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	<title>in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at &#187; Claudia-Schmied</title>
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		<title>NEUES VON FREUNDEN &#8211; Update</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 04:58:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; KULTURWISSENSCHAFT &#8211; ABENTEUER &#8220;ALLTAG&#8221; &#124; RADIO &#8211; FEATURE &#8211; VORAUFFÜHRUNG : ZUR PERSON KURT NEUMANN &#124; GAV : MACHT. GELD. LITERATUR ? &#124;THEATER &#8211; WERNER KOFLER : TANZCAFÉ TREBLINKA &#124; TAUBENBRIEFE IM TEXTDIALOG &#124; WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST &#8211; CHRISTINE LAVANT &#124; KLANGAPPARAT O for Owl ( Quelle ) &#124;&#124;&#124; Die arbiträre Zuweisung...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>|||</strong> KULTURWISSENSCHAFT &#8211; ABENTEUER &#8220;ALLTAG&#8221; | RADIO &#8211; FEATURE &#8211; VORAUFFÜHRUNG : <em>ZUR PERSON KURT NEUMANN |</em> GAV : <em>MACHT. GELD. LITERATUR ? |</em>THEATER &#8211; WERNER KOFLER : <em>TANZCAFÉ TREBLINKA | TAUBENBRIEFE</em> IM TEXTDIALOG | <em>WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST</em> &#8211; CHRISTINE LAVANT | KLANGAPPARAT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/o_for_owl.png" alt="O for OWL" hspace="2" vspace="2" width="357" height="500" /></p>
<p style="text-align: right;"><em>O for Owl ( <a href="http://www.flickr.com/photos/7505834@N03/3418561311/in/set-72157613396184381/">Quelle</a> )</em></p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>Die arbiträre Zuweisung der Tagestätigkeit an Administra- , Institu- und andere -tionen hat die Gelegenheit zu öffentlichem Kulturkonsum in den &#8220;<em>after work</em>&#8220;- Zeitraum sanktioniert ; für viele künstlerisch oder auch familiär Tätige bleibt der konventionelle -&#8221;19 Uhr&#8221;- Terrmin ein ständiges Balancieren von &#8220;Heimarbeit&#8221; und dem ja nicht zu vernachässigenden &#8220;sozialen Kulturdispositiv&#8221; : Ob es nun wichtiger sei , als <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eulen">Nachteule</a></em> im stillen Kämmerlein am eigenen Gewölle zu würgen oder umgekehrt nach draussen auf kulturelle &amp; soziale &#8220;Beutejagd&#8221; zu gehen , bleibt oft bis zum letzten Moment dahingestellt .</p>
<p>Gar nicht zu reden von jenen fatalen Tagen , die &#8211; wie der dieswöchige Mittwoch &#8211; zugleich mehrere ( einander <em>wohl oder übel</em> konkurrenzierende ) Veranstaltungen offerieren . An welchen man ,  ausgehfertig gemacht , sich dabei ertappt , bei der Türe innezuhalten und zu beschliessen , sich zu <em>keiner</em> Destination zu begeben &amp; somit <em>stante pede</em> umzukehren , ins federnde Gewand des Höhlenbrüters zurück zu schlüpfen und am Schreibtisch fortzu<em>eulen</em> : Frischfleisch und alte Kadaver werden erst jetzt unterscheidbar , da die Tagblindhit endgültig gewichen ist .</p>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KULTURWISSENSCHAFT | ABENTEUER &#8220;ALLTAG&#8221;</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Wir leben und arbeiten in ihm , reiben uns an der entgeisternden Wiederkehr trivialer Verrichtungen auf , sind gleichzeitig froh über manches schlichte Ritual , welches hilft , &#8220;über den Tag zu kommen&#8221; . Der basalen Frage , was denn &#8220;Alltag&#8221; recht eigentlich sei bzw. Betrachtungen über seine gesellschaftlichen und sozialen Indexierungen weichen wir dabei eher aus . Dank der Basisarbeit der Historikerin und Politikwissenschafterin <a href="http://www.ifk.ac.at/fellowships__fellow_list.php?id=246">Brgitte Bargetz</a> ( dzt. IFK_Junior Fellow m IFK ) erscheint dieser &#8220;Alltag&#8221; in nicht alltäglicher Pesrpektive .</p>
<blockquote><p>Als &#8216;modischen Begriff&#8217; mit unklarem Gehalt und uneindeutiger analytischer Kraft bezeichnete Norbert Elias den &#8216;Alltag&#8217;, wie er in den wissenschaftlichen Debatten der 1970er-Jahre diskutiert wurde. Elias’ Kritik zielte mitunter auf ein Verständnis von Alltag als gleichsam autonome gesellschaftliche Sphäre. Einen entscheidenden Beitrag, Alltag gerade nicht als außerhalb von ökonomischen und politischen Verhältnissen zu begreifen, leisteten die Cultural Studies, die ausgehend von alltagskulturellen Praxen Kultur als <em>a whole way of life</em> fassten. Dass Alltag auch ein politischer Kampfplatz ist, zeigte und zeigt insbesondere die feministische Forschung. Dabei wird Alltag zugleich als Ort vergeschlechtlichter Machtverhältnisse und als Möglichkeit politischen Handelns begriffen.</p></blockquote>
<ul>
<li>
<div><a href="http://www.ifk.ac.at/calendar.php?e=396">Brigitte Bargetz : <em>Alltag &#8211; modischer Begriff oder politischer Kampfplatz ?</em></a> &#8211; <a href="http://www.ifk.ac.at/contact.html">Internationales Zentrum Kulturwissenschaften</a> ( IFK ) &#8211; Montag , 25. 1. 2010 , 18 H</div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>RADIO | FEATURE | VORAUFFÜHRUNG : <em>ZUR PERSON KURT NEUMANN</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />&#8220;Im Zauberberg&#8221; benennt sich jene Reihe , welche ausgewählte Radiofeatures vor deren Erstsendung im ORF- Klangtheater vorstellt : diesmal handelt Hannes Doblhofers akustisches ( = O- Ton- ) Portrait von einem der längstgedienten , innovativsten und konsequentesten Literaturveranstalter Wiens , welcher den gelernten Beruf und die eigene literarische Berufung lägst dem integralen &#8220;Veranstaltungskunstwerk&#8221; des &#8220;Literarischen Quartiers | Alte Schmiede&#8221; hintangestellt hat ( siehe auch den ihm gewidmeten Band <em><a href="http://www.perlentaucher.de/buch/5010.html">Öffentlichkeit und Charakter</a></em> ) .</p>
<p>Ob <a href="http://www.korrespondenzen.at/data/Neumann1.html">Kurt Neumann</a> , welcher das Wort &#8220;Arzt&#8221; im Titel des Features lieber durch dasjenige des &#8220;Mediziners&#8221; ersetzt sähe , auch heute noch unter dem Verdikt jedweden Ein- | Schnitts in die Tonspur seiner Stimme seitens der Redaktion festhält , wird die Aufführung von und das Gespräch über das in Rede stehende Feature nach Kräften erhellen :</p>
<p><em>Der Literaturmacher &#8211; Dr. Kurt Neumann . Literaturvermittler , <span style="text-decoration: line-through;">Arzt</span> , Mediziner , Kritiker , Dichter</em> &#8211; Feature von <a href="http://www.univie.ac.at/film/Lehrmaterialien/doblhofer/doblhofer_WS05.htm">Hannes Doblhofer</a></p>
<blockquote><p>Seine Begeisterung und die Idee, Literatur anderen nahe zu bringen hat sich ein nun ergrauter Herr auf dem schwarzen Fahrrad überzeugend bewahrt. Seit 1977 formt der studierte Mediziner das Literaturprogramm der <em>Alten Schmiede</em> in der Wiener Schönlaterngasse. Den Großen und Schillernden, den Stillen und Unentdeckten ermöglicht er eine ganz spezielle Plattform, um Wörter und Ideen, Ultramodernes und Traditionelles, Bruchstücke und Vollkommenes &#8211; vorzustellen, und mit einem sachkundigen Publikum ernsthaft-genau zu erkunden.</p>
<p>In seiner eigenen Dichtung sucht Neumann Antworten auf elementare Fragen, nach <em>Liebe</em>, <em>Freiheit</em> und <em>Recht</em> .</p>
<p>Die <em>Alte Schmiede</em> hütet  nun schon über Jahrzehnte das <em>Lagerfeuer der Dichtung</em> – sie ist eine Enklave der Qualität, sie vermittelt Autorenprojekte und dichterische Forschung, pflegt Werte, &#8211; Pluralismus und Toleranz und plädiert programmatisch für den Respekt vor der Kunst.</p></blockquote>
<ul>
<li>
<div><a href="http://radiokulturhaus.orf.at/highlights/147471.html"><em>Der Literaturmacher &#8211; Dr. Kurt Neumann</em> , Feature von Hannes Doblhofer</a> &#8211; Funkhaus Wien , Klangtheater &#8211; <strong>Montag , 25. 1. 2010 , 20 H</strong></div>
</li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><strong>UPDATE</strong> &#8211; GAV : <em>MACHT. GELD. LITERATUR ?</em></p>
<p>Die <em><a href="http://www.gav.at/index.php?id=238&amp;no_cache=1">Grazer Autoren / Autorinnen Versammlung</a></em> und der <em><a href="http://www.repclub.at/">Republikanische Club – Neues Österreich</a></em> laden zur gemeinsamen Veranstaltung :</p>
<blockquote><p>Macht. Geld. Literatur ? Was ist die Arbeit eines Schriftstellers wert ? Welche Bedeutung hat sie für die öffentliche Hand ? Wieviel Staat braucht die Literatur und wieviel an Staat verträgt sie ? Droht ein subventionierter Autor zum Staatskünstler zu werden ? Oder kann nur der Staat die Kunst vor dem Diktat des Marktes bewahren ? Und unter welchen Bedingungen arbeiten heute Autoren und Autorinnen in Österreich ?</p></blockquote>
<p>Es diskutieren unter Moderation von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Doron_Rabinovici">Doron Rabinovici</a> : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Claudia_Schmied">Claudia Schmied</a> ( Bundesministerin für Unterricht , Kunst und Kultur ) , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Rothschild">Thomas Rothschild</a> ( Literaturwissenschafter , Autor , Journalist ) , <a href="http://www.sesslerverlag.at/kontakt_index.htm">Maria Teuchmann</a> ( Geschäftsführerin des Thomas Sessler Verlages ) , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Zinggl">Wolfgang Zinggl</a> ( Kultursprecher der Grünen im Nationalrat ) , <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sabine_Gruber">Sabine Gruber</a> ( Schriftstellerin ) .</p>
<ul>
<li><em><a href="http://www.repclub.at/?p=596">Macht. Geld. Literatur ?</a></em> &#8211; <a href="http://www.repclub.at/?page_id=2">Republikanischer Club</a> , Wien ( Eingang Cafe Hebenstreit ) &#8211; <strong>Dienstag , 26. 1. 2009 , 19:30 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>THEATER | WERNER KOFLER : <em>TANZCAFÉ TREBLINKA</em></p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Eines der drängendsten Stücke , das der Wiener Spachrabauke <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Kofler">Werner Kofler</a> ersann , kommt in dem als <em><a href="http://www2.hamakom.at/cms/">Theater Hamakom</a></em> wiederbelebten historischen Theaterchen in Wiens ehemaligen Judenviertel zu orts- und geschichtsträchtigen Aufführung . Der Kritiker <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/13196/Franz_Haas.html">Franz Haas</a> bemerkte in seiner Rezension zur Uraufführung 2001 mit gültiger Klarheit , dass Kofler mit dem auf Tat- Sachen ruhenden Stück <em>für einmal</em> wieder die zunehmende Selbstreferenz und ins Leere gehende aggressive Ironie verlassen hatte :</p>
<blockquote><p>Mit diesem Text kehrt Werner Kofler zu einer verblüffenden inhaltlichen Klarheit zurück, zur Thematik und zur kompositorischen Virtuosität seiner Erzählung <em>Mutmassungen über die Königin der Nacht</em>. Kein austriakisch-regionales Namens- und Anspielungsgestöber verstellt die Sicht. Es geht um die Verbrechen, die nicht vergehen, und um die kriminell fidelen Versuche, den «Schnee vom vorigen Jahrtausend» mit Spasskultur zu überdecken. Während in den Köpfen der tattrig gewordenen Recken von gestern noch immer ein Rest von &#8216;Führersehnsucht&#8217; spukt, fiebern die jungen Lächler geschäftig dem <em>Evita</em>-Spektakel auf der heimischen Seebühne entgegen. Nichts musste der Autor erfinden, alles ist authentisch: der straffrei ausgegangene Massenmörder, der nach dem Krieg jahrzehntelang ein stadtbekanntes Tanzcafé in Schwung hielt, ebenso wie die fesche Event-Generation, der die bevorstehende Beachvolleyball-Weltmeisterschaft den Himmel vor der Haustür bedeutet.</p>
<p>Kofler testet häufig die Grenzen der Zumutbarkeit. So auch in diesem Sprechstück, das aus zwei langen Monologen besteht. Da kommt ein älterer &#8216;A&#8217; nicht los von &#8216;genussvollen Abenden in entbehrungsreicher Zeit&#8217;, vom unvergesslichen &#8216;Einsatz im Osten&#8217;. Er spricht auf den jüngeren &#8216;B&#8217; ein, der erst nicht reagiert auf die grausigen Details aus dem Vernichtungslager Treblinka, der nie etwas gehört haben will von Sonderkommandos, &#8216;nichts gewusst haben wird&#8217; von den Heldentaten seiner Vorfahren, wie der Ältere im grausam leiernden Futurum exactum höhnt. Erst im zweiten Teil springt der Jüngere auf und schreit dem fahrig gequälten kriegslüsternen Greis seine Verweigerung ins Gesicht, sein trotziges Nicht-wissen-Wollen. Aber seine Rede verrät, dass die Ignoranz nur eine künstliche ist. Stur erfreut er sich am &#8216;blauen See&#8217; und am &#8216;weissen Sand&#8217;. Mit verbissenem Spass am Beachvolleyball hält er sich die Gespenster fern, will nichts wissen, &#8216;selbst wenn davon gehört&#8217;, von den Sportveranstaltungen zum Gaudium der SS-Herren von Treblinka, die mit dem Tod des Verlierers endeten. ( &#8230; )</p>
<p>Das schockierend humane Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gitta_Sereny">Gitta Sereny</a>, <a href="http://www.zeit.de/1998/21/Gitta_Sereny?page=all"><em>Am Abgrund: Gespräche mit dem Henker. Franz Stangl und die Morde in Treblinka</em></a>, war eine wichtige Quelle für Werner Kofler. Doch der Dokumentarismus ist nur ein Aspekt seiner Schreibkunst. Noch wichtiger ist die sprachmusikalische Zusammenstellung zu einer poetischen Schreckenscollage, mit perfekten Übergängen von mörderischen Fakten zu sarkastisch spielerischen Einschüben. So wird dieses Sprechstück zu einer überdimensionalen Todesfuge, bohrende und hämmernde eineinhalb Stunden lang und doch keine Minute zu viel. ( <a href="http://www.nzz.ch/2001/05/18/fe/article7EIG5.html">Franz Haas &#8211; NZZ , 18. 5. 2001</a> )</p></blockquote>
<ul>
<li><a href="http://www2.hamakom.at/cms/index.php?id=82">Werner Kofler : <em>Tanzcafé Treblinka</em></a> | Inszenierung Frederic Lion , Darsteller Erni Mangold &amp; Hanno Koffler &#8211; <a href="http://www2.hamakom.at/cms/">Theater Nestroyhof Hamakom</a> &#8211; <strong>26. bis 30. Jänner , 2. bis 4. Februar 2010 , jeweils 20 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><em>TAUBENBRIEFE</em> IM TEXTDIALOG</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Einige der bildkünstlerischen , sprachlichen , aber auch haptisch äusserst ansprechenden Papierarbeiten <a href="http://www.zintzen.org/autoren-authors-auteurs/teresa-praauer/">Teresa Präauers</a> dürften aufmerksamen in|ad|ae|qu|at Leserinnen und Lesern im Rahmen unseren &#8220;<em><a href="http://www.zintzen.org/salon-litteraire/">Salon Littéraie</a></em>&#8221; nicht entgangen sein . <a href="http://www.zintzen.org/2010/01/24/salon-litteraire-teresa-praeauer-die-hand-voll-mit-voegeln-schreiben/">Erst gestern</a> gab es an dieser Stelle einen Eindruck der wahrhaft disziplin- überschreitenden Arbeit der 1979 ( zufällig ) in Linz geborenen Allroundkünstlerin zu bestaunen . Dem Durchqueren der verschiedensten materiellen und immateriellen Aggregate entspricht auf motivischer Ebne die Faszination am Reichtum der Vogelarten .</p>
<p>Ihr kürzlich in der bibliophilen <em><a href="http://www.editionkrill.at/prolog.html">edition krill</a></em> erschienenes Buchkunstwerk <em><a href="http://www.editionkrill.at/taubenbriefe.html">Taubenbriefe von Stummen an anderer Vögel Küken – Buch aus 15 Bild- und 15 Textkarten</a></em> wird Mittwoch in der <em>Alten Schmiede</em> vorgestellt . Im Kontext zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Eichhorn">Hans Eichhorns</a> bei Residenz erschienenen Beobachtungen zur Natur der der Liebe in <em><a href="http://www.residenzverlag.at/?m=30&amp;o=2&amp;id_program=28&amp;id_title=1228">Das Fortbewegungsmittel</a></em> ( 19 H ) werden die <em><a href="http://www.editionkrill.at/taubenbriefe.html">Taubenbriefe</a></em> ( 20:15 H ) fraglos einen reizvollen Kontrast abgeben .</p>
<ul>
<li><a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=397:2712010-lq-19002015&amp;catid=71:literaturprogramm-neu&amp;Itemid=181">Textdialog Hans Eichhorn | Teresa Präauer</a> &#8211; <a href="http://www.alte-schmiede.at/schmiede/index.php?option=com_content&amp;view=frontpage&amp;Itemid=163">Literarisches Quartier | Alte Schmiede</a> &#8211; <strong>Mittwoch , 27. Jänner 2010 , 19 H bzw . 20:15 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p><em>WIE PÜNKTLICH DIE VERZWEIFLUNG IST</em> &#8211; CHRISTINE LAVANT</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-neuesvonfreunden-9.jpg" alt="czz-neuesvonfreunden" hspace="2" vspace="2" width="102" height="103" align="left" />Sie ist eine der erschütterndsten Menschen und Dichterinnen der österreichischen Literatur geblieben ; ín|ad|ae|qu|at sei ein längeres Zitat eines selbst erarbeiteten Artikels für das <em><a href="http://www.zintzen.org/zur-literatur/christine-lavant-lexikon/">Lexikon der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur</a></em> ( 2003 ) gestattet :</p>
<blockquote><p>Lavant, Christine (Ps. f. Christine Habernig, geb. Thonhauser), wurde am 4. 7. 1915 als neuntes Kind eines Bergarbeiters in Groß-Edling bei St. Stefan im Lavanttal (Kärnten) geboren. Seit der Kindheit durch Krankheiten (Skrofulose, Lungentuberkulose), später von Beeinträchtigungen des Gesichts- u. Gehörsinns gezeichnet, verlief ihre Biographie an den Rändern der Lebens-Gefährdung, sei es gesundheitlicher, sei es ökonomischer Natur. Nach der Schule (1921-29) verblieb sie als letztes Kind bei den Eltern im Hause, wo sie jene Fertigkeit schulte, mit welchem sie über Jahre ihren Broterwerb bestreiten sollte: die Strickarbeit. Durch Klinikaufenthalte, Armut, nicht zuletzt auch durch die skrofulösen Narben von den üblichen Vergemeinschaftungen ausgeschlossen (vgl. <em>Das Kind</em>, <em>Das Krüglein</em>) fand sie in ihren Klagenfurter Ärzten (akademische) Bezugspersonen u. Freunde, die sie in ihrer intellektuellen, später auch literarischen Entwicklung förderten. Nach einem Suizidversuch begab sie sich 1935 freiwillig für sechs Wochen in die Klagenfurter Nervenheilanstalt, eine Erfahrung, welche sie 1946 in dem Prosatext <em>Aufzeichnungen aus einem Irrenhaus</em> verarbeiten sollte. 1939 ehelichte sie den 36 Jahre älteren Maler Josef Habernig u. lebte mit ihm in kargen Verhältnissen in St. Stefan. Sie beschäftigte sie sich mit religiöser, mystischer u. philosophischer Literatur, bis sie, inspiriert von der (späten) Lyrik R. M. Rilkes, das zuvor verworfene Schreiben wieder aufgriff; für ihre Publikationen wählte sie den Namen ihres Heimattals als literarischen Nom de Plume. ( &#8230; )</p>
<p>Lavants Literatur bleibt unbestritten Sigle für eine in ihrer Weise radikale Dichtung, wenngleich man sie besser in ihren pragmatischen Kontexten wird erkennen können als dies bislang geschehen ist. Davon unbelangt bleibt, dass mit Christine Lavant eine Stimme aus der dreifachen Provinz zu vernehmen ist: Eine Stimme aus dem regionalen u. sozioökonomischen Abseits, die Stimme einer Frau u. die Stimme eines von physischen u. psychischen Grenzerfahrungen gefährdeten Individuums. In dieser Peripherie hat sich Lavants poetisches Organ an vorgefundenen Mustern – Katholizismus, Naturmystik u. den zugänglichen Bildungsgütern – orientiert. Eindrücke der Lektüren (etwa der Lyrik Rilkes) manifestieren sich in den frühen Gedichten, führten in der Rezeption sogar bis zum Vorwurf der Epigonalität; Lavant selbst hat sich später von ihrem ersten Gedichtband <em>Die unvollendete Liebe</em> (1949) distanziert.<br />
Die drei Bände des lyrischen Hauptwerks <em>Die Bettlerschale</em> (1956), <em>Spindel im Mond</em> (1959) u. <em>Der Pfauenschrei</em> (1962) offenbaren ein genuines Ausdrucksvermögen, welches in ambivalenten Bildern um die Darstellung des leidenden u. (ver-) zweifelnden Subjekts kreist.</p></blockquote>
<p>Im Literaturhaus erinnern die Schauspielerinnen <a href="http://www.ariadne-theater.com/at/36persall01evadite.htm">Eva Dité</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrea_Eckert">Andrea Eckert</a> mit der Lesung von Prosa , Lyrik und Biographischem an die Dichterin , die Germanistin <a href="http://www.diplom.de/Magisterarbeit-6873/Die_Bilderschrift_in_der_Lyrik_Christine_Lavants.html">Maria- Luise Stainer</a> erzählt über ihre Begegnung mit der Autorin und zeigt private Videoaufzeichnungen</p>
<ul>
<li><a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/veranst/veranst/2010/01/20100127_1.html"><em>Wie pünktlich die Verzweiflung ist</em> &#8230; Christine Lavant</a> &#8211; <a href="http://www.literaturhaus.at/veranstaltungen/lh/">Literturhaus Wien</a> &#8211; <strong>Mittwoch , 27. 1. 2009 , 19:30 H</strong></li>
</ul>
<p><strong>|||</strong></p>
<p>KLANGAPPARAT</p>
<p style="text-align: right;">Eineinhalb Stunden Minimal Tech , Dub und andere Pulswärmer vom Feinsten hat DJ <em><a href="http://www.duder.nl/frenzyshit/">Frans Oliehoek , aka Frenzy Shit</a></em> in einem schmeichelnden Netmix für <em><a href="http://www.sonicwalker.com/">Sonic Walker</a></em> verstrickt : <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2010/01/czz-hoerempfehlung-31.jpg" alt="czz-hoerempfehlung" hspace="2" vspace="2" width="71" height="42" align="right" />Dass hier mit grossem Fingerspitzen- bzw. Soundgefühl gearbeitet wurde , mag der sprachlich dicht gewalkte Mixtitel auf seine Weise verraten : <em><a href="http://www.sonicwalker.com/releases/swm097/">microtechhousminimalshit</a></em> . Wobei die letzte Silbe als krasses Understatement nicht für bare Münze zu nehmen ist . Kurz und gut : mit den 23 glänzend servierten Tracks mag sich die Nacht zum Tage verwandeln und der Tag zur nachtgleichen Enklave mutieren . Äusserste Eulenmusik eben .</p>
<p>CLICK <a href="http://www.sonicwalker.com/releases/swm097/">LINK TO SEE PLAYLIST AND TO LISTEN</a> , ENJOY !</p>
<p><strong>|||</strong></p>

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		<title>Hausmeisteralarm &#124; Flag Alert : Blockwart , Blogwart , Big Brother Awards und Österreichs Neo- Metternich</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 08:21:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>czz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#124;&#124;&#124; Wer uns in&#124;ad&#124;ae&#124;qu&#124;at nennt und kennt , weiss um unseren Tic des Flag- Watch an den Gestaden der Wiener Gemeindebauten . Ein Freund &#8211; seines Zeichens namhafter Stadthistoriker &#8211; machte uns vor weniger Jahren auf den Umstand aufmerksam , dass etliche Wiener Hausmeister zu äussert &#8220;ökonomischen&#8221; Interpretationen der Flaggen- Hiss- Pflicht an National- und...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>|||  Wer uns in|ad|ae|qu|at nennt und kennt , weiss um unseren Tic des Flag- Watch an den Gestaden der Wiener Gemeindebauten . Ein Freund &#8211; seines Zeichens namhafter Stadthistoriker &#8211; machte uns vor weniger Jahren auf den Umstand aufmerksam , dass etliche Wiener Hausmeister zu äussert &#8220;ökonomischen&#8221; Interpretationen der Flaggen- Hiss- Pflicht an National- und Staatsfeiertagen neigen . Wir haben &#8211; <a href="http://www.zintzen.org/2007/10/25/hausmeisteralarm/">wie erinnerlich</a> &#8211; eine Grossleistung der Präcox- und Long- Tail- Beflaggung um den 1. Mai feststellen können : Statt lediglich am TAG DER ARBEIT in patriotischen Lüftelein zu spielen , schlappte der immer morastiger anmutende Fetzen volle zwölf Tage vor der Fassade .</p>
<p>TYPUS HAUSMESTER</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/11/fein-hoert-mit.-schrift-b.jpg" style="width: 159px; height: 92px" alt="fein-hoert-mit" align="left" height="110" hspace="2" vspace="2" width="225" />Richtig , auch Wiener Hausmeister dürfen das Menschenrecht auf &#8220;Freizeit&#8221; für sich verbuchen . Wiewohl &#8211; man denke an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heimito_von_Doderer">Heimito von Doderers</a> glühenden Hass auf die , wie er nannte &#8220;troglodytischen Knollengewächse&#8221; . In weniger barock- lustvoller Sprachkraftmeierei hat Elias Canetti den in der BLENDUNG den Hausmeister Benedikt Pfaff mit allen Attributen eines Sadisten versehen : Frau und Tochter werden als Leibeigene gehalten und als solche Eigen- Leiber auch nach Kräften benutzt . Pfaffs ehrgeizig- brutale Jagd auf Bettler und Hausierer kann &#8211; und DIES wäre eben das spezifisch Wienerische &#8211; sekundenschnell in das Gehabe opportunistischer Servilität umschlagen . Was den Concierge freilich nicht hindert , die eben noch umschmeichelte und bespeichelte Person im nächsten Moment bei Nachbarn , wenn nicht gar bei offiziellen Stellen zu denunzieren . In einem trefflichen <a href="http://www.stadt-forschung.at/downloads/Hausmeister_in_Wien.pdf">Essay</a> liefert der Stadthistoriker <a href="http://www.stadt-forschung.at/">PETER PAYER</a> die historischen Kontexte zu diesen und anderen Vertretern der Species HAUSMEISTER ( bis hin zum Blockwart ) .  |||</p>
<p>AUS BLOCKWART WIRD BLOGWART</p>
<p>Womit wir &#8211; abgesehen vom Fahnen- und Flatter- Tage- Zählen &#8211; bereits beim Thema des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blockwart">BLOCKWART</a> ( engl. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Blockleiter">BLOCKLEITER</a> ) sind . Denn &#8211; und besteht durchaus Bedarf an Vorsicht beim eigenen Tun : Die Blog- Notiz gewisser Beobachtungen im ECHTLEBEN  mag als Form aufmerksamen Bürgerjournalismus gelten . Wenn wir hier allerdings &#8211; aus einem Runnig Gag zwischen Freunden heraus &#8211; die Schlampigkeit gewisser Fahnen- Verantwortlicher mit Strasse und Hausnummer vermerken , kann man Solches auch ziemlich unlustig finden . Das WATCHBLOG wird unversehens zum Medium der Denunziation und übernimmt damit just die Rolle etlicher Wiener Hausmeister während des Nationalsozialismus : Das Blog wird zum Blockwart , beobachtet , ventiliert die Wahrnehmungen tendenziös und darf sich dann auch noch als Teil einer kritischen Zivilgesellschaft verstehen . |||</p>
<p>BLOGDENUNZIANTEN</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/11/fein-hoert-mit.-schrift-b.jpg" style="width: 159px; height: 92px" alt="fein-hoert-mit" align="left" height="110" hspace="2" vspace="2" width="225" />Solche Mechanismen haben nicht nur im ECHTLEBEN das &#8220;1000- jährige Reich&#8221; mit Gewinn überlebt , sondern haben auch in der Blogosphäre ihre Praktikanten gefunden . Manche Blog- Autoren ( und wir nennen jetzt hier NICHT die Namen üblichen Verdächtigen ) haben sich durchaus auf gewisse Kollegen , Firmen und Verhaltensmuster eingeschossen und nennen die Objekte ihrer Häme durchaus bei deren Nick- , Blog- und Klarnamen . So wird WATCHBLOG unversehens zum BLOGWART , und nicht immer sind da ( selbst- )  ironische Signale zu begutachten wie bei den Schweizerischen <a href="http://der-verwerter.ch/~blogdenunzianten/?page_id=2">Blogdenunzianten</a> ( &#8220;Wir denunzieren die Blogosphäre !&#8221; ) : Wer den Rummel um FRANK SCHIRRMACHERs Internet- Schelte ( &#8220;verrohen Sprache und Geist&#8221; &#8211; pikanterweise publiziert in der Blog- pejoratv versierten SZ ) auch nur aus dem Augenwinkel verfolgt hat , wird seine Freude haben an einem Blogdenunzianten namens &#8220;Frank Schrillmacher&#8221; . Dass der werte Kollege ausgerechnet unter dem Pseudonym &#8220;Franz Fuchs&#8221; publiziert , wird man aus österreichischen Perspektive mit Blick auf den weiland &#8220;Briefbomber&#8221; weniger erquicklich finden . |||</p>
<p>BIG BROTHER AWARDS</p>
<p>À propos ÖSTERREICH wurden am 25. Oktober anlässlich einer Gala im Rabenhof- Theater die austriakischen Versionen des <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Hauptseite">&#8220;Oscars&#8221; für notorische Daten- Kraken</a> vergeben . ( <a href="http://www.zintzen.org/2007/10/14/big-brothr-other-perplexing-prizes/">Wir berichteten</a> über die Deutschen BBA . )  In die seit acht Jahren bestehende <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Hall_of_Shame">HALL OF SHAME</a> erhalten mit 2007 neben internationalen folgende österreichische Kandidaten Einlass :</p>
<ul>
<li>Business und Finanzen : HEINRICH FREY ( Taxi-Innung , Wien  ) : Videoüberwachung in Taxis | heise : <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/96106">Videoüberwachung in Wiener Taxis</a> | RTS Taxiservicegesellschaft : <a href="http://www.rts-taxi.at/shpSR.php?C=&amp;W=&amp;p1=348&amp;c=g">Alarm- und Videoanlagen</a> | ORF ON : <a href="http://wien.orf.at/stories/186492">Videoüberwachung in Taxis geplant</a></li>
<li>Politik : Unterrichtsministerin CLAUDIA SCHMIED ( SPÖ ) : Bildungsdatenbank bleibt verknüpfbar | Aufgrund der jüngsten Entwicklungen wird der Preis nicht verliehen aber in Evidenz gehalten | Arge Daten : <a href="http://www2.argedaten.at/php/cms_monitor.php?q=PUB-TEXT-ARGEDATEN&amp;s=19898ulr">Lebenslange Schuldokumentation</a> | ORF / Futurezone : <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/169937/">Eltern gegen Familien- Datensammlung</a> | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Reaktion_BMUKK">Reaktion seitens des BM:UKK</a> ( 22. 10 . ) | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Reaktion_BMUKK_1">BM:UKK : Das Büro BM Schmied muss Teilnahme der Frau Minister absagen :</a> &#8220;Bitte um Verständnis, dass eine Teilnahme der Frau Bundesministerin an der Big Brother Awards Preisverleihung heute Abend nicht möglich ist, da sie zu diesem Zeitpunkt bereits anderen terminlichen Verpflichtungen nachkommen muss.&#8221; ( 25. [ ! ]. 10. )</li>
<li>Lebenslanges Ärgernis : HANS DICHAND ( Kronenzeitung ) : Ein Leben als Manipulator der Republik | Wikipedia : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Dichand#Dichands_Macht_in_.C3.96sterreich">Hans Dichands Macht in Österreich</a> | <a href="http://images.derstandard.at/20021023/kronetranskript_c0.pdf">Text- Trankript</a> ( pdf ) von Nathalie Borgers&#8217; TV Dokumentation &#8220;<a href="http://german.imdb.com/title/tt0343941/">Kronenzeitung &#8211; Tag für Tag ein Boulevardstück</a> &#8221; ( 2002 )</li>
<li>Publikumspreis : Innenminister GÜNTER PLATTER ( ÖVP ) | Wikipedia : <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Platter#T.C3.A4tigkeit_als_Innenminister">Tätigkeit als Innenminister</a> | ORF ON : <a href="http://www.orf.at/070428-11742/index.html">Kritik an Asylverfahren seitens SOS Mitmensch</a> | ORF Futurezone : <a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/201047/">Platter denkt über Polizei-Trojaner nach</a></li>
<li>Positivpreis an KARL KORINEK , als oberster Verfassungsrichter der Republik ein &#8220;Defensor Libertatis&#8221; | <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Korinek">Wikipedia</a> | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Defensor_Libertatis">Reaktion</a>   |||</li>
</ul>
<p>FEHLT DAS NICHT ETWAS ?</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/11/fein-hoert-mit.-schrift-b.jpg" style="width: 159px; height: 92px" alt="fein-hoert-mit" align="left" height="110" hspace="2" vspace="2" width="225" />Was verwundert , ist freilich die Übergehung jeder Erwähnung des Staates Österreich , der in Sachen ÜBERWACHUNG &#8211; für einmal &#8211; die deutschen Nachbarn rechts überholt hat . Hier ersparen wir uns die narrative Textsorte und erinnern an einige Headlines , welche &#8211; im Unterschied zur Meldungs- und Diskussionslage beim deutschen Nachbarn &#8211; im skandalverliebten Österreich bislang offenbar OHNE GRÖSSERE ERREGUNGEN HINgenommen werden . Der Zeit der METTERNICH&#8217;schen ZENSUR , des Spitzelunwesens und der Hinterbringerumbtriebe dürfte den Geist in diesem Land offenbar nachhaltig geprägt haben .  Hier die <em>telltale</em>- Headlines und Links :</p>
<ul>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/229407/">Die Online-Fahndung im Ministerrat</a> . Details zu den Plänen für die Online-Durchsuchung aus dem Ministerratspapier von Innen- und Justizministerium ( futurezone , 17. 10. )</li>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/229213/">Österreich bekommt Online-Durchsuchung</a> &#8211; Innenminister Günther Platter [ÖVP] und Justizministerin Maria Berger [SPÖ] haben sich darauf geeinigt, dass die verdeckte Online-Durchsuchung in Österreich eingeführt wird . Bereits 2008 sollen die Ermittler über das Netz auf Festplatten Verdächtiger zugreifen können ( futurezone , 17. 10.)</li>
<li>Digitale Fahnder gegen Terroristen : <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3077624">Innen- und Justizministerium haben sich auf den Start der Online-Fahndung geeinigt</a> &#8211; Die digitale Polizeiarbeit sei im Kampf gegen Islamisten und Kinderporno-Netzwerke wichtig, erläuterten Experten ( Standard , 17. 10. ) ,</li>
<li><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3076527">Koalition einig über Online-Fahndung : Polizei soll unter bestimmten Bedingungen auf private Computer zugreifen dürfen</a> &#8211; Start im kommenden Jahr geplant ( Standard , 18. 10. )</li>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/229691/">Platter will Schäuble unterstützen</a> &#8211; Österreichische Online-Fahndung &#8220;viel zu wenig&#8221; ( futurezone , 18. 10. )</li>
<li>Verfassungsexperte: <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3076527">Online-Fahndung könnte verfassungswidrig sein</a> ( Standard , 18. 10. )</li>
<li>Hintergrund : <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3076527">Überwachung in Österreich &#8211; Telefon, Video, Raster und Lauschen</a> ( Standard , 18. 10. )</li>
<li>Platter: <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3079951">Onlinefahndung &#8220;ein Muss&#8221;</a>   ( Standard , 19. 10. )</li>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/230834/">Platter besucht US-Heimatschutz</a> ( futurezone , 24. 10. )</li>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/232326/">Vorratsdatenspeicherung im Anrollen</a> ( futurezone , 30. 10. )</li>
<li><a href="http://futurezone.orf.at/it/stories/229822/">Weiter Kritik an Online-Durchsuchung</a> &#8211; Für den grünen Sicherheitssprecher Peter Pilz verstößt die geplante heimliche Online-Durchsuchung von PCs gegen zahlreiche Gesetze. Der Presseclub Concordia fürchtet um die Pressefreiheit ( futurezone , 19. 10. )</li>
<li>Blog Reactions : <a href="http://tyndra.blogspot.com/2007/10/sterreich-das-land-der-terroristinnen.html">im blickfeld</a> , <a href="http://blog.kairaven.de/archives/1321-Bundeswanzen-fuer-OEsterreich.html">ravenhorst</a> , <a href="http://www.2-blog.net/?p=598">2- blog</a>   |||</li>
</ul>
<p>UND DIE FLAGGEN &#8230; ?</p>
<p><img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/11/fein-hoert-mit.-schrift-b.jpg" style="width: 159px; height: 92px" alt="fein-hoert-mit" align="left" height="110" hspace="2" vspace="2" width="225" />Zurück zu den Rot- Weiss- Roten Angebinden ist nun also möglich undenziatorisch zu berichten , dass der Concierge in der Westbahnstrasse die Haus- MEISTERSCHAFT einmal wieder für sich entscheiden konnte : Einen Tag VOR dem Nationalfeiertag ( Freitag , 26 . 10 . ) aufgezogen , wurde die Flagge nicht vor Dienstag eingeholt , macht also 5 ( FÜNF ) VOLLE TAGE Tage patriotischer Flatter . Die Kollegen von Schule und gegenüberliegendem Gemeindebau in der Neubaugasse hissten treffsicher am 26. 10.  , gönnten sich aber durchaus noch die verdiente Sonntagsruhe ( = Stufe Drei auf der NACH OBEN OFFENEN WIENER BEFLAGGUNGS- SKALA ) , um das Staatstragende Gewebe kurz vor Schulbeginn am Montag zum Einmotten abzunehmen . Bis zum Ersten Mai , schätzen wir und werden uns auch dann wieder in|ad|ae|qu|aten Feldstudien widmen . |||</p>
<p align="right">Musikalisch legen wir uns einmal wieder in kundigen Künstlerhände eines Langstrecken- Klangfarben- Malers : Und hast- du- nicht- gesehen , schiebt man uns bereits <a href="http://www.mixotic.net/dj-mixes/deep-house-tech-house-progressive/107">THE RED CHAIR</a> ( Mixotic 107 ) unter die allerwertesten &#8230; sofort errötenden Ohren . DJ <a href="http://www.arteqcue.de/artists/verano/">VERANO</a> stammt zwar aus <img src="http://www.zintzen.org/wp-content/uploads/2007/11/czz-hoerempfehlung-116.jpg" alt="czz hörempfehlung" align="right" height="42" hspace="2" vspace="2" width="71" />Magdeburg , wo er im Schweisse seines Angesichts neben DJ- Jobs auch noch das Netlabel <a href="http://www.arteqcue.de">ARTEQCUE</a> betreibt , doch heizt er den klammen Novembermenschen gleich mal recht auf Latino ein . Sagen wir mal : Lounge- Sounds , wie sie die After- Work- Clubber mögen . Da bleibt das Rot proper auf den Lippen und man kann mit den Spitzen seiner Slippers apart wippen . Allerdings sei auch dem Heimarbeiter der etwas sture Groove durchaus anempfohlen : Macht müde Steuererklärer munter , 64:17 Minuten lang . 4/4 HumHumTaTa . Try it , <a href="http://www.mixotic.net/dj-mixes/deep-house-tech-house-progressive/107">CLICK LINK TO LISTEN</a> . <strong>|||</strong></p>
<p><strong>Links</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.stadt-forschung.at/">Peter Payer</a> : <a href="http://www.stadt-forschung.at/downloads/Hausmeister_in_Wien.pdf">Hausmeister in Wien | vom Hausmeister zum Blockwart</a> ( pdf )</li>
<li><a href="http://der-verwerter.ch/~blogdenunzianten/">Die Blogdenunzianten</a> | <a href="http://der-verwerter.ch/~blogdenunzianten/?page_id=2">About</a> | <a href="http://der-verwerter.ch/~blogdenunzianten/?page_id=6">Join</a></li>
<li>Frank Schirrmacher : <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/533/140237/">Wir brauchen eine Debatte . Ein Plädoyer für ein Jahrzehnt des Qualitätsjournalismus</a> [ = Dankrede anlässlich der Verleihung des Jacob - Grimm- Preises ] ( SZ , 29 . 10 . )</li>
<li>Frank Schirrmacher : <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8EC7D012EB53435AAE8079AFE7B97166~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Wie das Internet den Menschen verändert</a> [ = Dankrede anlässlich der Verleihung des Jacob - Grimm- Preises ] ( FAZ NET , 30 . 10. )</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514107,00.html">Das Internet ist an allem schuld</a> ( Replik Christian Stöcker , SpOn , 29. 10. )</li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,514434,00.html">Schirrmacher verteidigt sich</a> ( SpOn , 31. 10. )</li>
<li>Blog Reactions on Schirrmacher : <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/10/29/die-sz-auf-der-couch-frank-schirrmacher-erklaert-die-zukunft-des-journalismus-werkstattnotiz-xx/">Wissenswerkstatt</a> | <a href="http://textundblog.de/?p=1880">Text und Blog</a> | <a href="http://sebew.wordpress.com/2007/11/01/schirrmacher-verteidigt-sich/">Sendungsbewusstsein</a> | <a href="http://medienlese.com/2007/10/30/frank-schirrmachers-welt/">medienlese</a> | <a href="http://www.onlinejournalismus.de/2007/10/31/schirrmachers-geniestreich/">onlinejournalismus.de</a> |</li>
<li><a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Hauptseite">Big Brother Awards Austria</a> ( BBA ) | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Warum">about</a> | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Kontakt">Verantalter</a> | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Support">support</a> |  <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Hall_of_Shame">Hall of Shame</a> | <a href="http://www.bigbrotherawards.at/2007/Preistr%C3%A4ger">Awards 2007</a></li>
<li><a href="http://chaosradio.ccc.de/cr129.html">Chaosradio</a> : Download BBA Deutschland ( via <a href="http://netzpolitik.org/2007/chaosradio-ueber-big-brother-awards-2007-ist-online/">Netzpolitik</a> ) | <a href="http://www.ccc.de/updates/2007/chaosradio-blog">Chaosradio Blog</a></li>
</ul>
<p><strong>in|ad|ae|qu|at related</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2007/10/14/big-brothr-other-perplexing-prizes/">BIG BROTHER &amp; Other perplexing Prizes</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2007/10/25/hausmeisteralarm/">Hausmeisteralarm | Vienna Flag Alert</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2007/05/07/ff-nach-nach-nach-trag/">ff-nach-nach-nach-trag</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2007/05/05/ff-nach-nach-trag/">ff-nach-nach-trag</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2007/05/04/ff-nach-trag/">FF Nach-Trag</a></li>
<li><a href="http://www.zintzen.org/2007/04/27/aus-dem-ff-falsche-flaggen/">aus dem FF : Falsche Flaggen</a> <strong>|||</strong></li>
</ul>

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