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Surround- Auditorium : “Literatur als Radiokunst 2007″ im Literarischen Quartier



||| HEUTE HÖREN | 5.1 SURROUND : WEDER HÖRSPIEL NOCH LESUNG | UTLER + COTTEN - URSENDUNG 8. 7. 2007 | WISSER + SCHLOTMANN - URSENDUNG 9. 12. 2007 | LINKS

HEUTE HÖREN

Hörbuchboom hin , Festivalisierung und Spektakelliteratur her : Während “Literatur als Radiokunst” in sein neuntes Jahr geht und die ersten Studio- Sessions ‘08 starten , geht heute der traditionelle “Live”- Rückblick auf die Produktionen des Vorjahres über die Bühne des Litearischen Quartiers Alte Schmiede in Wien . |||

Funkhaus Wien_Sprecherstudio_Regieplatz 4_copyright_christiane zintzen

5.1 SURROUND : WEDER HÖRSPIEL NOCH LESUNG

Mischpult_korrelationsgradmesser_copyright_christiane zintzenPerfekt getuned im professionellen 5.1- Aufbau ( thanks to Kunstradio und Ö1 ) sind Anja Utler , Ann Cotten , Daniel Wisser und Ulrich Schlotmann auch in persona zugegen , um Auskunft über ihre Konzepte und deren akustische Verwirklichung zu geben . Die vier - je etwa 15- minütigen und eigens für die akustische Realisierung mit und durch die Autoren im Studio - entstandenen Textverdichtungen erkunden Alternativen zu den traditionellen Genres von “Hörspiel” oder “Lesung”.

in|ad|ae|qu|at hat ja seinerseits den Fortgang der jeweiligen Studioarbeit in seinen “Produktionsnotizen” mitstenographiert .

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UTLER + COTTEN - URSENDUNG 8. 7. 2007

Mischpult_korrelationsgradmesser_copyright_christiane zintzen

Die für ihre fundamentale Materialpoesie ausgezeichnete Dichterin ANJA UTLER schwingt sprachlich den Radiowellen nach : In “suchrufen, taub ” erkundet und wendet sie die blind aus den Lautsprechern dringenden Brechungen der Beschallung.

Was indes geschieht, wenn sich das Ich aus dem Bild - folglich Sender und Weltempfänger - verliert, demonstrieren die Sprach-Schreck-Momente von ANN COTTEN : Das minimalistisch und metaphysische Spiel auf der “parkbank ” nimmt den Dreh zwischen Schmerz und Scherz.

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WISSER + SCHLOTMANN - URSENDUNG 9. 12. 2007

Mischpult_korrelationsgradmesser_copyright_christiane zintzenDANIEL WISSER ist literarisch ein unkonventioneller Formalist und Praktiker eines melancholischen Humors. Wissers klägliche Liebesromanze “Die Tür” sprengt das Klischee eines einsinnig fliessenden Bewusstseinsstroms auf in die verschiedenen Klangregister des Pathetischen und Banalen.

Von Eriwan bis Samarkand” lautet das anspielungsreiche Spektrum der Sender, durch welche ULRICH SCHLOTMANN die seit Jahren konsequent praktizierte narrative Grundkonstellation “Ein Mann ging in den Wald” manövriert. Im Splitting der Stimmen auf die fünf Surround-Kanäle geriete das Grobstoffliche des Sprechaktes schwer in die Nähe des Meta- Physischen - wäre da nicht Schlotmanns heimtückische Ironie.

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Update , 11:05 - Sebastian Fasthuber im heutigen Standard über die “Lange Nacht des Hörspiels” , die dort ausgezeichneten Produktionen “Santo Subito” ( Text & Regie Eberhard Petschinka , MDR / ORF 2007 , Prix Europa ) und Helmut Peschinas Bearbeitung von Heimito von Doderers “Die Strudlhofstiege” ( Regie Robert Matejka , Musik Kurt Schwertsik , NDR / ORF 2007 , CD- Edition @ DHV ) sowie über die experimentellen Avancen von “Literatur als Radiokunst” :

Dabei wäre das Hörspiel für Autoren ein wichtiges Forum und fruchtbares Experimentierfeld, wie seit Jahren die von Christiane Zintzen betreute Kunstradio-Schiene Literatur als Radiokunst mit ambitionierten und gewagten Produktionen zwischen Text-Avantgarde und Sound-Kunst beweist. Da kann man sagen: Dem österreichischen Hörspiel geht es recht gut. Noch.

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LINKS

Update :

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Preise , Projekt & Präsentation von Autorinnen & Autoren der LITERATUR ALS RADIOKUNST



||| AUSRUFUNG VON AUSZEICHNUNG | POETISCHE PREISE | ANLASS ZUR ANKÜNDIGUNG | FORTSETZUNG FRITZPUNKT | FREIE FORMATE IM LITERARISCHEN LEBEN | KLANGAPPARAT

AUSRUFUNG VON AUSZEICHNUNG

lorbeer awardMontag ist’s und ganz amtlich schlüpfen wir in|ad|ae|qu|at in die Rolle des Moderators und Ausrufers - angenehmer ! - Nachrichten . Aus den jüngsten literarischen Auszeichnungen von Ann Cotten , Oswald Egger und Ulf Stolterfoht dürfen wir auch ein wenig Zuspruch für die Autoren- Projekte der Reihe Literatur als Radiokunst beziehen : In den neun Jahren der experimentellen Reihe haben wir etliche Autorinnen und Autoren ins Studio gebeten , bevor der Preisreigen sich ihnen zuneigte . |||

POETISCHE PREISE

lorbeer awardANN COTTEN ( “parkbank” , 2007 ) hat inzwischen nicht nur den Reinhard- Priessnitz- Preis erhalten , sondern wurde jetzt eben für ihr lyrisches Debüt der “Fremdwörterbuchsonette” mit dem Heidelberger Clemens-Brentano- Preis ausgezeichnet . Die Jury würdigte laut dpa ihr “anarchisches Formbewusstsein und ihren künstlerischen Eigensinn” . Cotten belebe die Tradition des Sonetts und bringe unpoetisches Sprachmaterial zum Klingen . Das kurz danach zuerkannte George- Saiko- Reisestipendium möge dazu beitragen , weitere verblüffende Versmasse voll zu machen . Mehr in unserem Salon Littéraire .

Am 12. Februar hat die Literaturwerkstatt Berlin einige der Lyrikpreisträger 2007 mit Lesungen von Franz Josef Czernin , Oswald Egger , Christian Schloyer und Judith Zander vorgestellt ( via kartograph ) . |||

ANLASS ZUR ANKÜNDIGUNG

lorbeer awardANN COTTEN , ANJA UTLER , DANIEL WISSER und ULRICH SCHLOTMANN ( siehe auch : Salon Littéraire ) werden am Montag 3. 3. 2008 ihre Literatur als Radiokunst- Produktionen 2007 im Rahmen der schon traditionellen Résumée- Veranstaltungen in Wiens Literarischem Quartier Alte Schmiede vorstellen .

Die vier je etwa 15- minütigen und eigens für die akustische Realisierung mit und durch die Autoren im Studio entstandenen Textverdichtungen erkunden Alternativen zu den traditionellen Genres von “Hörspiel” oder “Lesung” . Mit Unterstützung des ORF sind die Arbeiten in 5.1.- Kanal- Surround- Qualität zu hören .

FORTSETZUNG FRITZPUNKT

Das Projekt FRITZPUNKT ( “Aber die Schuldfrage…”. Marianne Fritz’ Naturgemäss. Eine Belangsendung” , 2004 ) wird sich dem Werk der am 1. 10. 2007 verstorbenen Autorin in vielgestaltigen Ausformungen einer “langfristige Masslosigkeit” annehmen . Damit wird die seit 2002 in mannigfaltigen Versuchsanordnungen , Ortsterminen und Sprechformen unternommene Begehung des ungewöhnlichen und schwer überblickbaren Textgelände auch in den Jahren 2008 | 2009 fortgesetzt .

Marianne Fritz | “Die Festung” ist als Erkundung in fünf Teilen vorgesehen :

  • Die Festung - Teil 1a , b und c : Die Schwerkraft der Verhältnisse im roten Wien . Eine öffentliche Meinungspflege ( März & April 2008 )
  • Die Festung - Teil 2 : Wir wollen eh nur singen : und das unbedingt !
    4 Tage Klausur unter einer hohen Wand ( Mai 2008 )
  • Die Festung - Teil 3 : Dessen Sprache du nicht verstehst . 12 Tage = 288 Stunden Dieseda und Diesedort ( Oktober 2008 )
  • Die Festung - Teil 4 : Wenn du mein Hirn gefunden hast , erzähle ihm Vertrautes . Ein Lernstück als Musiktheater ( Frühling 2009 )
  • Die Festung - Teil 5 : MF oder Die Zertrümmerung der Verhältnisse durch die Anschauung . Eine performative Handreichung zur Ausstellungspraxis ( Herbst 2009 ) |||

FREIE FORMATE IM LITERARISCHEN LEBEN

Ungewöhnliche “Formate” des “Besprechens” und “Behandelns” von Literatur : Man möge sich zu den Begehungen begeben und keinen reinen Reim erwarten . Ganz wie bei Literatur als Radiokunst , desssen Produktiontermime im März 2008 starten . |||

KLANGAPPARAT

Zur Feier der Anlässe gibt es heute einen nahezu sensationellen Klangapparat . Das @ Mixotik per Stream oder Download zu geniessende Netlabel Mixtape Vol.4 von DJ Frosty strahlt rare Dynamik und hält diese ganze 73 Minuten und 41 Sekunden lang am straffen Band . Der Mann aus Siegen mit den flinken Fingern an den Reglern lässt uns keine ruhige czz hörempfehlungMinute , rhythmische Galoppwechsel erfolgen galore . Wenige , indes präzise eingesetzte FX vermitteln zwischen komplexen Klangfarben und -Texturen , welche recht konsequent die beliebigen und beliebten Presets ignorieren . Also : Ohren generalüberholen und ‘raus in die Abenteuer der Sounds . Schon die Tatsache , dass die ersten Takte aus der umwerfenden Titelmusik von GHOST IN THE SHELL ausgeborgt sind , ersetzt jedes Eigenblutdoping . Als Disclaimer müssen wir allerdings noch hinzufügen , dass wir uns anlässlich der Präsentation von Mixtape Vol. 2 bei der Idnetifizierung der Person mit einem schwedischen Labelbetreiber wohl gehörig vertan haben . Wer mehr und es besser weiss , möge es melden ! - CLICK LINK TO LISTEN . |||

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radio | on air on line on site



||| Time for some Sunday Late Night Art Radio Show Propaganda : LITERATUR ALS RADIOKUNST / Winter Edition , ORF_1_ Kunstradio, Sonntag , 9. 12. 2007 , 11.05 pm - 11.45 pm [ via UKW , via live- stream Oe1 , webcast KUNSTRADIO , Dolby Digital Surround ( 5.1. ) via OE1DD ]

czz icon LITERATUR ALS RADIOKUNSTMit Ulrich Schlotmann und Daniel Wisser präsentiert die Reihe LITERATUR ALS RADIOKUNST im KUNSTRADIO zwei so stimmstarke wie unangepasste Temperamente der deutschsprachigen Literatur . “Von Eriwan bis Samarkand” lautet das anspielungsreiche Spektrum der Sender , durch welche Ulrich Schlotmann ( *1962 ) die seit Jahren konsequent praktizierte erzählerische Grundkonstellation “Ein Mann ging in den Wald” manövriert . Im Splitting der Stimmen auf die fünf Surround-Kanäle , in Schwingungsüberlagerungen bis ( fast ) zur Resonanzkatastrophe geriete das Grobstoffliche des Sprechaktes schwer in die Nähe des Meta- Physischen - - - wäre da nicht Schlotmanns heimtückische Ironie .

czz icon LITERATUR ALS RADIOKUNSTDer 1971 geborene , als Mitbegründer des “Ersten Wiener Heimorgelorchesters” und Verleger ( Der Pudel ) profilierte Autor Daniel Wisser ist literarisch ein unkonventioneller Formalist und Praktiker eines sonderbar melancholischen Witzes . Wissers klägliche Liebesromanze “Die Tür” sprengt das Klischee eines einsinnig fliessenden Bewusstseinsstroms in die verschiedenen Register ( = Sound-Kanäle ) des Pathetischen und Banalen, des Traumhaften und Allzu- Wirklichen auf . Beide Hörstücke dieser LITERATUR ALS RADIOKUNST stellen damit Hör- und Denkgewohnheiten in Frage .

czz icon LITERATUR ALS RADIOKUNSTZum Vor- , Live- und Nachhhören :

Daniel Wisser : “Die Tür” | Text + Stimme : Daniel Wisser , Ton: Anna Kuncio ( 14:41 ) > MP3 | MAKING OF

Ulrich Schlotmann: “Von Eriwan bis Samarkand” | Text + Stimme : Ulrich Schlotmann , Ton : Anna Kuncio ( 9:48 ) > MP3 | MAKING OF

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KLANGAPPARAT

In sozusagen überkreuzter Verschränkung sind zwei EPs von zwei Künstlern auf zwei Netlabels erschienen : Allerdings unter dem selben Titel und mit je einem mutuell remixten Track . Selbst im Netlabelwesen sind solche Co- Optationen - oder wollen wir sie schön österreichisch “Parallelaktionen” nennen ? - bisher selten . In der Tat sind der czz hörempfehlungMagdeburger Paskal ( Candid @ arteqcue , art015 ) und arteque- Mitbergründer Verano ( Candid @ white in music , wim06 ) auch in Auffassung und Ausführung ihrer subtil selbstgenügsamen Patterns mehr als nur wahlverwandt . Elegant charmante Grooves in verhaltener Heiterkeit . CLICK TRACKS TO LISTEN . Verano : Candid | 01. be true | 02. k three | 03. be true ( paskal remix ) ||| Paskal : Candid | 01. dion | 02. alone | 03. why | 04. dion ( verano remix ) |||

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Neues von Freunden



||| EIGENHEIM | EIGENPRODUKTION | EIGENWERBUNG | EIGENTUM ( GEISTIGES ) | EIGENLEBEN | EIGENMISCHUNG | EIGENART | EIGENWISSEN | EIGENBILDUNG | EIGENREFLEXION | EIGENKLANG | EIGENTAT | KLANGAPPARAT

EIGENHEIM

WAITING ROOMBevor die grosse Einkehr ins Privatissimum von Ferien , Feiern , Familien ausbricht , nützt in|ad|ae|qu|at den ersten ruhigen Atemzug nach drei -beraubten Wochen und fädelt noch einige feine Dinge aus dem Umfeld der Freunde , Werk- und Wertschöpfenden auf . Keine Zeit für Fernsehabende also , wie unser französischer Kollege Olivier treffend feststellt .

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EIGENPRODUKTION

WAITING ROOMZunächst sei freilich in quasi eigener Sache auf das gestern abgemischte und MORGEN auf Ö 1 und via OE1DD zu sendende Kunstradio hingewiesen : Part II von LITERATUR ALS RADIOKUNST ‘07 mit den pointierten Arbeiten von Ulrich Schlotmann und Daniel Wisser . Da beide Produktionen schön kompakt geraten sind , ist in der 39′ - Sendung ( endlich ) auch fein Raum für affine Musikzuspielungen . Ulrich hat bekanntlich mit Georg Zeitblom gearbeitet und von Daniel Wissers Erstem Wiener Heimorgelorchester liegt noch die jüngste CD AUTOPLAY bereit - also gibt’s feine Sounds aus ziemlich differenten Ecken der Electronica : Trashige Songformate vor Nähmaschinensequenzen vom EWHO , dahingegen Zeitblom ambient ambivalent und wohl eher “chtonisch” . Dies nur als Teaser . Morgen mehr .

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EIGENWERBUNG

WAITING ROOMAn anderer Stelle werden wir auch berichten , dass die Präsentation unseres Lettristischen Animations- Videos RADIO | JELINEK | REMIX im Rahmen der Buchvorstellung ELFRIEDE JELINEK : ICH WILL KEIN THEATER . Mediale Überschreitungen ( Edition Praesens 2007 + DVD ) am Dienstag hübsch über die Bühne gegangen ist . Bevor wir den Dreiminüter auf diesem Kanal online geben , sei das Making- Of fertiggestellt : Andere mögen ihre Storyboards vor der konkreten Videoarbeit anlegen - bei uns ist es ( Learning bei Doing mit Adobe After Effects ) eben umgekehrt ausgefallen .

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EIGENTUM ( GEISTIGES )

WAITING ROOMÁ propos Film und Kino und die bis an die Zähne bewaffneten Überfallkommandos gegen DIE RAUBKOPIE : In der jüngsten Ausgabe der Literaturzeitschrift kolik ist ein sardonisches Stück vertrackt gefügter Prosa von Herbert J. Wimmer zu lesen . Als “drehtext nr. 0858″ figuriert eine surreal formulierte , dessenungeachtet nicht minder analytische kleine Studie über den “medienindustrie- komplex” . Ein wenig in Richtung des Films Free Rainer geht’s um den Abbau von Privatheit dort , wo wir Unterhalt und Unterhaltung suchen . So , wie Blogger bei eventuell informeller Meinungsäusserung zu Unternehmen / Marken / Produkten in raschen Anwaltattacken abgemahnt werden , wird auch dem Konsumenten - wenn schon nicht a priori misstraut , so doch - genauestens auf die Finger geschaut . Kann man auf “Markt- und Verhaltensforschung” nennen . Herbert Wimmers fiktive Security- Instanzen bieten uns daher folgende praktische Dienstleistung an ( und man möchte die Formulierung am liebsten in den Blog- Disclaimer übernehmen ) :

beachten sie bitte unsere angebote im vollzugsshop unserer strafpartner !

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EIGENLEBEN

WAITING ROOMWeiter in kolik # 38 : “der ansprechpartner” von Kathrin Röggla - setzt den “medienindustriellen komplex” sozusagen in den “zwischenmenschlichen” aka face- to face- Raum fort . Von Liesl Ujvary ist eine frappierende Sequenz von Situationsberichten - quasi aus dem “selbstindustriellen komplex” - zu lesen : “DAS WORT ICH” rollt gesplitterte Innensichten als waste lands einer Postapokalypse aus . Cormack McCarthys hochgelobter Endzeitroman “The Road” nimmt sich daneben fast schon idyllisch aus .

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EIGENMISCHUNG

WAITING ROOMÜberhaupt ist diese Ausgabe der Zeitschrift ( die man eher als praktisches Notebook vom forschenden Fortschreiben liest , denn als ätherisches Blättchen poetischer Beschaulichkeit ) sehr dunkel und schön scharf geraten . Aus dem Ciaoscuro von Eros und Thanatos rückt Händl Klaus einen perfide konstruierten Kurztext “Diwan” ins Licht , Josef Winklers Hommage an Gerald Zschorsch gibt manchen sinistren Witz . Endgültig empfehlenswert macht dieses Büchlein schliesslich Karin Fleischanderls gnadenlose Abrechnung mit den marktgängigen , doch stets auch Selbstreferenz für sich beanspruchenden Erzähl- Erzählern Robert Menasse , Don Juan de la Mancha ) und Thomas Glavinic , Das bin doch ich - womit bekanntlich auch das Phänomen Daniel Kehlmann in den Blick rückt . Fleischanderl zeigt schlüssig auf , wie massgeschneidert diese Zeitgeistliteratur auf die Werbe- und Verwertungsformen des Literaturbetriebs reagiert , wie das Ressentiment trefflich zum Bedienen des Formats “literarische Lesung” taugt und der seine Kalauer vorlesende Dichter solcherart in die Nähe gerät zum derzeit beliebten Kabarettisten .

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EIGENART

WAITING ROOMNeue Texte der weniger gängigen und explorierenden Art sind am Montag in der alten Schmiede von Andreas Unterweger ( @ Band ratlos ) , Sophie Anna Reyer ( @ kolik ) und Roland Steiner ( audio @ titel- magazin ) zu hören : Sie alle haben in der Zeitschrift manuskripte publiziert , was nach manchem Literaturverständnis als Auszeichnung gilt . Übrigens : “Der” von Liesl Ujvary ausgesuchte und kommentierte ( online- ) “Text des Monats” ( # 15 ) sind eigentlich zwei . Nämlich zwei dieser sehr distinkten Gedichte der jungen Autorin Sabine Scho : Wir hoffen , sie ebenso für einen SALON LITTÉRAIRE @ in|ad|ae|qu|at gewinnen zu können wie ihre “Forum der 13“- Kollegin Monika Rinck .

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EIGENWISSEN

WAITING ROOMOnline rundumerneuert präsentiert sich die kulturwissenschaftliche Mittel- und Osteuropa- Plattform KAKANIEN REVISITED mit Materialiensammlung , Veranstaltungshinweisen und inzwischen auch einer ganzen Reihe von Weblogs ( Balkancities , Budapest , Sofia , New Releases , Calls for Papers / Events ) . Bemerkenswert die online zugänglichen Primär- Essays , z. B. Svjetlan Lacko Vidulic’ und Ursula Reber im E- Post- Dialog zwischen Zagreb und Wien über Bizarrerien in Gewandfragen - Deutsche Pullover & südslavische Röcke ( Identitäten explizit - implizit , pdf ) . Oder Paul Zschorlichs Streifzug Durch Doppelmoral und Hygienedebatte um 1900 in seiner Analyse von Prostitutions-Utopien ( pdf ) . - Da sage noch mal einer was von “trockener” Szientistik -

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EIGENBILDUNG

WAITING ROOMDer manuskripte- Termin am Montag in der Alten Schmiede stellt - frei nach Wikipedia formuliert - eine klassische ambiguity dar : Zu gleicher Zeit lädt nämlich Thomas Ballhausen zur Open Lecture über seine jüngst bei Skarabäus erschienene Theorie- Erzählung “Die Unversöhnten” ein . Im Rahmen von Gerhard Jaschkes Vorlesung “Literatur und Sprachkunst” darf man mal wieder Universitätsluft schnuppern und zwar in der Akademie der Bildenden Künste Wien .

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EIGENREFLEXION

WAITING ROOMAm Dienstag ist “Literatur der Rede wert” und das “Ex libris“- Radio- Buckritik- Quartett- on the road und on stage im Literaturhaus : Moderiert von Gerhard Moser blicken Sigrid Löffler , Daniela Strigl und Klaus Zeyringer auf das Literaturjahr 2007 zurück : Ärgernisse , Sternstunden , Fehden . Und natürlich : Diverse Literaturpreise … Deutscher Buchpreis , Büchner- … if you know what I mean .

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EIGENKLANG

WAITING ROOMLohnende Rückblicke - und jetzt schwenken wir allmählich in Richtung der KLANGAPPARATE - auf das Netaudio- Festival Berlin gestattet jetzt dessen Heimseite . Eine Reihe vom Speeches zum Themenbereich “Netmusic - Netlabel” stehen zum Download bereit : Vom Club zum Netlabel , Netaudio - The Future of Music ? , Netlabels : An Alternative Approach in Music Production ? , Netlabels – Soziale Netze On- & Offline . Hören wir auch in Sachen in|ad|ae|qu|at und dessen Zukunft natürlich mit roten Ohren mit . Musikalische Nachlieferungen gibt es bei Radio Fritz im Trackback @ Pulsar . Leider wird da mehr herumgeredet als tatsächlich Musik gespielt , Kategorie : Chance vergeben .

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EIGENTAT

WAITING ROOMJetzt aber kommt die Riesenchance , dem in|ad|ae|qu|at heiss geliebten Netlabel broque ein kleines Dankeschön zurück zu geben für ein aufregendes Musikjahr : undogmatisch , handverlesen und distinkte akustische Charaktere in exquisiten Lieferungen - und das alles frei Haus . Wer dem Wertern Herrn Christian also Mut & Kraft zum Weitermachen ( und uns damit fortgesetzte Freuden ) zukommen lassen mag, beteilige sich doch bitte bitte bitte an der De:Bug- Leserpoll 2007 ( Vote Netlabel ) . Gewinnen kann man dabei übrigens auch . So diverse angesagte Gegenstände eben .

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KLANGAPPARAT

Um die Entscheidunmg PRO BROQUE zu erleichtern , führen wir die neue Release ( 038 ) ins Treffen : Die EP time von Higher Sense Xpoezure ( aka Paul Terry : sorry , no more info available ) gibt sich zart schwebend verblasen , um dann super fett loszuwummen : Phasenverschiebungen ,czz hörempfehlung Dopplereffekte , Eisblitze , Donnergroll - Wer Lust dazu hat , mag sich H. P. Lovecrafts Mountains of Madness dazu vorstellen ( und sich an H. P. Zinkers gleichnamiges Glanzstück von 1995 erinnern ) . CLICK TRACKS TO LISTEN - ENJOY and VOTE : 01. alt | 02. ground zero | 03. polygon surface | 04. pulse | 05. time |||