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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; blogism</title>
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		<title>blog- bound</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 05:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; SYSTEM IM RUTSCHEN &#124; SCHREIBPRAXIS &#124; KLANGAPPARAT &#124; RELATED SYSTEM IM RUTSCHEN Spätestens wenn Hinterläufe und Schweif des traumseligen Redaktionshundes sich zum vierten Mal im Kabelsalat unter dem Schreibtisch verfangen und im Zuge frühmorgendlicher REM- Schlafphasen Lautsprecher , Wireless Verteiler , ja gar der schwere Bildschirm infolge des Kabelgewirrs um die in Schlaf rudernden...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> SYSTEM IM RUTSCHEN | SCHREIBPRAXIS | KLANGAPPARAT | RELATED</p>
<p>SYSTEM IM RUTSCHEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/on-method_weiss_150_150.png" alt="on-method weiss 150 150" hspace="2" vspace="2" width="150" height="150" align="left" />Spätestens wenn Hinterläufe und Schweif des traumseligen Redaktionshundes sich zum vierten Mal im Kabelsalat unter dem Schreibtisch verfangen und im Zuge frühmorgendlicher REM- Schlafphasen Lautsprecher , Wireless Verteiler , ja gar der schwere Bildschirm infolge des Kabelgewirrs um die in Schlaf rudernden Extremitäten ins Rutschen geraten , gibt es der in|ad|ae|qu|ate Nachtdienst nach mehreren Entkabelungsversuchen auf , noch <em>irgendwas</em> Vernünftiges verfassen zu wollen . ( <em>Das war jetzt ein einziger Satz , Der Setzer</em>)</p>
<p>Manchmal beneiden wir Blog- Kollegen <a href="http://www.litblogs.net/alban-nikolai-herbst/">A. N. Herbst</a> um sein tägliches &#8220;<a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/arbeitsjournal-dienstag-der-16-februar-2010-mit-malayischen-prostituie/">Arbeitsjournal</a>&#8220;, welches den dämmernden Tag strukturiert , à la longue natürlich auch zur Chronik wird von vorsätzlichen Schreibunterfangen . Da wir in|ad|a|qu|at allerdings möglichst wenig Persönliches der Redaktionsmitglieder preiszugeben anstreben , verbietet sich diese Textsorte in unsrem Zusammenhang .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>SCHREIBPRAXIS</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/on-method_weiss_150_150.png" alt="on-method weiss 150 150" hspace="2" vspace="2" width="150" height="150" align="left" />Eben <em>weil</em> uns <em>nichts</em> &#8211; mit Ausnahme der im positivsten Sinn schreibwirklichen Routine ( nulla dies sine linea ) &#8211; zum <em>Publishen</em> zwingt , könnten wir in|ad|ae|qu|at mitunter einfach gelassen schweigen . Konjunktiv . Indes funktioniert das Medium &#8220;Blog&#8221; in unserer Praxis in gleicher Weise wie das spontane Sprechen in ein Mikrophon : Es ist die &#8220;allmähliche Verfertigung des Denkens&#8221; beim Formulieren , zu welchem uns der Sog des Mediums tagtäglich verführt .</p>
<p>Dieser sich immer erneuende Prozess hat ebenso wenig mit Ego- Marketing zu tun wie mit dem Buhlen um Aufmerksamkeit oder gar jener schnelllebigen Monetarisierung , die <a href="http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E9E6A6552410C476C8BD314DA9346FFE6~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_feuilleton">Don Alphonso gerade mal wieder</a> kräftig abwatscht .</p>
<p>Wir schreiben in|ad|ae|qu|at einfach Tag für Tag das Unsrige weiter , es sei denn , Hund und Kabel geraten wieder in systembedrohende Verstrickungen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Was bei der New York Times als &#8220;fit to print&#8221; durchgeht , lässt sich für das japanische Netlabel <em><a href="http://www.bumpfoot.net/index.html">bunpfoot</a></em> mit Fug und Recht als &#8220;fit to play&#8221; übetragen ( die Passivkonstruktion wird hier bewusst vernachlässigt ) .</p>
<p style="text-align: right;">Dies gilt in erquicklicher Manier für &#8220;<em><a href="http://www.bumpfoot.net/bump128.html">Game Over</a></em>&#8221; , einer Release zwisc<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/02/czz-hoerempfehlung-39.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />hen Minimal Tech , House und IDM . Vorgelegt von dem britischen Wahlberliner <a href="http://www.joshwiniberg.co.uk/">Josh Winiberg</a> ( <a href="http://www.myspace.com/joshwiniberg">MySpace</a> ) , ist dieser aus stimmigen Ambiancen , repetitiven Patterns und zügigen Rhythmen komponierte Einstünder mit Fug und Recht als makellos zu bezeichnen .</p>
<p style="text-align: right;">CLICK <a href="http://www.archive.org/stream/bump128">LINK TO PLAY STREAM ( WMP )</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/10/07/bloggers-lament/">Blogger’s Lament</a></div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/04/01/berliner-gazette-umfrage-autorschaft-im-netz/">Berliner Gazette : Umfrage “Autorschaft im Netz”</a></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<item>
		<title>MICRO &#124; -NOTE &#124; -QUOTE : Schluss mit dem Kulturpessimismus</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/11/18/micro-note-quote-schluss-mit-dem-kulturpessimismus/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2009/11/18/micro-note-quote-schluss-mit-dem-kulturpessimismus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 07:06:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; FEHLTGELEITETE &#8220;PARALLELWELT&#8221;- IDEE &#124; DAS NETZ ALS EUROPÄISCHES FEINDBILD &#124; KLANGAPPARAT Der niederländische Netztheoretiker Geert Lovink hat mit seinem Buch &#8220;Zero Comments &#8211; Elemente einer kritischen Internetkultur&#8221; für Aufsehen gesorgt : Wenn es im titelgebenden Essay gegen die Scheuklappenmentalität vieler Ego- Blogger geht , bedeutet dies nicht , dass Lovink der Netzkultur kulturpessimistisch gegenüberstünde...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> FEHLTGELEITETE &#8220;PARALLELWELT&#8221;- IDEE | DAS NETZ ALS EUROPÄISCHES FEINDBILD | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-1.jpg" alt="czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-" hspace="2" vspace="2" width="90" height="90" align="left" /></p>
<p>Der niederländische Netztheoretiker <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geert_Lovink">Geert Lovink</a> hat mit seinem Buch &#8220;<a href="http://www.transcript-verlag.de/ts804/ts804.php">Zero Comments &#8211; Elemente einer kritischen Internetkultur</a>&#8221; für Aufsehen gesorgt : Wenn es im titelgebenden Essay gegen die Scheuklappenmentalität vieler Ego- Blogger geht , bedeutet dies nicht , dass Lovink der Netzkultur kulturpessimistisch gegenüberstünde . Im Gegenteil zeugen die restlichen im Buch versammelten Aufsätze von langer Erfahrung mit internationalen künstlerischen Projekten und Netzwerken . Und : Sie sprechen eine beredte Spache im Sinne sozialer Utopien , welche sich &#8211; jenseits theoretischer Abgehobenheit &#8211; stets an konkreten Ergebnissen orientieren .</p>
<p>Iim Folgenden zwei bedenkenswerte Zitate aus einem <a href="http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/LP_s33.html">Interview</a> mit der Zeitschrift des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Iz3w">Iz3w</a> ( <em>informationszentrum 3. welt</em> ) , <a href="http://www.iz3w.org/iz3w/Ausgaben/315/315.html">iz3w Nr. 315 &#8211; November | Dezember 2009</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FEHLTGELEITETE &#8220;PARALLELWELT&#8221;- IDEE</p>
<blockquote><p>Fast alles, was in der Welt vorhanden ist, finden wir im Internet vor. Die Idee, das virtuelle Netz sei etwas völlig anderes, eine parallele Welt, die alternativ wäre, habe ich immer abgelehnt. Gesellschaft und Internet werden eins – ob wir’s mögen oder nicht. Worum es geht, ist, die wenigen internetspezifischen Merkmale zu finden und auszunutzen. Dieses Medium hat wirklich bestimmte einmalige, schützenswerte Merkmale. Wenn die Welt fragmentiert ist, weil es keine großen ideologischen Strömungen mehr gibt, die das Alltagsleben ihrer Mitglieder in Anspruch nehmen können, dann ist nicht das Internet dafür verantwortlich. Was wir aber versuchen könnten, ist, mit Hilfe von Internetapplikationen neue Gemeinsamkeiten zu definieren. Einige nennen das the commons oder the common, also das Gemeinsame, die Allmende usw.<br />
Übrigens sehe ich nichts, was wir gegen tausend Subkulturen haben können. Deutschland, zum Beispiel, braucht viel mehr mutige und kreative Individuen. Individualisierung in Deutschland wäre das glückliche Ende des post-faschistischen Projekts. <em>Nie wieder</em> heißt doch auch »Nie wieder Massenwahn«. Die Vielfalt der Subkulturen verhindert so etwas effektiv.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>DAS NETZ ALS EUROPÄISCHES FEINDBILD &#8211; WAS FEHLT , IST DESSEN KREATIVE | SUBVERSIVE ANWENDUNG</p>
<blockquote><p>Es wird, auf Dauer, immer unwichtiger, was wir im langweiligen Nordwesten Europas von der ganzen Internetentwicklung halten. Klar ist Europa ein wichtiger Markt, aber entwickeln wir grundlegende und subversive Ideen, die die Netze in eine andere Entwicklung steuern? Kaum. Wir benutzen das Potential nicht, wir sind alle brave KonsumentInnen und late adapters, inklusive der deutschen Linken. Der Rest der Welt versteht sich wirklich nicht als Opfer der neuen Medien&#8230; ich weiß nicht, wo diese Idee herkommt. Großteile Asiens verstehen sich weder als Opfer, noch als Akteur und nutzen das Vernetzungspotential nur ganz begrenzt. Sie wollen ein besseres Leben und nicht unbedingt die Revolution, wie sie sich die Eurolinken erträumen. Sie werden also Idealbenutzer der interaktiven Systeme. Das heißt, sie sind weder passiv noch richtig aktiv. Sie benutzen alle Möglichkeiten, bleiben aber immer innerhalb der Kommerznormen. Die neue Kultur der Indifferenz wäre eigentlich die größte Gefahr für eine unabhängige globale Netzkultur. Zensur und Überwachung werden überall eingeführt, und keiner sagt was dazu.</p></blockquote>
<p align="right">Geert Lovink betreibt das Weblog <a href="http://www.networkcultures.org/geert">www.networkcultures.org/geert</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Wie ein grosses , schweres Tier scheint sie sich zunächst schleppend zu bewegen , um sich dann wiederum federleicht ins Immaterielle zu erheben &#8211; Die Mischung , welche der Brite <a href="http://www.myspace.com/dfader">dfader</a> mit der Release<img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-hoerempfehlung-6.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /> &#8220;<em><a href="http://breathe-comp.com/albums/">Insomenyah</a></em>&#8221; beim Netlabel <em><a href="http://breathe-comp.com/">breathe</a></em> vorlegt , ist einigermassen ungewöhnlich . Electronica <em>from the dark side</em> , Trip- und Hip- Hop- Elemente , verschnitten mit Sprach- Samples und Ethno- Momenten . Was zunächst als schwerfällige Masse anmuten mag , entwickelt einen Sog , welcher mehr mit dem Abgrund des Schwindels ( <em>vertigo</em> ) zuneigt als dem <em>straighten</em> Beat .</p>
<p align="right">CLICK <a href="http://www.archive.org/stream/dfader_-_Insomenyah">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP )</p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wieder mal : Print vs. Web oder We don&#8217;t need no &#8220;Payback&#8221;</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/11/11/wieder-mal-print-vs-web-oder-we-dont-need-no-payback/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 06:35:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; ALTE ARGUMENTE &#8211; NEU AUFGEKOCHT &#124; RELATED &#124; KLANGAPPARAT ALTE ARGUMENTE &#8211; NEU AUFGEKOCHT Man ist schon müde , es auch nur referieren zu sollen . Eben hat die &#8220;Print vs. Web&#8221;- Debatte infolge Armin Thurnhers Denunziation von Weblogs und Social Media als &#8220;narzisstisch und parasitär&#8221; wie ein publizistisches Sturmtief Österreich durchquert ( siehe...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> ALTE ARGUMENTE &#8211; NEU AUFGEKOCHT | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p>ALTE ARGUMENTE &#8211; NEU AUFGEKOCHT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/schirrmacher_payback_cover.png" alt="schirrmacher PAYBACK cover" hspace="2" vspace="2" width="201" height="317" align="left" />Man ist schon müde , es <em>auch nur referieren</em> zu sollen . Eben hat die &#8220;Print vs. Web&#8221;- Debatte infolge <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Armin_Thurnher">Armin Thurnhers</a> Denunziation von Weblogs und Social Media als &#8220;<a href="http://digiom.wordpress.com/2009/10/07/alles-was-es-zu-sagen-gibt-zu-armin-thurners-diskussionbereitschaft/">narzisstisch und parasitär</a>&#8221; wie ein publizistisches Sturmtief Österreich durchquert ( siehe <a href="http://futurezone.orf.at/stories/1628349">Futurezone</a> , <a href="http://groebchen.wordpress.com/2009/10/21/allein-im-papierschiffchen/">Gröbchen</a> , <a href="http://digiom.wordpress.com/2009/09/30/thurnher-will-im-falter-auf-die-webdebatte-eingehen-rofl/">digiom</a> , <a href="http://www.helge.at/2009/10/abt-armin-versteht-die-welt-nicht-mehr/">Helge</a> ) , droht eine Neuauflage des als Kulturkampf um &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; kaschierten Ringens von &#8220;<em>paid content</em>&#8221; gegen Gratisware mit einer Publikation , deren Titel decouvrierender nicht sein könnte .</p>
<p>Mit der bei Blessing ( Random House ) angekündigten Publikation &#8220;<em><a href="http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=228696">Payback &#8211; Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun , was wir nicht tun wollen , und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen</a></em>&#8221; weitet <a href="http://www.zintzen.org/2008/02/05/die-faz-gesinnten-im-reading-room/">Frank Schirrmacher</a> &#8211; als &#8220;Debattentreiber&#8221; ( Focus ) Vorbild des &#8220;Falter&#8221;- Mitbegründers Thurnher &#8211; seine <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8EC7D012EB53435AAE8079AFE7B97166~ATpl~Ecommon~Scontent.html">in der FAZ</a> und der <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/71/422831/text/">SZ publizierte</a> Rede zur Verleihung des <em>Jacob- Grimm- Preises für Deutsche Sprache 2007</em> zum Rundumschlag in Buchform aus .</p>
<p>&#8220;Wir wissen mehr&#8221; , so der Verlagstext ,</p>
<blockquote><p>als je zuvor und fürchten doch ständig, das Wichtigste zu verpassen. Der Mensch ist nicht nur ein Fleisch- und Pflanzenfresser, er ist auch ein Informationsfresser. Informationen sind Vorteile und in der Informations-Nahrungskette siegt der, der am schnellsten und effektivsten Nachrichten sendet und empfängt. Aber diese neue Form des Darwinismus führt dazu, dass wir nicht mehr unterscheiden können, was wichtig ist und was nicht.</p></blockquote>
<p>Freilich wird eingeräumt , dass eine &#8220;Welt ohne Informationstechnologie&#8221; heute &#8220;nicht&#8221; mehr &#8220;vorstellbar&#8221; sei .</p>
<blockquote><p>Aber die pure Koexistenz von Mensch und Computer führt zum Sieg der künstlichen Intelligenz. Schon bald werden Computer zu Dingen fähig sein, die heute noch unvorstellbar scheinen. Sie werden unsere Wünsche besser kennen als wir selbst und in der Lage sein, sogar unsere Assoziationen in Software zu übersetzen. Wichtig aber ist, dass wir währenddessen unsere Fähigkeiten nicht verlieren. Wir können zurückfordern, was uns genommen wird, wenn wir die Stärken des Menschen neu bestimmen.</p></blockquote>
<p>Was in der Verlagsankündigung rhetorisch als postiv formulierte Verheissung schliesst , decouvriert sich in den griffig reduzierten Kurzbefunden als Polemik <em>kat&#8217; exochen</em>:</p>
<blockquote><p>• Wir werden bombardiert mit dem, was andere Menschen jede Sekunde tun<br />
• Wir werden voraussagen können, was jeder Mensch in der nächsten Minute tun will<br />
• Wir wissen alles. Und nichts über uns selbst</p></blockquote>
<p>Halleluja , <em>genau <strong>das</strong></em> haben wir gebraucht um gegen den herrschenden und &#8211; laut <em>Netzökonom</em> Holger Schmidt <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/11/10/fachleute-warnen-vor-digitaler-spaltung.aspx">in der heutigen FAZ</a> ( ! ) &#8211; tendenziell wachsenden &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft"><em>digital divide</em></a>&#8221; anzugehen .</p>
<p>Obwohl sie ihre respektiven Medien längst der Netzästhetik angepasst haben , geben sich die territorialen &#8220;Renaissancefürstchen&#8221; ( Hubert Fichte ) als selbstlose Verteidiger des <em>Wahren- Guten- Schönen</em> im Sinne eines Humanismus , dem bereits die simplifizierenden Argumente ihrer Polemiken spotten .</p>
<p>Dabei reicht es , den Titel &#8220;<em>Payback</em>&#8221; wörtlich zu nehmen , um die Kombination aus argumentativem <em>Backlash</em> und dem Ringen um Monetarisierung von Inhalten der &#8220;alten Medien&#8221; zu erkennen . Aber <a href="http://www.perlentaucher.de/blog/63_schirrmachers_payback_kommt_ueber_bande">gruseln</a> Sie sich selber : Ab 16. November in <a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/389667336X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257917832&amp;sr=1-1">Buchform</a> oder als <a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/3866049110/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1257917832&amp;sr=1-2">Audio- CD</a>.</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2009/04/28/machen-sie-sich-ihr-bild-von-der-faz/">Machen Sie sich Ihr BILD von der FAZ</a> ( in|ad|ae|qu|at , 28. 4. 2009 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/02/05/die-faz-gesinnten-im-reading-room/">“Die FAZ- Gesinnten” im READING ROOM</a> ( 5. 2. 2008 )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.zintzen.org/2007/07/10/your-daddys-rich-and-your-mammas-good-lookin/">Your daddy’s rich / And your mamma’s good lookin’</a> ( 10. 7. 2007 )</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>REZENSIONEN <strong>( UPDATE )</strong></p>
<ul>
<li>Frank Schirrmacher : <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661307,00.html">Mein Kopf kommt nicht mehr mit</a> ( SpOn , 16. 11. 2009 )</li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/509/494841/text/">Die Ich-Erschöpfung</a> &#8211; Frank Schirrmacher : Payback ( Andrian Kreye , SZ , 18. 11. 2009 )</li>
<li><a href="http://www.taz.de/1/leben/buch/artikel/1/das-digitakel-aus-frankfurt/">Frank Schirrmachers neuester Krisenreport &#8211; Das Digitakel aus Frankfurt</a> ( Andreas Fanitzadeh , taz , 21. 11. 2009 )</li>
<li><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Frank-Schirrmacher-Payback-Internet;art138,2958796">Frank Schirrmachers &#8220;Payback&#8221; &#8211; Hier werden Sie gedacht</a> ( Gregor Dotzauer , Tagesspiegel , 25. 11. 2009 )</li>
<li><a href="http://www.digitalpublic.de/schirrmacher-fordert-die-abschaffung-der-medien">Schirrmacher fordert die Abschaffung der Medien</a> ( BILD- Interview @ digitalpublic.de )</li>
<li><a href="http://www.digitalpublic.de/dementia-schirrmacherensis">Dementia Schirrmacherensis</a> ( Jörg Wittkewitz , digitalbpulic )</li>
</ul>
<p><strong>|||<br />
</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p><em>Deep</em> , warm und tröstlich erreicht uns einer der bewährten Kompilationen des <em><a href="http://www.deepindub.org/">deepindub</a></em>- Masterminds <em><a href="http://www.deepindub.org/staff/maurizio">Maurizio Micelli</a></em> . Der diesmalige Mix bezieht sich aus den <a href="http://www.deepindub.org/maurizio-miceli-presents-the-pioneers-ii">Pionierpublikation der Netmusic- Szene</a> , fokussierend auf <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/11/czz-hoerempfehlung-3.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />stimmungsreichen IDM- , glitch- und Dub- Releases .</p>
<p>Eine Stunde , sechsundzwanzig Minuten und fünfundzwanzig Sekunden lang sind wir auditiv gewappnet gegen nasskalte Novembernebel .</p>
<p>CLIK <a href="http://www.archive.org/download/THE_PIONEERS_II/THE_PIONEERS_II_vbr.m3u">LINK TO LISTEN TO STREAM</a> ( WMP )</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Blogger&#8217;s Lament</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 07:17:44 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> DREI TAGE BLOGLOS | KLANGAPPARAT</p>
<p>DREI TAGE BLOGLOS</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/10/fuck_u_and_your_blog.png" alt="Fuck U and your blog" hspace="2" vspace="2" width="235" height="350" align="left" />Nein , es ist eben <em>nicht</em> so , dass du eben so gut in ein Schreibheft notiertest , was die schiere Existenz des Blogs aus dir herausholt : anders , als es das mit dem mässig witzigen Titelspruch <a href="http://www.chroniclebooks.com/index/main,book-info/store,books/products_id,8298/path,1/title,Fuck-You-and-Your-Blog-Journal/">FUCK YOU and your BLOG</a> versehene Schreibheft suggeriert , adressierst du dich beim Bloggen an jemanden , dessen imaginiertes Antlitz zwar wechseln mag , nicht indes aber das Faktum , dass mit dem Blog &#8211; anders als beim &#8220;<em>Caro Diario</em>- Stil&#8221; &#8211; eine soziale Tatsache geschaffen wird . Und dass du dich denjenigen , von deren Tun und Schreiben du berichten willst , praktisch permanent verpflichtest fühlst .</p>
<p>Wissen , das weiter gegeben werden will . Das mit jedem Tag <em>offline</em> stärker drängt , als seist du zu permanentem <em>Präsenz</em>dienst verpflichtet . Magst du auch noch so sehr von der Notwnedigkeit wissen , dem Sog der maschinellen sozialen Netzwerke quasi eine Desinfektionsschleuse gelassener Ironie zu setzen , ist es eine ständig sicher erneuende Zeitgenossenschaft , welche uns in Texte treibt , die nicht selten &#8220;malgré nous&#8221; entstehen .</p>
<p>Dass , ist einmal eine solche Mitschrift begonnen , der chronikalische Furor dich juckt , Fakten und Konstellationen beständig in einen lebendigen Speicher einzuspeisen , versteht sich . Ereignisse , Evidenzen , Ephemera , die &#8211; dem Gesetz der Trägheit entgegen &#8211; nicht unverzeichnet bleiben wollen ; oder Beobachtungen , welche bisherige Notate und bestimmte  Blog notwendig ergänzen und daher rückwirkend nachgetragen werden .  Worin kein geringes Lustprinzip des Bloggens gründet : Dass du <em>gegenwärtig</em> in ein Jetzt , in eine Vergangenheit und in eine Zukunft schreibst .</p>
<p>Die Kehrseite solcher Drift zwischen den Versionen , Schreib- und Referenzzeiten ist freilich , dass jedes Nichtberichtete und platterdings Berschwiegene Tendenz zeigt , im intendierten Netz der Nachrichten und Namen zum potentiell gefrässigen schwarzen Loch zu mutieren . Du fürchtest geradezu um die <em>Integrität</em> des gesamten Projekts . Als wärst du ein Versuchsleiter , der eine Reihenuntersuchung durch willkürliche Auslassungen gefährdet : <em>Nulla dies sine linea</em> .</p>
<p>Wobei , wie du weisst , es bei all diesen freiwilligen und selbständigen Unterfangen ein Charakteristikum ist , dass <em>du es alleine</em> bist , der das Fehlende und Unterlassene sieht . Vor dem inneren Auge als exponentiell sich Ausbreitendes Negativum . Der Lesende am anderen Ende des Drahts sieht lediglich das tatsächlich Formulierte und Notierte . Womit sich das Weblog als Agentur des Über- Ichs decouvriert . Jenes Konzils also , welches dich sowieso als wenig satisfaktionsfähig erachtet .</p>
<p>Um diese Selbstverständlichkeiten zu wissen und sie im Rahmen deiner begrenzten Möglichkeiten zu ertragen , sind bekanntlich zweierlei Paar Schuh . Ein drittes erfordert freilich die Notwendigkeit , dem akzelerierten <em>Nichten</em> tätig entgegen zu treten . Und dabei immer <em>schön fröhlich</em> zu tun .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p>Dass wir uns an <a href="http://www.deepindub.org/staff/tom-larson">Tom Larsons</a> ( <a href="http://www.myspace.com/tomlarsonde">MySpace</a> ) <em>depp- tuned</em> und mächtig nächtlich sphärischen Mixes seit Jahren delektieren , deklarieren wir <a href="http://www.zintzen.org/?s=%22tom+Larson%22">wie immer</a> ungehemmt . Speziell wenn wir uns wie diesmal mindestens <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/10/czz-hoerempfehlung-191.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />so weit von der Welt des &#8220;Aktuellen&#8221; wähnen wie</p>
<p>es Larsons Titel &#8220;<em><a href="http://www.loopzilla.de/?p=375">From Space to Earth 2009</a></em>&#8221; [ <a href="http://www.archive.org/download/TomLarsonPresFromSpaceToEarth2009/loopzilla090_tom_larson_pres_from_space_to_earth_2009.mp3">downnload</a> ] suggeriert . Indes lässt sich die bei <a href="http://www.loopzilla.de/">Loopzilla</a> edierte Musikstrecke wesentlich dynamischer an als die Langzeit- Reihe &#8220;<em><a href="http://www.mixotic.net/dj-mixes/deep-house-dub-house/135">Klänge der Nacht</a></em>&#8221; . Was trefflich auf unsere in|ad|ae|qu|ate Situation passt , langsam wieder zur Erde zurück zu krebsen .</p>
<pre><code> </code></pre>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="100%" height="81" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla090-tom-larson-pres-from-space-to-earth-2009" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="100%" height="81" src="http://a1.soundcloud.com/player.swf?g=wi&amp;url=http%3A//soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla090-tom-larson-pres-from-space-to-earth-2009" allowscriptaccess="always" wmode="transparent"></embed></object><span><a href="http://soundcloud.com/seth-gekko/loopzilla090-tom-larson-pres-from-space-to-earth-2009/">Loopzilla090 tom larson pres from space to earth 2009</a> by <a href="seth-gekko">Seth Gekko</a></span></p>
<pre><code> </code></pre>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 06:08:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124;AUSSCHREIBUNGEN &#124; URHEBERRECHT &#124; MEDIEN &#124; LITERATUR &#124; WEBLITERATUR &#124; DIGITALE INNOVATION &#124; SOCIAL NETWORKS &#124; BLOGISM &#124; TWITTER &#124; ZITIERT Meldungen und Berichte , Namen und Nachrichten , Meinungen und Kommentare drehen schnell : In&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at schöpft ein wenig vom temporären &#8220;Schaum der Tage&#8221; und hält Bemerkenswertes fest , mag die eine oder andere Blase...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong>AUSSCHREIBUNGEN | URHEBERRECHT | MEDIEN | LITERATUR | WEBLITERATUR | DIGITALE INNOVATION | SOCIAL NETWORKS | BLOGISM | TWITTER | ZITIERT</p>
<p><em>Meldungen und Berichte , Namen und Nachrichten , Meinungen und Kommentare drehen schnell : In|ad|ae|qu|at schöpft ein wenig vom temporären &#8220;Schaum der Tage&#8221; und hält Bemerkenswertes fest , mag die eine oder andere Blase auch rasch platzen . Ablegen unter &#8220;Materialsammlung zur User- Kultur&#8221; .</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></p>
<p><strong>AUSSCHREIBUNGEN</strong></p>
<p><em>Ausschreibung 1</em> : Grenzgänger- Recherchestipendien</p>
<p>Das Förderprogramm &#8220;Grenzgänger“ ( Robert Bosch Stiftung gemeinsam mit dem Literarischen Colloquium Berlin ) wird zum 31. Oktober 2009 erneut ausgeschrieben .</p>
<p>Wer Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder China entdecken will, wer eine deutschsprachige Veröffentlichung plant und auf <strong>Recherchereise Richtung Osten</strong> aufbrechen möchte, kann sich um Förderung bewerben. Gesucht werden Autoren, die Informationen aus erster Hand sammeln und authentische Orte besuchen wollen und einen eigenen Blick wagen . Die Veröffentlichungen sollen ein breites Publikum erreichen können, zu Diskussionen anregen und zu mehr Verständnis für die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas und China beitragen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Foto(text)bände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge.</p>
<p>Ausführliche Informationen , aktuelle Bewerbungsunterlagen unter <a href="http://www.lcb.de/grenzgaenger/">www.lcb.de/grenzgaenger/</a></p>
<p>|||</p>
<p><em>Ausschreibung 2</em> : &#8220;Schritte“- Stipendien der S. Fischer Stiftung</p>
<p>Die S. Fischer Stiftung fördert seit 2003 die internationale Vermittlung zeitgenössischer deutschsprachiger Literatur unter dem Titel <em>Schritte</em>. In diesem Rahmen legt die Stiftung besonderen Wert darauf, die <strong>Übersetzerinnen und Übersetzer aus dem Deutschen</strong> zu unterstützen. Die <em>Schritte- Stipendien</em> ermöglichen Übersetzern deutscher Literatur aus Südosteuropa (Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Mazedonien, Albanien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien) und der Türkei einmonatige Arbeitsaufenthalte im LCB. Die Stipendien sind mit 2.000 Euro dotiert, Gästezimmer mit Frühstück sind inclusive. Bewerbungen für das Jahr 2010 sind bis zum 30. 9. 2009 an das LCB zu richten und sollten folgende Informationen enthalten: vollständige Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse, Kurzbiographie, beruflicher Werdegang, Verzeichnis bisheriger Veröffentlichungen, kurze Darstellung der Arbeitspläne in Berlin, gewünschte Aufenthaltszeit (und Alternativtermine) im Jahr 2010.</p>
<p>Bewerbung per e-mail an Jürgen Jakob Becker, <a href="mailto:becker@lcb.de">becker@lcb.de</a></p>
<p>|||</p>
<p><em>Ausschreibung 3</em> : Übersetzungsförderungsprogramm für Belletristik aus den Ländern Mittel- und Osteuropas</p>
<p>Bis zum <strong>15. September 2009</strong> können sich Verlage beim Literarischen Colloquium Berlin um Fördermittel für literarische <strong>Übersetzungen aus den Literaturen Mittel- und Osteuropas</strong> bewerben. Um den Zuschuss aus dem Übersetzungsförderungsprogramm können sich Verlage mit <strong>Buchprojekten</strong> bewerben, die sich <strong>noch nicht im Druck</strong> befinden. Die Höhe der finanziellen Unterstützung bewegt sich ggf. zwischen 50 % und 90 % der Übersetzungskosten. Das Übersetzungsförderungsprogramm besteht seit 1993 und arbeitet mit Geldern des Auswärtigen Amts und der Stiftung Pro Helvetia. Seither wurden mehr als 250 Publikationen gefördert.</p>
<p>Infos unter <a href="http://www.lcb.de">www.lcb.de</a></p>
<p>|||</p>
<p><em>Ausschreibung 4</em> : Walter Serner- Preis 2009</p>
<p>Das Kulturradio des RBB und das Literaturhaus Berlin schreiben den Walter Serner-Preis 2009 aus. Autoren werden eingeladen, eine unveröffentlichte Kurzgeschichte einzusenden, die vom <em><strong>Leben in den grossen Städten</strong></em> erzählt und nicht länger als 7 Seiten ist. Der Name des Autors sollte nicht auf dem Manuskript vermerkt werden, sondern auf einem beigefügten Blatt. Die eingereichten Manuskripte werden nicht zurückgeschickt, sondern unter Berücksichtigung des Datenschutzes nach Beendigung des Wettbewerbs vernichtet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird Ende November im Literaturhaus Berlin verliehen. Die Teilnahme von rbb-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeitern ist ausgeschlossen. Weitere Infos unter <a href="http://www.literaturhaus-berlin.de/">http://www.literaturhaus-berlin.de/</a> &gt; news</p>
<p>Einsendeschluss : 15. September 2009 &#8211; Einsendungen an Kulturradio des RBB , Stichwort : Walter Serner-Preis &#8211; Masurenallee 8 – 14 &#8211; 14057 Berlin</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></p>
<p><strong>URHEBERRECHT</strong></p>
<p><em><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/google_books-1.png" alt="Google Books" hspace="2" vspace="2" width="202" height="59" /></em></p>
<p><em>Google Books 1</em> : <a href="http://www.boersenblatt.net/334077/">Börsenverein warnt vor Monopol bei Digitalisierung von Bibliotheksbeständen</a> ( bb , 20. 8. 09 )</p>
<p>Der Börsenverein begrüßt Bemühungen, ältere urheberrechtlich nicht mehr geschützte Buchbestände über das Internet zugänglich zu machen. Allerdings wertet er die Unterstützung der Internet-Bibliothek von Google durch die EU-Kommission und große EU-Mitgliedstaaten als falsches Signal.</p>
<p>|||</p>
<p><em>Google Books 2</em> : Ausgerechnet die <a href="http://www.boersenblatt.net/333848/">Bibliothèque Nationale schliesst Digitalisierung ihrer Bestände durch Google nicht aus</a> ( bb , 19. 8. 09 )</p>
<p>Ausgerechnet die &#8220;Bibliothèque nationale de France&#8221; , deren damaliger Leiter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-No%C3%ABl_Jeanneney">Jean- Noël Jeanneney</a> eine vieldiskutierte <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/23806.html">Kampfschrift</a> ( 2005 ) gegen das Digitaliserungsprojekt von Gggole veröffentlicht hatte , räumt unter Jeanneneys Nachfolger <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Bruno_Racine">Bruno Racine</a> ( seit April 2007 ) die Möglichkeit ein , Google einen Teil der Bestände zu überlassen :</p>
<p>Man habe noch keine Vereinbarung mit Google unterzeichnet, schliesse aber auch keine Partnerschaft aus, die der Digitalisierungsstrategie des Kulturministeriums entspreche. Voraussetzung sei zudem, dass der kostenlose, freie Zugang zu ausschließlich rechtefreien Werken respektiert würde. Wie die &#8220;Times&#8221; berichtet, hätten ausschließlich finanzielle Gründe den Ausschlag für den Richtungswechsel gegeben. Frankreich habe nur fünf Millionen Euro pro Jahr für das Google-Gegenprojekt &#8220;Gallica&#8221; ausgegeben – die BNF benötige aber allein für die Digitalisierung der Bestände von 1870 bis 1940 bis zu 80 Millionen Euro.</p>
<p>|||</p>
<p><em>Google Books 3</em> : <a href="http://passouline.blog.lemonde.fr/2009/08/18/la-bnf-se-livre-a-google/">La BnF se livre à Google</a> ( Pierre Assouline , 18. 8. 09 )</p>
<p>Genau in die oben angedeutete Kerbe schlägt französische Kolumnist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Assouline">Pierre Assouline</a> und bezichtigt die Nationalbibliothek billiger Euphemismen . An <a href="http://www.bnf.fr/pages/dernmin/com_google3.htm">Jean-Noël Jeanneneys Stretschrift</a> erinnernd , wählt Assouline bellisitisches Vokablular um das Überläufertum der BnF an den Gegner Google zu extrapolieren :</p>
<blockquote><p>Il aura donc fallu quatre ans pour que la Bnf passe de la résistance à la collaboration.</p></blockquote>
<p>Die angebliche Gratis- Kultur sei nur um den Preis des Verlustes der einmahligkeit der BnF zu haaben .</p>
<p>|||</p>
<p><em>Google Books 4</em> : <a href="http://www.heise.de/newsticker/Buchverlage-reichen-Einwaende-gegen-Google-Books-bei-Gericht-ein--/meldung/144585">Buchverlage reichen Einwände gegen Google Books bei Gericht ein</a> ( heise , 1. 9. 09 + Golem , diverse )</p>
<p>Grossartig : Wenige Tage vor Verstreichen der Eingabe- Frist am 4. 9. formulieren <a href="http://www.golem.de/0909/69496.html">Verlage</a> , <a href="http://www.golem.de/0908/69114.html">Akademiker </a> und sogar die deutsche <a href="http://www.golem.de/0909/69503.html">Bundesregierung</a> gerichtlich Einwände . Merk&#8217;s : Der langen Reden kurzer Sinn lautet schlicht &#8220;Zeitdruck&#8221; :</p>
<blockquote><p>Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat gestern zusammen mit internationalen Verlagen einen <a href="http://www.boersenverein.de/sixcms/media.php/976/Google_Objections.pdf">Schriftsatz mit Einwänden</a> (PDF-Datei) gegen die Einigung von Google mit Urheberrechtsinhabern über das Buchdigitalisierungsprojekt eingereicht. Die vom Börsenverein vertretenen Verlage und Buchhändler meinen, der vorgesehene Vergleich verstoße gegen Grundprinzipien des Urheberrechts. Er missachte beispielsweise die Ausschließlichkeitsrechte der Autoren geschützter Werke und setze einen Registrierungszwang für den Schutz von Urheberrechten voraus. Außerdem seien europäische Verlage über das sogenannte Settlement nur ungenügend informiert worden .</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p><em>Google Books 5</em> &#8211; <em>Google Book Search Settlement Agreement</em> &#8211; Basics</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Book_Search_Settlement_Agreement">Wikipedia</a> ( english )</div>
</li>
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><a href="http://www.golem.de/0810/63214.html">Golem</a> ( deutsch )</div>
</li>
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><a href="http://www.googlebooksettlement.com">www.googlebooksettlement.com</a> ( deutsch )</div>
</li>
</ul>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/google_books-1.png" alt="Google Books" hspace="2" vspace="2" width="202" height="59" /></p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31038/1.html"><em>Kulturflatrate</em> , ein Missverständnis</a> ( Fritz Effenberger , TP , 2. 9. 2009 )</p>
<p>Eine &#8220;Kulturflatrate&#8221; vulgo &#8220;Pauschalabgabe&#8221; auf CD- Brenner , Rohlinge etc . wird derzeit aks Kampfbegriff gege &#8220;Piraterie&#8221; , &#8220;illegale Downloads&#8221; , P2P- Tauschbörsen etc . ins Treffen geführt . Dabei entspricht eine solche Abgabe nichts anderem als der herkömmlichen Abgabe auf Leerkassetten und Kopiergeräte , welche mittelbar dne Verwertungsgesellschaften abuführen sind , letztlich den Autoren , Musikern etc. wiederum in aliquoten Anteilen zugute kommen .</p>
<blockquote><p>Das Märchen vom Umsatzverlust durch Tausch und Kopie hatte schon im Analogzeitalter kein Faktenfundament, ebenso wenig in der Digitalära: Ein negativer Zusammenhang zwischen Kopie (P2P) und Umsatz mit Kulturdatenträgern und vergleichbaren Produkten wurde nie nachgewiesen. Hometaping hat die Musik nicht gekillt, können wir mit der preisgünstigen Schadenfreude einer technischen Folgegeneration resümieren. Und P2P auch nicht. Trotzdem müssen Kreative für die Nutzung ihrer Werke im Internet entlohnt werden. Nicht per &#8220;Kulturflatrate&#8221;, sondern durch die Pauschalabgabe auf kommerzielle Internetangebote.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></p>
<p><strong>MEDIEN</strong></p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/meister-der-enteignung/">Verlage beuten freie Journalisten aus &#8211; Meister der Enteignung</a> ( Kai Schächtele , taz , 17. 8. 09 )</p>
<p>Kai Schächtele , Vorsitzender von <em><a href="http://freischreiber.de/wer-wir-sind">Freischreiber</a></em>, dem vor einem Jahr gegründeten Berufsverband freier JournalistInnen , mokiert sich über Hubert Burdas Appell an die <span style="text-decoration: line-through;">Öffentlichkeit</span> Obrigkeit , der &#8220;<a href="http://www.faz.net/s/RubCC21B04EE95145B3AC877C874FB1B611/Tpl~Ecommon~Sressort~Apge~E2.html">schleichenden Enteignung</a>&#8221; der Verlage durch Aggregatoren wie Google- News Einhalt zu gebieten .</p>
<blockquote><p>Was Burda in seinem Hilferuf verschweigt: Die Rechtsabteilungen der Verlage haben in den vergangenen Jahren eine erstaunliche Kreativität an den Tag gelegt, um selbst zu Meistern der Enteignung zu werden &#8211; im Umgang mit ihren freien Journalisten. Man kann es nicht anders als bigott nennen, wie Verlagsverantwortliche derzeit Politik in eigener Sache machen: Sie beschweren sich über die vermeintliche Enteignung durch Google, zwingen ihren Autoren aber gleichzeitig Total-Buy-Out-Verträge auf, mit denen sie sich sämtliche Rechte an deren Stücken sichern. Diese Knebelverträge machen es möglich, eingekaufte Texte beliebig oft zu benutzen und weiterzuverkaufen, ohne dass die Autoren davon profitieren.</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=3148">Sind Zeitungen systemrelevant ? Jounalismus zwischen Morgen und Grauen</a> ( Heribert Prantl , Blätter für deutsche uns internationale Politik , 08 | 2009 )</p>
<blockquote><p>Ich frage mich freilich, ob es sich nicht auch der Journalismus angewöhnt hat, sich selber gering zu schätzen. Geht nicht womöglich von der Presse selbst mehr Gefahr für die Pressefreiheit aus als vom Gesetzgeber? Ich glaube ja: Die wirklich große Gefahr für den Journalismus hierzulande geht vom Journalismus, von den Medien selbst aus – von einem Journalismus, der den Journalismus verachtet; von Verlegern, die ihn aus echten oder vermeintlichen Sparzwängen kaputtmachen, von Medienunternehmern, die den Journalismus auf den Altar des Anzeigen- und Werbemarktes legen. (&#8230;. )</p>
<p>Gegen Datentrash hilft, wie gesagt, nur Reflexion und Hintergrundbildung. Das muss die Zeitung bieten. Mit einem allmählich verdummenden Journalismus kann man das aber nicht leisten. Ein Billigjournalismus ist zum Wegwerfen, nicht zum Lesen. Wenn sich eine Zeitung an Anzeigenblättern orientiert, ist sie keine Zeitung mehr, sondern eben ein Anzeigenblatt, das nicht einmal mehr ausreichend Anzeigen kriegt.</p>
<p>Weil der Journalismus kein Billigjournalismus sein darf, kann es auch nicht mehr lang gutgehen, dass Zeitungen ihre wichtigsten Stücke im Internet verschenken. Das ist eine, im Wortsinn, Selbstpreisgabe.</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0825/feuilleton/0004/index.html">Digitalisierung als <em>Kulturelle Atomkraft</em></a> ( Peter Glaser , BZ , 25. 8. 2009 )</p>
<p>In der derzeitigen Remix- und Mashup- Kultur werden bisherige statische Entitäten wie &#8220;die Zeitung&#8221; , &#8220;die Platte&#8221; in Einzelartikel , Tracks , Zitate zersprengt und in einem unendlichen  sowie ubiquitären Prozesse neu vermengt . Peter Glaser entlehnt seine Metaphorik von &#8220;Atomisierung&#8221; und Neuer Molekülbildung der Physik :</p>
<blockquote><p>Mit der Digitalisierung gehen immer mehr Dinge, die zuvor an bestimmte unaustauschbare Materialien gebunden waren, in einen neuen Aggregatzustand über. Kulturdinge im weitesten Sinn &#8211; aus Zeichenbrettern, Tonstudios, Fernsehern, Büchern, you name it &#8211; werden Daten. Diese digitale Substanz hat eine grundlegend neue Leichtigkeit. Die digitalen Dinge lassen sich ungleich leichter bewegen als zuvor, weltweit senden, empfangen, verändern, kopieren, mit anderen teilen, remixen. ( &#8230; ) Aber mehr und mehr werden auch die einzelnen Texte, Meldungen, Stories zu Tracks. Denn sie werden nicht mehr nur an der Quelle gelesen, sondern zunehmend weitergereicht, verteilt, via Facebook empfohlen, gediggt, reblogged und weiter atomisiert zu Zitaten und Ausschnitten. Dieses Gewimmel beginnt seine neuen Molekülformen gerade erst zu ertasten.</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p><em>Stell dir vor, es gibt Medien , und keiner schaltet sie ein</em> &#8211; <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/289/485713/text/">&#8220;Ich könnte einen Nazi umdrehen&#8221; &#8211; Willi Winkler im Gespräch mit Alexander Kluge</a> ( SZ , 28. 8. 09 )</p>
<blockquote><p>Kluge: ( &#8230; ) Das Medium sind die Zuschauer, die Nutzer. Ohne die Phantasie des Zuschauers funktioniert der ganze Apparat nicht. Das war zwar immer so, aber das war verborgen. Das bisherige Programm wird von oben nach unten ausgestrahlt. Wenn das Online-System nicht in den Besitz von Konzernen kommt, funktioniert es auch von unten nach oben.</p>
<p><em>SZ: Der alte Traum, den Sie als Schüler Adornos verfochten haben, wäre also endlich wahr geworden: die Demokratisierung der Öffentlichkeit durch die Medien</em> .</p>
<p>Kluge: Als Potential tritt es hervor, als Rohstoff. Gelungen ist es bisher nicht. In den Köpfen steckt noch das ganze konservative Pflichtprogramm mit seiner Ideologie. Die Mehrheit will das Immergleiche sehen, also zum Beispiel Pornographie. ( &#8230; ) Bei YouTube ist es zeitweise anders. Man darf noch nicht jubeln, aber dort wird die Enzensberger&#8217;sche Radiotheorie vorgeführt.</p>
<p><em>SZ: Sie nehmen es mir vom Zettel. Ich hatte mir aus seinem &#8220;Baukasten zu einer Theorie der Medien&#8221; von 1970 aufgeschrieben: &#8220;Das offenbare Geheimnis der elektronischen Medien, das entscheidende politische Moment, das bis heute unterdrückt oder verstümmelt auf seine Stunde wartet, ist ihre mobilisierende Kraft.&#8221; Dafür müsste man die Medien erst besitzen. Ohne ihren Besitz komme ich nicht zu Wort.</em></p>
<p>Kluge: Besitz ist ein großes Wort. In Wirklichkeit gehören die Medien den Menschen selber. Man kann sie immer nur leihen.</p>
<p><em>SZ: Aber um produzieren zu können, müssen Sie am Pförtner vorbei.</em></p>
<p>Kluge: Gegen die Macht eines Leitmediums hilft kein Schriftverkehr, dagegen kommt man nicht mit Artikeln, mit Kritik an, sondern nur mit Gegenproduktion. Zur Gegenproduktion gehört, dass man die Medien, die es gibt, wörtlich nimmt. Sie gehören den Menschen, die sie nutzen. <em><strong>Wenn die nicht einschalten, dann gibt es das Medium gar nicht</strong></em> .</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></p>
<p><strong>LITERATUR &#8211; TERMINE &#8211; PREISE</strong></p>
<p><em><a href="http://www.swr.de/bestenliste">SWR- Bestenliste September 2009</a></em><br />
1 &#8211; Herta Müller &#8211; Atemschaukel , Hanser ( Mittelschwere Lektüre )<br />
2 &#8211; Norbert Zähringer &#8211; Einer von vielen , Rowohlt ( Mittelschwere Lektüre )<br />
3 &#8211; Nora Bossig &#8211; Webers Protokoll , Frankfurter Verlagsanstalt ( Mittelschwere Lektüre )<br />
4 &#8211; Peter Stamm &#8211; Sieben Jahre , S. Fischer ( Leichtere Lektüre )<br />
5 / 6 &#8211; Lars Gustafsson &#8211; Frau Sorgedahls schöne weiße Arme , Hanser ( Leichtere Lektüre )<br />
5 / 6 &#8211; Rudolf Kries &#8211; Die Toten sind immer die Anderen , Landtverlag ( Mittelschwere Lektüre )<br />
7 &#8211; Ulrike Kolb &#8211; Yoram , Wallstein ( Mittelschwere Lektüre )<br />
8 / 10 ex aequo :<br />
Inge Jens &#8211; Unvollständige Erinnerungen , Rowohlt ( Mittelschwere Lektüre )<br />
Detev von Liliencron &#8211; Ausgewählte Werke , Wachholtz Verlag ( Leichtere Lektüre )<br />
Kathrin Schmidt &#8211; Du stirbst nicht , Kiepenheuer &amp; Witsch ( Mittelschwere Lektüre )</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.buecher.at/show_content.php?sid=123&amp;detail_id=1699">Thomas Stangl erhält &#8220;manuskripte&#8221;- Preis</a> ( HVÖB , 21. 8. 09 )</p>
<p>Thomas Stangl erhält den mit 12.000 Euro dotierten &#8220;<em>manuskripte</em>&#8220;- Preis des Landes Steiermark für sein <a href="http://www.zintzen.org/2009/02/03/tableau-de-texte-thomas-stangl-was-kommt-droschl-2009/">literarisches Werk</a> . Die Preisverleihung findet am 18. September 2009 in Graz statt . Die Laudatio hält Paul Jandl .</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Blumenbar-Verlag;art772,2882132">Berlin : Lieblingsort der Verlage</a> ( Tagesspiegel , 5. 8. 09 ) &#8211; In puncto lokaler Objektwahl sind sich &#8220;Majors&#8221; und &#8220;Independents&#8221; einig</p>
<p>|||</p>
<p>&#8220;<a href="http://www.bmukk.gv.at/kunst/bm/studie_soz_lage_kuenstler.xml">Zur sozialen Lage der Künstler und Künstlerinnen in Österreich</a> &#8221; ( BMUKK , Oktober 2008 )</p>
<p>Kurz- und Endberichte der im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht , Kunst und Kultur vom Wiener Forschungsinstitut L&amp;R Sozialforschung durchgeführten Studie .</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><a href="http://www.bmukk.gv.at/medienpool/17401/studie_soz_lage_kuenstler_en.pdf">Endbericht</a> ( pdf )</div>
</li>
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><a href="http://www.bmukk.gv.at/medienpool/17400/studie_soz_lage_kuenstler_ku.pdf">Kurzfassung deutsch</a> ( pdf )</div>
</li>
</ul>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/sparten.png" alt="Sparten" hspace="2" vspace="2" width="450" height="161" /></p>
<p align="right">Tabelle aus dem <em>Endbericht</em> : Kunstsparten</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/kurzbericht_factbox.png" rel="lightbox[10037]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/kurzbericht_factbox-small.png" alt="Kurzbericht factbox" hspace="2" vspace="2" width="450" height="295" /></a></p>
<p align="right"><em>Factbox Soziale Lage</em> , Kurzfassung</p>
<p>Vgl. dazu :</p>
<ul dir="ltr">
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px"><a href="http://www.zintzen.org/2008/01/18/soziale-lage-precarity-of-the-creative/">Soziale Lage | Künstlersozial … | Precarity of the Creative</a> ( in|ad|ae|qu|at , 18. 1. 08 )</div>
</li>
<li>
<div style="MARGIN-RIGHT: 0px">Dokumentation : <a href="http://www.zintzen.org/zur-kultur/dokumentation-reiche-kulturnation-arme-kunstler/">Reiche Kulturnation , arme Künstler</a> ( Thomas Trenkler , 22. 8. 2008 )</div>
</li>
</ul>
<p>|||</p>
<p>Wien : <span style="color: blue;"><span style="color: black;"><em><a href="http://www.paraflows.at/">paraflows 09</a></em></span></span></p>
<p><span style="color: blue;"><span style="color: black;">Das <em>Festival für Digitale Kunst und Kulturen</em> steigt mit Ausstellung , Syposium und Performances zum Thema &#8220;<em>URBAN HACKING</em>&#8221; von 10. bis 20. September 2009</span></span></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></strong></p>
<p><strong>WEBLITERATUR</strong></p>
<p>100 Tage &#8220;<em><a href="http://www.unendlicherspass.de/">Unendlicher Spass</a></em> &#8221;</p>
<p><a href="http://www.unendlicherspass.de/">www.unendlicherspass.de/</a> als Weblog und <em>Reading Room</em> der Kiepenheuer &amp; Witsch- Ausgabe von David Foster Wallace&#8217;s <em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/32597.html">Infinite Jest</a></em> : Deutlich am <em><a href="http://www.zintzen.org/2008/02/05/die-faz-gesinnten-im-reading-room/">FAZ- Littell- Reading Room</a></em> orientiert , dürfen sich einige Vierzig handverlesene Autorinnen und Autoren zum eben ausgelieferten Bihänder äussern . Und zwar genau 100 Tage lang , also seit 24. 8. bis zum 1. 12.</p>
<p>Bislang wurde noch nicht viel Relevantes gesagt , sondern mehr das physische Objekt des Buches und der spiralig selbstreferentielle Plot aus gewissem Sicherheitsabstand betrachtet . Elmar Krekeler tut sich dabei mit täglichen Petitesssen eher unvorteilhaft hervor .</p>
<p>Hier die Liste der Vor- Lesekünstler|innen für 1 guten <span style="text-decoration: line-through;">Werbegag</span> Erkenntniszweck : Alban Nikolai Herbst / Andrea Köhler / Annett Gröschner / Christoph Ribbat / Elmar Krekeler / Frank Heibert / Georg Diez / Georg Klein / Georg M. Oswald / Guido Graf / <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/hanno-millesi/">Hanno Millesi</a> / Hans Wedler / Harald Staun / Helge Malchow / Iannis Goerlandt / Jan Böttcher / Johann Christoph Maass / Jörg Albrecht / Klaus Brinkbäumer / Kolja Mensing / Marcus Ingendaay / Matthias Altenburg / <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/monika-rinck/">Monika Rinck</a> / Norbert Niemann / Norbert Zähringer / Renate Baricz / René Hamann / Robert Michael Wenrich / Sebastian Fasthuber / Stefan Beuse / Svealena Kutschke / Thomas Hettche / Thomas Klupp / Thomas Meinecke / Thomas Pletzinger / Thomas von Steinaecker / Tilman Rammstedt / <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/stolterfohtbio.html">Ulf Stolterfoht</a> / Uljana Wolf / Ulrich Blumenbach / <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/ulrich-schlotmann/">Ulrich Schlotmann</a> / Wieland Freund / Wolfgang Hörner</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/early_bird.png" alt="early bird" hspace="2" vspace="2" width="250" height="250" /></p>
<p align="right"><em>The early Bird ..</em>. <a href="http://ffffound.com/image/fe75394b730895cac8bdcccaea727b0e39bafbc4">via</a></p>
<p><strong>DIGITALE INNOVATION</strong></p>
<p>Niels. C. Taubert : <a href="http://www.eurozine.com/articles/2009-08-17-taubert-de.html">Die Wahrheit zwischen Gutenberg-Galaxis und World Wide Web &#8211; Wissenschaft und Open Access</a></p>
<p>Eine differenzierte Vermessung realer und symbolischer Kapitalien ( <em>Gegenworte</em> via <em>Eurozine</em>)</p>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/Rub5C2BFD49230B472BA96E0B2CF9FAB88C/Doc~E40438503D67B4942A7FE49FB3324C0BF~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell">Literatur rechnen &#8211; Lektüre im Computerzeitalter</a> ( Gerhard Lauer , FAZ Geisteswissenschaften )</p>
<p>Über den Aufstieg der Computerphilologie . Statistik, Volltext , Indexierung sind frelich nicht jedermanns Sache</p>
<blockquote><p>Längst sind vor allem die Sprachwissenschaftler viel weiter als die Literaturwissenschaftler gegangen und haben beispielsweise die Entwicklung des Lexikons einer Sprache wie die des Englischen über Millionen von Worten und Hunderte von Jahren hinweg untersucht, um herauszufinden, welche Gesetzmäßigkeiten die lexikalische Evolution der indo-europäischen Sprachgeschichte antreibt. In solchen und anderen Untersuchungen geht es um nicht weniger als um Gesetzmäßigkeiten der kulturellen Evolution. Wer aber von Gesetzmäßigkeiten in kulturellen Dingen spricht, der verlässt die Aufteilung der wissenschaftlichen Welt in die <em>zwei Kulturen</em>, hier die auf Verstehen ausgerichteten Geisteswissenschaften, dort die nomothetischen Naturwissenschaften.</p>
<p>Die <em>Digital Humanities</em>, wie diese rechnenden Geisteswissenschaften genannt werden, scheren sich nicht um solche Grenzpfähle. Kein Zufall, dass solche Aufsätze in Zeitschriften wie <em>Nature</em> oder <em>Science</em> erscheinen und selbstverständlich Statistik und mathematische Modelle nutzen. Eine um methodische und theoretische Lagerbildung unbekümmerte Wissenschaft wird hier sichtbar.</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p><a href="http://www.buzzmachine.com/2009/08/14/the-nielsen-revolt/">The Nielsen revolt</a>- Jeff Jarvis ( buzzmachine )</p>
<p>Längst pfeifen es die Mediengurus von den Dächern , dass der Zählzwang und die Click- Statistik längst beim alten Eisen der Evaluierungsmethoden für Web- Angebote liegen : Ein fragmentierter Medienmarkt , Angebote &#8220;on demand&#8221; sowie ein weitverzweigt- individualisiertes System von &#8220;Nischen&#8221;- Inhalten machen das <em>Click- Counting</em> bald obsolet . &#8220;<em>audience size matters less</em>&#8221; :</p>
<blockquote><p>The presumption of old media was that everyone in the audience saw every advertisement and that’s why ads were bought on the basis of the size of the audience. Size mattered. But today, what advertisers really want is verification that their ads reached the audience they were sold – not just in size but in relevance.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></strong></p>
<p><strong>SOCIAL NETWORKS</strong></p>
<p>Internet saves the Radio Star ( Sebastian Loudon , Matthias Writze , Branchenmagazin Bestseller 07+08/09 , 24. 8. 09 )</p>
<p>Entgegen den Thesen vn der Medienkonkurrenz im Feld der Aufmerksamkeitslökonomie erweisen sich Social Networks wie Facebook und Twitter sogar als probate Mittel , gleicherweise Masse wie Nische zu erreichen und an Radiosender zu binden . Als Paradebeispiel gilt der Jugensender FM4 mit &#8220;mehr als 1.700 Followern bei Twitter&#8221; . Über Sreaming- Angebote lassen sich zB. Musik- oder Informationsprogramme auch auf Minderheiten hin &#8220;spitz positionieren&#8221; : &#8220;&#8221;Radio muss nicht mehr aus einem Radiogerät kommen&#8221;.</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir haben schon sehr früh auf den Community-Faktor unserer Website gesetzt, weil dieser lebendige Rückkanal für einen Radiosender extrem befruchtend sein kann&#8221;, sagt <em>FM4</em>-Chefin Monika Eigensperger. Neben den offiziellen <em>FM4</em>-Tweets &#8220;zwitschern&#8221; auch zahlreiche <em>FM4</em>-Sendungsmacher persönlich &#8230; . So einen persönlichen Absender sieht Eigensperger als zentrales Erfolgsmoment jeglicher Web-2.0-Aktivität: &#8220;Man darf das ja nicht mit einem Werbemedium verwechseln&#8221;: &#8220;im Web geht es um ehrliche Kommunikation, wo man sehr aufpassen muss, welchen Kanal man wofür nutzt.&#8221; Tabu sei es, laut Eigensperger, platte Promotions auf Twitter oder Facebook zu platzieren, was aber sehr wohl gut ankomme, seien exklusive Veranstaltungstipps für die &#8220;Crowd&#8221; im Internet.</p>
<p>( &#8230; ) &#8220;In der heutigen Zeit geht nichts mehr an Social Networks vorbei&#8221;, sagt auch Aline Basel, Geschäftsführerin von <em>Radio Energy</em>. Sie selbst sei begeisterte Facebookerin und sie nütze die Plattform auch, um mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. &#8220;Ein Medienunternehmen muss sich überall dort befinden, wo Kommunikation passiert&#8221;, argumentiert Basel ähnlich wie Ö3-Mann [ Albert ] Malli.</p></blockquote>
<p>|||</p>
<p><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/08/27/soziale-netzwerke.aspx">Soziale Netzwerke als Kunden- Zubringer und Traffictreiber für &#8220;traditionelle&#8221; Medien</a> ( Netzökonom Holger Schmidt , 27. 8. 2009 )</p>
<blockquote><p>Wie wichtig die sozialen Netzwerke als Traffictreiber für die Medien schon geworden sind, zeigt auch die Analyse des &#8220;Upstream Traffic&#8221; also der Seiten, die zuvor besucht wurden. Zwar werden in diesen Zahlen nicht nur die direkten Links auf die Medieninhalte, sondern auch die davon unabhängigen Besuche erfasst, doch zeigt sich klar, dass Facebook der Website des Fernsehsenders CNN schon einen beachtlichen Teil des Traffics zuführt und damit die Abhängigkeit von Google mindert.</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/social_media_circle_of_no_l.png" rel="lightbox[10037]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/social_media_circle_of_no_l-small.png" alt="Social Media Circle of no L" hspace="2" vspace="2" width="225" height="225" /></a></p>
<p align="right"><em>Social Media Circle of no Life</em>via <a href="http://recoveringlazyholic.blogspot.com/2009/05/1-minute-photoshop-unemployment.html">recoveing lazyholic</a></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>BLOGISM</strong></p>
<p>Lars Gustafsson bloggt <a href="http://larsgustafssonblog.blogspot.com/">larsgustafssonblog.blogspot.com/</a> <em>the remains of the day</em> &amp; Gelegenheitstexte</p>
<p>|||</p>
<p>Chris Randalls <em><a href="http://www.analogindustries.com/blog/entry.jsp?msgid=1249946015554">Open Letter To New Blogger Dude &#8230; </a></em> ( analog industries )</p>
<p>macht rüde Schluss mit Verdienstphantastereien via Adsense , Linktausch und ähnlichen Schmarrn . Riebe man manchen deutschsprachigen SEO- Heinis gerne mal unter die Nase  [ <em>exolicit</em> ] .</p>
<p>|||</p>
<p><em>Ranking 1</em> ( <em>to whom it may concern</em>)</p>
<p>Time Magazine : <a href="http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,1918031,00.html">50 Best Websites 2009</a></p>
<p>|||<a href="http://www.time.com/time/specials/packages/completelist/0,29569,1918031,00.html"></a></p>
<p><em>Ranking 2</em> ( <em>are rankings still of any interest ?</em> ) :</p>
<p>Time Magazine : <a href="http://www.time.com/time/specials/packages/article/0,28804,1879276_1879279,00.html">25 Best Blogs 2009</a></p>
<p>|||</p>
<p><em>Ranking 3</em> ( <em>die üblichen Verdächtigen , mittlerweile ohne Technorati ermittelt</em> ) : i</p>
<p><a href="http://www.deutscheblogcharts.de/archiv/2009-33.html">Deutsche Blogcharts Top 100</a>| Ausgabe 33/2009 vom 19. 8. 09 )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><img class="alignnone" style="margin: 2px;" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></strong></p>
<p><strong>TWITTER</strong></p>
<p><a href="http://twitter.com/Bourdieu">Pierre Boudieu twittert</a></p>
<p>und bietet ein reichhaltiges <a href="http://sociologiac.net/category/bourdieu/">Online- Textarchiv</a> (in spanischer Sprache ) . Von dem enormen Text- und Theorie- Steinbruch @ <a href="http://a.aaaarg.org/">a.aaaarg.org</a> fangen wir hier lieber gar nicht erst an . Lektüren für ein Jahrhundert .</p>
<p>|||</p>
<p>Längstes Twitter- Poem der Welt</p>
<p>Reimzwang bei Tweet- Drang : Andrei Gheorghe komponiert aus dem Kurzpost- Eingang laufend ein Riesengedicht , welches sich überraschend <em><a href="http://www.longestpoemintheworld.com/">The longest Poem in the World</a></em> nennt . Das kompilierte Unding wächst &#8211; will man dem <a href="http://www.longestpoemintheworld.com/what-is-this/">Verfasser</a> glauben &#8211; täglich um 4.000 Verse :</p>
<blockquote><p>The Longest Poem in the World is composed by aggregating real-time public twitter updates and selecting those that rhyme. It is constantly growing at ~4000 verses / day. You can see more verses by clicking the three dots at the bottom (• • •)  &#8211; Made by Andrei Gheorghe</p></blockquote>
<p>Einen poetischeren Titel als den <em>Guiness Book of Records</em>- tauglichen  trägt das elektronische Epos bis dato nicht , dafür ist jeder einzelne Vers mit seinem Quell- Tweet verlinkt . Stand des reichlich chaotischen Opus&#8217; ( 3. 9. 04:50 ) : 394.454 Verse . ( via <a href="http://netpoetic.com/2009/08/longestpoemintheworld-com/">netpoetic</a> )</p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-10034" title="thelongestpoem.png" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/thelongestpoem-281x300.png" alt="thelongestpoem.png" width="281" height="300" /></p>
<p>|||</p>
<p>Twitteroper für das <em>Royal Opera House</em> in London</p>
<p>Wirrer Plot , bedauernswerte Dramaturgen , verzeifelnder Komponist : Via Twitter- Account @<a href="http://twitter.com/youropera">youropera</a> soll ein Libretto aus der <em>Weiheit der Vielen</em> entstehen . Hier die per <a href="http://www.pressreleasepoint.com/tweet-your-own-opera-part-deloitte-ignite-09">Pressemitteilung</a> zu “world’s first online opera story” . Wieweit das Kollaborativ- Werk gediehen ist , erweist die bisherige <a href="http://royaloperahouse.wordpress.com/">Storyline</a> . Ausscnitte aus dem oninösen Opus gibt es kommendes Wochenende beim <em><a href="http://www.roh.org.uk/whatson/deloitteignite/index.aspx">Deloitte Ignite</a></em>- Festival (4 .- 6. 9. ) zu hören . Dann wird man ermessen können , inwieweit Daniel Weber mit seiner Glosse  &#8220;<em><a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/002438.html">Belcantogezwitsche</a>r</em>&#8221; ( medienspiegel ) ins Schwarze getroffen haben wird :</p>
<blockquote><p>Die Nachricht kam aus der Tiefe des Sommerlochs: Das traditionsreiche Royal Opera House in London gibt die erste Twitter-Oper der Welt in Auftrag. Die Twitterati seien aufgefordert, hiess es in der <a href="http://www.roh.org.uk/uploadedFiles/Press_and_Media/Press_Releases/TwitterOpera.pdf">Pressemeldung</a> (PDF) des ROH vom 7. August, für das Libretto all ihre <em>creative juices</em> strömen zu lassen. Die Vorgabe war schlicht: <em>One morning, very early, a man and a woman were standing, arm-in-arm, in London&#8217;s Covent Garden. The man turned to the woman and he sang ..</em>.. Was die Twitterer daraus machen würden ? Twitterdämmerung ? Twitterata ? Don Twitter ? Madame Twitter ? Twitterdot ? The Twitter of Seville ?</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/09/czz_linkliste-2.png" alt="czz linkliste" hspace="2" vspace="2" width="150" height="151" /></strong></p>
<p><strong>ZITIERT</strong></p>
<blockquote><p>Auf die ausgesprochen zwiespältige Frage, ob es ein Recht auf Dummheit gibt, folgt eine schon eher zu beantwortende Frage, nämlich die, ob es ein Recht auf Verdummung gibt.</p></blockquote>
<p>Georg Seeßlen : <a href="http://www.seesslen-blog.de/2009/08/26/und-taglich-grust-die-dummheit/">UND TÄGLICH GRÜSST DIE DUMMHEIT</a> ( Das Schönste an Deutschland ist die Autobahn )</p>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>MICRO &#124; -NOTE &#124; -QUOTE : litblogs.net , genetisch</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/06/22/micro-note-quote-litblogsnet-genetisch/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 22:26:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[literatur | leben]]></category>
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		<category><![CDATA[litblogs.net]]></category>
		<category><![CDATA[Literarische Weblogs in deutscher Sprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Wortreich]]></category>

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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; Eine der bislang metaphorisch erstaunlichsten Äusserungen über litblogs.net hat uns kürzlich Andreas Schneiders &#8220;Wortreich&#8221; beschert : Anthologien (in gdruckter Form) sind eine eher statische Sache. Gedruckt und damit von einem möglichen, weiteren evolutionären Prozess abgenabelt. Was gar nicht negativ gemeint ist, da auch aus Anthologien neue literarische &#8220;Lebensformen&#8221; entstehen können. litblogs.net dagegen ist bereits...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/06/czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-9.jpg" alt="czz-micro-note-quote-sourcne-aiga-airport-pictos-copyright-free-" hspace="2" vspace="2" width="96" height="96" align="left" /></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>Eine der bislang metaphorisch erstaunlichsten Äusserungen<br />
über <a href="http://www.litblogs.net/">litblogs.net</a><br />
hat uns kürzlich Andreas Schneiders &#8220;<em><a href="http://www.daswortreich.de/00-de/news/Nachrichten-2009-litblogs-net-das-Portal-fuer-literarische-weblogs-in-Deutscher-Sprache.php">Wortreich</a></em>&#8221; beschert :</p>
<blockquote><p>Anthologien (in gdruckter Form) sind eine eher statische Sache. Gedruckt und damit von einem möglichen, weiteren evolutionären Prozess abgenabelt. Was gar nicht negativ gemeint ist, da auch aus Anthologien neue literarische &#8220;Lebensformen&#8221; entstehen können. litblogs.net dagegen ist bereits in sich eine Art Anthologie mit evolutionärem Charakter. Mit dem Input der Autorinnen und Autoren befindet sich litblogs.net in einem permanenten Wandel ohne sich selbst direkt zu verändern. litblogs.net trägt die Gene der aggregierten Teilnehmer in sich, verbunden mit dem Ziel, diese weiter zu geben, so wie Menschen eben bestrebt sind, ihre Gene durch Fortpflanzung weiter zu geben und dadurch am Leben zu halten. ( &#8230; )</p>
<p align="right">( <a href="http://www.litblogs.net/gentechnik/">via</a> )</p>
</blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>

]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>BLOG 4 BURMA : Aung San Suu Kyi erneut verhaftet &#124; touristische vs politische Perspektive</title>
		<link>http://www.zintzen.org/2009/05/16/blug-4-burma-aung-san-suu-kyi-erneut-verhaftet/</link>
		<comments>http://www.zintzen.org/2009/05/16/blug-4-burma-aung-san-suu-kyi-erneut-verhaftet/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 May 2009 06:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog 4 Burma]]></category>
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		<category><![CDATA[Toursimusindustrie]]></category>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; GESCHEITERTES UND WIEDERAUFGENOMMENES VORHABEN &#124; AUNG SAN SUU KYI AUFGRUND EINES AMERIKANERS VERHAFTET &#124; ROAD MAP TO DEMOCRACY &#8211; CHANCENLOSES REGIME BEI DEN GEPLANTEN WAHLEN 2010 &#124; AMERIKANISCHER STALKER SPIELT DER JUNTA IN DIE HÄNDE &#124; FINALE : BILDERSHOW DER TOURISTISCHEN AMNESIE &#124; BLOG 4 BURMA &#124; RELATED GESCHEITERTES UND WIEDERAUFGENOMMENES VORHABEN NZZ ,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> GESCHEITERTES UND WIEDERAUFGENOMMENES VORHABEN | AUNG SAN SUU KYI AUFGRUND EINES AMERIKANERS VERHAFTET | ROAD MAP TO DEMOCRACY &#8211; CHANCENLOSES REGIME BEI DEN GEPLANTEN WAHLEN 2010 | AMERIKANISCHER STALKER SPIELT DER JUNTA IN DIE HÄNDE | FINALE : BILDERSHOW DER TOURISTISCHEN AMNESIE | BLOG 4 BURMA | RELATED</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/czz-blog4burma-inadaequat-8.jpg" alt="czz-blog4burma-inadaequat" hspace="2" vspace="2" width="225" height="87" /></p>
<p>GESCHEITERTES UND WIEDERAUFGENOMMENES VORHABEN</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/nzz-09-03-18.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/nzz-09-03-18-small.png" alt="NZZ 09 03 18" hspace="2" vspace="2" width="225" height="299" /></a> NZZ , 23. 3. 09 ( click to XL )</p>
<p>Als vor zweieinhalb Monaten fast gleichzeitig eine Life- Style- Postille mit den üblichen pitoresken Touismus- Bildern sowie ein NZZ- Artikel zum bevorstehenden &#8211; schliesslich geplatzten ASEAN- Gipfel in der NZZ erschienen , waren wir in|ad|ae|qu|at bereits drauf und dran , diese Gegenüberstellung <em>stante pede</em> zu publzieren . Indes , die Zeit verann und man hätte die Geschichte als journalistisch für &#8220;gestorben&#8221; erklären müssen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>AUNG SAN SUU KYI AUFGRUND EINES AMERIKANERS VERHAFTET</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8214" title="zitat_kurier" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/zitat_kurier-150x150.png" alt="zitat_kurier" width="150" height="150" />Die jüngste Nachricht , dass man die Oppositionsführerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Aung_San_Suu_Kyi">Aung San Suu Kyi</a> aufgrund der Stippvisite eines Amerikaners erneut festgnenomen und die Junta damit die ideale Gelegenheit ergriffen hat ( <a href="http://www.reuters.com/article/worldNews/idUSSP48546820090514">Reuters</a> ) , die auslaufende Haftstrafe &#8211; vulgo &#8220;Hausarrest&#8221; &#8211; <em>just in time</em> zu verlängern ( <a href="http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/479311/index.do?_vl_backlink=/home/index.do">Die Presse</a> ), lässt uns die Bilderschau noch einmal hervorholen .</p>
<blockquote><p>Der seit Jahren unter Hausarrest in Rangun stehenden Suu Kyi drohen weitere Jahre in Unfreiheit oder gar Haftverschärfungen. Der Prozess, dem sich die 63-jährige Friedensnobelpreisträgerin gegenübersieht, steht im Zusammenhang mit dem Besuch eines amerikanischen Bürgers in ihrem Haus. John Yettaw, der mit einem Touristenvisum vor zwei Wochen in Burma einreiste, war es gelungen, den Inya Lake, an dessen Ufer sich das Haus Suu Kyis befindet, schwimmend zu durchqueren. Der ungebetene Besucher verbrachte offenbar zwei Tage im Haus. Auf dem Rückweg wurde er von Sicherheitskräften entdeckt und gefasst.</p>
<p>Was Aung San Suu Kyi, deren Gesundheitszustand sich in den letzten Wochen verschlechtert hat, vorgeworfen wird, ins unklar. Vermutlich werden ihr Verletzungen der Arrestbedingungen zu Last gelegt. Es ist indessen kaum anzunehmen, dass sie von dem abenteuerlichen Vorhaben gewusst hat. Die amerikanische Botschaft in Rangun und der Verteidiger von Yettaw haben erklärt, dieser haben auf eigene Faust gehandelt. ( <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/international/burmesische_oppositionschefin_im_gefaengnis_1.2552761.html">NZZ</a> )</p></blockquote>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8214" title="zitat_kurier" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/zitat_kurier-150x150.png" alt="zitat_kurier" width="150" height="150" />Schliesslich tragen die kollektiv abgespeicherten Bilder der Toursimusindustrie und der Topos vom &#8220;<em>freundliche [ n ] , Buddha- gläubige Menschen , denen die Unterjochung durch die Militärjunta nicht anzusehen ist</em>&#8221; ( <em>Kurier</em> , Volltext :<em> scroll down</em> ) wesentlich dazu bei ,</p>
<p>dem zwischen den Grossmächten China , Indien und Thailand eingeklemmten Armutsstaat zu verdrängen , zu vergessen , aus dem Bewusstsein zu verbannen .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ROAD MAP TO DEMOCRACY &#8211; CHANCENLOSES REGIME BEI DEN GEPLANTEN WAHLEN 2010</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8214" title="zitat_kurier" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/zitat_kurier-150x150.png" alt="zitat_kurier" width="150" height="150" />Eine Junta , welche rechtmässig längst bei <em>Madame Thussaud&#8217;s</em> ( bitte in Form von konservierten <em>Echtpräparaten</em> ) ausgestellt gehört , beschreitet den Weg der siebenstufigen &#8220;<em>roadmap to democracy</em>&#8221; zur allmählichen Implementierung einer sog. &#8220;Demokratie&#8221; nicht eben zimperlich und lässt keine Gelegenheit aus , die ( teils im Exil lebende ) Opposition &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/National_League_for_Democracy">National League for Democracy</a>&#8221; ( NLP ) in jeder erdenklichen Form zu drangsalieren , zu inhaftieren , ja gar zu ermorden . Denn zumindest für eine oppositionsnahe Zeitung steht ausser Zweifel : &#8220;Regime Faces Crushing Defeat if Election is Free and Fair&#8221; ( <a href="http://www.irrawaddy.org/opinion_story.php?art_id=15529">The Irrawaddy</a> ) .</p>
<p>Zur Erinnerung noch einmal die &#8220;<a href="http://www.burmalibrary.org/docs/how10.htm">Roadmap</a>&#8221; im offiziellen Wortlaut ( Quelle : <em><a href="http://www.intute.ac.uk/cgi-bin/redir.pl?url=http://www.burmalibrary.org/&amp;handle=humbul8291">Online Burma library</a></em> &#8211; Kommentare von czz ) :</p>
<ol>
<li>Reconvening of the National Convention that has been adjourned since 1996.</li>
<li>After the successful holding of the National Convention, step by step implementation of the process necessary for the emergence of a genuine and disciplined democratic system</li>
<li>Drafting of a new constitution in accordance with basic principles and detailed basic principles laid down by the National Convention</li>
<li>Adoption of the constitution through national referendum &#8211; <strong>czz</strong> : <em><a href="http://www.zintzen.org/2008/05/12/blog-4-burma-die-wahl-ist-geschlagen-macht-hoch-das-tor-oder-lugen-im-nachhall-des-zyklons/">2008 in unmittelbarer Forge des Zyklons &#8220;Nargis&#8221; und unter Zwang durchgepeitscht</a></em></li>
<li>Holding of free and fair elections for Pyithu Hluttaws (Legislative bodies) according to the new constitution &#8211; <strong>czz</strong> : <em><a href="http://www.zintzen.org/2008/04/21/blog-4-burma-land-in-angst/">Freie , Gleiche und anonyme Wahlen</a> 2010</em> ( ! ) ( <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/asia-pacific/7236648.stm">BBC</a> )</li>
<li>Convening of Hluttaws attended by Hluttaw members in accordance with the new constitution</li>
<li>Building a modern, developed and democratic nation by the state leaders elected by the Hluttaw; and the government and other central organs formed by the Hluttaw</li>
</ol>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>AMERIKANISCHER STALKER SPIELT DER JUNTA IN DIE HÄNDE</p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-8214" title="zitat_kurier" src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/zitat_kurier-150x150.png" alt="zitat_kurier" width="150" height="150" />Was die Motive den 53jährigen Vietnam- Veteranen aus Missouri John William Yettaw anbelangt ( <a href="http://www.abc.net.au/news/stories/2009/05/15/2570987.htm?site=local">ABC local</a> ) , der die Oppositionsführerin nun in einer solche, dem Milärregime nur allzu wünschenswerte Malaise gebracht hat wird von der Ehefrau nur gemutmasst ( <a href="http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-myanmar-american15-2009may15,0,7975964,full.story">LA Times</a> ) , kritische Stimmen sprechen von einem Stalker ( <a href="http://www.irrawaddy.org/opinion_story.php?art_id=15629">The Irrawaddy</a> ) .</p>
<p>Deutliche Worte fand ein namentlich nicht gnenanter Kolumnist der <em>Times</em> unter dem Titel &#8220;<em>Barbarous Burma</em>&#8221; :</p>
<blockquote><p>The pretext is absurd. Ms Suu Kyi is accused of allowing a 53-year-old American psychology student to pay her an unauthorised visit and stay two days in her compound. John Yettaw swam across a lake to reach her, apparently unnoticed by the guards and unhindered by the security presence around Ms Suu Kyi&#8217;s house. His motives remain unclear, although he made a similar attempt last year. Whatever the explanation, the generals have found in this modern Leander a pretext to keep the leader of the National League for Democracy in prison until after next year&#8217;s promised multiparty elections &#8211; a clear indication that, even now, the junta is planning how to rig the vote to remain in power. ( &#8230; )</p>
<p>Whatever the outrage at her brutal treatment, however, the truth is that the West has little leverage. The two countries that matter most to Burma are China and India, and neither yet is ready to assume the responsibilities that must surely come with power. China sees Burma as a strategic ally, offering oil, raw materials and a deep-water port for the Chinese Navy. India also has no interest in confrontation: Burma abuts India&#8217;s small, isolated and unstable states in the northeast that are plagued with rebellion and separatism. India needs stability on the borders and co-operation in halting arms smuggling. ( &#8230; )</p>
<p>Its proposed <em>road map to democracy</em> poses a dilemma to the opposition. Should it boycott the election, knowing that intimidation will deliver the vote to the generals? If it does, it loses all influence and makes it easier for timid neighbours to argue that the junta has done enough to restore democracy. If it takes part, it may win a few seats but will compromise its principles. The key remains Ms Suu Kyi. The junta is taking no risk that her voice will be heard. She will not compromise. Neither should the West. ( <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/comment/article6289462.ece">The Times</a> )</p></blockquote>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>FINALE : BILDERSHOW DER  TOURISTISCHEN AMNESIE</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-01.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-01-small.png" alt="Kurier 03 14 01" hspace="2" vspace="2" width="225" height="317" /></a><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-02.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-02-small.png" alt="Kurier 03 14 02" hspace="2" vspace="2" width="225" height="317" /></a> ( Click to XL )</p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-03.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-03-small.png" alt="Kurier 03 14 03" hspace="2" vspace="2" width="225" height="317" /></a><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-04.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-04-small.png" alt="Kurier 03 14 04" hspace="2" vspace="2" width="225" height="317" /></a></p>
<p><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-05.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-05-small.png" alt="Kurier 03 14 05" hspace="2" vspace="2" width="225" height="317" /></a><a href="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-06.png" rel="lightbox[8203]"><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/kurier-03-14-06-small.png" alt="Kurier 03 14 06" hspace="2" vspace="2" width="225" height="317" /></a> <em></em></p>
<p style="text-align: right;"><em>Kurier</em> , <em>Freizeit</em> , 14. 5 09</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>BLOG 4 BURMA</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/05/czz-blog4burma-inadaequat-8.jpg" alt="czz-blog4burma-inadaequat" hspace="2" vspace="2" width="225" height="87" align="left" />Das seit November 2007 besthende internatinale Netzwerk &#8220;<a href="http://www.breaking-news.de/b4b.htm">BLOG 4 BURMA</a>&#8221; hat in seinen romanischen ( französischen , spanischen ) Exponenten eine bewundernswerte Kontinuität bewiesen .</p>
<p>Die deutsche Hemispäre dahingegen hat wegen Studienangelegenheiten , einem beruflichen Transformationsprozess sowie der Entwiclung eines aufwendigen Gerichtsblogs und &#8211; im in|ad|ae|qu|aten Fall &#8211; durch die mit der Co- Herausgabe der Plattform <a href="http://www.litblogs.net/">litnet.blogs</a> ( <em>Literarische Weblogs in deutscher Sprache</em> ) verbundene Mehrarbeit leider enige Monate etwas spärlich über Burma gebloggt . <strong><em>adaequat</em></strong> berichtet &#8211; pars pro toto &#8211; von temporären <a href="http://www.adaequat.org/2009/05/17/b4b-gedankensammlung-akutes-sondergesandte-und-spezialbeauftragte/">Schreibblockaden</a> &#8230;</p>
<p>Gleichwohl denken wir nicht daran , das einmal Begonnene einfach hinzuwerfen : Einerseits wird es im Hinblick auf die Wahlen 2010 zweifellos Berichtenswertes geben . Anderseits aus Gründen der Fairness gegenüber unseren unermüdlichen internationalen Partnern .</p>
<p>Einzige Änderung : Als Hauptansprechpaertner für Projekt und dessen Prozess wird in Zukunft nicht mehr in|ad|ae|qu|at , sondern Wordfisher ( AFi ,<a href="http://birmainiannews.wordpress.com/"><em> <strong>Birma news united</strong></em></a><strong> </strong>) fungieren .</p>
<p>Die meisten der jüngeren Blog Berichte beziehen sich selbstredend auf die Inhaftierung Aung San Suu Kyis :</p>
<p>&#8220;<a href="http://breaking-news.de/blog/2009/05/14/blog4burma-falsches-spiel-mit-aung-san-suu-kyi/">Falsches Spiel mit Aung San Suu Kyi ?</a>&#8221; fragt <strong><em>Breaking News</em></strong> provokant rhetorisch , &#8220;<a href="http://birmania-libre.blogspot.com/2009/05/mas-reacciones-la-detencion-de-suu-kyi.html">Más reacciones a la detención de Suu Kyi</a>&#8221; registriert <em><strong>Birmaia libre</strong> ,</em> &#8220;<a href="http://birmaberichterstattung.blogspot.com/2009/05/burma-friedensnobelpreistragerin-und.html">Aung San Suu Kyi schwer krank in Haft genommen . Weltgemeinschaft muss entschlossen einschreiten !</a>&#8221; <em>,</em> fordert der Burma- Spezialist <strong><em>Jonas M. Lanter</em></strong> . <strong><em>Birmania Free</em></strong> bericht , dass UBO und EU bereits entprechende Forderungen artikuliert haben : &#8220;<a href="http://birmaniafree.blogspot.com/2009/05/la-onu-y-eeuu-piden-la-liberacion.html">La ONU y EE.UU piden la liberación inmediata de la opositora birmana Suu Kyi</a>&#8221; .</p>
<p><strong><em>Birmania libre</em></strong> kündigt eine öffentliche Kundgebung am 18. 5. in Barcelona an : &#8220;<a href="http://birmania-libre.blogspot.com/2009/05/manifestaciones-por-la-liberacion-de.html">Manifestaciones por la liberación de Suu Kyi</a>&#8221; . In Paris findet , so das franzöische Blog <strong><em>dejunter la birmanie</em></strong> , am selben Tag eine <a href="http://www.dejunterlabirmanie.fr/?p=567">vergleichbare Demo</a> statt .</p>
<p>Dass sich heute kaum Einer an den vor einem Jahr Land und Leute vernichtenden Zyklons &#8220;Nargis&#8221; erinnern mag klagt <strong><em>dejunter la birmanie</em></strong> an : &#8220;<a href="http://www.dejunterlabirmanie.fr/?p=522">Nargis ou le drôle d’anniversaire &#8211; Un an après Nargis, le traumatisme demeure en Birmanie</a>&#8221; . Freilich hatte auch <strong><em>Birmania libre</em></strong> an die Natur- und Verwaltungskatastrohge <a href="http://birmania-libre.blogspot.com/2009/04/nargis-un-ano.html">erinnert</a> , während <strong><em>Jonas M. Lanter</em></strong> gar von &#8220;<a href="http://birmaberichterstattung.blogspot.com/2009/04/burma-freiwillige-helfer-im-knast.html">Freiwilligen Helfern im Knast</a>&#8221; berichtet .<strong> <em>Birma news</em> united</strong> zitiert unter &#8220;<a href="http://birmainiannews.wordpress.com/2009/03/26/man-and-nature-made-catastrohy/">Man- and- nature- made- catastrohy</a>&#8221; einen bemerkenswerten Bericht der Schweizer Rückersicherungsanstalt <em>Swiss Re</em> , welche den Zyklon zwar als &#8220;todesreichste Katastrophe des Jahres 2008&#8243; kategorisiert , gleichwohl betont , dass dabei kein &#8220;Versicherungsschaden&#8221; entanden sei . <em>Für die Kunden des Unternehmens zumindest</em> .</p>
<p><em>Olivier</em> ( <strong><em>Bloguer ou ne pas bloguer</em> </strong>) gibt mit &#8220;<a href="http://www.blogoliviersc.org/2009/05/15/burma-birma-birmania-birmanie/">Burma, Birma, Birmania, Birmanie</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.blogoliviersc.org/2009/05/14/aung-san-suu-kyi-emprisonnee-tu-cancanes-a-cannes/">Aung San Suu Kyi emprisonnée</a>&#8221; erneut ausführliche Linklisten . Dies und viel mehr ist gratis abonnierbar im praktischen <strong><a href="http://xfruits.com/blog4burma/feed/">RSS- FEED</a></strong> .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RELATED</p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/blog-4-burma-chronik/">in|ad|ae|qu|at- Artikel- Chronologie BLOG 4 BURMA</a></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<item>
		<title>Berliner Gazette : Umfrage &#8220;Autorschaft im Netz&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 03:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; BERLINER GAZETTE : UMFRAGE ZUR &#8220;AUTORSCHAFT IM NETZ&#8221; &#124; IN&#124;AD&#124;AE&#124;QU&#124;AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE &#124; GÄSTE &#8211; AUTOREN &#8211; FORMATE &#124; TEXT IM NETZ &#8211; COPYRIGHT &#8211; INTERNATIONALE REGISTRIERUNG &#124; MÖGLICHMACHEN IM NETZ &#8211; NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT &#8211; &#8220;ICH&#8221; UND &#8220;AVATAR&#8221; &#124; RELATED &#124; KLANGAPPARAT BERLINER GAZETTE : UMFRAGE ZUR &#8220;AUTORSCHAFT IM...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>||| </strong><em>BERLINER GAZETTE</em> : UMFRAGE ZUR &#8220;AUTORSCHAFT IM NETZ&#8221; | IN|AD|AE|QU|AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE | GÄSTE &#8211; AUTOREN &#8211; FORMATE | TEXT IM NETZ &#8211; COPYRIGHT &#8211; INTERNATIONALE REGISTRIERUNG | MÖGLICHMACHEN IM NETZ &#8211; NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT &#8211; &#8220;ICH&#8221; UND &#8220;AVATAR&#8221; | RELATED | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/berliner-gatette-header.png" alt="Berliner Gatette header" hspace="2" vspace="2" width="443" height="100" /></p>
<p><em>BERLINER GAZETTE</em> : UMFRAGE ZUR &#8220;AUTORSCHAFT IM NETZ&#8221;</p>
<p>Für das <a href="http://www.fensterzumhof.eu/140/berliner-gazette-interview-journalismus/">Netz- Feuilleton</a> &#8220;<em><a href="http://www.berlinergazette.de/">Berliner Gazette</a></em>&#8221; führt Herausgeberin <a href="http://www.xing.com/profile/Magdalena_Taube">Magdalena Taube</a> langfristig eine Umfrage durch zum Thema &#8220;<em><a href="http://www.berlinergazette.de/?cat=31">Autorschaft im Netz</a></em> &#8221; . Bisher äusserten sich :</p>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=1026">Hartmut Abendschein</a> : Der Autorname als URL ( <a href="http://www.etkbooks.com/">etkbooks</a> , <a href="http://www.abendschein.ch/site/weblog">taberna kritika</a> , <a href="http://www.litblogs.net/">Litblogs.net</a> , <a href="http://www.der-goldene-fisch.de/">der goldene fisch</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=1029">Stefan Beck</a> : Vom Aufmerksamkeitskuchen naschen ( <a href="http://stefanbeck.de/">stefanbeck.de</a> , <a href="http://www.thing-frankfurt.de/home/books/18/beck-postautonomie">postautonomie</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=986">Horst A. Bruno | Brunopolitik</a> :  Auf die Tube druecken ( <a href="http://brunopolik.blog.de/">brunopolik.blog.de</a> , <a href="http://andere-poetry.blog.de/">andere poetry</a> , <a href="http://promi-galerie.blog.de/">promi-galerie.blog.de</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=968">Crauss.</a> : Zu viele Gebaeude im Netz ( <a href="http://www.crauss.de/">crauss.de</a> , <a href="http://www.forum-der-13.de">forum der 13</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=936">Alban Nikolai Herbst</a> : Das Blog als Roman ( <a href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/">Die Dschungel. Anderswelt</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=923">Arne Rautenberg</a> : Ein Imperativ weniger ( <a href="http://www.arnerautenberg.de/">arnerautenberg.de</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=969">Dirk Schroeder</a> : Literatur ist wie Sex ( <a href="http://die.hor.de/">die.hor.de</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=967">Andreas Louis Seyerlein</a> : Jazz schreiben ( <a href="http://andreas-louis-seyerlein.de/air/">particles</a> , <a href="http://www.der-goldene-fisch.de/">der goldene fisch</a> )</div>
</li>
<li>
<div><a href="http://www.berlinergazette.de/?p=1030">Niklai Vogel</a> : Titelsuchen ( <a href="http://www.literatursuche.de/lwl/index.html">Die Lesbarkeit der Weltliteratur</a> )</div>
</li>
</ul>
<p><em>À la longue</em> entsteht auf diese Weise ein polyperspektivisches Kompendium zum dem , was man als spezifisch für das <em>Publizieren im Netz</em> auffassen mag .</p>
<p>Nun ist in|ad|ae|qu|at an der Reihe mit einer Selbstdefinition :<a href="http://www.berlinergazette.de/?p=1079#more-1079"> Eine multimediale Anthologie</a> &#8211; Was Sie schon immer über uns wissen wollten . Oder auch nicht .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>IN|AD|AE|QU|AT : EINE MULTIMEDIALE ANTHOLOGIE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/czz-icon-inadaequat-78-78.png" alt="czz icon inadaequat 78 78" hspace="2" vspace="2" width="84" height="84" align="left" />Der Name &#8220;in|ad|ae|qu|at&#8221; rührt aus der ersten , etwa drei Monate währenden Beta- Phase des Experiments &#8220;Weblog&#8221; her : Am Anfang stand die Suche nach Titel resp. nach einem Domainnamen , welcher die österreichische Länderkennung &#8220;.at&#8221; produktiv integriert . Allerdings resultierten aus dem ursprünglichen  Umlaut von &#8220;inadäqu.at&#8221; derartig verzerrte URL- Darstellungen , dass wir uns für die auch rhythmisch geeignetere &#8220;ae&#8221;- Form entschieden , welche überdies ermöglichte , die Trennstriche ( = als symbolisches Äquivalent von Bruchlinien ) einzufügen . Darüber hinaus lag uns die Umlagerung von der österreichisch- spezifischen Domain auf das neutralere &#8220;.org&#8221; insofern am Herzen , weil die Betreiberin des Weblogs zeit ihres Lebens nie in einem Staat gelebt hat , in welchem sie etwa auch wahlberechtigt gewesen wäre . Von daher begrüssen wir die Möglichkeit , per Domainkennung &#8220;.org&#8221; den &#8220;nationalen Stempel&#8221; einer Webpublikation zu umgehen .</p>
<p>Die Bezeichnung &#8220;in|ad|ae|qu|at&#8221; repräsentiert eine grundsätzlich skeptische Haltung gegenüber Mainstreams aller Art . Wie wohl seit dem 18. Lebensjahr parallel zum Studium in Print und Radio für &#8220;hochkulturelle&#8221; Medien arbeitend , liefen &#8220;gegenkulturelle&#8221; Projekte ( Fanzine , Off- Theater, Independent- Musikproduktion ) stets nebenher . Die Erfahrung , stets zwischen alle Stühle zu sitzen zu kommen , ist dem Projekt in|ad|ae|qu|at eingeschrieben : Das geringe symbolische Kapital , welches einem transdisziplinären Unterfangen jenseits der starren Kategorien von &#8220;Literatur&#8221; | &#8220;Popkultur&#8221; | &#8220;Netzmusik&#8221; | &#8220;Kunst&#8221; | &#8220;Fotografie&#8221; etc. konzediert wird , nehmen wir dabei bewusst in Kauf . Im Gegenteil unterlaufen wir solcherart bestehende Konkurrenzverhältnisse der einzelnen Sparten .</p>
<p>Wenn gleichwohl die &#8220;écriture&#8221; im Mittelpunkt des täglichen Publizierens steht , so wird das Blog in keiner Weise als persönliches Journal geführt , sondern orientiert sich &#8220;thematisch&#8221; an Literatur und deren &#8220;Betrieb&#8221; , an Medienbeobachtung und nicht zuletzt an den konkreten Texten anderer Autorinnen und Autoren . Demnach wäre in|ad|ae|qu|at eher als Literaturzeitschrift im Netz aufzufassen , mit dem Unterschied freilich , dass die Möglichkeiten des Zusammenführens verschiedener Medien ( Video , Audio , Fotografie und Grafik ) weit über den Horizont gedruckter Magazine hinausreichen .</p>
<p>|||</p>
<p>GÄSTE | AUTOREN | FORMATE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/czz-icon-inadaequat-78-78.png" alt="czz icon inadaequat 78 78" hspace="2" vspace="2" width="84" height="84" align="left" />Für den &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Littéraire</a></em>&#8221; spreche ich gezielt AutorInnen oder bildende KünstlerInnen an , Werke auf in|ad|ae|qu|at zu publizieren . Auf diese Weise wächst Sonntag für Sonntag eine multimediale Anthologie heran . Da von Seiten einiger Künstler auch Interesse an essayistischen Formaten ventiliert wurde , entstand der &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/espace-d-essays/">espace d&#8217;essays</a></em>&#8221; , welcher Gastbeiträge und einige meiner eigenen kulturpublizistischen Arbeiten versammelt . Nicht zuletzt sei die in loser Folge gesendete Rubrik &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/tableau-de-texte/">tableau de texte</a></em>&#8221; genannt , wo Neuerscheinungen in kommentierten Vorabdrucken präsentiert werden .</p>
<p>Wiewohl bei der &#8220;Anbahnung&#8221; von Gasttexten keine geringe redaktionelle Arbeit anfällt , versteht sich in|ad|ae|qu|at nicht als hierarchisch mit &#8220;Materialien&#8221; umspringende &#8220;Redaktion&#8221;, sondern geniesst das Privileg und die Lust des &#8220;Möglichmachens&#8221; . Alle drei Formate ergeben sich logisch aus den vitalen Kontakten , welche aus zehn Jahren experimenteller Radioarbeit mit Künstlern (ORF- Reihe &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/literatur-als-radiokunst/">Literatur als Radiokunst</a></em>&#8221; ) ebenso resultieren wie aus der vorangegangenen , tagtäglichen Zusammenarbeit mit Schriftstellerinnen und Schriftstellerin in einem Wiener Literaturhaus . Beides hat mich ( anders als die Literaturkritik traditioneller Ausrichtung für NZZ und LITERATUREN ) zu einer ergebnisorientierten Haltung hinsichtlich der Präsentation , Editierung und Inszenierung von literarischen Texten geführt . Dabei geht es mitnichten um eventuelle Befindlichkeiten und | oder Meinungen der Beihelfer , sondern alleine darum , das betreffende Werk | die betreffenden Schöpfer bestmöglich zur Wirkung zu bringen .</p>
<p>|||</p>
<p>TEXT IM NETZ | COPYRIGHT | INTERNATIONALE REGISTRIERUNG</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/czz-icon-inadaequat-78-78.png" alt="czz icon inadaequat 78 78" hspace="2" vspace="2" width="84" height="84" align="left" />Da &#8220;Text im Netz&#8221; &#8211; sei dies nun ein recherchierter Artikel oder ein literarisches Werk &#8211; allgemein als frei verfügbares Material angesehen wird , werden spezifische Publikationsorte und -daten ebenso marginal wahrgenommen wie die Autorschaft selbst . Um einer solchen Perzeption entgegen zu wirken , ist es dem Projekt in|ad|ae|qu|at darum zu tun, die Persönlichkeiten der beitragenden Autorinnen und Autoren durch die Anlage individueller Autorenseiten zu hervorzuheben. Die Ratio dabei war zunächst , den betreffenden Künstlern statt eines pekuniären Honorars ( welches bei österreichischen Literaturzeitschriften eher unüblich ist ) quasi als konkrete &#8220;Gegenleistung&#8221; je eine eigene AutorInnenseite zu gestalten . Diese wird &#8211; abgesehen von einigen formalen Vorgaben &#8211; strikt nach den Angaben der Künstler gestaltet und laufend aufdatiert .</p>
<p>Damit sind für einige der in|ad|ae|qu|at- AutorInnen veritable Referenzseiten entstanden , auf welche diese gerne in anderen Kontexten verweisen . Die permanenten Updates hinsichtlich Publikationen , Ausstellungen etc. liefern teils die Literaturschaffenden selbst , werden teils von uns anhand der Verlagsvorschauen ergänzt . Grosso modo garantieren diese &#8220;lebendigen&#8221; Seiten auch einen über den Einzelbeitrag hinausgehenden vitalen und bleibenden Kontakt zu | mit den AutorInnen . An diesem Punkt lässt sich den weniger netz- affinen Schriftstellern vielleicht sogar eher kommunizieren , dass in|ad|ae|qu|at nicht einfach &#8211; wie es umgangssprachlich heisst &#8211; &#8220;nur Texte ins Netz stellt&#8221; , sondern diese pflegt und mit einer Reihe normierter Metadaten versieht .</p>
<p>Insgesamt wurden 34 solcher <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/">Autorenseiten</a> erstellt und 77 Ausgaben des &#8220;<em>Salon Littéraire</em>&#8221; publiziert &#8211; zusammen mit den bio- bibliographischen Seiten schon so etwas wie ein Baustein zu einem kleinen Lexikon aktueller Literatur .</p>
<p>Meine Arbeit besteht in der täglichen Fortschrift des Weblogs , im Möglichmachen des Netz- Publizierens von Autorinnen und Autoren , in sorglicher Wartung der biographischen Seiten sowie der Dokumentationen . All dies wäre ohne ein konsequentes Indexieren hinfällig , da erst die Beschlagwortung ( Metadaten ) eine gute Auffindbarkeit der Materialien im Netz zu gewährleisten vermag .</p>
<p>Es gilt mithin , die einzelne Webpublikation ( etwa der Einzeltext eines &#8220;<em>Salon Littéraire</em>&#8221; ) nicht &#8220;nur&#8221; in Form einer URL auszuweisen , sondern für jeden einzelnen Text- Ton- Bild- Beitrag einen persistenten &#8220;Unique Identidfier&#8221; zu generieren . Dieser bleibt unabhängig vom momentanen Speicherort ( URL ) auf Dauer dem betreffenden Werk zugeordnet und ist Element einer internationalen Datenbank .</p>
<p>Vermittels Anmeldung bei der Stiftung <a href="http://www.doi.org/news/011009-Frank-Deutsch.pdf">&#8220;<em>International DOI- Foundation</em>&#8221; ( pdf )</a> ist es möglich , jeden &#8220;Beitrag&#8221; mit einem ( der ISBN- Nummer im Buchwesen vergleichbaren ) dauerhaften Zifferncode ( DOI = &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Object_Identifier">Digital Object Identiffier</a>&#8221; ) international zu registrieren &#8211; ein Standard , auf welchen sich kürzlich der &#8220;Börsenverein des Deutschen Buchhandels&#8221; und die Europäischen Bibliotheken geeinigt haben . Das System der &#8220;Digital Objekt Identifier&#8221; wurde bislang nur von grossen Verlagskonzernen wie Springer oder massgeblichen wissenschaftlichen Periodika ( &#8220;<em>nature</em>&#8221; ) genutzt und bildet ein international anerkanntes Regelwerk für Zitatbezüge und Rechtevokabular .</p>
<p>Im praktischen Umgang mit den Datenfeldern und Nomenklaturen von DOI hat sich zunächst gezeigt , dass die Auslegung und Behandlung trotz offenem Basiskonzept gänzlich auf die Bedürfnisse von traditionellen Grossverlagen und deren gedruckten Publikationen zugeschnitten war . Das System DOI wurde zum Normieren von Firmendatenbanken und zur eventuellen Zweitverwertung als &#8220;Digitaler Download&#8221; erst nach der Druckstufe genutzt . Demgemäss stand auch kein Datenbank- Client für die individuelle Nutzung und keine praktikable Eingabemaske für die Standardvariablen aus den Metadaten-Wörterbüchern zu Verfügung .</p>
<p>in|ad|ae|qu|at konnte hier im direkten Dialog mit dem Registrar &#8220;<a href="http://www.medra.org/de/index.htm">mEDRA</a>&#8221; wesentliche Klarstellungen herbeiführen , die nun auch anderen &#8220;Non- Profit&#8221;- Projekten sowie einzelnen Autorinnen und Autoren dienlich sein können :</p>
<ul>
<li>
<div>Programmierung eines Datenbank-Client für das System DOI sowie kostenfreie Bereitstellung</div>
</li>
<li>
<div>Höhere Gewichtung des Namens von Autor und Autorin im Gegensatz zum Namen des &#8220;Verlags&#8221; bei der visuellen Repräsentation der DOI- Abfragen</div>
</li>
<li>
<div>Änderung der deutschen Übersetzung des englischen &#8220;Work&#8221; vom deutschen &#8220;Buch&#8221; in das deutsche Wort &#8220;Werk&#8221; in der offiziellen DOI- Nomenklatur im Sinne einer Öffnung in Richtung allgemeiner Web- Formate</div>
</li>
<li>
<div>Umdefinition bisher ausschliesslich für Druckwerke genutzter Begriffe auf die Blog- Semantik:<br />
Statische Beiträge werden als &#8220;Monographic Product&#8221; registriert , Blog- Beiträge und Autorenseiten als &#8220;Serial Article Version&#8221; , Autoren &#8211; Buchstaben als &#8220;Serial Issue Version&#8221; , Basis-Seiten als &#8220;Serial Title Version&#8221; .</div>
</li>
</ul>
<p>Wesentlich für die semantische Vernetzung im Web und die Auffindbarkeit mittels Suchmaschinen sind auch die für jeden Artikel und jedes Werk einzeln zugefügten &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/semantik/">tags</a></em>&#8221; ( &#8220;Schlagwörter&#8221; ) . 6.858 unterschiedliche Begriffe sind über 19.048 Relationen mit den Artikeln und Werken verknüpft , diese mühevolle Kleinarbeit wird durch einen hohen Stellenwert bei den Google- Suchabfragen und einem respektablen &#8220;Pagerank&#8221; von 5 belohnt . Nur wenige werbefreie deutschsprachige Web- Projekte im Spezialbereich Kunst und Kultur erreichen diesen Status bei Google .</p>
<p>in|ad|ae|qu|at ist bislang das einzige deutschsprachige Mikromedium , welches sich der Indexierungsmethode und der Copyright- Registrierung per DOI bedient . in|ad|ae|qu|at versteht das Publizieren im Web nicht etwa als Sekundäres , Abgeleitetes , sondern als distinkte Kunstform und Wertschöpfung mit selbständigem Werkcharakter .</p>
<p>Hier gilt es noch viele Missverständnisse auszuräumen und Überzeugungsarbeit zu leisten . Dass Letztere nicht durch langwierige Theorie , sondern durch konkretes Ins- Werk- Setzen zu leisten ist , mögen die 700 Einzeleinträge , 285 statischen Seiten und 6.858 differenten Schlagwörtern belegen .</p>
<p>|||</p>
<p>MÖGLICHMACHEN IM NETZ | NAME ALS MARKE ≠ IDENTITÄT | &#8220;ICH&#8221; UND &#8220;AVATAR&#8221;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/czz-icon-inadaequat-78-78.png" alt="czz icon inadaequat 78 78" hspace="2" vspace="2" width="84" height="84" align="left" />Aus dem Dargelegten geht hervor , dass in|ad|ae|qu|at &#8220;<em>Publizieren im Netz</em>&#8221; zunächst auf das <em>Möglichmachen</em> von Kunstwerken anderer Kunst- und Kulturschaffender versteht : Somit kann in|ad|ae|qu|at je nach Bedarf als Publikationsort , als Galerie oder auch als akustischer Aufführungsraum in Erscheinung treten . Wichtig ist mir , zu betonen , dass dieser (derzeit von etwa 20.000 <em>Absolute Unique Visitors</em> | Monat aufgesuchte ) Raum in gutem Kontakt zu den Institutionen , jedoch ausserhalb der Universitäten , Verlage und sonstiger Literaturinstitutionen agiert . &#8220;<em>Publizieren im Netz</em>&#8221; bedeutet demnach zunächst die Freiheit der Wahl , kurzfristig mit Verlagen , Literaturveranstaltern etc, zusammen zu arbeiten , dies doch stets nach Massgabe des praktisch Notwendigen .</p>
<p>Hinzu kommt die stetige Reflexion über &#8220;Literatur im Netz&#8221; und deren technische Möglichkeiten sowohl intern ( mit meinem Administrator Karl Petermichl verbinden mich lange Jahre der Radiokunst- Produktion sowie das auf Optimierung des Mediums &#8220;Weblog&#8221; zielende Interesse ) als auch extern durch die Einbindung in das Netzwerk &#8220;<em>Literarische Weblogs</em>&#8221; , <a href="http://www.litblogs.net/">litblogs.net</a> . Da ich seit November 2008 zusammen mit <a href="http://www.litblogs.net/hartmut-abendschein">Hartmut Abendschein</a> <a href="http://www.litblogs.net/">litblogs.net</a> herausgeben darf , haben sich Dialog und Diskussion auch in dieser Richtung äussert produktiv intensiviert .</p>
<p>Was mein eigenes Schreiben im Netz anbelangt , diente es zunächst als notwendige Form , sich aus den journalistischen Routinen und dem ständigen Imperativ der Zeilenkürzung ( Zeitung ) sowie des Minutensparens ( Radio ) &#8220;freizuschreiben&#8221; : Es galt , formal wieder zu spontanen Sätzen und  melodischen Bögen zu finden , welche nicht den Formaten der institutionellen Medien entsprechen . Auch thematisch gestalte ich jene Themen und formuliere vor allem jene Skeptizismen aus , die von Auftraggebern üblicherweise nicht erwünscht sind . Gleichwohl , und das ist im Zusammenhang mit der Umfrage zur &#8220;Autorschaft&#8221; nicht zu unterschlagen , war ich zu keiner Zeit eine &#8220;literarische&#8221; Autorin im üblichen Sinn . Meine &#8220;Echtwelt&#8221;- Autorschaft hat sich bislang auf kulturwissenschaftliche Zusammenhänge sowie auf ( oft assoziative ) Essays zu ausgewählten KünstlerInnen erstreckt . Speziell im letztgenannten Zusammenhang hat sich wohl auch so etwas wie ein &#8220;Stil&#8221; herausgebildet , welcher &#8211; Frucht langwieriger Vorarbeiten &#8211; sich dem Gegenstand des  jeweiligen Themas aufs äusserste anzuschmiegen sucht .</p>
<p>Die Frage , ins Imaginäre zu schreiben , stellt sich für mich insofern nicht , als ich &#8211; speziell im Zusammenhang mit meiner eigenen Fotografie &#8211; ein kaum auszuschöpfendes Themenreservoir vorfinde . Die Spur des Wahrgenommenen und dessen Reflexion benötigt weder eine Variante des &#8220;Tagebuchs&#8221; noch einer Fiktionalisierung . &#8220;<em>Schreiben im Netz</em>&#8221; wäre demnach ein Reflexionsraum , welcher ins Offene vorstösst , ohne deshalb &#8220;Geschichten erzählen&#8221; zu müssen oder das einzelne Wort auf die poetische Goldwaage zu legen .</p>
<p>Aus dieser Grundeinstellung und aus einem dialektischen Problembewusstsein geht hervor , dass (m)ein Schreiben stets nur ein versionäres , unvollendetes sein kann . Aus diesem Grund ist auch das &#8220;<em>WER SPRICHT ?</em>&#8221; von sekundärem Interesse . Zwar steht mein Klarname im Impressum und sind die Artikel mit &#8220;czz&#8221; gekennzeichnet , doch zielt mein Impetus eher darauf , die Person der Schreibenden möglichst hintan zu halten . Dass nach 20 Jahren institutionellen Publizierens der Eigenname möglicherweise eine Marke , längst jedoch nicht mehr &#8220;Identität&#8221; darstellt , mag nachvollziehbar sein . Weshalb dieser Name im Text eben so gut vermieden werden kann , wie er gleichzeitig der URL von in|ad|ae|qu|at ( <a href="http://www.zintzen.org">www.zintzen.org</a> ) unablösbar eingeschrieben ist .</p>
<p>Derartig befreit vom narzisstischen Ich des Autorennamens , zielen meine Texte nach Massgabe des Möglichen prinzipiell auf die Vermeidung des Wortes &#8220;ICH&#8221; . Ersetzt durch ein leicht diffuses &#8220;wir&#8221; , spricht der Text aus der Perspektive wechselnder imaginärer Gemeinschaften , dialogischer Kontinuen sowie unausgewiesener Wahlverwandtschaften . Da das &#8220;ICH&#8221; m. E. sowieso im Stil und in der Denkfigur aufgehoben ist , braucht es kein Text- &#8220;ICH&#8221; und keinen Autorennamen . Der Autor sei als Funktion der Schrift anzusehen und als Vollzugsinstanz sprachlichen Eigensinns .</p>
<p>Insofern bastle ich <em>sehr wohl</em> an einer Art <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Avatar_(Internet)">Avatar</a> , welcher allerdings &#8220;in|ad|ae|qu|at&#8221; heisst und sich als &#8220;WIR&#8221; formuliert . Bei Gelegenheit wird diskret an der Fiktion gearbeitet , in|ad|ae|qu|at sei ein nicht näher ausgewiesenes Kollektiv diverser Schreiber , Setzer und Maschinisten &#8230; Eine Linie , welche wohl von den wenigsten LeserInnen wahrgenommen wird , was &#8211; Stichwort &#8220;Versionalität&#8221; &#8211; nicht weiter von Belang ist .</p>
<p>P. S. Da eben im metaphorischen Sinn von &#8220;Avataren&#8221; die Rede war, komme ich nicht umhin , einen solchen im strikten Sinne des Wortes &#8211; als stellvertretende Materialisierung &#8211; vorzustellen . Die Schriftstellerin und Künstlerin <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/gundi-feyrer/">Gundi Feyrer</a> hat , inspiriert von den Eindrücken und Vorstellungen bei der Lektüre des Weblogs , einen veritablen figürlichen &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2008/07/29/inadaequat-proudly-presents-die-erste-blog-portrait-skulptur-der-welt/">in|ad|ae|qu|at- Avatar</a>&#8221; geschaffen : Eine etwa 20 cm hohe Tonfigur , deren Bild ich diesem Text abschliessend beifüge .</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/gundi-feyrer-avatar-inadaequat.png" alt="Gundi_Feyrer_Avatar_inadaequat" hspace="2" vspace="2" width="356" height="473" /></p>
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<p>RELATED</p>
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<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/01/28/on-method-1-publizieren-partizipieren-perstistenz/">blog &#8211; on method I : publizieren , partizipieren , persistenz</a></div>
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<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/01/29/blog-on-method-2-digital-object-identifier-system-part-1/">blog &#8211; on method II : Digital Object Identifier System , part 1</a></div>
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<div><a href="http://www.zintzen.org/2008/10/07/pagerank-5/">“PageRank 5? oder “Was soll er damit machen ?”</a></div>
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</ul>
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<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Nach derartigen Deklarationen und so viel Theorie ist ein wohl ein bisschen Entspannung angesagt und wohl verdient . Wird neudeutsch auch gerne als &#8220;<em>chill out</em>&#8221; apostrophiert . Nicht nur vielversprechender <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/04/czz-hoerempfehlung-132.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />( und überdies zutreffend ) lautet da die Titelfindung &#8220;<em><a href="http://www.deepindub.org/pocast-002-episode-2-chill-me-free/">Chill Me Free</a></em>&#8221; , welche den jüngsten Podcast ( = Mix ) aus dem riesigen Fundus von <a href="http://www.deepindub.org/">deepindub</a> ziert . Lass&#8217; es schwingen , lass&#8217; es schweben , <em>go with the flow</em> : sanft schwappende achtzig Minuten lang . <a href="http://www.archive.org/download/deep_in_dub_podcast_002_chill_me_free/deep_in_dub_podcast_002_chill_me_free_vbr.m3u">CLICK LINK TO LISTEN ( WMP )</a>.</p>
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		<title>NEUES VON FREUNDEN</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2009 06:09:46 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> WIEN &#8211; LITERATUR &#8211; THOMAS STANGL | WIEN &#8211; TAGUNG &#8211; CREATIVE CITIES | LINZ &#8211; AUSSTELLUNG &#8211; WERKSCHAU GEORG JAPPE | WIEN &#8211; LITERATUR &#8211; CLEMENS SETZ | WIEN &#8211; THEATER &#8211; ARTMANN : <em>FLIEGER , GRÜSS MIR DIE SONNE |</em> KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/1926-december.png" alt="1926 December" hspace="2" vspace="2" width="450" height="571" /></p>
<p align="right"><a href="http://www.dastag.at/produktionen/flieger/">H. C. Artmann : &#8220;<em>Flieger, grüss mir die sonne&#8230;</em>&#8220;</a> | <em>Popular Science</em> , Dezember 1926</p>
<p>So , nun hat auch in|ad|ae|qu|at die angeblich sommerzeitliche Verschiebung vollzogen , die Uhr dabei allerdings auf in Gegenrichtung gestellt . &#8220;<em>In plain English</em>&#8221; gesprochen , fordert das Echtwelt- Überleben mitunter seine Tribute . Angesichts der vielen Termine , welche sich in Richtung der Osterferien wie ein aufgekrempelter Strumpf verdichten , bedurfte es in der Tat eines tiefen Durchatmens , um den Leporello für diese 14. Kalenderwoche zu entfalten . Wir hoffen , jetzt genügend miteinander kaum kompatibler Metaphern kompiliert zu haben , um den überdeterminierten Schaum der kommenden Tage hinreichend vorgeschlagen zu haben .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | LITERATUR | THOMAS STANGL</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/czz-neuesvonfreunden-20.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Seitdem wir <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/14480/Thomas_Stangl.html">Thomas Stangls</a> hochverdichteten Roman &#8220;<em><a href="http://www.droschl.com/programm/buch.php?book_id=706">Was kommt</a></em>&#8221; ( Literaturverlag Droschl ) als &#8220;<a href="http://www.zintzen.org/2009/02/03/tableau-de-texte-thomas-stangl-was-kommt-droschl-2009/">tableau de texte</a>&#8221; präsentiert haben , wurde der <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/31626.html">Feuilleton- Apparat</a> angekurbelt und hat grosses Lob spendiert . Heute mag man sich darüber angesichts und -hörs der Autorenlesung selbst ( s ) ein Bild vom subtilen Textur der Epochen und Orte machen . Echtwelt und Echtzeit .</p>
<p><a href="http://www.alte-schmiede.at/litdaten/09_03-04.htm#0331">Thomas Stangl liest &#8220;Was kommt&#8221;</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/programm.htm#literatur">Literarisches Quartier Alte Schmiede</a> &#8211; Heute , 31. 3. 2009 , 19 H</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | TAGUNG | CREATIVE CITIES</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/czz-neuesvonfreunden-20.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Nun sind die &#8220;<em>Wir nennen es Arbeiter</em>&#8221; mit der üblichen Verspätung auch in Wien eingelangt und mit ihnen die neuen Existenzformen des künstlerischen Selbstunternehmetums . Es ist immerhin positiv anzumerken , dass die Titelgebung &#8220;<em><a href="http://science.orf.at/science/events/154582">Creative Cities &#8211; Das Versprechen der kreativen Ökonomie</a></em>&#8221; ein leises Fragezeichen miteinschliesst , denn wie wir alle wissen , erfüllt sich dieses &#8220;Versprechen&#8221; längst nicht für alle Teilnehmer des &#8220;kreativen Marktes&#8221; .</p>
<p>Aber lassen wir den hoch angesagten <em>Lingo</em> doch für sich selber sprechen :</p>
<blockquote><p>Flexibel und selbstbestimmt werken Menschen in kreativen Berufen rund um die Uhr, mit viel Enthusiasmus, oft ohne soziale Sicherheit. Statt fremdbestimmter Lohnarbeit ist Selbstverwirklichung angesagt. Wo sich <em>kreative Cluster</em> bilden, florieren Bars, Boutiquen und Galerien. Die Stadt wird zur Spielwiese für die <em><a href="http://oe1.orf.at/highlights/135264.html">kreative Klasse</a></em> und das Image der kreativen Ökonomie zur positiven Utopie. Der <em>Künstler- Unternehmer</em> oder der <em>Unternehmens-Künstler</em> gilt in Zeiten der Krise als Idealtypus. Doch wie viel haben Kunst und Unternehmertum wirklich gemeinsam ? Wie vertragen sich künstlerische Gesellschaftskritik und wirtschaftliches Gewinnstreben ?</p>
<p>2009 ist das <em>Jahr der Kreativität und Innovation</em> und die Europäische Union hat sich <em>Die Förderung der <a href="http://www.thenextlayer.org/node/803">Kreativität für alle</a></em> ( ! ) auf ihre Fahnen geschrieben. Mit dem Ende des Industriezeitalters werden die <em>Creative Industries</em> von Regierungen weltweit als wirtschaftliches Hoffnungsgebiet beschworen. Kreativität wird dabei als unerschöpfliche Ressource, gar als <em>Öl des 21. Jahrhunderts</em> mystifiziert. Arbeitsplätze – so wird suggeriert – schafft man sich selbst, im Home Office, im virtuellen Netzwerk. Befristete <em>Projekte</em> ersetzen immer öfter den Job auf Lebenszeit. Lebenslanges Lernen soll die Wettbewerbsfähigkeit steigern. Doch von der Wertschöpfung der <em>Ideenwirtschaft</em> profitieren nur ganz wenige, meist grosse Unternehmen der Kulturindustrie. Das durchschnittliche Einkommen der <em>cultural workers</em> ist sehr gering. Entsteht damit ein neues intellektuelles Proletariat, eine Art Tagelöhnertum im Zeitalter von Web 2.0., selbständig aber doch nicht frei ?</p></blockquote>
<p>Und so weiter . Die Keywords tönen , pardon , bereits jetzt veraltet und und angesichts der ökonomischen Situation vieler Kulturschaffender nachgerade wie ein Hohn . Wir sind uns in|ad|ae|qu|at nicht eben sicher , ob hier nicht eine längst ausgeweidete Kuh zu Markte getrieben wird . Tagungsgast <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diedrich_Diederichsen">Diedrich Diederichsen</a> ( * ) hat schon vor einem Jahr in &#8220;<em><a href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462039979">Eigenblutdoping</a></em>&#8221; manche Zweifel formuliert . Und Mit <a href="http://laudanum.net/geert/biography.shtml">Geert Lovink</a> ist der <a href="http://networkcultures.org/wpmu/geert/2009/03/27/krise-der-kreativen-industrie-telefongesprach-mit-wien/">bloggende Blog- Kritiker</a> höchstselbst zu Gast . Der ebenfalls bloggende Universal- Zampano <a href="http://fm4v2.orf.at/spinfo/157947/main">Walter Gröbchen</a> sieht mit &#8220;<em>brand 1</em>&#8220;- Herausgeber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Lotter">Wolf Lotter</a> die derzeitige <a href="http://groebchen.wordpress.com/2009/03/23/die-rettende-krise/">Krise als Chance</a>.</p>
<p>Das nähere Programm findet sich <a href="http://science.orf.at/science/events/154581">hier</a> . Denen , welche sich nicht fern vom Orte des Geschehens aufhalten oder die mit der Bedienung der eigenen <em>creative industry</em> Beschäftigten sei die radiophone Aufbereitung des Tagungs- <em>contents</em> in der Sendung &#8220;<a href="http://oe1.orf.at/programm/200904057101.html">Creative Class . Von immaterieller Arbeit und materieller Not</a>&#8221; &#8211; matrix , 5. 4. , 22:30 H .</p>
<p>Tagung &#8220;<em><a href="http://science.orf.at/science/events/154581">Creative Cities &#8211; Das Versprechen der kreativen Ökonomie</a></em>&#8221; &#8211; Funkaus Wien , Grosser Sendesaal &#8211; <strong>Heute , 31. 3. 2009 , 14 &#8211; 20 H</strong></p>
<p>( * ) DD ist übrigens auch am Mittwoch , den <strong>1. 4. ( 19 H )</strong> im Wiener <em><a href="http://www.depot.or.at/">depot</a></em> zur Ausstellung &#8220;<em><a href="http://www.kunsthallewien.at/de/events/index.shtml?id=3178">The Porn Identity</a></em>&#8221; zu hören .</p>
<p style="text-align: right;"><em>( </em><em>Au weia , jetzt haben wir DAS WORT erneut als # 1 der meisten Google- Treffer in unserer Statistik &#8211; Der Setzer )<br />
</em></p>
<p style="text-align: right;"><strong>|||</strong></p>
<p>LINZ | AUSSTELLUNG | WERKSCHAU GEORG JAPPE</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/czz-neuesvonfreunden-20.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Die Linzer Künstlervereinigung MAERZ setzt die von unserem &#8220;<em>Salon</em>&#8220;- Autor <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/christian-steinbacher/">Christian Steinbacher</a> kuratierte polymorph- poetische Veranstaltungsreihe &#8220;<em><a href="http://www.maerz.at/m3cms/index.php?option=content&amp;task=view&amp;id=245&amp;Itemid=2">Für die Beweglichkeit</a></em>&#8221; heute mit der Eröffnung einer <a href="http://www.maerz.at/m3cms/index.php?option=content&amp;task=view&amp;id=241&amp;Itemid=2">Werkschau</a> des 2007 verstorbenen Poeten , Kunsttheoretikers , Kritkers und Audio- Künstlers <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Jappe">Georg Jappe</a> ( <a href="http://www.georgjappe.de/">home</a> ) fort . Die Ausstellung situiert sich bilokal sowohl in der MAERZ- Galerie als auch im <em>StifterHaus</em> und wird folgerichtig konsekutiv eröffnet :</p>
<p>Um 19 H treten in den Räumlichkeiten der Künstlervereinigung MAERZ die Hamburger Künstlerin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lili_Fischer">Lili Fischer</a> ( Einrichtung der Ausstellung ) in Dialog mit <a href="http://oe1.orf.at/highlights/18697.html">Heidi Grundmann </a> , Initiatorin und <em>mistress mind</em> des ORF- <em>Kunstradio</em> ( welches ettliche <a href="http://www.kunstradio.at/BIOS/jappebio.html">O-Ton- Arbeiten Georg Jappes</a> realisiert hat ) .</p>
<p>Um 20 H folgt die Eröffnung im StifterHaus ( &#8220;weniger als 10 Minuten Fussweg&#8221; ) mit kurzen Grussworten von Seiten der offiziellen Landes- und Stadtpolitik , der Kulturhauptstadt- Intendanten etc. Im Mittelpunkt steht allerdings die Rede des Kunstkritikers und zweimaligen <em>documenta</em>- Leiters <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Schneckenburger">Manfred Schneckenburger</a> zum Werk Georg Jappes : Hier darf man Erhellendes erwarten .</p>
<p><em><a href="http://www.maerz.at/m3cms/index.php?option=content&amp;task=view&amp;id=241&amp;Itemid=2">Werkschau Georg Jappe</a></em> &#8211; Linz : <a href="http://www.maerz.at/m3cms/index.php?option=com_contact&amp;Itemid=3">Künsltervereinigung MAERZ</a> + <em><a href="http://www.stifter-haus.at/">StifterHaus</a> ,</em> 1. &#8211; 19. 4. 2009 &#8211; <strong>Eröffnungen heute , 31. 3. 2009 , 19 H + 20 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | LITERATUR | CLEMENS SETZ</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/czz-neuesvonfreunden-20.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Die Besprechungen zu <a href="http://bachmannpreis.eu/de/autoren/12">Clemens Setz</a>&#8216; überbordendem Roman &#8220;<em><a href="http://www.residenzverlag.at/?m=30&amp;o=2&amp;id_program=27&amp;id_title=1191">Die Frequenzen</a></em>&#8221; ( Residenz ) pegeln zwischen kompletter Ablehnung und interessiertem Staunen . Grund genug , sich ( siehe oben ) selbst <em>medias in res</em> zu begeben . Eine hilfreiche Räuberleiter zum Einstieg bietet <a href="http://bachmannpreis.orf.at/bachmannpreis/jury/stories/5944/">Daniela Strigl</a> , die den Autor ja bereits beim <a href="http://www.zintzen.org/2008/06/28/bachmannpreis-08-listen-lesen-lasten/">Bachmann- Wettbewerb 2008</a> näher ins Auge gefasst hat .</p>
<p><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2009/04/20090401_1.html">Buchpräsentation Clemens Setz : &#8220;Die Frequenzen&#8221;</a> &#8211; Literaturhaus Wien &#8211; <strong>Mittwoch , 1. 4. , 19 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>WIEN | THEATER | ARTMANN : <em>FLIEGER , GRÜSS MIR DIE SONNE</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/czz-neuesvonfreunden-20.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Seit der herrliche Art- und Dichtersmann <a href="http://www.zintzen.org/zur-literatur/h-c-artmann-lexikon/">H. C. Artmann</a> im Jahr 2000 verstarb , figuriert sein Name wohl in diversen Stiftungen und Preisen , ist dahingegen von seinem vielseitig <em>curiösen</em> Werk wenig mehr zu vernehmen . Das Gastspiel der nach dem regelmässig bespielten <a href="http://www.damtschach.at/park/index.html">Schloss Damtschach</a> benannte Kollektiv &#8220;<em><a href="http://www.damtschach.at/index.html">Panorama | Schloss Damtschach</a></em>&#8221; im Wiener <a href="http://www.dastag.at/home/">TAG</a> ( ehemals besser bekannt als <em>Theater der Gruppe 80</em> ) bricht nun das peinliche danubische Schweigen . ( In Kärnten [ sic ] hatte man sich dahingegen bereits der Schauerromanen &#8220;<em>Dracula , Dracula</em>&#8221; , &#8220;<em><a href="http://www.damtschach.at/2004/toek/index.html">Tök ph&#8217;rong süleng</a></em>&#8221; und &#8220;<em><a href="http://www.damtschach.at/2007/franklenstein/sussex.html">Frankenstein in Sussex</a></em> &#8221; angenommen . )</p>
<p>Zu sehen und zu vernehmen ist nun eine szenische Adaptierung der Erzählung &#8220;<em><a href="http://www.damtschach.at/2008/flieger/artmann_flieger.html">Flieger, grüss mir die sonne&#8230;&#8221; </a></em> ( aus :  &#8220;<em>How much , schatzi ?</em>&#8221; ) <em>.</em> Im Folgenden Synopsis und Cast :</p>
<blockquote><p>In seiner Erzählung &#8220;<em>Flieger, grüss mir die sonne&#8230;&#8221;</em> beschreibt H.C. Artmann den skurrilen Aufstieg und Fall eines von der Natur mit Vorzügen nicht gerade gesegneten Mannes, der sich mittels falscher Identität und unzähliger merkwürdiger Prothesen äusserlich und innerlich in einen verwegenen Flieger verwandelt und sich in einem französischen Seebad auf Eroberung begibt. Dabei kommt ihm nicht nur ein unangenehmer Bekannter in die Quere, der seine wahre Herkunft kennt; auch sonst ist bald aller Lack ab &#8211; und schliesslich soll er auch noch sein Heldentum bei einer Feuerkatastrophe beweisen …</p>
<p>Den glücklosen Flieger verkörpert <a href="http://www.kulturchannel.at/?siid=6&amp;pagetype=detail&amp;arid=8109&amp;root=">Johanna Orsini- Rosenberg</a>. Sie tritt als Frau auf besondere Weise mit diesem Text und der skurrilen Hauptfigur in Dialog, mit welcher sie vor allem die absolute <em>Unmännlichkeit</em> teilt. Die drei weiteren Darsteller bzw. Jazzmusiker <a href="http://www.univie.ac.at/performanz/pos2/?page_id=19">Paul Skrepek</a> ( u. a. &#8220;<em><a href="http://www.kollegiumkalksburg.at/">Kollegium Kalksburg</a></em>&#8221; ) , <a href="http://www.kollegiumkalksburg.at/sites/fremd.htm">W. Vincenz Wizlsperger</a> ( ditto ) und <a href="http://sammlung-essl.at/frame.htm?/deutsch/musik/archiv/react_chain/sound-rush.html">Martin Zrost</a> ( u. a.&#8221;<em><a href="http://www.trioexklusiv.at/">Trio Exklusiv</a></em>&#8221; ) geben neben aktionistischer und verbaler Vehemenz vor allem den guten Ton an : &#8220;<em>Artmann goes concert</em> &#8221; .</p></blockquote>
<p><a href="http://www.dastag.at/produktionen/flieger/">H. C. Artmann : &#8220;Flieger, grüss mir die sonne&#8230;&#8221;</a> <em>,</em> szenisch- musikalische Aktion &#8211; Wien , <a href="http://www.dastag.at/home/">TAG</a> &#8211; <strong>Vorstellungen : Donnerstag , 2. 4. bis Samstag 4. 4. 2009 , 20 H</strong></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p align="right">Jetzt erst einmal richtig hingesetzt : aufrecht und den Kopf schön in der Mitte zwischen den Stereo- Boxen : Die Soundlandschaften , die der Kanadier <a href="http://www.notype.com/drones/bio.e/shoebomber_/">Nimalan Yoganatha</a> aka <a href="http://www.myspace.com/shoebombermusic">Shoebomber</a> anhand von <em>Beat- <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/03/czz-hoerempfehlung-131.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" /></em>Linien durchquert , sind herrlich ins stereophone Spektrum gelegt : Hier spriessen harmonische Schnipsel , dort breiten sich subtile <em>Field Recordings</em> aus und das alles perforiert von minimen elektroakustischen Mustern . Sein &#8220;<em><a href="http://www.notype.com/drones/cat.e/pan_036/">Cantus In Memory Of Lasantha Wickramatunga</a></em>&#8221; , eben bei <a href="http://www.notype.com/drones/catalogue.e/panospria/">Panospria</a> erschienen , ist eine der elaboriertesten Entdeckungen innerhalb der Netlabel- Szene der letzten Monate . Auf geht die Reise in den aufregenden <em>Sound</em>- Raum &#8230; <a href="http://www.archive.org/stream/pan036">CLICK LINK TO LISTEN TO STREAM ( WMP )</a> .</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Karnevalistischer Triumph des grotesken Leibes : Ernst Jandl , abseits der Stubenreinheit</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 06:50:56 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> KUNSTWOLLEN &#8211; BLOGWOLLEN ? | ERNST JANDL : POESIE IM AUF- BEGEHREN DES LEIBES | KLANGAPPARAT</p>
<p>KUNSTWOLLEN &#8211; BLOGWOLLEN ?</p>
<p>Einige Beobachtungen aus dem literarischen <em>Echtwelt</em>- Leben , speziell aber mancher Blick in die literarische Blogosphäre , haben in jüngster Zeit den Eindruck befördert , zwischen unbeholfenem Dilettantismus und einer betulichen Teekränzchen- ( weiblichicherseits ) bzw. teils kraftmeiernder , teils devot anbiedernder Biertisch- Mentalität ( bei den Buben ) herrsche weder Wille zu einer Literatur der Intensität , noch die Vorstellung eines konsequenten poetischen Projekts .</p>
<p>In dieser para- literarischen Mitmachkultur kursieren oft unreflektiert die überkommenen Werte des GutenWahrenSchönen . Oder man gibt die Vorstellung eines <em>gefühlsecht</em> Authentischen : &#8220;<em>Because</em> ( um ein prototypisches Wort einer amerikanischen College- Studentin zu zitieren , &#8220;<em>that&#8217;s the way I really am</em>&#8221; . Soll sein .</p>
<p>Was uns in|ad|ae|qu|at momentan allerdings fast am schlimmsten zum Würgreiz animiert , sind jene betont geistreich und angestrengt metaphysischen Debatten , welche die <em>Berufenen</em> vom Zaune brechen , um über eine straks folgende Horde von Schleimern zu triumphieren .</p>
<p>Als stünde das selbst ausgerufene Label &#8220;Literatur&#8221; <em>an und für sich</em> ( sowie ungeachtet ihrer <em>Form</em> ) für das neudeutsch &#8220;Wertige&#8221; und das Bessere im Menschen &#8230; Aber lasst , bitte , Eure <em>ICH- Masken</em> tunlichst umgebunden : Wir wollen mitnichten wissen , wer da dahinter steckt  -</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>ERNST JANDL : POESIE IM AUF- BEGEHREN DES LEIBES</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/roland-topor-securite-1986.png" alt="Roland Topor securite 1986" hspace="2" vspace="2" width="336" height="339" /></p>
<p>Gehen wir Von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mikhail_Bakhtin#Rabelais_and_His_World:_carnival_and_grotesque">Michail Bachtins Verständnis des &#8220;kanrnvelaistischen&#8221; Aufbegehrens des Leibes</a> gegen den Geist auf ( Rabelais ) , stossen wir im Werk <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Jandl">Enst Jandls</a> auf zahlreiche Belege für die Unterwerfung der &#8220;res cogitans&#8221; durch die von Descartes missachtete &#8220;res extensa&#8221; . Tabuisiert und verdrängt durch nachfolgende Theorie- Generationen , exemplifizeren Jandls Gedichte die unausweichliche Gegenwart des Leibes im Leben und Leiden der Schriftsteller- Existenz . Also das , was bei den literarischen Teekränzchen keusch unter den Tisch- und anderen Decken bleibt .</p>
<p><strong>ernst jandl &#8211; die scheißmaschine</strong></p>
<p>du wunder mensch, verwundetes mirakel,<br />
du nicht ihr ingenieur, nicht ihr erfinder<br />
doch ihr besitzer, nutznießer und pfleger<br />
vom munde führt der lange weg nach innen</p>
<p>für nas und zunge köstlich different<br />
treten in dich, o mensch, die speisen ein<br />
dein organismus sich mit leben füllt<br />
und ebnet ein, was aus dem arschloch quillt</p>
<p>von hier an hast die scheißmaschine du<br />
geliebt- gelobter mensch in deine hand genommen<br />
muscheln gebaut, um stöhnend drauf zu sitzen<br />
kanäle angelegt, darin die ratten flitzen</p>
<p align="right">( idyllen , poetische werke 9 &#8211; 106 )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>ernst jandl &#8211; essay von der darstellung des menschlichen lebens ( auszug )</strong></p>
<p>( &#8230; )</p>
<p>kolonnen von<br />
verrichtungen<br />
durchqueren<br />
kolonnen von<br />
verrichtungen:<br />
freß-, trink-, scheiß-,<br />
piß-, geschlechtsakte,<br />
sitzakte, steh-, geh-<br />
liege-, hebe-, lauf-,<br />
akte, sprechakte, bück-<br />
hock-, knie-, wurf-,<br />
schreiakte, schreib-<br />
akte, schneide-, hack-,<br />
zahl-, kratz-, schabe-<br />
akte, leseakte, sammel-<br />
wasch-, reibeakte, berühr-<br />
akte, leckakte, horch-<br />
zeige-, öffnungsakte, schließ-,<br />
reiß-, klebeakte &#8211; dies sind<br />
noch die wenigsten von<br />
allen, die<br />
jedes einzelne als kolonne<br />
quer durch alle anderen<br />
kolonnen jedes einzelnen<br />
sich ziehen; so<br />
ein korb, ein korpus, ist es, darin (solang darin)<br />
ein herz<br />
funktioniert: das<br />
EKG (kolonnen davon)<br />
als biograpphisches medium;<br />
der sitzplan als biographisches medium für platzanweiser;<br />
zwei kolonnen, irgendwelche<br />
(z. b. scheißakte, stampfakte)<br />
reicht für jedermanns<br />
biographisches koodinatensystem;<br />
oder bündel von<br />
kolonnen (<em>strahlenbündel</em>; <em>sonnen</em>) fürs<br />
unausbleibliche, kunst;<br />
roman aus<br />
grätsch-, selbstbetastungs, fremd-,<br />
betastungs-, reibe-, riech- und<br />
spritzakten (<em>sonnenroman</em>; <em>romansonne</em>)<br />
poesie aus<br />
gurgel-, keuch-, kotz-, küß-,<br />
pfauch-, schrei-, stöhn-, stotter- und<br />
schweigeakten (<em>ideal</em>- bzw. <em>odolpoesie</em>);<br />
( &#8230; )</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/roland-topor-au-jardin-1976.png" alt="Roland Topor Au Jardin 1976" hspace="2" vspace="2" width="336" height="221" /></p>
<p align="right">( wischen möchten , poetische werke 6 &#8211; 174 &#8211; 180 , 178 &#8211; 180 )<br />
( Illustrationen : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Topor">Roland Topor</a> )</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Husten , Stöhnen , Todesahnungen und Mantras , verschnitten mit höchst vitalen Breakbeats , Dub- , Ethno- und Electronica- Sequenzen : Selten so viel chaotische Leiblichkeit in stark changierenden <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2009/02/czz-hoerempfehlung-117.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Klang- Temperierungen gehört , allesamt eingebettet in einen organischen Flow : Ein absolut karnevalistischer Wechselbalg , den das Belgrader Kollektiv &#8220;<a href="http://www.myspace.com/soundofillusionbelgrade">Sound of Illusion</a>&#8221; ausgerechnet nach einem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Future_of_an_Illusion">Essay Sigmund Freuds</a> benennt . Und per Netlabel <a href="http://sociopath-recordings.com/">sociopath- recordings</a> ( Taiwan ) zu Gehör bringt . Eine höchst vitale Interpretation des &#8220;vanitas&#8221;- Topos -</p>
<p>[link auf mp3-audio im bogbeitrag]</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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