.meyerhold-unltd.info/">meyerhold ultd.</a>&#8221; ( siehe Titelbild ) : <a href="http://kunstradio.at/BIOS/renatepittroffbio.html">Renate Pittroff</a> hat sich einen sportlichen Um- Gang im Schnittpunkt von &#8220;Land Art&#8221; und Soziokultur ausgedacht und dafür eine Runde zuverlässiger Hunde engagiert . Wir , das p. t. Publikum müssen nur noch <a href="http://www.viertelfestival-noe.at/system/projekte_detail.php?base=projekte&amp;domain=3&amp;detail=103">zugreifen ( nämlich deren Leinen ) und uns vom Hundetier durch die liebliche Landschaft geleiten</a> lassen . Allerdings geschieht dies nicht unbeobachtet : Ausgestattet mit einem GPS- Sender im Hunde- Halsband , wird unsere jeweilige Tour akkurat aufgezeichnet und schliesslich zusammenfassend kartiert . &#8211; &#8220;<em>Ein Hund , sein Mensch , ein Sender ; klare Verhältnisse also .</em>&#8221; &#8211; Ein Buch ( &#8220;<em>Anleitung zum Schnüffeln</em>&#8221; ) wird am 4. Juli die <a href="http://www.st-poelten.gv.at/Content.Node/freizeit-kultur/veranstaltungskalender/veranstaltungskalender_st_poelten.php?eventId=204496&amp;categoryId=5&amp;portalId=1&amp;organizerId=29311">Resultate im Stadtmuseum St. Pölten</a> dokumentieren : Auf dass wir auch zukünftig unsere Wege ganz ohne Führung und der eigenen Nase nach finden ! &#8211; Nächste Termine : Samstag und Sonntag , 17. / 18. 5. , 3300 <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ardagger">Ardagger</a> , <a href="http://www.mostbirnhaus.at/mostbirnhaus/">MostBirnHaus</a> , Ardagger Stift 9 , ab 10:00 Uhr . |||</p>
<p>AUSSTELLUNG &#8220;MATRIX : Geschlechter | Verhältnisse | Revisionen&#8221;</p>
<p><img style="width: 100px; height: 98px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz neues von freunden" hspace="2" vspace="2" width="90" height="91" align="left" />Da jetzt soviel von Damen die Rede war und von &#8220;Kunst&#8221; und dem fragwürdigen Begriff der &#8220;Natur&#8221; sei auch gleich auf die exzeptionelle Exhibition des &#8220;Museums auf Abruf&#8221; ( MUSA ) hingewiesen : &#8220;<a href="http://www.musa.at/ausstellungen/detail/show/2008/02/matrixbr-geschlechter-verhaeltnisse-revisionen.html">MATRIX : Geschlechter | Verhältnisse | Revisionen</a>&#8221; zeigt ( noch bis 7. 6. ) Positionen von rund 40 KünstlerInnen aus den letzten vier Jahrzehnten werden im Hinblick auf Geschlechter / Verhältnisse . Das &#8220;Gender&#8221;- Thema wird dabei allerdings nicht auf die feministische Frage reduziert ( siehe den ausgezeichneten <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/eine_reise_durch_den_kosmos_der_emanzipation_1.722424.html">NZZ- Bericht</a> über die New Yorker Ausstellung &#8220;<a href="http://www.moca.org/wack/?p=43">WACK ! Art and the Feminist Revolution</a>&#8221; ) , sondern es kommen beide Geschlechter in ihren Inszenierungen bzw. deren Reflexion in künstlerischen Selbstdarstellungen in Betracht . Zu sehen sind Werke u. a. von <a href="http://aroomofonesown.at/">a room of one&#8217;s own</a> , <a href="http://www.chickenpage.at/#">Andy Chicken</a> , <a href="http://www.artfacts.net/index.php/pageType/artistInfo/artist/27351">Carla Degenhardt</a> , <a href="http://www.documenta12.de/index.php?id=1176">Ines Doujak</a> , <a href="http://www.valieexport.org/">VALIE EXPORT</a> , <a href="http://www.basis-wien.at/cgi-bin/browse.pl?t=fipo.tpl&amp;fipoid=15215">Oliver Hangl</a> , <a href="http://www.herrmann-studio.com/text/biography.html">Matthias Herrmann</a> , <a href="http://www.honetschlaeger.com/">Edgar Honetschläger</a> , <a href="http://birgitjuergenssen.com/home/bj.php">Birgit Jürgenssen</a> , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elke_Krystufek">Elke Krystufek</a> , <a href="http://foundation.generali.at/index.php?id=390&amp;L=0&amp;tx_pksaw_pi3%5BshowUid%5D=301">Friedl Kubelka</a> , <a href="http://www.marcmer.eu/">Marc Mer</a> , <a href="http://www.loisrenner.com/content/index_ger.html">Lois Renner</a> , <a href="http://www.univie.ac.at/queer-studies/index.php?article_id=29">Hans Scheirl</a> , <a href="http://www.christoph-schmidberger.com/index_2.php">Christoph Schmidberger</a> , <a href="http://www.clevergretel.com/">Stefanie Seibold</a> und <a href="http://www.sammlung-essl.at/deutsch/ausstellungen/archiv/emerging/tothova.html">Magda Tothova</a> . |||</p>
<p>KULTURWISSENSCHAFTEN : THE GREAT WAR</p>
<p><img style="width: 100px; height: 98px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz neues von freunden" hspace="2" vspace="2" width="90" height="91" align="left" />Am Mittwoch , den 15. Mai gitbt es im &#8220;<a href="http://www.ifk.ac.at/about-en.html">Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften</a>&#8221; ( IFK ) ein internationales Panel zu dem auch weiterhin noch immer nicht in allen Aspekten ausgeloteten Thema des &#8220;Ersten Weltkriegs&#8221; und dessen Einflüssen | Auswirkungen auf die anhebende Moderne :</p>
<blockquote><p>The First World War left millions &#8211; civilians and soldiers &#8211; maimed or dead. In its wake, empires toppled, monarchies fell, whole populations lost their national identities as political systems, and geographic boundaries realigned. Manners, mores, codes of behavior, literature and the arts, education and class distinctions &#8211; all underwent a radical change. Internationally renowned scholars will discuss present and future research approaches for the cultural history of the First World War.</p></blockquote>
<p>Zum Thema &#8220;<a href="http://www.ifk.ac.at/calendar.php?e=328">Cultural history of the Great War &#8211; new venues for research</a>&#8221; , gibt es Impulsreferate von <a href="http://history.uchicago.edu/faculty/geyer.html">Michael Geyer</a> ( University of Chicago ) , <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jay_Winter">Jay Winter</a> ( Yale University ) , Kommentare von <a href="http://www.huppauf.de/">Bernd Hüppauf</a> ( New York University ) und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Hirschfeld">Gerhard Hirschfeld</a> ( Universität Stuttgart ) , die Moderation übernimmt <a href="http://www.wien.gv.at/kultur/abteilung/vorlesungen/konrad.html">Helmut Konrad</a> ( Universität Graz ) . Reichsratsstrasse 17 , 18:00 &#8211; 20:00 Uhr . |||</p>
<p>KULTURWISSENSCHAFTEN : &#8220;TRAFIK&#8221;</p>
<p><img style="width: 100px; height: 98px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-neuesvonfreunden-7.jpg" alt="czz neues von freunden" hspace="2" vspace="2" width="90" height="91" align="left" />Unter dem mehrdeutigen Titel &#8220;<a href="http://www.trafik.or.at/">TRAFIK</a>&#8221; ( Wiener Arbeitsgespräche zur Kulturwissenschaft ) startet am 16. 5. ein vieldeutiger und ungewöhnlicher Eröffnungsworkshop . Langfristig soll es , etwa zweimal pro Jahr ,</p>
<blockquote><p>in Wien gelingen, WissenschaftshistorikerInnen, Kultur- und MedienwissenschaftlerInnen und verwandte InteressentInnen aus den verschiedensten Institutionen an wechselnden Orten in der Stadt zur TRAFIK zu versammeln, um gemeinsam über grundlegende Fragen der gemeinsamen Arbeit zu diskutieren.</p></blockquote>
<p>Der Starttermim am Donnerstag ( merke : 14:00 &#8211; 20:00 Uhr ) wird auf sympathische Weise konkret , indem man &#8211; unter Mitwirkung des Saalpublikums &#8211; von ganz konkreten Gegenständen handelt . Kurz : Wir sind eingeladen , &#8220;einen Gegenstand mitzubringen , der – klein genug , um in einer Zigarettenschachtel [ ! ] Platz zu finden – den Raum der jeweils eigenen Forschung informiert, organisiert , infiziert , strukturiert&#8221; . Was wäre dies im Bezug auf das Projekt &#8220;in|ad|ae|qu|at&#8221; ?! &#8211; Eine Maus oder gleich die unzähligen , während der nächtlichen Abfassung der Postings verrauchten Zigarretten selber ?!</p>
<blockquote><p>Den Auftakt der TRAFIK 01 bildet eine Einführung der Initiatoren in aktuellen Debatten um die materielle Kultur der Wissenschaften. Im<br />
Hauptteil der Veranstaltung sollen die Dinge gleichsam selbst zu Wort kommen. Wir werden die Dinge auf mehreren Labor/Ausstellungs-Tischen anordnen, umsortieren, klassifizieren. Jeder Teilnehmer sollte seinen Gegenstand kurz vorstellen (5-7 min) und dazu beitragen, ihn gemeinsam mit den Gegenständen und Geschichten der anderen in möglichst einleuchtende/überraschende/verstörende Zusammenhänge zu bringen. Es geht also nicht um klassische Referate, sondern darum,  gemeinsam und mit den Dingen zu argumentieren und diskutieren.</p></blockquote>
<p>Intiitert und begleitet wird diese Initial- &#8220;<a href="http://www.trafik.or.at/">TRAFIK</a>&#8221; von <a href="http://www.renaissance-heritage.net/Thomas%20Brandstetter.htm">Thomas Brandstetter</a> , <a href="http://www.sinn-haft.at/hrb/bios/karin_harrasser_bio.html">Karin Harrasser</a> , <a href="http://www.benjamin-steininger.de/">Benjamin Steininger</a> und <a href="http://science.orf.at/science/news/146363">Christina Wessely</a> . Keynote und Résumée von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Vogl">Joseph Vogl</a> . Ort : 1050 , <a href="http://www.werkzeugh.at/blog/">Werkzeug H</a> , Schönbrunnerstr. 61 , 14.00 bis 20.00 Uhr . <strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Den Preisen gemäss fröhliche Töne wollen wir heute mit der emtzückenden EP &#8220;<a href="http://www.fresh-poulp.net/releases/FPR019.htm">Music For Grassbar II</a>&#8221; des in Paris lebenden Dub- Meisters <a href="http://www.fresh-poulp.net/artists/rootsistaposse.htm">Roots <img style="width: 69px; height: 42px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-hoerempfehlung-220.jpg" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Ista Posse</a> ( <a href="http://www.myspace.com/rootsistaposse">MySpace</a> ) anschlagen : Der Hüpfer in den falschen Mon- und frischen Maientag aus dem Haus des sympathischen Crossover- Netlabels <a href="http://www.fresh-poulp.net/about.htm">Fresh Poulp</a> ( <a href="http://www.myspace.com/freshpoulp">MySpace</a> ) aus Orléans . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. <a href="http://s188809440.onlinehome.fr/freshpoulp/FPR019/A1-513jahStreetDub.mp3">513 JahStreet Dub</a> | 02. <a href="http://s188809440.onlinehome.fr/freshpoulp/FPR019/A2-BurnMiDub.mp3">Burn Mi Dub</a> | 03. <a href="http://s188809440.onlinehome.fr/freshpoulp/FPR019/B1-RootsRockersDub.mp3">Roots Rockers Dub</a> | 04. <a href="http://s188809440.onlinehome.fr/freshpoulp/FPR019/B2-BrungDiKutcheeDub.mp3">Brung Di Kutchee Dub</a> <strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<title>Gütiger Grimme 08 : Die Nominierungen</title>
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		<pubDate>Fri, 09 May 2008 14:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; LOOK BACK IN ANGER &#8211; RESET &#124; MENÜ 1 : INFORMATION &#124; MENÜ 2 : WISSEN UND BILDUNG &#124; MENÜ 3 : KULTUR UND UNTERHALTUNG &#124; MENÜ 4 : SPEZIAL &#124; KOCHREZEPT : STATEMENT DER NOMINIERUNGSKOMMISSION &#124; FAZIT &#124; KLANGAPPARAT LOOK BACK IN ANGER &#8211; RESET Goldes Wert wieder einmal die Grimme- Online- Award-...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>||| LOOK BACK IN ANGER &#8211; RESET | MENÜ 1 : INFORMATION | MENÜ 2 : WISSEN UND BILDUNG | MENÜ 3 : KULTUR UND UNTERHALTUNG | MENÜ 4 : SPEZIAL | KOCHREZEPT : STATEMENT DER NOMINIERUNGSKOMMISSION | FAZIT | KLANGAPPARAT</p>
<p>LOOK BACK IN ANGER &#8211; RESET</p>
<p><img style="WIDTH: 104px; HEIGHT: 79px" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" />Goldes Wert wieder einmal die <a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756">Grimme- Online- Award- Nominierungen</a> : Nach einigem <a href="http://www.zintzen.org/2007/06/19/grimme-online-dinge/">Ingrimm im Vorjahr</a> über Inzüchteleien zwischen Juroren und Bewerbern an der Heimfront sowie über brutales Buhlen einzelner Content- Anbieter um die Publikumspreisgunst durfte man anno 2008 mit einem förmlichen Reset rechnen .</p>
<p>Manches mag allerdings eher darauf hindeuten , dass die Nominées schön gleichmässig nach Opportunitäten ausgewählt wurden : jeder Ziel- Rand- und Mittelgruppe ihr Töpfchen unters Deckelchen . Die &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2007/11/14/bobs-best-of-the-blogs-worst-case/">Best of the Blogs</a>&#8221; sind in noch frischer Erinnerung &#8230;.</p>
<p>Was die Nominierungskommission heroisch aus &#8220;fast 1.900 Vorschlägen von Anbietern und Internetnutzern &#8230; ausgewählt&#8221; hat , auf dass das p. t. Publikum &#8220;bei unserem Medienpartner <a href="http://www.tvspielfilm.de/multimedia/news/g/grimmeonlineaward">TV Spielfilm</a> aus den nominierten Websites Ihren Favoriten für den Publikumspreis &#8230; auswähle&#8221; , ist grösstenteils nicht eben von schlechten medialen und finaziell unterbutternden Eltern .</p>
<p>Nun kann der Run auf das , was schon gestalterisch gut und teuer ist bzw. mit ideellem oder humanitärem Mehrwert ( de facto : ehrbar , aber chancenlos ) glänzt , losgehen . &#8220;Vox populi vox Mitmach&#8221; mag sich bis 8. 6. , 24.00 Uhr melden . |||</p>
<p>MENÜ 1 : INFORMATION</p>
<p><img style="WIDTH: 104px; HEIGHT: 79px" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" /></p>
<ul>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c1">GEO.de: Raja Ampat</a> ( <a href="http://www.geo.de/_components/GEO/article/specials/raja_ampat/start.html">direkt</a> ) &#8211; geschenkte GEO- Glanz- Ästhetik : nicht nur des Bildungsbürgers Plaisier &#8230; bei angenehmen Ambient- Klängen .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c2">graumarktinfo.de</a> ( <a href="http://www.graumarktinfo.de/gm/">direkt</a> ) &#8211; grauer Kapitalmarkt für Anfänger , Bonitäten <em>bon marchés</em> , &#8220;Kompetenz&#8221; dem Kleinaktionär : einer symbolische ökonomische Aufstellung .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c3">netzpolitik.org</a> ( <a href="http://netzpolitik.org/">direkt</a> ) : Im Jahr der zur &#8220;Schäublone&#8221; geronnenen allseitigen Paranoia und im Schutze des sicheren Karlsruher Beschlusses : Ehrenwert , mehrheitsfähig und dank <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/185653/">Mitorganisation der Re:Publica 2008</a> in bester Erinnerung .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c4">Störungsmelder</a> ( <a href="http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/">direkt</a> ) : Ein herzhaftes &#8220;Gegen- Neo- Nazis&#8221; muss sein , um den fragwürdigen <em><a href="http://www.zintzen.org/2008/02/05/die-faz-gesinnten-im-reading-room/">Marketing- Push up von Jonathan Littells &#8220;Die Wohlgesinnten&#8221;</a></em> im ( siehe unten ) &#8220;FAZ- Reading- Room&#8221; auszugleichen . |||</li>
</ul>
<p>MENÜ 2 : WISSEN UND BILDUNG</p>
<p><img style="WIDTH: 104px; HEIGHT: 79px" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" /></p>
<ul>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c5">einestages</a> ( <a href="http://einestages.spiegel.de/page/Home.html">direkt</a> ) &#8211; Mitmach- Geschichte von SPIEGEL ONLINE : <em>Oral History</em> im Zeitalter der elektronischen Diffundierung . Und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,552313,00.html">Der Spiegel grinst</a> &#8230;</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c6">kids-hotline</a> ( <a href="http://www.kids-hotline.de/">direkt</a> ) &#8211; Jugend Counceling online : Man kennt ja die Probleme &#8230;</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c7">Kinder-Reiseführer</a> ( <a href="http://www.kindernetz.de/reisefuehrer">direkt</a> ) &#8211; bestens alimentiert vom <a href="http://www.kindernetz.de/-/id=4390/fq7oka/index.html">SWR Kindernetz</a> . Keine Kunst : Kinder ( und Tiere ) wirken im Journalismus immer .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c8">neuneinhalb</a> ( <a href="http://www.wdr.de/tv/neuneinhalb/index.phtml">direkt</a> ) &#8211; diesmal ein WDR- Angebot , Stichwort &#8220;Medienkompetenz&#8221; für Kinder und Jugendliche , Webseite zur gleichnamigen FS- Sendung . <em>ÖR- Anbieter Numero Zwei</em> unter insgesamt Vier : Teil eines insgesamt massiven medienpolitischen Statements im Hinblick auf die hysterische Debatte um öffentlich- rechtliche Expansionen im Netz .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c9">Weltreligionen</a> ( <a href="http://www.wdr.de/themen/kultur/religion/weltreligionen/">direkt</a> ) &#8211; wieder WDR , <em>ÖR- Anbieter Numero Drei</em> , Thema von hoher symbolischer Dignität .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c10">zeitzeugengeschichte.de</a> ( <a href="http://www.zeitzeugengeschichte.de/">direkt</a> ) &#8211; politische Pädagigik , Numero Zwo : Jugendliche in <em>Oral History</em> ( auch <em>Numero Zwo</em> )- Interviews mit NS- Zeitzeugen . Symbolisch wertvoll , praktisch chancenlos . |||</li>
</ul>
<p>MENÜ 3 : KULTUR UND UNTERHALTUNG</p>
<p><img style="WIDTH: 104px; HEIGHT: 79px" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" /></p>
<ul>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c11">F.A.Z. Reading Room: &#8220;Die Wohlgesinnten&#8221;</a> ( <a href="http://readingroom.faz.net/littell/">direkt</a> ) &#8211; Online- und <a href="http://www.zintzen.org/2008/02/05/die-faz-gesinnten-im-reading-room/">Marketing- Offensive</a> von FAZ und Berlin- Verlag : Aufwendiger Kurswechsel nach Schirrmachers <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8EC7D012EB53435AAE8079AFE7B97166~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Netz- Beschimpfungen</a> .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c12">Literaturport</a> ( <a href="http://www.literaturport.de/">direkt</a> ) &#8211; Teuer gemacht in eigener Sache vom Literarischen Colloquium Berlin und dem Brandenburgischen Literaturbüro : Das in|ad|ae|qu|at bereits <a href="http://www.zintzen.org/2008/02/26/weitere-preise-im-kreise/">vorgestellte</a> Portal mit dem absurden <a href="http://www.literaturport.de/index.php?id=33">Preis- Einreich- Countdown</a> .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c13">ROOTS&amp;ROUTES TV</a> ( <a href="http://www.rootsnroutes.tv/">direkt</a> ) &#8211; Pädagogisch wertvoll : Jugend WEB TV von oben &#8230; aus den allerschönsten EU- Töpfen alimentiert . Mit Festival . Interkulturell . Interaktiv . Interministeriell . So etwas führt die Behörde gerne in ihren Agenden . Die Totale Kulturvermittler- Phantasie .</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c14">undertube.tv</a> ( <a href="http://www.undertube.de/">direkt</a> ) &#8211; erstes originelles Angebot : Popkult- &amp; Video- Blog buchstäblich von unten : Interviews in den U- Bahnen von Berlin , Köln und München . |||</li>
</ul>
<p>MENÜ 4 : SPEZIAL</p>
<p><img style="WIDTH: 104px; HEIGHT: 79px" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" /></p>
<p><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c15">Hobnox.com</a> ( <a href="http://www.hobnox.com/">direkt</a> ) &#8211; A/V- Portal mit Angebot von xtra Tools : Kategorie &#8220;Praktikables Angebot eines Community- Building&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.readwriteweb.com/archives/beware_of_freeconomics.php">Beware of Freeconomics</a>&#8221; ?</p>
<ul>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c16">Sandra Schadek – ALS</a> ( <a href="http://www.sandraschadek.de/">direkt</a> ) &#8211; Aus dem Leben mit der degenerativen Krankheit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amyotrophe_Lateralsklerose">ALS</a> : Statt es selber schreiben zu müssen , borgen wir uns <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1784">Kollegenworte</a> :&#8221;Wenn eine schwer erkrankte Person über ihre Krankheit im Internet schreibt, ist jeder Kritiker auf verlorenem Posten.&#8221;</li>
<li><a href="http://www.grimme-institut.de/html/index.php?id=756#c17">ZDFmediathek</a> ( <a href="http://mediathek.zdf.de/">direkt</a> ) &#8211; <em>Öffentlich- Rechtliches Numero Vier von Vier</em> : Im Sinne des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Grimme">Namenspatrons des Preises</a> ein dezidiertes medienpolitisches Statement , gerufen ins <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,552294,00.html">Schlachtfeld</a> um derzeitige und zukünftige Netzräume . |||</li>
</ul>
<p>KOCHREZEPT : AUS DEM STATEMENT DER NOMINIERUNGSKOMMISSION</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" /></p>
<p>Im achten Jahr des Grimme Online Award, nach dem Sichten hunderter Online-Angebote in Text, Bild und Ton, kann die Nominierungskommission vermelden: Das Entdecken qualitativ hochwertiger, innovativer Angebote im Web ist nicht leichter geworden.</p>
<p>Wie schwer das Finden ist , erweisen die geradezu exotischen Nominierungen ( FAZ , ZDF , Spiegel , Geo &#8230; ) .</p>
<p>Zudem neigt man in der Epoche der Grossen Koalitionen zu Paar- Bildungen ( der Grimme- Nominierungsliste als Online- Arche Noah ) :</p>
<blockquote><p>Im Bereich Zeitgeschichte zeigen große Onlinemedien ( &#8220;einestages&#8221; ) wie kleinere Projekte ( &#8220;zeitzeugengeschichte.de&#8221; ) , wie sehr sich das Internet auch als Medium der Erinnerung eignet, zum Festhalten von Biografien, zum Sammeln von Dokumenten der kleinen und großen Geschichte und zum Austausch darüber.</p></blockquote>
<p>&#8230; beziehungsweise die ex aequo- Nominierung je eines öffentlich- rechtlichen und privaten Online- Video- bzw. On Demand- Formats : &#8220;ZDFmediathek&#8221; versus &#8220;Hobnox.com&#8221; ; &#8230; beziehungsweise die ex aequo- Nominierung von zwei politischen Blogs , je einer gegen Druck von rechtsunten (Â  &#8220;Störungsmelder&#8221;Â  ) bzw. von rechtsoben ( &#8220;netzpolitik.org&#8221; ) . Aber so funktionieren Jurien eben .</p>
<p>Medien- material- ästhetisch verbrämt ( &#8220;spannende Entwicklungen gab es dabei vor allem auf zwei Gebieten &#8230; : Online-Video und Nutzerbeteiligung&#8221;) wird des <em>Users Voice</em> auf den Sockel gehoben , soferne diese in einem volkserzieherischen oder pädagogischen Framework paternalistisch eingebettet erklingt :</p>
<blockquote><p>Jugendmedienprojekte schaffen eine Plattform für selbstgedrehte Videos von Jugendlichen und vernetzen sich europaweit ( &#8220;ROOTS&amp;ROUTES TV&#8221; ); Kindernachrichten-Programme geben ihre Zuschauern Tipps für eigene Beiträge ( &#8220;neuneinhalb&#8221; ); Schulklassen stellen ihren Heimatort im Netz vor (&#8220;Kinder-Reiseführer&#8221;). So sind wir auch für die kommenden Jahre gespannt auf weitere Angebote, bei denen die Nutzer nicht bloß Publikum bleiben.</p></blockquote>
<p><em>Last but not least</em> ein gegen jeden Einwand gefeites Plädoyer für das Individuum und den &#8220;menschlichen Faktor&#8221; :</p>
<blockquote><p>Sandra Schadek schreibt über ihr Leben mit einer fortschreitenden Krankheit des motorischen Nervensystems &#8211; konkret: Amyotrophe Lateralsklerose. Sie gewährt einen reflektierten Einblick, ohne journalistische Mittler, dafür mit Rückkanal; das Ergebnis ist exemplarisch. |||</p></blockquote>
<p>FAZIT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/grimme-online-award-nominiert-2008.jpg" alt="grimme online award nominiert 2008" hspace="2" vspace="2" width="121" height="86" align="left" />Symbolisch &#8220;wasserdicht&#8221; in alle Richtungen des Wahren Schönen Guten , liegt das Urteil der Jury klar auf Seiten der Big Player : Auch hier schön paritätisch auf öffentlich- rechtliche und privatwirtschaftliche Konzerne aufgeteilt . Kurz : Das Publikum hat die Wahl , <em>keine</em> Wahl zu haben . <strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Talking about <a href="http://www.thelongtail.com/the_long_tail/2006/11/the_rise_of_fre.html">Freeconomics</a> : Nach dem <em>coup de génie</em> der instrumentalen <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/05/czz-hoerempfehlung-219.jpg" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /><a href="http://ghosts.nin.com/">Ghosts I-IV</a> ( Februar ) rücken NIN exakt drei Monate später mit einer weiteren Versuchung der freien Lizenz zum <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/another_free_album_from_nin.php">Nehmen / Geben</a> heraus : &#8220;<a href="http://theslip.nin.com/">The Slip</a>&#8221; ist am 5. 5. online erschienen , zwei Monate vor dem Vertrieb der gewerblich erwerbbaren Hartkopie : &#8220;as a thank you to our fans for your continued support, we are giving away the new nine inch nails album <a href="http://dl.nin.com/theslip/signup">one hundred percent free</a>&#8221; , lässt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Trent_Reznor">Trent Reznor</a> die hörenden Völker wissen . <em>Here we go</em> und dies mit griffig- grimmiger Energie &#8211; CLICK <a href="http://www.ilike.com/artist/Nine+Inch+Nails">HERE</a> TO LISTEN STREAM . <strong>|||</strong></p>

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