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NEUES VON FREUNDEN



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MONAT DER FOTOGRAFIE : TELLTALE TAUTOLOGY

WESTWAERTS_copyright_Silvia_Maria_Grossmann

westwärts ( 2006 ) © Silvia Maria Grossmann
s/w – Fotografie auf Baryt - Bild 32,5 x 48,5 cm - Auflage 7 + 1 EA

ZWEI_WIRKLICHKEITEN_copyright_Silvia_Maria_Grossmann

Zwei Wirklichkeiten ( 2006 ) © Silvia Maria Grossmann
s/w – Fotografie auf Baryt - Bild 32,5 x 48,5 cm - Auflage 7 + 1 EA

Zwangsläufig ladet man in der Tautologie : Sei’s , man sagt , der “Monat der Fotografie” werfe seine Schlagschatten über das Stadtleben Wiens , sei’s man neigt der Formulierung zu , die täglich neu eröffneten Schauen und Ausstellungen lieferten dem Echtleben Lichtbilder aus dem Reich des Projizierten und Imaginären .

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MONAT DER FOTOGRAFIE : PRIVATSACHEN

czz-neuesvonfreundenIm Hinblick auf das “Realismusproblem” wäre angesichts der gestern eröffneten , vorgestern im “Salon Littéraire” vorgestellten “privatsachenLiesl Ujvarys einiges zu debattieren gewesen : Ujvarys extrem selektive Details aus real existierenden künstlerischen Arbeitsumgebungen haben ebenso viel mit teilnehmender Beobachtung zu tun wie mit dem “Image” der privatsachlich vorgestellten Kunstschaffenden und deren Stilisierung .

Die synoptische Schau der in ihrer “Blickhaftigkeit” ( “die Kamera schaut auf etwas” vs. “es ist” ) akzentuierten Bilder impliziert eine diskrete Reflexion darüber , was man in den wiederkehrenden marxistischen Termini ruhig die “materiellen und situativen Produktionsbedingungen” von Sound- Art und | oder Literatur nennen könnte .

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MONAT DER FOTOGRAFIE : TRACES - ERINNERUNGEN IN FOTOGRAFIEN

Der Titel der heute abend im Künstlerhaus eröffneten Sammelschau “traces - Erinnerungen in Fotografien” spricht die unweigerliche Tatsache , dass die Camera Obscura seit je Spuren und damit ‘Erinnerung’ aufzeichnet . Die ans Tautologische grenzende Formulierung des Titels ist freilich dazu angetan , den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern grösstmögliche Freiheit in der Werkwahl zu gewähren .

Die Gruppenausstellung traces – Erinnerung in Fotografien widmet sich der Fotografie als Anknüpfungspunkt persönlicher Erinnerung. Unsere Verwendung des fotografischen Mediums für die Tradierung und Vermittlung von Erfahrungen wirft grundlegende Fragen zum Wesen der Fotografie und ihrer Verortung zwischen Erinnerung und Gedächtnis auf. Die Ausstellung kann für diese Fragen ensibilisieren, gerade weil sich die Künstlerinnen und Künstler in der Auseinandersetzung mit dem Erinnern und der Erinnerung in Fotografien ihrerseits im Medium der Fotografie artikulieren.

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TRACES : SILVIA M. GROSSMANN

czz-neuesvonfreundenUnter diesen - vom Almblitz- Kollektiv über Linda Christanell , das Kommunikations- Kunst- Phänomen eSeL bis hin zu Willy Puchner und Kurt Straznicky - möchten wir in|ad|ae|qu|at besonders die Arbeiten Silvia M. Grossmanns hervorheben .

Von der in Wien lebenden Schweizerin , Künstlerin und Galeristin stammen auch die beiden Titelbilder on top of this page . Dass sie gleichzeitig in der eigenen Galerie “Atrium ed ArteChristof Aigners fotografische Reflexionen zu | von “Wasserformen und Pflanzenwelten” zeigt , zeugt vom pragmatischen Multitasking der nimmermüden Generalistin ( 12. 11. bis 20. 12. 2008 ) .

Die von Frachtschifffahrten und einem längeren China- Aufenthalt mitgebrachten Erinnerungen entraten allem subjektiv- Impressionistischen und schaffen einen Mehrwert , welcher die Spuren des Faktischen um eine eigenständige ästhetische Dimension erweitert .

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K / HAUS PERSONALEN : LESSUNG , SATTMANN ALS HORS D’OEUVRE

Zeitgleich eröffnen am selben Ort zwei Peronalen legendärer Fotografen- Persönlichkeiten : Über Erich Lessing und Didi Sattmann brauchen wir an dieser Stelle und unserem sicher besser informierten Leser kaum etwas zu erzählen .

Sämtliche Schauen des Künstlerhauses zum “Europäischen Monat der Fotografie” sind ab heute abend zu betaunen :

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MONAT DER FOTOGRAFIE : ELFRIEDE MEJCHAR - RÄNDER WIENS

czz-neuesvonfreundenWer nicht nachsieht , hat das Nachsehen : Wer sich die in Spuckweite vom Künstlerhaus eingerichtete Ausstellung “Fotografien von den Rändern Wiens” ( Timm Starl , pdf ) der Grossen Alten Dame vorausschauender blickender österreichischer | Wiener Fotografie , Elfriede Mejchar ,
etngehen lässt , verpasst ein historisches Ereignis der Dokumentation einer StadtLandschaft im Wandel :

Die Ausstellung konzentriert sich auf die Stadtfotografin Elfriede Mejchar, mit wichtigen Zyklen von den 1960er-Jahren bis heute. Mejchar (geb. 1924) war Fotografin des Bundesdenkmalamtes, als sie begann, die Simmeringer Heide, das Erdberger Mais oder den Wienerberg zu erkunden – Gegenden, geprägt von Brachen, Gärtnereien, Schlachthäusern, historischen Industriebauten und einfachen Arbeiterwohnhäusern.

Hunderte von Aufnahmen entstanden in dieser Randzone zwischen Stadt und Land, deren unmittelbar bevorstehender Wandel in Autostraßen, Industriezonen, Bürokomplexe und Forschungslabors sich damals bereits abzeichnete und heute längst vollzogen ist.

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IM ZWIEFACH DER KUNST UND LITERATUR - DOUBLE FEATURE MICHAEL HAMMERSCHMID

czz-neuesvonfreundenSchon schlimm , wenn man Monate an diversen Projekten arbeitet und dann werden sie sämtlich an ein und demselben Tag präsentiert : Da auch unser “Salon Littéraire“- und “Literatur als Radiokunst“- Autor Michael Hammerschmid nicht über die Gabe der Bilokation verfügt ( wie es sein Lehrer Wendelin Schmidt-Dengler formuliert hätte ) , muss der Kunstkatalog “Raumzeitpunkte sind Ereignisse” ( mit begleitenden Screenings performativer Arbeiten von Studierenden der Klasse Transmediale Kunst , Brigitte Kowanz ) unter Ausnahme der körperlichen Anwesenheit des essayistischen Co- Autors Hammerschmid präsentiert werden .

Sehr wohl und sehr körperlich vor Ort wird Michael Hammerschmid allerdings heute in der “Alten Schmiede” aus seinen in der neuen Nummer 43 der Literaturzeitschrift “kolik” erschienen Texten lesen . Leider wurde deren Webseite seit Ausgabe 41 nicht mehr ge- updatet . Aber deshalb strebt man ja zu Lesungen , um “ungeschaut” Neues ohne ( trans- ) medialen Zwischenfilter zu erfahren .

Übrigens wurde eben auch die Monatsschrift “Wespennest” Numerio 153 ausgeliefert ( Webseite leider ebenfalls noch nicht aktualisiert ) . Thematisch der lohnenden Reflexion der “Resignation” verpflichtet , bringt der Lyrikteil mit “verstecke - gedichte für kinder und erwachsene” eine der ebenso anrührenden wie heim- tückischen literarischen Facetten des 1972 geborenen Autors :

ich habe mich
in einem wort versteckt.
ich kann’s nicht sagen …

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FORT ZUR FLORIANA

Am Donnerstag geht’s dann in|ad|ae|qu|at beruflich ins landschaftsliebliche Sankt Florian zur “Floriana” , dem biennal ausgetragenen Wettbewerb für | der Literatur . Selbstverständlich geht es nach zweieinhalb Tagen voller Lesungen und Diskussionen letztlich um die nicht eben übel dotierten Preise und wer von den neun eingeladenen Autorinnen und Autoren diese mit nach Hause nehmen wird .

Unselig das double- bind für Juroren , dass jede Auszeichnung notwendig den Ausschluss derselben für andere , vielleicht sogar mehrversprechende Stimmen bedeutet -

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KLANGAPPARAT

Sounds wie differenzierte Kräuselbewegungen auf der Oberfläche eines stetig dahin fliessenden Gewässers : Treibende Takte im Wechsel mit skeptischen Breakbeatz . Klug konturierte Linien im ambient- flächigen Space . Akustisches Instrumentarium im Dialog mit elektroakustischen Klängen und Effekten : Was der Wiener Elektroniker Klabusta mit seiner zweiten Release “You Have Been Plutoed” da vorlegt , lässt sich im besten czz-hoerempfehlungund innigsten Sinne des Wortes mit “IDM” - Intelligent Dance Music - benennen . -

Vielleicht mag sich ja noch jemand an den Erstling , “Digital Dementia” , erinnern , wir hatten ihn vor einigen Monaten dem p. t. publico in|ad|ae|qu|at mit Empfehlung angetragen .

Nun aber retour zu Pluto . 40 Minuten polyrhythmisch hochmusikalische Ermunterung : 01. sweet idleness | 02. german wunderkind | 03. ueber confused | 04. no ecotourist | 05. include me out | 06. musically active | 07. world citizen - CLICK LINKS TO LISTEN AND ENJOY .

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DRM , CC , ect : Workshop “Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften in der digitalen Welt”



||| DRM FREE CONTENT : KONSUMENT VS. PRODUZENT | DRM FREE CONTENT : TRENDS ? | MICA - WORKSHOP FÜR KOMPONISTEN | KLANGAPPARAT | FURTHER READING

DRM FREE CONTENT : KONSUMENT VS. PRODUZENT

picto musical noteWas für den Konsumenten schön und gut ist , muss nicht für die Produzierenden best practice bedeuten : Das sukzessive Abrücken der Majors vom der Punzierung downloadbarer Musikware per Kopierschutz ( aka DRM - Digital Rights Management , vulgo Digital Restrictions Management ) schafft neue Konkurrenzen für die bisher freien und unverstaucht angebotenen Tracks von künstlerischen Independents bzw. Individuen .

DRM FREE CONTENT : TRENDS ?

picto musical noteVon Universal im August 2007 ( BBC , Basic ) bis hin zu Sony kürzlich ( Guardian , blogpiloten ) : Mag damit nun zwar der “Kopierschutz tot” sein ( Welt , Rivva : Spiegel , NZZ ) , wie und wodurch lebt die Musik , von der man leben will , weiter ?

Tritt nun das Konzept des Watermarking an dessen Stelle ( wie Wired suggeriert ) , oder werden sich die Konzerne fortan via Werbesekunden schadlos halten ? ( Betanews ) - Eine physische Musikkarte als CD- Ersatz plus Download- Frickelei als “Neuer Dummheitsrekord” @ Sony ? ( Medienkonvergenz )

War die Radiohead- Methode einer 60- tägigen Frist für “Pay what you want“- Downloads nichts anderes ein Werbe- Trick und sichere Schiene hin zum Number- One- Charts- CD ? ( ReadWriteWeb ) - Ist Eigenmusikvertrieb via MySpace angesagt , oder “stirbt” die CD schon wieder einmal und liegt die Zukunft allein im Vinyl ? ( Wired )

MICA - WORKSHOP FÜR KOMPONISTEN

picto musical noteWer das Neueste über New Music Revenue Models , Urheberrecht , Creative Commons- Lizensierungen etc. erfahren will , kann sich jetzt noch für den praxisorientierten Mica- Workshop für Musikschaffende am 24. 1. in Wien einschreiben : Recht oder Restriktion ? - Urheberrecht und Verwertungsgesellschaften in der digitalen Welt .

Die digitale Revolution der letzten 10 Jahre stellt auch das bisherige Urheber- und Verwertungsrecht in Frage. Fast jedes digitale Gerät ist eine Content-Kopiermaschine. Regelungen zum digitalen Kopierschutz ( DRM ) haben - auf Druck der Musikindustrie - Eingang in die nationalen Gesetze gefunden. Die meisten Maßnahmen zum technischen Kopierschutz gelten aber längst als gescheitert. Gleichzeitig ist Musik im Netz massenweise gratis zu hören: Nicht nur auf den Sites der kleinen Netzlabels, auch auf den meisten Web-2.0-Plattformen wie MySpace, YouTube oder LastFM denkt niemand mehr daran, für diesen Musikkonsum zu zahlen. Die Grenzen zwischen Downloads und Streams lassen sich dabei nicht eindeutig ziehen, kann man doch mit der geeigneten Software jeden Stream auch lokal speichern. Wenn der Vertrieb aber nicht mehr kontrollierbar ist, hat die Idee des Copyrights damit endgültig ausgedient?

Mit Creative Commons gibt es überdies seit einigen Jahren ein alternatives Lizenzmodell, das auf die neuen Erfordernisse insofern eingeht, als es den UrheberInnen die Wahl lässt, welche Rechte sie gewähren wollen ( some rights reserved ). Creative Commons erfreut sich online wie auch offline auf globaler Ebene immer größerer Beliebtheit, wird jedoch von Verwertungsgesellschaften, die Tantiemen z. B. aus der Leermedienabgabe an Kreativschaffende verteilen sollen, nicht anerkannt.

Was bedeutet das alles nun für die Musikschaffenden? Dieser Workshop bietet praxisnahe Vermittlungsansätze für Musikschaffende, die ihre Musik online vertreiben wollen. U.a. wird auf folgende Fragen eingegangen:

• Welche Konsequenzen haben Creativ-Commons-Lizensierungen für Musikschaffende in Österreich?
• Können Werklizensierungen wiederrufen werden, oder sind sie endgültig?
• Kann ein Rechtesplitting zwischen digitaler und analoger Welt betrieben werden?
• Unter welchen Umständen darf ich meine Werke auf der eigenen Homepage zum Download anbieten?
• Wie steht es mit MySpace, YouTube, LastFM usw.?

Auf viele dieser Fragen gibt es derzeit keine eindeutigen Antworten, da sich selbst ExpertInnen über den Stellenwert und die zukünftige Entwicklung von Creative Commons uneinig sind. Daher bildet den Abschluss des Workshops eine Diskussionsrunde, die VertreterInnen der AKM mit Aktivisten von Creative Commons Austria an einen Tisch bringt. ( more … )

Die Teilnahme ist frei , die - nehmerzahl allerdings begrenzt : Deshalb rasch anmelden ( registration@mica.at ) . |||

KLANGAPPARAT

Eine sehr pfiffige Release des Netlabels no-response ist zur some rights reserved- Verfügung zu melden . Zunächst sehe man sich bitte höflich die exzeptionell gestaltete Webseite dieser sympathischen MP3- Verteiler mit dem Motto “Musik gewinnt Freunde” an . Und jetzt zu Modul [ ja : @ MySpace ! ] ,czz hörempfehlung dem im südrussischen Krasnodar beheimateten Tanz- und Kopf- Electronica- Projekt von Evgeny Shchukin , Evgeny Fomin und Alexander Tochilkin . Nach dem eher verzagten Durchhören eines Dutzends von Releases ebenso vieler Netlabel während der vergangenen Tage freut sich in|ad|ae|qu|at , mit der no- response- EP Numero 014 “INBOX” endlich wieder feine Klangbeute ergattert zu haben . Repetitiv , sicher , aber klug gemacht und mit feinen Schraffuren über zügigen idm- Ideen . Einen gewissen Glücks- und Hübschheitsfaktor räumen wir gerne ein , solange sie Sache nicht primitiv lieblich klingt . Echte Empfehlung ! - CLICK TRACKS TO LISTEN : 01. Lost List Part 1 | 02. Lost List Part 2 | 03. Sliding Fiba | 04. Transport | 05. Fraves |||

FURTHER READING

Update , 23. 1. ff : Nun sollen via lasft.fm in grossem Umfang die Tracks der Major- Labels streamen

Die beste Analyse , was die Kundenbindung an den last.fm- Eigentümer CBS anbelangt , bietet ReadWriteWeb :

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