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Salon Littéraire | Ulrich Schlotmann : DIE FREUDEN DER JAGD - Geisteskranke



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Salon Littéraire | Ulrich Schlotmann :

DIE FREUDEN DER JAGD - Geisteskranke

Narrentum_Wien_copyright_christiane_zintzen

( foto czz : Narrentum 1784 , Wien )

Ein Mann - “mein Name tut (hier) nichts zur Sache/braucht (weiter) niemanden zu interessieren” - nahm - eines (schönen) Tages - “aus den Augenwinkeln” - wahr: da (hinten) führt man Geisteskranke/(ausgemergelte) Gestalten an der Hand in den Tann, (lange) Schlangen von.” Am Wegesrand standen Wanderer allein oder in (kleineren) Grüppchen (beisammen), dies Spektakel zu schauen - “doch taten sie - alles/in allem - (sehr) unbeteiligt, manche schauten auffallend - ‚eine Spur/Nuancen zu unbeteiligt - (vielleicht) sogar - drein - so: als wollten sie sagen: das (alles) geht uns nichts an.” Wohl hätten sie auf (entsprechende) Nachfrage (hin) auch (unisono) angegeben - “nehme ich - (zumindest) doch - an” - (allhier) auf besseres Wetter/den Bus (etc.) zu warten - doch: ob man ihnen das (auch) - eins/zu eins - abgenommen - “angesichts: strahlenden Sonnenscheins/des Fehlens jeglicher Bushaltestation” - dickes/fettes Fragezeichen/(das) wolle er (einmal) dahingestellt sein lassen. Später (dann) - “da der Spuk - nach/& nach - ein Ende gefunden” - habe sich alles (wieder) in Wohlgefallen aufgelöst - “alles ging (wieder) seinen (gewohnten) Gang - der eine hier/die andere dort (ent)lang” - der Bus habe (wohl) - “wo er nicht (ganz) ausgefallen” - (mal) wieder - (enorme) Verspätung, nahm man (zumindest) allenthalben an - und: (ver)lohne es sich (nun) nicht (länger) mehr zu warten. Auch herrschte (allgemein) Erleichterung darüber, dass es (wieder) aufgeklart, man nicht - “zu allem Überfluss” - (auch) noch - (klatsch)nass geworden sei - “wenigstens das ist uns erspart geblieben.”

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Ulrich Schlotmann

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DIE FREUDEN DER JAGD erscheint 2009 bei Urs Engeler Editor

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Salon Littéraire | Ulrich Schlotmann : DIE FREUDEN DER JAGD - Immer allein



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Salon Littéraire | Ulrich Schlotmann :

DIE FREUDEN DER JAGD - Immer allein

HUNTING TROPHIES copyright France Cadet

Der Mann der in den Wald (hinein)geht gibt uns - “allen (ernsthaft) interessierten Laien (mithin)” - folgenden - “(nur) gut gemeinten” - Rat(schlag) mit auf den Weg: “in den Wald (hinein) - bitte!” - tun sollten wir uns & ihm einen Gefallen - “nie zu zweien, ihr (blutigen) Laien” - sollten wir gehen - “unter (gar) keinen - wie auch immer gearteten - Umständen” - (denn) wir wären - “immer/& in jedem Fall” - besser dran, wenn wir einzeln - “auf euch - (ganz) allein - gestellt” - ohne (jede) Begleitung in den Wald (hinein)gingen - “dies Prinzip ist universell (gültig), es gilt hier/wie anderswo (auch) - in dem gleichen Maße” - egal wo/& in welchen Zusammenhängen - (auch) immer - “aber: auf den Wald als Ort der Handlung bezogen im Besonderen.” Zu zweit in den Wald (hinein) - “oder (gar) zu dritt, zu viert, zu fünfen (etc.)” - Händel & Zwist seien (da) - so gut wie - vorprogrammiert - (wort)wörtlich: “als wenn Mord & Totschlag (da) nicht die (unmittelbaren) Folgen.” So viele Auffassungen/Meinungen - “zu jedem (x-beliebigen) Thema” - wie es Männer gebe, vorsichtigen Schätzungen nach/(unabhängigen) Gutachten zufolge, die - “den (fraglichen) Sachverhalt anbelangend” - eingeholt worden seien - “(etwa) bezüglich der Route” - die (billig) einzuschlagen - “der Gegenstände” - um die sich ein (mögliches) Gespräch zu drehen habe sowie - last/(but) not least: der Reihenfolge, in der diese (tunlichst) zu behandeln - oder - “Frage” - ob sich (generell) nur über das Allernotwendigste - “und das - (auch) nur - (ver)mittels: knappster - ‚(zuvor) exakt abgestimmter & (fest) vereinbarter’ - Zeichen” - nach Art der Apnoetaucher (etwa) verständigt werde (etc., etc.). Oft schon vor Beginn der (eigentlichen) Wanderung (genügend) Zünd-/bzw. Konfliktstoff biete nicht nur die Frage: “welche Art von” - sondern - “auch/& vor allem” - die nach der Menge der (tunlichst) mitzuführenden Viktualien als Wegzehrung - “welchen Anteil flüssige/welchen” - so - (denn) überhaupt - benötigt - “feste Atzung an dem Gesamtproviant.” Welche Munition am besten geeignet sei, welches Tier zu erlegen - “noch (so) ein Punkt, der schwierig zu regeln” - weit entfernt von einer (einvernehmlichen) Regelung sei. Ob Handgranaten/(ob) etwa Pfeil & Bogen zur Anwendung - “ja/oder nein. Klassisch - in dem Zusammenhang - (schon) die Rivalität zwischen (eingeschworenen) Schrotanhängern & den Apologeten einer” - wie sie es (wohl) nennten - “sauberen Kugel” - wer (dabei) welchem der (beiden) Geschosse den Vorrang einräume - “(reine) Vererbungssache, nicht festzumachen (etwa) an äußeren Dingen.” Derlei Vorlieben gingen (quasi) eins/zu eins vom Vater auf den Sohn (über), und von diesem (wiederum) auf dessen (männlichen) Nachkommen. “Genügend Potenzial - im Sinne von: Sprengstoff ist - so/oder so: immer vorhanden” - früher/oder später werde es böses Blut geben - “todsicher, lassen Sie sich das von einem erfahrenen Mann/alten Hasen (wie mir) gesagt sein.” So viele Jagdunfälle mit tödlichem Ausgang habe er (schon) mit ansehen müssen - “die (eigentlich) gar keine waren.” Einmal den Falschen (schief) angesehen - “und: Peng! - das war’s (dann)/Feierabend - ich dachte: ein Wildschwein (etc.). Das kommt davon: dass wir (alle)” - ihn eingeschlossen/er nehme sich (da) beileibe nicht aus - “mit uns (selbst) - weiß Gott! - (mehr als) genug zu tun haben und - normal: keinen (anderen) unter der Sonne/neben uns dulden mögen - Hand aufs Herz: ist es nicht so, wie ich sage?” Vielleicht: dass wir jetzt (besser) seinen Rat verstünden & (sogar) beherzigen wollten - dies/sein: “geht nie zu zweit, ihr Laien - nein!” - so man - (denn) überhaupt/& unbedingt - gehen müsse - dann: “geh allein in den Wald (hinein), und der Wald ist dein Freund, wie du keinen besseren finden kannst (all) dein Lebtag.” Er - “der ich - zurückblickend: in (all) den Jahren, die vergangen - im Großen/& Ganzen - nicht - (sehr) viel - mehr getan habe - abgesehen (vielleicht) davon: dass ich mir - ab/& an - da: die Müdigkeit mich zu übermannen drohte, eine Mütze (voll) Schlaf gegönnt - und (auch) nicht mitgerechnet: die Zeit, die ich der Nahrungsaufnahme gewidmet - kaum (etwas) anderes getan habe, als allein, nie zu zweit, (gleich gar) nicht zu dreien - ‚nicht im Gleichschritt, nicht in (voneinander) isolierten/(weit) versprengten Grüppchen - weder sich (gegenseitig) an den Händen haltend nach Art von Kindergartenkindern beim Überqueren des Zebrastreifens, noch in Stoßtruppmanier das Gelände erkundend, geduckt, flatternden Lids - (ganz) egal ob: sich (gegenseitig) - «so gut/es (eben) gehen wollte» - Rückendeckung gebend/oder nicht, jeder (also) irgendwo für sich (allein)/& auf eigene Rechnung - (aber) sicher nicht: im Gänsemarsch (hintereinander), nicht (nebeneinander) in Reih & Glied’ - in den Wald hineinzugehen” - er müsse doch (wohl) wissen - “wer (denn), wenn nicht ich, weiß (es)?” - wovon er (hier) rede - “meinen Sie nicht (auch)?” Oder ob wir (etwa) wildfremde Männer ansprächen: so/& so, in dem Tenor, sie möchten (doch) bitte - “wie das unter Damen - dem Vernehmen nach: (wohl) gang & gäbe & (meinetwegen) auch - (noch) einigermaßen - angehen mag” - mit (uns) auf die Toilette gehen, des (gegenseitigen) Puderns wegen (Augenzwinkern) - ob wir das täten - “Frage: tun Sie das?” - und falls ja: uns (deswegen) nicht schämten? Wenn nicht - “bzw.: doch” - dann: seien Hopfen & Malz - “dann: ist Polen (wohl) noch nicht (ganz) verloren” - und könnten wir - “jeder für sich/& auf die ihm eigene Art & Weise” - womöglich: (doch) noch etwas werden - hier: auf Erden - “wenn auch zu übertriebener Hoffnung (gleichwohl) kein (unmittelbarer) Anlass besteht.”

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Summertime, / and The Living’ is Easy



Fish are jumpin’
And the cotton is high

Gang 03||| Frische Ernte : ULRICH SCHLOTMANN @ LITERATUR ALS RADIOKUNST , The Making Of  ( Sendung am 9. 12. 2007 ) .

Auf dass die Überstände nicht ins Kraut schiessen , Zeit zum Ernte- Segen , wozu bekanntlich auch Sensen Dengeln, Schermesser- Schärfen und die Mühsahlen der Drusch gehören . Im Schweisse Deines Angesichtes … wirst Du auch dann noch Radio machen , wenn der Sommer verhagelt , das Personal schwergängig und steife Winde sich erheben gegen jede Art produktiver Tätigkeit . Mitunter mag da schon der Eindruck , eines langen , kafkaesken Ganges entstehen :

Der enge Weg zu Studio + Regieplatz 4 im Wiener Funkhaus als langer Gang durch die Institution .

RP4 pult 01 Doch wollen wir mit dem Positiva anheben :::: Die durch Hubert von Goiserns nachgeholte Konzert- Jodler regenverschobene LITERATUR ALS RADIOKUNST mit Ann Cotten und Anja Utler konnte schliesslich am July , den 8. über den Äther gehen . So uns dies bekannt , bewusst und korrekt hinterbracht worden ist , geschah die Abwicklung klaglos . - Dafür gab es einen unvorhergesehenen und knapp vor der Mischung fertig gestellten Bonustrack : Nämlich einen Trailer zu jener hochgeglückten und -komprimierten Arbeit von ULRICH SCHLOTMANN , die wir Anfang Juli in Angriff nehmen und zu phantastisch verdichtetem Abschluss bringen konnten.

Produziert wurde einmal mehr in jenem berühmten RP 4 , dem p. t. Publico ja bereits von der ANJA UTLERS Arbeit her vertraut , also DEM klassischen Hörspielstudio des Wiener Funkhauses . Zur Sprach- Aufnahme kann man sich nichts Besseres wünschen ::: Kleiner und grosser Sprecherraum mit Platz für dichte Mikrophonwälder ( welche bei SCHLOTMANN hinlänglich zum Einsatz kamen ) , Schall- Schluck- “Schnecke” und welche der baulichen akustische Zurichtungen sonst noch sind . Besonderes Vergnügen bereitet da natürlich stets der Rundgang durch diese unterirdische Einrichtung , deren so blinden wie lautkrachenden Aufreiss-Fenstern und Peng! - Zuschmetter- Türen , Hörspiel- Küche und - Badezimmer . Gar nicht zu reden von den diversen Foley- Einrichtungen wie Kiesgrube , Bakelit- Wählscheibe und ein Blech samt Wasserhahn für Chinesische Folter und sonst allerlei Requisite ….

czz par kap Die Peitsche von der Grossproduktion der Doderer’schen “Strudlhofstiege” ( >>> eine Produktion des NDR !!!! ) steht noch immer da . Passt natürlich trefflich zur LARK - Dompteuse , welche sich hier für einmal abkonterfeit . Danach nimmt sie die Flucht nach Übersee , bis p. t. Publico dieses Terroristenbild wieder vergessen .

Von Anfang an sorgte der vom Autor aus Berlin mitgebrachte Regen einerseits für die nötge Abkühlung , zweitens für ein Detergentium gegen die letzten kleberigen Klagenfurt- Reste , welche man nolens volens ja doch nun mal sowieso mit sich herum trug . Ulrich Schlotmann ist / war in dieser Hinsicht ja gebranntes Kind , insofern die Jury anno 2001 diesen radikal konzeptuell arbeitenden Autor nach Strich und Faden gezwirbelt und damit einmal mehr aufs Peinlichste und Anschaulichste demonstriert hat , wie gering das Interesse an genuiner Poesie dort unten ist . Der Macht des marktkonformen Narrativen wohnt zu Klagenfurt ; sind dort einmal die Mikrophone off , geht von nichts weniger als der Literatur die Rede . Vielleicht liesse sich dieses Juroren- Self- PR- Event eines Tages tatsächlich ohne Anwesenheit störender Autoren abwickeln und man setzt sich gleich in lieblicher Landschaft bei Bier, Fisch und Tratsch zusammen . Meinetwegen mögen sich die bekannten Anbiederer vom Dienst ( SETZEN SIE HIER DIE NAMEN IHRER FAVORITEN EIN ) einfinden , Trinkfestigkeit oblige . |||

RP4 kabelvorhangAber wieder zurück zu ULRICH SCHLOTMANN , der seit gut einem Jahrzehnt an einem atembe- wie kräfteraubenden Opus Magnus sitzt , dessen Abschnitte je mit der Phrase “Der Mann der in den Wald hineingeht … ” beginnt und welche das benannte Subjekt regelmässig in die abenteuerlichsten Bewusststseinstzustände führen . HIER erkennt dieser Mann in diesem Wald zuerst und zuletzt ein metaphorisches Abbild seiner Selbst - den “Wald in unseren Herzen” - selbstredend eine Allusion an die Romantik und den Topos vom TEUTSCHEN WALD . - - - Damit aber noch längst nicht genug . In wörtlichster Wörtlichkeit strauchelt diese Figur über Telekommunikationsdrähte , Ätherwellen , Röhrenradios , verliert sich zwischenzeitlich im zyklopisch- magischen Auge von Graetz’ Röhrenradio , was den Entrückungen der Yoga- Adepten nicht ganz unverwandt bleibt . Von den fernöstlichen Praktiken spirituellen Dis- Embodiment wollen wir hier zunächst fein schweigen : die radiophone Austrahlung der entsprechenden Männerschmerzen werden wir zu Guter Stunde annoncieren .

Was aber ist nun zu tun zur akustischen Umsetzung dieser vielstimmigen - und fast à la Arno Schmidt notierten Text- Partitur ? - - - Zum Zwecke der 5.1- Anlage ( vergesst diese von der High End- Industrie promotete Rückkehr zu Stereo , wie sie die Herren der FAZ brav nach gebeteten ! ) laufen die fünf Spürchen allesamt durch ein First- Class Mono- Mikrophon , welche Anna - unsere Tonmeisterin - auf fünf Spuren anlegen . Zum Einsatz kommt überdies das gute alte und praktisch unzerstörbare Mono- Reporter- Mikrophon , um Zurufe von aussen , “Live- Situationen und “Notstandsmeldungen” zu fingieren . An Schlotmanns Stimme ist sowieso nicht zu rühren und zu wackeln : Er verfügt über ein Organ zum Niederknien . Ende der Durchsage . Danke .

Wobei in|ade|qu|at eines fetten Flashbacks Beute wird aus Zeiten des Daseins als 2CV- rasendes Literatur- Reporterchens anno 89/90 - - - meingott , als ich beim Lokal- Sender begann , den alten Sony- Recorder samt Mono-Mike so ziemlich als einzige Hab- und Leihseligkeit aus der brennenenden Ente rettete . Ein neues Sony mit Mini- Mike hätte damals ATS 2000.- gekostet , währenddessen der 2CV um ganze 1000.- von einem Paar zu erwerben gewesen war , welches später steile Theater- und Filmkarrieren jede/r auf seine / ihre Weise starteten . Von Dieter Moor und seinen beiden Leichenwagen fange ich hier am besten gar nicht an.

RP4 patchbayZurück also zu ULRICH SCHLOTMANNS superdicht und supergemein in alle Sinne umschlagenden Text - - - wurden alsdann die einzelnen Sätze und Phrasen durch ein weisses Rauschen à la “Sendersuche” ( Beim Röhrenradio ) rhythmisch verbunden bzw. getrennt , so dass ein Takt auf Takt , Schlag auf Schlag unwiderlegbares Hörstück in seiner Grundarchitektur feststand .

Diverse Filter und Effekte ( z. B. den FireworX- Effekt namens “Kriegsberichterstattung” - ein herrlches rosa Rauschen ) halfen , diese Suptrastruktur ins immer Feinere voranzutreiben und zu Zeiten auch Leertakte einzubauen bzw. das ganze Gefiesel und Gefummel , die Textuelle Aufgeregtheit in einem budhisitschen OOOOOOOOOOOOOOhm (+ blog via Olivier ) münden zu lassen . - - - Wer an dessen Ernsthaftigkeit glaubt , möge selig werden ::: Radio- logisch gilt : dieses Gestaltungsmittel funktioniert IMMER , wenn es auch nur zur temporären Wellness des Gehörs und damit zu dessen Vorbereitung auf neue Text- Ton- Zumutungen dient .

Selbstredend lässt sich weder ein literarisches noch akustisches Ereignis in Worte kleiden . Was wir HIER hier vollziehen , ist lediglich das instrumentelle Making Of . Noch weniger vermittelbar ist freilich platteridings ( s. o. ) Ulrich Schlotmanns Stimme , welche man in|ad|ae|qu|ats bescheidener Meinung nach an den Meistbietenden Sender, Synchronbetrieb etc. verkaufen müsste : Jede Silbe sitze, jede Modulierung ein Genuss, jeder Satz ein glaubwürdiges Sagen und doch zugleich die Parodie Seiner selbst . - Möge dem Mann Stimmung und Stimme bis zum Abschluss seines Gross- Prosa- Werks im 2008 / 2009 erhalten bleiben . - Seinesgleichen gibt es schlicht nicht . |||Save net radio

Wann diese LITERATUR ALS RADIOKUNST- Sendung dann TATSÄCHLICH on air & on site & on line gehen wird - ( in Cohabitaton mit dem noch zu produzierenden DANIEL WISSER ) - , werden wir an dieser Stelle gewissenhaft bekannt geben . Der Goiserer wird DANN jedenfalls NICHT mehr dazwischen jaulen .

Und noch etwas zum Radio , diesmal weit weniger erfreulich :AllofMP3 scheint nach sparks & Co nun endgültig in ein Paragraphen- Nirvana geflohen , nun wollen die Amerikaner auch dem Netradio den Hahn zudrehn . Ob das wohl auch für die unter Creative Commons lizensierten Sender gilt ? - - - Den Streiktag der Stille am 26. 6. (via hboeck und stega ) , haben wir jedenfalls - oh Schande - verschlafen :::: Bleibt jetzt , um so rascher zu handeln ::: If you’re an US Citzien sign in @ www.savenetradio.org - deadline is july, 15th ! |||

Und noch eine Zuspielung aus dem Hause No Type , mit dessen - nun bereits über 100 - Produkten sich inad|ae|qu|ate Plattform das nächste czz hörempfehlunghalbe Jahr hinweg sorglos und mit Niveau bespielen lassen könnte . Keine Sorge , die Betonung liegt auf dem Musil’schen Möglichkeitssinn . Aber eben jener eignet diesen kanadischen Klangmaschinisten mit humanem Händchen und katzenhaftem Charme . Nicht umsonst figurieren diese Viecher überproportional häufig in diversen Tracktiteln , ziehen , ehem ::: jetzt fällt es uns eben wie Schuppen von den Augen - übrigens ja auch das Logo . Die Junggrammatiker schlagen wohl referenziell eher in die Richtung von A_dontigny’s Thema der Geisteswissenschaften : Die Debut- EP [ No Type NT 098 / 2007 ] mit Gleichklang von Künstler- und Produktionsnamen konzentireren sich passend zum Thema ausschliesslich auf das syntagma von Beaz statt auf das präsominante Paradigma der Melodie . QUOTE ::: This debut 3-track EP from Junggrammatiker is all about compositional stubbornness. In this case, three tracks made solely with beats. No melody. No timbre. Nothing but old drum machines. Think of it as the reverse of ambient music. UNQUOTE . - Sturheit als Chance , wie schon der Name sagt : Junggrammatiker by Junggrammatiker , wer wird bei diesem Dreier alt werden ? 01.Real Real , 02.Uh Uh , 03.Instant / Long Run . Am schönsten , wie so oft , wenn man alle drei Trax zeitversetzt zusammenklingen lässt . Noch Wünsche offen ? |||

 

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