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Henryk M. Broder - eine Heimsuchung Hildegards von Bingen ?



||| HL. HILDEGARD | DER HILDEGARD- VON- BINGEN- PREIS | POLITICALLY INCORRECT | DIE ACHSE DES GUTEN : NEOCONS AUS DEM GEISTE ‘68 | KEIN SCHWEIN | … UND DIE HEILIGE HILDEGARD ? | KLANGAPPARAT

HL. HILDEGARD

Hildegard von BingenHildegard von Bingen ( ca. 1098 bis 17. 9. 1179 ) : In lexikalischer Verkürzung gilt die Heilige als einflussreiche Mystikerin , deren Visionen in illuminierten Büchern “Liber Scivias Domini” ,”Liber Vitae Meritorum” sowie “Liber Divinorum Operum” ) sowie als Streiterin wider die Verweltlichung des Klerus .

Die Äbtissin des Benediktinerklosters Rupertsberg bei Bingen ist heute noch am ehesten als Autorin der heute von Esoterikern gleichwie von Kulturhistorikern geschätzten natur- und volksmedizinischen Heilbücher “Causae et Curae” bzw. “Liber subtilitatum diversarum naturarum creaturarum” ( “Buch über das innere Wesen [ Beschaffenheit und Wesen ] der Heilkraft ) der verschiedenen Kreaturen und Pflanzen” bekannt sowie für die von ihr überlieferte Sammlung geistlicher Lieder , “Symphonia armonie celestium revelationum” .

Wie mögen all diese aus Brockhaus , Meyer und Wikipedia kompilierte Daten mit dem Umstand zusammen hängen , dass ausgerechnet der bekennende Anti- Islamist, Anti- Zionist , ja bisweilen gar das Provokationsschlachtross eines jüdischen Antisemitismus reitende ex- linke Publizist Henryk M. Broder im Jahr 2008 den Hildegard- von- Bingen- Preis zugesprochen erhielt ?

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DER HILDEGARD- VON- BINGEN- PREIS

Hildegard von Bingen PreisDer “Tagesspiegel” , als dessen stets für kraftige Erregungen dienlicher Kolumnist Broder fungiert , berichtet am 18. 7. 2008 :

Mainz - Der Publizist und Schriftsteller Henryk M. Broder erhält in diesem Jahr den Hildegard- von- Bingen- Preis für Publizistik. Das teilte das Kuratorium des Preises am Freitag in Mainz mit. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz seit 1995 an Journalisten und Publizisten vergeben, “die sich in besonderer Weise verdient gemacht haben“. Der 61-jährige Broder arbeitet für das Nachrichtenmagazin Der Spiegel und den Tagesspiegel und ist Autor mehrerer Bücher. Er erhält die Auszeichnung am 13. September in Mainz.

Im vergangenen Jahr ging die nach der Mystikerin und Gelehrten Hildegard von Bingen (um 1098 bis 1179) benannte Auszeichnung an den Chefredakteur der Wochenzeitung Die Zeit, Giovanni di Lorenzo. Zu den bisherigen Preisträgern zählen auch der Theaterkritiker Gerhard Stadelmaier, der Reporter und Buchautor Peter Scholl-Latour sowie die Fernsehmoderatorin Sandra Maischberger.

Wir komplettieren in|ad|ae|qu|at die Liste der bisherigen Preisträger :

Maybrit Illner , Claus Kleber , Harald Schmidt , Joachim Kaiser , Joachim Fest , Johannes Gross , Gabriele Krone-Schmalz , Walter Kannengiesser sowie Helmut Markwort . Letzterem - der als alleiniger Preisrichter fungierte - verdankt Broder übrigens bereits den Ludwig- Börne-Preis 2007 . Eine Entscheidung für den “geborenen Polemiker“ [ ? sofern dies ontogenetisch überhaupt möglich ist ? ] , welche Jedem , der auch nur eine Zeile Börne gelesen hat , sofort einleuchtet .

Hilfreich zum Verständnis des Zustandekommens der Kür eines einstmals originellen und streitbaren , mittlerweile allerdings zum unflätigen anti- islamistischen und -liberalen Hassprediger mutierten Publizisten mag dabei sein , dass das Wahlkuratorium des Hildegard- von- Bingen- Preises für Publizistik aus dessen bisherigen Preisträgern besteht . Schlagen wir die Satzung und Begründung des Preises nach , erfahren wir Folgendes :

Der mit 5.000 Euro dotierte Hildegard- von- Bingen- Preis zeichnet ein Lebenswerk oder eine große, umfassende publizistische Leistung aus. Er soll ‘die Pluralität im Chor der Meinungen’ fördern und Frauen und Männer ehren, die ‘nicht ohne Zivilcourage ihr Bild von der politischen, sozialen und kulturellen Welt‘ besonders markant weitergeben.

Gewürdigt wird damit eine herausragende, die Gesellschaft prägende publizistische Leistung.

Dabei verweist die Namensgeberin nicht nur auf den regionalen Bezug zu der den Preis auslobenden Körperschaft, sondern vor allem auf die zu ihrer Zeit Weg weisende publizistische Arbeit der Hildegard- von- Bingen im Hochmittelalter.

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POLITICALLY INCORRECT

PI logoDiese sogenannte “Pluralität der Meinungen” , vorgetragen in beispielloser “Zivilcourage” : Mehr noch in den per Print und im TV unter fremdredaktioneller Aufsicht publizierten Glossen und Suaden lässt sich des Broders Kern in allen Formen des lexikalischen und argumentativen UNTERGRIFFS studieren : Sowohl in Broders eigenem Kollektiv- Blog “Die Achse des Guten” als in dessen Gastkommentaren in Stefan Herres “Politically Incorrect” [ Policy : "Gegen den Mainstream" , "Proamerikanisch und -israelisch" , "Grundgesetz und Menschenrechte" und last , but surely not least : "Gegen die Islamisierung Europas" *] wird mit provokativem Unflat nicht gespart .

[ * Im November 2007 schreibt Stefan Herre : PI sei in den drei Jahren seines Bestehens "zum grössten politischen Blog in deutscher Sprache herangewachsen und informiert derzeit täglich 20.000 Leser. Das hat mir natürlich nicht nur Freunde, sondern auch erbitterte Feinde eingebracht. Aufgrund massiver Morddrohungen gegen mich, meine Familie und sogar meine Eltern, übergebe ich 'Politically Incorrect' an einen neuen Besitzer im Ausland. - Dafür meldet sich Herre per 1. 7. 2008 mit neuer HP und Lincoln Zitat cowboybehütet zu Wort : "Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem ihr die Starken schwächt ..." ]

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DIE ACHSE DES GUTEN : NEOCONS AUS DEM GEISTE ‘68

Achse des Guten logoIn der WELT hatte “Achse”- Koautor Hannes Stein 2005 sogar die Stirne , das Blog der Seinen

als “Zentralgestirn” der quasi in den Untergrund abgedrängten “Amerikafreunde” zu bezeichnen und die Community der pro- amerikanischen resp. : pro-israelischen Blogger als neues Samizdat auszurufen . So viel Gutheit in einem von Rot- Grün geschürten Klima des Anti- Amerikanismus ?! - Vgl. Dazu Philipp Dudek in der taz : Wohin sind denn hierzulande nur all die streitbaren Freunde der USA verschwunden ? Ins Internet , ach so.

Thomas Rothschild , dem die Aporien der Linken in dern zurückliegenden Jahrzehnten nicht verborgen geblieben sind , steuert eine unauferegte Herleitung der Neocons aus dem Geist von ‘68 anlässlich des Verleihung Börne- Preises an Broder bei :

Der Ludwig-Börne-Preis wird von jeweils einem einzigen Juror vergeben, und das war in diesem Jahr der Herausgeber und Chefredakteur des Magazins Focus, Helmut Markwort, dem man gewiss nicht zu nahe tritt, wenn man ihn als ausgewiesenen Verfechter eines militanten Konservatismus charakterisiert. ( …. )

Als ich Henryk M. Broder vor knapp 40 Jahren kennen lernte, trat er als wohltuend frecher, gescheiter Provokateur auf, der formidabel in die Landschaft der 68er-Rebellion passte. Er liebte es, Tabus zu brechen, vor allem die herrschenden Tabus der restaurativen Gesellschaft, in der sich alte Nazis ungeniert breit machten und Spießer das Sagen hatten. ( … )

Inzwischen aber hat sich in Broders Kopf ein bemerkenswerter Wandel vollzogen. Es existiert ein weit über Broder hinausgehendes Phänomen, das der genaueren Untersuchung bedürfte. In den Jahren des Nationalsozialismus, aber auch schon davor, gab es unter jüdischen Intellektuellen eine Tendenz, mit der Linken zu sympathisieren, ja in kommunistische Parteien und andere Organisationen der Arbeiterbewegung einzutreten, weil diese die konsequentesten Gegner der Nazis waren und somit auch des Antisemitismus unverdächtig zu sein schienen. Als dann der lange verdrängte Antisemitismus in der Sowjetunion und - im Zusammenhang mit dem Rajk- oder dem Slánsky-Prozess - in deren Satellitenstaaten erkennbar wurde, als sich zudem im Kalten Krieg die ursprünglich positive Haltung der UdSSR gegenüber Israel zu einer antizionistischen Position umzukehren begann, gerieten viele von diesen Juden in einen Loyalitätskonflikt.

Solch einem Konflikt ist Broder offenbar erlegen, als er in seiner deutschen Umgebung den “linken Antisemitismus” zu entdecken meinte. Nun wäre es borniert, wollte man leugnen, dass es auch unter Linken antisemitische Ansichten und Äußerungen gibt. Aber für Broder wurden sie - ungeachtet des ungebrochenen Einflusses alter und neuer Nazis - zum zentralen Objekt seiner Angriffe. Als er dann bald zur Gleichsetzung von Antizionismus und Antisemitismus gelangte, war es nur noch ein kurzer Weg zum Vorwurf des “jüdischen Antisemitismus” gegenüber Juden, die seine Einschätzung der Politik Israels nicht teilten. ( … )

Aber warum muss die Ablehnung des Antizionismus einhergehen mit einer bedingungslosen Apologie des Kapitalismus, den Broder in seiner Jugend durchschaut hatte? Warum muss sie einhergehen mit der Befürwortung sozialer Kälte, dem Kotau vor den USA und der Hetze gegenüber dem Islam? Gewiss wurden diese Begleitmelodien nicht in Hinblick auf den Luwig-Börne-Preis intoniert. Aber sie dürften ganz wesentlich dazu beigetragen haben, die Zuneigung von Helmut Markwort zu erobern. Die Zuneigung des Focus-Chefs für einen Mitarbeiter des konkurrierenden Spiegel immerhin. ( … )

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KEIN SCHWEIN

Aus der Perspektive einer jüngeren Generation sah dies die Netzzeitung schon etwas gelangweilter:

Und auch in der Vision von einem Islam-beherrschten Europa der Zukunft fällt ihm außer den zu erwartenden Verboten von Schweinefleisch, Sexkinos und Bikinis nichts ein. Ja, der Islam, im Moment entzündet sich hier sein Furor. Eine seiner Lieblingsgeschichten: Britische Banken haben keine Sparschweine abgeschafft aus Rücksicht auf Moslems! Die Story, die 2005 durch englisch-sprachige Medien geisterte, war eine schlichte Ente, vom australischen Fernsehsender ABC längst enttarnt.

Broder hat damit auch das kommerzialisierte Weblog ‘Die Achse des Guten’ bestückt, das er mit dem Autorenteam Maxeiner & Miersch betreibt. Die Achse trägt akribisch zusammen, was die katastrophalen Folgen von Gutmenschentum und Political Correctness für die zivilisierte Welt beweist. Die wirklich «Guten» munitionieren sich hier für ihre Schriften. Aktivster Sammler: Hendryk M. Broder.

Lassen wir die mit allen Mitteln der gegenseitigen Verstänkerung betriebene Privatfehde zwischen dem Medienjournalisten Stefan Niggemeier ( 1 , 2 , 3 ) und der Fraktion “PI- DADG- Broder” ( 1 , 2 - Nachdruck bezeichnenderweise in der WELT , 3 ) als Profilierungsduell beiseite .

Auf ästhetisch wie intellektuell höchst differenten Niveaus beobachten Seiten wie “Der Spieglefechter” ( “Rechtspopulisten unter sich” , “Tabubruch reloaded” oder Erhard Arendts “… selber schuld , wenn Sie so schreiben Henryk M. Broder !” Broders ( blog- ) publizistische Umtriebe . Auch Thomas Knüwer ist in anderem Zusammhang die “sinkende Schamgrenze” Broders aufgefallen .

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… UND DIE HEILIGE HILDEGARD ?

Hildegard von Bingen Liber Divinorum OperumWarum allerdings ein Publizist , dessen ( satirisch getarnten ) Tiraden regelmässig weit unter die Gürtellinie greifen - so wird aus Jürgen Todenhöfers Versuch , den Irak- als Angriffskrieg vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen bei Broder die “Achse des Guten“- Schlagzeile : “Hodentöter will es wissen” , Sefan Niggemeier wid abwechselnd als “Schweinchen Schlau” , “die Laus die brüllte” tituliert .

Warum ein Journalist , welcher derart regelmässig mit faulen Eiern wirft , ausgerechnet mit dem nach einer grossen Ethikerin und Heiligen benannten Preis ausgezeichnet werden sollt , ist kein , sondern nimmt Wunder .

Vielleicht lässt sich da nur in Hildegards eigenen Worten replizieren . In der Sammlung “Heilwissen” schreibt sie “Vom Wasser” :

… Sumpfwasser, wo auch immer auf der Erde es sei, ist ganz wie Gift; denn es hat in sich die werthlosen und schädlichen Feuchtigkeiten der Erde und den giftigen Geifer der Würmer. Dies ist ganz schlecht zum Trunk und überhaupt zum Gebrauch der Menschen und kann nur zum Waschen dienen, wenn man es hierzu nehmen muss. Wer es aber aus gänzlichem Mangel an anderm Wasser trinken will, muss es vorm Genuss erst kochen und dann abkühlen lassen;

P. S. Ob die Auspreisung etwas mit Broders jüngster Konversion zum Islam ( ! ) zu tun haben könnte ? - Weiss der Teufel !

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KLANGAPPARAT

Lange vernachlässigt , endlich wieder zurückgefunden : Das japanische Netlabel BUMP | FOOT ( dessen generischem Splitmodell seither viele czz-hoerempfehlunggefolgt sind ) bringt mit “Tuesday Morning Huricane” eine ebenso nachdenkliche wie kraftvolle Vexation in die tristen Kulissen dieser sommerlichen Regentage . Instrumental International für Fortgeschrittene - mit selten geglücktem Einsatz digitaler Streicher . Schöpfer dieser Sounds einer urban tristesse mit sanften Achtziger- Alusionen ist Jupiter Makes Me Scream aka Kafka aka Karolis Buržinskas aus Litauen , der - tröstlich genug - Musik auffasst als eine fortschreitend zu erkundende “science of soul” . CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Alinai ( 3:16 ) | 02. Picture ( 2:03 ) | 03. Routine ( 3:28 ) | 04. Sunshine Radio ( 3:52 ) | 05. This Girl ( 2:24 ) |||

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INCIPIT | Deutschland sucht den Schönsten Satz (DSDSS)



||| PREISWEISE | “SCHÖNSTES” INCIPIT | PRO PROSA : NO POEMS | DSDSS - 3 WÖRTER | MITMACHEN - WATCHBLOGGEN : WASS & GRALSER | ALL QUIET ON THE PRICE FRONT ? | KLANGAPPARAT | LINKS |||

PREISWEISE

czz chartsLiteratur- und Sprachpreise , wohin man blickt :

Georg Büchner- , Jacob Grimm- , Johann- Heinrich- Merck- , deutscher Buch- , Reinhard Priessnitz- , Heimrad- Bäcker- Preise . Hinzu Listen der Besten bei Buchhandel und Spiegel , SWR , ORF , und sonstwo . |||

“SCHÖNSTES” INCIPIT

czz chartsZur Abwechslung wurde gestern einmal wieder ein “Schönster” proklamiert : Und diesmal ging’s um nichts Geringeres als den SCHÖNSTEN ERSTEN SATZ , Publikumsvoting für die Neigungsgruppen “Schöngeist und Literatur” , ausgerufen von STIFTUNG LESEN und der Initiative deutsche Sprache . Das Ganze seit Mai breit instrumentiert beispielsweise von seiten der WELT .

Mit vielen schönen Vorschlägen , auf dass p. t. Publico sich beim Check möglicher Kandidaten auch gleich ein bisschen Wissen aneigne : Noch viel mehr schöne erste Sätze .

Von “Alle glücklichen Familien ähneln einander ; jede unglückliche aber ist auf ihre eigene Art unglücklich” ( Leo Tolstoi : Anna Karenina ) über “Lange Zeit bin ich früh schlafen gegangen” ( Marcel Proust : In Swanns Welt ) bis hin zu : “Scarlett O’Hara war nicht eigentlich schön zu nennen” ( Margaret Mitchell : Vom Winde verweht ) .

Und auch ein Verlag ( nicht zufällig ein auf Unser- Gutes- Schulbuch abonnierter ) wurde im September gefunden . Am Anfang wird Das Wort gewesen sein . Förderlich , fürderhin . Stolzes Resumée der Veranstalter :

Über 17.000 Menschen haben sich an der Suche nach dem ’schönsten ersten Satz’ eines Romans oder einer Erzählung beteiligt. Vorschläge kamen bis zum Einsendeschluss am 21. September vor allem aus Deutschland, aber auch aus 60 weiteren Staaten - darunter Russland, Malaysia, Brasilien, die Elfenbeinküste und China. Es beteiligten sich auch mehr als 400 Schulen an dem Wettbewerb, den die Initiative Deutsche Sprache und die Stiftung Lesen ins Leben gerufen hatte. |||

PRO PROSA : NO POEMS

czz chartsFreilich stellt sich da doch ein kleiner VERS- Pferdefuss quer : Die Anfänge waren lediglich auf Prosa- Werke bezogen . Als hätten Werke und Zyklen der Lyrik ( “RATSCHLUSS DER GÖTTER , DASS ODYSSEUS … ” ) keinen Beginn . Oder , wie der Fachmann sagt : Kein Incipit . Dies nur als ein weiteres Indiz für die auch von schöngeistiger Seite forcierte PR für PROSA , welche man für “publikumsnäher” hält . Büchner- , Buchpreis, Bachmann : LYRIK BITTE DRAUSSEN BLEIBEN .

Im Zuge der erbaulichen Prosa- Promotion baut man nach Kräften an einer Self- Fulfilling Prophecy : Man schafft Fakten , indem man sie unterstellt . So bleiben auch hehre Kultur- und Literatur- Vermittlungs- Unterfangen letztlich extrem prosaisch : Wie am Beispiel des sich ständig selbst reproduzierenden Jury- Unwesens an dieser Stelle mehrfach dokumentiert . ( BOBs , DBP , Grimme Online , bookaward ) |||

DSDSS - 3 WÖRTER

czz chartsWie also heisst es , dieser “schönste” Roman- Anfang und WER hat ihn geschrieben ? - Pass’ auf , jetzt wird’s echt esoterisch , denn der Autor ist Einer , von welchem des Längeren sehr, sehr wenig die Rede war . Lob , Lorbeer , Acht und Dank für eine wahrhaft couragierte Wahl - Trommelwirbel - Trommelwirbel - Trommelwirbel - TUSCH - TUSCH - TUSCH :

Deutschland Sucht den Schönsten Satz ( DSDSS ) und findet ihn - ganze DREI WÖRTER LANG - bei “unserem” Nobelpreisträger , Praeceptor Germaniae und Panorama- Prosaisten : GÜNTER GRASS . Buch : DER BUTT . Satz : ILSEBILL SALZTE NACH .

Als wäre … Als hätte … Als müsste man - Stichworte “Beim Häuten der Zwiebel” , “80. Geburtstag” , “Liebesduett in der ZEIT mit MARTIN WALSER” - man nicht jeden eineinhalbten Tag etwas über des GGs jüngste Geschichtsdichtungen und Gesichtswäschen lesen . |||

MITMACHEN - WATCHBLOGGEN !

czz chartsAn dieser Stelle kann in|ad|ae|qu|at endlich das lange unter der Zunge verwahrte Projekt an mögliche Literatur- und Blog- Neigungsgruppen unter unseren werten Lesenden zur kreativen Verwirklichung anvertrauen :

  • Deutschland Sucht das Super- Blog 1 : Blogwatch | Watchblog on Günter Grass und Martin Walser , Arbeitstitel “WASS & GRALSER
  • Deutschland Sucht das Super- Blog 2 : Blogwatch | Watchblog sämtlicher , irgendwie Sprach- und Literatur- affinen Preise , Arbeitstitel : “UNTER GEIERN” |||

ALL QUIET ON THE PRICE FRONT ?

czz chartsImmerhin kann Manche Nachricht doch zur nachgerade poetischen Erheiterung gereichen :

Das mit der ERBSE ist im den Gemarkungen der Preis- Erbsen- Er- Zähler nicht etwa ein Schmäh , sondern hehr und selbstredend ernst auf Wohl und Wehe der Menschheit erpicht :

Mit der Verleihung des von Märchenland gestifteten Preises “Goldene Erbse” enden die 18. Berliner Tage am 25. November schließlich. In diesem Jahr geht der Preis an den schwedischen Schriftsteller Hennig Mankell für seine Verdienste als Kinderbuchautor und für sein Engagement bei “Ärzte ohne Grenzen”, an den Musiker Peter Maffay für seine Verdienste in der “Allianz für Kinder” und an die Verlegerin Heidi Oetinger für ihre Verdienste um die Kinder- und Jugendliteratur. ( rbb- online , 1. 11. ) |||

KLANGAPPARAT

Als überirdischen Tusch gibt es heute - der Breite und dem Hochfliegenden des Themas entsprechend - eine einzige Komposition von siebenundzwanzig Minuten . Jason Corders ( Lexington , Kentucky ) Ambient- Ambitionen figurieren unter dem Work- in- Progress- Titel OFF THE SKY und wenden sich ( seit czz hörempfehlungder Urszene im mütterlichen “womb”) vom Instrumentalen dem Atmospärischen zu : “instruments such as guitar , piano , sine waves , field-recordings and weather pattern data are mainstays for off the sky .” - Nun gibt es eine weitere Expedition unter dem Telltale- Titel CUMULAE MOVEMENT bei dem von uns in|ad|ae|qu|at so gerne genannten und vorgeführten Netlabel THINNER bzw. in dessen smootheren Nebenzimmer namens AUTOPLATE ( apl 049 ) . - Nur leider : Ein rezenter Site- Relaunch steht der Usability bis 15. November schwer und dezidiert im Wege . Müssen wir also leider einen Umweg suchen …. und noch einen … HA - endlich : Trouvé - Touché : Im Netz geht nämlich so schnell nüscht verloren . Nicht mal eine ätherische Ambient Wolke . Na bitte : CLICK TRACK TO LISTEN : Jason Corder | off the sky - Cumulae movement ( 27:43 ) |||

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Erste Sätze

Letzte Sätze

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