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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; bachmannpreis</title>
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		<title>Bachmannpreis 2011 &#124; Prolegomena 5 : Zweite Runde</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 09:33:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ZWEITE RUNDE , 8. 7. 2011 in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;ats Einschätzung der Gewinnchancen einzelner Texte ( Sternchen : minimal * , maximal **** – gilt für sämtliche Preise ) War der erste Lesungstag ein wenig mau , liefen Autoren und Jury am 2. Tag des Wettlesens zu voller Grösse auf . &#124;&#124;&#124; Linus Reichlin ( D ) &#8211;...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/but-ere-Mscet-drc.png" rel="lightbox[20677]"><img class="alignnone size-full wp-image-20653" title="but ere Mscet drc" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/but-ere-Mscet-drc.png" alt="" width="349" height="192" /></a></p>
<p><strong>ZWEITE RUNDE , 8. 7. 2011</strong></p>
<p>in|ad|ae|qu|ats Einschätzung der Gewinnchancen einzelner Texte ( Sternchen : minimal * , maximal **** – gilt für sämtliche Preise )</p>
<p>War der erste Lesungstag ein wenig mau , liefen Autoren und Jury am 2. Tag des Wettlesens zu voller Grösse auf .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Linus Reichlin  ( D ) &#8211; &#8220;Weltgegend&#8221;</strong></p>
<p>Video &#8211; Autor am Wasser ,  Autor im Boot</p>
<p>Einen ungewöhnlichen Dreh erhält die Fallgeschichte eines Arztes , der im Kriegsbiet nicht nur wohltätig wirkt , sondern zur Waffe greift und einen Menschen erschiesst . Das Dilemma ergibt sich aus dem hippokratischen Eid , wonach ein Arzt zum Wohle seiner Mitmenschen zu handeln habe . Selbstredend  verurteilt auch die medizinische Ethik das aktive Töten von Menschen &#8230;</p>
<p>Text und Thema werden von der Jury als einleuchtend empfunden . Einerseits wird die Aktualität des Plots begrüsst , anderseits der Hang zur Kolportage attestiert ,  Paul Jandll reklamiert  die &#8220;Dürftigkeit&#8221; der ästhetischen Mittel ; andere drücken ihr Unbehagen hinsichtlich der &#8220;Glätte&#8221; der Textes aus . Als &#8220;Männer unter Männern&#8221;- Text kommt selbiger an Ernest Hemmingway nicht vorbei .</p>
<p><strong>Chancen : **</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Maja Haderlap (, A ) &#8211;  &#8220;Im Kessel&#8221; <a href="http://www.zintzen.org/2011/07/11/bachmannpreis-2011-finale-bachmannpreis-an-maja-haderlap/"><span style="color: #ff0000;">&gt;&gt;&gt; Ingeborg Bachmannpreis 1011</span></a><br />
</strong></p>
<p>Video -  Autorin im Wald ( Grenzwald zu Slowenien ? )</p>
<p>Das Kind begleitet seinen Vater in den &#8220;Schlag&#8221; , Holzfällerschnurren , Werkzeug. . Ob , so das Kind , er früher schon einmal hier gewesen sei : Vater entrollt die Geschichte der slowenischen Partisanen gegen die Deutschen . Isotopie . Ort im Jetzt . in dunkler Vergangenheit und ungewisser Zukunft .</p>
<p>Hildegard E. Keller konstatiert einen ruhigen , dem Gehen geschuldeten Rhythmus ; Alain Claude Sulzer freut sich über einen &#8220;makellosen Text&#8221; . Paul Jandl erinnert an die drei Zeitebenen des Textes . Grosses  Nicken .</p>
<p><strong>Chancen ****</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Julya Rabinowich ( A ) &#8211; &#8220;Erdfresserin&#8221;</strong></p>
<p>Video : Malerin und Text</p>
<p>Eine Frau in einer Wüstenlandschaft, eine osteuropäische Prostituierte , die die Nähe zu Sohn und Mutter ebenso wenig erträgt wie jene des ans Bett gefesselten Leos, den sie jedoch nicht verlassen kann, bevor sie nicht seine Sparbücher an sich gebracht hat.</p>
<p>Frau ins Wüstenlandschaft , osteuropäische Prostituierte , mythenüberwuchert . Jury distanziert , nennt den Text mehrmals &#8220;schwierig&#8221; ( ohne Begründung ), distanziert sich letztlich von der Mythomanie . Strigl : Sehnsucht</p>
<p><strong>Chancen **</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Nina Bußmann ( D ) &#8211; &#8220;Grosse Ferien&#8221; <span style="color: #ff0000;">&gt;&gt;&gt; 3sat-Preis ( € 7.500 )</span></strong></p>
<p>Video &#8211; Frau am Fluss , über Biber , der unermüdlich sammelt und baut</p>
<p>Text erzählt von der intellektuellen Intimität zwischen zwei &#8220;abgesonderten Existenzen&#8221; : Lehrer &#8220;Schramm&#8221;  und seinem hochbegabten Schüler &#8220;Waidschmidt&#8221;  &#8211; vermutlich erotischer Hintergrund , obwohl Vieles offenbleibt ; &#8220;genau gearbeitet&#8221; ( Hildegard E. Keller ) , ähnlich .  Jandl : Text exemplarisch hinsichtlich der Genauigkeit bis in die kleinsten Details .</p>
<p>Das Ordnungsprinzip im Leben des Lehrers ( Unkrautjäten als Zeichen für Zwangscharakter ? ) gerät aus den Fugen . Unklar bleibt , ob das Geschehen tatsächlich in einer fiktiven Realität stattfindet oder überhaupt &#8220;nur&#8221; in der Innensicht und Phantasie im Kopf des Lehrers ,</p>
<p><strong>Chancen ****<br />
</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Steffen Popp ( D ) &#8211; Spur einer Dorfgeschichte<span style="color: #888888;"> <span style="color: #ff0000;"> </span></span><span style="color: #ff0000;">&gt;&gt;&gt; Kelag-Preis ( € 10.000<a href="http://www.zintzen.org/2011/07/11/bachmannpreis-2011-finale-bachmannpreis-an-maja-haderlap/"> ) </a></span></strong></p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Video</span></p>
<p>Inventur eines Dorfes &#8220;um etwas zu sehen , durchzudringen ( Ideal &#8220;Dorf aus Glas&#8221; ) ; in litanei- artigem Ton rekonstruiert der Erzähler , dass es sich um ein Dorf im ehemaligen Osten handelt , Spurensuche, wo kaum etwas geblieben ist , er weist u. a. darauf , dass Popp eher &#8220;von der Lyrik&#8221; lommt , womit auch wieder die Möglichkeit einer &#8220;Erhabenheit&#8221; ins Spiel kommen könnte , einer Erhabenheit im Text , so Spinnen , &#8220;ein Glücksfall&#8221; , dessen Motivgewebe so dicht gewebt sei, an Henry James&#8217; &#8220;the Figure in the Carpet &#8221; zu denken sei .</p>
<p><strong>Chancen : ****</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="Bachmannpreis%202012%20%7C%20Prolegomena%201%20:%20Haderlap%20,%20Rabinowich%20und%20Wisser%20als%20%C3%B6esterrische%20Kandidaten">Bachmannpreis 2012 | Prolegomena 1 : Haderlap , Rabinowich und Wisser als öesterrische Kandidaten</a></li>
<li><a href="../2011/07/07/bachmannpreis-2012-prolegomena-2-timetable-der-lesungen/">Bachmannpreis 2011 | Prolegomena 2 – Timetable der Lesungen</a></li>
<li><a href="../2011/07/09/2011/05/26/haderlap-rabinowich-und-wisser-kandidaten-bachmannpreis-2011/">Bachmannpreis 2011 | Prolegomena 3 : Critics’ choice</a></li>
<li><a href="../2011/07/09/bachmannpreis-2012-prolegomena-4-erste-runde/">Bachmannpreis 2011 | Prolegomena 4 : Erste Runde</a></li>
</ul>
<p><strong>||||</strong></p>

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		<title>Bachmannpreis 2011 &#124; Prolegomena 4 : Erste Runde</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 15:43:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ERSTE RUNDE , 7. 7. 2011 in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;ats Einschätzung der Gewinnchancen einzelner Texte ( Sternchen : minimal * , maximal **** &#8211; gilt für sämtliche Preise ) &#124;&#124;&#124; Gunther Geltinger ( D ) &#8211; Auszug aus einem Roman Video &#8211; Moorlandschaft mit Autor Motive der Kälte , Tod der Mutter im Käletfeld ( unklar , ob...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/but-ere-Mscet-drc.png" rel="lightbox[20664]"><img class="alignnone size-full wp-image-20653" title="but ere Mscet drc" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2011/07/but-ere-Mscet-drc.png" alt="" width="349" height="192" /></a></p>
<p><strong>ERSTE RUNDE , 7. 7. 2011</strong></p>
<p>in|ad|ae|qu|ats Einschätzung der Gewinnchancen einzelner Texte ( Sternchen : minimal * , maximal **** &#8211; gilt für sämtliche Preise )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Gunther Geltinger ( D ) &#8211; Auszug aus einem Roman</strong></p>
<p>Video &#8211; Moorlandschaft mit Autor</p>
<p>Motive der Kälte , Tod der Mutter im Käletfeld ( unklar , ob wörtlich gemeint oder übertragen ) , auch Sohn erstarrt in &#8220;lebenslänglicher Kälte . Motiv des Moores im Sinne eines &#8220;geologisch&#8221; bzw. &#8220;vegetabilen&#8221; Archivs , in das die Mutter quasi eingeschrieben ist . Die Jurymeinungen reichen von &#8220;Blut-und-Kotze-Literatur&#8221; über die Vermutung, es solle sich wohl um die &#8220;Karikatur einer Dorfwelt&#8221; handeln. Das sei &#8220;gut gemacht&#8221;, hätte aber als &#8220;Trashtext&#8221; wohl besser funktioniert&#8221;. Motive des Motive des Einverleibens , der Verdauung , des Ausscheidens und des Kotzens  . Daniela Strigl : &#8220;das sei nicht &#8220;Blut-und-Boden&#8221;, wohl aber &#8220;Blut-und-Kotze-Literatur&#8221; . In der Tat spielen diverse Körpersäfte eine grosse Rolle , welche schliesslich aber doch vage bleiben.</p>
<p><strong>Chancen : *</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Maximilian Steinbeis ( D )  &#8211; &#8220;Einen Schatz vergraben&#8221;</strong></p>
<p>Video -</p>
<p>Als bayerischer Gesellschaftsroman will Steinbeis den Text verstanden wissen . &#8220;Einen Schatz vergraben&#8221; &#8211; Ungewöhnlich: Direktes Ansprechung des | der Leser: Wer ist denn der &#8220;du&#8221;- Adressat ? &#8211; Eine  Gebrauchsanweisung&#8221; gerichtet an ein Du . Die Jury : Wer spricht ? Etwa Mephistopheles selbst , so Spinnen &#8211; oder habe man es doch mit Ratgeberliteratur zu tun ?</p>
<p><strong>Chancen : *</strong></p>
<p>|||</p>
<p><strong>Daniel Wisser ( A ) &#8211; &#8220;Standby&#8221;</strong></p>
<p>Video &#8211; Maximal minimal</p>
<p>Portrait eines Angestellten im Limbo zur absoluten Kläglichkeit der Realität und den stets auf jüngere Kolleginnen gerichtete Phantasie . Die Grösse , seine Frau umzubringen und gar eines der Mädchen zu heiraten , fehlt : Ein Hinweis , dass dieser Figur keine Fallhöhe zugestanden wird. Grundsätzlich erscheint der Text im Passiv &#8211; um dias Geworfensein des Protagonisten zu akzentuieren . Allerdings , äussert die Jury , gebe es hinsichtlich der konsequenten und grammatikalisch einwandfreien Durchführung Zweifel . Der Passiv- Modus  unterstreicht den Aspekt des Zwangsneurotikers und seiner apokalyptischen Grundstimmung , etwa zischen Wilhelm Genazino ( Abschaffel Trilogie ) und Houellebecq  . Spinnen : Was wirft das ästhetische Mittel des Passivsletzten Endes ab ? &#8211; Vorwurf , die ultimative Schlichtheit des Textes werde via Passiv grammatikalisch kaschiert . Auf den Boden der Textualität holt Juror ( und Fürsprecher Wissers ) Paul Jandl die Kollegen zurück : es genüge , dem passiven Modus geduldig zuzuhören , um die allmähliche Verwandlung eines aktiven Subjekts in ein resigniertes und ressentimentgeladenes Objekt zu beobachten . Guter Vortrag .</p>
<p><strong>Chancen : **</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Anna Maria Praßler ( D ) &#8211; &#8220;Das Andere&#8221;</strong></p>
<p>Video -</p>
<p>Die Jury anerkennt die &#8220;grossen Themen&#8221; Liebe , Tod , Zwang und Betrug , fragt sich aber , wie das alles hineinpassen soll in einen eher trivialen Text. Keller lobt &#8220;gepflegte Sprache&#8221; als Indiz dafür , dass hier eine via Sprache ihr Leben zu ordnen versucht . anerkannte zwar, dass viele große Themen wie Tod, Liebe, Zwänge und Betrug aufgegriffen wurden, stellte sich aber gleichzeitig die Frage, ob das denn alles auch in den Text &#8220;hineinpasse&#8221;. Kurz : Der Text wird als &#8220;aufdringlich&#8221; empfunden , man merke die Absicht und sei verstimmt -</p>
<p><strong>Chancen : *</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>Antonia Baum &#8211; D &#8211; &#8220;Vollkommen leblos , bestenfalls tot&#8221;</strong></p>
<p>Die Jury fühlt sich allzu stark an Thomas Bernhard erinnert , Indizien und Gegenindizien werden vorgebracht , ohne zu einem brauchbaren Ergebnis zu kommen . Ein &#8220;aufdringlicher&#8221; Text , dessen Absicht &#8220;vorhersehbar&#8221; sei .</p>
<p>Video -</p>
<p><strong>Chancen : *</strong></p>
<p><strong>|||.</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="../2011/07/07/bachmannpreis-2012-prolegomena-2-timetable-der-lesungen/">Bachmannpreis 2011 | Prolegomena 2 – Timetable der Lesungen</a></li>
<li><a href="../2011/05/26/haderlap-rabinowich-und-wisser-kandidaten-bachmannpreis-2011/">Bachmannpreis 2011 | Prolegomena 1 : Haderlap , Rabinowich und Wisser als öesterrische Kandidaten</a></li>
<li><a href="../2011/05/26/haderlap-rabinowich-und-wisser-kandidaten-bachmannpreis-2011/">Bachmannpreis 2011 | Prolegomena 3 : Critics&#8217; choice</a></li>
</ul>
<p><strong>|||<br />
</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<title>Bachmannpreis 2012 &#124; Prolegomena 1 : Haderlap , Rabinowich und Wisser als Kandidaten</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2011/05/26/haderlap-rabinowich-und-wisser-kandidaten-bachmannpreis-2011/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 04:49:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[ÖSTERREICHISCHE AUTORINNEN &#124; GENDER UND NATIONAL- FRAGEN  &#124; JURY- STATS ÖSTERREICHISCHE AUTORINNEN Nun ist es offiziell : Mit Maja Haderlap , Julya Rabinowich und Daniel Wisser tritt eine profilierte österreichische Brigade zum Lese- und Text- Wettbewerb an . Wir dürfen in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at daran erinnern , dass Daniel Wisser nicht nur eine Ausgabe von &#8220;Literatur als Radiokunst&#8221;...]]></description>
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<p>ÖSTERREICHISCHE AUTORINNEN | GENDER UND NATIONAL- FRAGEN  | JURY- STATS</p>
<p>ÖSTERREICHISCHE AUTORINNEN</p>
<p>Nun ist es offiziell : Mit Maja Haderlap , Julya Rabinowich und <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/daniel-wisser/">Daniel Wisser</a> tritt eine profilierte österreichische Brigade zum Lese- und Text- Wettbewerb an .</p>
<p>Wir dürfen in|ad|ae|qu|at daran erinnern , dass Daniel Wisser nicht nur eine Ausgabe von &#8220;<a href="http://www.kunstradio.at/2007B/09_12_07.html#2">Literatur als Radiokunst</a>&#8221; gestaltet hat , sondern auch Gast des &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/salon-littraire/daniel-wisser-texte-zu-grafiken-von-lotte-lyon/">Salon Littéraire</a>&#8221; gewesen ist.</p>
<p>|||</p>
<p>GENDER UND NATIONALE BELANGE</p>
<p>Damit lautet die Länderaufstellung der insgesamt <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren">14 Autoren</a> ( f | m ) :</p>
<p>10 Autoren ( f | m ) aus Deutschland : Antonia Baum, Nina Bußmann, Gunther Geltinger, Thomas Klupp, Steffen Popp, Anna Maria Praßler, Leif Randt, Linus Reichlin, Anne Richter, Maximilian Steinbeis,</p>
<p>3 Autoren ( f | m ) aus Österreich : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/2953">Maja Haderlap</a>, <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/2966">Julya Rabinowich</a>, <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/2982">Daniel Wisser</a></p>
<p>1 Autor aus der Schweiz : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/2944">Michel Božikovic&#8217;</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>JURY- STATS</p>
<p>Die sechsköpfige <a href="http://bachmannpreis.eu/de/jury">Jury</a> setzt sich wie folgt zusammen und darf mit 3 ( D ) zu 2 ( A ) zu 2 ( CH ) als einigermassen paritätisch angesehen werden :</p>
<p>Burkhard Spinnen ( Münster ), Meike Feßmann ( Berlin ), Paul Jandl ( Salzburg ), Hildegard E. Keller ( Bloomington /Zürich ), Daniela Strigl ( Wien ), Alain Claude Sulzer ( Basel ) und Hubert Winkels ( Düsseldorf )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>Da da ubnsere kleineRefomue mittlerweile beiDame der unerträglchdd ie Zykan ce  , dessen  Werk untertauchendeb findet diesjahr von Mittwoch , dem 6. 7. bis Sonntag , 10. 7. ( Preisverleihung ) statt ;Die Starlaubnis wird die 12. Klagenfurter Rede zur Eröffnung der TDDL wird Urs Widmer halten</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Chronik &#124; 2010 07 12</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 08:54:42 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> PRIESSNITZ- PREIS AN ANDREA WINKLER | BÜCHNER- PREIS AN REINHARD JIRGL | BEISETZUNG ANDREAS OKOPENKO | A. L KENNEDY ÜBER AUTOREN- <em>IMAGES |</em> KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/enjoy_dont_destroy.png" alt="Enjoy Dont Destroy" hspace="2" vspace="2" width="388" height="500" /></p>
<p style="text-align: right;"><em><a href="http://ffffound.com/image/b0a2f840850c5225eca298e3a8b7d5fa3e78533a">via</a></em></p>
<p>Wenn wir in|ad|ae|qu|at ( <a href="http://www.zintzen.org/2010/07/01/inadaequat-im-sommer/">wie angekündigt</a> ) unsere Veranstaltungshinweise &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/?s=%22neues+von+freunden%22">NEUES VON FREUNDEN</a>&#8221; sommerlich sistieren , soll doch eine Art von Zeit- Mit- Schrift erhalten bleiben . Je nach Lust , Linklage und Laune in unregelmässiger Folge &#8211; ganz unserem heutigen Titelbild entsprechend , dass man nicht gleich <span style="text-decoration: line-through;">abschreiben</span> eliminieren muss , was vor- und gefällt . Zum Beispiel Preismeldungen oder eine launige Reflexion über das von Verlagen per Fotografen , Fernsehauftritten und anderen Features den Autoren übergestülpten Images , für welche sich A. L. Kennedy ausdrücklich bei ihren LeserInnen entschuldigt .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>PRIESSNITZ- PREIS AN ANDREA WINKLER</p>
<p>Stark für ihre Sprachbezogenheit gescholten , blieb <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Winkler">Andrea Winklers</a> Lesung beim <a href="http://www.zintzen.org/2009/06/27/bachmannpreis-2009-mithin-1-mitschrift/">Bachmannpreis 2009</a> in Erinnerung . Im Frühjahr ist ihr Band &#8220;<em><a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/buecher/buch.html?isbn=978-3-552-05500-1">Drei , vier Töne , nicht mehr</a></em>&#8221; bei Zsolnay erschienen ( Rezensionen <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/34351.html">hier</a> und <a href="http://www.literaturhaus.at/buch/buch/rez/WinklerAndrea_Rufe/">hier</a> ) . Nun soll sie den <a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=123&amp;detail_id=2870">Reinhard- Priessnitz- Preis 2010</a> erhalten :</p>
<blockquote><p>Der mit 4.000 Euro dotierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard-Priessnitz-Preis">Preis</a> wird jährlich auf Vorschlag einer Jury an AutorInnen vergeben, die in deutscher Sprache schreiben. Der Jury gehören in diesem Jahr die Autoren Gustav Ernst und Robert Schindel an.</p>
<p>&#8216;Indem Andrea Winkler Sprache und radikale Subjektivität inszeniert, reduziert sie Literatur auf ihr Wesentliches, auf ihre Essenz. Andrea Winkler öffnet Räume für das Ich, das sich seine eigene Wirklichkeit mittels eindringlicher poetischer Bilder erfindet&#8217;, so die Jury in ihrer Begründung.</p>
<p>Die Verleihung des vom BMUKK gestifteten Preises findet am 2. November im Literaturhaus Wien statt.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BÜCHNER- PREIS AN REINHARD JIRGL</p>
<p>Mit der Wahl <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Jirgl">Reinhard Jirgls</a> zum Träger des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg-B%C3%BCchner-Preis">Georg- Büchner- Preises 2010</a> hat die <em><a href="http://www.deutscheakademie.de/">Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung</a></em> einmal wieder einen <a href="http://www.hanser-literaturverlage.de/autoren/autor.html?id=22981">Hanser- Autor</a> zum Klassenbesten gekürt .</p>
<p>Hier die Vita , wie sie der <em><a href="http://www.boersenblatt.net/389146/">Börsenverein</a></em> notiert :</p>
<blockquote><p>Reinhard Jirgl wurde am 16. Januar 1953 in Berlin (DDR) geboren. Er machte eine Lehre als Elektromechaniker und studierte danach ab 1971 Elektronik an der Berliner Humboldt-Universität. Noch während des Studiums begann er mit ersten Prosatexten. Ab 1975 arbeitete er als Ingenieur, gab seinen Beruf 1978 jedoch auf, um sich mehr dem Schreiben widmen zu können. Seinen Unterhalt verdiente er als Beleuchtungs- und Servicetechniker an der Berliner Volksbühne. Als er 1985 sein erstes, umfangreiches Manuskript &#8216;Mutter Vater Roman&#8217; beim Aufbau-Verlag Berlin einreichte, wurde ihm eine &#8216;nichtmarxistische Geschichtsauffassung&#8217; vorgeworfen und die Veröffentlichung des Romans verweigert. Jirgl jedoch setzte das Schreiben in aller Heimlichkeit fort. Bis zur Wende 1989 lagen sechs fertige Manuskripte vor – ohne dass ein einziges Buch von ihm veröffentlicht worden wäre. In der unmittelbaren Nachwende-Zeit 1990 konnte sein erstes Buch &#8216;Mutter Vater Roman&#8217; in einem von Gerhard Wolf edierten Literaturprogramm beim Aufbau-Verlag erscheinen. Die entscheidende Änderung in der öffentlichen Wahrnehmung, auch seine persönliche Wende, wie Jirgl es beschreibt, kam schließlich 1993, als er für seinen Roman &#8216;Abschied von den Feinden&#8217; mit dem Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet und Autor des Carl Hanser Verlags wurde, wo seitdem seine Bücher erscheinen.<br />
1996 gab Jirgl die Tätigkeit als Techniker an der Berliner Volksbühne auf und arbeitet seitdem als freier Schriftsteller in Berlin.</p></blockquote>
<p>Und hier die Begründung seitens der <em><a href="http://www.deutscheakademie.de/aktuell2.html">Deutschen Akademie</a></em> :</p>
<blockquote><p>Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den mit 40.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2010 an den Schriftsteller Reinhard Jirgl, der in einem Romanwerk von epischer Fülle und sinnlicher Anschaulichkeit ein eindringliches, oft verstörend suggestives Panorama der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert entfaltet hat.<br />
Mit großer erzählerischer Sensibilität und Leidenschaft – geschützt durch den Firnis eines avantgardistischen Schreibgestus – erzählt Jirgl von den Aufbrüchen und Katastrophen, den Kriegen und Vertreibungen, den Zeiten der Teilung und der schwierigen Vereinigung.<br />
Dabei lässt er die historischen Umbrüche aus unterschiedlichsten Perspektiven alltäglichen Erlebens gegenwärtig werden und macht – so zuletzt in den großen Romanen &#8216;<em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/13385.html">Die Unvollendeten</a></em>&#8216; und &#8216;<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31671.html"><em>Die Stille</em></a>&#8216; – die Stimmen der Vergessenen und Verschütteten wieder hörbar.</p></blockquote>
<p>Der Georg-Büchner-Preis wird Reinhard Jirgl auf der Herbsttagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung am 23. Oktober 2010 in Darmstadt verliehen . Die <a href="http://www.faz.net/s/RubD3A1C56FC2F14794AA21336F72054101/Doc~E303DEF1A4E094CE6968EA649128ED960~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ windet sich</a> nachgerade in jesuitischer Kasuistik , um Jirgl eine Würdigung zukommen zu lassen . Selbige wirkt entsprechend ungebührlich .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BEISETZUNG ANDREAS OKOPENKO</p>
<p>Wie die <a href="http://www.gav.at/index.php?id=225">GAV mitteilt</a> , wird der am 27. Juni verstorbene Dichter , Romancier und Träumer <a href="http://www.zintzen.org/2010/06/27/andreas-okopenko-1930-2010/">Andreas Okopenko</a> am Mittwoch , den 14. Juli 2010 um 14 Uhr auf dem Friedhof Grinzing beigesetzt .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>A. L KENNEDY ÜBER AUTOREN- <em>IMAGES</em></p>
<p>In einem charakteristisch sardonischen <em><a href="http://www.guardian.co.uk/books/booksblog/2010/jun/29/author-appearances-a-l-kennedy">Guardian- Kommentar</a></em> befasst sich <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/A._L._Kennedy">A. L. Kennedy</a> mit den Machinationen , denen sich ein|e Autor|in unterwinden muss , um das vom Verlag gedrechselte IMAGE zu erfüllen . Wozu &#8211; ein Thema , das durchaus Betrachtung verdienst &#8211; nicht zuletzt die fotografischen Autoren- Portraits zur Sprache kommenin , mit denen ein Verlag hantiert . Wir sagen nur &#8220;Suhrkamp&#8221; und &#8220;Isolde Ohlbaum&#8221; , um an all jene Bilder zu erinnern , wo Autorinnen und Autoren sinnend an einen Baum / eine Mauer gelehnt , meditierend am Schreibtisch oder in einen uneinholbaren Horizont blickend vor einer Bücherwand abgelichtet sind . Und natürlich die stets besonders peinlichen Videos , mit welchen die Bachmann- Wettleser sich selbst in Szene setzen oder dies von uninspirierten Redakteuren mit sich geschehen lassen <em>dürfen</em> &#8230;</p>
<p>Hier aber nun , wie stets knochentrocken , A. L. Kennedy mit einer förmlichen Entschuldigung :</p>
<blockquote><p>Performing is a life-affirming part of the writer&#8217;s world. But publicity shots, TV outings and public exposures of one&#8217;s aberrations? For those, I apologise.<br />
Add in the variously benign, malevolent or overenthusiastic attentions of TV makeup personages in a number of locations, the effects of exhaustion, jetlag and a poor/odd/worrying diet and the ability of all photographers everywhere to catch exactly the angle and expression to immortalise me forever as a demonic gonk/ idiot non-savant/ botched facial transplant case (when, from the best of angles, I am usually close to all three) and you can understand why I would prefer to – very literally – draw a veil over many proceedings. As age and gravity assert themselves, my incipient goatee becomes luxuriant and my teeth remain as equine as ever, I can be sure that matters will only deteriorate. This should have very little to do with me, or my job – but it does. And I am sorry for it. I will, in fact, take this opportunity to assure you, dear readers, that I am as sorry for it as I can be and will remain so. There is no more that I can do. Onwards.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Bei hohen und / oder niedrigen Temperaturen tun gedämpfte <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/07/czz-hoerempfehlung-62.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Amplituden erfahrungsgemäss besonders gut . Der Musiker / DJ / Producer <a href="http://www.myspace.com/fagoapril">Falk</a> trifft mit seinem Minimal- Tech diese Valenzen besonders gut : Die beim Netlabel <em><a href="http://www.gt-records.de/gtlabel/index.php">gleichtakt</a></em> herausgekommene E. P. &#8220;<em><a href="http://www.gt-records.de/gtlabel/?section=releases&amp;id=8">Urban Robot</a></em>&#8221; eignet sich &#8211; je nach Perspektive &#8211; gleichermassen als anspornendes Takten wie als beruhigendes Gleichmass . Hören und Sich- Treiben- Lassen .</p>
<p style="text-align: right;">CLICK <a href="http://www.archive.org/download/GTakt007_Falk_-_Urban_Robot_EP/GTakt007_Falk_-_Urban_Robot_EP_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM ( WMP )</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		</item>
		<item>
		<title>DOKUMENTATION : Josef Winkler &#8211; &#8220;Der Katzensilberkranz in der Henselstrasse&#8221; &#8211; Klagenfurter Rede zur Literatur 2009</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/06/26/dokumentation-josef-winkler-der-katzensilberkranz-in-der-henselstrasse-klagenfurter-rede-zur-literatur-2009/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2009/06/26/dokumentation-josef-winkler-der-katzensilberkranz-in-der-henselstrasse-klagenfurter-rede-zur-literatur-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:06:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124; espace d&#8217;essays &#124; DISCLAIMER Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at DOKUMENTIERT auf ereignisnahe Weise Meldungen , Meinungen und Äusserungen von nicht nur momentaner Relevanz . N. B. , 17. 7. : Dass sich der Suhrkamp- Verlag den starken Widerhall von Winklers konkret Kärnten- und Klagenfurt- kritischer Rede nicht entgehen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">| espace d&#8217;essays |</a></p>
<p>DISCLAIMER</p>
<p>Artikellinks verschwinden , Berichte sinken ab ins kostenpflichtige Archiv : in|ad|ae|qu|at DOKUMENTIERT auf ereignisnahe Weise Meldungen , Meinungen und Äusserungen von nicht nur momentaner Relevanz .</p>
<p>N. B. , 17. 7. : <em>Dass sich der Suhrkamp- Verlag den starken Widerhall von Winklers konkret Kärnten- und Klagenfurt- kritischer Rede nicht entgehen lassen und kurzentschlossen Mitte Juli <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/der_katzensilberkranz_in_der_henselstrasse-josef_winkler_6132.html">quasi einen Sonderdruck</a> ausliefern würde , war zum Zeitpunkt dieser Dokumentation in keiner Weise zu ahnen . </em></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>JOSEF WINKLER : DER KATZENSILBERKRANZ IN DER HENSELSTRASSE<br />
Klagenfurter Rede zur Literatur , gehalten am 24. Juni 2009 ( <a href="http://bachmannpreis.eu/de/bachmannpreis/55">Tage der deutschsprachigen Literatur 2009</a> )</p>
<p align="right"><em>Eine ganze Epoche liegt zwischen uns, und heute ein gewaltiges Schneeland.</em><br />
Stéphane Mallarmé</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/06/josef-winkler-kamering-friedhof-mauer-copyright-christiane-zintzen-1.jpg" alt="Josef Winkler Kamering Friedhof Mauer copyright Christiane Zintzen" hspace="2" vspace="2" width="450" height="293" /></p>
<p><strong>1.</strong><br />
<em>&#8220;Weil ich, in jener Zeit, an jenem Ort, unter Kindern war und wir neuen Platz gemacht haben, gebe ich die Henselstraße preis, auch den Blick auf den Kreuzberg, und nehme zu Zeugen all die Fichten, die Häher und das beredte Laub. Und weil mir zum Bewusstsein kam, dass der Wirt keinen Groschen mehr für eine leere Siphonflasche gibt und für mich auch keine Limonade mehr ausschenkt, überlasse ich anderen den Weg durch die Durchlaßstraße und ziehe den Mantelkragen höher, wenn ich sie blicklos überquere, um hinaus zu den Gräbern zu kommen, ein Durchreisender, dem niemand seine Herkunft ansieht.&#8221;</em> Steht in der Prosa &#8220;<em>Jugend in einer österreichischen Stadt</em>&#8221; von Ingeborg Bachmann. Immer wieder, besonders abends, wenn es dämmert und in Klagenfurt die Straßen leer werden, gehe ich von der Khevenhüllerstraße, über die Radetzkystraße, Richtung Kaserne, wenige Hundert Meter weiter, in die Henselstraße, in der Ingeborg Bachmann einen Teil ihrer Kindheit und ihre Jugend verbracht hat, betrachte einen großen, an der Zauntür des Nachbarhauses hängenden Schildpattkranz, einen Katzensilberkranz, wie ich ihn nenne, der aus hunderten hostiengroßen Schildpatttalern zusammengefügt ist, ziehe ein leicht angeklebtes Schildpatt aus dem Kranz, stecke es schnell und verstohlen ein &#8211; auf meinem Schreibtisch wird es liegen müssen, sage ich mir, während ich diesen Text schreibe &#8211; und gehe, an das Katzensilber meiner Kindheit denkend, ein paar Schritte weiter zum Haus Nummer 26, zum Haus der Ingeborg Bachmann, das Katzensilber vor Augen, das ich damals am Flussufer der Drau gesammelt, nach Hause getragen, als Lesezeichen in <em>Winnetou I</em> hineingesteckt habe &#8211; ein paar Jahre, bevor ich den Namen Ingeborg Bachmann das erste Mal hörte -,  an der Stelle, wo Winnetou bei einem Zweikampf seinem damals noch weißen Feind Old Shatterhand ein Messer ins Herz stoßen wollte, aber auf der linken Brusttasche seines Gegners an der Sardinenbüchse abrutschte, so daß das Messer des Indianers seinem Feind Old Shatterhand oberhalb des Halses und innerhalb der Kinnlade in den Mund und durch die Zunge stieß und sein Blut, wie es in <em>Winnetou I</em> steht, &#8220;aus der äußeren Wundöffnung am Hals in einem beinahe fingerdicken Strahle herausrann&#8221;.</p>
<p><strong>2.<br />
</strong>Vor dem Haus von Ingeborg Bachmann stehend und auf den über die Hausmauer rankenden Rosenstrauch und die Gedenktafel der Dichterin verdeckenden weißen und rosafarbenen Rosenblüten schauend, schiele ich immer wieder nach rechts, ein paar Häuser weiter, stadteinwärts, aufs Gartentor in der Henselstraße Nummer 22, an dem der große, schwere Schildpattkranz hängt, und stelle mir vor, dass dieser Schildpattkranz am Gartentor des Hauses von Ingeborg Bachmann angebracht ist mit einer langen breiten Schleife und mit den aufgedruckten Worten aus ihrer Prosa &#8220;<em>Jugend in einer österreichischen Stadt</em>&#8220;: <em>&#8220;In der Ausdünstung von Ölböden, von ein paar Hundert Kinderleben, Zwergenmänteln, verbranntem Radiergummi, zwischen Tränen und Tadel, Eckenstehen, Knien und unstillbarem Schwätzen sind zu leisten: ein Alphabet und das Einmaleins, eine Rechtschreibung und zehn Gebote.&#8221;</em> Wenn Ingeborg Bachmann von der Ausdünstung der Ölböden in der Schule spricht, tauchen wieder die eigenen Erinnerungen vom schwarzen Ölboden im Unterrichtsraum auf, in der &#8220;Klasse&#8221; der Dorfvolksschule, wie wir den Raum nannten &#8211; damals, wann war das? &#8211; vor einem halben Jahrhundert schon, als der Kleindienst Gerhard, der älteste Sohn einer Keuschlerfamilie, deren Kinder jahrelang versteckt im eigenen Haus und Hof gehalten wurden und niemals mit den Bauernkindern des Dorfes spielen durften,  zum ersten Mal an die Dorföffentlichkeit, in die Schule gehen sollte und sich im Flur des Schulhauses gegen den stark nach Öl  riechenden Boden stemmte und schrie &#8211; wir warteten in der Klasse, in den uns zugeteilten Sitzbänken auf unseren zukünftigen Mitschüler -, so schrie, dass mich sein Schreien an das furchterregende  Zwillen eines Schweins erinnerte, das, festgebunden mit einem kotbeschmierten Strick am Oberkiefer, aus dem Stallglitsch in den Hof hinausgezogen wurde, worauf zwei stark behaarte menschliche Hände den geladenen silbernen Bolzenschußapparat, den &#8220;Buffer&#8221;, wie wir ihn nannten, an den Schädel des sich gegen den Hofboden stemmenden, widerstrebenden Schweins hielten, der Menschenkörper zurückfuhr, das Schwein zusammensackte, der zappelnde dicke Fleischwanst mit hocherhobenen Beinen vor dem Misthaufen lag, mit einem großen Küchenmesser in seinen Hals gestochert und das fingerdick warm herausströmende, in die Waschschüssel, über der sich am Wochenende mit einer Terpentinseife, auf der ein Hirsch aufgedruckt war, die Kinder die Achselhöhlen wuschen, schäumende Schweinsblut von der taubstummen Magd aufgefangen wurde, und während ich in der Henselstraße vor dem Haus von Ingeborg Bachmann stehe und auf den Rosenstrauch an der rosaroten Hausmauer schaue, mir die sich gegen den schwarzen Ölboden stemmenden Füße des weinenden und zwillenden Kleindienst Gerhard vorstelle, der von zwei Erwachsenen, von seiner Mutter und von dem Augengläser tragenden Lehrer, in die Klasse hineingezogen werden musste, fallen mir auch die Worte meines inzwischen dreizehnjährigen, damals siebenjährigen Sohnes ein, der sich auch am zweiten Schultag gegen die Türschwelle der Schule stemmte und flehentlich sagte: &#8220;Ich möchte nicht in die Schule gehen, ich möchte Schriftsteller werden!&#8221;</p>
<p><strong>3.<br />
</strong><em>&#8220;Kinder legen alte Worte ab und neue an&#8221;</em>, steht in der Prosa &#8220;<em>Jugend in einer österreichischen Stadt</em>&#8221; &#8211; einer Stadt, die Ingeborg Bachmann in dieser Geschichte nur einmal mit dem Buchstaben &#8220;K&#8221; identifiziert. Immer noch vor dem Haus von Ingeborg Bachmann stehend, auf die Blüten des hoch am Gemäuer aufragenden und die Gedenktafel verdeckenden Rosenstrauchs und wieder sehnsuchtsvoll nach rechts auf den am Gartentor des Nachbarhauses hängenden Schildpattkranz schauend, erinnerte ich mich an einen Herbsttag &#8211; damals, wann war das? -, als ich, aus Klagenfurt kommend, in meinem Heimatdorf Kamering meinen Freund, den Schneiderssohn besuchte, in die nach Stoffballen und Zigaretten riechende, großräumige Küche hineinging, in der seine Mutter an der Singer-Nähmaschine ratterte, sein Vater mit der diskusförmigen, kleinen rosaroten Schneiderkreide den angeschnittenen Stoff markierte, und wir aus dem Radio hörten, dass in Rom die in Klagenfurt aufgewachsene, österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann nach einem Brandunfall in ihrer Wohnung ihren schweren Verletzungen erlegen sei. Das Wort &#8220;erlegen&#8221; hatte mich damals, als Jugendlichen, irritiert und erschreckt, die Radiostimme sprach nicht von Tod und Sterben, sondern von &#8220;erlegen&#8221;. Ich ahnte nur, dass die Dichterin tot war, ich hatte auch nicht den Mut die Schneiderin zu fragen, was denn das Wort &#8220;erlegen&#8221; überhaupt bedeutet. In dieser Radiomeldung war auch davon die Rede, dass Ingeborg Bachmann unter Drogen gestanden haben soll, Alkohol und Tabletten eingenommen habe und mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen sei, die schließlich einen Schwelbrand auslöste. Ribiselsaft schlürfend und mit einer Gabel im Kirschkuchen stochernd, die Kirschkerne in unsere Hände spuckend, schauten wir in der Schneiderwerkstatt mit Gänsehaut immer wieder aufs kleine Kofferradio, warteten, begleitet von den Morsezeichen der ratternden Singer-Nähmaschine, die nächste volle Stunde ab, um dieselbe Meldung mit neuen Details und vielleicht auch noch einmal das Wort &#8220;erlegen&#8221; zu hören, das wir bis dahin nicht einmal vom Hörensagen kannten.</p>
<p><strong>4.<br />
</strong><em>&#8220;Noch lieber sind sie unter sich, nisten sich auf dem Dachboden ein und schreien manchmal im Versteck, um ihre verkrüppelten Stimmen auszuprobieren. Sie stoßen leise kleine Rebellenschreie vor Spinnennetzen aus.&#8221;</em> Erlegen, um es so zu sagen, erlegen, sage ich und befühle mit der durchstochenen, vernarbten Zunge meinen Gaumen mit Groll und Verzweiflung, denn ich sehe zappelnde Kinderbeine auf dem Asphalt vor mir, erlegen in dieser Stadt, in der ich auch schon mein zweites Jahrzehnt verbringe und in der Ingeborg Bachmann in der Henselstraße aufgewachsen ist, seinen Verletzungen erlegen ist auch der neunjährige Lorenz Woschitz, vor zwei Jahren, als einem größenwahnsinnig gewordenen Bürgermeister und einem ebenso größenwahnsinnigen Landeshauptmann, den beiden Hausherrn der Stadt K. und des Landes K., in den Kopf gestiegen war &#8211; der eine hat später, schwer alkoholisiert, aus seinem mit dreifach überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Auto ein beim Aufprall mehrfach sich überschlagendes Geschoß gemacht -, für drei Fußballspiele, für viereinhalb Stunden Fußball also, ein gigantisches Fußballstadion in dieser Kleinstadt zu bauen. Der neunjährige, gerade aus der Schule kommende Lorenz Woschitz, der auf dem Heimweg war, wurde in Klagenfurt an einer Kreuzung &#8211; damals ein Dreivierteljahr lang eine ein paar hundert Quadratmeter große Baustelle -, die er auf einem Zebrastreifen bei Grün überquerte, von einem Lastwagen überfahren und getötet. Um das neue Fußballstadion schneller fertig bauen zu können, in dem im Juni 2008 in Klagenfurt drei Europameisterschaftsspiele stattfanden, wurde von dieser Kreuzung, an der sich der tödliche Unfall ereignete, immer wieder Personal zu Arbeiten ins Fußballstadion abgezogen, manchmal sah man wochenlang keine Arbeiter auf dieser mit Verkehrstafeln und Hindernissen vollgepflasterten, die Autofahrer irritierenden Kreuzung, und so haben die verantwortlichen Straßenbauer, <em>die Sensenmänner von Klagenfurt</em>, wie ich sie nenne, schließlich  den Tod eines Schulkindes buchstäblich aus dem Asphalt gestampft. Von einem Omnibus aus, der im Verkehr ins Stocken geraten war, sahen Schulkinder den sterbenden, noch mit den Beinen zappelnden, neunjährigen Lorenz Woschitz auf dem Asphalt liegen, in der Radetzkystraße, wenige hundert Meter von der Henselstraße entfernt, in der Ingeborg Bachmann im Haus mit der Nummer 26  Kindheit  und  Jugend verbracht hat. <em>&#8220;Die Kinder haben keine Zukunft.&#8221;,</em> steht in der Prosa &#8220;<em>Jugend in einer österreichischen Stadt</em>&#8220;. <em>&#8220;Sie fürchten sich vor der ganzen Welt. Sie machen sich kein Bild von ihr, nur von dem Hüben und Drüben, denn es lässt sich mit Kreidestrichen begrenzen. Sie hüpfen auf einem Bein in die Hölle und springen mit beiden Beinen in den Himmel.&#8221;</em></p>
<p><strong>5.<br />
</strong>Diese Stadt Klagenfurt, die sich seit über dreißig Jahren, jährlich im Juni, in der Zeit der Lindenblüte, als deutschsprachige Literaturhauptstadt feiern lässt, ist wohl die einzige Stadt Mitteleuropas mit 100.000 Einwohnern, in der es keine eigene Stadtbibliothek gibt, in einem Land, in dem der damalige, inzwischen eingeäscherte Landeshauptmann gemeinsam mit dem röm.-kath. Parteivorsitzenden der sogenannten christlich-sozialen Volkspartei &#8211; der vor einem Jahr einen schweren Verkehrsunfall überlebt und nach seiner Genesung im Freundeskreis demutsvoll erzählt hat, dass ihm, um seine Worte zu gebrauchen, die &#8220;Lourdes-Mitzi&#8221; beim Verkehrsunfall das Leben gerettet hat -, dieser Kärntner ÖVP-Vorsitzende und der ehemalige Kärntner Landeshauptmann, der sich mit seiner Asche aus dem Staub gemacht hat, haben im vergangenen Jahr beim Verkauf der Kärntner Hypo-Bank einem Villacher Steuerberater für seine zweimonatige mündliche Beratung ein Honorar in Höhe von 6 Millionen Euro in räuberischer Manier aus Landesvermögen zugeschanzt, und höchst appetitlicherweise ist dieser Villacher Steuerberater auch noch der persönliche Steuerberater des Kärntner ÖVP-Politikers, dem himmel- und gottseidank die Lourdes-Mitzi bei einem Verkehrsunfall das Leben gerettet hat. Gegrüßt seist du, Maria, Königin der Güte, Ölbaum der Barmherzigkeit, durch welchen uns die Arznei des Lebens zukommt! Das gigantische Stadion, das für drei Europameisterschaftsspiele gebaut wurde, hat über 70 Millionen Euro, also eine Milliarde Schilling gekostet, und der Villacher Steuerberater hat für seine zwei Monate lange mündliche Beratung, von diesen beiden Politikern 6 Millionen Euro, also 84 Millionen Schilling, eingestreift. Der von den beiden Politikern auf diese Art und Weise zum Multi-Millionär gemachte Steuerberater begründete die Höhe des Honorars unter anderem mit den Worten: &#8220;Es waren zwei intensive Arbeitsmonate!&#8221; und &#8220;Ich habe mein Werk abgeliefert!&#8221; (Zuerst hätten es 12 Millionen Euro Honorar sein sollen, aber er hat sich erweichen lassen und hat dem Land einen, um seine Worte zu gebrauchen, &#8220;Patriotenrabatt&#8221; gewährt und schließlich nur mehr 6 Millionen Euro verlangt und bekommen.) Aber für eine Stadtbibliothek in der Landeshauptstadt, wie es sie in jeder Stadt Mitteleuropas gibt, hatten diese drei erwähnten Politiker in den letzten Jahren, und eigentlich seit dieser Literaturwettbewerb existiert, kein Geld. Sie haben kein Geld für eine Bibliothek für Kinder und Jugendliche. Sie haben kein Geld für Bücher. Sie haben kein Geld für die Bücher von Ingeborg Bachmann. Sie haben kein Geld für den &#8220;Guten Gott von Manhattan&#8221;. Sie haben kein Geld für die &#8220;<em>Anrufung des Großen Bären</em>&#8220;. Sie haben kein Geld für &#8220;<em>Die gestundete Zeit</em>&#8220;. Sie haben kein Geld für &#8220;<em>Malina</em>&#8220;, für &#8220;<em>Das dreißigste Jahr</em>&#8220;. Seit über dreißig Jahren haben sie kein Büchergeld für die Jugend dieser österreichischen Stadt! denke ich, in der Henselstraße, vor dem Haus von Ingeborg Bachmann stehend, auf den an der rosaroten Hausmauer sich hochrankenden Rosenstrauch und immer wieder nach rechts zum Schildpattkranz schielend, der schwer auf der Gartentür des Nachbarhauses hängt. <em>&#8220;Es ist kein Geld im Haus. Keine Münze fällt mehr ins Sparschwein. Vor Kindern spricht man nur in Andeutungen. Sie können nicht erraten, dass das Land im Begriff ist, sich zu verkaufen und den Himmel dazu, an dem alle ziehen, bis er zerreißt und ein schwarzes Loch freigibt.&#8221;</em> Um die Politik Willy Brandts zu unterstützen, drückte im Oktober 1972, also ein Jahr vor dem Tod von Ingeborg Bachmann, bei einem Parteitag der Schriftsteller und  Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll, seine Abscheu vor den Mächtigen, die keine Scham haben, mit folgenden Worten aus: &#8220;Es gibt nicht nur eine Gewalt auf der Straße, Gewalt in Bomben, Pistolen, Knüppeln und Steinen, es gibt auch Gewalt und Gewalten, die auf der Bank liegen und an der Börse hoch gehandelt werden.&#8221;</p>
<p><strong>6.</strong><br />
<em>&#8220;Die Durchlaßstraße hat ihren Namen nicht von dem Spiel, in dem die Räuber durchmarschieren, aber die Kinder dachten lange, das wäre so&#8221;, schreibt Ingeborg Bachmann in ihrer Geschichte &#8220;Jugend in einer österreichischen Stadt&#8221;.</em> Und: <em>&#8220;Erst später, als die Beine sie weiter trugen, haben sie den Durchlaß gesehen, die kleine Unterführung, über die der Zug nach Wien fährt. Hier mussten die Neugierigen hindurch, die zum Flugfeld wollten, über die Felder, quer durch die Herbststickereien. Jemand ist auf die Idee gekommen, den Flugplatz neben den Friedhof zu legen, und die Leute in K. meinten, es sei günstig für die Beerdigung der Piloten, die eine Zeitlang Übungsflüge machten. Die Piloten taten niemand den Gefallen, abzustürzen. Die Kinder brüllten immer: Ein Flieger! Ein Flieger! Sie hoben ihnen die Arme entgegen, als wollten sie sie einfangen…&#8221;</em> Ich verlasse die Henselstraße, verabschiede mich noch von der die rosarote Hausmauer hochrankende Rosenstaude und vom Schildpattkranz, gehe die St. Veiter Straße entlang, am rosaroten Haus mit der Nummer 24 vorbei, in dem der Zeichner Alfred Kubin vier Jahre lang als Jugendlicher verbracht hat, zur Durchlaßstraße, durch die Unterführung, über die der Zug nach Wien fährt, zum Annabichler Friedhof. Einen Steinwurf nur vom Grab von der Ingeborg Bachmann und einen Katzenhechtsprung vom Flugplatz entfernt, ist das Grab des neunjährigen Lorenz Woschitz. Weitauseinander gegrätscht und unendlich verlängert hat man seine Beine, der eine Fuß ist im Himmel, der andere ist in der Hölle, um die Worte von Ingeborg Bachmann zu paraphrasieren, und auf der Straße ist in der Todesstunde eine Kreidezeichnung in Gestalt eines Kindes geblieben, bis sie ausradiert worden ist vom Regen, Staub oder Wind. Der Magistrat der Stadt Klagenfurt war nicht imstande, der Familie einen zinslosen Kredit für die Begräbniskosten &#8211; mit weißem Kindersarg &#8211; zu gewähren. Es gibt dafür keinen Budgetposten! soll es wörtlich geheißen haben. Rote und lachsfarbene Nelken blühen auf dem Grab des Kindes, violette Stiefmütterchen, ein Herz aus Glas als Blumenbehälter, ein blauer Lederball, auf dem &#8220;Euro 2008&#8243; steht, auf dem kleinen, schönen Grabstein das Brustbild des neunjährigen Buben, ein blauer, leicht bewölkter Himmel hinter seinem blonden Scheitel. &#8220;Wir vermissen dich!&#8221; steht auf einem danebengesetzten, kleineren Stein, neben einem Gipsengel. Ja, wir vermissen dich, Lorenz Woschitz! Mit meinen Schritten vermesse ich die steinwurfweite Entfernung bis zum Grab von Ingeborg Bachmann, in dessen Mitte, umgeben von der Umklammerung niedergeschnittener Buchsbaumsträucher, ein rostfarbener Keramiktopf mit rosaroten Petunien steht. Auf ihrem Grabstein, zwischen den Buchstaben A und C des Namens Bachmann, steckt ein kleiner, weißer, ein wohl vom Bachwasser, denke ich, herzförmig zugeschliffener Stein. <em>&#8220;In dem Mietshaus in der Durchlaßstraße müssen die Kinder die Schuhe ausziehen und in Strümpfen spielen, weil sie über dem Hausherrn wohnen. Sie dürfen nur flüstern und werden sich das Flüstern nicht mehr abgewöhnen in diesem Leben. In der Schule sagen die Lehrer zu ihnen: Schlagen sollte man euch, bis ihr den Mund auftut. Schlagen… Zwischen dem Vorwurf, zu laut zu sein, und dem Vorwurf, zu leise zu sein, richten sie sich schweigend ein.&#8221;</em></p>
<p><strong>7.<br />
</strong>Als ich mich vor vierzehn Tagen, auf einer Lesereise in der Türkei, in Ost-Anatolien, in der Stadt Van aufhielt, sechzig Kilometer von der irakischen Grenze entfernt, durch die Stadt ging und in einer Markthalle eine Scheibtruhe sah, in der sich an die dreißig, vierzig schwarze, blutige Schafsschädel stapelten, da dachte ich, während der Fleischhauer die schwarzen Schafsschädel nacheinander in einen Schacht hineinwarf, wie lange werden sich die Bevölkerung des Landes K. und die Bewohner der Stadt K. von diesen schamlosen und räuberischen Politikern, den Hausherrn des Landes Kärnten und den Hausherrn der Stadt Klagenfurt, noch ausbeuten lassen, wann werden sie endlich auf die Straße gehen und den Mund aufmachen, wie lange werden sie sich noch schweigend einrichten, wie lange noch werden sie demütig sein und sich lammfromm ausrauben lassen, bis sie vielleicht, die Bevölkerung und die Bewohner dieser Stadt und dieses Landes,  mit letztem großen Staunen vor ihren eigenen Eingeweiden stehen, die ihnen zu Füßen liegen werden, wie lange noch, dachte ich, als ich dem anatolischen Fleischhändler zuschaute, wie er nacheinander die blutigen, schwarzen Schädel der Schafe entsorgte, bis die blutbeschmierte Scheibtruhe leer war und ein Kind in einer Schlangenlinie mit ihr davonfuhr. <em>&#8220;Zeit der Trophäen, Zeit der Weihnachten, ohne Blick voraus, ohne Blick zurück, Zeit der Kürbisnächte, der Geister und Schrecken ohne Ende. Im Guten, im Bösen: hoffnunglos.&#8221;</em></p>
<p>@ Josef Winkler | Quelle : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/1801">ORFon Kärnten</a> | Vgl. &#8220;<em>Knochenstilleben auf dem Asphalt mit Ovomaltine</em>&#8221; aus : &#8220;<em><a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/ich_reiss_mir_eine_wimper_aus_und_stech_dich_damit_tot-josef_winkler_12556.html">Ich ress mir eine Wimper aus und stech dich damit tot</a></em>&#8221; ( edition suhrkamp 2008 )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>LINKS</p>
<ul>
<li>Elmar Krekeler : Klagenfurt- Ticker Teil 1 | <a href="http://www.welt.de/kultur/article3995212/Josef-Winkler-brueskiert-Joerg-Haiders-Witwe.html">Josef Winkler brüskiert Jörg Haiders Witwe</a> ( DIE WELT , 25. 6. 2009 )</li>
<li>Gerrit Bartels : Bachmann-Preis | <a href="http://www.zeit.de/online/2009/27/winkler-klagenfurt?page=all">Winkler teilt in Eröffnungsrede aus</a> ( DIE ZEIT , Tagesspiegel , 25. 6. 2009 )</li>
<li>Bachmannpreis : <a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/490014/index.do">Josef Winkler rechnet politisch ab</a> ( APA | Die Presse , 24. 6. 2009 )</li>
<li>Ronald Pohl : <a href="http://derstandard.at/fs/1245670118849/Eroeffnungsrede-Klagenfurter-Sensenmaenner">Eröffnungsrede &#8220;Klagenfurter Sensenmänner&#8221; &#8211; Josef Winkler rechnete vehement ab</a> ( Der Standard , 24. 6. 2009 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2009/01/20/faz-literaturkritik-oliver-jungen-reitet-ein-schnitzel-unter-nacktem-hintern-breit-und-paniert-josef-winkler/">FAZ- Literaturkritik : Oliver Jungen reitet ein Schnitzel unter nacktem Hintern breit ( und paniert Josef Winkler )</a> ( in|ad|ae|qu|at , 20. 1. 2009 )</li>
<li>DOKUMENTATION : <a href="http://www.zintzen.org/2008/11/03/dokumentation-vom-allmahlichen-verlust-des-trostlichen-selbstmordgedankens-josef-winklers-rede-zum-buchnerpreis-2008/">Vom allmählichen Verlust des tröstlichen Selbstmordgedankens &#8211; Josef Winklers Rede zum Büchnerpreis 2008</a> ( 3. 11. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/18/hommage-a-josef-winkler-buchnerpreis-2008/">Hommage à Josef Winkler | Büchnerpreis 2008</a> ( 18. 6. 2008 )</li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/zur-literatur/josef-winklers-romische-novelle-natura-morta-die-diskrete-heiterkeit-des-fleisches/">Josef Winklers römische Novelle “<em>Natura Morta</em>” : Die diskrete Heiterkeit des Fleisches</a> ( LITERATUREN 12 / 2001 )</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>POST SCRPTUM 13. 8. <strong></strong></p>
<ul>
<li>Josef Winkler <strong>: </strong><a href="http://derstandard.at/fs/1250003461718/Kommentar-der-anderen-Hungerstreik-mit-Erwin-P">Hungerstreik mit Erwin P. Offener Brief an den Vizekanzler</a> &#8211; Der Standard , Kommentar der anderen , 13. 8. 2009 .</li>
</ul>
<p>NB : Im Unterschied zur oben dokumentierten Rede würden wir die hier der Vollständigkeit halber zitierte Polemik als eher &#8220;ausserliterarisch&#8221; betrachten . In|ad|ae|qu|at sei die Frage nahegelegt , inwieweit ein <em>nicht</em> auf grelle Effekte bedachtes Redaktionslektorat den Autor auf manch Überschiessendes aufmerksam machen sollte . &#8211; Fraglos dreht in der medialen Realität Grelles schneller . Schade .</p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.zintzen.org/2009/06/26/dokumentation-josef-winkler-der-katzensilberkranz-in-der-henselstrasse-klagenfurter-rede-zur-literatur-2009/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Play it again : FÜR den Bachmannpreis und WIDER die Literaturschulen &#8211; Eine Übertragung</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2008/07/01/play-it-again-fur-den-bachmannpreis-und-wider-die-literaturschulen-eine-ubertragung/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Jul 2008 05:40:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE &#124; IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG &#124; &#8220;EVENT&#8221; ALS ENDE DES EXKLUSIVEN &#124; DEALS DER JURIEN &#124; FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT &#124; AUFERSTEHUNG DES HÖRSPIELS VIA BILDSTREAM &#124; ZUM GEZETER ÜBER DAS &#8220;PROFESSIONELLE&#8221; : EIN CETERUM CENSEO &#124; LINKS &#124; RELATED &#124;...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE | IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG | &#8220;EVENT&#8221; ALS ENDE DES EXKLUSIVEN | DEALS DER JURIEN | FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT | AUFERSTEHUNG DES HÖRSPIELS VIA BILDSTREAM | ZUM GEZETER ÜBER DAS &#8220;PROFESSIONELLE&#8221; : EIN CETERUM CENSEO | LINKS | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>IM FEUILLETON : FUSSBALL UND FISCHGERICHTE</p>
<p><img style="width: 216px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/tddl-2008-banner-300px-1.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" align="left" />Musste man über Jahre hinweg lesen die stereotypen Stoss- Seufzer über den Bachmannpreis am ( Vorsicht : Wortspiel ! ) Wörther See <em>und wie</em> man sich abends bei Maria Loretto im berühmten Fischrestaurant unter den gruselig präparierten Fischköpfen an den Wänden ( Vorsicht : Bildwitz ! ) beim Gastmahle traf <em>und wie</em> dort oder auf den literaturjournalistischen Amateur- Fussballfeldern der Ehre <em>es</em> die Outsider den Insidern <em>gaben</em>&#8230;</p>
<p>Musste man alljährlich lesen dieselben Protokolle von Outfits und Aussagen ( halbprivat ) , dasselbe Raunen über die <em>echten</em> , aus dem Genusse geistiger Getränke ergossenen Literaturbetriebswahrheiten &#8230;., so rächt sich das Feuilleton in diesem Jahr unisono mit Groll und Hohn für die Verknappung seiner Sport- und Spielwiese von zwei auf vier Tageslängen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>IM FEUILLETON : FLUCH DER FERNSEH- FORMATIERUNG</p>
<p><img style="width: 66px; height: 64px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" alt="picto TV" hspace="2" vspace="2" width="56" height="55" align="left" />In chorisch harmonierenden Einzelstimmen wendet man sich gegen die Layoutierung der Show zu Zwecken und zu Gunsten der 3- sat- TV- Übertragung . Im fernsehgerechten Format , so der beleidigte Tenor ( <a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/394769/index.do">Die Presse</a> , <a href="http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/oel-im-getriebe/">taz</a> ) , verwandle sich Literatur eben in jenes Ärgernis einer &#8220;prime time&#8221;- ( <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3396004">Der Standard</a> ) , &#8220;Mittelstands-&#8221; ( <a href="http://www.welt.de/kultur/article2158864/Tilman_Rammstedt_erhaelt_Bachmann-Preis.html">DIE WELT</a> ) , &#8220;Vita contemplativa&#8221;- ( <a href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~EA9049A61920748659AE824CEFAE3EAD2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">FAZ</a> ) und &#8220;Langweile&#8221;- ( <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/vom_dienstbotenelend_der_literatur_1.772585.html">NZZ</a> ) Veran- oder -<em>un</em>staltung , als welche sie sich anno 2008 den vor Ort Wesenden präsentierte .</p>
<p>Keiner mochte da einlenken , dass es eben die Fernsehübertragung sei , welcher die Juroren ihre Prominenz ( und guten Gagen ) danken , die im Besonderen allerdings dafür garantiert , dass Literatur im Feuilleton weiterhin für &#8220;der Rede wert&#8221; befunden wird . Anderseits gestattet just die Fernseh- Übertragung eine Teilhabe Vieler an einem lokalen &#8220;Event&#8221; : eine Zeugenschaft , welche die Lesungen selbst &#8211; allerdings auch die Leistungen der Jury , nicht zuletzt aber auch die Beurteilungen durch das Feuilleton &#8211; ÜBERPRÜFBAR macht .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>&#8220;EVENT&#8221; ALS ENDE DES EXKLUSIVEN</p>
<p><img style="width: 66px; height: 64px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" alt="picto TV" hspace="2" vspace="2" width="56" height="55" align="left" />Somit gerät die Oberhoheit der Kanzelrede und der exklusive Deutungsmacht des Feuilletons ins Wanken : Prompt reagiert das Feuilleton auf die solcherart &#8220;globalisierte&#8221; Information , indem es die Stadt Klagenfurt ebenso kleinredet und zur kleingeistig- protofaschistischen Provinz ( <a href="http://www.welt.de/kultur/article2158864/Tilman_Rammstedt_erhaelt_Bachmann-Preis.html">DIE WELT</a> ) erklärt wie überhaupt den ganzen Bewerb inklusive der Juroren samt der von ihnen &#8220;vorgeschlagenen&#8221; und diskutierten Text- und Autoren- Funktionen .</p>
<p>Denn aber , hallo und sorry , möchten wir bescheiden daran erinnern , dass Klagenfurt noch immer ein Erbmöbelstück der &#8220;Gruppe 47&#8243; ist und von deren berüchtigten Meetings , deren Lesungen und deren , jedem Widerspruch abgeneigten Ab- Urteilungen derer , die da lasen . Die , die da lasen , waren ( siehe : das Prinzip der &#8220;Einladung&#8221; bzw. der Juroren- Vorschläge ) selbstverständlich nur ein Teil &#8220;sie selber&#8221; . Der Löwenanteil war und bleibt allerdings das , womit sich ein Juror zu profilieren gedenkt , WEN er ins Rennen schickt und WAS er der Arena des Sammelkampfes vorwirft &#8230; zur Augenweide oder zum Frasse .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DEALS DER JURIEN</p>
<p><img style="width: 216px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/tddl-2008-banner-300px-1.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" align="left" />Was das Juryprinzip ist in vielen verschwiegenen Versammlungszimmern , an Tagungstafeln und bei Konferenztisch- Kaffee aus Thermoskannen vollzieht , liegt in Klagenfurt vor Aller Augen . Deals , Kontrakte , Freundlichkeiten im Austausch gegen Imagepunkte , oder &#8211; bei Schlagseite des eigenen Kandidaten : der schnelle Seitenwechsel und Überlauf , der mit rhetorischer Verve überbrüht werden muss , damit der Sieger als selbstgekochtes Süppchen verkauft und vertreten werden kann .</p>
<p>Ja mei : All das ist hinlänglich bekannt . Was aber nun , wenn wir zugucken dürfen ( live dabei sein ! ) in der durch die Fernsehkameras und die hitzige Ausleuchtung nachvollziehbar unangenehm schwül- bedrückten Arena ? &#8211; Seit zwanzig Jahren weder im Besitze eines TV- Apparates noch des Animo , sich leiblich dem &#8220;Betriebsausflug&#8221; auszusetzen , hat in|ad|ae|qu|at das sogenannte &#8220;Wettlesen&#8221; stets via Feuilleton- Rapports und Insider- Witzen rezipiert . Und dabei Hunderte der oben genannten Fischessen , Fussballschweisstreibereien , Beschwipstheiten und Ausflügen ins lokale Puff nachlesen dürfen . Wenn im September dann oder im Oktober der jährliche Band &#8220;DIE BESTEN&#8221; bei Piper erschien , konnte und wollte sich eh Keiner mehr an das frühsommerliche Klagenfurt erinnern .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FERN- SICHT VIA INTERNET : SELBSTTEST IN ECHTZEIT</p>
<p><img style="width: 66px; height: 64px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" alt="picto TV" hspace="2" vspace="2" width="56" height="55" align="left" />Nun aber hat das Netz auch für fernsehfrei lebende Zeitgenossen die &#8220;Zugänglichkeit&#8221; zu diesem eminenten Ereignis der Eliten von Feuilleton und Sozial- Performanz ermöglicht . Und solche &#8220;Zugänglichkeit&#8221; zu höherer &#8211; menschlicher , kultureller , emotionaler &#8211; Bildung gilt mittlerweile als Menschenrecht . Na gut , machen wir von solcher &#8220;Zugänglichkeit&#8221; via &#8220;Stream on Demand&#8221; Gebrauch und vollziehen &#8220;Klagenfurt&#8221; im totalen Echtzeit- Selbsttest und unter verschärften Bedingungen von sukzessiver Mitschrift und Fortverlinkung mit : Vierzehn Stunden lang an Bildschirm und Tasten , plus Mittagspausen usf.</p>
<p>Hier das Testergebnis : Auch unter den eingeschränkten Erwartungen , was ein Stream- Bild an Qualität vermitteln kann , ist der visuelle Faktor erbarmungslos kläglich . Im Chiaroscuro eines nur spotmässig ausgeleuchteten Studios verhindern abstruse Kamera- Totalen eine Konzentration auf den logisch zu fokussierenden Sprecher . Tritt selbiger allerdings &#8211; egal , ob gebeugter Autor , gestikulierender Juror oder bräselnder Moderator &#8211; ins Bild des Nah- Objektivs , erstarren die <em>Talking Heads</em> hinter der dick aufgetragenen und unvorteilhaft angestrahlten Maske . Da man Menschen , welche man schätzt und kennt , nur ungern in solcher Ensor&#8217;schen Masken- Übermalung betrachtet , verlegt man sich bald aufs Abblenden . Und siehe : Man beginnt zu HÖREN . ZUZUHÖREN sogar .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>AUFERSTEHUNG DES HÖRSPIELS VIA BILDSTREAM</p>
<p><img style="width: 216px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/tddl-2008-banner-300px-1.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" align="left" />Und statt des blauen Studios erleben wir das blaue Wunder der Verwandlung eines &#8220;Literaturwettbewerbs&#8221; in ein HÖRSPIEL in Echtzeit : Mit den klassischen Chargen , Beschleunigungen und Retardierungen , Strophe und Refrain , Solo und Chor sowie viel lokal gefärbter Sprachmusik . Da treten die ausgestellten ( literarischen ) TEXTE als ebenso subjektive STIMMEN und CHARAKTERE auf wie das Geplänkel der Juroren , deren ebenso ausgestellten Bekenntnis- TEXTE und kulturtheoretische ROLLENPROSA . Solcherart sind wir &#8211; auch über manche Mühen der Textebenen ( aller Fraktionen ) hinweg &#8211; in den Genuss eines selten so unterhaltsam  vernommenen HÖRSPIELS gekommen .</p>
<p>Fazit : Wenn schon das Radio sein Selbstbewusstsein als AKUSTISCHES Medium hinter Internetbildchen , LOGO- Optik und visuellen User- Interfaces am Handy verleugnet , wird man fortan das live übertragene , respektiv netz- gestreamte oder ON DEMAND abgespielte TV- BILD als neues Radio gebrauchen . BILD AB , TON AUF : Lass es jazzen , Mann , horch hin und maule nicht .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ZUM GEZETER ÜBER DAS &#8220;PROFESSIONELLE&#8221; : EIN CETERUM CENSEO</p>
<p><img style="width: 66px; height: 64px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/pictotv.jpg" alt="picto TV" hspace="2" vspace="2" width="56" height="55" align="left" />Und WENN man sich zu Klagenfurt bzw. in den Redaktionsstuben postum seit Jahren über die ( Vorsicht ! ) &#8220;<em>gut gemachten , aber &#8230;</em>&#8220;-Schreibstücke beklagt , dies Jahr erstmals auch über die ( Vorsicht ! ) &#8220;<em>gut vorgelesenen , aber &#8230;</em>&#8220;-Texte , dann schliesse man doch bitte endlich und einfach die VEBs der Literaturschulen und entlasse deren <em>renommierte</em> Lehrer , welche eben die SERIENTEXTE und -BEFINDLICHKEITEN mitproduzieren , über die sie und ihre Kollegen dann öffentlich mäkeln . Sorry : Bei diesem Betriebsspiel werden Menschen <em>verbraucht</em> &#8230; Der Rest der Argumentation ist unter der Kategorie &#8220;Germany’s Next Topmodel&#8221; bzw. &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221; ( DSDS ) nachzulesen . Oder hiesse es doch nicht noch besser : &#8220;<em>Dschungel-Camp  &#8211; Ich bin ein Star – holt mich hier raus</em>&#8221; ?!</p>
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<p>LINKS</p>
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<li>
<div><a href="http://www.welt.de/kultur/article2158864/Tilman_Rammstedt_erhaelt_Bachmann-Preis.html">Tilman Rammstedt erhält Bachmann-Preis</a> &#8211; Der deutsche Autor Tilman Rammstedt hat den renommierten Ingeborg-Bachmann- Preis gewonnen . Der 33-jährige Schriftsteller wurde im österreichischen Klagenfurt für seinen Roman &#8220;Der Kaiser von China&#8221; ausgezeichnet . Rammstedt wagte etwas , das in Klagenfurt selten goutiert wird : Humor (  Elmar Krekeler , DIE WELT , 30. 6. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.faz.net/s/Rub1DA1FB848C1E44858CB87A0FE6AD1B68/Doc~EA9049A61920748659AE824CEFAE3EAD2~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Bachmann-Preis 2008 : Darauf haben wir gewartet</a> ( Oliver Jungen , FAZ , 29. 6. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/vom_dienstbotenelend_der_literatur_1.772585.html">Vom Dienstbotenelend der Literatur &#8211; Der 32. Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb</a> &#8211; Mit einer Grossvater- Geschichte holt sich der Berliner Tilman Rammstedt den Ingeborg- Bachmann- Preis 2008 . Seine Erzählung ist komisch , wo die Qualität der sonst noch vorgetragenen Texte fast tragisch ist . Selten zuvor war die Literatur in Klagenfurt so durchschnittlich wie diesmal ( Paul Jandl , NZZ , 30. 6. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div>
<div><a href="http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/oel-im-getriebe/">Neuigkeiten aus Klagenfurt &#8211; Öl im Getriebe</a> &#8211; Beim diesjährigen Ingeborg- Bachmann- Wettbewerb haben sich die Schriftsteller , die Jury und das Publikum auf die Bedingungen des Fernsehens eingelassen ( Dirk Knipphals , taz , 30. 6. 2008 )</div>
</div>
</li>
<li>
<div>
<div><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3396004">Das Jahr der Freundlichkeit</a> &#8211; Der 32. Bachmann- Preis ging an den in Berlin lebenden Tilmann Rammstedt &#8211; Markus Orths und Patrick Findeis hatten Chancen . Eine Entscheidung , unentschieden ( Cornelia Niedermeier , Der Standard , 30. 6. 2008 )</div>
</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/394738/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">Bachmann-Preis : Ein Tyrann als komischer Held</a> &#8211; Tilman Rammstedt gewinnt mit seinem schwarzhumorigen &#8220;Der Kaiser von China“ in Klagenfurt . Er setzte sich bei Jury und Publikum durch ( Harald Klauhs , Die Presse , 30. 6. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/394769/index.do">Literatur , im Wörther See versenkt</a> &#8211; Beim Wettlesen zum Bachmann-Preis wird alles den Erfordernissen des TV , der Marke untergeordnet . Ein Text ist aber kein Waschmittel ( Harald Klauhs , Die Presse , 30. 6. 2008 )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/06/28/bachmannpreis-08-listen-lesen-lasten/">BACHMANNPREIS 08 : Listen &#8211; Lesen &#8211; Lasten</a> ( in|ad|ae|qu|at , 28. 6. 2008 )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Ein Eintauchen in buchstäbliche <em>Liquid Levels</em> gestattet das herrlich verhaltene <a href="http://www.loopzilla.de/">LOOPZILLA</a>- MIX Numero 60 . Fern von jeder hochsommerlichen <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/07/czz-hoerempfehlung-6.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Beach- Life oder Sonstwie- Fröhlichkeits- Frenesie , bleibt das &#8220;<a href="http://www.loopzilla.de/?p=168">Sofa Mix</a>&#8221; cool abgedimmt im gangbaren Takt , ohne ins loungig- Beliebige abzudriften : <a href="http://bhlogiston.schauecker.com/2008/02/02/project-swirl-miminal-dub/">Daniel P.</a> aka &#8220;<a href="http://www.myspace.com/projectswirl">Project Swirl</a>&#8221; bedient sich mit seiner exquisiten Mischung aus Releases von Netlabels wie yukiyaki , Thinner , unfoundsound oder clear-cut allerdings nur beim Feinsten . &#8211; CLICK <a href="http://www.loopzilla.de/?p=168">LINK</a> TO SEE PLAYLIST AND LISTEN . <strong>|||</strong></p>

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		<item>
		<title>BACHMANNPREIS 08 : Listen &#8211; Lesen &#8211; Lasten</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jun 2008 06:35:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; NA JA : DANN MAL LOS &#124; STUNDENPLAN &#8211; DARBIETUNGEN &#8211; DEBATTEN &#124; RÉSUMÉES ( ORF ) &#124; AUTOMATISCHE LITERATURKRITIK &#8211; PREIS DER RIESENMASCHINE &#124; PRESSE &#124; KLANGAPPARAT Das Blockseminar &#8220;Bachmannpreis 2008&#8221; aka &#8220;Tage der deutschsprachigen Literatur&#8221; kann losgehen . Laut Veranstalter gestrafft , verjüngt und in neuem Outfit , multimedial und -lingual ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>||| </strong> NA JA : DANN MAL LOS  | STUNDENPLAN &#8211; DARBIETUNGEN &#8211; DEBATTEN | RÉSUMÉES ( ORF ) | AUTOMATISCHE LITERATURKRITIK &#8211; PREIS DER RIESENMASCHINE | PRESSE | KLANGAPPARAT</p>
<p><img style="width: 238px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/tddl-2008-banner-300px.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" /></p>
<p>Das Blockseminar &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bachmannpreis">Bachmannpreis 2008</a>&#8221; aka &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/">Tage der deutschsprachigen Literatur</a>&#8221; kann losgehen . Laut Veranstalter gestrafft , verjüngt und in <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/119">neuem Outfit</a> , <a href="http://bachmannpreis.eu/de/bachmannpreis/68">multimedial</a> und -<a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/59">lingual</a> .  &#8211; Zur Gegenlektüre : Siehe  Doris Mosers ( &#8220;<a href="http://www.perlentaucher.de/buch/18220.html">Der Ingeborg-Bachmann-Preis &#8211; Börse , Show , Event</a>&#8221; ) : <a href="http://wwwu.uni-klu.ac.at/dmoser/literatura/html/ingeborg-bachmann-preis.html">Frequently Asked Questions</a> .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>STUNDENPLAN &#8211; DARBIETUNGEN &#8211; DEBATTEN</p>
<p>Im Netz via <a href="http://bachmannpreis.eu/de/audio_video/18">ORF-TV on demand</a> | <a href="http://tv.orf.at/ondemand/faq.html">per Media- Player</a></p>
<p><strong>Freitag , 27. Juni , Vormittag</strong></p>
<p>9 &#8211; 10 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/21">Thorsten Palzhoff</a> , D ( home , <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/palzhoff_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Ijoma Mangold ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/143">Livia</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/palzhoff_les.wmv">video on demand</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/palzhoff_disk.wmv">video</a> )<br />
10 &#8211; 11 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/10">Alina Bronsky</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/bronsky_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Ijoma Mangold ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/137">Scherbenpark</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/bronsky_les.wmv">video </a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/bronsky_disk.wmv">video</a> )<br />
11 &#8211; 12 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/12">Clemens J. Setz</a> , A ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/setz_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Daniela Strigl ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/147">DIE WAAGE</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/setz_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/setz_disk.wmv">video</a> )<br />
12 &#8211; 13 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/14">Angelika Reitzer</a> , A ( Videoportrait | Vorschlag André Vladimir Heiz ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/145">Super-8</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/reitzer_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/reitzer_disk.wmv">video</a>)</p>
<p><strong>Freitag , 27. Juni ,  Nachmittag</strong></p>
<p>15 &#8211; 16 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/9">Martin von Arndt</a> , D ( <a href="http://www.vonarndt.de/">home</a> , <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/arndt_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Alain Claude Sulzer ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/136">Der Tod ist ein Postmann mit Hut</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/arndt_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/arndt_disk.wmv">vod</a> )<br />
16 &#8211; 17 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/25">Patrick Findeis</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/findeis_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Burkhard Spinnen ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/138">Kein schöner Land</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/findeis_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/findeis_disk.wmv">video</a> )<br />
17 &#8211; 18 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/22">Markus Orths</a> , D ( <strong>KEIN</strong> Videoportrait | Vorschlag Daniela Strigl ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/142">Das Zimmermädchen</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/orths_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/orths_disk.wmv">video</a> )</p>
<p><img style="width: 238px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/tddl-2008-banner-300px.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" /></p>
<p><strong>Samstag , 28. Juni , Vormittag</strong></p>
<p>9 &#8211; 10 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/26">Heike Geißler</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/geissler_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Ursula März ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/139">Das luftige Leben</a>&#8220;| Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/geissler_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/geissler_disk.wmv">video</a> )<br />
10 &#8211; 11 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/23">Sudabeh Mohafez</a> , D ( <a href="http://www.sudabehmohafez.de/">home</a> , Blog &#8220;<a href="http://eukapi.twoday.net/">zehn zeilen</a>&#8221; , <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/mohafez_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Klaus Nüchtern ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/66">Im roten Meer</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/mohafez_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/mohafez_disk.wmv">video</a> )<br />
11 &#8211; 12 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/27">Dagrun Hintze</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/hintze_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Burkhard Spinnen ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/140">Flugangst</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/hintze_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/hintze_disk.wmv">video</a> )<br />
12 &#8211; 13 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/24">Pedro Lenz</a> , CH ( <a href="http://www.pedrolenz.ch/">home</a> , <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/lenz_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag André Vladimir Heiz ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/141">Inland</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/lenz_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/lenz_disk.wmv">video</a> )</p>
<p><strong>Samstag , 28. Juni , Nachmittag</strong></p>
<p>15 &#8211; 16 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/11">Ulf Erdmann Ziegler</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/ziegler_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Alain Claude Sulzer ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/148">Pomona</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/ziegler_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/ziegler_disk.wmv">video</a> )<br />
16 &#8211; 17 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/20">Tilmann Rammstedt</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/rammstedt_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Ursula März ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/144">Der Kaiser von China</a>&#8221;  | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/rammstedt_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/rammstedt_disk.wmv">video</a> )<br />
17 &#8211; 18 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/13">Anette Selg</a> , D ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/selg_portr.wmv">Videoportrait</a> | Vorschlag Klaus Nüchtern ) : &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/146">Muttervaterkind</a>&#8221; | Lesung ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/selg_les.wmv">video</a> ) | Debatte ( <a href="http://redir.proxitv.speednet.at:8080/public/PKF_getWMVideo.asp?proxy_url=mms://globalserver.speednet.at/vod/orfktn/bp_2008/selg_disk.wmv">video</a> )</p>
<p><strong>Samstag , 28. Juni , Abend</strong></p>
<p>20.15 : Preisvergabe ( erstmals im Hauptabendprogramm von <a href="http://www.3sat.de/index.html">3sat live</a> )</p>
<blockquote><p><a href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/specials/123464/index.html">Tilman Rammstedt gewinnt den Bachmann-Preis 2008</a> | Patrick Findeis erhält den 3sat-Preis</p>
<p>Der in Berlin lebende Autor <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/20">Tilmann Rammstedt</a> ist der große Gewinner des 32. Ingeborg-Bachmann-Preises 2008. Er beeindruckte mit seiner Lesung aus seiner Familiengeschichte &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/144">Der Kaiser von China</a>&#8221; nicht nur die Jury, auch das Publikum stimmte für den Nachwuchsautor. Rammstedt, 1975 in Bielefeld geboren, beschreibt in seinem Werk eine problematische Beziehung zu seinem Großvater. Die Jury lobte den bisher unveröffentlichten Text als hochkomisch und brillant. Der Hauptpreis ist mit 25.000 Euro dotiert.</p>
<p>Der 3sat-Preis geht dieses Jahr an <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/25">Patrick Findeis</a>, der in Berlin lebt und arbeitet. Ebenfalls erfolgreich im Wettbewerb ist auch der 1969 in Viersen geborene, heute in Karlsruhe lebende Autor <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/22">Markus Orths</a>, der vor allem Erzählungen, Romane und Essays schreibt. Er erhält den Telekom Austria Preis.</p>
<p><a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/773">Der Ernst- Willner-Preis ging nach Österreich</a></p>
<p>Der Ernst Willner-Preis ging schließlich an den zweiten von Daniela Strigl nominierten Autor: <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/12">Clemens J. Setz</a>. Sie meinte, damit eine &#8220;höchst hintersinnige Geschichte über das Wägen und Abwägen&#8221; gewählt zu haben, die zeige, &#8220;was übermäßiger Fleischgenuss aus Männern machen&#8221; könne.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><img style="width: 238px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/tddl-2008-banner-300px.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" /></p>
<p>RÉSUMÉES ( ORF )</p>
<p>Disclaimer : In|ad|ae|qu|at übergehen wir die verzichtbaren <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/598">Subjektkommentare</a> des &#8220;Satirikers&#8221; Egyd Gstättner .</p>
<ul>
<li>Tag 2 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/750">Ein &#8220;hochkomischer&#8221; und &#8220;brillanter&#8221; Text</a> &#8211; &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/144">Der Kaiser von China</a>&#8221; lautete der Titel des hochkomischen Textes von <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/20">Tilmann Rammstedt</a> über einen einarmigen Großvater, der mit dem Auto nach China fährt um zu sterben. Nicht nur das Publikum reagierte begeistert.</li>
<li>Tag 2 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/744">&#8220;Pomona&#8221; &#8211; ein &#8220;seltsam gemütlicher&#8221; Text</a> &#8211; <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/11">Ulf Erdmann Ziegler</a> las auf Einladung von Alain Claude Sulzer aus dem Text &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/148">Pomona</a>&#8221; (eine BRD-Siedlung in den 60er-Jahren) vor. Die Jury teilte sich in ihrer Kritik in zwei Lager: &#8220;Ein Haus mit zwei Eingängen&#8221;, konstatierte schließlich die &#8211; eher abgeneigte &#8211; Ursula März.</li>
<li>Tag 2 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/723">Kaum eine Chance für Pedro Lenz</a> &#8211; <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/24">Pedro Lenz</a> wurde auf Empfehlung von Andre Vladimir Heiz nach Klagenfurt eingeladen. Er las als letzter dieses Lesevormittags aus &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/141">Inland</a>&#8221; vor &#8211; und fiel damit bei der Jury durch.</li>
<li>Tag 2 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/716">Geteilte Jurymeinung über &#8220;Flugangst&#8221;</a> &#8211; Mit <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/27">Dagrun Hintze</a>s &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/140">Flugangst</a>&#8221; ging der dritte Text des samstäglichen Lesevormittags ins Rennen um den diesjährigen Bachmannpreis. Burkhard Spinnen lud die Deutsche nach Klagenfurt ein. &#8220;Flugangst&#8221; ist ein Text über die &#8220;transzendentale Obdachlosigkeit&#8221; (Ijoma Mangold) des Menschen im &#8220;spirituellen Warenhaus&#8221; des 21. Jahrhunderts.</li>
<li>Tag 2 : <a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/709">Plädoyer für die Zärtlichkeit der Feuerwehr</a> &#8211; Der Text &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/66">Im roten Meer</a>&#8221; von <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/23">Sudabeh Mohafez</a> war auf Einladung von Klaus Nüchtern zu hören. Ein musikalischer Text, ja oder nein? &#8211; gerade darüber wurde sich die Jury nicht einig.</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div><a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/680">Tag 1 : Findeis und Orths erste Favoriten</a> &#8211; Nach diesem ersten Lesetag hatten sich mit <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/25">Patrick Findeis</a>&#8216;&#8221;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/138">Kein schöner Land</a>&#8221; und <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/22">Markus Orths</a>&#8216; &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/142">Zimmermädchen</a>&#8221; zwei erste Favoriten im Rennen um den Bachmannpreis herauskristallisiert.</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/674">Der &#8220;beste Text&#8221; kam zum Schluss</a> &#8211; Mit <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/22">Markus Orths</a>&#8216; Text &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/142">Das Zimmermädchen</a>&#8221; ging der erste Lesetag in Klagenfurt zu Ende. Eine Putzfanatikerin, die sich unter Hotelbetten versteckt, um am Leben der Gäste teilzuhaben, erhielt das einhellige Lob der Jury.</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/650">Der Text &#8220;Super-8&#8243; polarisierte die Jury</a> &#8211; Mit <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/14">Angelika Reitzer</a> ging die erste österreichische Autorin an den Start. Die Meinung der Jury zu ihrem Text &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/145">Super-8</a>&#8221; reichte von völliger Ablehnung bis zu totaler Begeisterung.</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://bachmannpreis.eu/de/information/643">Der erste Text mit guten Chancen</a> &#8211; Der erste Österreicher beim diesjährigen Bewerb, <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/12">Clemens J. Setz</a>, las auf Einladung Daniela Strigls aus dem Text &#8220;<a href="http://bachmannpreis.eu/de/texte/147">DIE WAAGE</a>&#8221; vor. Zum ersten Mal an diesem Lesevormittag gab es von der Jury beinah einhelliges Lob</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>AUTOMATISCHE LITERATURKRITIK &#8211; PREIS DER RIESENMASCHINE</p>
<p>An Stelle des vorjährigen <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20070618120227">Klagenfurt-Totalisators</a> lädt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zentrale_Intelligenz_Agentur">ZIA</a> 2008 zur <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20080625013556">Teilnahme an der Automatischen Literaturkritik</a> ( <a href="http://docs.google.com/View?docid=d3nxxvf_1073tr8nfmdq">Kriterienkatalog</a> ) . in|ad|ae|qu|at hält eine Kommentierung der Kommenierung für verzichtbar , sondern sich schlicht ans Dokumentieren .</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20080627091858">Bewertungen Tag 1</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20080628091818">Bewertungen Tag 2</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20080628210617">Automatische Literaturkritik Preis der Riesenmaschine für Tilman Rammstedt</a></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><img style="width: 238px; height: 70px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/tddl-2008-banner-300px.jpg" alt="TDDL 2008 banner 300px" hspace="2" vspace="2" width="306" height="106" /></p>
<p>PRESSE &#8211; TAG 1</p>
<ul>
<li>
<div>&#8220;<a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Ingeborg-Bachmann-Preis;art138,2560540">Tagesspiegel</a>&#8221; und <a href="http://www.zeit.de/news/artikel/2008/06/27/2560540.xml">ZEIT</a> hatten Freitag gerade mal selbige , bis 11 Uhr die ersten beiden Lesungen ( Thorsten Palzhoff , Alina Bronsky ) ohne Zugabe eigener Gedanken zu beobachten . Der Rest des Freitag , 16:46 Uhr <em>ex aequo</em> online gestellten Textes reproduziert ein paar Fakten aus den Presseunterlagen . Gezeichnet &#8220;jg/dpa&#8221; .</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>Elmar Krekeler , ein ehrerenwerter Herr , ergeht sich in der <a href="http://www.welt.de/kultur/article2153553/Bauerskinder_haben_es_in_Klagenfurt_schwer.html">WELT in einer Art von Live- Blogging</a> , wobei besonders Moderator Dieter <del>Moor</del> Bohlen ( aka &#8220;der Geck&#8221; ) solchen Unmut erregt , dass auch ORF-Landesdirektor Willy Haslitzer einer Umbenennung in &#8220;Haslitza&#8221; anheim fällt . Immerhin bleibt der Chronist ( mit update ) bis Freitag , 17.32 Uhr auf dem Beobachterposten , referiert vornehmlich die männlichen Statements der Debatten : &#8220;Herr Mangold orgelt&#8221; , &#8220;Herr Heiz ist hingerissen &#8230; er bricht ins Schweizerische aus vor Begeisterung&#8221; , &#8220;Herr Heiz wechselt ins Französische. Herrn Spinnen geht das alles zu gut auf. Herr Mangold redet die Sprache des Textes klein&#8221; , Clemens J. Setz bietet &#8220;Angestelltenirrsinnsprosa&#8221; , Angelika Reitzers Text verursacht &#8220;Erste Klagenfurter Fluchtgedanken&#8221; : &#8220;Die Frau fährt auf einem Hometrainer zu ihrer glücklichen Tante. I wär narrisch.&#8221; (  <em>Sic  , czz</em> )</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>Auch <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3394825">Cornelia Niedermeier ( Der Standard )</a> beginnt schon angehörs des Moor&#8217;schen Jargons &#8220;eine Abwesende, Unbekannte bei dieser Veranstaltung&#8221; zu vermissen : es sei &#8220;die Sprache – und die Liebe zu ihr&#8221; . Literarische Stereotypie des ersten Tages : &#8220;Klassische <em>Bachmann-Texte</em> , also für den Wettbewerb verfasste Beiträge, die artig dekodierbare Motive entwickeln, doch sprachlich wenig wagen.&#8221;</div>
</li>
</ul>
<ul>
<li>
<div>Harald Klauhs springt in seinem Bericht für &#8220;<a href="http://diepresse.com/home/kultur/literatur/394452/index.do?_vl_backlink=/home/kultur/index.do">Die Presse</a>&#8221; furchtlos <em>medias in res</em> : &#8220;Wie nervend darf ein Text sein ? An dieser Frage entzündete sich die erste heftige Diskussion unter den Juroren des diesjährigen Bachmann-Preises. Und zwar am Text <em>Super-8</em> von Angelika Reitzer, die der Schweizer Juror Andr Vladimir Heiz nach Klagenfurt eingeladen hat.&#8221; &#8211; Hinsichtlich der von Clemens J. Setz surreal inszenierten <em>Waage</em>, &#8220;schlug&#8221; &#8211; so der Kommentator treffend &#8211; &#8220;der Zeiger &#8230; weit aus. <em>Ich habe beim Lesen vor Lachen geprustet,</em> kommentierte Ursula März diese hochkomische Horrorgeschichte über Biedermänner und Dinosaurier. <em>Eine Fantasie über das Nichts, nämlich nichts Bedeutendes</em>, nannte dagegen Neo-Juror Alain Claude Sulzer Setz&#8217; Text &#8230;  Schon an dieser Stelle spaltete sich also die Jury an der Frage, wie viel Mysteriöses ein literarischer Text haben darf oder soll.&#8221;</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Nach so viel Gerede haben wir uns ein paar musikalisch aufmöbelnde &#8220;<a href="http://www.tonkulturberlin.com/netlabel/newrelease.html">Zeichen</a>&#8221; redlich verdient . Das junge Netlabel &#8220;<a href="http://www.tonkulturberlin.com/netlabel/releases.html">Tonkultur-Berlin</a>&#8221; ( TKBNET ) <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2008/06/czz-hoerempfehlung-5.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />schickt Steven Reitz ( <a href="http://www.tonkulturberlin.com/pdf/Freakster_de.pdf">pdf</a> ) aka <a href="http://www.myspace.com/djfreakster">Freakster</a> &amp; Steven Schwarz ( pdf ) aka <a href="http://www.myspace.com/schwarzarbeit">SCHWARZarbeit</a> los , uns ein paar blutdrucksteigernde Mini ( mal ) ( beat ) &#8211; Pillen zu verabreichen : Dies Dosis ist höchst vernehmlich und bekömmlich . Besonders aber : Hochgradig wortlos ! &#8211; CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Freakster : <a href="http://media.sonicsquirrel.net/tonkultur_berlin/TKBNET02_FreaksterundSchwarzarbeit_Zeichen_EP/01_Freakster_Zeichen_Original_320kb.mp3">Zeichen</a> | 02. Freakster : <a href="http://media.sonicsquirrel.net/tonkultur_berlin/TKBNET02_FreaksterundSchwarzarbeit_Zeichen_EP/02_Freakster_RedLights_Original_320kb.mp3">Red Lights</a> | 03. Freakster : <a href="http://media.sonicsquirrel.net/tonkultur_berlin/TKBNET02_FreaksterundSchwarzarbeit_Zeichen_EP/03_Freakster_AetscheBeatsche_Original_320kb.mp3">Aetsche Beatsche</a> | 04. SCHWARZarbeit : <a href="http://media.sonicsquirrel.net/tonkultur_berlin/TKBNET02_FreaksterundSchwarzarbeit_Zeichen_EP/04_Schwarzarbeit_ZeroPointNine_Original_320kb.mp3">Zero-Point-Nine</a> <strong>|||</strong></p>

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		<title>Fressen</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 02:00:00 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar ist in Sachen Klagenfurt der break even point absolut überschritten und das Thema suppt ungefähr so superb dahin , wie der Grüntee , in welchen die manuelle Tippbewegung eben die Zigarettenasche katapultierte . Besser , man schaut gar nicht hin , wie bei den Wurmkirschen oder gewinnen Nudeldrucker- Innen- Blogs , die vielleicht auch <a href="http://sopran.twoday.net/">Sojasprossen</a> ( blanchiert ) anrichten . Überhaupt die unselige Sitte , Fotos von Fressen ins Selbstnetz zu stellen . Und zwar in doppeltem Sinn : a. als <a href="http://www.koepfe.de/pages/static/29.aspx">&#8220;Fresse&#8221;</a> im Sinne von Konterfei , Ich und / oder die anderen ( Kolumnen- Unsitte und Spiegel- Stil ) und b. als mehr oder wenige professionelle Food- Fotography . Wobei Letztere meist so abtörnend wirkt wie die erste Kategorie : Was will uns die schräg hin gegossene Schöne im Turi- Thema wohl sagen , was die Quadratfressen in quälender Qualität bei den Whodunit- News und welchen &#8220;Weg !&#8221;- Wert im Sinne maximaler Abschreckung die <a href="http://kuechenruf.blog.de/">gruseligen Positive</a> im Kochregister ? -</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/07/tunasteakdia.jpg" rel="lightbox[630]"><img height="254" alt="tunasteakdia" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/07/tunasteakdia-small.jpg" width="450" vspace="2" /></a></p>
<p>Wenn eklig , dann echt und mega und mit Sammler- zeal : Irre down to aesthetical earth ist das das derzeit 18 821 shots umfassende Archiv der von insgesamt 536 Flieglinien servierten <a href="http://www.airlinemeals.net/">Airline- Meals</a> : &#8220;Eat wisely , fly safely .&#8221; Alpha und Omega aller Schwierigkeiten . Aber zum Mitmachen !</p>
<p>Nach Form und fragrance höchst gehaltvoll gestaltet sich <a href="http://www.foodportfolio.com/faq/index.html">Michael Reys Food- Photographie- Fibel</a> , witziger aber noch Desselben Blog- Buster, wie man Grill- Dinge visuell angeht . Star des Abends ist das Projekt &#8220;Tuna Steak&#8221; , dessen Ablichtungs- Arrangement übrigens die Ist- Ikonographie dieses Mittwochmorgens abgibt . Thanks sincerely to Michel Rey . <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Christie">Benjamin Chrisite</a> hat seinen Klassiker <a href="http://www.benjaminchristie.com/article/238/food-photography-and-creating-edible-food-photos-with-food-styling">&#8220;creating edible Food Photos with food styling&#8221;</a> mittlerweile zart aufdatiert , Bilder zum Fressen . Vielleicht auch eine nette Ferien- Beschäftigung .</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/07/tunasteakdia-1.jpg" rel="lightbox[630]"><img height="254" alt="tunasteakdia" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/07/tunasteakdia-1-small.jpg" width="450" vspace="2" /></a></p>
<p>Das könnte immerhin ablenken von jenen Dingen , die man schon gefressen hat und von welchen man immer neu angefressen zurückbleibt , verärgert , so eine lame duck wie den <a href="http://www.netzeitung.de/medien/blogblick/">Blogblick</a> der Netzzeitung schon wieder einmal gelesen zu haben . Smells like Prakitkanten- Spirit , der ehrenwerten Redaktionsperson ungeachtet . Auch hier tut Einer eben nur seine Pflicht und rührt weder einen Finger noch eine Denkbewegung hinaus über den Pegel des Geld- Gegenwerts . &#8220;Es sind schon Hausmeister gestorben&#8221; , sagt der Wiener und meint damit , dass eben selbes Elend auch <a href="http://www.zintzen.org/2007/07/01/loser-generated-comments/">spekulative Lancierungen</a> wie das Spiegel- Special <a href="http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,ausg-4156,00.html">WIR SIND DAS NETZ</a> und die <a href="http://www.dwdl.de/article/news_11521,00.html">augustäisch halbfrequent</a> erscheinende VanFair trifft . Auf Erstere beginnt sich die Szene &#8211; etwa <a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/eintrag.php?id=1383">Indiskretion Ehrensache</a> &#8211; eben einzuschiessen , Letztere hat seine <a href="http://www.blog-cj.de/blog/?p=802">Lieblingsfeinde</a> sicher &#8230; namentlich allerdings eher als <a href="http://www.vanity-care.de/index.php/page/1/">Eintagsfliege</a> .</p>
<p align="right">Da wir mit den guten Produkten von <a href="http://www.bumpfoot.net/about.html">bumpfoot</a> noch längst nicht fertig <img height="42" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/07/czz-hoerempfehlung-67.jpg" width="71" align="right" vspace="2" />sind , selbige allerdings mitnichten im Kontext dieses Grämlichen platziert wissen wollen , gibt&#8217;s jetzt Numero 90 von Mixotic , welcher diesemal so cheesy wie headbanging ausgefallen ist . Zu <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendID=13320637">Jacksonblack</a>s ( aka <a href="http://www.jxnblk.com/">jxnblk</a> ) enigmatischer Titelfrage <a href="http://www.mixotic.net/dj-sets/minimal-tech-house/90">&#8220;I Can Has More Minimal Now ?&#8221;</a> gähnt das abgebildete Kätzchen zu Recht , aber Tiere machen sich immer , auch zur Legitimierung eines nicht vollzogenen <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/842404/#comments">Teneriffa</a>- Trips . Was wir schon immer wissen wollten . Machen Sie Steuer , legen Sie Rechnung , schwären Sie in der Halbjahresbilanz : <a href="http://www.mixotic.net/dj-sets/minimal-tech-house/90">Die Dumpfbeats</a> werden mitwirken , auch diese miesen Dinge zu verdauen .</p>
<p>Mit Klagenfurt begonnen , ins / in die Fressen ist&#8217;s abgeglitten : &#8220;in |ad|ae|qu|at setzen ! Thema verfehlt !&#8221; &#8211; Eigentlich sollte über den <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195969/">fröhlichen Böttcher</a> und seinen Willner- bepreisten <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/texte/stories/199952/">Wettbewerb- Text</a> die Rede gehen und des Letzteren topische Ähnlichkeit mit dem 2006 vorgelegten Roman <a href="http://www.zintzen.org/zur-akustik/akustisches-bubenwunder/">Geld oder Leben</a> . Die WIRKLICHE Frage und Herzensanliegen wäre allerdings jene gewesen , ob Böttcher, Jan ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herr_Nilsson">Herr Nilsson</a> , Schriftsteller ) und der köstlich <a href="http://www84.pair.com/tegernh/zentrifugal/">Zentrifugal</a> fein reimende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bastian_B%C3%B6ttcher">Böttcher , Bastian</a> irgendwie verschwippt oder -schwister- schwiegert sind . Das war das Thema . Wie man ja sah .</p>

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		<title>Oh Wildnis , oh Schutz vor Ihr</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jun 2007 04:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Klagenfurt , Folge 0 , -1. Dass Josef Winkler seine frühe Kärtner Mytho- Mano &#8211; Graphie DAS WILDE KÄRNTEN bettitelte , mag durchaus auch auf die Bigotterein der Bachmann- Preis- Umtriebe zutreffen . Heilserwartung und und Vernichtungswunsch reichen einander anlässlich der Tage der deutschsprachigen Literatur willig die Hände . Auch an Pfaffen und Kanzelrednern feht...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klagenfurt , Folge 0 , -1.</strong></p>
<p>Dass <a href="http://polyglot.lss.wisc.edu/german/austria/winkler.html">Josef Winkler</a> seine frühe Kärtner Mytho- Mano &#8211; Graphie DAS WILDE KÄRNTEN bettitelte , mag durchaus auch auf die Bigotterein der Bachmann- Preis- Umtriebe zutreffen . Heilserwartung und und Vernichtungswunsch reichen einander anlässlich der Tage der deutschsprachigen Literatur willig die Hände .</p>
<p><img height="128" alt="UR bunt ohne zeiger" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/ur-bunt-ohne-zeiger.jpg" width="128" align="left" vspace="2" /> Auch an Pfaffen und Kanzelrednern feht es dortselbst eben so wenig wie am gläubigem Fussvolk , welches angestaute polymorphe Emotionen anlässlich des rituellen Fussballmatches zwischen Sendeanstaltlern , Autoren und Kritikern abarbeitet . Nicht zu vergessen die wunderbare Fischvermehrung pus -Verzehnung samt alkoholischer Illimination an den Buss- und Betabenden.</p>
<p>On Wildnis, oh Schutz von Ihr, lässt sich da mit <a href="http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/FLEPUS1.HTM">Elfriede Jelinek</a> rufen , wenn nicht einmal die Evakuierung des TV- Apparates mehr hilft . The United Colors of Print and Blog lassen dessen un geachtet kein Auge trochen . Zu fragen wäre eben , ob seitens der Blog- Mischriften der mediale Einheitsbrei aufgemischt wäre und ob dort eine Alternative zu der üblichen , zu einem Drittel gelangweilten , zum zweiten Dritten &#8220;alles schon gehabt&#8221;- fadisierten und zum dritten Drittel der literatur- kultur- pessimistischen laudatio temporum actrum zu bieten mag . &#8211; - &#8211; Aber bitte schön der Reihenfolge nach ! &#8211; Soll sein.</p>
<p><strong><img height="128" alt="UR bunt ohne zeiger" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/ur-bunt-ohne-zeiger.jpg" width="128" align="left" vspace="2" />Klagenfurt, Vor-Spiele .</strong> Stichwort : Seit eingen Jahren sehr beliebt beim Fötong , welches sich zunehmend die Tag- für Tag- Berichterstattung spart und nur noch die Siegerehrung ins Blatt stellt [ 2 Gründe : a. Schrumpfung der Redaktionen bei b. gleichzeitiger Explosion der Anzahl von Literatur- Wettbewerben , Preisen etc. ] . Als <a href="http://www.welt.de/kultur/article976427/Wetter_schlecht_Literatur_gut.html">Spitzenreiter prescht Elmar Krekeler mit einem am 6. Juni</a> um 17:19 ins Welt- Netz gestellten Artikel vor , in welchem er an die Siegerin <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/mitarbeiter/passig.html">Kathrin Passig</a> , &#8220;Gründungsmitglied des spaßbetonten Berliner Netzbohème-Netzwerks <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/organisation.html">&#8216;Zentrale Intelligenz Agentur“ (ZIA)</a>&#8216; ( mit dem spin- off <a href="http://riesenmaschine.de/">Riesenmaschine</a>, czz ) mit ihrem fake- Text (&#8220;gefälscht&#8221;) für einen heilsamen &#8220;Skandal&#8221; den &#8220;verschnarchte[n] Literaturbetrieb&#8221; Das Fürchten lehrte&#8221; . Einzige Konsequenz ( wie in der Politik ) : Personalaustausch in der Jury , und zwar <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/jury/stories/172818/">Iljoma Mangold</a> ( SZ . eh&#8217; scho&#8217; wissen , das Pop &#8211; o &#8211; Phon mit Vorliebe für Daniela Strigls Karohemden ) statt Heinrich Detering und der Schweizer Semniotiker <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/jury/stories/172806/">André Vladimir Heiz</a> [ höchste Abfrage- Dichte im Archiv dieses Blogs ] statt dem dem Kraus- Proselyten Burkhard Spinnen.</p>
<p>Am <strong>18. 6.</strong> stellt die Riesenmaschine den <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20070618120227&amp;kommentare=anzeigen#1">Klagenfurt- Totalisator</a> ins Netz , was dem Blog wohl siegreichen Traffic eingebracht haben dürfte , da von ideen- ringenden Zeitungsschreibern wie der taz ( <em>Das git zu denken</em> ) willig aufgegriffen .</p>
<p><img height="128" alt="UR bunt ohne zeiger" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/ur-bunt-ohne-zeiger.jpg" width="128" align="left" vspace="2" /><strong>27. 6. ,</strong> <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EBE82B5437F7F4B46A806A99058A18FE1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Volker Weidemann in der FAS</a> : Bachmann-Wettbewerb : Langeweile von Klagenfurt ist legendär. Texte , die mit niemandem außer mit sich selber sprechen , Menschen, die in Buchstaben wohnen, statt wie der Rest der Menschheit in der Welt . Weidermanns Totalisator tippt auf den deklarierten Massenmörder- Would be und das &#8220;ewige Grosstalent Jochen Schmidt , den durchsichtigen Harald- Schmidt- Assistenten <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195931/">Peter Licht</a> , der immerhin ein gesungenes &#8220;Sonnendeck&#8221; in der einen Hosentasche und in der andern seinen Schmöker vom &#8220;Ende des Kapitalismus&#8221; tragt. Zur Zier und zu orberst des Artikels &#8211; wie fast überall im Print &#8211; übrigens das Konterfei der Vorjahres- Sieger. Gleichen Tags zieht Focus eines der bekannten <a href="http://www.focus.de/kultur">Bachmann- Konterfeis</a> heran ( &lt; selbes wie der Standard ) , um dann über den angeblichen Klafu- Virus zu phantasieren, von welchem man , einmal angesteckt , peu à peu zerfressen werde . Der <a href="http://www.focus.de/kultur/buecher/tid-6677/bachmann-wettbewerb-2007_aid_64620.html">Rest ist Landschaft bzw. Idyll</a> . Lovely .</p>
<p>Am <strong>28. 6.</strong> freut sich <a href="http://taz.de/blogs/reptilienfonds/2007/06/27/bachmann-wettbewerb-mit-jochen-schmidt-jan-boettcher/">Heiko Werning @ Reptilienfonds- Blog</a> der Taz über die popkulturell beglaubigten <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195920/">Jochen Schmidt</a> ( <a href="http://www.enthusiasten.de/">Chaussee der Enthusiasten</a> ) und <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195969/">Jan Böttcher</a> ( <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Herr_Nilsson">Herr Nilsson</a> ) , ohne originellerweise den pflichtschuldigen Hinweis auf den Riesenmaschinen- Totalisator zu unterlassen .</p>
<p><strong><img height="128" alt="UR bunt ohne zeiger" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/ur-bunt-ohne-zeiger.jpg" width="128" align="left" vspace="2" />Klagenfurt, Kanzelreden zum Grand Opening</strong> . Natürlich tanzen alle mehr oder weniger kompetenten oder in andere Ressorts abgewanderten <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/information/stories/203289/">ORF Granden und Grandits-e an</a> , um ihre güldenen Worte in die Mikiophone der Haus- und Unterehmensberichterstatter zu sprechen . Dem aus der Provnz in die Wiener Radio- Chefetage Aufgestiegenen Mitsche wird man es tunlichst recht machen . <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/22082.html">Hans-Joseph Ortheil</a> s &#8220;Klagenfurter Rede zur Literatur&#8221; bekennt schmeichelnd , <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/information/stories/203149/">Warum wir Klagenfurt so lieben</a> . Right on . Der Ironie- Verdacht dieses aufgesetzten Dialogs mit den üblichen Witzchen über die Portrait- Filmchen , Alpenpanorama , Totaliator &amp; Cie wäre senso strictu nichts weiter als ein Plagiat der Dramolette <a href="http://www-gewi.kfunigraz.ac.at/droschl/fian.htm">Antonio Fian</a> s zu nennen . Fian , der um sich selbst &#8211; und dies im Unterschied zu anderen Anwesenden &#8211; allerdings nie Aufhebens um die eigene Person macht , dürfte dem intendierten Promi- Faktor wohl als zu minder erschienen sein . Auch ein Befund . Har Har.</p>
<p><strong><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/riesenmaschine-totalisator-30-06-2007-1.jpg" rel="lightbox[600]"><img height="603" alt="Riesenmaschine Totalisator 30 06 2007" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/riesenmaschine-totalisator-30-06-2007-1-small.jpg" width="450" align="left" vspace="2" /></a></strong></p>
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<p><strong>Klagenfurt , Tag 2 + 3 , Résumée der Résumées</strong> .</p>
<p><a href="http://taz.de/blogs/reptilienfonds/2007/06/29/bachmann-zum-zweiten/">Reptilienfonds</a> blogt live unter Zuhilfenahme des WLAN- Zuganges im 4-Sterne-Tagungshotel “Forsthaus Grünau” in Chemnitz und bekundet lapidar , darling &#8220;Jochen Schmidt scheint sich ja gut geschlagen zu haben&#8221; . Auch der Welt- Krekeler schreibt fleissig mit ( Näheres im Artikel ) und ächzt frei nach Goethens Letztem Atem : <a href="http://www.welt.de/kultur/article981406/Super_Peter_Licht_stiehlt_allen_die_Schau.html">Super, Peter Licht stiehlt allen die Schau</a> . Die <a href="http://www.zeit.de/online/2007/27/klagenfurt-albrecht?page=all">ZEIT hat sich &#8211; anynom &#8211; inzwischen den &#8220;jungen Verstörer</a>&#8221; <a href="http://www.fotofixautomat.de/">Jörg Albrecht</a> im Interview zur Brust genommen : Mehr als entwertete Busfahrkarten , Copy &amp; Paste , USB- Sticks und Weisses Rausches kommt dabei allerdings nicht heraus . Bei <a href="http://www.zeit.de/online/2007/27/klagenfurt-stimmung">David Hugendicks gefühltem Stimmungsbild des &#8220;gewellten Käse</a>&#8221; schaut allerdings auch nicht eben mehr raus . Aber hatten wir , Hände auf Herzen , das wirklich erwartet ? <a href="http://derstandard.at/?url=/?ressort=Bachmannpreis">Licht &#8211; Blicke druckt auch im Standard</a> frei nach APA , fand aber die Langeweile der <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195929/">Milena Oda</a> schwer migräneverdächtig , die <a href="http://derstandard.at/?url=/?ressort=Bachmannpreis">selbe Quelle</a> lobt den seit Monaten ausschlieslich als Preisstier auf fetten österreichischen Pfründen spazierenden <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195913/">Michael Stavaric</a> . Geschenkt ! Die <a href="http://www.webmart.de/wmshop.cfm?ID=29957&amp;ProductID=352527&amp;do=detail">Frühwerke</a> liessen eine solche Existenz als Everybodys Darling freilich weit weniger ahnen . Den Rest kucken wir uns via <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/streaming/">Audio / Video</a> des Klafu- ORF selber an . Dann können die uns kein X mehr für ein U vormachen .</p>
<p><strong><img height="128" alt="UR bunt ohne zeiger" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/ur-bunt-ohne-zeiger.jpg" width="128" align="left" vspace="2" />Klagenfurt en blog</strong> . Wir schalten um zu den poymorphen Progammen der Blog- Welt und werden sehen , inwieweit wir es hier mit verhinderten Literaturschurnalisten , echten Fans oder kritischer Masse zu tun bekommen . Vorhang auf . <a href="http://laurenzennser.twoday.net/stories/4018008/">laurenzennser</a> ist schlicht begeistert von Licht , just bei diesem Autor habe die Diskussionskultur ( just der älteren Juryteilnehmer , czz ) allerdis schlicht versagt , ärgert sich <a href="http://www.kultur-channel.at/2007/06/29/bachmannpreis-2007-ein-tiefpunkt-der-diskussionskultur/">Kultur Channel</a> , <a href="http://musik.antville.org/stories/1653722/">close your eyes</a> würde seine Augen ( + Ohren ) vor <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/autoren/stories/195931/">Licht</a> eher lieber verschliesen , Jochen Schmidt ist eher sein Mann . In seiner peniblen Live- Mitschrift liefert Wortwerkstatt einen der pränmien würdigten Satze : <a href="http://www.wortwerkstatt.at/index.php/einschicht/index/6086">Corino schweigt</a>. Selbes blog , weiterer Eintrag : Jury stürzt sich auf Sex des Stavaric ( dreimal dürft Ihr raten , <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/jury/stories/5925/">wer</a> ) , Fazit : <a href="http://www.wortwerkstatt.at/index.php/einschicht/index/6085">Hätten wir das auch überstanden.</a></p>
<p><a href="http://sopran.twoday.net/stories/4015105/">Sopran</a> ( die mit dem Nudelthema) , bisher immens umstriebig , schaltet sich erst mit einiger Versütung zu , die Berichtspflicht an <a href="http://www.westropolis.de/juliette.guttmann/">kärglichen Kolleginnen- Blog</a> abschiebend . Tz, Tz, Tz, wer hätte das gedacht . Fazit : Man halte sich an Wortwerkstatt , dort wird am pfiifigten serviert . Quod erat demonstrandum . Zum Schluss noch ein Blick auf den unvermeidlichen <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20070618120227&amp;kommentare=anzeigen#1">Totalisator</a> ( die Leute dort sollen ja auch was davon haben &#8211; für ein paar Gläser Vino wird sich&#8217;s schon ausgehen ) : Stand 30 . 6. 2007, 7:42 .</p>
<p align="right">Wie versprochen , setzt in|ad|ae|qu|at nun mit Teil II das Label- Portrait des japanischen <a href="http://www.bumpfoot.net/about.html">bumpfoot</a> fort , dessen Name für coole Klang- und <img height="42" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/czz-hoerempfehlung-64.jpg" width="71" align="right" vspace="2" />Rhythmuskurven garantiert . Nach dem mexikanischen Ausflug kehren wir flugs auf&#8217; die insularen homelands zurück und treffen dort soroft auf den bumpfoot- labepchef <a href="http://tatsu.bumpfoot.net/">tatsu</a> höchstpersönlich : seine EP <a href="http://www.bumpfoot.net/bump034.html">public holidays in May</a> [bump034] wurde am 13. Mai released als Ergebnis eines während der japanischen Feiertage absolvierten Trips : Entsrpechend entspannt fährt es sich japanischen Route 289 unter Hinatnlassung jener City lights, welche für die vorhergegende Areits so prägend gewesen. Doch dazu in der nächsten Folge . Anschnallen also für und mit tatsu , meister seines fachs . 01. <a href="http://ia350620.us.archive.org/0/items/bump034/bump034_01-tatsu-route_289.mp3">route 289</a> (5:24) , 02. <a href="http://ia350620.us.archive.org/0/items/bump034/bump034_02-tatsu-among_the_mountains.mp3">among the mountains</a> (6:11) , 03. <a href="http://ia350620.us.archive.org/0/items/bump034/bump034_03-tatsu-city_lights.mp3">city lights</a> (7:37)</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/riesenmaschine-totalisator-30-06-2007.jpg" rel="lightbox[600]"></a></p>

]]></content:encoded>
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		<title>jeder grimm ein gewinn , jeder kuss ein schuss</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jun 2007 02:10:00 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Klagenfurt , Folge 0 .</strong></p>
<p>Vor dem jährlichen Sprach- , Schreib- und Kommentarfest an der Furt klagender Dichters- Männer und -Frauen ergreift in|ad|ae|qu|at die Gelegenheit zum Grossreinemachen im Limbo des Lingo . Bevor wir uns allerdings mit den Listen lexikalischer linguine belasten , gehen wir kurz aufs Ganze und Selbiges systemisch an , wenn wir die kommunikativen / distingierenden Strategien , welche den weh- weh- weh- Umgang miteinander nicht eben erhebend gestalten . Trolls, Flames und ähnliche Parasiten machen manch fröhlichen Kommentar- Raumgestalter das Leben schwer . Effekt ist Überstrapazierung der DELETE- Taste und damit mögliche Abschreckung der harrenden Heerscharen von friendly comments . Was wäre , fragt <a href="http://oliviersc.blog.lemonde.fr/2007/06/25/solidarite/">unserer französischer Freund Olivier</a> , nach dem Prinzip der <a href="http://oliviersc.blog.lemonde.fr/2007/06/25/solidarite/">Solidarité</a> nun zu tun ? &#8211; Selber freund- und kommentarlich einzuspringen ?? &#8211; Damit man sich am Ende die Troll- Plage auf eigene Seiten zieht ??? &#8211; Fraglos ein Dilemma .</p>
<p><img height="73" alt="TÜV" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/tuev.jpg" width="72" align="left" vspace="2" />Wovon der Metablogger aber ( noch ? ) nicht spricht , ist jenes Aufmerksamkeitsschinden , welches die kommerziellen Klick- Sklaven in Deutsch- Blog- Land tagtäglich inszenieren . Ein starker Sager , ein behänder Claim , und der Traffic steht Schlange vor der Zählmaschine . Sind nicht just eben solche Windmacher die ärgeren Parasiten , die sich am Potenzial freischwebender Interessen mästen ? &#8211; However . Gemütlich ist es sicher nicht , die tägliche Anzahl von Klicks , von Minuten Verweildauer und von Absprungsraten ( in Prozent ) als Cash plus / minus vorgerechnet zu kriegen . Zum Thema Rechnung ist ein regelmässiger Blick auf <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2007/06/26/blog-umfrage-auswertung-der-monatlichen-einnahmen/">Robert Basics Basisarbeit</a> zu empfehlen .</p>
<p><img height="73" alt="TÜV" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/tuev1.jpg" width="72" align="left" vspace="2" />in|ad|ae|qu|at mit seiner print- geprägten Kaum- Kommentar- Politik wäre unter Oliviers Prämissen natürlich ein MAUSETOTES Ding . Macht nichts , wir fühlen uns &#8211; ob Sie das jetzt interessiert oder nicht &#8211; trotzdem einigermassen lebendig . Oder es ist alles ganz anders und die Population unserer Spring- und Stammkunden ist &#8211; tout court &#8211; einfach nekrophil . Zum Thema &#8220;Tod und andere Peinlichkeiten&#8221; kommen wir im Übrigen nicht umhin , <a href="http://www.zintzen.org/2007/06/26/kein-blog-no-blog-zero-blog/#comments">Detlef Gürtlers zarte Korrektur</a> des im Zeichen Saturnischer Stimmung in|ad|ae|qu|at <a href="http://www.zintzen.org/2007/06/26/kein-blog-no-blog-zero-blog/">angeschwärzten Niggemeier</a> auch in den Haupttext zu nehmen . Schwarzsehen kann , wie man sieht , zu politisch wie persönlich höchst inkorrekten Resultaten führen . Mildernd sei dem aber der Aspekt eines kulturellen Kontextes entgegen gehalten , wo &#8211; abgesehen vom Genius Loci der Freud&#8217;schen Fehlleistung &#8211; es noch immer <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1989536%26_seite=2%26sap=2">Negerbrot</a> , <a href="http://www.mohrenbrauerei.at/text/maintext.php?page=1&amp;seite=22">Mohrenbräu</a> und <a href="http://www.sosmitmensch.at/">rituelle Polizei- Schikane dunkelhäutiger</a> Menschen gibt . Mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sarotti">Sarotti- Mohr</a> darf sich die deutsche Platz an der Sonne- Historie vergnügen , wir halten es da ja eher mit dem <a href="http://www.meinl.com/german/story.html">Meinl- Murl</a> .</p>
<p><img height="73" alt="TÜV" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/tuev.jpg" width="72" align="left" vspace="2" />Willkommen also im Reich der bösen , ungeliebten , irritierenden &#8211; mitunter gar amüsierlichen &#8211; Wörter , wie sie täglich , monatlich oder statistisch aufgeklaubt und ausgestellt werden . Den <a href="http://taz.de/blogs/wortistik/">Wortistik- Lieferbetrieb</a> müssen wir an dieser Stelle nicht mehr nennen : es kennen und schätzen Sympathisanten dessen regelmässige Perlen , ganz ohne ira et studio . Zorn und Abscheu kann man sich frei Haus holen , hausiert man in Blog , Web und Mail mit eklem Lexik . <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/202252/">futurezone</a> und <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,490215,00.html">SpOn</a> präsentieren parallel die Ergebnisse einer von AFP | reuters kolportierten YouGov- Umfrage unter Britischen Usern .</p>
<p><img height="73" alt="TÜV" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/tuev1.jpg" width="72" align="left" vspace="2" /><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,490215,00.html">QUOTE</a> ::: Auf Platz eins der daraus resultierenden Rangliste rangiert &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2007/06/11/monday-montag-montage-von-montagsmodellen/">Folksonomy</a>&#8220;, eine Wortkreuzung aus folk [Volk] und taxonomy [Klassifizierung], die die kollaborative Kategorisierung, etwa über Tags, beschreibt. Der Umfrage zufolge lassen die Begriffe die Nutzer &#8220;zucken, erschaudern und wecken in ihnen das Bedürfnis ihren Kopf auf die Tastatur zu knallen&#8221;. &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/tag/blogosph%C3%A4re">Blogosphäre</a>&#8220;, der Überbegriff für die Weblog-Szene kam auf Platz zwei, gefolgt von &#8220;Blog&#8221; [ <font color="#FF8040">na ja, sorry</font> ] auf Platz drei. Auf Rang vier schafftes es die &#8220;Netiquette&#8221;, also die Etikette im Internet, an fünfter Stelle im Ranking steht &#8220;Blook&#8221;, der Begriff für ein auf einem Blog basierenden Buch. In die Top Ten schafften es auch noch &#8220;Webinar&#8221; [Online-Seminar], &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2007/06/13/damen-wahl-ladies-choice-announcements/">Vlog</a> &#8221; [Video-Blog] und &#8220;Wiki&#8221;. UNQUOTE . Die in|ad|ae|qu|at verwendeten Begriffe sind verlinkt , im Rest der Fälle wäre für &#8220;unschuldig&#8221; zu plädieren .</p>
<p><img height="73" alt="TÜV" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/tuev.jpg" width="72" align="left" vspace="2" /><a href="http://hackr.de/live/">live.hackr</a> geht da selbstredend schon mehr in die Tiefen , aus welchen er Killer- Komposita <a href="http://hackr.de/2007/06/27/wort-des-tages-proprioception">Proprioception</a> , <a href="http://hackr.de/2007/06/22/wort-des-tages-efeckinxactly">Efeckinxactly</a> oder <a href="http://hackr.de/2007/06/21/wort-des-tages-infoxikation">Infoxikation</a> birgt . <a href="http://hackr.de/live/">Nachsehen bitte selber</a> . Das ist selbst vom <a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.05/st_jargon.html">Jargon Watch @ wired</a> kaum zu überbieten , die letzte Lieferung serviert die Begriffe <a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.05/st_jargon.html">Ecosexual</a> [ A person who's nto hybrid cars, low-energy lightbulbs, and recycling. Now that environmentalism is hot, ecosexuals are getting increasingly fashionable. ] , <a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.05/st_jargon.html">Online analyst</a> [ Hired by companies like Coca-Cola and AT&amp;T to monitor what's being said about them on social networks and blogs, online analysts use the Internet as a vast unpaid focus group. ] , <a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.05/st_jargon.html">Social network fatigue</a> [ The ennui induced by persistent solicitations to join new social networks. It is especially acute in those who are already members of more MySpaces than they can remember. ] sowie <a href="http://www.wired.com/wired/archive/15.05/st_jargon.html">Slow travel</a> [ Getting from point A to point B at a leisurely pace. Slow travelers, who prefer trains and boats to cars and jets, brag that they take as much pleasure in the journey as in the destination. ] &#8211; wie man sieht , ein Derivat des per se sich überlegen denkenden Slow Food . Zeit , an die Achtsamkeit &#8211; Unding an sich &#8211; zu gemahnen . Wanna more ? &#8211; Bitte sehr : <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,491035,00.html">Die Deutsche Sprachpflege</a> .</p>
<p><img height="73" alt="TÜV" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/tuev.jpg" width="72" align="left" vspace="2" />A propos Unding wäre auch Lanu&#8217;s <a href="http://lanu.blogger.de/stories/837251/">Linkstreik</a> , diesmal allerdings nicht dem Wort nach sondern dessen Ursache , einem weiteren <a href="http://www.r-archiv.de/article2816.html">scharfen Schiedsspruch in Sachen Forenhaftung</a> . Scharf auch das <a href="http://www.heise.de/ct/07/14/080/">Ein- bzw. das Auskochen</a> unbedarfter User . Mit so ernsten Dingen befasst sich das <a href="http://www.blogpiloten.de/2007/06/21/das-blogpiloten-blogger-abc/">Blogger-ABC</a> der <a href="http://www.blogpiloten.de/">Blogpiloten</a> leider nicht , kritische Masse wäre durchaus zuhanden . Von sämtlichen Guten Geistern verlassen gibt sich im Übrigen <a href="http://www2.vanityfair.de/extras/rainaldgoetz/?p=240">ein Reimender Rainald</a> , der eben das GEGEN wierder einmal aufleben und dabei ein rettendes Hilfsverb vermissen lässt . Womit der Kreis von und nach Klagenfurt gerundet ist . Mehr dann vor Ort .</p>
<p align="right">Ein kleines Festival als Parallelaktion zum Wort- und Kommentar- Potlatsch startet in|ad|ae|qu|at für diese gezählten Tage mit einer kleinen <img height="42" alt="czz hörempfehlung" hspace="2" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/06/czz-hoerempfehlung-63.jpg" width="71" align="right" vspace="2" />Exploration durch die Werke des japanischen netlabels <a href="http://www.bumpfoot.net/about.html">bumpfoot</a> . Wir starten mit release # 36 @ Japan . Wenn sich <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=48176591">cHMa</a> aus Mexico von vorneweg auf <a href="http://www.vladislavdelay.com/">Vladislav Delay</a> beruft &#8211; - &#8211; kann da noch irgend etwas schief gehen ? &#8211; Auf DIESEM Label NICHT . <a href="http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=48176591">cHMa</a> also mit der EP <a href="http://www.bumpfoot.net/bump036.html">Medios Bajos</a> von ab|so|lut mi|ni|mal über zu KraftKraftWerkWerk ( 16/16 ) und 3/4-Takt- Polka. Dots Anmutungen . 01.<a href="http://ia350632.us.archive.org/1/items/bump036/bump036_01-chma-entre_callao_y_corrientes.mp3">entre callao y corrientes</a> (5:17) , 02.<a href="http://ia350632.us.archive.org/1/items/bump036/bump036_02-chma-22_meses.mp3">22 meses</a> (6:32) , 03.<a href="http://ia350632.us.archive.org/1/items/bump036/bump036_03-chma-sitio_de_red.mp3">sitio de red</a> , 04.<a href="http://ia350632.us.archive.org/1/items/bump036/bump036_04-chma-viajando_en_colectivo.mp3">viajando en colectivo</a> (6:38) und schliesslich : 05.<a href="http://ia350632.us.archive.org/1/items/bump036/bump036_05-chma-iniciacion_chaca_chaca_edit.mp3">iniciacion chaca chaca edit</a> (8:12) . Let&#8217;s get initiated . Wär&#8217; ja phantastisch , wenn Klagenfurt auch so klasse taktet .</p>

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