||| “SELBSTFEIER” - GUT ZUM DRUCK | MAXIMALE ZAHLENPARADE : “BUCH TUT GUT” | “WAHNSINN” & “REBELLION” | VERMARKTLICHUNG ? | FOR THE RECORD : DIE JURY | FOR FURTHER READING : DIE JURY FÜR DEN DBP | KLANGAPPARAT | LINKS
Leipzig war . Und kein bisschen leise . Wer hätte das denn auch gedacht . Das Machbare wird dem Markt nach gemacht und , pardon , wo sollte dies besser von statten gehen auf einer Buchmesse . Einer Book Fair mit dem Fair- Trade- Abkommen , per maximalem Aufkommen von Autoren , Debattierclubs und Surround- Berichterstattung für ein optimales Ankommen der Ware “Buch” beim “Publikum” zu sorgen . Auch Verlag brauchen schliesslich ihr Auskommen . |||
“SELBSTFEIER” - GUT ZUM DRUCK
Ausgekommen ist der Angelegenheit keiner , der auch nur irgend lesefähig , ein Feuilleton oder eine Webseite mit Kultur- Charakter streifte . Die Berichterstattung zu Buchmessen- Festreden , Literaturpreis und anderen Feuchtgebieten des literarischen Lebens bot freilich manche Gelegenheit , die Agenden der Berichtenden themselves hervorzuheben . So wird das Rendering der Eröffnungsreden unter der Sigle der FAZ zur “Selbstfeier” … mitnichten etwa der Alphabetisierungsleistung von “Qualitätsmedien” , sondern …. jener raren Perle unter all jenen verderblichen Netzaktivitäten , die seit der Etablierung des FAZ- “Reading Room ” besteht . So berichtet Richard Kämmerlings mit leisem Spotte über die Eröffnungsreden , die Messeeröffnung sei
traditionell immer auch die ergriffene Selbstfeier eines aufgeklärten, liberalen Bildungsbürgertums, dem Sprache, Literatur und Bücher vor allem Mittel der Völkerverständigung sind, Konflikte dagegen immer nur als eine Art von höheren Übersetzungsproblemen gelten.
Wenn es freilich um den Lobpreis der höchsteigenen Angelegenheiten geht , greift der Reporter die golden gesprochenen Worten und stemmt sie , diesmal ironiefrei , ausladend in Blatt .
Um die Bedeutung des Buches auch in Zukunft zu sichern, fällt jedoch neuen Medien wie dem Internet eine entscheidende Rolle zu. Der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt zeigte sich fasziniert von der aktuellen Debatte um Jonathan Littells Roman “Die Wohlgesinnten”, die durch den Reading Room dieser Zeitung von einem Gespräch unter Experten zu einer öffentlichen Angelegenheit geworden sei: “Das Buch schlägt ein ganzes Land in seinen Bann, die Befürworter wie die Kritiker. Über nichts wird im Kulturbetrieb leidenschaftlicher gestritten als über Bücher. Ein größeres Kompliment kann man dem Kulturgut Buch gar nicht machen.” Das sei eine “große Chance” für den gesamten Buchmarkt: “Literatur wird durch diesen Reading Room noch lebendiger. Hier diskutieren Bücherleser miteinander, die sich ohne das Internet nie ausgetauscht hätten. Wer würde da noch behaupten wollen, dass die Papierkultur tot ist ?”
“Ergriffene Selbstfeier” : Fi donc ! - “Der Spiegel” warb zunächst für eigene Messeaktivitäten : “Altern , Apo , Alpha- Mädchen” . Das jedenfalls versprach man sich unter ” attraktivem Appeal” . |||
MAXIMALE ZAHLENPARADE : “BUCH TUT GUT”
Der “Tagesspiel” liess eine wahre Zahlenschlacht vom Stapel , einen body count der Buchkultur :
Rund 22.000 Besucher, vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren, erkundeten die mit Büchern gefüllten Hallen, schmökerten in den Neuerscheinungen des Frühjahrs, lauschten Schriftstellern und sammelten Kataloge und Prospekte. Das “Frühlingsfest der Bücher”, auf dem sich auf rund 63.000 Quadratmetern mehr als 2000 Verlage aus fast 40 Ländern präsentieren, hatte am Mittwochabend mit einem Festakt im Gewandhaus begonnen. Erwartet werden rund 100.000 Besucher.
Ob die genannten “Kinder , Jugendlichen und Senioren” freilich jene Kaufkraft abgeben , nach welcher der Handel strebt , bleibe mal dahingestellt . Aber wozu gibt es die “Multiplikatoren” , die in Form vom “mehr als 2400 Journalisten aus rund 20 Ländern” angereist waren , “um über das größte Frühjahrs- Branchenereignis im deutschsprachigen Raum zu berichten” . - Ein paar Krümel dieser Coverage abzukriegen , gab für die “mehr als 2300 Aussteller” , die - der superlativische Stil kennt keine Gnade - “auf der wichtigsten deutschen Bücherschau des Frühjahrs ihre Neuerscheinungen” präsentierten , den Löwenanteil des “Prinzips Hoffnung” ab . Aber hallo , es gab ja noch einen weiteren Superlativ , geeignet , den Direktverkauf anzukurbeln :
Parallel findet mit “Leipzig liest” das größte europäische Literaturfestival in Leipzig statt: 1500 Autoren lesen bei rund 1900 Veranstaltungen auf dem Messegelände und in der ganzen Stadt.
Es wird Nachbericht des Tagesspiegels vorbehalten sein , das Bisherige sogar noch zu toppen : “129.000 Gäste” bedeuten exakt 29.000 mehr als die zuvor erwarteten 100.000 , auch die Menge der Aussteller ist seit dem vorangegangenen Bericht auf gezählte “2.345″ angewachsen . Rekord also in allen Kategorien : Sogar im beflissenen Abtippen von Agenturmeldungen . |||
“WAHNSINN” & “REBELLION”
Live von den Saalschlachten mit aggressiven Fotografen gab der lokal situierte Paco @ “Umblätterer” von dem “kompletten herrlichen Lesungswahnsinn” Laut . Leicht wahnsinnige Züge trägt die Berichterstattung der “taz” : Einerseits sieht sie die Realperson des Lokalmatadors und Preisträgers des Leipziger Buchpreises irgendwie und “gefühlt” “überall zugleich” . Anderseits war die “überlebensgrosse” Plakataktion des S. Fischer- Verlags im Stadtbild auch ohne der - schon nachgerade mythischen - Szene des bierschwenkenden Preisträgers dazu angetan , für einen “überall zugleich”- Effekt zu sorgen :
Zum Marlboro-Mann reicht es nicht ganz. Aber zweimal hingucken musste trotzdem, wer ( .. ) die großformatigen Plakate sah, auf denen überlebensgroß Clemens Meyer neben seinem neuen Erzählungsband “Die Nacht, die Lichter” posiert. Eine eher ungewöhnliche Werbeaktion, die der Fischer Verlag seinem jungen Autor angedeihen ließ. Ob sie den letzten Ausschlag dafür gegeben hat, dass Meyer Konkurrenten wie Sherko Fatah oder Ulrich Peltzer im Rennen um den Preis der Leipziger Buchmesse abgehängt hat, darf man bezweifeln. Kaum fraglich indes, dass mit der Leipziger Plakataktion fortgesetzt wird, was Clemens Meyer in seinen Interviews nicht müde wird zu wiederholen: Er ist ganz nah dran an seiner Stadt und seinen Leuten.
“Ganz nah dran” musste zwangsläufig der NZZ- Redakteur an der Szene sein , zählte er doch zu den Juroren des Preises . Meyers triumphierende Bierschwenk- Geste evozierte für den Beobachter die “Siegerpose eines Boxers” unter wurde von diesem “nachsichtig unter Imagepflege und Profilierung der eigenen Marke ( Gefühl und Härte, Prekariat und Poesie )” verbucht . Was dem Gast aus der nüchternen Schweiz auffielt , war das Motiv der gereckten Faust : “Beinahe hatte die Geste etwas Rebellisches” . Und gemahnte damit an das Jahresthema “1968″ , formerly known as “Jugendrevolte” . Die Teach- Ins zum Thema figurieren dieser Tage eher im Format der Talkshow und Debattierzirkel . Titel : “Damals wilde Worte , heute milde Sorte ?”
Fäuste wurden nicht geschwungen; hier und da vielleicht in der Hosentasche geballt.
Kollege und Deutschland- Korrespondent Joachim Güntner wollte die stark von Charlotte Roches “Feuchtgebieten” beatmete Stimmung “für einmal einseitig” betrachten :
Überall Sex. |||
VERMARKTLICHUNG ?
Der bestens sellende Sex dient selbstverständlich lediglich zur Querfinanzierung für hochqualitative Literatur . Allerdings gibt es Manche , die Zweifel hegen . Ein paar notierenswerte Gedanken hat sich der Gallimard- Lektor Eric Vigne in seinem Buch “Le livre et l’éditeur” gemacht und mit der FR darüber gesprochen . De facto , so Vigne , sei das Verlagswesen längst in den Besitz grosser Medienkonzerne , die den the way of publishing eminent beeinflussen :
Alle Medienkonzerne werden strukturiert durch die Norm des Gegenwartkultes, des unmittelbaren Umsetzens von Themen und Produkten, des schnellstmöglichen Auszahlens der Investition. Ihre Zeitschriften konzentrieren sich daher auf die Bestseller, die sich sehr schnell verkaufen sollen und der großen Homogenität der Vertriebssysteme angepasst sind, die wiederum eher dazu da sind, die Verkaufszahlen der Bestseller in die Höhe zu treiben, als dazu, die breite und anhaltende Präsenz von anspruchsvollen Büchern zu gewährleisten.
Diesem “Gegenwartskult” steht die Produktionsweise diametral entgegen :
Es wird heute geschrieben, aber auf der Grundlage einer Reflexion oder Perspektivierung der Vergangenheit, die in die Zukunft weist. Das Buch ist also im Futur ebenso wie im Perfekt oder im Konditional geschrieben. Die Kommunikationsbranche gründet dagegen auf dem Bild, der reinen Gegenwart, und kümmert sich weder um die Zukunft noch um das Erbe der Vergangenheit.
Im “Börsenblatt online” erinnert Jochen Jung - bekannt als Verleger und elegant schöngeistiger Kolumnist - trotz allem an die Realität und Notwendigkeit des Marktes . “Leipzig = Marktmaschine” lautet die Gleichung hinter all dem TamTam und ChiChi :
Und wenn die phänomenale Lese- oder richtiger: Zuhörlust der Leipziger auch dieses Jahr wieder zu fast 1.000 Veranstaltungen führen wird, dann nicht nur, um der Eitelkeit der Autoren und dem Wissensdurst der Leipziger Genüge zu tun, sondern um sie zum Kaufen zu animieren ( …) . Tatsächlich sind der Geist und das Geld unversöhnlich. Aber eben das ist ja der Motor, der für die Spannung sorgt, aus der heraus die Buchwelt ihren Antrieb bezieht. Dass da etwas zusammengebracht werden muss, was nicht zusammengebracht werden will, das ist die Herausforderung.
Scheinbar Unversöhnliches Zusammenzwingen muss auch , der die Gretchenfrage nach der Zukunft von literarsichem Content stellt : Dass “Buch oder Netz ?” als Killerfrage funktionert und entsprechende Killerphrasen triggert , ist hinlänglich bekannt.
Eher konsensuell wollte dies freilich der “Börsenverein” mt einem Teach- In Panel gehalten wissen : Die Debatte über “Bücher, die die Welt beweg(t)en” erregte weniger durch ein letztlich zusammengebasteltes Plädoyer für das “Sowohl als auch” von Net und Papierpublikationen , sondern vor allem durch die Aufmischung des Personals für “Tradition” ( Autor Michael Kumpfmüller ) und “Fortschritt” ( Helge Malchow , Kiepenheuer & Witsch ) durch den Werbeblog- Startupper aus der ZIA , Sascha Lobo . Man lese die Kommentare - sowie einen diesmal zu Hochform auflaufenden Hal Faber . |||
FOR THE RECORD : DIE JURY
Inwieweit die Zusammensetzung der Jury aus den Namen der üblichen Verdächtigen besteht , mag “chacun à son goût” ermessen . Wir listen hier ( for the record ) simpel die Namensliste .
Die bisherigen Juroren : Ulrich Greiner ( Die Zeit ) , Michael Hametner ( MDR Literatur ) , Uwe Justus Wenzel ( NZZ )
Neu im Team : Ina Hartwig ( FR ) , Elmar Krekeler ( Literarische Welt ) , Kristina Maidt-Zinke ( SZ ) , Volker Weidermann ( FAS )
Es ist nicht eben schwer , zu erkennen , wer sich hier in belletristischen Belangen ( = Preis an Clemens Meyer ) durchgesetzt hat . Die Bemerkungen der FR zur schiefen “Wiedergutmachung” halten mit Indizien für eigene Präferenzen nicht eben hinter dem Berg :
Überhaupt ließ sich auch in diesem Jahr wieder herrlich über Mechanismen von Jury-Entscheidungen und Preisvergaben spekulieren - und auch dafür ist der Preis schließlich da. Clemens Meyer, vor zwei Jahren mit seinem gefeierten Roman “Als wir träumten” leer ausgegangen, reüssiert nun mit der kleinen Form. Das leuchtete nicht jedem ein. Muss es auch gar nicht.
Das Augenfällige in diesem Jahr ist der Umstand, dass die Jury ein Versäumnis nachholte, um ein anderes zu begehen: Sie nominierte Ulrich Peltzers Roman “Teil der Lösung”, einen Herbsttitel, der auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises in Frankfurt unverständlicherweise fehlte, um im Gegenzug und ebenso unverständlicherweise in einem qualitativ insgesamt eher schwachen Frühjahr Marcel Beyers Roman “Kaltenburg”, ein so kluges, spannendes und bewegendes Buch, wie es nicht oft geschrieben wird, zu ignorieren. |||
FOR FURTHER READING : DIE JURY FÜR DEN DBP
À propos “Deutscher Buchpreis” : Die dramatis personae der Jury ‘08 wurde bereits Mitte Februar bekannt gegeben . Am 20. 8. soll die Longlist stehen ( 20 Titel ) , ab 17. 9. die notorisch heiss debattierte Shortlist ( 6 Titel ) . Als Vorabendprogramm zum Start der Frankfurter Buchmesse ziehen sie dann am 13. 10. mit der endgültigen Entscheidung blank . Wie man sich unschwer erinnern wird , gingen die 37.500 Euro im Vorjahr an “Die Mittagsfrau ” Julia Franck .
Christoph Bartmann ( Leiter der Abteilung Kultur und Information des Goethe- Instituts ) , Martin Ebel ( Kulturredakteur beim “Tages- Anzeiger ) , Meike Feßmann ( freie Kritikerin ) , Jens Jessen ( Feuilletonchef der ZEIT ) , Manfred Keiper ( Andere Buchhandlung , Rostock ) , Rainer Moritz ( Leiter des Literaturhauses Hamburg ) , Michael Schmitt ( Redakteur bei “Kulturzeit” , 3sat )
Ob die Statuten dies Jahr besser erfüllt und das Wahlverhalten weniger ausschliesslich “hansert” , als dies im Vorjahr der Fall war , wird sich weisen . Warten wir’s ab . |||
KLANGAPPARAT
Damit dies kein komplettes Montagsmodell bleibt und alles nur “Laus über die Leber” bzw. -Tran : Den besten Sound für sämtliche Tageszeiten
sowie eine Tiefenreinigung der Laune zeitigt eines der besten Mixes der besten Mo- na - te . Die vom vm Magazin XLR8R ( sprich : “accelerator” ) verabreichte Mixtur “Dubstep Goes South” beinhaltet heitere Dubanwandlungen , resche- Beat- Sprints , sämtlich dazu angetan , den Tiger wieder in den Tank zu zaubern . DJ und Producer Bruno Belluomini schenkt ein und spart nicht mit Eigenbau aus feinsten Lagen . Und fährt und fährt und fährt . Oder weniger treudeutsch und markig : Dis ’s reel fun , Dudes ! - CLICK LINK TO “DUBSTEP GOES SOUTH” SEE PLAYLIST AND LISTEN . |||
LINKS
- Leipzig liest und schiesst . Ein großes Palaver zum Buchmessenauftakt ( Richard Kämmerlings , FAZ , 14. 3. 2008 )
- Der Spiegel auf der Leipziger Buchmesse - Altern , Apo , Alpha- Mädchen ( SpOn , 12. 3. 2008 )
- Leipzig liest : Alles strömt zur Buchmesse ( saw / dpa / ddp , Tagesspiegel , 13. 3. 2008 )
- Leipziger Buchmesse : Neue Bücher waren gefragt ( Norbert Claus , Tagesspiegel , 16. 3. 2008 )
- Leipziger Buchmesse : Lesungswahnsinn ( Der Umblätterer , 16. 3. 2008 )
- Leipziger Buchmessen- Preis für Clemens Meyer : Der Überall-Zugleich-Mann ( taz , 15. 3. 2008 )
- Von der Leipziger Buchmesse : Dichter dran ( taz , 17. 3. 2008 )
- Rebellion und Selbstbesinnung - Historische Momente und andere Augenblicke während der Leipziger Buchmesse ( Uwe Justus Wenzel , 15. 3. 2008 )
- Erotik nach sächsischer Art : Leipzigs Buchmesse 2008 – für einmal einseitig betrachtet ( Joachim Güntner , NZZ , 17. 3. 2007 )
- Triumph der “Vermarktlichung” ? - Gallimard-Lektor Eric Vigne über die Globalisierung des Buchmarktes ( Interview Christine Pries , FR , 13. 3. 2008 )
- Die Herrschaft der Ökonomie ( Jochen Jung , BB , 13. 3. 2008 )
- Internet : Das Buch wird bleiben - auch ohne Papier ( bb online , 13 .3 .2008 )
- Leipziger Buchmesse : Eine Wiedergutmachung ( Christoph Schröder , FR , 14. 3. 2008 )
- Clemens Meyer ist der Star der Buchmesse ( Joachim Lottmann , Literarische Welt , 9. 3. 2008 )
- Preis der Leipziger Buchmesse - Clemens Meyer ausgezeichnet ( FAZ , 13. 3. 2008 )
- “Mit Literaturqualität hat das nichts zu tun” ( Zur Shortlist DBP ) - Sigrid Löffler im Gespräch mit Christoph Schmitz | Kultur heute , DLF , 12. 9. 07
- Preise und Wiedergänger : Hanser , Lovenberg , Mosebach ( in|ad|ae|qu|at , 13. 9. 2007 )
- Das grossen BuchMesseN | Fair Y Tales ( in|ad|ae|qu|at , 9. 10. 2007 ) |||







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