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MICRO | -NOTE | -QUOTE : RSS- Lesen in der SRS ( Selbst- Referenz- Spirale )



czz MICRO NOTE QUOTE sourcne AIGA airport pictos copyright freePossierlich sind die kleinen Peinlichkeiten , die in der täglichen Routine passieren und uns mit gewisser Komik auf deren ( und unsere ) Grenzen hinweisen .

Selbstverständlich lesen wir - dank praktikablem RSS- Reader - kaum mehr ein Blatt in dessen Originaldarstellung . Sondern scannen Hunderte dieser kleinen “Titel + Einleitungssatz”- Streifchen , um ansprechende Nadeln im Nachrichten- Heuhaufen zu finden .

Als dann eine Schlagzeile kam , die das oben benannte Syndrom benannte , sahen wir einen poetischen Moment gekommen : Form und Inhalt in trefflicher Kongruenz !

Alles RSS, oder was ? hiess es und ( off the record ) bekannte freimütig

Dabei ist die Bewältigung der Nachrichtenflut und das eigene Leseverhalten quer durch die Online-Medien mit Feed-Readern umso vieles einfacher und effektiver. Ich selbst lese schon keine normale [...]

Richtig !” , dachten wir , und “super getroffen !” und “genau !” und fertigten flugs einen Screenshot an , um Slip und verstümmelte Message im Kontext zu dokumentieren ( click to enlarge ) :

RSS feed

Kurios und komisch wurde es dann , als wir die Nachricht sodann in ihrer Original- Fassung aufsuchten …. um dort zu finden , dass Autor Olaf Kolbrück seinerseits zum Mittel des Screenshots gegriffen hatte , um das Prinzip eines Feed- Readers zu explizieren .

In diesem Fall hatte also das RSS- Lesen zu einer vorschnellen Annahme geführt und zur weit fliegenden Eigeninterpretation der Eingangssätze . ( Die Falle der preconceived notion wird übrigens hier schön erörtert . )

So wurde aus der Really Simple Syndication ein Real Simple Sampling , Read Sole Sentence , Rastloses Sammel Surium im Raff- Satz- Schnipsel- Format . Und voilà eine neue Form der Psychopathologie des Alltagslebens , wo uns kleine Unfälle den ( Narren- ) Spiegel unbewussten Wunschdenkens vorhalten .

Beim Autor und Anlass dieses Freudian Slip möchten wir uns in aller Form für die Auslösung solcher Fehlleistung bedanken und für die hier dokumentierte Map of Misreading ( Harold Bloom ) entschuldigen . |||

Sequenz des Content- Slave



Soll er nur , der gute Setzersmann . Hat ja in den meisten Fällen Recht . Freilich weiss ich nicht , ob sich hinsichtlich Lesbarkeit das mit den optimalen 78 Anschlägen pro Zeile bis zu ihm durchgesprochen hat . Aber : Hands off , das ist sein Metier .

wordpressDie Tipp- und Tapp- Fehler nehme ich voll und ganz auf meine Kappe . Hände ausstrecken und “diie Frau Lehrer” zieht uns mit dem Lineal eine über die dreckigen Pfoten & sticky fingers . Für das klemmende “R” kann ich freilich WIRKLICH nichts . ( Ansonsten bleiben die Hände eh brav ÜBER der Bettdecke .) Und wenn schon publish AND perish , so möget Ihr über meinen in|ad|ae|qu|at|en Gebeinen Strauss’ schepperndes EIN HELDENLEBEN auflegen . Last night the DJ saved my life .

wordpressNun noch etwas will ich dem Setzerkram schon selber noch hinzufügen : Zeux wie Emoticons , Smileys wird man hier nie und nimmer finden . Wie zu wissen ist , flooden wir unseren Space mit Pictos , Icons und Musikzuspielung . Auch wir , lieber Setzer , gönnen uns - WENN schon Freudianisch schlitternd , DANN schon - sonst nichts .

So setzen wir ( # 5 ) also das Portrait des trefflichen bumpfoot- labels czz hörempfehlungfort - diesmal mit relase # 38 vom 24. Juno d. J. : Console aka Andrej Lebedev ist heisse 23 und heizt den St. Peterburger Nächten auch in Dunkelzeiten kräftig ein . Bei tatsu tritt der Russe mit der EP Overhead in Erscheinung - einem Début , das , wie tatsu vorsichtig anmerkt , “is a little more aggressive than our usual minimal techno” . Wo man die Stammkundschaft im elegant verhaltenen Homeland nicht vergraulen mag , schiebt man selbige mit zärtlicher Geste auf den dancefloor weiter : “Deep atmosphere and groove, straight to the floor use.” - 1.outer limits , 02.scan space , 03.circles , 04.night walk - Na aber hallo : “aggressive” ??? >>> Wir halten es da lieber in Wort wie Sache mit : Neuronen - Beschleuniger . Schmähohne .

Des Setzers Sentenzen



wordpressIm Rausch des neuerdings so beliebten Relaunch [ sic : engl. Wort ohne Genitiv "s" ] wird man in|ad|ae|qu|at fraglos einiger Meliorationen [ das Wort kommt nicht von "Honig" , sondern - im späten 19. Jhdt. noch Usus , von "besser" ] zugestehen und dessen Setzer die Liebe zum anachronistischen Wort. Man gönnt sich ja sonst nichts. Und wem als dem ebenfalls bereits verbleichenden Setzersmann wird man die Jugendliebe zum Altwort eher gönnen ? - Wie dem auch sei, anstatt den mir hier gewährten Raum mit Solipsismen [ laut Klagenfurt- Jury "pfui pfui" ] zuzuramschen, liefere ich lediglich a few “to do’s” hinsichtlich Blogdesign.

wordpressx ) Unbefriedigend und noch keiner Lösung zugeführt ist, dass sich die Hinweis- Zeile auf ältere Postings nach wie vor am OBEREN Seitenrand und nicht - wo sie logisch und praktisch hingehört - an deren UNTEREN findet. Irgendwo in den WP- Gedärmen wird sich der Clou noch finden.

x ) Die Tags zu den aktuellen Postings wolken ja schön und gut, sind aber - hellorange auf hellem Grund - schwer zu sehen. Option: Entweder dunkler Background oder andere Fontfarbe.

wordpressx ) Mit den Tags und Verweisen zu den ECHT WELT TEXTEN hapert es derzeit noch. Sie wollen sich partout nicht in die Tag- Wolke integrieren, nehmen es offenbar krumm, auf einer anderen Seite zu sitzen. Per Google gut auffindbar, sind die Topics dieser Texte auch über die Suchfunktion der Blogseite nicht zu erschliessen.

x ) Ad ECHT WELT TEXTE wird dieser oder jener - ja nicht absolut auschzuschliessende - Leser das allmähliche Wachsen dieses Archivs bemerken. Das mag nicht unbedingt Blog- konform erscheinen, kümmert indes Verfasser und Setzer insofern nicht, als es gilt , den Wust des “unselbständig Publizierten” für einmal ordnend und archivierend vor- , ein- und anzuknöpfen.

wordpressx ) Und noch etwas. Zu den Peinlichen Tipp- und Tastfehlern, mehrfach und je bemerkenswert freundlich eingemahnt von p. t. Damen und Herren Lesern . Als Setzer bin ich gewerkschaftlich organisiert und somit weitgehend ausser Gefahr von etwaig ausbeuterischer Nacht- und Schwarzarbeit. Dies gilt für unseren Content- Sklaven indes nicht. Die zur Tagesfron addierte Nachtschicht (2 - 6 ) mag als Quell orthographischer Ungemütlichkeiten herhalten, beinhaltet indes auch manch ungewollt tief blicken lassenden Freudian Slip. Wenn schon “publish and perish”, dann richtig. Als Setzter tue ich dahingegen nur meine Pflicht. Das war jetzt ein Disclaimer.