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NEUES VON FREUNDEN



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Hanno_Millesi_Der_Nachzuegler_2008

( Titelmotiv Hanno Millesi : Der Nachzügler )

“NEUES VON FREUNDEN” : KATEGORIE EINER VERSUCHTEN KONTINUITÄT

czz-neuesvonfreundenTrivialerweise stellt sich das “Echtleben” als permanente Ambivalenz ziwschen dem Sollen | Wollen und dem Können | Vermögen dar : Konkret meinen wir in|ad|ae|qu|at die Unmöglichkeit , das Werk der Menschen , die wir schätzen , durch die Anwesenheit bei deren Veranstaltungen hinreichend zu manifestieren . Das beginnt bei der realen Nichtrealisierbarkeit des bilokalen Besuchs simultan stattfindender Präsentationen ( wie heute , am 24. 11. ) . Das schliesst aber auch die ewige Abwägung ziwschen notwendiger Heimarbeit und externern Präsenzen mit ein .

Die Rubrik NEUES VON FREUNDEN ist nicht zuletzt ein Versuch , das Fortwirken und -Werken der zB im “Salon Littéraire” vorgestellten Personen zu dokumentieren . Ein Gleiches gilt für die in anderen Postings einmal angefangenen Threads : Ein in|ad|ae|qu|ates Unterfangen , der Volatilität von Nachrichten und Namen so etwas wie “Kontinuität” entgegen zu stellen .

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SIMULTAN 1 : PRIVATSACHEN - LESUNG

czz-neuesvonfreundenIm Rahmen eine “Salon Littéraire” wurde auf Liesl Ujvarys Ausstellung fotografischer Aufnahmen der Lebens- und Arbeitsumgebungen von Text- und Klangschaffenden hingewiesen : Diese diskret rekognoszierten “privatsachen” sind noch bis 19. 12. 2008 im Wiener Literaturhaus zu sehen .

Heute gibt es ebendort einen Lesungsabend solcherart “indirekt” porträtierter Autorinnen und Autoren .

Mit Margret Kreidl , Monika Rinck , Dieter Sperl und herbert j. wimmer sind zugleich werte Gäste des “Salon Littéraire” zu hören und - sehr echtweltlich - zu sehen .

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TEXT DES MONATS : DIETER SPERL

À propos Dieter Sperl ist zu bemerken , das sein Text “diamanten und schund” eben als von Liesl Ujvary kommentierter “Text des Monats” auf der Webseite des Literarischen Quartiers Alte Schmiede nachzulesen ist : Teil 26 einer seit Oktober 2006 monatlich kontinuierlich fortgesetzten Reihe .

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ÜBERSETZT : DICHTEN # 10 @ BURNING DECK

DICHTEN_10_16_new_German_poets_Burning_Deck_2008Mit einer schönen Anthologie meldet sich der engagierte Verlag Burning Deck aus Providence , Rhode Island zu Wort : Übersetzungen der Poesie von Franz Josef Czernin , Michael Donhauser , Ute Eisinger , Daniel Falb , Hendrik Jackson , Bert Papaenfuss , Steffen Popp , Farhad Showgi , Hans Thill , Raphael Urweider , Anja Utler , Ron Winkler und Uljana Wolf präsentierten einen passablen “State of the Art” zeitgenössischen  deutschsprachigen Dichtens . Darüber hinaus werden drei der in|ad|ae|qu|at notorischen Autorinnen ausführlich vorgestellt :

The poets in this magazine issue, mostly in their thirties and forties, show great formal diversity. The works range from the sound explorations of Anja Utler to the camp sonnets of Ann Cotten; from Czernin’s puns and permutations to Rinck’s and Falb’s deceptively simple parlando; from Donhauser’s grammatical disruptions to Papenfuss’s baroque lists and sassy East tone. But they all share a concern with form and with language as material. The poets have also all received at least one prize.

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GEDICHTE , GEWORFEN

czz-neuesvonfreundenIn einer - an den legendären “Wunfsendungen” des Deutschlandradio inspirierten - Reihe “Wurfgedichte” werden derzeit poetische Piècen in einer bimedialen Kooperations- Aktion der Tageszeitung Der Standard und Radio Österreich 1 “in lockerer Form” ( wie man so sagt ) “unter die Leute” gebracht .

Darunter in|ad|ae|qu|at exemplarisch :

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DER NACHZÜGLER

Die Frage , ob ein deklarierter “Nachzügler” je zu seiner ( r ) echten Zeit kommen kann , mag man dahingestellt sein lassen . Besser noch : man lasse sich das Phänomen im Spiegel der listigen Prosa von Hanno Millesi vor Augen führen . Ein Kondensat war ja bereits im “Salon Litteraire | DER NACHZÜGLER - Ich bin ein Freund der Realität” vorab zu lesen .

Nun , da das Buch im Literaturverlag Luftschacht real vorliegt , wird es der Autor am Mittwoch echtweltlich lesend präsentieren .

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SIMULTAN 2 : KLANGTHEATER RADIO - UND EIN FEATURESIEG

czz-neuesvonfreundenDer zweite , am heutigen Montag lockende Termin beträfe die feine Reihe öffentlicher Voraufführungen ausgesuchter Hörspiel- und Feature- Produktionen , welche unter dem ( historisch gewachsenen ) Titel “Im Zauberberg | KlangTheater” figuriert . Diesmal haben sich der exzellente Feature- Spezialist Peter Waldenberger und die aufgeweckte Architekturbeobachterin Ute Woltron der stadtplanerischen und sozialen Extremwerte der künstlichen Paradiese Dubais angenommen .

Das Feature “Fronarbeit im Paradies - Von moderner Leibeigenschaft im Emirat Dubai” blickt , respektive : horcht hinter die Hochglanz- Kulissen der spektakulären Superlative ( siehe NZZ Folio 7 | 08 - Dubai ) und bietet anschliessend die Möglichkeit , mit den Autoren , dem iranischen Architekten Jaafar Chalabi sowie der Stadtgeografin Nadine Scharfenort zu diskutieren .

Wann , bitte schön , darf man als Zuhörer mit “dem Radio” in einen Dialog treten , wenn nicht hier ? - Auf Sendung geht die Reportage jedenfalls am Samstag , 29. 11. 2008 , 9:05 H in der Reihe Hörbilder , Radio Österreich 1 .

Nicht unerwähnt bleibe freilich , dass mit Eva Roither ( die das Echtwelt- Gespräch im Radiokulturhaus moderiert ) die Siegerin des “featurepreis ‘08” ( Stiftung Radio Basel ) anzutreffen ist : Ausgezeichnet wurde die 2002 produzierte auditive Annäherung an den “Fall Halsman” : “Mord im Zillertal - der rätselhafte Absturz des Morduch Max Halsmann” .

Im September 1928 stirbt im Tiroler Zillertal der jüdische Zahnarzt Halsmann. Sein Sohn gerät unter Verdacht, es kommt zum Prozess, der europaweites Aufsehen erregt. Ausgehend vom Bergunfall versteht es die Feature-Autorin Eva Roither (Ö1) in ihrer kriminalistischen Rekonstruktion ‘Mord im Zillertal’ Themen wie Antisemitismus, Alpenfaschismus oder die Anfänge der Gerichtspsychologie aufzugreifen. Besonders überzeugt hat die ‘featurepreis’-Jury unter der Leitung von Martin Plattner (Stiftung Radio Basel), dass sie dabei alle dem Radio-Feature zur Verfügung stehenden Mittel einsetzt: Geräusche, Klänge, Stimmen, Dokumente und Musikfetzen. ‘Mord im Zillertal - der rätselhafte Absturz des Morduch Max Halsmann’ wird im Rahmen des ‘featurepreis ’08′ mit dem ersten Preis in Höhe von 10.000 Franken ausgezeichnet. ( OTS , featurepreis SRG Pressemitteilung pdf )

Während man in Basel am 28. 11. die Preisverleihung feiert , bleibt eine Wiener Wiederaufführung ( noch ) zu wünschen übrig .

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KLANGAPPARAT

Keine lange Rede jetzt mehr zu den sechsundvierzig Minuten eines ruhig und rund bullernden Klangapparats . czz-hoerempfehlung

DJ Foton hat für Deep in Dub ein Gespinst aus seidigen Netzmusik- Fäden ersonnen , für dessen Charakterisierung wir uns - für einmal - die englischen Worte borgen : “a fine selection of sensual smooth dub techno tunes” . - Wer sagt’s denn ?! - CLICK LINK TO LISTEN TO STREAM ( WMP ) .

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Salon Littéraire | Dieter Sperl : Hitze oder Regen



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Salon Littéraire | Dieter Sperl :

Hitze oder Regen

Hitze_oder_Regen_copyright_Dieter_Sperl

Sein bislang letztes Buch, das der Schriftsteller vor mehr als zwei Jahren abgeschlossen und alsdann einem Verlag zur Veröffentlichung angeboten hatte, kam ihm nun, da es endlich publiziert war und vor ihm auf dem Tisch lag, weit von ihm fortgerückt vor, und voll von Verlangen und Sehnsüchten, die mit ihm kaum noch etwas zu tun hatten.

Beim Wiederlesen schien es ihm sogar, als ob er die möglichen Wirkkräfte der einzelnen kleinen Prosastückchen überhaupt nicht mehr nachvollziehen könne, so fremd waren sie ihm geworden. Diese Partikel noch zu schreibender Geschichten oder noch auszuformender Rhythmen schlugen wohl zu Anfang seines Buches eine gemeinsame, wenn auch bloß atmosphärische Richtung vor, verliefen sich jedoch, von Seite zu Seite immer häufiger, um am Ende im Niemandsland ihrer Möglichkeiten zu versanden. Seiner Frau gegenüber hatte er die Veröffentlichung als sentimentales Gerümpel bezeichnet, als unverständliche Sehnsuchtsgegend, die er dem Leser aufgetischt hatte. Aber als er vor mehr als vier Jahren mit dem Buch anfing, hatte er sich vorgenommen, Geschichten zu schreiben, die wie die Hitze sein sollten, die an besonders heißen Tagen über dem Asphalt schwebte, oder die wie schnelle und überraschende Regenschauer vom Himmel kommen sollten, - berauschend und erfrischend. Jedes literarische Buch müsse stets sinnlich sein und glaubhaft aus Körpersäften bestehen, hatte er seiner Frau gegenüber bemerkt, einen sozialen Raum durchqueren müsse es überdies, um letzten Endes ins Offene zu weisen, wie ein Flugzeug, das mit seiner vielfältigen Besatzung am Himmel eine Kondensspur ziehe, die man Minuten später nicht mehr ausmachen könne. Und etwas, das wahrhaftig universell über jeden gerade gelesenen Satz hinaus treibe, müsse immer zugegen sein, sagte er, eine Art von Leere als Botenstoff, unmissverständlich spürbar, sichtbar in jedem Ausdruck, absolut offen und beweglich. Was in seinem Buch zu lesen stand, waren dagegen eher mit Politik voll geschriebene Gesichtszüge, die in ihren Bedeutungshorizonten relativ festgezurrt waren. Dennoch machte der Schriftsteller ein zufriedenes Gesicht, als er sein Buch betrachtete, während an der Wand rechts von seinem Schreibtisch ein stilles rhombusartiges Sonnenstück erschien, das in jenem Moment, da er es bemerkte, auch schon wieder verschwand. Daraufhin schrieb er die folgende Notiz auf das Deckblatt seines Buches: Jeder Augenblick, der auf mich zutritt, ist noch nie gelebt worden zuvor, solcherart frei von Vorstellungen, - und zugleich ewig während.

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Dieter Sperl

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Salon Littéraire | Dieter Sperl : DIARY SAMPLES



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Salon Littéraire | Dieter Sperl :

DIARY SAMPLES

copyright Dieter Sperl 01copyright Dieter Sperl 02

DIARY SAMPLES ist eine Ansammlung von Tagebuchaufzeichnungen; Gedankensplitter aus verschiedenen Begegnungen, Lektüren, werden nebeneinander gestellt, Zitate und Aphorismen mischen sich ein, Impulse, Wünsche, Ideen, Anregungen, Träume, Assoziationen und Intuitionen, sie schwingen miteinander, greifen sich an oder fordern sich wechselseitig heraus, schaukeln sich hoch, um vielleicht im nächsten Moment abzustürzen. Man kann auch bloß einzelne Teile befragen, sich darin vertiefen oder in nachlässigen, von Zufall bestimmten Lesebewegungen nach vorne und zurück switchen, oder mag versuchen, die semantischen Standorte der Einzelstücke, ihre diesbezüglichen Bewegungsmöglichkeiten und Wirkungsgrade in einem selbst auszukundschaften, um möglicherweise damit die Flugbahnen der eigenen Existenz variieren zu können.

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Meine Heimat ist dort, wo ich mich gerade aufhalte, um zu überleben.

Nach dem Aufwachen dachte ich: Auf keinen Fall an die gestrigen Lebensfahrgemeinschaften anschließen - Glockengeläute zu Allerheiligen, es ist sieben Uhr in der Früh, leichter Regen, Wind von Norden her kommend - haben sich alle aus jenem mich am Vortag überzeugend durch den Tag manövriert habenden Bewusstsein zurück gezogen.

Frau Navratil am Bahnhof von Z. an einem klirrend kalten Tag. Jeder Gesichtsausdruck gewinnt immer mehr an Klarheit, die eine um sich greifende Ausgelassenheit und tief entschlossene Ernstheit besitzt, als ob meine Hände von selbst fliegen könnten und mit dem Körper eine Reisegemeinschaft bildeten…

Als ich vor Jahren eine Verhaltenstherapeutin aufsuchte, wollte ich von ihr, dass sie mich zu einem glücklichen Menschen umprogrammiert, was ihr vermutlich auch gelungen wäre, hätte ich nur eine deutlichere Vorstellung davon gehabt. Deshalb musste ich den unter meinem Namen eingeschlagenen Weg weiter gehen.

Mach jede Bewegung zu deinem ganzen Ausdruck.

Jeder Augenblick, der auf mich zutritt, ist noch nie gelebt worden zuvor, solcherart frei von Vorstellungen und zugleich ewig während.

(wenn ich dich verliere, langsam)

Unterschiedliche Aggregatzustände: Flüssige Texte, hölzerne Gedanken, Wörter aus Stein, dichte Gewebe, Sätze, die als Zuschauer applaudieren…

Der in Peru geborene hohe Initiierte und Schamane K’anchaq Uma Juan sagte, dass auch unsere Emotionen Lebewesen sind, auch sie haben ihre Freunde, ihre Familie und es sind dies Kräfte, die in uns auftreten, sich weiter entwickeln oder auch nicht. Emotionen können wachsen und sich dabei verändern, denn es sind Wesenheiten, die zu einem ganz bestimmten Zweck erschaffen werden. Es gibt auch Momente, in denen sich solche Wesenheiten befreien und über die jeweiligen Menschen zu herrschen beginnen. Damit beginnt die eigentliche Katastrophe.

Dieses Sein und dieses Wollen sind eins.

Fantasie ist jener Moment, in welchem man einen fremden Menschen anschaut und plötzlich Teil einer anderen Geschichte wird, sich glücklich, offen und frei fühlt und nicht mehr hineingezwängt in das eigene Lebenskonzept, das sich täglich von neuem aufführen muss.

Den ganzen Schwindel der laufenden Selbsterregungen durchschauen.

Du bist bloß hier, weil du derzeit keine anderwertig eindeutig gerichteten Handlungsmuster besitzt, und das ist schön so in diesem Augenblick, auf diese Weise nämlich komme ich ins Spiel und bin froh und glücklich zugleich. Denn jetzt hängt die Entscheidung für das Kommende nicht mehr nur von dir ab, sie ist nun ein vermehrter Lichtstrahl, der mir ins Gesicht fährt, und damit meine vom Himmel aufgezeichneten und in die Gesellschaft hinein veräußerten Gesten mit einem Mal erweitert.

Zum Schluss meiner Meditation war ich temperamentvoll und unerwartet bei einer Bekannten namens Petra und deren Mann im Bett. Den Menschen die Angst vor dem Sterben nehmen, dachte ich, während ich mich im schwitzenden rinnenden Rhythmus ihrer beiden Körper bewegte, denn es ist dies unser Zuhause, in welchem wir unausgesetzt wirken

Jeder hat seine Bedeutung zu spielen, die im Grunde seine ganz überwiegende Lebensauffaltung ist. So stehen wir manchmal auf der besonderen Seite der Lebenskraft und winken ausgelassen den vorbei fliegenden Passagierflugzeugen zu.

Wenn du begreifst, was das Leben ist, ist es für nichts wirklich zu spät.

Dunkelheit / Liebesbriefe / Erinnerungen. Eine Laterne beleuchtet ein paar Meter des zu gehenden Weges. Ein Schamane spricht in meinem Traum in der kalten Winterluft. Dieses Sein und dieses Wollen sind eins .

Viele Schriftsteller haben ein Muster, die Welt zu begreifen, zu erzählen, sie darzustellen, auf sie hinzuweisen, in sie hineinzugehen produziert und dieses auch in unterschiedlichen Dichten veräußert. Durch Koordinieren und Weiterentwickeln verschiedener Diskurse entsteht etwas gänzlich Neues, das, so vermute ich, den Menschen einmal grundsätzlich mit einem Sprung größerer Autonomie anfüllt.

“Die ganze Welt und ich selber kamen mir wunderbar alt und jung vor, Erde und Erdenleben wurden mir plötzlich zum Traum, und es war mir, als sei mir alles ganz leicht verständlich und zugleich wieder völlig unerklärlich.” (Robert Walser)

Alles scheint nur solange seinen gewohnten Gang zu gehen, als niemand im Weg steht, der ebenfalls seinen gewohnten Gang gehen möchte, den beide sodann gemeinsam zu sehen bekommen.

In den Sprachakt Kräfte einpflanzen, die in uns eindringen, etwas vertiefen oder in Frage stellen, Kräfte, die uns herausfordern, beflügeln und uns umarmen. Hypothese: Solche Sprachakte bilden die lebendigsten Momente.

Alle Sätze, die wir miteinander wechseln, sollten nur für diesen Augenblick, jetzt, ihre Gültigkeit haben, und der Grad ihrer Bedeutung sollte sich an der Offenheit, der Beweglichkeit und Leichtigkeit, insgesamt ihrer Freiheit bemessen, die sie erzeugen können.

“Leeres und aufnahmebereites Herz.” (Shunryu Suzuki)

An M.: Ich habe mir in den letzten Jahren, so glaube ich, wesentliche Persönlichkeitsanteile bewusst gemacht und weiter entwickelt, andere wiederum ziemlich vernachlässigt. Indessen denke ich nun, dass ALLES WAS ICH IN GROBEN ZÜGEN ALS INDIVIDUUM BIN die weitere Entwicklungs- und Ausdifferenzierungsreise antreten soll. Beispielsweise gibt es da Muskeln auf meinem Rücken, ich würde dich bitten, sie in eine Bewegung überzuführen, um meine Seele zu kitzeln, schrieb ich, es war November, und dieser Monat gefällt mir fast überall auf der Welt.

Auf einem Hausdach ging ein Schriftsteller zu seiner Lesung, sah den Himmel, der leer hing über ihm, das Publikum klatschte, der Schriftsteller setzte sich an den Tisch, stellte drei Armbanduhren vor sich auf, das Publikum klatschte, der Schriftsteller rückte die Armbanduhren ein wenig von sich weg, starker Wind. Im selben Moment sah er einen weinroten Doppeldeckerbus fieberhaft einen Hang herunterkommen, an dessen Rückseite drei an Stricken angebundene Kühe mitgeschliffen wurden, der Bus kam in eine Ebene, die Kühe schleuderte es nur so in die Wiese, in der sie sich ausbreiteten, sodass sie plötzlich weitaus größer waren, und der Schriftsteller konnte sie spüren, als ob er mit seinen Fingern über ihr Fell gestrichen wäre. Das war der Beginn von Allerseelen.
Eine alte Frau im Vorbeigehen: “Man muss leider die Eitelkeit aufgeben. Sonst wandeln wir umher in unseren für uns selbst auffälligen Abenteuern.”

Sätze kommen und gehen lassen, ihre operationale Effektivität begrüßen.

Keinen Satz wegstreichen, ohne auf ihn je gewartet zu haben.

Der Augenblick anerkennt keine Autorität.

Um halb zwei Uhr in der Früh bin ich durch einen einzigen Trommelschlag geweckt worden.

Es ist lächerlich, wie mich heute eine Lebensangst im Griff hat, die in mich eingedrungen ist und die mich in Berechnungsschritten zu lähmen beginnt.

Hinter der schlichten und anspruchslosen Weite seiner Gedanken verbarg sich eine jähe und zwingende Tiefe.

Schon der leiseste Gedankenflug kann töten, wenn er nur genug Kraftkonzentrat in sicht trägt. Sämtliche Bewusstseinszustände und -kräfte sind sich laufend verändernde Schöpfungen einer kosmischen Ganzheit. Der Schamane ist einer der Meister des Absurden, des Akausalen und Unobjektiven, verkürzt Räume telepathisch und huldigt der Kommunikation mit allem Sein, schreibt Holger Kalweit.
“Allein die Menschenwesen sind an einem Punkt angelangt, wo sie nicht mehr wissen, wozu sie leben. Sie wissen ihr Gehirn nicht mehr zu gebrauchen, und sie haben das geheime Wissen ihres Körpers, ihrer Sinne und ihrer Träume vergessen. Sie machen keinen Gebrauch mehr von dem Geist, der einem jedem von ihnen eingegeben wurde.”

Jeder unserer geistigen Filme muss in präzisen und hoch energetischen Aufträgen operieren…

Es war jemand an der Tür, ich wollte absperren, um sicher zu gehen, aber ich fand keinen Schlüssel, und hätte mich auch nicht wirklich zum Schlüsselloch getraut. Schließlich stürzte ich überfallsartig zur Tür hin, schrie Hööhöö und spuckte mit aller Kraft auf die Glasscheibe, hinter welcher ich eine alte mich anvisierende Frau ausmachen konnte.
Meine Eltern hatte ich auch eingeladen. War es ein Künstler-Heim? Damit sie dort vorübergehend gratis wohnen konnten? Es war mir peinlich, da sie durch das komplette, schon sehr alte und ziemlich abgewirtschaftete Haus schlapfen mussten, um zu den Duschen zu gelangen.

Das Verhalten darf uns keinen Verstiegenheiten überlassen, die man uns später anhängen könnte.

Auch der Regen muss auf Visionssuche gehen.

Und draußen auf den Gehsteigen… ich hätte gerne das Geräusch des Schneeschaufelns gehört und ich war geneigt, zum Fenster hinaus zu sehen, in einen dichten Schneefall hinein, der mich überall hin hätte tragen können. Ein stilles rhombusartiges Sonnenstück erschien an der Wand rechts neben der Tür, das in jenem Moment, als ich es mit einzigartiger Freude bemerkte, sofort verschwand. Es muss wohl sehr scheu gewesen sein. Etwas muss immer dabei sein, das wahrhaftig universell über jeden gerade formulierten Satz hinaus treibt, eine Art von Leere als Botenstoff, unmissverständlich spürbar, sichtbar in jeder Bewegung, jedem Ausdruck, absolut, offen, beweglich, sie erst gibt uns die Freude und die Fremde in die Hand, und sie ist meine Haltung, die immer umfangreicher wird.

“Wenn du jetzt mitgehst, verändert sich dein Leben ausnahmslos.”

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Dieter Sperl

Geboren 1966 in Wolfsberg / Kärnten . Lebt in Wien . Studium Deutsche Philologie und Philosophie in Graz .

  • 1989 bis 1993 Mitorganisator zahlreicher Veranstaltungen und Mitherausgeber der dem Experiment verschriebenen Literaturzeitschrift perspektive
  • 1992 - 2000 Gründer und Mitherausgeber der literarischen Theorie- Reihe edition gegensätze ( i. e. )
  • 1995 Konzeption der Veranstaltung Neue Medien Schreiben in der Kunsthalle in Hall / Tirol im Rahmen von “am Anfang war” von Richard Kriesche
  • 1996 Kurator von Gehdicht , Lyrik im öffentlichen Raum , veranstaltet von KUNST IM ZENTRUM , Wiener Neustadt 1996
  • Gemeinsam mit Paul Pechmann Kurator für Literatur der Landesausstellung comm.gr2000az
  • 2005 Konzeption und Betreuung des wöchentlich erscheinenden LITERARISCHEN FENSTERS @ Wiener Zeitung
  • Seit Ende 2005 Literaturredakteur in der Zeitschrift ST/A/R
  • Konzeption von schriftwechsel , Binnenzeitschrift für diversitäre Erzählformen
  • Literaturtipps für readme.cc

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Buchpublikationen

Interventionen | Installationen

Libretto

Radiophonie

Video

Texte im Netz

Links

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Nachrichten von Freunden



||| EVENTUELL | WERTSTÜCKE , POSTPARTITIV | SZALON GRIMM | ROTE BAR : ABSICHTSLOS | ROUNDABOUT LITERTURFÖRDERUNG | ROUNDABOUT LITERTURKRITIK | SATZ - SEMANTIC ? | HOLOPHON IM STUDIO | TEXT DES MONATS | BEGRIFFSSTUDIO | KLANGAPPARAT | LINKS

EVENTUELL

text_picto_copyright_inadaequat Lang , viel zu lange ist’s her , dass wir eine in|ad|ae|qu|ate Quer- Lektüre dessen boten , was sich im Kreise der Sympathetiker so bewegt . Manche würden das genre ja “Eventkalender” nennen : Wir aber verschliessen uns dieser Sprachregelung . Eventuell sind Buchpräsentationen , Ausstellungen - die schlichte Neuerscheinung eines exquisit gestalteten Bandes , einer gefinkelt eingespielten CD oder eine supernette Netlabel- Release - nämlich tatsächlich ein “Ereignis” . Und zwar wenig im Sinne von “Szene”- Blättern und kessen Glossen . Nein . Sondern im Sinne der Finalisierung eines Langgehehgten , lang Erarbeiteten , von langer Hand Geplanten . |||

WERTSTÜCKE , POSTPARTAL

Brauchen wir jetzt also gar nicht die Metapher der “Geburt” zu bemühen . Und auch nicht diejenige der “postpartalen Depression” . Kennt man ja , die Trauer , die sich einstellt , wenn einem das Werkstück unter der Hand heran wächst , in die Welt hinaus zieht , und man nun vorderhand mit leeren Händen dasteht . Da hilft auch der kurzfristige Triumph angesichts der eben noch als erreicht angesehenen Etappe nichts . |||

SZALON GRIMM

text_picto_copyright_inadaequatSind da zum Beispiel einige Bücher geschlüpft und harren sofortiger Überprüfung im Setting der Echtwelttext- Vorlesung . Sofort - also heute - gibt LISA SPALT einen grimmen Extrakt aus GRIMMS zum besten , will meinen dessen Märlein von Schneeweisschen und Rosenrot in einer um “Rosen” , “Rot” und “-chen” gekappten Fassung : Als Principessa der “Kleinen idiomatischen Reihe ” dem in|ad|ae|qu|etn Publico Schlotmann’sch bekannt , wird die Autorin nicht nur den morgigen Star- und Textgast unseres SALON LITTÉRAIRE abgeben , sondern sie bringt das “Schneeweiss” auch heute abend in einem SZALON zur Aufführung : SZALON , nota bene , geschrieben mit “Z” und einem “de LUXE” im kosmetischen Abspann . GRIMMS also heute im SZALON mit Z , Museumsquartier ( Hof Zoom Kindermuseum ) als Buchpräsentation in szenischer Lesung mit Olga Reichert ( Körper ) , Lisa Spalt ( Stimme ) , Gabriella Nagy ( die unauffälligkeit des handelns ) und Katharina Spalts Musik . |||

ROTE BAR : ABSICHTSLOS

text_picto_copyright_inadaequatKeine 3 Gehminuten westlich tagt am folgenden Abend DIETER SPERL ( in Ritterdingen Verlagskollege ) , um das Seinige in der Roten Bar des Volkstheaters der interessierten Welt darzubieten . Ganz “ABSICHTSLOS” ( Ritter ) , wie es nun mal Stil des “Random Walkers ” ist . Was und Wer in Wien so aufgetischt wird , und welche Beobachtungen auf kleiner Flamme köcheln , um den konzentrierten Fond einer nicht alltäglichen Prosa abzugeben .

Dazu passt als perfekter Rahmen natürlich das gefake-t Feudale der Roten Bar in einem jener historistischen Theatertempel , mit welchen das Architekten- Duo Fellner & Hellmer nahezu die gesamte kk- Monarchie quasi in Serienfertigung beschickten .

Dass der Autor selbst in keiner Weise “absichtslos” ist , erweist seine radiophone Agenda und eine langfristige Auseinandersetzung mit dem Medium “Film” . Was laufende Bilder und ständige Buchstaben miteinander gemein haben könnten , wird am 30. 11. im Literaturhaus zu hören und sehen sein : Literatur und Film - Zwei Beispiele : Edgar Allen Poes “Der Rabe” und “wenn die landschaft aufhört” von Dieter Sperl ( mit der Videokünstlerin Astrid Becksteiner- Rasche , Thomas Ballhausen , Kerstin Ohler ) .

“Ob” und “wie” Veranstaltung und Thema eine Reihe ergeben , wird sich weisen . In|ad|ae|qu|at sind hinsichtlich des eben erschienenen EINATMEN - AUSATMEN- A / V - Text- Features ( sowie dessen am Schneidetisch befindlichen YouTube- Miniatur ) in Verhandlung . Womöglich wird ja was . Wir berichten . Nun sei aber auch nicht vergessen , auf das jeden Rahmen publizistischer und gestalterischer Konventionen sprengende Kunst und Kulturmagazin ST/A/R , deren literarische Agenda Meister Sperl - wie man so sagt - “betreut” . |||

ROUNDABOUT LITERATURFÖRDERUNG

text_picto_copyright_inadaequatOb und wie Literatur überhaupt “betreut” gehört , will meinen : finanziell unterstützt und ermöglicht , ist Angelegenheit einer Debattierrunde im depot [ Kunst und diskussion ] . Wir hätten den im Programm kahl abgedruckten Titel lieber mit einem Fragezeichen versehen , also erledigen wir ( so wir schon die Moderation schultern ) den MARK OF QUESTION hier : “Die ideale Förderung [ ? ] - Schreiben in Österreich” . Ein Thema also der harten Bandagen . Um die notwendige Délicatesse der Sparringpartner ist nicht zu bangen : Mit Stefan Buchberger ( Luftschacht Verlag ) , Werner Richter ( Übersetzergemeinschaft ) , Gerhard Ruiss ( IG AutorInnen ) , der Buchhändlerin Rotraut Schöberl und Robert Stocker vom Ministerium wurde eine kluge Runde gefunden . Überdies darf Kulturwissenschafter Rüdiger Wischenbart beneidenswert relativierend auf den wimmelnden Betrieb blicken . Dass in jenen Arealen der “Literaturförderung” , die das Preisunwesen betreffen , manches im Argen liegt , wissen manche in|ad|ae|qu|at- Leser wohl mehr , als ihnen lieb ist . |||

ROUNDABOUT LITERATURKRITIK

Einen Roundabout zur Literaturkritik - organisiert von erfrischend zur Polemik neigenden - Literaturzeitschrift kolik , gibt es während zweier tage im Literarischen Quartier Alte Schmiede . Wucherungen , Grössenwahn und Depressionen , Kritik der Kritik , Hoch- und Trivial- TV- Kritik : Da gibt es Einiges auf- und abzuräumen . Und die Dramatis Personae lässt auf Vielversprechend Argument- und Zungenfertiges schliessen : Ann Cotten , Lydia Mischkulnig , Doris Moser , Peter Rosei , Hubert Winkels , Klaus Nüchtern . Am 29. und 30. 11. |||

SATZ - SEMANTIC ?

text_picto_copyright_inadaequatNeben Ann Cotten dürfen wir aber auch den Esprit eines weiteren Arbeiters am Weinberg der LITERATUR ALS RADIOKUNST im Literarischen Quartier diskursiv geniessen , und zwar am 19. und 20. 11. , wenn nämlich mit dem faszinierenden Versuch einer Wahrheitsfindung zum Thema “SATZ” ein von Michael Donhauser konzipiertes “Autorenprojekt” über die Bühne der Alten Schmiede geht . Gesetzt , der Satz sei eine Einheit für sich , zugleich allerdings auch eine Organisation von Beziehung … oh und wir sehen uns bereits wieder auf der Rutschbahn zur Homestory des Projekts , in|ad|ae|qu|at künftig einmal nach den Prämissen des Semantic Web zu organisieren . Everything - as you might see - is autoreferential . Ulf Stolterfoht hat uns ein in dieser Hinsicht ja ein brillantes Radio- Poesie- Kunst- Stück im Vorjahr geliefert . Wie wäre es mit einer Wiedererinnerung per nochmaligem ‘Reinhören ? - Das MP3- File liegt jederzeit für Sie bereit . |||

HOLOPHON IM STUDIO

text_picto_copyright_inadaequatThematisch und personlich bleiben wir vorderhand noch bei LITERATUR ALS RADIOKUNST und begeben uns kurz MEDIA IN RES zur derzeitigen Produktion mit DANIEL WISSER , eines Zeichens ( ja : auch : da gibt es noch eine Menge anderer , Fortsetzung folgt ) Autor eines bei Ritter erschienenen amüsanten Bandes DOPPLERGASSE 8 ( eine fragilere Fortschrift der voyeuristisch von Heimito von Doderer ERLEUCHTETEN FENSTER ) .

Der erste Produktionstag liegt hinter den Maul- und Ohr- Erschöpften , heute soll ein erster Durchlauf ins Werk gesetzt werden . Special Guest ist diesmal das niegelnagelneue HOLOPHON : ein Mic für 5.1. bis 7.1.- Aufnahmen . Nach Probegalopp im grossen Hörspielstudio war man zunächst einmal volltrunken vom sensationellen Sound : Nicht , dass dieser umwerfend neue Qualitäten böte . Nein , so Gadget- gläubig sind wir nicht . Indes produziert das spacige Tool eine bisher unerhörte Skalierung von Sprache im bzw. versus Körper und Raum . Nachrichten von der Werkbank to be continued . |||

TEXT DES MONATS

Thema LITERATUR ALS RADIOKUNST , und Alte Schmiede reloaded : Der von unserer SALON LITTÉRAIRE- Autorin Liesl Ujvary dem Netz anvertraute TEXT DES MONATS stammt und bezieht sich auf MONIKA RINCK und ihr bei kookbooks kauderndes , amüsantes Traktat AH , DAS LOVE DING . Nach Brigitta Falkner und Kurt Gödel ist also jetzt die LIEBE dran - und wir wollen zart ergänzen : “Die Liebe zur Sprache” aka Glossophilie . |||

BEGIFFSSTUDIO

Da dürfen nun nur zart andeuten , dass uns die Rinck’schen Linguini im Mai 2008 auch im KUNSTRADIO zugute kommen werden : EIN Grund , heiter weiter zu tun . Unterstützung dabei gewährt das eben wieder frisch bestückte BEGRIFFSSTUDIO der Berliner Autorin . Wie in diesem Medium bereits zu lesen , gibt es - neben Lexikalischer Website - auch frische BEGRIFFSLIEFERUNGEN per Mail zu abonnieren . Kostproben gefällig ? - Wir servieren gerne eine Sélection

von Liebesdingen :

  • 2305 liebeszirrhose
  • 2319 ineinander verschlungene entfremdungen
  • 2322 in der zwische sein
  • 2323 proto-floral and alone

Küchengerüchen :

  • 2303 kännchen kaninchentee
  • 2326 das fohlensorbet
  • 2304 gasmasken zu schaumlöffeln

und Sprachsachen :

  • 2330 das graue an der grammatik
  • 2331 suffering some Rilke Damage
  • 2291 behelmte verben
  • 2295 heavy with proverbs and corrections

Further Reading @ Begriffsstudio , Forum der 13 . |||

text_picto_copyright_inadaequat||| Das also sind nicht nur “Nachrichten” , sondern regelrechte Freuden von Freunden , das kann man sich schon mal gefallen lassen . Wer indes ungeduldig harrt und weitere Exkurse ins Ausstellungswesen ( bitte erinnern : das müssen die nächsten NVF übernehmen ) nicht dulden mag , ist der heutige Klangapparat , welcher - erst gestrigen Tages geschlüpft - jetzt kräftig vorturnen und seine Grazie zeigen mag . |||

KLANGAPPARAT

Dass der Werte Herr Christian mit seinem sagenhaft sensiblen Händchen unsere Werbeeinschaltung für das prächtige Netlabel BROQUE im Sinne bezahlter Liks vergilt , erklärt unsere neuerdings in den Keller gefalllenes Ranking . Nein , ganz ohne Kalkül und gerade heraus können wir uns frei von jeder ökonomischen Beeinflussung schätzen . Für eine solche - unbezahlbare - Freiheit geben wir freilich gerne unsern letzten Rest Gesundheit hin , sind wankende - indes überglückliche - Gestalten im Nebel .