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CHART ME UP | & | Ö



czz chartsNach Verlust der ruhigen Präsenz des late Blogscout rotieren die Tanzmäuse nun umso heftiger um diverse Blogcharts - seien es die week- täglichen Listen von Jens Schröders Deutschen Blogcharts , seien es die monatlichen Medienblogcharts @ medienlese . Beide Male steht und fällt die Bewertung nach der Kateoirie “meistverlinkt” . Beide Male gibt es eich einige Worte in Prosa als Kommentar zu Trends , Treibsand und Troubles : Bei den Blogcharts im begleitenden DBC - Blog , bei Medienlese im Einleitungsteil . Der Zeit- Blogruf ist sich nicht zu gut ( neben der Selbstschau ) für die restliche “Analyse” die Sätze der Medienleser zu paraphrasieren . |||

Jetzt ist sie also heraussen , die August- Statistik und es liegt nahe , den WochenTagesbefehl der DBC mit dem Monats- Ranking der ML zu vergleichen ( jeweils # 1 - # 20 ) .

DBC header

DBC 1 20

MBC header

MBC 1 20

czz chartsRivva hat hat ja - wie mehr oder weniger freiwillig von Dirk Olbertz verkündet - die Stafette des Blogscout übernommen und experimentiert nun mit neuen Formaten : Frank Westphal bietet nun einerseits eine timeline bzw. den newsriver an , um die Topics & Themen & Timings der Movers & Shakers zu sichten , anderseits den neu etablierten Zeitgeist , welcher die meistverlinkten Stories ( 10+ ) der jeweils vergangenen 24 Stunden abbildet .

czz chartsAn Konkurrenzen , Ärgernissen und diversen push / pump- up Aktionen fehlt es nicht . Siehe DBC : Technorati- Linkketten & page- Piraterie , bezeichnenderweise mit Spuren nach Östereich , wo Max Kossatz und Richie Pettauer fröhlich das Domainschwanzerl von deutscheblogcharts.de in deutscheblogcharts.com umgewandelt haben und letzterer gleichwohl unbelangt weiter für ORF matrix und sogar die NMZ schreibt . Mit Frank Helmschrott formuliert : Blogcharts, Toplisten und andere Ärgernisse . - - - Man muss sich offenbar selbst auf die Socken machen . um die Strahlkraft des Ego zu ermessen : Eben funkt Thomas Pleil ein paar passable Tipps und Tools durch . Kein Tag , an welchem kein neues Opti- Instrument lanciert und den Kreislauf über sämtliche Wordpressen antritt .

czz charts Update , Mitte des Tages : Ausserdem ( frei nach F. K. Waechter und via trice ) guckt [ sowieso ] wieder kein Schwein . Laut ARD-ZDF-Onlinestudie 2007 sind mittlerweile 62,7 % der Deutschen online , 11% dieser Leute nutzen Blogs ; von diesen 11% wiederum sind 76% reine Leser … Mit Mike Schnoor und vom Kleinen ins Grosse formuliert, “2,64 Prozent der Internetbenutzer sind Blogger, 2 Prozent erlaubten sich einen Avatar zu erstellen” . Welcome to the Club !
Sollte dies Weg , Ziel und Ende des Form- und Funktions- Projektes namens BLOG sein ? ( Die Tristesse blogale bei Dahlmann und der bittere Drink an der Blogbar sprechen davon beredt , Letztere suggeriert , das Charten generell abzuservieren . Know your limits , Dudes , shut up and do your work . )

czz chartsDass nirgendwo eine Differenz gezogen wird zwischen kommerziellen Bezahlbloggern ( egal , ob von Zeitungen ins Rennen geschickt oder per Adsense , Adical , Trigami geknechtet ) , liegt wohl in der Logik der allumfassenden Kompetition - gleich , ob es sich um reales oder symbolisches Kapital handelt . Wo auch die Forschung - etwa die Leipziger Blogstudie2007 - von Firmen finanziert wird und genau auf deren marketing aims zugeschnittene Ergebnisse zu liefern hat , wird man weiter vergeblich auf eine ökomomische , soziologische und ideologische Vermessung der deutschsprachigen Blogosphäre warten . Cash counts . Wäre das etwas Neues ?

bloegger 490

Wie in beiden Ranglisten (online + off- screenshot ) zu sehen , steigt das von der ZEIT inszenierte ( und finanzierte ) Ö- Blog recht passabel aus . Vielleicht , weil man sich ( guess who ) brav an die sehr offensichtliche redaktionelle Vorgabe hält , die Pfoten von heissen Kartoffeln zu lassen . Der süsse Ösi im Format des pötischen Fötongs : Manner mag man eben .

czz chartsDass nun auch das Startup- Fieber die österreichische Bloglandschaft überrolt , zeigt das Barcamp Vienna auf der Wilhelmshöhe Ende September . Ganz nett , sich die Subscribers durchzusehen und deren jeweilige Selbstdarstellung . Fast wie bei den Grossen ! - - - Den Vogel schiesst aber die [ sic ! ] BLÖGGER- Aktion von Hannes Offenbacher ( go 4 the profile @ Xing ) and Company ab : Neue[n] Schwung für österreichs Blogosphäre in der Westentasche , trifft man sich heute casually in einer Wiener Bar zum [ sic ! ] Blogtail . QUOTE : Speziell für unseren Blogtail gibt es einen gleichnamigen Blogtail Cocktail zum Sonderpreis von 5 Euro :) UNQUOTE . - - - Da möge uns Quantinger ( aka Anton Zeilinger ) nur recht lange erhalten bleiben , um die US- Science- community neidisch auf diese OE- Punkte blicken zu lassen - |||

Zur Entpannung nach diesem Exkurs into the Greedy bleiben wir zwar bei Ziffern und figures , doch beziehen sich diese hier auf Release- Nummern und Tracklisten . Aaaaah ! Wie schon bei bump foot und No Type setzen wir uns ein weiteres Label- Portrait auf’s To- Do : Namely das sympathisch telltale orientierte Label We love Minimal aus Hamburg . Angenehm unprätentiöser Auftritt , freundliches Seiten- Design allen czz hörempfehlungtech- mech- Getues ledig . Grosser Plusspunkt in Sachen Künstlerportraits : Neben den üblichen Selbstaussagen und dem Style- Lingo gibt es die konkreten Fakten der je verwendeten Soft- und Hardware . Oder zumindest derjenigen , welche man als Produzierender offenlegen mag , es bleibt da stets ein Rest des Schweigens …. Die jüngste Release 008 , die I like Sound EP von K-Jano ( vulgo Danilo Albry / Mecklenburg- Vorpommern ) setzt Namen und Motto des Labels munter fort . Geboren 1979 , hat der gute Mann keinerlei Scheu , sich mit schwebenden Synth- Flächen bei den New Romantix und dem Brutal- Sequenzer der Achtziger zu bedienen . Das Ganze wird per Cubase 4 , Reason 3.04 , Nuendo 3 ( ha ! ) , Arturia und Traktor generiert auf Grundlage des netten Micro Korg Roland 303 . Hier nun die drei TRAXX der I love Music EP ( und bis es Alle begriffen haben wiederhole ich es jetzt eine Woche lang ), Klick Link & Listen : 01. Augenblicke [5.41] | 02. Ego Pitcher [4.46] | 03. C: I like sound [5.00] ||| Wer nach Mehr und Fetterem strebt , wende sich nach Mekka Myspace : just a klick away . |||

ff Lesen - Schreiben , Pull - Push, Lock-In



Noch einmal zu problematischen Scheidung der Blogstudie2007 in Nur- ( Blog) -Leser und Nur- (Blog) -Schreiber . Aus der praktischen Erfahrung war inadäquat angemerkt , dass dem Pushen / Publishen ein Gutteil Pull voran geht . Einsaugen , Prozessieren , Absondern ::: Diesen Metabolismus finde ich eben in einem älteren Essay des lange geschätzten ( und länger schon persönlich vermissten ) Franz Schuh.

FA-Franz-Schuh

Artwork : Andrea Maria Dusl

Im Abschreiten der “Stationen [s]einer Leserkarriere” benent der Berufsleser Schuh das Syndrom des “Lock-In” . Denen , welche auch zum mundanen Überleben das Lesen- Müssen zur fortgesetzten Zeilen- bzw. Sendeminuten- Hononrierung dient , zeigt sich solcher Stoffwechsel nicht immer von der erhebenden Seite .

Franz Schuh :::: “Lock in”-Zustand

lch liebe Menschen, die ihre sehr eigenen Interessen grundsätzlich so ansetzen, dass sie mich mit der Schamlosigkeit ihrer Unschuld unter ihre bedürftigen Erwägungen subsumieren und in sie einspannen. Mit Recht gehen diese Menschen davon aus, dass intellektuelle Arbeit für sie kostenlos sein muss. Im Meer der Informationen, auch der über Bücher, bedarf es der Lotsen, und welcher Mensch erzählt nicht gern aus freien Stücken über seine Fahrten?

Ich habe erfahren, was das Schlimmste ist: Das Schlimmste ist nicht die eventuelle Weltferne durch Lektüre. Zum Schlimmsten kann das Gefängnis jenes Verweisungszusammenhangs von Lesen und Schreiben werden: Man liest, um zu schreiben, und schreibt, um zu lesen: ein “Lock in”-Zustand. Es ist schon fragwürdig, wenn man das Wort “Lesen” zelebriert, wenn man also eine simple “Kulturtechnik” exklusiv im emphatischen Sinne anspricht. Kommt dazu “das Schreiben”, dann produziert man die geschlossene Gesellschaft zweier Fetische. Fetischbetreiber sind naturgemäß auf ihre Fetische fixiert, sie sehen darüber hinaus nichts. [ Hervorhebungen czz ]

Vielleicht denken die Leipziger Unter- / Scheider zwischen Lesepfuhl und DTP einmal über solche Differenzierungen / Überlagerungen in der Blogosphäre nach ?

Blogistik Statistik



“To whom it may concern” ::: Die elegant distanzierte englische Anmutung gilt diesmal nicht . Es betrifft nämlich SIE dies eben Lesende/r und es betrifft inadäquat - in seinem Bestande wie in seinem itzo Notieren . An der Schnittstelle dieser - den edlen Technorati- Rang Nummero 2, 101, 205 belegenden - Seite begegnen sich für einen Augenblick , zufällig oder absichtsvoll angeklickt , Ihre und unsere Interessen .

Wie diese - Ihre und inadäquats - Interessen zu liegen kommen könnten , hat die Uni Leipzig innert der Blogstudie2007 ermittelt . Eine Online-Befragung von über 600 Netz- Lesern und -Skribenten weist beide Gruppen als “investigative Multiplikatoren” aus : “Weblogs” , heisst in der Kurzfassung der Presse- Aussendung , seien “wichtige Impulsgeber für neue Ideen und die Meinungsbildung, aber schwer auffindbar.” Der letzte Halbsatz verdankt sich dem Projekts- Sponsoring durch ein Suchmaschinen- Unternehmen . Wir legen diesen Aspekt des “Lost in Blogosphere” deshalb beiseite . Und noch eine kleine Klausel der Korrektheit ::: Die Textauszüge entnehmen wir dem genannten Survey , die Graphiken dem detailierten Ergebnisbericht .

1. Was ist ein Blog ?

QUOTE ::: Zielgruppe der Studie waren Menschen, die im Internet zu Hause sind: 96 Prozent der Befragten nutzen das Internet mehrmals täglich. Die Nutzungsgewohnheiten dieser Trendsetter und Heavy-User können als Indikator für die künftige Entwicklung der Kommunikationslandschaft im Internet interpretiert werden. Die Befragten sind mit Weblogs gut vertraut (lediglich 12,7 Prozent konnten nichts mit dem Begriff anfangen), verbinden jedoch individuell sehr unterschiedliche Assoziationen damit, die vom „Tagebuch ohne Schlüssel“ über ein „Selbstvermarktungsinstrument“ und einen „riesigen Heuhaufen“ bis zur„täglichen Informationsquelle“ reichen. Insgesamt haben Blogs eine hohe Relevanz: 84 Prozent der Befragten meinen, dass Blogs Insiderwissen an die Öffentlichkeit bringen. UNQUOTE .

assoziationen

2. Wer sind die Leser & Schreiber von Blogs ?

QUOTE ::: Anhand der unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten hat das Team um Studienleiter Prof. Dr. Ansgar Zerfaß erstmals für den deutschen Raum eine Typologie von Blognutzern erstellt. - “Mit Hilfe der erhobenen Daten konnten wir zeigen, wie unterschiedlich die Motivationen sind, Blogs zu nutzen”, so Zerfaß. “Es wird deutlich, dass Betreiber und Rezipienten von Blogs verschiedene Charaktere sind: Blogger sind extrovertierter, Blogleser stärker konsumorientiert.” Mehrheitlich sind Blognutzer laut Zerfaß “investigative Multiplikatore”, also Konsumenten,die mehr wissen wollen, Informationen aktiv weitergeben und gut vernetzt sind. Die Bedeutung für die Wirtschaft liegt auf der Hand: Blognutzer sind interessante Dialogpartner für Marketing und Unternehmenskommunikation sowie alle, die sich frühzeitig mit gesellschaftlichen Trends, neuen Ideen und kritischen Stimmen auseinandersetzen wollen. UNQUOTE .

Hier besinne und bediene sich also die Wirtschaft .

der Blognutzer Torte

3. Was wollen die Leser & Schreiber von Blogs ?

QUOTE ::: Im Einzelnen identifiziert die Studie fünf verschiedene Blognutzer: 17,7 Prozent der Befragten wurden als “Social Networker“ klassifiziert. Sie nutzen Blogs in erster Linie um in Kontakt mit Freunden zu bleiben, neue Bekanntschaften zu knüpfen und sich mit anderen auszutauschen. Ebenfalls 17,7 Prozent zählt die Gruppe der “Selbstdarsteller”. Sie behaupten von sich “etwas zu sagen zu haben” und möchten “Ärger und Kritik loswerden”. Aktive Blogger gehören eher einer dieser Gruppen an. Die größte Gruppe bilden allerdings die “Wissensdurstigen” (23,7 Prozent). Sie nutzen Blogs in erster Linie um Hintergrundinformationen zu suchen; klassischen Medien trauen sie weniger als anderen Gruppen. Zwei weitere Gruppen sind die “Informationssucher” (18,9 Prozent) und die “Aktiven Konsumenten” (22,8 Prozent). Sie sind auf der Suche nach aktuellen Nachrichten bzw. Produktinformationen. Diese beiden Gruppen bestehen mehrheitlich aus Bloglesern und weniger aus Schreibern. UNQUOTE .

Kasten

Lassen wir den bemerkenswert so benannten “aktiven Konsumenten” einmal angelehnt , bleibt die Scheidung der Sphären von Tisch und Bett eventuell bedenklich ::: Hier die Leser mit dem Drive zum Pull von Informationen - dort der Schreiber als deren Pusher . - - - Aus dem praktischen Tun heraus sei inadäquat allerdings angemerkt , dass dem Pushen / Publishen ein Gutteil Pull voran geht . Einsaugen , Prozessieren , Absondern ::: Ist dieser Gedanke den Wissenschaftern auf ihren Recherche- Wegen nie über selbige gegangen ?! - - - Da dies nie und nimmer zu unterstellen ist , wird man die in diesem Punkt mangelnde Differenzierung dem wirtschaftlich orientierten Willen zum Wissen zuschreiben dürfen .

4. Wer schreibt , wer liest ?

Sicher , es gibt , so der Pressetext , “De[n] kleine[n] Unterschied” zwischen Blog- Schreiber und -Leser . QUOTE ::: Die Gründe, weshalb ein Blog genutzt wird, sind mindestens ebenso verschieden. Aktive Blogger scheinen im Gegensatz zu Bloglesern ein viel stärkeres Sendungsbewusstsein zu haben: 66,8 Prozent der Blogger bloggen, weil sie meinen “etwas zu sagen zu haben”. Die Leser sind da weniger eitel: von ihnen behaupten dies nur 7,5 Prozent. Als Motivation für das Schreiben eines Weblogs gab fast jeder fünfte Blogger (18,5 Prozent) an, “Leute aufklären” zu wollen und 16,1 Prozent zielen sogar darauf ab, “die Gedanken anderer zu beeinflussen”. Bei den Blog-Lesern überwiegt das Motiv der Informationssuche. Jeder Vierte (26,5 Prozent) nutzt Blogs, um sich über Produkte zu informieren, während nur 3,7 Prozent der Schreiber dies tun. UNQUOTE .

Wie es um das “Sendungsbewusstsein” von inadäquat bestellt ist , kümmert nicht und Niemanden . Interessanter sind dahingegen die Torten und Kurven , welche der Bogcensus des ( für faires Ranking und Vernetzen engagierten ) Blogscout erstellt . Hier nur einmal - - davon ging an dieser Stelle ja mehrfach die Rede - - die Geschlechter- Verhältnisse unter den Produzierenden .

Und nun die Lebensalter , welche aktives Bloggen offenbar befördern bzw. hindern - wobei soziologische , lebenstechnische Faktoren naheliegen , wohl nicht zuletzt die Frage nach von Kapital- und / oder Zeit- Ökonomie .

Wer kann und mag sich das aktive Bloggen eigentlich leisten ?! - Die Alterskurve der in den virtuellen Wind Produzierenden steht in indirekt proportionalem Verhältnis zur Altersstruktur der Besitzenden . Auch ein Befund . Welchem Erkundigungen nach dem Anteil der ( von Medien- und anderen -Unternehmen ) bezahlten und der “frei”willigen Schreiber zu folgen hätten .

Jetzt ist sie aber wohlverdient , Tommy Larsons smoothe Musik , deren czz hörempfehlungziehende Mixes an dieser Stelle ja schon zu geniessen waren . Tom’s deep side eröffnet sich uns nun dank Sonic Walker - Sie wissen schon ::: Der Tag geht – Johnnie Walker kommt . - Eben deswegen aufheben für den Abend ::: Eine Stunde , 16 Minuten und 19 Sekunden lang ab- so- lut heisse Mai- Night- Vibes in pfingstlichem Panorama . Remember ::: Nicht vor Einbruch der Dunkelheit .